Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
LOGICA Medizintechnik GmbH
Sebenter Weg 44, 23758 Oldenburg in Holstein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne Forberg seit 2.4.2012 | Geschäftsführer |
Bernd Kripke seit 17.8.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Susan Kripke | 25.50% |
| 25.50% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
LOGICA Medizintechnik GmbHEigenbeteiligung | 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LOGICA Medizintechnik GmbHOldenburg in HolsteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023LOGICA Medizintechnik GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die LOGICA Medizintechnik GmbH ist ein unabhängiges, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Oldenburg in Holstein. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Kunststoffkomponenten spezialisiert. Unsere qualitativ hochwertigen Produkte werden weltweit von namhaften Herstellern in Infusions-Übertragungsleitungen verarbeitet und in weiteren Medizinprodukten verwendet. Modernste Produktionseinrichtungen und sehr gut geschultes Personal garantieren ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau. 2. Forschung und Entwicklung Wir sind bestrebt unsere Produkte kontinuierlich zu verbessern und unser Portfolio zu erweitern. Des Weiteren entwickeln wir auch spezielle kundenbezogene Komponenten für die Infusionstechnik. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung lag im Dezember 2023 bei 9 von insgesamt 118 tätigen Personen, inklusive 5 Auszubildende und der Geschäftsführung. Wir investieren weiterhin in die Entwicklung neuer Produkte, Maschinen und Werkzeuge. Die Wissensressourcen werden kontinuierlich sowohl durch externe als auch Inhouse-Schulungen angepasst und erweitert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Berechnung des statistischen Bundesamtes (Destatis) hat in 2023 das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,3% abgenommen. Zur Lage der Branche führt der BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V. auf seiner Internetseite https://www.bvmed.de/branche/lage/ergebnisse-der-bvmed-herbstumfrage-2023folgendes aus: Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2023 Die Erträge der Medizintechnik-Unternehmen gehen 2023 weiter zurück. Zwar haben sich die Umsätze mit einem Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2022 leicht erholt. Dem stehen jedoch stark gestiegene Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise [...] gegenüber. Wirtschaftliche Entwicklung leicht erholt Aus den gewichteten Umsatzangaben der BVMed-Unternehmen ergibt sich im deutschen Markt ein durchschnittlicher Umsatzanstieg von 4,8 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Krisenjahr. Die Branche zeigt sich damit insgesamt leicht erholt. Das ungewichtete Umsatzwachstum liegt bei 3,0 Prozent. Ein genauer Blick in die Werte zeigt, dass die kleineren und mittleren Unternehmen deutlich schwächer wachsen als die größeren Unternehmen mit Jahresumsätzen von über 100 Millionen Euro. Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 6,4 Prozent deutlich besser als die Inlandsentwicklung ab. Die globale Entwicklung hat sich nach den Corona-Krisenjahren also wieder besser entwickelt. Das ungewichtete Wachstum liegt bei 3,4 Prozent, so dass hier die Unterschiede zwischen KMU und Großkonzernen noch deutlicher ausfallen. Kosten steigen stark und schmälern die Gewinne Aufgrund der weiter dramatischen Kostensteigerungen stehen die Gewinne der Unternehmen dagegen unter Druck. Nur 20 Prozent der MedTech-Unternehmen erwarten in diesem Jahr Gewinnsteigerungen gegenüber dem Krisenjahr 2022. Mit 49 Prozent gehen sogar knapp die Hälfte der Unternehmen von einer weiteren Verschlechterung der Gewinnsituation aus. Bei 31 Prozent ist die Gewinnsituation gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der wichtigste Grund für die angespannte Geschäftssituation sind wie im Vorjahr die gestiegenen Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise. Fast drei Viertel (72 Prozent) der Unternehmen, die an der BVMed-Umfrage teilnahmen, sind davon betroffen. Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) geben den zunehmenden bürokratischen Aufwand [...] als wichtigste Hürden an. Den zunehmenden Fachkräftemangel nennen 54 Prozent der Unternehmen [...]. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,9% gesunken, womit der prognostizierte Umsatzanstieg von 6% nicht erreicht wurde. Das Jahresergebnis sank um 8,9%, womit das um 2% niedriger prognostizierte Ergebnis ebenfalls nicht erreicht wurde. Ursächlich hierfür waren insbesondere folgende Sachverhalte: Die Umsatzerlöse von TEUR 19.871 haben sich im Inland um 6,9% auf TEUR 9.013 erhöht, in der EU um 11,2% auf TEUR 7.605 erhöht und in den Drittländern um 32,7% auf TEUR 3.506 verringert. Die Erlösminderungen in Höhe von TEUR -253 wurden in diese Betrachtung nicht mit einbezogen. Insbesondere die Umsätze in den Drittländern haben sich damit stark verringert. Ursächlich für die nicht erreichte Ergebnisprognose waren die weiterhin stark erhöhten Transport-, Rohstoff- und Energiepreise sowie gestiegene Personalkosten. Im Jahr 2023 haben wir 6 Neukunden dazugewinnen können, womit sich unser Kundenstamm auf 167 Kunden beläuft. Der Aufwand für Roh- und Betriebsstoffe ist aufgrund geringerer Einkaufsmengen um 9% auf TEUR 2.603 gesunken. Unsere Personalkosten sind um 10% auf TEUR 6.548 gestiegen, wofür im Wesentlichen Lohnsteigerungen ursächlich gewesen sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 261 auf TEUR 923 gesunken, was insbesondere daraus resultiert, dass im Vorjahr die Instandhaltung betrieblicher Räume aufgrund der kompletten Renovierung des Verwaltungsgebäudes deutlich erhöht war. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2,6 auf TEUR 234 verbessert. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 557 auf TEUR 5.696 verringert. Die Investitionen im Anlagevermögen betrugen im Berichtsjahr insgesamt rd. TEUR 2.838. Hiervon entfallen auf Technische Anlagen, Maschinen und Werkzeuge inkl. Anzahlungen TEUR 2.773. Auch wenn die Umsätze nur gering gesunken sind bzw. sich etwa auf Vorjahresniveau befinden, kam es durch weiter gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie erhöhte Personalkosten zu einer deutlichen Verringerung des Gewinns. Wir können trotz allem erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. 3. Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 soll anhand der nachfolgenden Zahlen in Verbindung mit einem Vorjahresvergleich dokumentiert werden:
Die liquiden Mittel der LOGICA Medizintechnik GmbH betrugen zum Jahresende 2023 TEUR 18.602. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist daher sehr gut. Wir waren im gesamten Verlauf des Geschäftsjahres stets in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderungen der Rückstellungen. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 181 und ist damit um TEUR 10 zum Vorjahr gesunken. Die Umsatzrendite (nach Steuern) ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozentpunkte gefallen und beträgt im Geschäftsjahr 2023 28,7%. Der Cashflow beträgt TEUR 7.443 und ist damit um TEUR 440 niedriger als im Vorjahr. Alle Kennzahlen sind auf einem hohen Niveau und daher weiterhin zufriedenstellend. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Wie die Corona-Pandemie gezeigt hat, kann selbst eine stabile bzw. wachstumsorientierte Branche wie die Medizintechnik von derartigen Krisen negativ beeinflusst werden. Da medizinische Komponenten jedoch in jeglicher Krise weiterhin benötigt werden, entstehen keine existenziellen Umsatz- und Ergebnisrisiken. Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR 2017/745) mit Geltungsbeginn am 26. Mai 2021 betrifft unser Unternehmen nicht direkt, da wir kein Inverkehrbringer von Medizinprodukten sind. Ertragsorientierte Risiken Da unsere Produkte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Vertriebsseitig gehen wir daher davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen weder auf der Beschaffungs- noch auf der Vertriebsseite, da nur in Euro abgerechnet wird. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir teilweise auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Wo dies nicht gegeben ist, verfolgen wir eine Second-Source-Strategie. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Eingangs- / Ausgangs- und In-Prozess-Kontrollen der Abteilung Qualitätssicherung in unserem Unternehmen durch. Die LOGICA Medizintechnik GmbH ist nach EN ISO 13485 zertifiziert. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität und Flexibilität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in dem weiterhin hohen Energiekosten-Niveau, in volatilen Rohstoffpreisen und etwaigen Engpässen in den Lieferketten aufgrund geopolitischer Konflikte. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Wir informieren uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. V. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unserer Vertriebsbemühungen forcieren. Die Gebäudekapazität bietet genügend Platz für zukünftige maschinelle und personelle Kapazitätserweiterungen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens, trotz der weiterhin teilweise schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, positiv. Die Medizintechnikbranche bietet ein sehr großes Wachstumspotential. Die Umsatzerlöse 2023 betragen TEUR 19.871, der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 5.696. Aufgrund der Hochrechnung des Auftragsbestands und -eingangs zu Beginn des Jahres 2024, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzanstieg von ca. 10%. Insgesamt erwarten wir, dass der Jahresüberschuss im Jahr 2024 ca. 10% höher ausfällt als im Vorjahr. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und gehen davon aus, dass sich die Gesellschaft weiterhin positiv entwickeln wird.
Oldenburg i.H., 27. Mai 2024 gez. Anne Forberg, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023LOGICA Medizintechnik GmbHI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der LOGICA Medizintechnik GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen i. S. d. § 288 HGB teilweise Gebrauch. Bilanz (Anlage 1) und Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer ermittelt. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert (unter Berücksichtigung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB) angesetzt. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich wurden Abschläge zur Berücksichtigung des Niederstwertprinzips vorgenommen. Für den Bestand an Ersatzteilen im Bereich Werkstatt wurde ein Festwert in 2022 neu bewertet. Dieser Wert wird im Berichtsjahr mit Euro 102.491,65 € (Stand 31.12.2022) angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Das Forderungsausfallrisiko im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung von ausreichenden Wertberichtigungen berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die aktiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Die ausgewiesenen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken wurden in angemessener Höhe berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Pensionsrückstellung wurde auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens mittels des Barwertverfahrens gebildet. Die Rückstellung ist mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, hierbei wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 254. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Bilanzstichtag mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden am Bilanzstichtag nicht. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen, Vorjahreszahlen in Klammern:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 187.964,06 (im Vorjahr: Euro 179.552,13) sowie Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von Euro 3.907,73 (im Vorjahr: Euro 3.517,47) enthalten. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. VI. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss beträgt Euro 5.696.419,04. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 5.696.419,04 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 36.703.280,44 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 3.552,45 (im Vorjahr: Euro 4.891,73). Im Einzelnen gliedert sich der Betrag wie folgt:
VII. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 110 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, Praktikanten und Azubis) beschäftigt, davon 29 Angestellte und 81 gewerbliche Arbeitnehmer. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, wie folgt:
Für 2023 resultieren hieraus Aufwendungen in Höhe von Euro 1.451.421,98. Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans: Geschäftsführerin: Anne Forberg, Bachelor of Engineering Frau Forberg ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB sowie des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet (§ 288 Abs. 2 HGB).
Oldenburg in Holstein, 27. Mai 2024 gez. Anne Forberg Aus dem Jahresüberschuss i. H. v. € 5.696.419,04 wird ein Betrag in Höhe von € 5.000.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Ausschüttung erfolgt zum 10.12.2024. Der verbleibende Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Gewinnvortrag i.H.v. € 36.703.280,44 auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungsberichte verkürzte Fassung. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LOGICA Medizintechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LOGICA Medizintechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LOGICA Medizintechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 5. Juni 2024 gez. Carsten Deecke, Wirtschaftsprüfer gez. Kai Gehrt, Wirtschaftsprüfer |
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