Holsten-Brauerei Aktiengesellschaft

Holstenstraße 224, 22765 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 2599
Eingetragen
11.2.1880
Branche
Großhandel mit GetränkenHerstellung von BierHerstellung von Erfrischungsgetränken und Mineralwässern
Gegenstand
Betrieb des Bierbrauereigewerbes sowie Herstellung und Vertrieb von Getränken.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Prokura
Frank Andreas Maßen
seit 15.7.2010
Vorstandsmitglied
Reinhard Werth
seit 1.9.2009
Prokura
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Holsten-Brauerei Aktiengesellschaft

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Gesamtwirtschaft und Branche

Das Jahr 2011 war gekennzeichnet von der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise. Während die finanzielle und wirtschaftliche Lage einiger Mitgliedsländer der EU durch einen finanziellen Rettungsschirm gestützt werden musste, blieb die Finanz- und Wirtschaftslage in Deutschland stabil.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wies zum Ende des Jahres 2011 ein Wachstum von +3,0% (Vorjahr 3,7%) aus. Die Arbeitslosenquote hat sich im Jahresdurchschnitt von 7,7% auf 7,1% verbessert. Die Inflationsrate für das Jahr 2011 ist gegenüber dem Vorjahr von durchschnittlich 1,1% auf 2,3% gestiegen.

Der inländische Bierabsatz im Jahre 2011 ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,1% beziehungsweise um 0,1 Mio. Hl gesunken. Dennoch leidet die Branche seit Jahren unter einem hohen Preiswettbewerb zwischen Discountern und Markenbierherstellern, so dass Preiserhöhungen im Markt auch in 2011 kaum durchsetzbar waren. Markenbierhersteller mussten die Absatzvolumen durch gestiegene Preisrabattaktionen in 2011 stützen. Hinzu kam zum Ende des Jahres 2011 ein enormer Kostendruck durch gestiegene Rohstoffpreise für Hopfen und Malz.

Die negativen Wirtschaftsdaten 2012 für die europäische Gemeinschaft, der weiter anhaltende Preiswettbewerb und die gestiegenen Rohstoffkosten, werden nach Einschätzung der Geschäftsführung dazu führen, dass der Konzentrationsprozess zukünftig in der Braubranche fortgeführt wird.

Geschäftsentwicklung der Holsten-Brauerei AG

Das Geschäft der Holsten-Brauerei AG hatte sich im abgelaufenen Jahr auf die Herstellung und Abfüllung von Biergetränken fokussiert. Neben den eigenen Marken werden auch Produkte der Carlsberg Gruppe zu Verrechnungspreisen hergestellt und abgefüllt. Um die Kapazität noch mehr auszulasten werden zusätzlich Lohnaufträge fremder Dritter zur Herstellung und Abfüllung von Biergetränken angenommen.

Seit dem 01. Januar 2009 werden die Markenprodukte über die Vertriebsgesellschaft Carlsberg Deutschland Markengesellschaft mbH, Hamburg, vertrieben. In diesem Zusammenhang veräußert die Gesellschaft die von ihr produzierten Mengen zu gruppeninternen Verrechnungspreisen an die Carlsberg Deutschland Markengesellschaft mbH, die diese dann an Dritte veräußert.

Ertragslage

Der Gesamtabsatz inklusive Handelsmarken betrug im abgelaufenen Jahr 1,85 Mio. Hl (Vj. 1,53 Mio. Hl).

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2011 beliefen sich auf 104,7 Mio. EUR (Vorjahr 113,3 Mio. EUR). Im Wesentlichen ist der Rückgang auf den Wegfall der Lizenzerlöse aus dem Exportgeschäft zurückzuführen sowie aus der Anpassung gruppeninterner Verrechnungspreise.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 4,7 Mio. EUR auf 9,8 Mio. EUR zurückgegangen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 32,7 Mio. EUR auf Vorjahresniveau geblieben (Vorjahr 32,7 Mio. EUR).

Die Personalaufwendungen haben sich um 3,3 Mio. EUR auf 18,4 Mio. EUR erhöht.

In den Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen sind die Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH und Bavaria-St. Pauli GmbH enthalten.

Der Verlust der Gesellschaft in Höhe von 1.899 TEUR wurde im Rahmen des mit der Carlsberg Deutschland GmbH, Hamburg, bestehenden Gewinnabführungsvertrags durch diese ausgeglichen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Holsten-Brauerei AG beträgt 337,3 Mio. EUR (Vorjahr 334,1 Mio. EUR).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich von 237,5 Mio. EUR auf 262,2 Mio. EUR. In diesen Forderungen ist ein Darlehen an die Carlsberg Deutschland GmbH in Höhe von 220,0 Mio. EUR (Vorjahr 220,0 Mio. EUR) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von 1,3 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR erhöht.

Seit April 2008 ist die Gesellschaft an das Cash Pool System der Carlsberg Deutschland GmbH angeschlossen. Der Saldo des Cash Pool Kontos weist zum 31. Dezember 2011 eine Forderung in Höhe von 5,6 Mio. EUR (Vorjahr 121,9 Mio. EUR) aus.

Derzeit sind weder Ausfall-, Liquiditäts- oder andere Risiken erkennbar, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bestandsgefährdend oder entwicklungsbeeinträchtigend auswirken.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2011 wurden Brutto-Investitionen in Höhe von 5.519 TEUR getätigt (Vorjahr 4.265 TEUR). Bei den Investitionen handelt sich dabei überwiegend um Ersatzinvestitionen zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe, der Prozesssicherheit und des Umwelt- und Brandschutzes.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter ist im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 57 Mitarbeiter auf 203 Mitarbeiter reduziert worden.

Risikomanagement, Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Die Holsten-Brauerei AG hat ein Risikomanagementsystem, das laufend überprüft und aktualisiert wird. Es werden bestandsgefährdende Risiken, ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und die möglichen Auswirkungen erfasst. Controlling und Revision überwachen zusammen mit den Fachabteilungen die Entwicklungen in den erkannten Risikofeldern und bereiten Maßnahmen zur Risikominimierung und Begrenzung des möglichen Schadens vor.

Risikofelder von besonderer Bedeutung ergeben sich daher insbesondere aus der Bierbranche und stellen sich wie folgt dar:

Allgemeines Marktrisiko

Wir erwarten, dass der Konzentrationsprozess innerhalb der Branche auch in den nächsten Jahren fortgeführt wird. Die im Markt vorhandenen Überkapazitäten müssen abgebaut werden und der Preiskampf zwischen Discount- und Markenbrauereien wird sich fortsetzen.

Marktrisiko durch geänderte Gesetzgebung

Als Risiko könnten sich geänderte Gesetze erweisen. So hat das Rauchverbot in der Gastronomie zu einem Umsatzrückgang geführt. Aber auch die anhaltende Diskussion, im Zusammenhang mit dem Verkauf von Bier an Jugendliche ab 16 Jahre, sowie dessen öffentlichen Konsum durch Jugendliche ist als Absatzrisiko für die Carlsberg Deutschland Gruppe einzustufen. Neben einer Beschränkung des Kundenkreises kann dies dazu führen, dass Werbeverbote und erweiterte Kennzeichnungspflichten auf Etiketten verfügt werden. Damit würde das Marketinginstrumentarium nachhaltig beschnitten und die Vermarktung von Bier und Biermischgetränken erschwert.

Risiko Gastronomiefinanzierung

Ein weiteres Risikofeld ist die Gastronomiefinanzierung. Zur langfristigen Sicherung und Erweiterung seiner Absätze finanziert die Carlsberg Deutschland Gruppe eine Vielzahl gastronomischer Objekte. So werden diesen Betrieben Zuschüsse oder Darlehen gewährt, oder es wird ihnen Leihinventar zur Verfügung gestellt. Risiken für die Brauerei bestehen darin, dass vertraglich festgelegte Absatzmengen nicht abgenommen werden und Darlehenstilgungen ausfallen. Für Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen in ausreichendem Umfang in den Jahresabschlüssen der betroffenen Gesellschaften gebildet. Diesen Risiken widmet die Carlsberg Deutschland Gruppe besondere Aufmerksamkeit, da die Gastronomiebranche stark unter der allgemeinen Konsumzurückhaltung leidet. Durch ein effektives Forderungsmanagement sowie eine gründliche und vorausschauende Auswahl der Geschäftspartner wird dieses Risiko eingegrenzt.

Finanzmärkte

Ein weiteres Risiko ist die europäische Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen derzeit noch nicht überschaubar sind. Die Kreditverbindlichkeiten gegenüber Banken wurden in der Vergangenheit vollständig abgebaut. Seit 2004 ist die Gesellschaft am Cash-Pool-System der Carlsberg Breweries A/S angeschlossen.

Das Handelssegment wird zu Lasten der Gastronomie weiter wachsen. Dies könnte zu einem erhöhten Ausfallrisiko in der Gastronomie führen. Die internen Vergaberichtlinien für Gastronomiefinanzierungen werden vor diesem Hintergrund künftig noch restriktiver ausgelegt werden.

Beschaffungsrisiko

Die Kontrakte für die wichtigsten Rohstoffe wie Malz, Hopfen, Glas und Dosen werden von der Carlsberg Group Procurement AG, Schweiz zentral für alle europäischen Konzerngesellschaften abgeschlossen. Die Steuerung des Risiko Management Systems in Bezug auf das Beschaffungsrisiko erfolgt durch das zentrale Group Treasury Team mit dem Ziel, langfristig stabile und berechenbare Preise zu erzielen, um unnötige Kapitalbindungen zu vermeiden.

Rechtliche Risiken

Das Bundeskartellamt hat am 5. August 2011 gegen verschiedene deutsche Gesellschaften der Carlsberg Gruppe, einschließlich Carlsberg Deutschland GmbH, Carlsberg Deutschland Markengesellschaft mbH und Holsten-Brauerei AG (zusammen Carlsberg"), ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Das Bundeskartellamt untersucht in diesem Zusammenhang, ob diese Gesellschaften an wettbewerbsschädlichen Absprachen mit Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels über die Festsetzung von deren Verkaufspreisen für Bier beteiligt waren. Solche Verfahren können im Regelfall mehrere Jahre andauern. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht beurteilt werden, inwiefern aus diesen Verfahren ein Risiko für "Carlsberg" besteht.

Nachtragsbericht

Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses ergaben sich nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Holsten-Brauerei AG.

Ausblick

Wie sich die europäische Finanz- und Wirtschaftskrise entwickeln wird, darüber gibt es derzeit keine eindeutige Prognose. Das Bundeswirtschaftsministerium geht in seiner aktuellen Prognose davon aus, dass die Wirtschaft im Jahr 2012 nur noch um 0,7% wachsen wird. Gleichzeitig erwartet das Bundeswirtschaftsministerium, dass die Arbeitslosenquote um 0,3% auf 6,8% weiter sinken wird.

Das primäre Ziel des Vorstandes der Holsten-Brauerei AG ist es, ihren Beitrag für die Carlsberg Deutschland Gruppe zu leisten, damit diese bis 2016 die schnellst wachsende Brauereigruppe Deutschlands wird. Hierzu wurde für die Carlsberg Deutschland Gruppe ein 5-Jahresplan entwickelt, der auch ein umfangreiches Investitionsprogramm für die Standorte Hamburg und Lübz beinhaltet.

Im Zusammenhang mit diesem ambitionierten Ziel wurde die Anzahl der Vertriebsmitarbeiter im Süden und Süd-Osten Deutschlands erhöht. Ferner wurde eine Marketingstrategie für die Kernmarken Holsten, Astra, Lübzer, Duckstein und Carlsberg entwickelt, dass u.a. einen Relaunch der Marke Holsten beinhaltet. Die Fußball Europameisterschaft UEFA EURO 2012, deren Sponsor u.a. Carlsberg ist, soll dazu genutzt werden kurzfristig ein Absatzplus zu erzielen.

Die Kapazitätsauslastung wird zukünftig zentral von Carlsberg Breweries A/S gesteuert. Deutschland wurde für den europäischen Konzernteil als Kernstandort für die Abfüllung von PET-Flaschen bestimmt. Dadurch wird sich der Anteil des Umsatzes und Absatzes aus Lohnaufträgen mit verbundenen Unternehmen erhöhen.

Die Carlsberg Deutschland Gruppe hat einen detaillierten 5-Jahresplan aufgestellt. Angesichts der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise kann diese Planung durch außerordentliche Effekte positiv wie negativ beeinflusst werden. Grundsätzlich erwartet die Geschäftsleitung in den nächsten Jahren eine stagnierende Entwicklung des Bierkonsums. Durch das millionenschwere Investitionsprogramm für die nächsten vier Jahre strebt die Geschäftsleitung ein nachhaltiges Wachstum der Carlsberg Deutschland Gruppe und somit eine Erhöhung des Marktanteils an. Für die nächsten beiden Jahre erwartet der Vorstand ein Gewinnziel von 12,0 Mio. EUR für 2012 und 10,6 Mio. EUR für 2013.

 

Hamburg, den 30. März 2012

Holsten-Brauerei AG

- Vorstand -

Frank Maßen

Carsten Kyster

Dr. Peter Steck

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Holsten - Brauerei AG

AKTIVA

31.12.2011 31.12.2011 31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Bierlieferungs- und andere Rechte 2.930.658,00     4.041.280,00
2. Geleistete Anzahlungen 9.947,00     170.000,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00     0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00     0,00
2.940.605,00   4.211.280,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 21.854.800,94     23.158.675,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.858.513,00     7.698.654,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.720.094,44     4.454.347,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 276.828,70     0,00
34.710.237,08   35.311.677,38
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.546.605,33     31.858.904,42
2. Beteiligungen 4.417.563,65     4.417.563,65
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.124.371,06     1.292.848,90
4. Sonstige Ausleihungen 5.272.524,91     9.962.596,72
28.361.064,95   47.531.913,69
  66.011.907,03 87.054.871,07
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.469.533,27     2.536.443,54
2. Unfertige Erzeugnisse 994.400,19     988.445,80
3. Bier und Handelswaren 1.167.077,67     1.516.637,54
4.631.011,13   5.041.526,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.112.459,74     1.998.262,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 262.191.760,90     237.515.437,14
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00     0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.439.340,94     1.344.182,67
265.743.561,58   240.857.882,60
III. Schecks, Kassenbestand, Postgiroguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten 28.077,12   479.365,05
  270.402.649,83 246.378.774,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten      
1. Disagio 0,00   0,00
Andere Rechnungsabgrenzungsposten 875.000,00   689.000,00
    875.000,00 689.000,00
  337.289.556,86 334.122.645,60

PASSIVA

31.12.2011 31.12.2011 31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 41.250.000,00   41.250.000,00
II. Kapitalrücklage 49.079.942,73   49.079.942,73
III. Gewinnrücklagen      
1. Gesetzliche Rücklage 1.278.229,70     1.278.229,70
2. Andere Gewinnrücklagen 168.820.018,11     168.820.018,11
170.098.247,81   170.098.247,81
IV. Bilanzgewinn 0,00   0,00
  260.428.190,54 260.428.190,54
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen 50.156.332,00   51.274.758,00
2. Steuerrückstellungen 2.636.274,92   890.345,92
3. Sonstige Rückstellungen 15.023.537,96   13.461.102,91
    67.816.144,88 65.626.206,83
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00   0,00
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.821.460,57   4.357.813,81
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.875.224,47   1.319.146,10
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.225,57   6.029,29
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.333.310,83   2.385.259,03
- davon aus Steuern 1.078.941,42     (998.047,61)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00     (0,00)
  9.045.221,44 8.068.248,23
  337.289.556,86 334.122.645,60

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2011 - 31.12.2011

Holsten - Brauerei AG

2011 2010
EUR EUR EUR
1. UMSATZERLÖSE 104.701.894,08 113.277.811,58
2. VERMINDERUNG / ERHÖHUNG DES BESTANDS AN FERTIGEN UND UNFERTIGEN ERZEUGNISSEN -344.470,66 335.063,96
3. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 9.809.798,81 14.489.275,24
    114.167.222,23 128.102.150,78
4. MATERIALAUFWAND    
A. AUFWENDUNGEN FÜR ROH-, HILFS- UND BETRIEBSSTOFFE UND FÜR BEZOGENE WAREN 50.856.656,12   44.345.035,43
B. AUFWENDUNGEN FÜR BEZOGENE LEISTUNGEN 117.998,17   1.363.361,19
    50.974.654,29 45.708.396,62
5. PERSONALAUFWAND    
A. LÖHNE UND GEHÄLTER 16.465.406,82   12.640.192,36
B. SOZIALE ABGABEN UND AUFWENDUNGEN FÜR ALTERSVERSORGUNG UND FÜR UNTERSTÜTZUNG 1.967.883,64   2.467.933,06
(DAVON FÜR ALTERSVERSORGUNG) (0,00)   (0,00)
    18.433.290,46 15.108.125,42
6. ABSCHREIBUNGEN AUF IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE DES ANLAGEVERMÖGENS SOWIE SACHANLAGEN 6.901.450,77 7.181.825,29
7. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN 32.685.794,76 32.733.875,91
8. ERTRÄGE AUS BETEILIGUNGEN 7.579,66 9.794.858,17
(DAVON AUS VERBUNDENEN UNTERNEHMEN)   (7.579,66) (9.794.858,17)
9. ERTRÄGE AUS GEWINNABFÜHRUNGSVERTRÄGEN 7.218.924,29 11.924.199,35
10. ERTRÄGE AUS AUSLEIHUNGEN 251.787,24 457.103,72
11. SONSTIGE ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 3.245.354,90 2.284.566,61
(DAVON AN VERBUNDENE UNTERNEHMEN) (3.236.208,75) (2.245.958,70)
12. ABSCHREIBUNGEN AUF FINANZANLAGEN 218.437,11 630.147,79
13. ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN 4.042.501,26 4.066.960,99
(DAVON AUS VERBUNDENEN UNTERNEHMEN) (0,00) (716,78)
14. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 11.634.739,67 47.133.546,61
15. AUSSERORDENTLICHE ERTRÄGE 0,00   96.300.000,00
16. AUSSERORDENTLICHE AUFWENDUNGEN 994.890,00   1.157.608,00
17. AUSSERORDENLICHES ERGEBNIS -994.890,00 95.142.392,00
18. STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG 1.084.969,00 1.022.709,96
19. SONSTIGE STEUERN 11.454.194,75 11.036.720,20
20. ERGEBNIS VOR GEWINNABFÜHRUNG -1.899.314,08 130.216.508,45
21. AUFGRUND EINES GEWINNABFFÜHRUNGSVERTRAGES      
AUSGEGLICHENER VERLUST (i. Vj. ABGEFÜHRTER GEWINN) 1.899.314,08 -130.216.508,45
22. JAHRESÜBERSCHUSS 0,00 0,00
24. EINSTELLUNG IN ANDERE GEWINNRÜCKLAGEN 0,00 0,00
23. BILANZGEWINN   0,00 0,00

20.009801-1337241 Anlage 2

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Bestimmungen für Aktiengesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bierlieferungs- und andere Rechte wurden zu Anschaffungskosten aktiviert, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der vereinbarten Laufzeit der Verträge, längstens zehn Jahre. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Bei Zugängen zum beweglichen Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode angewendet.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Ausleihungen, die im Wesentlichen auf unser Engagement in der Gastronomie entfallen, haben wir durch Bildung ausreichender Wertberichtigungen und Abschreibungen vorsichtig bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen werden in den Fällen vorgenommen, in denen der beizulegende Wert den Buchwert unterschreitet.

Pauschalisierte Einzelwertberichtigungen werden in Abhängigkeit vom Mahnstatus der zu Grunde liegenden Forderungen unverändert zum Vorjahr in Höhe von 20% bis 25% des Forderungsbetrages gebildet. Darüber hinaus erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Da die Kapitalüberlassung mit entsprechenden Gegenleistungen in Form von Getränkelieferungsrechten verbunden ist, erfolgt auch bei zinslosen oder niedrig verzinslichen Ausleihungen im Rahmen unseres Engagements in der Gastronomie keine Abzinsung auf den niedrigeren Barwert der Forderungen.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wiederbeschaffungswert bewertet. Die Herstellungskosten wurden mit den Werten der Kostenrechnung je Artikel und Herstellungsstufe angesetzt. Es sind die Einzelkosten und die betrieblichen Gemeinkosten enthalten. Unter Bier sind die abgefüllten Fertigwaren ausgewiesen.

Soweit erforderlich, erfolgt bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bei Handelswaren eine Abwertung auf den niedrigeren Wiederbeschaffungswert. Auf unfertige und fertige Erzeugnisse sowie bei Handelswaren wird eine Abwertung vorgenommen, soweit der voraussichtliche Veräußerungserlös unter Berücksichtigung noch anfallender Aufwendungen unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten liegt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag abzüglich erforderlicher Wertberichtigung angesetzt.

Für die erkennbaren Risiken im Umlaufvermögen wurden auf Grund vorsichtiger Bewertung ausreichende Wertberichtigungen gebildet.

Für alle Pensionsverpflichtungen werden die Rückstellungen nach Maßgabe der versicherungsmathematischen Gutachten angesetzt. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwertes der erdienten Anwartschaft berücksichtigt.

Aus der Umstellung für die Bilanzposition Pensionen, wurde, gemäß den Vorschriften des BilMoG, von der Wahlmöglichkeit der Verteilung der Zuführung Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2011 wurden, wie im Jahr der Erstanwendung 2010, ein fünfzehntel (TEUR 995) der erforderlichen Gesamtsumme in Höhe von TEUR 14.923 zugeführt und im Außerordentlichen Ergebnis dargestellt.

Der verbleibende noch aufzulösende Restbetrag der Unterdeckung Pensionsrückstellung beträgt TEUR 12.934.

Bei der Berechnung wird die "Projizierte Einmalbeitragsmethode" angewandt:

Annahmen 31.12.2011
Biometie © Richttafeln Heubeck 2005G
Fluktuation keine
Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres 5,13%
(Rechnungszins zu Beginn des Geschäftsjahres) 5,17%
Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,30%
Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung 67.200
Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung 2,30%
Anpassung der laufenden Renten 1,50%

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen bei vorsichtiger Bewertung ab.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei ihrer Entstehung zum jeweiligen Tageskurs bewertet. Abwertungen der Forderungen bzw. Aufwertungen der Verbindlichkeiten aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag wurden berücksichtigt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bruttowerte des Anlagevermögens sowie der aufgelaufenen Abschreibungen ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

Im Bereich der maschinellen Anlagen wurde eine Sonderafa in Höhe von TEUR 554 vorgenommen.

2. Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen die sonstigen Ausleihungen mit TEUR 218 (i. Vj. TEUR 630). Die Abschreibungen erfolgten außerplanmäßig.

Die vollständige Liste der verbundenen Unternehmen bzw. des Anteilsbesitzes ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestanden in Höhe von TEUR 262.192 (i. Vj. TEUR 237.515). Hierin sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 220.508 enthalten.

4. Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Holsten-Brauerei Aktiengesellschaft beträgt EUR 41.250.000,00 und ist eingeteilt in 13.750.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rücknahmeverpflichtungen von Gebinden (TEUR 5.039), Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 8.139), drohende Verluste aus Kontraktrisiken (TEUR 505), ausstehende Rechnungen (TEUR 1.102), Risiken aus Miet- und Pachtobjekten (TEUR 164) und Rentenverpflichtungen (TEUR 75).

6. Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten

Restlaufzeit
Gesamtbetrag weniger als 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.822 4.822 0 0
Vorjahr 4.358 4.358 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.875 1.875 0 0
Vorjahr 1.319 1.319 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15 15 0 0
Vorjahr 6 6 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.333 1.804 39 490
Vorjahr 2.385 1.817 71 497
31. Dezember 2011 9.045 8.516 39 490
Vorjahr 8.068 7.500 71 497

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

7. Haftungsverhältnisse

31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Bürgschaften 842 925

Im Geschäftsjahr 2011 ist die Gesellschaft nicht aus den gegebenen Bürgschaften in Anspruch genommen worden und der Gesellschaft liegen auch derzeit keine Anhaltspunkte darüber vor, die eine Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften erwarten lassen. Aufgrund des rückläufigen Gastronomiegeschäfts geht die Gesellschaft davon aus, dass sich der Umfang der Bürgschaften künftig kontinuierlich weiter verringern wird. Vor diesem Hintergrund wird das Risiko einer Inanpruchnahme insgesamt als gering eingeschätzt.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Verpflichtungen über die Gesamtlaufzeit aus langfristigen    
Miet- und Pachtverträgen 6.264 6.796
-- davon fällig in 2012-- 1.162 1.449
Leasingverträgen 111 435
--davon fällig in 2012-- 63 351

Daneben bestehen branchenübliche Abnahmeverpflichtungen aus Rohstoffverträgen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

9. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Biererlöse, die überwiegend auf Gruppenunternehmen entfallen, Erlöse aus Vermietungen sowie Handelswarenerlöse.

10. Sonstige betriebliche Erträge

Für das Berichtsjahr werden insbesondere Erträge aus Umlagen und Lizenzgebühren von Gruppenunternehmen mit TEUR 3.139 (i. Vj. TEUR 3.594), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von nicht in Anspruch genommene Rückstellungen mit TEUR 2.819 (i. Vj. TEUR 2.687), Auflösung von Pensionsrückstellungen mit TEUR 248 (i. Vj. TEUR 2.859), Einzelwertberichtigungen mit TEUR 292 (i. Vj. 317), sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 1.028 (i. Vj. TEUR 2.956), Erträge aus Vorjahren TEUR 729 (i, Vj. TEUR 935) und Erträge aus dem Verkauf von Altmaterial TEUR 1.038 (i. Vj. 505) ausgewiesen.

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dieser Position sind vor allem Marketing- und Vertriebskosten, Reparaturen, Verwaltungskosten, Miet- und Leasingaufwendungen und Frachten enthalten. Weiterhin sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 636 (i. Vj. TEUR 37) enthalten.

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In dieser Position sind Zinsen aus der Aufzinsung langfristiger Verpflichtungen in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 16) und der Zinsaufwand gemäß Gutachten für die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.457 (i. Vj. TEUR 4.011) enthalten.

13. Außerordentliches Ergebnis

Im Außerordentlichen Ergebnis ist der Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung dargestellt. Dies sind, wie im Geschäftsjahr 2010, ein fünfzehntel der erforderlichen Gesamtsumme in Höhe vonTEUR 14.923, die sich aus der Umstellung auf die Vorschriften des BilMoG ergeben haben.

14. Sonstige Steuern

Ausgewiesen wird vor allem die Biersteuer.

V. Sonstige Erläuterungen

15. Beschäftigtenzahl

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Holsten-Brauerei Aktiengesellschaft:

2011 2010
Mitarbeiter / innen 203 260

16. Konzernzugehörigkeit

Die Holsten-Brauerei AG wird als Tochterunternehmen der Carlsberg Deutschland GmbH über diese in den Konzernabschluss der Carlsberg A/S, Kopenhagen/Dänemark, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und en kleinsten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt.

Der Konzernabschluss der Carlsberg A/S wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Es bestehen mit der Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH, Lübz und der Bavaria-St. Pauli GmbH, Hamburg, Gewinnabführungsverträge.

17. Der Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Piotr M. Majchrzak, Hamburg, Kaufmann, Vorsitzender

Wolfgang Burgard, Dortmund, Brauereidirektor, 1. stellv. Vorsitzender, ab 31. August 2011

Bernhard Gielen, Hamburg, Brauereidirektor, 1. stellv. Vorsitzender, bis 31. August 2011

Cornelia Felten, Hamburg, kaufmännische Angestellte, 2. stellv. Vorsitzende

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr keine Bezüge.

18. Die Mitglieder des Vorstands

Dem Vorstand gehörten folgende Herren an:

Frank Maßen, Hamburg, Vorsitzender

Wolfgang Burgard, Dortmund, bis 30. Juni 2011

Carsten Kyster, Hamburg

Dr. Peter Steck, Hamburg, ab 06. Februar 2012

Die Bezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2011 TEUR 0. Ehemalige Vorstandsmitglieder erhielten TEUR 1.175. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstandes und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 14.281 zurückgestellt.

19. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Die Carlsberg Deutschland GmbH, Hamburg, hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr seit dem 1. Dezember 2005 die Mehrheit der Anteiel an unserer Gesellschaft gehört. Der Stimmrechtsantel der Carlsberg Deutschland GmbH an unserer Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2011 94,9 %.

 

Hamburg, 14. Februar 2012

Holsten-Brauerei AG, Der Vorstand

Frank Maßen

Carsten Kyster

Dr. Peter Steck

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2011 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2011
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Bierlieferungs- und andere Rechte 32.776 217 618 170 32.545
2. Geleistete Anzahlungen 170 10 0 -170 10
32.946 227 618 0 32.555
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 74.364 100 574 0 73.890
2. Technische Anlagen und Maschinen 117.839 840 0 0 118.679
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.201 3.658 340 0 64.519
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 277 0 0 277
253.404 4.875 914 0 257.365
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.863 0 14.312 0 18.551
2. Beteiligungen 6.781 0 0 0 6.781
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.293 27 196 0 1.124
4. Sonstige Ausleihungen 12.296 389 6.031 0 6.654
53.233 416 20.539 0 33.110
339.583 5.518 22.071 0 323.030
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2011 Zugänge Abgänge 31.12.2011
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Bierlieferungs- und andere Rechte 28.735 1.473 594 29.614
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
28.735 1.473 594 29.614
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 51.205 1.359 529 52.035
2. Technische Anlagen und Maschinen 110.140 2.681 0 112.821
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.747 1.389 337 57.799
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
218.092 5.429 866 222.655
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.004 0 0 1.004
2. Beteiligungen 2.363 0 0 2.363
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 2.334 218 1.170 1.382
5.701 218 1.170 4.749
252.528 7.120 2.630 257.018
Buchwerte
31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Bierlieferungs- und andere Rechte 2.931 4.041
2. Geleistete Anzahlungen 10 170
2.941 4.211
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 21.855 23.159
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.858 7.699
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.720 4.454
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277 0
34.710 35.312
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.547 31.859
2. Beteiligungen 4.418 4.418
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.124 1.293
4. Sonstige Ausleihungen 5.272 9.962
28.361 47.532
66.012 87.055

Anteile an verbundenen Unternehmen

Eigenkapital Anteil Holsten Jahresergebnis Buchwert
31.12.2011
  EUR % EUR EUR
Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH, Lübz 9.135.372,65 94,00 0,00 16.629.352,98
HOLSTEN (UK) LIMITED, Dorking (Großbritannien) 250.000,00 100,00 1 379.960,47
Bavaria-St. Pauli GmbH, Hamburg 537.291,88 100,00 0,00 537.291,88
Gigema GmbH, Hamburg 51.764,32 65,00 106,46 0,00
        17.546.605,33
Erträge aus
Gewinnabführung
Aufwendungen aus
Verlustübernahme
Erträge aus
Beteiligungen
  EUR EUR EUR
Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH, Lübz 7.212.866,66 0,00 0,00
HOLSTEN (UK) LIMITED, Dorking (Großbritannien) 0,00 0,00 0,00
Bavaria-St. Pauli GmbH, Hamburg 6.057,63 0,00 0,00
Gigema GmbH, Hamburg 0,00 0,00 0,00
  7.218.924,29 0,00 0,00

1 Jahresabschluss liegt nicht vor

Beteiligungen, an denen mindestens 20 % der Anteile gehalten werden

Eigenkapital Anteil Holsten Jahresergebnis
EUR % EUR
Altonaer Fischauktionshalle Besitzgesellschaft mbH & Co. KG 3.000.000,00 50,00 109.442,20 1

1 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Holsten-Brauerei Aktiengesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Holsten-Brauerei Aktiengesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 30. März 2012

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ditting, Wirtschaftsprüfer

Tauchen, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Die Prüfung des vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichts zum 31. Dezember 2011 durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfolgt. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung nach eigenen Feststellungen zu und schließt sich dem Ergebnis des Abschlussprüfers an.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der Holsten-Brauerei AG zum 31. Dezember 2011 festgestellt.

 

Hamburg, den 21. Mai 2012

Der Aufsichtsrat

gez. P. Majchrzak - Vorsitzender -

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

10 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.