Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 242798
Vorher
Autohaus Netuschil GmbH
Eingetragen
4.9.1990
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme und die Erfüllung von Pensionsverpflichtungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Netuschil
seit 7.8.2006
Geschäftsführer
Jörg Netuschil
seit 7.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jörg Netuschil
Böblingen
60.000 €
50.00%
Oliver Netuschil
Sindelfingen
60.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Netuschil GmbH

Böblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020/2021

Autohaus Netuschil GmbH, Böblingen

I. Grundlagen

Nach der zum 01.01.2021 erfolgten Veräußerung des Geschäftsbetriebs an die AHG-Autohandelsgesellschaft mbH, Horb, tritt die Gesellschaft nicht mehr selbst operativ am Markt auf.

Die Gesellschaft kümmert sich im Wesentlichen um die Abwicklung der bestehenden Pensionsverpflichtungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Aufgrund der Werksschließungen des Herstellers war im Rahmen der Corona-Pandemie die Versorgung mit Fahrzeugen nur bedingt möglich.

Unsere durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2020/2021 beträgt aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbetriebs nur noch 18 und ist somit gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken.

In diesem Geschäftsjahr gab es keine Rechtsstreitigkeiten, die mit relevanten Risiken belastet waren. Es gab keine außerordentlichen Vorgänge in der Kunden- oder Lieferantenbeziehung.

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Unsere Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2020/2021 von TEUR 16.771 um TEUR 3.629 oder 21,6 % auf TEUR 13.142 gesunken. Der Rückgang ist auf den Verkauf des operativen Geschäfts unseres Autohauses zurückzuführen. Alle Aufwendungen sind korrespondierend zurückgegangen und haben in Summe den Umsatzrückgang überkompensiert. Sonstige betriebliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und aus vereinnahmten Verkaufspreisbestandteilen aus der Veräußerung des Geschäftsbetriebs führten zur Verbesserung des Jahresüberschusses um TEUR 727 auf TEUR 802.

b) Vermögens- und Finanzlage

Durch den Verkauf des operativen Geschäfts ist die Bilanzsumme um 64,5 % auf TEUR 2.429 zurückgegangen. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote beträgt 62,7 % (VJ: 39,5 %), wobei die Eigenmittel inklusive Gesellschafterdarlehenskonten und Pensionsverpflichtungen gegenüber Gesellschaftern betrachtet werden. Der Finanzmittelbestand ist um TEUR 2.866 auf TEUR 2.381 angestiegen.

c) Zusammenfassende Beurteilung

Mit der geschäftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir sehr zufrieden.

3. Prognosebericht

Wir erwarten für das nächste Geschäftsjahr lediglich Veränderungen im Bereich der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Ein operativer Geschäftsbetrieb existiert nicht mehr.

III. Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Chancen- und Risikobericht

Künftige Chancen und Risiken bestehen nur noch aufgrund der den Pensionsverpflichtungen inhärenten Unsicherheiten hinsichtlich Biometrie und Zinsänderung.

2. Zusammenfassende Beurteilung

Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft als positiv erachten.

 

Böblingen, den 28. Juni 2022

Bilanz

Aktiva

30.6.2021
EUR
30.6.2020
EUR
A. Anlagevermögen 6.648,00 501.688,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 188,50 3.606,50
II. Sachanlagen 6.459,50 498.081,97
davon Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 10.127,00
davon technische Anlagen und Maschinen 1,00 130.238,50
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.458,50 357.716,47
B. Umlaufvermögen 2.417.305,17 6.339.020,24
I. Vorräte 0,00 4.761.904,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 35.818,92 875.595,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.381.486,25 701.519,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.547,04 5.308,96
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.428.500,21 6.846.017,67

Passiva

30.6.2021
EUR
30.6.2020
EUR
A. Eigenkapital 481.103,85 879.433,03
I. gezeichnetes Kapital 120.000,00 120.000,00
II. Bilanzgewinn 361.103,85 759.433,03
B. Rückstellungen 1.789.697,00 1.831.452,00
C. Verbindlichkeiten 157.699,36 4.135.132,64
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 2.685.510,49
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 930.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.428.500,21 6.846.017,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2020 - 30.6.2021
EUR
1.7.2019 - 30.6.2020
EUR
1. Rohergebnis 3.069.390,82 3.600.810,84
2. Personalaufwand 1.168.098,08 2.199.132,18
a) Löhne und Gehälter 934.457,06 1.754.819,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 233.641,02 444.312,56
davon für Altersversorgung 95.593,05 163.217,13
3. Abschreibungen 29.028,16 158.679,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 558.217,02 986.964,48
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.444,43 7.511,82
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 67.487,21 95.650,29
davon aus Abzinsung 36.214,92 36.623,46
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 452.889,96 88.505,19
8. Ergebnis nach Steuern 801.114,82 79.391,52
9. sonstige Steuern -556,00 2.943,20
10. Jahresüberschuss 801.670,82 76.448,32

Ergebnisverwendung

1.7.2020 - 30.6.2021
EUR
1.7.2019 - 30.6.2020
EUR
10. Jahresüberschuss 801.670,82 76.448,32
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 759.433,03 682.984,71
12. Ausschüttung 1.200.000,00 0,00
13. Bilanzgewinn 361.103,85 759.433,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2020/2021

Autohaus Netuschil GmbH, Böblingen

A. Allgemeine Angaben

Die Autohaus Netuschil GmbH mit Sitz in Böblingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 242798 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear bzw. degressiv abgeschrieben. Sobald die lineare Abschreibung die degressive Abschreibung übersteigt, wird von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital zzgl. Gewinnguthaben bewertet. Soweit die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zugunsten der pensionsberechtigten Personen verpfändet sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit den betreffenden Schulden verrechnet.

Fahrzeuge und Zubehör werden mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Erhaltene Anzahlungen werden nicht auftragsbezogen offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie diese nicht übersteigen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Projected Unit Credit Verfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % und Rentensteigerungen von jährlich 0 % unterstellt. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 2,09 % (Vorjahr: 2,51 %).

Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020/2021 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Eigenkapital

Die in der Bilanz ausgewiesenen Rücklagen zuzüglich des Jahresergebnisses sowie des Gewinn-/Verlustvortrags sind in Höhe von T€ 202 ausschüttungsgesperrt. Die Ausschüttungssperre resultiert aus folgenden Sachverhalten:

30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
Bewertung von Rückstellungen für Pensionen 202 210

3. Rückstellungen für Pensionen

Die erstmalige Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab einen Wertansatz, der über dem Wertansatz lag, der sich nach den bis dahin maßgeblichen Bewertungsvorschriften ergeben hatte. In Ausübung des Wahlrechts gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde die Zuführung zur Rückstellung ratierlich vorgenommen. Zum 30.06.2021 ergibt sich hieraus eine Unterdeckung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 53).

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt zum 30.06.2021 T€ 1.442. Die hiermit verrechneten Vermögensgegenstände beinhalten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 149 (Vorjahr: T€ 143) bewertet sind. Der beizulegende Zeitwert wird als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragserstattungen ermittelt. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen betragen T€ 149 (Vorjahr: T€ 143).

Bei der Bewertung der Rückstellungen für Altersverpflichtungen erfolgt die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre. Würde die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre erfolgen, würde sich der Bilanzansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen um T€ 202 (Vorjahr: T€ 210) erhöhen (Unterschiedsbetrag im Sinne von § 253 Abs. 6 S. 1 HGB).

4. Pensionsrückstellungen für frühere Geschäftsführer

30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
frühere Geschäftsführer 251 260

5. Verbindlichkeiten

Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

6. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mietverträge

Die Gesellschaft hatte einen Mietvertrag über die Nutzung der Betriebsimmobilie abgeschlossen.

Zweck des Geschäfts war die Nutzung des betreffenden Vermögensgegenstands bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung.

Die Verpflichtung ging mit Verkauf des Geschäftsbetriebs auf den Käufer über.

30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
davon fällig innerhalb eines Jahres 0 420
davon fällig nach mehr als einem Jahr 0 910
0 1.330

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen

Aufgrund der Verrechnung von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen mit den Rückstellungen für Pensionen werden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) mit Aufwendungen aus der Veränderung der Abzinsung von Rückstellungen verrechnet.

außergewöhnliche Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung

2020/2021
T€
2019/2020
T€
in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten:
Verkaufserlös Firmenwert 100 0
Verkaufserlös Neufahrzeug 100 0
Verkaufserlös Vorführwagen 53 0
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 591 0
844 0

E. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2020/2021 2019/2020
gewerbliche Arbeitnehmer 6 11
Angestellte 12 20
18 31

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Herr Jörg Netuschil, Kfz-Meister,

Herr Oliver Netuschil, Kaufmann.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Böblingen, 28.06.2022

gez. Jörg Netsuchil

gez. Oliver Netuschil

Anlagen zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Stand 01.07.2020
Zugänge
Abgänge
Stand 30.06.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten
71.343,59 0,00 8.533,20 62.810,39
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 32.049,55 0,00 32.049,55 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 414.962,26 0,00 332.768,23 82.194,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.053.295,57 3.225,13 828.407,94 228.112,76
1.500.307,38 3.225,13 1.193.225,72 310.306,79
Gesamt 1.571.650,97 3.225,13 1.201.758,92 373.117,18

Abschreibungen

Stand 01.07.2020
Zugänge
Abgänge
Stand 30.06.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten
67.737,09 856,50 5.971,70 62.621,89
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 21.922,55 1.313,50 23.236,05 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 284.723,76 10.679,64 213.210,37 82.193,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 695.579,10 16.178,52 490.103,36 221.654,26
1.002.225,41 28.171,66 726.549,78 303.847,29
Gesamt 1.069.962,50 29.028,16 732.521,48 366.469,18

Restbuchwerte

Stand 30.06.2021
Stand 30.06.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten
188,50 3.606,50
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 10.127,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 130.238,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.458,50 357.716,47
6.459,50 498.081,97
Gesamt 6.648,00 501.688,47
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Aufgliederung der Verbindlichkeiten Gesamt 30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
Verbindlichkeiten 157 4.136 157 3.136
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 2.686 0 1.686
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 930 0 930
Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
Aufgliederung der Verbindlichkeiten 30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
Verbindlichkeiten 0 1.000 0 0
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 1.000 0 0
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0

Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Gesicherte Beträge

30.06.2021
T€
30.06.2020
T€
Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten 0 2.186 Sicherungsübereignung von Fahrzeugen
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 2.186 Sicherungsübereignung von Fahrzeugen
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0

Angaben zur Ergebnisverwendung:

Mit Beschluss vom 27.07.2022 wird aus dem Bilanzgewinn zum 30.06.2021 eine Ausschüttung in Höhe von T€ 360 vorgenommen. Der Restbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.07.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 326 f. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Netuschil GmbH, Böblingen

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Netuschil GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Netuschil GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 28.06.2022

BW PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Janko Franke, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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