Innofreight
Germany GmbH
Saalburg-Ebersdorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Innofreight Germany GmbH GESCHÄFTSJAHR 2023
Bericht über den Geschäftsverlauf und die
wirtschaftliche Lage
Die Innofreight Germany GmbH ist die Vertriebs- und
Servicegesellschaft der Innofreight Gruppe in den
Ländern Deutschland, Niederlande, Belgien und Luxemburg.
Aufgabe ist es, das gesamte Leistungsspektrum der Innofreight
Gruppe (Waggons, Behälter und Umschlagtechnologie) an
die Kunden in den zugeordneten Ländern zu verkaufen und
im Anschluss als zentraler Ansprechpartner für
Serviceleistungen zur Verfügung zu stehen. Zu den
wesentlichen Serviceleistungen gehören hierbei,
Steuerung der Wartungsarbeiten, Beratung beim Einsatz der
Produkte und kontinuierliche Optimierung des Equipments.
Zu den Kernmärkten gehören im wesentlichen
Großkunden im Massengutbereich der Branchen Stahl,
Rohstoffe, Holz, Leim und Salz/Düngemittel. Durch den
optimierten Einsatz der Logistiklösungen der Innofreight
Gruppe werden hierbei gemeinsam mit dem Kunden Ansatzpunkte
für Effizienzverbesserungen in der Logistik erarbeitet
und gemeinsam umgesetzt.
In 2023 ist es erneut gelungen, das
Geschäftsvolumen der Innofreight Germany auszuweiten.
Besonders hervorzuheben ist dabei der Einstieg in das
Großprojekt SHS (Stahl-Holding-Saar) am Standort
Dillingen. Beginnend mit einer auf ca. 1,5 Jahre angelegten
Zwischenlösungen zum Umschlag mit 2 Schwerlaststapler
von Kohle im Dillinger Hafen, wird ab 2025 eine
stationäre Umschlaganlage für Kohle und Erz im
Werksgelände errichtet. Zudem konnten die
Geschäftsaktivitäten bei der K+S im Bereich
Transport von salzhaltigen Gewässern erneut weiter
ausgebaut werden. Im Bereich Drahttransporte ist ferner
gelungen, Wagen mit der innovativer Doppelstockbeladung zum
auslastungsoptimierten Transport von Drahtrollen im Markt zu
positionieren. Als Neukunden wurden für die Firmen
Kronospan Lampertswalde und Saarrail Logistiklösungen
entwickelt sowie Waggons vermietet.
Hauptkunden der Innofreight Germany sind die DB Cargo
AG sowie die K+S AG. Die DB Cargo AG hat mit der Innofreight
Germany einen langlaufenden Kooperationsvertrag
verlängert. Auf Basis dieses Vertrages wurde dann das
Großprojekt SHS sowie Projekte für Voestalpine
umgesetzt.
Insgesamt konnte durch die erfolgreiche Umsetzung der
Projekte die Innofreight Germany ein finanziell erfolgreiches
Geschäftsjahr 2023 erzielen.
Die vertrieblichen Erfolge wurden in einen erneut
anspruchsvollem Marktumfeld umgesetzt, dass durch die
wirtschaftliche Schwächephase in Europa und insbesondere
Deutschland durch die Energiekostensteigerungen geprägt
war. Gerade in diesem Umfeld war es für die Kunden von
Innofreight Germany von großem Interesse
effizienzsteigernde Logistiklösungen mit Hilfe der
Innofreight Technologie umzusetzen.
Stand 31.12.2023 waren von der Innofreight Germany 541
InnoWaggon, ca. 3.000 Container und sonstige Aufbauten, 3
Entladestapler sowie 2 stationäre Umschlaganlagen an die
Kunden vermietet. Zudem wurden in 2023 45 InnoWaggon
verkauft. Durch die deutliche Ausweiterung des vermieteten
Equipments bekommt auch schrittweise der Service des
vermieteten Equipments eine wachsende Bedeutung. Hier ist es
auch gelungen, mit verschiedenen Kunden Verträge
über die Instandhaltung des verkauften Equipments
abzuschließen. Zudem konnten mehrere
Projektierungsverträge für zukünftige geplante
zusätzliche stationäre Umschlaganlagen
abgeschlossen werden.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Werte in TEUR
|
|
|
Ertragslage
|
2023
|
2022
|
Umsatz
|
25449
|
28889
|
Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT)
|
492
|
197
|
Jahresüberschuss
|
222
|
58
|
Gesamtkapitalrentabilität
|
2023
|
2022
|
Ergebnis vor Zinsen und Steuern x 100
|
7,6 %
|
2,2 %
|
Gesamtkapital
|
Cash-Flow
|
2023
|
2022
|
Cash-Flow aus der
Betriebstätigkeit
|
-309
|
-6245
|
Cash-Flow aus
Investitionstätigkeiten
|
-2
|
-16
|
Cash-Flow aus
Finanzierungstätigkeiten
|
0
|
0
|
Finanzmittelzuwachs/-abnahme
|
-311
|
-6261
|
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Wir bei Innofreight haben uns voll und ganz dem
Schienengüterverkehr verschrieben. Um die Klimakrise
bewältigen zu können, braucht es die Bahn als
starken Partner. Menschen und Güter werden sich immer
von einem Ort zu einem anderen bewegen müssen -
dafür braucht es klimafreundlichen Verkehr und deswegen
braucht es die Bahn. Durch den Einsatz unserer Technologie
werden schon jetzt rund 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr
eingespart.
Unsere Transportlösungen sind flexibel einsetzbar,
was sie umso nachhaltiger macht. Viele verschiedene
Güter können mit unseren Produkten transportiert
werden. Unser modularer Fuhrpark erlaubt es uns, schnell auf
Änderungen am Markt zu reagieren.
Nicht nur im Rahmen unserer Produktpalette setzen wir
auf Nachhaltigkeit, sondern wir übernehmen soziale
Verantwortung und verschreiben uns der ökologischen
Selbstverpflichtung. In unserer Gruppe haben wir Systeme und
Prozesse, die es uns ermöglichen, diese Vorhaben zu
verfolgen. Als multinationaler Konzern werden die
Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, immer
vielfältiger und sind zunehmend miteinander verflochten.
Damit alle wesentlichen Themen in die Strategie
einfließen, setzen wir auf das Feedback unserer
Partner:innenunternehmen.
Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir die
größten Talente für uns gewinnen und ihre
Motivation und ihr Engagement erhalten. Wir setzen auf ein
diverses Team, Vertrauen, individuelle Aufgabenbereiche,
Verantwortung und Weiterbildung. Um das zu erreichen, setzen
wir uns auf teamorientierte Führung entlang der gesamten
Personalwertschöpfungskette, vom Recruiting und bis hin
zum Performance Management.
Vor allem am Standort des Hauptsitzes in Bruck an der
Mur sind wir gut in der Region vernetzt. Mit der Teilnahme an
Veranstaltungen wie dem "Brucker Businesslauf" stärken
wir diese Verbindungen und bringen Abwechslung in den
Arbeitsalltag der Mitarbeiter:innen.
Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und
Risiken
Voraussichtliche Unternehmensentwicklung
In den zurückliegenden Jahren konnte die
Innofreight Germany GmbH die Kundenzahl und den Umsatz
deutlich steigern. Dieser Aufwärtstrend ist auch in den
nächsten Jahren zu erwarten. Dabei ist allerdings zu
berücksichtigen, dass durch den
GroßProjektcharakter der
Innofreight-Vertriebsaktivitäten in Deutschland die
Geschäftsentwicklung nicht linear verläuft.
Häufig haben diese Großprojekte Vorlaufzeiten von
mindestens zwei Jahren. Aktuell ist die Pipeline dieser
Projekte gut gefüllt. Wobei ein Teil der Projekte nach
derzeitigem Stand in 2025 bis 2027 realisiert werden. Es
handelt sich hierbei um Projekte in den Bereichen Kohle, DRI
(Direct Reduced Iron), Haldenabdeckung und
Lithiumerzumschlag.
Durch die erfolgreiche Umsetzung vieler
Logistikprojekte in den zurückliegenden Jahren ist die
Innofreight Germany zudem ein gefragter Ansprechpartner
für zukünftig anstehende Strukturanpassungen z.B.
in der Stahlindustrie. Die Umstellung auf die Produktion von
grünem Stahl erfordert einen massiven Umbau der
Produktionsstätten aller Stahlunternehmen in Richtung
Direktreduktionsanlagen und Elektrolichtbogenöfen, die
dann mit dem klimaneutralen Energieträger Wasserstoff
betrieben werden können. Innofreight Germany hat hier
gemeinsam mit nahezu allen europäischen Stahlunternehmen
Projekte gestartet, um die dann veränderten
Transportströme und Produkte einsetzen zu können.
In diesem Zusammenhang wurde ein innovativer
Transportbehälter für den sensiblen Transport und
Umschlag von DRI entwickelt.
Weiteres Wachstum ist zudem in Zukunft in den Segmenten
Schrott-, Langschienen-, Draht- und Rohrtransport sowie bei
der Holzwerkstoffindustrie zu erwarten.
Wesentliche Chancen, Risiken und Ungewissheiten
Das Jahr 2023 war erneut durch wirtschaftlich volatile
Rahmenbedingungen geprägt. Insbesondere die vielen
militärischen Konflikte weltweit mit gestörten
Handelsrouten und stark schwankenden Energiepreisen haben die
wirtschaftlichen Aktivitäten unserer Kunden gebremst. In
der Folge hat sich die konjunkturelle Entwicklung in vielen
für Innofreight Germany wichtigen Branchen (z.B. Stahl,
Bau und Holz) erneut schwach entwickelt. Hervorzuheben ist
hier insbesondere die sehr schwache Stahlproduktion in
Deutschland und in Europa. Speziell in Deutschland wurde mit
nur 35,4 Mio. Tonnen Rohstahlproduktion mit Ausnahme der
Finanzkrise in 2009 der schlechteste Produktionswert der
letzten 30 Jahre erzielt. Dies führt weiterhin zu einer
Zurückhaltung bei der Beschaffung zusätzliche
Waggons und Behälter. Derzeit ist aber nicht davon
auszugehen, dass vermietetes Equipment in
Größenordnungen zurückgegeben wird.
Hauptgründe hierfür sind die deutlichen
Effizienzvorteile, die das Innofreight-Equipment
gegenüber den verfügbaren Alternativen bringt.
Zudem konnten in der Vergangenheit mit vielen Kunden
langlaufende Verträge abgeschlossen werden. Wir erwarten
daher für 2024 ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau.
Für die Jahre 2025 sind die Folgen des Wegfalls der
Trassenpreisförderung bei gleichzeitiger
Trassenpreiserhöhung durch die DB InfraGo in Deutschland
zu beobachten. Hierdurch wird sich der wirtschaftliche
Spielraum der Eisenbahnverkehrsunternehmen einschränken,
was sich negativ auf die Anmietung von modernem Equipment
auswirken kann. Zudem ist der Schienengüterverkehr durch
Fachkräftemangel und Baustellen im Netz der DB InfraGo
negativ beeinflusst.
Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten
Jahren umfangreiche Bahnbauaktivitäten zur Erneuerung
der z.T. sehr alten Schienentrassen erforderlich sind. Zudem
müssen zahlreiche Brücken und sonstige Bauwerke im
Bereich der Straßeninfrastruktur erneut werden. Daher
ergeben sich zusätzliche Geschäftschancen
insbesondere in den Bereichen Bahnbau (Langschienen,
Altschotter) und Baustoffen (Zement, Klinker, Betonteilen).
Ferner besteht Bedarf für Equipment zum Transport von
Rohren und Halbzeugprodukten.
Bericht über Forschung und Entwicklung
Forschung und Entwicklung stellen eines der
Haupttätigkeitsfelder von Innofreight dar. Dazu
zählen einerseits Förderprojekte, als auch nicht
explizit in Förderprojekten verordnete Produkte,
Prozesse und Unternehmungen, die sich in der Umsetzungsphase
befinden oder heuer erfolgreich beendet wurden.
Im vergangenen Jahr konnten die beiden
Förderprojekte "DiSEL" und "80ft InnoWaggon" erfolgreich
abgeschlossen werden. Im Projekt "DiSEL" war das
übergeordnete Ziel, alle Digitalisierungsinstrumente und
-elemente in der gesamten Logistikkette zusammenzuführen
und sie zu automatisieren. Damit sollten auch optimiertes
predictive Maintenance sowie Life-Cycle-Management des
genutzten Anlagegutes ermöglicht werden. Für die
Entladung der eintreffenden Container auf dem Waggon wurde
ein automatisiertes Positionierungssystem der Entladeanlage
entwickelt. Dies muss unabhängig von Waggon-und
Containerlänge funktionieren. Die erste Positionierung
funktioniert über einen Verschubroboter, wobei die
Entladeanlage in weiterer Folge über Bilderkennung
automatisiert in die Gabeltaschen einfädeln kann.
Für die Rückpositionierung der Container auf
den Wagen nach der Entladung, wurde ein Bilderkennungssystem
trainiert, das die Containerpins am Wagen mit einer
Genauigkeit von 90 Prozent erkennt. Für den Realbetrieb
sind noch weiteres Training der Modelle und zusätzliche
Optimierungsschritte notwendig.
Zudem wurde ein umfassendes Datenerfassungssystem
für Entladeanlagen implementiert, um zukünftig
beispielsweise Wartungszyklen optimieren zu können.
Zusätzlich können die Anlagen monitort werden und
somit eventuell notwendige prädiktive Maßnahmen
ergriffen werden. Letzten Endes soll der gesamte
Entladeprozess über ein Mastermodul funktionieren,
welches das Zusammenspiel der einzelnen Entladeelemente
über die zahlreichen Sensoren und Schnittstellen
koordiniert. Bei der Digitalisierung des rollenden Materials
wurde die Sensorausrüstung der Wagen, anstelle der
Container weiter vorangetrieben. Diese liefern die
benötigte Datenqualität für
weiterführende Logistikkettenbetrachtungen.
Mit dem "80 ft InnoWaggon"-Projekt wurde das Ziel
realisiert, einen 4-achsigen 80 ft Waggon ohne Kurzkupplung
zu entwickeln, der für den kombinierten Verkehr (KV)
geeignet ist. Dieser eignet sich besonders für den
Transport von leichten Gütern. Durch die Leichtbauweise
hat der Waggon ein Eigengewicht von gerade einmal 19,7 t und
ist damit optimal für die steigende Nachfrage nach
Ganzzugverkehren geeignet. Dieser Einzelwagen kann mit
weiterem Innofreight-Equipment aufgerüstet werden,
welches ebenso fähig für den kombinierten Verkehr
ist. Zusätzlich kann der Waggon auch mit Standard
ISO-Containern (20 ft/40 ft) beladen werden, womit ein
großes Einsatzspektrum abgedeckt werden kann. Der Wagen
ist sowohl auf der europäischen Normalspur, als auch auf
der Iberischen Breitspur einsetzbar.
In der Umsetzungsphase befinden sich die von der FFG
geförderten Projekte "H2RailTube" und "DRI-Ver". Ziel
des "H2RailTube"-Projekt ist es, eine Containerlösung
für die Speicherung und den Transport von
gasförmigem Wasserstoff zu entwickeln, die fähig
für den kombinierten Verkehr ist. Dafür werden
nahtlos gewalzte Rohre mit einem Speicherdruck von bis zu 900
bar verwendet werden. Die Geometrie der Stahltubes und der
zugehörigen Endkappen sowie der erforderliche
Kompressionsaufwand wurden ermittelt. Mit den ersten
Tube-Prototypen wurden Druckdichtheitstests mit 500 bar
durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Mittels
Strömungssimulation wurde das Einströmverhalten von
Wasserstoff berechnet, womit Vorhersagen über sich
bildende Strömungen in den Tubes sowie das sich bildende
Temperaturfeld möglich sind (Grenztemperatur 100
°C). Die Struktur des Containers selbst
(Tragbehälter der Rohre) wurde mittels Berechnungen auf
Basis verschiedener Lastfälle validiert und die
notwendigen Schweißnähte berechnet. Der erste
Container befindet sich in der Produktion. Um den
Anforderungen an einen digitalisierten Container zu
entsprechen, wird dieser mit einem GPS-Tracker, integrierter
Sensorik und externen Sensoren für die Überwachung
des Ladeguts ausgestattet. Geeignete Telematik-Systeme wurden
evaluiert und auf den Anwendungsfall abgestimmt.
Das Projekt "DRI-Ver" befasst sich mit der
Transportlösung von direct reduced iron (DRI), das als
zentraler Schlüssel für die CO2-minimierte
Stahlproduktion gilt. Ziele des Projektes sind, eine sichere
Be- und Entladelösung für hochreaktives DRI zu
entwickeln sowie einen für den Transport geeigneten
Container zu konstruieren. Die fortgeführte Untersuchung
des Materials führte dazu, dies immer besser zu
verstehen und zeigt, dass das die gewählte Pyramidenform
des Containers genau richtig ist. Das wurde auch durch eine
Gefährdungsanalyse des TÜV bestätigt und
belegt die Anwendbarkeit des Transportkonzepts. Zudem wurden
weitere konstruktive Anpassungen am Container vorgenommen und
erste Kundentests mit einem weiteren Prototyp erfolgreich
durchgeführt.
Risikomanagement
Die Innofreight Germany hat durch viele langlaufende
Verträge mit solventen Großkunden (K+S, DB Cargo)
den Umsatz abgesichert. Die operativen Tätigkeiten im
Unternehmen werden nach definierten und zertifizierten
Prozessen (gem. ISO 9001, AVV, ECM) abgearbeitet. Die
Zertifizierung wird planmäßig und
regelmäßig erneuert. Neue Erkenntnisse werden
laufend eingearbeitet und Prozesse zur Risikominimierung
angepasst.
Zusätzlich zum laufenden Controlling erfolgt das
Monitoring von großen Projekten durch ein gemeinsam mit
den Kunden definierten Projektcontrolling, wodurch
potenziellen Projektrisiken entgegengewirkt wird.
Ein zeitnahes Mahnwesen führt dazu, dass
Forderungsausfälle minimiert werden.
Fremdwährungssicherungsgeschäfte gibt es keine, da
die Geschäfte in Euro abgewickelt werden. Derivate
Finanzinstrumente wurden nicht in Anspruch genommen.
Zweigniederlassungen
Im Geschäftsjahr wurden keine Zweigniederlassungen
unterhalten.
Saalburg-Ebersdorf, am 06.08.2024
Für die Geschäftsführung
gez. Mario Carl gez. Jörg Hilker
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
19.155,64 |
27.465,33 |
| I.
Sachanlagen |
19.155,64 |
27.465,33 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
19.155,64 |
27.465,33 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.483.128,60 |
9.263.727,45 |
| I.
Vorräte |
1.755.000,00 |
|
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.251.083,03 |
8.476.154,19 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
464.781,92 |
1.161.616,54 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.786.301,11 |
7.314.537,65 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
477.045,57 |
787.573,26 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
731,31 |
2.566,66 |
| Aktiva |
6.503.015,55 |
9.293.759,44 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
704.460,97 |
482.956,67 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
350.000,00 |
350.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
107.956,67 |
49.886,31 |
| IV.
Jahresüberschuss |
221.504,30 |
58.070,36 |
| B.
Rückstellungen |
298.609,74 |
429.873,33 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.499.319,84 |
8.378.804,44 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
2.856.500,94 |
6.750.848,61 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.856.500,94 |
6.750.848,61 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.642.818,90 |
1.627.955,83 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.642.818,90 |
1.627.955,83 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
625,00 |
2.125,00 |
| Passiva |
6.503.015,55 |
9.293.759,44 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
1.875.264,24 |
2.873.764,49 |
| 2.
Personalaufwand |
1.052.876,35 |
808.650,02 |
| a)
Löhne und Gehälter |
923.337,00 |
718.983,39 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
129.539,35 |
89.666,63 |
| davon
für Altersversorgung |
15.121,20 |
15.054,36 |
| 3.
Abschreibungen |
10.017,00 |
16.670,11 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
10.017,00 |
16.670,11 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
320.649,39 |
1.849.702,96 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
15,45 |
1.493,97 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
44,88 |
2.461,34 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
|
2.460,64 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
1.898,00 |
1.750,00 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
265.941,13 |
140.374,18 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
223.927,25 |
59.078,56 |
| 9.
sonstige Steuern |
2.422,95 |
1.008,20 |
| 10.
Jahresüberschuss |
221.504,30 |
58.070,36 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben
| Firma: |
Innofreight Germany
GmbH |
| Sitz: |
Saalburg-Ebersdorf |
| Registergericht: |
Amtsgericht Jena HRB
513318; Eintragung vom 23.03.2017 |
Nach den in §267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen
Vorschriften gemäß §§ 242 ff HGB
aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften
der §§ 266 ff. HGB. Die Gliederung der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§
275 ff. HGB. Es wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit in der
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht vorhanden.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter
Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und
-preisminderungen aktiviert. Die planmäßigen
linearen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich
zulässigen Höchstsätzen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem
Anschaffungspreis bis zu € 800,00 werden
gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr
voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter
Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden zum Nennwert bilanziert.
Die Kassenbestände und die Guthaben bei
Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert bilanziert.
Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die
Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahrs darstellen.
In den Rückstellungen wurden alle erkennbaren
Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt
und sie sind mit ihrem nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen,
die Erträge des folgenden Geschäftsjahres
darstellen.
II. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und
der Gewinn- und Verlustrechnung
Brutto-Anlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist
aus dem Anlagenspiegel, Seite 5 des Anhangs, zu entnehmen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
|
davon mit einer
Restlaufzeit
|
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
31.12.2023
|
bis zu einem Jahr
|
von mehr als einem Jahr
|
- Forderungen aus
Lieferun-
|
3.245.928,76 €
|
3.245.928,76 €
|
0,00 €
|
gen und Leistungen
|
(6.623.228,24€ )
|
(6.623.228,24€)
|
(0,00 €)
|
- Forderungen gegen
|
464.781,92 €
|
464.781,92 €
|
0,00 €
|
verbundene
Unternehmen
|
(1.161.615,54 €)
|
(1.161.615,54€)
|
(0,00 €)
|
- Sonstige
|
540.372,35 €
|
537.900,35 €
|
2.472,00.€
|
Vermögensgegenstände
|
(691.309,41 €)
|
(688.837,41 €
|
(2.472,00€)
|
|
4.251.083,03 €
|
4.248.611,03 €
|
2.472,00 €
|
|
(9.263.727,45 €)
|
( 8.239.548,43 €)
|
(2.472,00€)
|
(Die Werte im Klammern sind Vorjahresbeträge)
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von
EUR 414.267,28 (Vorjahr: EUR 1.160.245,54) enthalten.
Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind vor allem
Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen 52 TEUR (32 TEUR),
Bonuszahlungen an Mitarbeiter 15 TEUR (15 TEUR) sowie
Nachtragsprämien für Versicherungen 0 TEUR (51
TEUR) enthalten.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten
|
31.12.2023
|
bis zu einem Jahr
|
von ein bis fünf
Jahren
|
von mehr als fünf
Jahren
|
- erhaltene
Anzahlungen
|
1.755.000,00 €
|
1.755.000,00 €
|
0,00 €
|
0,00 €
|
auf Bestellungen
|
(0,00 €)
|
(0,00 €)
|
(0,00 €)
|
(0,00 €)
|
- aus Lieferungen
|
99.095,50 €
|
99.095,50 €
|
0,00 €
|
0,00 €
|
und Leistungen
|
(33.936,77 €)
|
(33.936,77 €)
|
(0,00 €)
|
(0,00 €)
|
- gegenüber
verbundenen
|
2.856.500,94 €
|
2.856.500,94 €
|
0,00 €
|
0,00 €
|
- Unternehmen
|
(6.750.848,61 €)
|
(6.750.848,61 €)
|
(0,00 €)
|
(0,00 €)
|
- Sonstige
|
788.723,40 €
|
788.723,40 €
|
0,00 €
|
0,00 €
|
Verbindlichkeiten
|
(1.594.019,06 €)
|
(1.157.836,52 €)
|
(436.182,54 €)
|
(0,00 €)
|
- davon aus Steuern
|
|
|
|
|
349.329,37 €
(384.937,05 €)
|
|
|
|
|
- davon im Rahmen der
|
|
|
|
|
sozialen Sicherheit
|
|
|
|
|
1.912,72 € (1.787,14
€)
|
|
|
|
|
|
5.499.319,84 €
|
5.499.319,84€
|
0,00 €
|
0,00 €
|
|
(8.378.804,44 €)
|
(7.942.621,90 €)
|
(436.182,54 €)
|
(0,00 €)
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In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen
sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in
Höhe von EUR 2.803.779,67 (Vorjahr: EUR
6.650.777,67) enthalten.
(Die Werte im Klammern sind Vorjahresbeträge)
III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen für
das kommende Geschäftsjahr in Höhe von rund EUR
57.500,00.
IV. Sonstige Angaben
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
Es waren durchschnittlich zehn Mitarbeiter
beschäftigt. Davon 2 Geschäftsführer sowie 8
Angestellte.
Geschäftsführung Während
des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die
Geschäfte des Unternehmens durch
- Herrn Mario Carl, Diplom-Ingenieur und
- Herrn Dr. Jörg Hilker, Diplom-Kaufmann,
geführt.
Bezüge der Geschäftsführung
Die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wurde nach §
286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird
für den kleinsten und größten Kreis in den
Konzernabschluss der Innofreight Consulting & Logistics
GmbH, Bruck an der Mur, einbezogen. Der Konzernabschluss wird
beim Landgericht Leoben, Österreich offengelegt.
Berlin, 06. August 2024
gez.
Mario Carl
gez.
Dr. Jörg Hilker, Entwicklung des
Anlagevermögens
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Anschaffungs- und Herstellungskosten
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Stand 01.01.2023
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Zugang
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Um-buchungen
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Abgang
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Stand 31.12.2023
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I. Sachanlagen
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Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
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44.198,97
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1.707,31
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0,00
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1.707,31
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44.198,97
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II. Anlagevermögen
insgesamt
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44.198,97
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1.707,31
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0,00
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1.707,31
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44.198,97
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Abschreibungen
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kumuliert 01.01.2023
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Geschäfts-jahr
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Abgang
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kumuliert 31.12.2023
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I. Sachanlagen
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Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
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16.733,64
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10.017,00
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1.707,31
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25.043,33
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II. Anlagevermögen
insgesamt
|
16.733,64
|
10.017,00
|
1.707,31
|
25.043,33
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Buchwerte
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31.12.2023
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31.12.2022
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I. Sachanlagen
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Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
19.155,64
|
27.465,33
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II. Anlagevermögen
insgesamt
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19.155,64
|
27.465,33
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sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn
und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach
§ 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte
Fassung. Zu dem vollständigigen Jahresabschluss und
Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk
erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Innofreight Germany GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Innofreight Germany
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Innofreight
Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesent-liche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 6. August 2024
SONNTAG GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wörlein Wirtschaftsprüfer ppa. Piening
Wirtschaftsprüferin |