Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 4134
Eingetragen
16.8.2000
Branche
Leitungsgebundene TelekommunikationHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Der Geschäftszweck des Unternehmens umfasst im Rahmen seiner kommunalen Aufgabenstellung die Nutzung und den Betrieb von TK-Netzressourcen. Die Netzgesellschaft erbringt Dienste, die im Zusammenhang mit den Steuerkabel- und TK-Netzen der SWU Energie und der Städte Ulm und Neu-Ulm stehen. Dies sind unter anderem: TK- Netzdienste: Fernwirken, Mietleitungen, Übertragungskapazitäten nach Bandbreite, IT-Netzdienste: Planung und Betrieb von MAN- und LAN-Netzen, Internet IP-Verbindungen, Gerätedienste: Service für Telekommunikationsanlagen, Endgeräteservice, Betriebsfunk, Sonder- u. Sicherheitsdienste: Technischer Betrieb einer Feuerwehrleitstelle, Einbruch- und Brandmeldeanlagen, Vermietung von ELA-Anlagen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Krone
seit 15.7.2024
Geschäftsführer
Katrin Breitinger
seit 24.5.2019
Prokura
Antonija Scheible
seit 11.2.2016
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWU TeleNet GmbH

Ulm

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 817.172,00 1.142.928,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 488.804,05 464.412,55
2. Verteilungsanlagen 1.392.462,00 836.615,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.199.614,00 3.901.081,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.396.854,21 3.557.159,22
13.477.734,26 8.759.267,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 558.690,00 413.325,00
2. Beteiligungen 280.000,00 280.000,00
838.690,00 693.325,00
15.133.596,26 10.595.520,77
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 1.073,43 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 459.358,61 680.110,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.919.597,19 10.728.099,59
3. Sonstige Vermögensgegenstände 219.653,81 11.104,68
10.598.609,61 11.419.315,20
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 341.726,56 536.149,49
10.941.409,60 11.955.464,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 201.029,04 280.081,00
26.276.034,90 22.831.066,46

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
1. Gezeichnetes Kapital 755.000,00 755.000,00
2. Kapitalrücklage 1.224.533,02 1.224.533,02
1.979.533,02 1.979.533,02
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 357.010,00 355.728,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.315.443,40 1.408.894,52
C. VERBINDLICHKEITEN 1.672.453,40 1.764.622,52
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 842,38 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 510.946,44 671.015,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22.054,34 2.973,47
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 21.908.034,99 18.232.825,62
5. Sonstige Verbindlichkeiten 157.707,67 150.035,10
davon aus Steuern € 74.605,96 (Vorjahr: T€ 76)
22.599.585,82 19.056.849,52
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 24.462,66 30.061,40
26.276.034,90 22.831.066,46

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 23.751.521,30 21.047.181,84
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 796.444,74 744.901,33
3. Sonstige betriebliche Erträge 145.176,65 93.741,89
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -655.385,20 -918.552,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.755.411,69 -4.775.589,55
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.668.377,38 -5.371.388,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.570.497,09 -1.437.928,24
davon für Altersversorgung € -428.691,14 (Vj. T€ -399)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.284.618,55 -2.058.723,89
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.113.811,15 -6.104.404,32
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 267.858,44 41.600,25
davon aus verbundenen Unternehmen € 179.697,59 (Vj. T€ 42)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -338.334,45 -116.862,95
davon an verbundene Unternehmen € -331.918,45 (Vj. T€ -104)
davon Aufwand aus der Aufzinsung € -6.311,00 (Vj. T€ -9)
10. Ergebnis nach Steuern 1.574.565,62 1.143.976,00
11. Sonstige Steuern -2.958,82 -1.874,43
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -1.571.606,80 -1.142.101,57
13. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang 2023

A. ANGABEN ZUR FORM UND DARSTELLUNG VON BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die SWU TeleNet GmbH mit Sitz in Ulm ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 4134 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss der SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau) wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Aufgrund des Gesellschaftsvertrages hat die Gesellschaft die für eine große Kapitalgesellschaft i. S. § 267 Abs. 3 HGB geltenden Vorschriften zur Bilanzierung, Berichterstattung und Veröffentlichung zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 2 und 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für das bewegliche Anlagevermögen, das bis 2007 zugegangen ist, wird überwiegend die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Abschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Ab dem Jahr 2008 werden die Zugänge beim Sachanlagevermögen generell nur noch linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 250,00 (bis zum 31. Dezember 2017 € 150.00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 (bis zum 31.12.2017 € 150,00 bis € 1.000,00), die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 % p. a. im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Enthalten ist die Beteiligung an der G-FIT Gesellschaft für innovative Telekommunikationsdienste mbH und Co. KG, Regensburg. Die Kommanditeinlage beträgt zum 31.12.2022 € 60.000,00 bzw. 25 % von € 240.000,00. Das gesamte Eigenkapital betrug zum 31.12.2022 € 1.677.858,17. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 betrug € 24.659,45 und soll laut Vorschlag der Geschäftsführung unter Anwendung § 14 Abs. 2 des Gesellschaftervertrages dem Kapitalkonto II der Kommanditisten zu gleichen Teilen zugeschrieben werden.

In den Anteilen an verbundenen Unternehmen ist mit 70,2 % die citysens GmbH, Ulm (Donau) enthalten. Das gesamte Eigenkapital betrug zum 31.12.2023 € 95.512,86. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 betrug € 243.437,80.

Die Entwicklung des Anlagevermögens der SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau) ist in der Anlage A zu diesem Anhang dargestellt.

(2) Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 9.920 (Vorjahr T€ 10.728) betreffen in Höhe von T€ 9.920 (Vorjahr T€ 10.728) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind vor Ablauf eines Jahres, d. h. vor dem 31. Dezember 2024 fällig.

Das Guthaben bei Kreditinstituten ist zum Nennwert angesetzt.

(3) Rechnungsabgrenzungsposten

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen.

(4) Latente Steuern

Aufgrund der steuerlichen Organschaft fallen etwaige latente Steuern beim Organträger SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau) an.

(5) Stammeinlage

Die Stammeinlage beträgt € 755.000.

(6) Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode, unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Nach § 253 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches sind Pensionsverpflichtungen mit einem von der Deutschen Bundesbank ermittelten Rechnungszinssatzes abzuzinsen. Als Rechnungszinssatz wird bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren der Durchschnittszinssatz der letzten zehn Jahre (bis 31.12.2015 sieben Jahre) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 für Altersversorgungsverpflichtungen herangezogen. Der Rechnungszinssatz nach der PUC-Methode beträgt zum 31.12.2023 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Der zum Bilanzstichtag ermittelte Unterschiedsbetrag nach alter und neuer Regelung beträgt T€ 4. Der Rententrend wurde mit 1,00 % p. a. und der Gehaltstrend mit 0,00 % p. a. berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit 0,00 % p.a. angesetzt.

Art und Höhe der Versorgungsleistungen sind im Tarifvertrag über die Versorgung der Arbeitnehmer kommunaler Verwaltungen und Betriebe vom 6. März 1967 (VersTV-G) in der Fassung des Tarifvertrags über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes vom 1. März 2002 sowie der Zusatzversorgungsordnung der Stadt Ulm vom 23. Januar 1970 (ZVO 1970) festgelegt und gilt für alle Mitarbeiter, die bis zum 8. Juli 1982 bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm eingetreten sind.

Bei ZVK-versicherten Mitarbeitern richten sich die Ansprüche gemäß § 2 ZVO und den §§ 2 und 3 der Vereinbarung vom 23. Mai/11. Juli 1969 zwischen der Stadt Ulm - Stadtwerke - und dem Württembergischen Kommunalen Versorgungsverband - Zusatzversorgungskasse - in der Fassung der Zusatzvereinbarung vom 04. März 1981 nur insoweit gegen die ZVK, als sie die Mindestversorgungsrente nicht überschreiten. Nach § 31 Abs. 3 der Satzung der ZVK beträgt die monatliche Mindestversorgungsrente 0,03125 v. H. der Summe der zusatzversorgungspflichtigen Entgelte nach dem 31. Dezember 1977 und 1,25 v. H. der Summe der Pflichtbeiträge bis 31. Dezember 1977. Letzteres entspricht bei einem Pflichtbeitragssatz von 2,5 v. H. ebenfalls 0,03125 v. H. der Entgelte.

Die von den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm aufgegebenen Pflichtbeiträge wurden deshalb zur einheitlichen Berechnung in Entgelte umgerechnet. Maßgebend ist die bis zum 31. Dezember 2001 erreichte Entgeltsumme.

Die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen sind durch Pensionsrückstellungen voll gedeckt. Darüber hinaus ist die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), Mitglied bei der zuständigen öffentlichen Zusatzversorgungskasse Karlsruhe.

Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Die größten Einzelposten unter den sonstigen Rückstellungen sind die Rückstellung für ausstehende Fremdrechnungen T€ 167 (Vorjahr T€ 144), Mehrarbeit u. Überstunden T€ 527 (Vorjahr T€ 602), die Rückstellung für Leistungszulage T€ 160 (Vorjahr T€ 147), die Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 71), die Rückstellung für erfolgsabhängige Vergütung T€ 118 (Vorjahr T€ 121), die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen T€ 72 (Vorjahr T€ 88), die Rückstellung für Abschiedsgeld in den Ruhestand T€ 44 (Vorjahr T€ 47), die Rückstellung für Prüfungskosten T€ 38 (Vorjahr T€ 29), die Rückstellung für BG-Beiträge T€ 66 (Vorjahr T€ 59) und die Rückstellung für Urlaubsabgeltung T€ 106 (Vorjahr T€ 84).

Für Versorgungsverpflichtungen der ZVK für aktive und ehemalige Mitarbeiter ab dem Jahr 2002 bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen. Der seitens der ZVK angewandte Umlagesatz betrug vom 01.01.2023 - 31.12.2023 6,3 %. Dieser teilt sich in einen Arbeitgeberanteil von 5,75 %-Punkten und einen Arbeitnehmeranteil von 0,55 %-Punkten. Des Weiteren wird ein Sanierungsgeld in Höhe von 1,7 - 3,7 % und ein Zusatzbeitrag von 0,54 % erhoben. In 2023 betrugen die umlagepflichtigen Entgelte T€ 5.290. Die Zahl der anspruchsberechtigten Arbeitnehmer beträgt insgesamt 86 Personen.

(7) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen, wie im Vorjahr, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 75 (Vorjahr T€ 76) enthalten.

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten der SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau), wird in Anlage B zum Anhang dargestellt.

(8) Rechnungsabgrenzungsposten

Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Dienstleistungen im Inland im Bereich der Telekommunikation.

(2) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 27 (Vorjahr T€ 8), Konzernerlöse in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 4) und periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 88 (Vorjahr T€ 55), davon sonstige betriebliche Erträge T€ 5 (Vorjahr T€ 15) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 83 (Vorjahr T€ 40) enthalten.

(3) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Konzernverrechnungen T€ 5.508 (Vorjahr T€ 4.016), Aufwendungen für IT-Wartung und Dienstleitung T€ 1.440 (Vorjahr T€ 1.020), übrige Dienst- und Fremdleistungen T€ 367 (Vorjahr T€ 325), davon periodenfremd € 0,00 (Vorjahr T€ 0), Miet- und Leasingkosten T€ 173 (Vorjahr T€ 259), Fernmeldekosten T€ 80 (Vorjahr T€ 117), Aufwendungen für Lizenzen T€ 278 (Vorjahr T€ 156), Gebühren und Mitgliedsbeiträge T€ 36 (Vorjahr T€ 48), Kurs- und Fortbildungskosten T€ 29 (Vorjahr T€ 51), Verluste aus Anlagenabgängen T€ 32 (Vorjahr T€ 9) und Prüfungs- und Beratungskosten T€ 45 (Vorjahr T€ 22) enthalten.

(4) Ergebnisabführung

Aufgrund des abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der entstandene Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.572 an die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), abgeführt.

C. ERGÄNZENDE ANGABEN

(1) Haftungsverhältnisse

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen ihrer Organschaft bestehenden Umsatz-, Gewerbe und Körperschaftsteuer des Organträgers.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering betrachtet.

(2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen beträgt im Berichtsjahr T€ 2.525 (Vorjahr T€ 1.765). Davon sind zum 31. Dezember 2024 T€ 1.288 (Vorjahr T€ 924) fällig.

Ausgewiesen werden überwiegend Leasingraten für EDV-Software, betriebliche KFZ und Mieten. Die Leasing- bzw. Mietverträge enden zwischen 2024 und 2026.

Die Verpflichtungen aus erteilten Investitionsaufträgen (Bestellobligo) aus dem laufenden Geschäftsbetrieb betragen T€ 95.

An verbundene Unternehmen werden jährlich T€ 669 (Vorjahr T€ 503) an Mietaufwendungen entrichtet.

(3) Konzern- und Beteiligungsverhältnisse

Mutterunternehmen für die Gesellschaft ist die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau). Die SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau), ist Tochterunternehmen i. S. § 290 HGB und damit verbundenes Unternehmen i. S. § 271 Abs. 2 HGB zur SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), (oberstes Mutterunternehmen) und deren mittelbaren und unmittelbaren Tochterunternehmen. Ein Teilkonzernabschluss der SWU TeleNet GmbH wird auf Grund der befreienden Wirkung nach § 291 Abs. 1 HGB nicht aufgestellt, da das Mutterunternehmen für die Gesellschaft die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), den für die Gesellschaft befreienden HGB-Konzernabschluss aufstellt.

Die SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau), wird in den Konzernabschluss der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), (oberstes Mutterunternehmen) einbezogen. Dieser wird im elektronische Unternehmensregister veröffentlicht.

(4) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

(5) Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG

Als "netzspezifische Dienstleistung" stellt die SWU TeleNet GmbH das Abrechnungssystem "SAP/ISU" zur Verfügung. Die Erträge daraus betragen in 2023 T€ 1.350.

(6) Aufsichtsrat

Name, Beruf Funktion
Klaus Eder Geschäftsführer SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH Vorsitzender
Susanne Moroff bis 20.12.2023 Dipl. Verwaltungswirtin (FH) Kämmerin der Stadt Neu-Ulm Vertreterin der Stadt Neu-Ulm
Markus Krämer ab 21.12.2023 Dipl.-Ing. Architektur Stadtbaudirektor Neu-Ulm Vertreter der Stadt Neu-Ulm
Martin Bendel Dipl. Verw. Wirt (FH), Jurist Erster Bürgermeister der Stadt Ulm Vertreter der Stadt Ulm
Dr. Claus-Jürgen Deyle Dipl.-Chemiker Konzernbetriebsratsvorsitzender Arbeitnehmervertreter
Bernd Müller Staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker Betriebsrat Arbeitnehmervertreter
Manfred Staib Diplom-Kaufmann Kaufmännischer Leiter SWU Holding Vertreter der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

(7) Geschäftsführung

Michael Beuschlein, Dipl-Ing. (FH), Würzburg

(8) Sonstige Angaben

Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 960,00 (Vorjahr € 660,00).

Die Bezüge der Geschäftsführer werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt.

Die Angaben der Abschlussprüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernanhang des Konzernabschlusses der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH angegeben.

(9) Belegschaft

Bis zum 31. Dezember 2023 waren durchschnittlich 86 (Vorjahr 83) Arbeitnehmer beschäftigt.

Davon waren: 2023 2022
• Angestellte 76 72
• Arbeiter 10 11

(10) Nachtragsbericht

Nach dem Stichtag 31.12.2023 sind keine wesentlichen Ereignisse mehr eingetreten, die für die Geschäftstätigkeit von Relevanz sind.

 

Ulm, 18. April 2024

SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau)

Die Geschäftsführung

Michael Beuschlein

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffung /Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.737.460,35 198.491,40 1.201,00 6.847,50 6.941.598,25
Zwischensumme 6.737.460,35 198.491,40 1.201,00 6.847,50 6.941.598,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 464.412,55 24.391,50 0,00 0,00 488.804,05
2. Verteilungsanlagen 1.221.353,59 210.327,27 0,00 454.559,64 1.886.240,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.091.043,21 1.588.911,26 275.739,35 1.424.420,88 14.828.636,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.557.159,22 4.725.523,01 0,00 -1.885.828,02 6.396.854,21
Zwischensumme 17.333.968,57 6.549.153,04 275.739,35 -6.847,50 23.600.534,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 413.325,00 145.365,00 0,00 0,00 558.690,00
2. Beteiligungen 280.000,00 0,00 0,00 0,00 280.000,00
Zwischensumme 693.325,00 145.365,00 0,00 0,00 838.690,00
Gesamtsumme 24.764.753,92 6.893.009,44 276.940,35 0,00 31.380.823,01
Aufgelaufene Abschreibungen
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.594.532,35 531.094,90 1.201,00 0,00 6.124.426,25
Zwischensumme 5.594.532,35 531.094,90 1.201,00 0,00 6.124.426,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Verteilungsanlagen 384.738,59 109.039,91 0,00 0,00 493.778,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.189.962,21 1.644.483,74 205.423,95 0,00 9.629.022,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 8.574.700,80 1.753.523,65 205.423,95 0,00 10.122.800,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 14.169.233,15 2.284.618,55 206.624,95 0,00 16.247.226,75
Restbuchwerte
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 817.172,00 1.142.928,00
Zwischensumme 817.172,00 1.142.928,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 488.804,05 464.412,55
2. Verteilungsanlagen 1.392.462,00 836.615,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.199.614,00 3.901.081,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.396.854,21 3.557.159,22
Zwischensumme 13.477.734,26 8.759.267,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 558.690,00 413.325,00
2. Beteiligungen 280.000,00 280.000,00
Zwischensumme 838.690,00 693.325,00
Gesamtsumme 15.133.596,26 10.595.520,77

Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Verbindlichkeitsspiegel SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau) mit einer Restlaufzeit von
Art Stand zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
bis 1 Jahr
über 1 Jahr aber nicht länger als 5 Jahre
über 5 Jahre
1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 842,38 € 842,38 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
2) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 510.946,44 € 510.946,44 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 671.015,33 €) (Vj.: 671.015,33 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
3) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22.054,34 € 22.054,34 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 2.973,47 €) (Vj.: 2.973,47 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
4) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 21.908.034,99 € 21.908.034,99 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 18.232.825,62 €) (Vj.: 18.232.825,62 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
5) Sonstige Verbindlichkeiten 157.707,67 € 157.707,67 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 150.035,10 €) (Vj.: 150.035,10 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
- davon aus Steuern 74.605,96 € 74.605,96 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 76.060,03 €) (Vj.: 76.060,03 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
Gesamtbetrag 22.599.585,82 € 22.599.585,82 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 19.056.849,52 €) (Vj.: 19.056.849,52 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)

Als Sicherheiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

Lagebericht 2023

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau) ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau). Die am 03. August 2000 gegründete Gesellschaft hat am 31. Dezember 2023 das dreiundzwanzigste volle Geschäftsjahr beendet.

Die SWU TeleNet GmbH hat, wie in den vergangenen Jahren, im Geschäftsjahr 2023 Dienstleistungen im Telekommunikationssektor für Geschäfts-, Privatkunden und die Wohnungswirtschaft, sowie ihre Schlüsselkunden Stadtverwaltung Ulm und den SWU Konzern inkl. Beteiligungen erbracht. Die Dienstleistungen beinhalteten Planung, Bau und Betrieb von Breitbandanbindungen, Telefonanlagen, lokalen Netzwerken, TV- und Funkanlagen. Für den Schlüsselkunden Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm und weitere mit der SWU verbundenen Unternehmen, wie den TWH (Technische Werke Herbrechtingen), der FUG (Fernwärme Ulm GmbH), den EBU (Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm) und den SWB (Stadtwerke Blaustein) stellt die SWU TeleNet GmbH IT-Dienstleistungen bereit.

Für Geschäftskunden und Carrier wurden hauptsächlich Übertragungsdienste kombiniert mit Internetdienstleistungen über den NGN - Backbone der SWU TeleNet GmbH zur Verfügung gestellt. Weiterhin wurden Geschäftskunden auch Rechenzentrumsdienstleistungen bereitgestellt.

Die Privatkunden haben die Möglichkeit, neben Internet - und Telefondienstleistungen auch Fernsehsignalversorgung über die unterschiedlichen Versorgungsnetze (Kupfer-Koax, Glasfaser, Telekom-Telefonleitungen) der SWU TeleNet GmbH zu nutzen. Übertragungsgeschwindigkeiten mit Bandbreiten bis 1 Gbit/s sind im Fernsehkabelnetz sowie dem Glasfasernetz realisierbar.

2. Ziele und Strategien

Der strategische Glasfaser-Netzausbau (Leerrohr und Glasfaser) wird mit dem Ziel vorangetrieben, die Breitbandverfügbarkeit in Ulm und Neu-Ulm weiter zu steigern und somit die Digitalisierungsstrategie der Städte Ulm und Neu-Ulm infrastrukturell zu unterstützen.

Für den weiteren strategischen Glasfaserausbau sind aktuell die Innenstadtbereiche und Gewerbegebiete vorgesehen. Weiterhin wird im Zuge der Ersterschließung von Gebäuden mit Strom, Wasser oder Gas durch die SWU die Leerrohrtrasse zur Verlegung der Glasfaser bis zum Gebäude mit ausgebaut. Durch angestrebte Kooperationen zur gemeinsamen Netznutzung (Open Access) mit TK-Anbietern wird diese Strategie weiter unterstützt.

Weiterhin erfolgt die stetige Anpassung der ITK-Produkte an die Marktanforderungen und den Vorgaben des TKG. Die Prozessabläufe werden weiter optimiert, um hieraus Qualitätsverbesserungen und Kosteneinsparungseffekte zu erzielen.

Diese Maßnahmen dienen als Grundlage für die weitere Steigerung der Kundenzahlen, damit die positive Ertragsentwicklung auch in den Folgejahren fortgesetzt werden kann.

Im Geschäftskundenbereich wurde bereits mit der Ankündigung und Vermarktung des Cloud Service begonnen, welcher die Dienstleistungen für das neue Rechenzentrum noch zusätzlich stärkt. Der Neubau des zweiten Rechenzentrums wird bis Januar 2025 abgeschlossen sein.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Jüngste Stimmungsindikatoren wie das ifo Geschäftsklima, die ZEW-Konjunkturerwartungen oder der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland deuten darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Auch private Haushalte scheinen im Zuge der rückläufigen Inflationsraten und wieder steigender Realeinkommen etwas optimistischer, was sich im GfK-Konsumklima in einer gestiegenen Anschaffungsneigung und rückläufigen Sparabsichten - wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau - niederschlägt.

Dennoch bleiben die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und damit möglicherweise einhergehenden Rohstoffpreisausschlägen hoch. Auch die sich aus dem Urteil des BVerfG vom 15.11.2023 zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 ergebenden fiskalischen Implikationen und die Unsicherheiten über die Ausgestaltung der öffentlichen Haushalte stellen eine Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven dar.

(Quelle: BMWK - Wirtschaftliche Entwicklung)

BNetzA-Zahlen zum Glasfaser-Überbau (Auszug VKU Pressemitteilung vom 25.10.2023)

Der Überbau durch marktbeherrschende Unternehmen, wie es z.B. die Deutsche Telekom für lokal bereitgestellten Zugang zu Breitbandanschlüssen ist, bremst in vielen Fällen den Ausbau der Glasfasernetze in Deutschland, wie zuletzt auch eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) ergab.

Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung (NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz)

Mit dem Gesetz werden die Vorgaben der EU-Richtlinie über Maßnahmen für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der Union umgesetzt. Der durch das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 gesetzte Ordnungsrahmen wird durch die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie erweitert.

Folgende Änderungen werden im Schwerpunkt vorgenommen:

Anordnungen des BSI gegenüber Anbietern von Telekommunikationsdiensten

Bestimmung von Betreibern kritischer Anlagen, besonders wichtiger Einrichtungen und wichtiger Einrichtungen

Risikomanagementmaßnahmen

Meldepflichten und Unterrichtungspflichten

Registrierungspflicht

Einsatz von Systemen zur Angriffserkennung

Der Fokus der Behörden liegt auf:

Transparenz und Kooperation innerhalb der EU

die Geschäftsführer in die Pflicht nehmen

Lieferkettensicherheit zu stärken und Sicherheitsupdates garantieren

IT-Risikomanagement transparent zu machen

Die aktuell ausstehenden EU-Verordnungen werden mit höchster Wahrscheinlichkeit noch vor der EU-Parlamentswahl im Juni 2024 verabschiedet. Diese Verordnungen gelten direkt und müssen nicht noch in nationales Recht umgewandelt werden.

2. Geschäftsverlauf

Die Anzahl der Kundenanschlüsse konnte in 2023 um 882 auf insgesamt 14.333 Anschlüsse gesteigert werden. In den Anschlusszahlen sind 2.121 Wholebuy-Kunden (Telekom) sowie 588 hochwertige NGN-Geschäftskundenanschlüsse enthalten. Die Wachstumszahlen aus der Vergangenheit können aufgrund der Wettbewerbssituation und der starken Verzögerung im Clusterausbau nicht mehr erreicht werden. Gerade im Geschäftskundensegment ist aktuell wieder ein neuer Preiskampf entbrannt.

Mit dem Fernsehsignal der SWU TeleNet werden 17.164 Kunden versorgt. Hier besteht das Risiko, dass durch die Änderung im neuen TKG zum Umlageverfahren mit deutlichen Kunden- und Umsatzverlusten zu rechnen ist. Wir bieten der Wohnungswirtschaft mögliche Lösungsoptionen an. Aktuell finden die Vertragsverhandlungen zur Neugestaltung der Rahmenverträge statt.

Carrier wie Vodafone und 1&1 Versatel sind nach wie vor Kooperationspartner und zugleich sehr starke Wettbewerber. Sowohl mit Vodafone als auch mit 1&1 Versatel sind Netzzusammenschaltungen realisiert, damit die Carrier unser Netz auch zur Anbindung (Bitstream) der eigenen Geschäftskunden nutzen können. Die Vermietung von Glasfaserstrecken zur Anbindung der Technik- und Mobilfunkstandorte wird weiter stark nachgefragt.

Die Verhandlungen mit 1&1 zur Anbindung der 5G-Standorte sind abgeschlossen, ein Rahmenvertrag unterzeichnet.

Vodafone ist nach wie vor im Massen-/Endkundengeschäft einer unserer stärksten Wettbewerber (starker Preiswettbewerb). Vodafone hat ebenfalls eine Glasfaser-Ausbauoffensive zur Errichtung eigener Glasfaserstrukturen in städtischen Bereichen angekündigt.

Die Telekom verfügt mit der Vectoringtechnologie über Bandbreiten bis zu 250 Mbit/s. Um diesen Wettbewerbsnachteil auszugleichen hat die Telekom auch in Ulm / Neu-Ulm Investitionen in den Glasfaserausbau angekündigt. Wir stehen aktuell mit der Telekom am Anfang der Verhandlung eines Kooperationsvertrages.

Ein weiterer Wettbewerber hat ein starkes Interesse am eigenwirtschaftlichen Ausbau von Ulmer / Neu-Ulmer Ortsteilen angekündigt. Ursprünglich sollten diese Ortsteile gefördert (bisherige Förderrichtlinien) von der SWU erschlossen werden, nach den neuen Richtlinien (Potenzialanalyse) ist eine Förderung jedoch sehr unwahrscheinlich.

3. Lage der Gesellschaft

A. Darstellung der Vermögenslage

In der folgenden Übersicht sind die Bilanzpositionen zum 31.12.2023 den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Bilanzpositionen sind nachfolgend erläutert.

Bilanz-Posten

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€
Immaterielle VG 817 3,1 1.143 5,0 -326
Grundstücke 489 1,9 464 2,0 25
Anlagen/Maschinen 1.392 5,3 837 3,7 555
Betriebs- und Geschäftsausstattung und Anlagen im Bau 11.596 44,1 7.459 32,7 4.137
Finanzanlagen 839 3,2 693 2,9 146
Langfristig gebundenes Vermögen 15.133 57,6 10.596 46,4 4.537
Vorräte 1 0,0 0 0,0 1
Forderungen aus Lieferungen/Leistungen 459 1,7 680 3,0 -221
Forderungen gegen verb. Unternehmen 9.920 37,8 10.728 47,0 -808
Sonstige Vermögensgegenstände 220 0,8 11 0,0 209
Liquide Mittel 342 1,3 536 2,4 -194
Aktive RAP 201 0,8 280 1,2 -79
Mittel-/kurzfristig gebundenes Vermögen 11.143 42,4 12.235 53,6 -1.092
Gesamtvermögen 26.276 100,0 22.831 100,0 3.445

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€
Gezeichnetes Kapital 755 2,9 755 3,3 0
Kapitalrücklage 1.225 4,6 1.225 5,4 0
Langfristig verfügbares Kapital 1.980 7,5 1.980 8,7 0
Rückstellungen 1.672 6,4 1.765 7,7 -93
Verbindlichkeiten gg. über Kreditinstituten 1 0,0 0 0,0 1
Verbindlichkeiten Lieferungen/Leistungen 511 1,9 671 2,9 -160
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter und Unt. mit denen ein Bet.verhältnis besteht 21.930 83,5 18.235 79,9 3.695
Sonstige Verbindlichkeiten 158 0,6 150 0,7 8
Passive RAP 24 0,1 30 0,1 -6
Mittel-/kurzfristig gebundenes Kapital 24.296 92,5 20.851 91,3 3.445
Gesamtkapital 26.276 100,0 22.831 100,0 3.445

Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 3.445 T€ gestiegen.

Dies lag vor allem an der Zunahme des Anlagevermögens durch den Bau des neuen Rechenzentrums.

B. Darstellung der Finanzlage

In der folgenden Übersicht sind die Zahlungsströme in Anlehnung an DRS 21 getrennt nach laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufbereitet und den entsprechenden Vorjahreswerten gegenübergestellt.

Aus der Cash-Flow Rechnung ergibt sich, dass die Gesellschaft in der Lage ist Ihre Zahlungsverpflichtungen zu bedienen.

2023
T€
2022
T€
1. Periodenergebnis vor Ergebnisübernahme 1.572 1.142
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.285 2.058
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -98 164
4. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 899 -3.485
5. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.107 1.270
6. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 70 75
7. + Verluste aus Anlagenabgängen 32 8
8. = Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 7) 7.867 1.232
9. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 38 0
10. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -6.549 -3.015
11. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -198 -165
12. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -146 -120
13. + Erhaltene Zinsen 268 42
14. = Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 9 bis 13) -6.587 -3.258
15. - Gezahlte Zinsen -332 -108
16. - Gewinnabführung aus Vorjahr -1.142 -1.762
17. = Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 15 und 16) -1.474 -1.870
18. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 8, 14 und 17) -194 -3.896
19. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 536 4.432
20. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 18 und 19) 342 536

C. Darstellung der Ertragslage

In der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet und den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen GuV-Posten sind nachfolgend erläutert.

GuV-Posten

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€
Umsatzerlöse 23.752 96,8 21.047 96,6 2.705
Aktivierte Eigenleistungen 796 3,2 745 3,4 51
Gesamtleistung 24.548 100,0 21.792 100,0 2.756
Materialaufwand 5.411 22,0 5.694 26,1 -283
Rohergebnis 19.137 78,0 16.098 73,9 3.039
Sonstige Erträge 145 0,6 94 0,4 51
Personalaufwand 7.238 29,5 6.809 31,2 429
Abschreibungen 2.285 9,3 2.059 9,4 226
Sonst. betriebl. Aufwendungen 8.114 33,1 6.104 28,0 2.010
Betriebsergebnis 1.645 6,7 1.220 5,6 425
Erträge aus Beteiligungen 0 0,0 0 0,0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 268 1,1 41 0,2 227
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 338 1,4 117 0,5 221
Finanzergebnis -70 -0,3 -76 -0,3 6
Ergebnis nach Steuern 1.575 6,4 1.144 5,2 431
Sonstige Steuern 3 0,0 2 0,0 1
Jahresergebnis (vor Ergebnisübernahme) 1.572 6,4 1.142 5,2 430

Die Gesamtleistung erhöhte sich um T€ 2.756. Der Personalaufwand stieg um T€ 429 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 2.010 gegenüber 2022. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um T€ 425 auf T€ 1.645.

In Summe erhöhte sich das Ergebnis der SWU TeleNet gegenüber dem Vorjahr um T€ 430 auf T€ 1.572.

Im Bereich der IT-Dienstleistungen konnten die Umsatzerlöse um ca. T€ 1.739 auf T€ 10.383 gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Von den T€ 10.383 Umsatzerlösen wurden T€ 9.672 (Vj: T€ 7.924) innerhalb der SWU-Gruppe erbracht.

Die Umsatzerlöse im TK-Bereich konnten um T€ 966 auf T€ 13.369 gesteigert werden. Die Steigerung beruht vor allem auf den externen Geschäften im Bereich KVZ-Kunden und einem Projekt mit der Stadt Ulm. Weitere wichtige Standbeine der SWU TeleNet sind Telekommunikations- und LAN-Systeme. Innerhalb der SWU-Gruppe wurden Leistungen in Höhe von T€ 443 (Vj: T€ 1.179) er bracht.

Weiterhin befindet sich die SWU TeleNet, v.a. im TK-Bereich, auf Wachstumskurs.

Die SWU TeleNet liegt über dem Planergebnis von T€ 505. Hintergrund sind die deutlichen Vertriebserfolge und damit einhergehend die Steigerungen der Umsatzerlöse.

IV. PROGNOSEBERICHT

Die Bandbreitenanforderungen steigen durch die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien der Wirtschaft und der verstärkten und intensiven Nutzung der Applikationen auf Basis der Internetversorgung bei Privatkunden weiterhin stark an. Aus diesem Grund kann eine weiter wachsende Penetrationsrate unserer Internetprodukte erwartet werden. Aktuell beträgt das Potential der internetfähigen Anschlüsse über 38.100 Wohneinheiten im Versorgungsgebiet.

Die TeleNet startete 2019 den strategischen Glasfaserausbau für Ulm und Neu-Ulm. In der ersten Phase wurde die Erschließung des Gewerbegebietes Donautal umgesetzt. Der Clusterausbau wird derzeit in beiden Kommunen weiter vorangetrieben. Die Inbetriebnahme des Innenstadt-Cluster Ulm "Auf dem Kreuz" wurde 2023 abgeschlossen. 2024 werden weitere Cluster fertiggestellt.

Aufgrund der hieraus wachsenden Kundenzahlen und des resultierenden steigenden Bandbreitenbedarfs wird die bedarfsgerechte Erweiterung des Backbones umgesetzt. Neubaugebiete werden generell mit Glasfaser erschlossen. Damit ist eine zukunftsorientierte Versorgung für alle Telekommunikationsdienstleistungen sichergestellt. Auch bei der Erneuerung von Strom-, Gas- und Wasseranschlüssen von Bestandsgebäuden wird diese Technologie zur Versorgung neuer Kunden mit TK-Dienstleistungen eingesetzt.

Als ein Schwerpunkt für 2024 wird die Umsetzung der IT-Strategie für den SWU-Gesamtkonzern weiter ausgeprägt, um die Anforderungen an den Betreiber "kritischer Infrastrukturen" zu gewährleisten.

Die Inbetriebnahme des zweiten Rechenzentrums im Januar 2025 wird ein neues Geschäftsfeld für die SWU erschließen.

Ergebniserwartung

Der weitere Netzausbau und die verstärkte Gewinnung von Privat- und Gewerbekunden lassen für 2024 ein positives Ergebnis erwarten. Die Umsatzerlöse werden im Geschäftsjahr 2024 leicht unter denen des Jahres 2023 liegen. Grund hierfür ist, dass das Großprojekt Digitalpakt Stadt Ulm ausläuft und dieses nur zum Teil mit kleineren Projekten kompensiert werden kann.

Ein erwartetes positives Ergebnis basiert auf folgenden Annahmen:

Durch den Glasfaserausbau können Neukunden gewonnen werden

Die Erschließung weiterer Glasfaser-Cluster wird wie geplant umgesetzt

Die Kundenanteile in Neubaugebiete (FTTH) und im Kabelnetz steigen weiter

Die geplanten Produkt- und Preisanpassungen werden vom Markt angenommen.

Die zu erwartenden Kundenverluste durch den Wegfall des Nebenkostenprivilegs in der Wohnungswirtschaft fallen nicht zu hoch aus.

Das Netz wird zunehmend ausgelastet und an die Marktanforderungen angepasst

Die intern durchzuführenden Maßnahmen können alle umgesetzt werden

Die Infrastruktur der SWU TeleNet GmbH wird nicht von Wettbewerbern überbaut

Kein Verlust von Großkunden

Die Herausforderungen bei der Personalbeschaffung können bewältigt werden

Die SWU TeleNet GmbH rechnet für 2024 mit einem positiven Ergebnis von T€ 1.035. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch erheblich von den geplanten Ergebnissen abweichen, wenn die Erwartungen nicht oder nicht in der vorgesehenen Höhe eintreffen.

V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Im Rahmen eines Risikomanagementsystems wird jährlich ein Bericht über die im Unternehmen erfassten Risiken, deren Bewertung und die notwendigen Abhilfemaßnahmen erstellt. Risiken er geben sich auch aus nicht direkt beeinflussbaren Rahmenbedingungen, wie der gesamtwirtschaftlichen Lage, der zunehmenden Konkurrenz im TK-Markt, der Preisentwicklung in den einzelnen Produktbereichen, der Fehlerfreiheit der TK-Technik, der Fortschreibung der TK-Gesetzgebung und dessen Umsetzung, sowie des Wegfalls des Nebenkostenprivilegs.

Der Überbau der eigenen Infrastruktur durch Wettbewerber kann zu Umsatzverlusten führen. Weitere Risiken ergeben sich durch mögliche Störungsszenarien und Angriffe (Cyber Crime) auf die IT-Systeme.

Durch den Wegfall des Nebenkostenprivilegs ab 1. Juli 2024 muss mit einem Verlust an TV-Kunden gerechnet werden. Wir wirken hier mit speziellen Vermarktungsaktionen entgegen.

Es kann auch zu einem Ausbleiben des Ergebnisbeitrags des Rechenzentrums kommen. Hier wirken wir massiv durch den Vertrieb für Produkte des Rechenzentrums und durch Partnerschaften entgegen.

Das Risiko der Beteiligung an der G-FIT GmbH & Co. KG zusammen mit den vier Gesellschaftern komro Gesellschaft für Telekommunikation mbH, R-KOM GmbH & Co. KG, TKLi Telekommunikation Lindau GmbH und Stadtwerke Konstanz GmbH kann als weiterhin geringes finanzielles Risiko ein gestuft werden, zumal für das Geschäftsjahr 2023 ein ausgeglichenes Jahresergebnis bei der G-FIT GmbH & Co. KG zu erwarten ist.

Ebenso kann das Risiko der Beteiligung an der citysens GmbH mit den weiteren Ulmer Gesellschaftern systemzwo GmbH, eXXcellent solutions GmbH und Cortex Media GmbH auf Grund der sich erst im Aufbau befindlichen Geschäftstätigkeit als geringes finanzielles Risiko eigestuft werden. Aufgrund geänderter Gesellschaftsstrukturen veräußert die systemzwo GmbH ihre Anteile an der Gesellschaft an die SWU TeleNet mit Wirkung zum 1. Januar 2024.

Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu verzeichnen.

Das dichte Glasfasernetz und die rege Bautätigkeit in Ulm/Neu-Ulm bietet beste Chancen um auch zukünftig weitere Kundenpotentiale zu erschließen und zur weiterhin positiven Umsatzentwicklung beizutragen. Die regionale Präsenz der SWU TeleNet GmbH und die persönliche Kundenbetreuung vor Ort werden als wichtiger Baustein für den vertrieblichen Erfolg eingestuft.

VI. RISIKOMANAGEMENTZIELE UND FINANZINSTRUMENTE

Mit Hilfe eines monatlichen Berichtswesens wird sichergestellt, dass Abweichungen und Risiken bei den Finanzzielen rechtzeitig erkannt werden und eine Gegensteuerung möglich ist.

Durch die Ausweitung des Privatkundenpotentials wird das Risiko von Großkunden abhängig zu sein zunehmend reduziert. Die weitere Anpassung der IT-Strategie an die allgemeinen Entwicklungen im IT-Bereich für 2024 minimiert diese Risiken.

Eine wesentliche Änderung oder eine deutliche Verschlechterung der Risikolandschaft zu den Vorjahren ist durch die stagnierenden Inflationssteigungen und die Lieferfähigkeit von Hardware und Komponenten nicht zu erwarten.

 

Ulm, den 18.04.2024

SWU TeleNet GmbH, Ulm (Donau)

Geschäftsführung

Michael Beuschlein

Aktivitätenbilanz

Erläuterungen für das Geschäftsjahr 2023

Die Telenet GmbH ist ein IT-Dienstleistungsunternehmen und führt gem. § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten entsprechend dieser Vorschrift. Die Telenet GmbH erstellt eine eigenständige Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für Dienstleistungen an die Elektrizitäts- und Gasverteilung der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für die Tätigkeitsbereiche Elektrizitäts- und Gasverteilung entsprechen den für den Jahresabschluss der Telenet GmbH, Ulm, angewandten Methoden. Daher verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang des Jahresabschlusses.

Als "netzspezifische Dienstleistung" stellt die SWU TeleNet GmbH den Netzaktivitäten Strom- und Gasnetz das Abrechnungssystem "SAP/ISU" zur Verfügung. Hierfür ist bei SWU TeleNet ein getrenntes Konto vorzuhalten.

Soweit eine direkte Zuordnung von Vermögensgegenständen und Schulden, Aufwendungen und Erträgen zu den einzelnen Bereichen nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zuordnung durch sachgerechte und nachvollziehbare Schlüsselung der Konten.

Im Jahresabschluss 2023 wird die passive und aktive Ausgleichsposition in der Bilanz im Eigenkapital dargestellt.

Die Telenet GmbH arbeitete im Berichtsjahr mit den folgenden Schlüsseln:

Schlüssel Anlagevermögen

Schlüssel Umsatzerlöse SWU-Netze

Schlüssel Gesamtumsatzerlöse

Die genannten Schlüssel finden immer dann Anwendung, wenn nach direkter Zuordnung bei einzelnen Positionen Restposten verbleiben oder nur eine mittelbare Sachbezogenheit zu den einzelnen Aktivitäten besteht.

Elektrizitätsverteilung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 107.898,69 177.496,59
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.694,84 263.448,54
2. Anlagen im Bau 0,00 1.241,20
271.694,84 264.689,74
379.593,53 442.186,33
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.176.366,96 932.064,95
2. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 8,67
2.176.366,96 932.073,62
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
2.555.960,49 1.374.259,95

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
Zugeordnetes Kapital 2.103.429,35 797.219,46
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 30.844,65 32.104,29
2. Sonstige Rückstellungen 98.206,65 111.398,01
129.051,30 143.502,30
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 44.079,14 60.492,63
2. Verbindlichkeiten an die Gesellschafter 276.318,25 369.716,72
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.082,45 3.328,84
davon aus Steuern € 0,00
323.479,84 433.538,19
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
2.555.960,49 1.374.259,95

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 2.135.763,88 1.988.241,58
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 10,19 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.858,37 3.671,73
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -55.571,76 -81.388,19
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -246.577,82 -215.585,99
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -489.731,65 -484.765,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -135.686,47 -129.772,36
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -262.899,89 -186.156,51
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -671.846,60 -524.528,23
8. Ergebnis nach Steuern 276.318,25 369.716,72
9. Sonstige Steuern 0,00 0,00
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -276.318,25 -369.716,72
11. Jahresergebnis 0,00 0,00

Restlaufzeiten sonstige Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023

Gesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit größer 1 Jahr
T€
Elektrizitätsverteilung 0 0 0
(Vj. 0) (Vj. 0)
Gasverteilung 0 0 0
(Vj. 0) (Vj. 0)
Übrige Aktivitäten 220 220 0
(Vj. 11) (Vj. 11)
Gesamtbetrag 220 220 0
(Vj. 11) (Vj. 11)

Die Forderungen haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Am Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse im geschäftsüblichen Umfang.

Restlaufzeitenspiegel Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023

Elektrizitätsverteilung Gesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre
T€
Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 44 44 0 0
(Vj. 60) (Vj. 60) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 276 276 0 0
(Vj. 370) (Vj. 370) (Vj. 0) (Vj. 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 3 3 0 0
(Vj. 3) (Vj. 3) (Vj. 0) (Vj. 0)
Gesamtbetrag 323 323 0 0
(Vj. 434) (Vj. 434) (Vj. 0) (Vj. 0)

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffung-/ Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.097.387,01 40.219,91 269,40 1.536,00 1.138.873,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauchten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 648.406,05 158.923,99 32.895,68 0,00 774.434,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.241,20 0,00 0,00 -1.241,20 0,00
Zwischensumme 1.747.034,26 199.143,90 33.165,08 294,80 1.913.307,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.747.034,26 199.143,90 33.165,08 294,80 1.913.307,88
Aufgelaufene Abschreibungen
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 919.890,42 112.379,62 1.295,21 0,00 1.030.974,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauchten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.957,51 150.520,27 32.738,26 0,00 502.739,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 1.304.847,93 262.899,89 34.033,47 0,00 1.533.714,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.304.847,93 262.899,89 34.033,47 0,00 1.533.714,35
Restbuchwerte
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 107.898,69 177.496,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauchten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.694,84 263.448,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.241,20
Zwischensumme 379.593,53 442.186,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00
Gesamtsumme 379.593,53 442.186,33

Gasverteilung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 122.771,91 161.603,64
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.034,15 227.739,90
2. Anlagen im Bau 0,00 939,19
232.034,15 228.679,09
354.806,06 390.282,73
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 880.368,45 370.223,55
2. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 3,44
880.368,45 370.226,99
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
1.235.174,51 760.509,72

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
Zugeordnetes Kapital 1.088.532,53 598.240,35
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12.477,06 12.752,08
2. Sonstige Rückstellungen 39.725,86 44.248,25
52.202,92 57.000,33
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.830,58 24.028,15
2. Verbindlichkeiten an die Gesellschafter 75.361,59 79.918,65
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.246,89 1.322,24
davon aus Steuern € 0,00
94.439,06 105.269,04
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
1.235.174,51 760.509,72

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 863.943,98 789.745,25
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 4,12 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.135,40 1.458,44
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -22.479,49 -32.328,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -99.743,90 -85.632,46
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -198.102,76 -192.552,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -54.886,93 -51.546,61
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -142.738,23 -140.878,59
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -271.770,60 -208.346,75
8. Ergebnis nach Steuern 75.361,59 79.918,64
9. Sonstige Steuern 0,00 0,00
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -75.361,59 -79.918,64
11. Jahresergebnis 0,00 0,00

Restlaufzeiten sonstige Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023

Gesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit größer 1 Jahr
T€
Elektrizitätsverteilung 0 0 0
(Vj. 0) (Vj. 0)
Gasverteilung 0 0 0
(Vj. 0) (Vj. 0)
Übrige Aktivitäten 220 220 0
(Vj. 11) (Vj. 11)
Gesamtbetrag 220 220 0
(Vj. 11) (Vj. 11)

Die Forderungen haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Am Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse im geschäftsüblichen Umfang.

Restlaufzeitenspiegel Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023

Gasverteilung Gesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre
T€
Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18 18 0 0
(Vj. 24) (Vj. 24) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 75 75 0 0
(Vj. 80) (Vj. 80) (Vj. 0) (Vj. 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1 1 0 0
(Vj. 1) (Vj. 1) (Vj. 0) (Vj. 0)
Gesamtbetrag 94 94 0 0
(Vj. 105) (Vj. 105) (Vj. 0) (Vj. 0)

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffung-/ Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Verschmelzung
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 950.169,36 21.836,90 146,27 833,95 972.693,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauchten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 556.651,30 86.285,81 18.560,24 0,00 624.376,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 939,19 0,00 0,00 -939,19 0,00
Zwischensumme 1.507.759,85 108.122,71 18.706,51 -105,24 0,00 1.597.070,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.507.759,85 108.122,71 18.706,51 -105,24 0,00 1.597.070,81
Aufgelaufene Abschreibungen
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 788.565,72 61.015,12 0,00 341,19 849.922,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauchten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.911,40 81.723,11 18.291,79 0,00 392.342,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 1.117.477,12 142.738,23 18.291,79 341,19 1.242.264,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.117.477,12 142.738,23 18.291,79 341,19 1.242.264,75
Restbuchwerte
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 122.771,91 161.603,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauchten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.034,15 227.739,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 939,19
Zwischensumme 354.806,06 390.282,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00
Gesamtsumme 354.806,06 390.282,73

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SWU TeleNet GmbH

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SWU TeleNet GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWU TeleNet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Kon ten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Unterföhring, 18. April 2024

IWSB - Innovative Wirtschafts- und Steuerberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Görg, Wirtschaftsprüfer

Walter Bechny, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Gesellschafterversammlung

Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres durch schriftliche und mündliche Berichte sowie durch ausführliche Erläuterungen in den Aufsichtsratssitzungen über die Entwicklung der Gesellschaft unterrichtet.

Der Jahresabschluss und der Geschäftsbericht wurden von der durch die Gesellschafterversammlung am 09.05.2023 zum Abschlussprüfer bestellten IWSB Innovative Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatung GmbH geprüft. Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkungen erteilt.

Der Prüfungsbericht hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Dieser hat von dem Ergebnis der Prüfung Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss geprüft.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.

 

Ulm, 08. Mai 2024

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates

Klaus Eder

Niederschrift über die Verhandlung der Gesellschafterversammlung vom 16. Mai 2024

nicht öffentlich

§ 7

Jahresabschluss 2023 - SWU TeleNet GmbH

- Feststellung des Jahresabschlusses, Ergebnisverwendung -

Beratungsgrundlage ist die Beschlussvorlage der Geschäftsführung vom 25. März 2024 (Anlage zu dieser Niederschrift).

Ohne Diskussion wird von der Gesellschafterversammlung in offener Abstimmung, Widerspruch wird nicht erhoben, nach dem Antrag des Aufsichtsrates einstimmig

beschlossen:

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der SWU TeleNet GmbH wird zur Kenntnis genommen.

Der Jahresabschluss 2023 der SWU TeleNet GmbH, wird in der vom Aufsichtsrat vorgeschlagenen Fassung mit einem Ergebnis von 1.571.606,80 € und einer Bilanzsumme von 26.276.034,90 € festgestellt.

Das Ergebnis wird laut bestehendem Ergebnisabführungsvertrag von der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH übernommen.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

Der Beschluss wird vorbehaltlich der Zustimmung der kommunalen Gremien der Gesellschafter gefasst.

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