Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 42275 HB
Eingetragen
20.1.2026
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
Gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern an Dritte und private Arbeitsvermittlung im gesetzlich vorgesehenen Rahmen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido Wollsiefer
seit 20.1.2026
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Topp Holdings AGCHE
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

diwa GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I Wirtschaftsbericht

1  Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die Gesellschaften des Topp Holdings GmbH Konzerns sind in den Bereichen Arbeitnehmerüberlassung, Wind Energy Services, Prüfdienstleistungen und Business Process Outsourcing tätig. Die Arbeitnehmerüberlassung des Konzerns in den Sparten der Hilfs- und Fachkräfte für den medizinischen und sozialen Bereich wird durch diwa GmbH und Promedis24 GmbH übernommen.

1.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Volkswirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr und ist damit erstmals seit 2020 gegenüber der Vorperiode gefallen.

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kamen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung wurde die deutsche Wirtschaft stärker als die anderen großen westlichen Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019. 

Das Inlandsprodukt in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union stieg 2023 um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bandbreite der Veränderungen in 2023 reichte dabei von Estland (-3,5 %) bis Malta, welches ein Wachstum von beachtlichen 6,1 % zu verzeichnen hatte.

1.2 Wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der Personaldienstleistungen

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren in Deutschland 2.609.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 191.000 mehr als vor einem Jahr. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote belief sich 2023 auf 5,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,4 Prozentpunkte zu. Auf der Ebene der Bundesländer reicht die Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent in Bayern bis auf 10,6 Prozent in Bremen. In allen Ländern hat die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote im Vorjahresvergleich zugenommen. Die stärksten Anstiege gab es mit +0,6 Prozentpunkten in Hamburg, Sachsen und Thüringen. Die schwächsten wurden mit jeweils +0,3 Prozentpunkten in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Bayern, Berlin und Brandenburg ausgewiesen.

Je geringer die Qualifikation, desto höher ist das Risiko, arbeitslos zu sein. So war die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss im Jahr 2023 mit 20,8 Prozent mehr als sechsmal höher als für Personen mit einer betrieblichen bzw. schulischen Berufsausbildung, deren Quote bei 3,2 Prozent lag. Die niedrigste Arbeitslosenquote weisen Akademiker auf, von denen nur 2,5 Prozent arbeitslos waren. Nach Staatsangehörigkeit nahm die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von Deutschen um 3 Prozent auf 1.641.000 und die der Ausländer um 18 Prozent auf 967.000 zu. Die Arbeitslosenquote von Frauen lag 2023 mit 5,5 Prozent unter der der Männer mit 5,8 Prozent. Von den 2.609.000 Arbeitslosen wurden jahresdurchschnittlich 875.000 oder 34 Prozent im Rechtskreis SGB III von einer Agentur für Arbeit und 1.734.000 oder 66 Prozent im Rechtskreis SGB II von einem Jobcenter betreut.

Im Jahresdurchschnitt 2023 belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.449.000. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 264.000 oder 8 Prozent zugenommen. Wenn man für analytische Zwecke Staatsangehörige aus der Ukraine herausrechnet, ist die Unterbeschäftigung jahresdurchschnittlich um 59.000 bzw. 2 Prozent gestiegen. Die jahresdurchschnittliche Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Instrumente (ohne Kurzarbeit) und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit hat sich 2023 um 74.000 auf 841.000 erhöht. Der Anstieg erfolgt wegen des Einsatzes entlastender arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für Ukrainerinnen und Ukrainer.

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Erwerbstätigkeit nach dem Inlandskonzept im Jahresdurchschnitt 2023 um 333.000 oder 0,7 Prozent auf 45,93 Mio. gewachsen. Der Jahreswert der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist nach Angaben der Statistik der Bundesagentur von Juni 2022 bis Juni 2023 um 264.000 oder 0,8 Prozent auf 34,71 Mio. gestiegen. Dieser Wert teilt sich auf in 24,28 Mio. Vollzeitbeschäftigte und 10,43 Mio. Teilzeitbeschäftigte.

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 761.000 Arbeitsstellen bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet, 84.000 oder 10 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Stellenzugänge, die ein besserer Indikator für die aktuelle Einstellungsbereitschaft der Betriebe sind als die Bestandszahlen, fielen 2023 geringer aus als 2022. In der Jahressumme 2023 wurden 1.633.000 Stellen zur Besetzung neu angemeldet, 251.000 oder 13 Prozent weniger als im Vorjahr.

Besorgniserregend haben sich die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Jahr 2023 entwickelt. Mit durchschnittlich 15,2 Arbeitstagen waren die Beschäftigten nach IAB-Angaben im vergangenen Jahr so lange krankgeschrieben wie noch nie seit 1991 - eine Steigerung von gut sechs Prozent im Vergleich zu dem bereits hohen Niveau 2022. Gründe für die Krankschreibungen waren vor allem Erkältungen und Atemwegsinfekte.

Für die Zeitarbeitsbranche gilt, dass diese sich stark zyklisch entwickelt. Sie ist abhängig vom Angebot an Arbeitskräften, den Bestimmungen und Vorschriften des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und wesentlich von der konjunkturellen Entwicklung selbst.

Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung betrug relativ unverändert 2,1 %. Im Zeitablauf zeigt die hohe Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Anzahl der Zeitarbeitnehmer, dass der Einsatz von Zeitarbeitnehmern wesentlich für die Schaffung personalpolitischer Flexibilität ist. Eine Verdrängung anderer Erwerbsformen findet durch Zeitarbeit nicht statt: Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Erwerbstätigen hat sich in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls kaum verändert. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld.

Die Zahl der Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung hat sich im Verlauf des Jahres 2023 deutlich verringert. Die Anzahl der Mitarbeiter in den Betrieben mit dem Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung ist von 662.005 im Juni 2022 auf 632.449 im Juni 2023 gesunken. Dieses entspricht einem Rückgang von 4,5 %. Positiv hat sich die Anzahl der Zeitarbeitnehmer in den für die diwa GmbH besonders relevanten Berufsgruppen Gesundheit und Erziehung entwickelt, die einen Anstieg um 4,7 % auf 72.737 von Juni 2022 bis Juni 2023 verzeichnen konnten.

Der Markt für Zeitarbeit bleibt in Deutschland weiterhin stark fragmentiert. Die Anzahl der Unternehmen, deren Betriebszweck ausschließlich oder überwiegend aus der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung besteht, betrug im Juni 2023 10.835 Betriebe und hat gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 0,3 % abgenommen.

Die Zeitarbeitsbranche unterliegt gesetzlichen und tariflichen Änderungen. So wurden 2003 tarifvertragliche Regelungen für die Zeitarbeitsbranche verpflichtend eingeführt. Ab November 2012 wurden Branchenzuschlagstarifverträge mit 11 Branchen abgeschlossen, die bei längeren Einsatzzeiten der überlassenen Mitarbeiter bis zu einem Zuschlag von 50% auf den Tariflohn führen. Durch die im November 2016 verabschiedete und zum 01. April 2017 gültige Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes wird die Bezahlung nach Equal Pay nach 9 Monaten ununterbrochener Einsatzdauer eingeführt und die Überlassungsdauer eines Arbeitnehmers bei einem Kundenunternehmen auf 18 Monate beschränkt.

Diese Maßnahmen erfüllen die gesellschaftliche Forderung einer Lohnangleichung von Zeitarbeitnehmern an die Stammbelegschaft und einer grundsätzlichen zeitlichen Befristung und tragen damit deutlich zu einem verbesserten Image und einer höheren Akzeptanz der Zeitarbeit bei. Die gestiegenen Kosten werden auf der Kundenseite weitgehend akzeptiert, da die Flexibilität den Hauptgrund für den Einsatz von Zeitarbeit darstellt und beibehalten werden soll.

1.3 Umsatzentwicklung

Im Vergleich zum Rumpfgeschäftsjahr 2022, in dem der Geschäftsbetrieb übernommen worden ist, konnten die Umsatzerlöse im Berichtsjahr um rd. T€ 2.452 gesteigert werden. Der Rohertrag belief sich auf TEUR 2.746.

1.4 Personal- und Sozialbereich

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 266 Mitarbeiter beschäftigt.

2 Darstellung der Lage

2.1 Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Eröffnungsbilanzwerten zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 1.031 32,0 1.595 49,2
Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten 1.059 33,2 1.180 36,5
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.114 34,8 463 14,3
Aktiva 3.204 100,0 3.238 100,0

31.12.2023

31.12.2022
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 0 0,0 0 0
kurzfristiges Fremdkapital 3.204 100,0 3.238 100
Passiva 3.204 100,0 3.238 100,0

2.2 Finanzlage

2.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Die Relevanz von Liquiditätssicherung und Finanzierung besitzt nach wie vor eine hohe Priorität. Die seit vielen Jahren existierende professionelle Liquiditätssteuerung wurde weiter optimiert. Um regelmäßige und zeitnahe Zahlungseingänge sicherzustellen, wurde das Mahnsystem weiter verfeinert.

2.2.2 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Im laufenden Jahr werden verschiedene, kleinere Investitionen zur Modernisierung und Rationalisierung durchgeführt, die keine Finanzierungsmaßnahmen erforderlich machen werden. Darüber hinaus besteht derzeit kein nennenswerter Investitionsbedarf, der Finanzierungsmaßnahmen erforderlich macht. Sämtliche Verbindlichkeiten werden auch weiterhin stets planmäßig erfüllt.

2.2.3 Investitionen

Im Berichtsjahr 2023 wurden folgende Investitionen getätigt:

TEUR
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6

2.2.4 Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.157 -132
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 734 -1.695
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 577 1.816
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 154 -11
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2 13
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 156 2

2.3 Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage:

2023 2022 Ergebnisveränderung
TEUR TEUR TEUR
Rohertrag 2.746 1.978 768
Betriebsergebnis -543 -274 -269
Finanzergebnis -153 -66 -87
neutrales Ergebnis 45 -148 193
Jahresergebnis -651 -488 -163

II Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht)

1 Risikobericht

Potenzielle Risiken ergeben sich aus der Art des Geschäftes und den gesetzlichen Verpflichtungen.

Relevante Risiken aus den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind massive Wirtschaftskrisen, Energiekrisen, ein Kollaps der Infrastruktur oder des globalen Handelssystems. Diese Risiken können potenziell zu einem hohen Schaden führen. Allerdings ist die Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering und es existiert keine Eingriffs- und Steuermöglichkeit für die diwa GmbH.

Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin.

In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand.

Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar 2024 mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten.

Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks.

Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen.

Die wirtschaftliche Lage der Kundenunternehmen und damit der allgemeine Konjunkturverlauf begründen ein immanentes Risiko hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Branche und der diwa GmbH. Die sehr breite Aufstellung im Bereich des Dienstleistungsportfolios ermöglicht es der diwa GmbH, etwaige Risiken gut abfedern zu können.

Die Arbeitnehmerüberlassung wird unverändert durch eine hohe Übernahmequote qualifizierter Mitarbeiter seitens unserer Kunden geprägt, sodass wie im Vorjahr verstärkte Anstrengungen notwendig sind, um die Abgänge zu kompensieren. Risiken bestehen in weiteren regulatorischen Veränderungen in der Zeitarbeitsbranche. Der ab 1. Januar 2024 gültige Mindestlohn in Höhe von 12,41 Euro hat die Tarifvertragsparteien der Zeitarbeit veranlasst, das tarifliche Entgelt der untersten Lohngruppe EG 1 ab diesem Zeitpunkt auf 13,50 € zu erhöhen.

Die Tarifvertragsparteien der Zeitarbeit haben sich bereits auf weitere Erhöhungen in der für die Außendarstellung sehr wichtigen untersten Lohngruppe EG 1 ab Oktober 2024 (14 €) und 14,53 € ab März 2025 geeinigt. Damit wird der Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn weiter deutlich erhöht und es ist sichergestellt, dass eine Tätigkeit in der Arbeitnehmerüberlassung ihre Attraktivität für Arbeitnehmer behält. Andererseits wird diese Anpassung zu einer Erhöhung der Verrechnungssätze führen, die nicht von allen Kunden akzeptiert werden wird. Die Auswirkungen der Beschränkung der Einsatzdauer schätzen wir als gering ein, da die überwiegende Anzahl der Aufträge eine deutlich geringere Laufzeit ausweisen.

Ein weiteres Risiko besteht in Pflegereformen, die sowohl zu einer Beschränkung des Einsatzes von Leiharbeitnehmern wie auch Begrenzungen der Verrechnungssätze führen könnten. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 2. Februar 2024 den Antrag des Bundeslandes Bayern beschlossen, mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, Einschränkungen für die Zeitarbeit in der Pflege auf den Weg zu bringen. Zu diesen Einschränkungen sollen "Grenzen für den Einsatz von Leiharbeit in Bezug auf Umfang (Quote) und Verrechnung (Deckel)" ebenso gehören wie "eine Verpflichtung der Zeitarbeitsfirmen zur regelmäßigen Fortbildung der Mitarbeitenden".

Ein weiteres Risiko besteht in der demografischen Entwicklung der Bevölkerung. Trotz des derzeitigen Anstiegs der Anzahl der arbeitsuchenden Menschen erhöhen sich die Herausforderungen bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter. Da die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter nach wie vor einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellt, unternimmt die diwa GmbH besondere Anstrengungen, diesem Risiko entgegenzuwirken. Wie in den Vorjahren wird dieser Herausforderung durch den Einsatz einer Vielzahl unterschiedlicher Recruitingkanäle und Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen begegnet.

Ausfallrisiken im Forderungsbereich wird durch ein umfassendes Debitorenmanagement begegnet. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Die IT-Abteilung wurde aus Sicherheitsgründen an einen spezialisierten Dienstleister in Deutschland ausgelagert. Innerhalb des abgesicherten Rechenzentrums kommen leistungsstarke IT-Komponenten mit weitgehenden Redundanzen im Bereich der relevanten Systeme zum Einsatz. Durch die Verwendung hochverfügbarer Server mit hoher Ausfallsicherheit sowie die Durchführung täglicher Sicherungen wird Datenverlust wirkungsvoll entgegengewirkt.

Neben den bereits erläuterten Risiken erkennt die Geschäftsführung keine weiteren Risiken, die auf eine nachhaltige negative Beeinflussung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hindeuten.

2  Chancen- und Prognosebericht

Die diwa GmbH wird weiterhin die Dienstleistungen Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung anbieten und behält ihre grundsätzliche Ausrichtung bei. Der Fokus liegt unverändert auf den Sparten der Hilfs- und Fachkräfte für den sozialpädagogischen und medizinischen Bereich. Es ist nicht geplant, ins Ausland zu expandieren.

Die vorläufigen Ergebnisse des ersten Quartals liegen im Plan und die diwa GmbH erwartet trotz des insgesamt herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes auch für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 eine positive Entwicklung.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Das strikte operative Controlling anhand der weiter entwickelten Key Performance Indikatoren hat unsere Vertriebs- und Recruitingtätigkeiten weiter optimiert und professionalisiert.

Für das Jahr 2024 sind aus heutiger Sicht keine Investitionen geplant, die über das Niveau des Vorjahres hinausreichen. Die Investitionen werden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert.

Für das Jahr 2024 erwarten wir ein weiteres Umsatzwachstum von mindestens 5 % bei leicht verbesserter Ergebnisrendite.

 

München, den 10. April 2024

gez. Rainer Anthony   gez. Robert Freumuth

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.030.969,84 1.595.205,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.017.382,84 1.574.235,00
II. Sachanlagen 13.587,00 20.970,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.050.040,95 1.179.739,60
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 894.087,40 1.177.600,22
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 12.428,44 (Vorjahr: EUR 0,00)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 155.953,55 2.139,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.113,00 0,00
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 1.114.147,97 462.652,15
3.204.271,76 3.237.596,75

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -487.652,15 0,00
III. Jahresfehlbetrag -651.495,82 -487.652,15
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.114.147,97 462.652,15
B. RÜCKSTELLUNGEN 150.162,58 361.128,44
C. VERBINDLICHKEITEN 3.054.109,18 2.876.468,31
3.204.271,76 3.237.596,75

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
EUR
Rumpf-
geschäftsjahr
11.02.-
31.12.2022 
EUR
1. Rohergebnis 3.216.392,89 2.075.906,79
2. Personalaufwand "kaufmännisch" 1.802.966,18 1.278.367,71
a) Löhne und Gehälter 1.506.887,39 1.064.742,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 296.078,79 213.624,98
- davon für Altersversorgung: EUR 1.142,40 (Vorjahr:
EUR 1.734,90)
3. Abschreibungen 148.278,52 103.775,07
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.278,52 100.246,44
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 0,00 3.528,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.758.992,02 1.113.339,15
5. Betriebsergebnis -493.843,83 -419.575,14
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 152.835,76 65.798,16
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 136.114,67 (Vorjahr: EUR 60.130,20)
8. Finanzergebnis -152.765,76 -65.798,16
9. sonstige Steuern 4.886,23 2.278,85
10. Jahresfehlbetrag -651.495,82 -487.652,15

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Allgemeine Angaben

Die diwa GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 279574 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahren für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet.

Aufgrund des Rangrücktrittes in ausreichender Höhe der CarePartner GmbH, Bremen, liegt eine Überschuldung im Sinne der Insolvenzordnung nicht vor.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 10 Jahre zugrunde gelegt. Die Geschäftsleitung geht von einer entsprechenden Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen aus. Andere erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Nutzungsdauer der Sachanlagen:

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der diwa GmbH dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.609.491,01 EUR (Vorjahr: 874.130,09 EUR).

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Rainer Anthony

Robert Freumuth (ab 12. Juni 2023)

Alfred Unterschemmann (bis 3. März 2023)

2. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 266 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 227
Angestellte 39
266

3. Haftungsverhältnisse

31.12.2023
EUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 25.000.000,00
- davon zugunsten verbundener Unternehmen (25.000.000,00)
25.000.000,00

Die Gesellschaft übernimmt neben anderen Gesellschaften des Topp Holdings-Konzerns die gesamtschuldnerische Mithaftung aus den Verbindlichkeiten eines Konsortialkreditvertrages, geschlossen durch die Topp Holdings GmbH.

Die diwa GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die diwa GmbH derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die diwa GmbH schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

4. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Die Gesellschaft hat mit der Coface Finanz GmbH, Mainz, einen Factoringvertrag abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 waren Kundenforderungen in Höhe von 317 TEUR an den Factor verkauft. Der Factor übernimmt das Ausfallrisiko für die betreffenden Forderungen. Der Vertrag wurde mit dem Ziel abgeschlossen, Forderungsausfälle zu verringern und gleichzeitig die Liquidität zu verbessern. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile, die sich für die Gesellschaft aus dem Factoringgeschäft ergeben. Risiken bestehen in den variablen Zinsen und Gebühren.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2024
EUR
2025 bis 2028
EUR
2029 und später
EUR
Verpflichtungen aus Mietverträgen 145.862,27 105.392,15 0,00
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 38.409,71 31.666,54 0,00

6. Name und Sitz des Mutterunternehmens

CarePartner GmbH, Amtsgericht Bremen unter HRB 31277

Offenlegung: Unternehmensregister

Gesellschafterin der diwa GmbH ist mit 100% die CarePartner GmbH. Die diwa GmbH und die CarePartner GmbH sind Mutter- und Tochterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 2 HGB und verbundene Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB. Die Topp Holdings GmbH ist die Gesellschafterin der CarePartner GmbH und stellt zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

 

München, den 10. April 2024

gez. Rainer Anthony, Geschäftsführung

diwa GmbH

Feststellung des Jahresabschlusses

Dieser Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1.655.000,00 0,00 419.871,54 1.235.128,46
1.672.500,00 0,00 419.871,54 1.252.628,46
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.951,44 6.114,90 8.344,90 20.721,44
1.695.451,44 6.114,90 428.216,44 1.273.349,90
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.723,00 5.834,00 0,00 7.557,00
Geschäfts- oder Firmenwert 96.542,00 131.146,62 0,00 227.688,62
98.265,00 136.980,62 0,00 235.245,62
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.981,44 11.297,90 6.144,90 7.134,44
100.246,44 148.278,52 6.144,90 242.380,06
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.943,00 15.777,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1.007.439,84 1.558.458,00
1.017.382,84 1.574.235,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.587,00 20.970,00
1.030.969,84 1.595.205,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die diwa GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der diwa GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der diwa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 17. April 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schürmann Dettmers
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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