Beteiligungsgesellschaften
ALFAGOMMA Germany GmbH
Friedrich der Große 10, 44628 Herne, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Halis Erkis seit 16.2.2024 | Prokura |
Tiziano Cicchitti seit 26.1.2015 | Geschäftsführer |
Guido Gennasio seit 8.10.2009 | Geschäftsführer |
Enrico Gennasio seit 8.10.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
ALFA GOMMA S.p.A. | 78.00% |
20059 Vimercate, Italien/Italy | 13.33% |
Via Torri Bianche 1 | 8.67% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALFAGOMMA Germany GmbHHerneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Hinweise Die ALFAGOMMA Germany GmbH, Herne, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter HRB 12425 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wurde nicht angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Der vor dem 1. Januar 2010 aktivierte deutsche Firmenwert wurde entsprechend den steuerlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung basierte auf der voraussichtlichen Nutzung der Absatzmärkte des erworbenen Unternehmens. Der zum 1. Januar 2015 aktivierte deutsche Firmenwert wurde über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung basierte ebenfalls auf der voraussichtlichen Nutzung der Absatzmärkte des erworbenen Unternehmens. Bereits zum 31. Dezember 2018 sind diese Geschäfts- und Firmenwerte bis auf EUR 1,00 abgeschrieben worden. Der zum 1. Januar 2010 aktivierte holländische Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren abgeschrieben, da wir uns durch die Fusionierung nachhaltig auf dem holländischen Markt etablieren werden. Aufgrund einer durchgeführten Kunden-/Marktanalyse gehen wir von einer Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes von zehn Jahren aus (§ 285 Nr. 13 HGB). Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen aber keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurde unverändert zum Vorjahr vom bestehenden Wahlrecht Gebrauch gemacht und geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden im Jahresabschluss sämtlich in der Position fertige Erzeugnisse und Waren ausgewiesen. Die Abgrenzung zwischen den Vorratsgruppen ist fließend, da auf jeder Produktionsstufe neben selbst hergestellten Produkten auch Produkte gekauft oder auf jeder Stufe Produkte verkauft werden. Eine Verteilung der Produkte auf die einzelnen Gruppen wäre im Hinblick auf den beabsichtigten Verwendungszweck der einzelnen Vermögensgegenstände überaus arbeitsintensiv. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen und ohne Berücksichtigung auf die Produktion entfallender Verwaltungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In die Herstellungskosten werden aktivierungsfähige Materialeinzelkosten, Materialgemeinkosten, Fertigungseinzelkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bilanziert. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden analog zum Vorjahr nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung der Pensionsrückstellung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 2,71 % p.a. (Vj. 3,21 % p.a.) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % p.a. (Vj. 2,0 % p.a.) und erwartete Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung mit 2,0 % p.a. (Vj. 2,0 % p.a.) berücksichtigt. Der Rententrend wird mit 0,25 % p.a. (Vj. 0,25 % p.a.) eingeplant. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 8) erfasst. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurde der beizulegende Zeitwert anhand des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals zuzüglich des Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (unwiderruflich zugeteilte Überschussbeteiligung) ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Die Jubiläumsrückstellung wird analog zum Vorjahr nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,97 % p.a. (Vj. 2,32 % p.a.) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % p.a. (Vj. 2,0 % p.a.) und erwartete Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung mit 2,0 % p.a. (Vj. 2,0 % p.a.) berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 144 (Vj. TEUR 1.075) sowie aus sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 413 (Vj. TEUR 7.038). Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 300.000,00. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 128 (Vj. TEUR 134) und ist zur Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellung für ausstehende Rechnungen TEUR 146 (Vj. TEUR 32), Rückstellungen für Urlaub in Höhe von TEUR 116 (Vj. TEUR 179), Rückstellungen für Aufwendungen für Konzernumlagen in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 54), Rückstellungen für Rabatte in Höhe von TEUR 25 (Vj. TEUR 40), Rückstellungen für Beratungskosten in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 30) sowie Rückstellungen für den Berufsgenossenschaftsbeitrag in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 21). Sämtliche sonstigen Rückstellungen sind kurzfristig. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 460 (Vj. TEUR 293). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Grundschulden gesichert sind, beträgt TEUR 0 (Vj. TEUR 2.794). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden in Höhe von TEUR 967 (Vj. TEUR 838) sonstige Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen. Davon werden innerhalb eines Jahres TEUR 387 (Vj. TEUR 316) fällig. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen Dezember 2020 und Oktober 2024. Zudem bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.682 (Vj. TEUR 2.107) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligo. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Außergewöhnliche Aufwendungen Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren Aufwendungen aus der geänderten Bewertung der Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 28. Der zum 1. Januar 2010 ermittelte Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 280 wird über einen Zeitraum von zehn Jahren gleichmäßig erfolgswirksam verteilt. Zum 31. Dezember 2019 wurden TEUR 0 noch nicht zugeführt. Sonstige Angaben Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer
geführt. Seit dem 1. November 2020 ist Herr Norbert Pöppelmann, Dortmund / Deutschland, weiterer Geschäftsführer. Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. Herr Enrico Gennasio, Herr Guido Gennasio und Herr Tiziano Cicchitti sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft gehört zum Konzern ALFAGOMMA S.P.A., Vimercate / Italien, in deren konsolidierten Abschluss (kleinster und größter Kreis) sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der ALFAGOMMA S.P.A., Vimercate / Italien, einbezogen wird. Nachtragsbericht Wir als ALFAGOMMA Germany GmbH haben ein Geschäftsmodell im Bereich Hydraulik, das im Wesentlichen auf drei Säulen steht: Das Erstausrüstergeschäft mit dem Schwerpunkt für die Zulieferung für die Agrar- und Baumaschinenindustrie, als Zweites die Belieferung von Händlern im Bereich Hydraulikkomponenten und Drittens mittels unserer Niederlassungen, die lokale Betreuung diverser Kunden im Bereich der Hydraulik. Aktuell sehen wir sehr unterschiedliche und in der weiteren Entwicklung schwer einzuschätzende Auswirkungen durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen. Für unsere drei Bereiche erkennen wir derzeit, dass das Erstausrüstergeschäft aktuell wieder auf gutem bis sehr gutem Niveau läuft, wir derzeit aber nicht abschätzen können ob und wenn ja wann hier ein Rückgang zu erwarten ist. Insbesondere ist nicht klar, ob die jetzige Geschäftsentwicklung nachhaltig sein wird und ob weitere und/oder weiter anhaltende Maßnahmen diese positive Entwicklung zum Erliegen bringen werden. Im Bereich der Belieferung unserer Händler haben wir heute einen deutlichen Rückgang des Geschäftes und wir können hier keine Trendwende erkennen. Somit ist dieser Bereich weiter als kritisch zu betrachten. Ähnliches gilt für unsere Niederlassungen, die sehr stark durch Kunden, die unsere Niederlassungen aufsuchen und durch Außeneinsätze unserer Mitarbeiter ihre Umsätze erwirtschaften. Hier stellen wir insgesamt - jedoch von Niederlassung zu Niederlassung sehr unterschiedlich - einen deutlichen und anhaltenden Umsatzrückgang fest. Eine Trendwende ist hier nicht erkennbar. Daher ist für die Zukunft eine weiterhin negative Entwicklung zu erwarten. Intern sind wir bis derzeit von größeren Quarantänen oder gehäuften Erkrankungen der Mitarbeiter nicht betroffen. Grundsätzlich sind unsere Maßnahmen für Krankheitsausbrüche bis dato wirksam, dennoch sind wir insbesondere für den Erstausrüsterbereich darauf angewiesen, dass unsere Liefer- und Produktionsketten einwandfrei funktionieren. Auch hier sehen wir derzeit daher erhebliche Risiken, die schwer einschätzbar sind. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von TEUR 1.403 auf neue Rechnung vorzutragen.
Herne, 15. April 2021 ALFAGOMMA Germany GmbH Enrico Gennasio Guido Gennasio Tiziano Cicchitti Norbert Pöppelmann Entwicklung des Anlagevermögens 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens sind der Zusammenbau von Hydraulik- und Industrieschläuchen aller Art, Armaturen und zugehörigen Verbindungselementen oder sonstigen Zubehörteilen, sowie der Vertrieb der genannten Erzeugnisse in zusammengesetzter Form oder als Einzelteile. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Belebung der deutschen Wirtschaft setzte sich im Jahr 2019 langsamer als zunächst geschätzt fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2019 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6% höher als im Vorjahr. Auch in den Niederlanden wurde das zunächst für 2019 prognostizierte Wirtschaftswachstum nicht erreicht, das dortige Bruttoinlandsprodukt wuchs dennoch um etwa 1,7%. Als Unternehmen der verarbeitenden Industrie produzieren und veredeln wir insbesondere Produkte, die im Maschinen- und Anlagenbau Einsatz finden. Zielgruppen sind dabei vor allem die Bau- und Landmaschinenindustrie, aber auch der Maschinenbau generell. Die Maschinenbaubranche hatte im Geschäftsjahr 2019 laut des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Umsatzrückgänge von 1,7% gegenüber 2018 zu verzeichnen, infolge dessen konnten wir jedoch keine Rückgänge der Auftragseingänge und Nachfrage beobachten. 2. Geschäftsverlauf Das Volumen der Auftragseingänge war wie in den vergangenen Geschäftsjahren im gesamten Jahr 2019 aus unserer Sicht sehr positiv. Der Trend der Vorjahre; eines stärkeren ersten Halbjahres im Vergleich zum zweiten Halbjahr, zeigte sich auch im Geschäftsjahr 2019. Die Kunden behielten ihre abwartende Haltung bei und bauten keine Lagerbestände auf, sondern bestellten nach echtem Realbedarf "on time". Dabei sind die Umsätze der ALFAGOMMA Germany GmbH zum Vorjahr um 0,5% leicht gestiegen. Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Deventer (Niederlande), Hamburg, Wiehl und Nürnberg. Der Hauptsitz der Gesellschaft in Herne macht den überwiegenden Teil (ca. 60%) der Umsätze aus. Der nächstgrößere Umsatzanteil ist in Deventer (Niederlande) (ca. 30% des Umsatzes des Hauptsitzes). Der restliche Umsatz verteilt sich auf die übrigen Niederlassungen. Die Hauptabsatzmärkte sind Deutschland, die Niederlande und Österreich (insgesamt rund 89% des Umsatzes; Vorjahr 85%). Ein wichtiger Fokus im Jahr 2019 lag wie in den Vorjahren auf der Neukundengewinnung. Ferner wurde das Potential der Bestandskunden weiter optimiert. Unsere Präsenz an den o. g. Standorten in Verbindung mit zentral gesteuerten Vertriebsaktivitäten ermöglichen eine intensive und strategisch ausgerichtete Betreuung des deutschen und niederländischen Marktes. Das Ergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.005 auf TEUR -1.373 gesunken. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2019 ein Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 1.403. 3. Lage a) Ertragslage Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsätze des Geschäftsjahres 2019 liegen mit TEUR 25.285 über Vorjahresniveau (+0,5%) und entsprechen damit fast der Prognose des Vorjahres. Die Auftragslage war im gesamten Geschäftsjahr positiv zu werten. Mit unseren größten Kunden haben wir jeweils ein strategisches Wachstum vereinbart, die unsere Produktion im Jahresdurchschnitt zu mindestens 80% auslasten. Zur Auftragslage ist anzumerken, dass es keine besonderen Schwankungen durch besonders große Produktionsaufträge gibt, sondern die Kunden bedarfsorientiert die benötigten Produkte abrufen. Die in 2019 erzielten Umsätze entfallen zu 63% (Vorjahr 59%) auf den Geschäftsbereich "Original Equipment Manufacturing" (OEM) und zu 37% (Vorjahr 41%) auf den Geschäftsbereich Distribution. Beschaffung und Produktion Wie in den Vorjahren wird die Beschaffung hauptsächlich (zu etwa 90%; Vorjahr 86%) über Konzerngesellschaften vorgenommen. Die Konfektionierung der hauptsächlich in Italien erworbenen Einzelteile wird direkt auf dem Betriebsgrundstück in Herne sowie in den Niederlassungen vorgenommen. Prozentual gesehen hat sich die Materialaufwandsquote im Vorjahresvergleich von 65,3% auf 68,1% erhöht. Personalbereich Im Jahresdurchschnitt 2019 beläuft sich die Mitarbeiterzahl auf 153 (Vorjahr 148), wobei sie stetig an die Anforderungen und Möglichkeiten aufgrund der Auftragslage angepasst wird. Aufgrund gestiegenem Lohn- und Gehaltsniveau und der Rekrutierung von Fachkräften sind die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um 13,4% gestiegen. Sonstiger Betriebsaufwand Der sonstige Betriebsaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund TEUR 143 verringert. Jahresergebnis Die konjunkturellen und branchenbedingten Rahmenbedingungen waren auch in 2019 zum Teil schwierig. Es ist zumeist nicht möglich, steigende Einkaufspreise an die Kunden weiterzureichen. Durch die verstärkte Akquisitionstätigkeit tritt das Unternehmen stets in Vorleistung bei der Leistungserbringung und ist teilweise gezwungen, frühzeitig Personal aufzubauen, bis dann die Umsatzvolumina sichtbar werden. Dadurch konnte das im Vorjahr prognostizierte knapp positive Ergebnis nicht erreicht werden.
Das Geschäftsjahr ist aus Sicht der Geschäftsführung akzeptabel verlaufen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die eingeräumten Kontokorrentkreditlinien wurden nicht in voller Höhe genutzt. Kreditlinien stehen damit im ausreichenden Maße zur Verfügung, was uns ausreichenden Handlungsspielraum - auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld - verschafft. Am 26. März 2019 wurde eine Rahmenkreditvereinbarung über TEUR 2.500 geschlossen, die Vereinbarung ist bis 31. März 2024 befristet. Außerdem wurde am 29. August 2019 eine neue Verbundrahmenlinie über TEUR 3.000 abgeschlossen, welche die alte abgelöst hat. Der Vertrag über die Verbundrahmenlinie wurde am 31. März 2021 verlängert und hat derzeit eine Laufzeit bis 31. Juli 2021. Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow in Höhe von TEUR -6.170 erzielt. Durch ein konsequentes Forderungsmanagement konnten Forderungsausfälle auf ein Minimum reduziert werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und möglichst mit Realisierung etwaiger Skontoerträge zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Neuinvestitionen innerhalb der technischen Anlagen und Maschinen (TEUR 71; Vorjahr TEUR 51) und der Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 129; Vorjahr TEUR 113) durchgeführt. Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten konnten zu jedem Zeitpunkt erfüllt werden. Die Bereitstellung der betriebsnotwendigen Liquidität ist durch Kreditlinien von Banken und Garantien des Mutterunternehmens gesichert. c) Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen insbesondere geleistete Anzahlungen für ein neues ERP-System, welches zum 1. Juli 2020 in Betrieb gegangen ist. Unter den Sachanlagen werden u.a. ein bebautes Betriebsgrundstück in Herne (TEUR 4.461), technische Anlagen und Maschinen (TEUR 456) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 261) ausgewiesen. Die Bestände des Vorratsvermögens wurden im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 770 auf TEUR 4.952 gesteigert. Die Erhöhung der Vorräte resultiert aus erhöhten Anforderungen der Kunden, einem höheren Auftragsbestand und den leicht gestiegenen Umsatzerlösen. Das Lager muss fortlaufend an die aktuelle Auftragslage angepasst sein und die Lagerumschlagshäufigkeit erhalten bleiben; gleichwohl ist das Ziel die weitere Optimierung der Lagerbestandszusammensetzung. In diesem Zusammenhang wird auch eine regelmäßige Überprüfung bzw. Bereinigung der Slow- und Zeromover vorgenommen. Die Befüllung der Niederlassungen wird vom Hauptstandort Herne aus überwacht und vom Zentrallager Herne vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Zusammenhang mit einem Rückgang der Umsätze im November und Dezember 2019 im Vergleich zu den Vorjahresmonaten auf TEUR 2.493 (Vorjahr TEUR 2.808) gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf TEUR 557 (Vorjahr TEUR 8.113) gesunken. Der Rückgang lässt sich insbesondere darauf zurückführen, dass im Geschäftsjahr 2019 das verbundene Unternehmen Argus Fluidtechnik GmbH das von ALFAGOMMA Germany GmbH gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 6.550 zurückgezahlt hat. Zum 31. Dezember 2019 ergibt sich ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.348 (Vorjahr TEUR 5.751) bei einer erreichten Eigenkapitalquote von rund 29% (Vorjahr 27%). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Auftragslage heran. Hinsichtlich der Erläuterungen der Kennzahlen verweisen wir auf die Ausführungen zur Ertragslage. III. Prognosebericht Bedingt durch die seit Anfang des Jahres 2020 grassierende Pandemie durch den neuartigen SARS-CoV-2 Virus kommt es weltweit zu starken, bisher nicht vorhersehbaren Rezessionen. Die deutsche Wirtschaft war bislang nicht so stark wie andere Länder betroffen. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie liegt nach neun Jahren Wachstum in Folge im Jahr 2020 eine Verringerung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um -5,0% vor. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erwartet für das Jahr 2021 aktuell ein Wachstum von 3,0%. Das BIP-Wachstum im Euroraum entspricht der Schätzung und beträgt im Jahr 2019 1,3%, während für 2020 nach einer Veröffentlichung von Eurostat angesichts der pandemischen Lage die gesamtwirtschaftliche Lage massiv um 6,8% einbrach. Gemäß Prognosen von Eurostat wird für 2021 ein Wachstum von 6,8% erwartet. Für die gesamte EU ergab sich entsprechend der Veröffentlichung von Eurostat ein Rückgang des BIP um 6,4%, während für 2021 ein Wachstum von 3,7% prognostiziert wird. Auch die ALFAGOMMA Germany GmbH wird aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage nicht die ursprünglich prognostizierten Umsatzerlöse von EUR 25,7 Mio. und den prognostizierten Jahresfehlbetrag von EUR 0,7 Mio. für das Geschäftsjahr 2020 erreichen und erzielt vorläufige Umsatzerlösen von EUR 23,3 Mio. und einen vorläufigen Jahresfehlbetrag von EUR 1,4 Mio. aufgrund anhaltend ansteigender Material- und Personalaufwendungen. Für 2021 erwarten wir eine leichte Entspannung. Derzeit sehen wir ein aktives OE-Geschäft für die 1. Hälfte 2021, so dass wir davon ausgehen, dass wir im Gesamtjahr 2021 eine leichte Steigerung des Umsatzes erwarten. Dies bei einem weiterhin negativen Ergebnis. Die Entwicklung hängt auch von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Auch erkennen wir eine Verknappung und Verteuerung im Bereich der Vormaterialien und Rohstoffe. Die Auswirkungen hieraus sind derzeit nur schwierig abzuschätzen. Wir als ALFAGOMMA Germany GmbH haben ein Geschäftsmodell im Bereich Hydraulik, das im Wesentlichen auf drei Säulen steht: Das Erstausrüstergeschäft mit dem Schwerpunkt für die Zulieferung für die Agrar- und Baumaschinenindustrie, als Zweites die Belieferung von Händlern im Bereich Hydraulikkomponenten und Drittens mittels unserer Niederlassungen, die lokale Betreuung diverser Kunden im Bereich der Hydraulik. Aktuell sehen wir sehr unterschiedliche und in der weiteren Entwicklung schwer einzuschätzende Auswirkungen durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen. Für unsere drei Bereiche erkennen wir derzeit, dass das Erstausrüstergeschäft aktuell wieder auf gutem bis sehr gutem Niveau läuft, wir derzeit aber nicht abschätzen können ob und wenn ja wann hier ein Rückgang zu erwarten ist. Insbesondere ist nicht klar, ob die jetzige Geschäftsentwicklung nachhaltig sein wird und ob weitere und/oder weiter anhaltende Maßnahmen diese positive Entwicklung zum Erliegen bringen werden. Im Bereich der Belieferung unserer Händler haben wir heute einen deutlichen Rückgang des Geschäftes und wir können hier keine Trendwende erkennen. Somit ist dieser Bereich weiter als kritisch zu betrachten. Ähnliches gilt für unsere Niederlassungen, die sehr stark durch Kunden, die unsere Niederlassungen aufsuchen und durch Außeneinsätze unserer Mitarbeiter ihre Umsätze erwirtschaften. Hier stellen wir insgesamt - jedoch von Niederlassung zu Niederlassung sehr unterschiedlich - einen deutlichen und anhaltenden Umsatzrückgang fest. Eine Trendwende ist hier nicht erkennbar. Daher ist für die Zukunft eine weiterhin negative Entwicklung zu erwarten. Intern sind wir bis derzeit von größeren Quarantänen oder gehäuften Erkrankungen der Mitarbeiter nicht betroffen. Grundsätzlich sind unsere Maßnahmen für Krankheitsausbrüche bis dato wirksam, dennoch sind wir insbesondere für den Erstausrüsterbereich darauf angewiesen, das unsere Liefer- und Produktionsketten einwandfrei funktionieren. Auch hier sehen wir derzeit daher erhebliche Risiken, die schwer einschätzbar sind. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risiken ergeben sich aus der Unsicherheit hinsichtlich des Wachstums in Europa und einer schlecht einschätzbaren Weltwirtschaft. Die Rezession des Wirtschaftswachstums in China könnte Auswirkungen auf das "Maintenance, Repair and Operation" (MRO)-Geschäft von Großkonzernen und damit indirekt auf unser Niederlassungsgeschäft haben. Die Risikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr stark verändert. Aktuell sind wir durch ein stark unter Druck geratenes OE-Geschäft - mit hohen Kundenanforderungen in Volumen und Termin - voll operativ gebunden. Jeder neue Kunde wird einer Bonitätsprüfung unterzogen. Falls diese nicht positiv ausfällt, werden entsprechende Maßnahmen zur Forderungsabsicherung, etwa durch Vorkasse oder verkürzte Zahlungsziele, eingeleitet. Das existierende Geschäft im Bereich Handel und den Niederlassungen werden wir nur moderat ausbauen können, da unsere bestehenden Kunden selbst mit einer schwierigen Marktsituation zu kämpfen haben. Durch die breit angelegte Kundenstruktur bestehen keine Abhängigkeiten von einzelnen Kunden. Ebenso bestehen durch den überwiegenden Einkauf bei Konzerngesellschaften keine Abhängigkeiten zu externen Lieferanten. Dies jedoch bei derzeit zunehmender Vormaterialverknappung mit entsprechenden Preiserhöhungen bei den Lieferanten. Risiken, die den Fortbestand unserer Gesellschaft (für das laufende Geschäftsjahr) gefährden, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Bankdarlehen und durch die Gesellschafter in Form von gestundeten Warenrechnungen und Darlehen. Die Gesellschaft hat Mittel von der Muttergesellschaft an die Schwestergesellschaft Argus Fluidtechnik GmbH weitergeleitet. In 2019 wurde ein Bankdarlehen in Höhe von TEUR 2.500 aufgenommen, von dem in 2019 TEUR 250 und in 2020 TEUR 500 planmäßig getilgt wurden. Die zukünftige Entwicklung der Geschäftstätigkeit hängt nach dem aktuellen Stand maßgebend von weiteren Finanzierungsmöglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit statt. Hierfür ist die nachhaltige Unterstützung durch die Gesellschafter erforderlich. Bezogen auf die Verwendung von Finanzinstrumenten verfügt die Gesellschaft über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht mit dem überwiegenden Teil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Lieferantenkredite und Kreditlinien verschiedener Banken. Des Weiteren zählen zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. 2. Chancenbericht Wir rechnen zum jetzigen Zeitpunkt damit, den Umsatz im Geschäftsjahr 2021 wieder zu steigern und unsere Marktposition weiter verstärken zu können. Aktuell erleben wir (April 2021) eine deutliche Verteuerung der Rohstoffe. Diese Kostenanhebung ist nur bedingt an die Kunden weitergebbar. Kontinuierlich arbeiten wir an der gezielten Verstärkung unseres Vertriebsnetzwerkes. Wir sehen uns bereits jetzt gut aufgestellt mit den verschiedenen Produktionen. Durch gezielte Erweiterungen unserer Industrieschlauchkonfektionierung können wir neue Geschäfte generieren, die uns den Einstieg in den Markt ermöglichen und durch die unser Wachstum weiter angeregt wird. Auch wollen wir unsere Position durch verbesserte Lieferfähigkeit und zielgenaue Bevorratung weiter verbessern. Dazu werden wir auch die Fähigkeit unseres Konzernverbundes nutzen, um eine Vielzahl an unterschiedlichsten Schlauchtypen in kundenspezifischer Form zu fertigen. Nach VDMA-Schätzungen stieg der Umsatz mit Maschinen im Jahr 2019 weltweit insgesamt um 2% auf EUR 2,67 Bio. Das Wachstumstempo in Europa und in den EU-Ländern wuchs mit jeweils +1% weniger stark als im Weltdurchschnitt. Die EU-Länder produzierten zwar weniger Maschinen (EUR 768 Mrd.) als Asien, jedoch mehr als doppelt so viele wie die USA (+7% auf EUR 348 Mrd.). Der Zuwachs des weltweiten Maschinenumsatzes ist nach Einschätzung des VDMA erfreulich, jedoch sind die Unternehmen global mit dem Coronavirus und den daraus resultierenden Belastungen konfrontiert, so dass 2020 für alle eine große Herausforderung darstellt. Deutschland hält seit 2013 die Position als drittgrößter Maschinenproduzent der Welt. Weiterhin sind unter anderem die folgenden Maßnahmen geplant oder bereits umgesetzt bzw. in Umsetzung:
Wir gehen davon aus, mit diesen Maßnahmen in die richtige Richtung zu gehen und die Entwicklung der Gesellschaft nachhaltig positiv zu beeinflussen.
Herne, 15. April 2021 ALFAGOMMA Germany GmbH Enrico Gennasio Guido Gennasio Tiziano Cicchitti Norbert Pöppelmann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALFAGOMMA Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALFAGOMMA Germany GmbH, Herne, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALFAGOMMA Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreterverantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 15. April 2021 Ernst
& Young GmbH
Ruhl, Wirtschaftsprüferin Keil, Wirtschaftsprüfer |
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