ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Recycling GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Menz seit 22.7.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Nagel seit 10.4.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ArcelorMittal BerlinHolding GmbH | 50.00% |
Chiho Renewable International Holding Limited | 40.00% |
Chiho Renewable Development Limited | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EKO Schrottrecycling GmbHEisenhüttenstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung des GeschäftsverlaufsEine schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen haben die Stahlproduktion in Deutschland 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Damit hält der nun seit Anfang 2022 dauernde Negativtrend an. Nur 35,4 Millionen Tonnage Stahl wurden 2023 insgesamt in Deutschland produziert. Das ist das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzkrise 2009. Damals ging es jedoch nach einem rezessionsbedingt scharfen Einbruch rasch bergauf. Das Jahr 2023 war geprägt durch eine Stabilisierung der Preise im Einkauf von Dieselkraftstoffen und im Instandhaltungsbereich. Ersatzteile waren nicht sofort verfügbar, was sich in sehr langen Reparaturzeiträumen an Anlagen und Maschinen widerspiegelte. Für Investitionen in mobile Geräte hat sich die Lieferfrist von bis zu 1,5 Jahren auf 6 Monate verringert (vor allem für Großfahrzeuge). Das Abnahmeverhalten von Flachstahl bei vielen Industriekunden war im Jahr 2023 auf ein sehr niedriges Niveau gefallen, so dass ein rückläufiger Flachstahlversand zu verzeichnen war. Die Rohstahlproduktion der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH (AMEH) lag mit einem Volumen von 1,949 Mio. t innerhalb des Budgets 2023 (+ 23,722 kt), aber über dem Volumen des Vorjahres (1,707 Mio. t). AMEH ist, zum Erhalt des Stahlstandortes Eisenhüttenstadt, auf eine zuverlässige und kostengünstige Rohstoffversorgung angewiesen. Die Preisentwicklung für Sekundärrohstoffe aus Eisen und Stahlschrott zeigte sich im Berichtszeitraum bis April 2023 exponentiell steigend - danach von Mai bis August von -90 €/t - um dann bis Dezember wieder um 55 €/t anzusteigen, im Durchschnitt zum Vorjahr mit ca. -58 €/t. Im Jahr 2023 wurden durch die ESR 82,6 kt Schrotte (Vorjahr 75,2 kt) verkauft, die Produktion an Scherenschrotten liegt mit 52 kt über dem Vorjahr (Vorjahr 47 kt), zu insgesamt unveränderten Roherträgen (+ 2 €/t) gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Metalle ist der Absatz gegenüber dem Vorjahr gesunken 667 t (Vorjahr 1.051 t). Größter Schrottabnehmer war AMEH mit 96,42% (Vorjahr 93,91%) der verkauften Gesamtschrottmenge. Stabil haben sich auch die Industrieserviceleistungen entwickelt. Sie liegen umsatz- und ergebnisseitig für die manuellen und maschinellen Leistungen über dem Niveau der Vorjahresergebnisse. Die EKO Schrottrecycling GmbH als eine Gesellschaft mit den Eigentümern:
und einem Stammkapital in Höhe von 2,25 Mio. € ist über Langfristverträge mit der AMEH an die Versorgung mit Produktionsschrotten gebunden. Hinsichtlich der Dienstleistungen gibt es Langfristverträge mit der AMERG. Das Schrottgeschäft ist das vorrangige Geschäftsfeld und mit TEUR 30.697 Umsatz zu 94 % am Gesamtumsatz beteiligt. Im Jahr 2023 arbeiteten 29 festangestellte Arbeitnehmer bei der ESR. Zur Absicherung der Leistungen des Geschäftsfeldes Industriereinigung werden ständig Leiharbeitskräfte zugeführt. Das Jahresergebnis stellte sich bei TEUR 1.927 ein, wobei der EBIT TEUR 2.619 ausweist. Die Ergebnisentwicklung der ESR ist stabil positiv. Das Eigenkapital unter Einbeziehung des Bilanzgewinns beträgt zum 31.12.2023 TEUR 7.167 (VJ TEUR 6.241). Im Jahr 2023 wurden TEUR 448 investiert. Sie wurden zur Stabilisierung der Geschäftsfelder Dienstleistungen und Schrotteinkauf in mobile Technik investiert. Die EKO Schrottrecycling GmbH ist als Entsorgungsbetrieb gemäß Entsorgungsfachbetriebsverordnung vom 2.12.2016 zertifiziert. Die Gültigkeit besteht bis zum März 2025. Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine umweltrelevanten Vorkommnisse. II. Darstellung der LageVermögenslageDie Bilanzsumme ist um TEUR 311 auf TEUR 9.215 gestiegen. Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich im Jahr 2023 auf TEUR 7.167 und stieg damit zum Vorjahr um 14,85%. Die Ursachen liegen hierfür in der Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von TEUR 1.927 und der Ausschüttung an die Gesellschafter i.H. von TEUR 1.000. Das Anlagevermögen der Gesellschaft wird wie bisher linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben, außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden nicht eingesetzt. FinanzlageDie Gesellschaft ist im Wesentlichen eigenfinanziert. Liquiditätsseitig ist die Finanzierung über die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Recycling GmbH sichergestellt. Die Forderungen aus dem Cash Pool belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 3.669. Für das Berichtsjahr beläuft sich die Kapitalflussrechnung nach DRS 2 auf folgende Ergebnisse:
ErtragslageDie Umsätze in Höhe von TEUR 32.526 sind ggü. 2022 (TEUR 35.164) um TEUR 2.638 gesunken. Die Ursachen liegen im Wesentlichen in den geringeren durchschnittlichen Einkaufspreisen gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis liegt insgesamt über dem Jahr 2022 (+ 335 TEUR). Die Ursachen liegen in höheren Zinserträgen auf Grund steigender Zinsen im Jahr 2023 und geringeren Kosten beim Einkauf von Diesel und im Instandhaltungsbereich. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Lieferungen und Leistungen für die AMEH in Höhe von TEUR 28.652 erbracht, was in etwa 88,09 % der gesamten Umsatzerlöse entspricht. Das Geschäftsjahr 2023 verlief auf Grund der ggü. 2022 stabilen Roherträge im Bereich Schrotte über dem Plan und erreicht mit TEUR 1.927 ein positives Ergebnis. Die Eigenkapitalquote liegt bei 77,8 %. III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Jahresbilanz der Stahlproduktion in Deutschland zeigt deutlich, dass die Lage für die Stahlindustrie sehr ernst ist. Hier besteht nach wie vor dringender politischer Handlungsbedarf: Ganz akut bei den noch immer nicht wettbewerbsfähigen Stromkosten, die mit den seit Jahresbeginn verdoppelten Übertragungsnetzentgelten so hoch sind wie nie zuvor. Auch die Finanzierung der Transformation zur Klimaneutralität, die seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klima- und Transformationsfonds in Frage steht, müsse die Bundesregierung dringend auf eine solide finanzielle Basis stellen. Es wird ein klares, politisches Konzept benötigt, wie der Weg zur Klimaneutralität nachhaltig finanziert werden soll. Das ist ein zentraler Baustein, um die Transformation der Stahlindustrie und die Dekarbonisierung unseres Landes insgesamt weiter voranzubringen. Wesentliche Geschäftspartner der EKO Schrottrecycling GmbH sind die AMEH und die AMERG. Die beiderseitigen Geschäftsbeziehungen stehen auf der Basis längerfristiger Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen und der Schrottversorgung für AMEH. Umsatzseitig stellt der Schrotthandel in Verbindung mit der Schrottaufbereitung den mit Abstand größten Anteil aus den Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft dar. Durch die 50%ige Beteiligung der Scholz Recycling GmbH an der ESR einerseits und die Beteiligung der AMERG als 100% Tochter der AMEH andererseits, sind diese Risiken jedoch begrenzt, so dass die zeit- und mengengerechte Versorgung für AMEH vereinbarungsgemäß sichergestellt werden kann. Die Gesellschaft erwartet im Geschäftsjahr 2024 eine Fortführung der Geschäfte auf einem niedrigeren Niveau von 2023 und ein positives Ergebnis in Höhe von 745 TEUR. Durch den cash-pool-Vertrag (Barmittelkredit) mit der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Recycling GmbH kann, wie in den vergangenen Jahren, eine ausreichende Liquiditätsversorgung sichergestellt werden. Die strategischen Zielstellungen zur Risikosteuerung für 2024 / 2025 sind:
Die ESR kann auf folgende Managementsysteme verweisen:
Die Re-Auditierung erfolgte im Dezember 2023 ohne Auflagen. Die entsprechenden Zertifikate wurden ausgestellt und ausgehändigt. IV. Sonstige AngabenWesentliche berichtspflichtige Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH weist für die ersten zwei Quartale 2024 eine gute Aussicht für die Auftragslage aus. Die Gesellschaft unterhält neben ihrem Hauptsitz wie in den vergangenen Jahren eine Zweigniederlassung (Lager-Standort) in Cottbus.
Eisenhüttenstadt, den 26. Januar 2024 Thomas Weidlich, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023EKO Schrottrecycling GmbH
A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der EKO Schrottrecycling GmbH, Eisenhüttenstadt, (ESR) für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die ESR Schrottrecycling GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Im Anhang wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet, die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). (1) Immaterielle VermögensgegenständeDie immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Software und ähnliche Rechte. Die Posten werden zu Anschaffungskosten bewertet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. (2) SachanlagenDie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der steuerlichen Abschreibungstabellen grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode (pro rata temporis) planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter des Wirtschaftsjahres 2023 mit einem Einzelanschaffungspreis von bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. (3) VorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden im Wesentlichen zum gleitend gewogenen Durchschnittswert bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. (4) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden nicht gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. (5) Flüssige MittelDie Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. (6) Aktiver RechnungsabgrenzungspostenAktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. (7) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. (8) Sonstige RückstellungenDie Sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bestehenden Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken. (9) VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagespiegel, der als Anlage 3 beiliegt, entnommen werden. (2) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.856 (i. VJ. TEUR 2.908) setzen sich wie folgt zusammen (Mitzugehörigkeitsvermerk):
(3) EigenkapitalDie Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. (4) sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
(5) VerbindlichkeitenZur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzen sich wie folgt zusammen (Mitzugehörigkeitsvermerk):
(7) HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hält bei der Commerzbank AG ein Aval i. H. von TEUR 200 ausgereicht an die DB AG zur Absicherung von Schrottlieferungen. (8) sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft hat Leasingverträge für mobile Technik mit einer Restlaufzeit von bis zu 3 Jahren. Der Gesamtbetrag der verbleibenden Leasingverpflichtung beläuft sich auf TEUR 17. Der Gesamtbetrag aus Mietverhältnissen beläuft sich auf TEUR 200 (i. VJ. 234). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse des Geschäftsjahres setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
(2) Sonstige betriebliche ErträgeVon den ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 21 (i. VJ. TEUR 15) früheren Geschäftsjahren zuzuordnen, welche hauptsächlich aus einer Rückerstattung DEMINIMIS TEUR 18 (i. VJ TEUR 12) und Stromsteuer TEUR 3 (i. VJ. TEUR 3) resultieren. (3) Zinserträge und zinsähnliche AufwendungenDie Zinsaufwendungen betreffen zinsähnliche Aufwendungen für Bürgschaften in Höhe von TEUR 2, Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschafter i. H. v. TEUR 0. Die Zinserträge betreffen i. H. v. TEUR 124 Zinserträge gegenüber Gesellschaftern. E. Sonstige Angaben(1) GeschäftsführungGeschäftsführer waren im Geschäftsjahr, Herr Thomas Weidlich, Dipl.-Ing, Kieselwitz, Herr Dominik Barth (bis 18.12.2023). Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird auf der Grundlage der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (2) MitarbeiterIm Geschäftsjahr waren durchschnittlich 29 Arbeitnehmer (i. VJ. 28), davon 5 Angestellte und 24 gewerbliche Mitarbeiter, beschäftigt. (3) ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, an die Gesellschafter einen Betrag in Höhe von TEUR 1.000 auszuschütten. (4) KonzernabschlussDie EKO Schrottrecycling GmbH, Eisenhüttenstadt, wird in den Konzernabschluss der Scholz Holding GmbH, Essingen, einbezogen (Amtsgericht Ulm, HRB 730756). Der Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt.
Eisenhüttenstadt, den 26. Januar 2024 Thomas Weidlich, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EKO Schrottrecycling GmbH, EisenhüttenstadtPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der EKO Schrottrecycling GmbH, Eisenhüttenstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EKO Schrottrecycling GmbH, Eisenhüttenstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eisenhüttenstadt, den 26.01.2024 MÜNZER
& STORBECK
André Münzer, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussDie unterzeichnenden Vertreter der Gesellschafter der EKO Schrottrecycling GmbH, Eisenhüttenstadt beschließen unter Verzicht auf alle nach Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Formen und Fristen folgendes: 1. Der Jahresabschluss 2023 wird mit einer Bilanzsumme von 9.215.003,56 € sowie mit einem Jahresüberschuss von 1.926.819,36 € festgestellt. 2. Die Gesellschafter beschließen einstimmig folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.926.819,36 € zuzüglich des Gewinnvortrags in Höhe von 2.896.885,99 €, somit insgesamt 4.823.705,35 €, wird zu einem Teilbetrag von 1.000.000,00 € gemäß § 11, Absatz 2 des Gesellschaftsvertrages im Verhältnis ihrer Geschäftsanteile zum 31.05.2024 an die Gesellschafter zur Ausschüttung gebracht und zu einem Teilbetrag von 3.823.705,35 € als Gewinn vorgetragen. Das entspricht:
3. Der Geschäftsführung wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.
Eisenhüttenstadt, den 11.04.2024 ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Recycling GmbH Dr. Ralf-Peter Bösler
Scholz Recycling GmbH Daniel Fischer |
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