Calwer Bestattungsdienst GmbHLiquidiert

75365 Calw, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 330421
Eingetragen
31.1.1978
Branche
BestattungsinstituteFriedhöfe und KrematorienStationäre Einrichtungen zur palliativen Pflege
Gegenstand
Einsargung, Überführung im In- und Ausland, Abhalten von Beerdigungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Calwer Bestattungsdienst GmbH

Calw

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 72.190,29 83.608,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 2,00
II. Sachanlagen 71.678,00 83.095,00
III. Finanzanlagen 511,29 511,29
B. Umlaufvermögen 73.288,53 237.279,08
I. Vorräte 16.385,69 15.477,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 56.736,06 208.977,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 166,78 12.824,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.579,57 3.194,83
Bilanzsumme, Summe Aktiva 147.058,39 324.082,20

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 9,53 79.127,66
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. eingefordertes Kapital 25.564,59 25.564,59
III. Bilanzverlust 25.555,06 -53.563,07
B. Rückstellungen 44.039,55 132.045,00
C. Verbindlichkeiten 102.495,60 112.909,54
D. Rechnungsabgrenzungsposten 513,71 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 147.058,39 324.082,20

Anhang

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) haben sich Veränderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Auf die Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB verzichtet.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear bzw. degressiv abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 56.736,06 4.146,71 208.977,77 129.649,98

Forderungen gegenüber Gesellschaftern/Geschäftsführern

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum 31.12.2010 Forderungen von € 4.146,71.

Die Forderungen werden mit einem Zinssatz von 4,00% verzinst.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von EUR 936,57 (Vorjahr: EUR 1.630,33) enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.564,59 (DM 50.000,00) ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren bewertet. Berechnungsgrundlagen bilden die Heubeck-Richttafeln und ein Rechnungszins von 5,15% p.a. Das Bewertungsverfahren erfolgte nach der PUC-Methode. Es wurde ohne Gehaltstrend und Rententrend gerechnet und eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde nicht berücksichtigt.

Die Gesellschaft macht nicht von dem Wahlrecht Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 15 Jahre zu verteilen.

Im Geschäftsjahr wurde Planvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von € 132.899,45 mit dem Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von € 161.185,00 verrechnet. Ebenfalls verrechnet wurden Zinsaufwendungen von € 7.736,00 und Zinserträge von € 5.021,03 aus solchen Vermögensgegenständen und Schulden. Grundlegende Annahmen, die der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden zugrunde gelegt wurden, sind die weiterhin positive Entwicklung des Planvermögens.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, Abschlusskosten, sowie übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten 102.495,60 63.135,60 0,00

Die Verbindlichkeiten sind teilweise wie folgt besichert:

- Sicherungsübereignung

- Bürgschaft

Sonstige Angaben

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei:

Frau Wurster-Schäuble, Steuerfachangestellte

Herr Schäuble, Mechaniker

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 18.1.2012.

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