aurato GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Debortoli Roberto seit 27.5.2026 | Geschäftsführer |
Daniel Seiferth seit 27.5.2026 | Prokura |
Giovanni Salamone seit 27.3.2026 | Geschäftsführer |
Maja Kuhn seit 17.3.2022 | Prokura |
Sandra Klopotek von Glowczewski seit 15.12.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
autobund GmbHWeischlitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023BILANZ ZUM 31. AUGUST 2023
AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022 / 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. September 2022 bis 31. August 2023autobund GmbH, WeischlitzI. Allgemeines Die autobund GmbH Weischlitz ist beim Amtsgericht Chemnitz unter der Nummer HRB 2597 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Weischlitz. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB sowie den besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 288 HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes vorgenommen. Für die Bilanzierung und Bewertung waren die nachfolgenden Regelungen maßgebend. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear und zeitanteilig ermittelt. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort voll abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Geschäfts- und Mietfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen. Geschäfts- und Mietfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst. Außerdem werden die Veräußerungserlöse bei den Umsätzen, die Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der Fahrzeugbestände erfolgte retrograd anhand der erzielbaren Verkaufspreise. Beim Teilebestand erfolgte eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 10 v. H. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung in Höhe von 1,0 v. H. ihres Nettobetrages wertberichtigt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In Fremdwährung eingegangene Verbindlichkeiten werden konsequent durch Termingeschäfte abgesichert und sind mit dem abgesicherten Kurs umgerechnet. Es wurde eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB, § 284 Abs. 2 Nr. 23a HGB gebildet. Zur Absicherung von Währungsrisiken im Einkauf werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Abgesichert sind im Rahmen des Portfolio-Hedges ein Volumen durch Forward Absicherung in Höhe von EUR 15,2 Mio. Einbezogen wurden nur Kontensalden bis zur Aufstellung der Bilanz. Der Marktwert der abgesicherten Forwards betrug zum Bilanzstichtag TEUR -251,4. Übrige Fremdwährungsrisiken wurden im Rahmen von Rückstellungen in der Bilanz berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag wurden die Fremdwährungsposten im Bereich der flüssigen Mittel mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. August 2023 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. 2. Beteiligungsbesitz An folgenden Unternehmen bestand unmittelbar eine Beteiligung zu mehr als einem Fünftel:
*) unter Berücksichtigung des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages 3. Forderungen Die Restlaufzeiten ergeben sich aus folgender Aufstellung:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Forderungen enthalten Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von EUR 10.260,48 (Vj. EUR 2.564,98), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 4. Latente Steuern Aufgrund des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird auf die Aktivierung der latenten Steuern verzichtet. Insofern verzichten wir auch auf entsprechende Angaben nach § 288 Abs. 2 HGB. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 471.188,74 (Vj. EUR 312.293,22) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 49.926,22 (Vj. EUR 15.419,99). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 803,99 (Vj. EUR 4.076,64) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 181.166,57 (Vj. EUR 165.953,12) enthalten, die im Wesentlichen aus einem Corona-Zuschuss und der Auflösungen von Rückstellungen resultieren. Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 3.531,36 (Vj. EUR 4.168,30). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungsverluste in Höhe von EUR 4.076,64 (Vj. EUR 27.403,54) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 1.815,46 (Vj. EUR 0,00). Die Zinserträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen von EUR 12.921,42 (Vj. EUR 14.717,08) und Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen von EUR 300,00 (Vj. EUR 0,00). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 400,00). V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen betragen zum 31. August 2023 TEUR 360,2. Davon werden TEUR 360,2 innerhalb eines Jahres fällig. 3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres Herr Erich Laube, Kaufmann, Frau Franziska Roth, Kauffrau (ab 07.03.2023) Herr Daniel Seiferth, Kaufmann (ab 07.03.2023) sowie Herr Chris Schaller, Kaufmann (ab 07.03. bis 20.12.2023). Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Wirtschaftsjahr TEUR 510,8. 4. Anzahl der Arbeitnehmer (Personalstand Jahresdurchschnitt)
Weischlitz, 02. Februar 2024 gez Erich Laube, Geschäftsführer gez. Daniel Seiferth, Geschäftsführer gez. Franziska Roth, Geschäftsführerin Anlagespiegel 2023autobund GmbH, Weischlitz
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. September 2022 bis 31. August 2023autobund GmbH, WeischlitzI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die autobund GmbH ist ein Mehrmarkenautomobilbetrieb, dessen Hauptgeschäftstätigkeit der Verkauf von neuen und gebrauchten Automobilen aller Marken ist. Die Kunden (Kfz-Händler, Gewerbetreibende sowie Privatkunden) und Lieferanten sind in Deutschland, zum Teil aber auch in ganz Europa ansässig. In Verbindung mit dem Vertrieb von Fahrzeugen an Gewerbetreibende und Privatkunden werden Finanzierungs-, Leasing- und Versicherungsgeschäfte vermittelt. Der Betrieb einer Reparaturwerkstatt für alle Marken und alle Arten von Wartungs- und Reparaturarbeiten, der Ersatzteil- und Zubehörhandel sowie der Betrieb eines Logistikzentrums mit Lackiererei, Karosseriewerkstatt und professioneller Fahrzeugaufbereitung (-pflege) gehören ebenfalls zum Geschäftsumfang des Unternehmens. 2. Forschung und Entwicklung Als Handelsbetrieb werden keine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung entfaltet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft, im immer noch kriegsgeprägten Umfeld, ist ins Stocken geraten. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3% gegenüber dem Vorjahr (2022 1,9%). Die Konjunktur wird gedämpft durch die hohe Inflation in allen Wirtschaftsstufen, die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen sowie der geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland. Dieser Trend zeigt sich ebenso auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung ist jahresdurchschnittlich um 183.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 % auf 5,7 %. Die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen sind im Vorjahresvergleich nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit um 227.000 auf 35,12 Millionen gestiegen. Dabei geht das Plus bei der Beschäftigung seit Beginn des Jahres 2023 ausschließlich auf Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit zurück. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Automobilhandel verzeichnet im Jahr 2023 im Gesamtmarkt bei den Pkw-Neuzulassungen mit 2,84 Mio. Fahrzeugen einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 7,3 %. Der Anteil an gewerblichen Neuzulassungen lag mit 67,1 % um 12,4 % über Vorjahresniveau, der Privatsektor verlor hingegen um 1,9 %. Rund die Hälfte (48,5%) aller Pkw-Neuzulassungen des Jahres 2023 waren mit alternativen Antrieben (Elektro (BEV), Hybrid, Plug-In, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) ausgestattet und damit 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen 2023 ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,9 % auf 6,0 Mio. Fahrzeuge gestiegen. Die durchschnittlichen Auslastungsquoten in den Kfz-Werkstätten sind auch 2023 wieder gestiegen. Die Zuwächse der durchschnittlichen Quote der Werkstattauslastung lagen sowohl im Dezember als auch im gesamten Kalenderjahr 2023 bei plus 2%, die Quote lag insgesamt bei 87 %. Gründe hierfür sind das hohe Durchschnittsalter sowie insgesamt der zunehmende Fahrzeugbestand. Die Bedeutung des Internets für den Gebrauchtwagenkauf und auch beim Neuwagenkauf nimmt weiterhin stark zu. Fast 100 % der Fahrzeugkäufer beginnen ihre Überlegungen zum Kauf eines Fahrzeuges online und haben Gebrauchtwagenbörsen oder Onlinemarktplätze besucht. Über 50 % aller in Deutschland gekauften Gebrauchtwagen wurden über ein Inserat einer Onlinebörse angebahnt. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse stiegen insgesamt um 9,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Gründe liegen zum einen in Preis- als auch Mengeneffekten (2.045 Fahrzeuge/Vj. 1.956 Fahrzeuge). Der Zukauf von Neuwagen bleibt durch Lieferausfälle und Verzögerungen weiterhin schwer planbar. Die internen Maßnahmen zur Erweiterung des Angebotes in den Bereichen Neu- und Jungwagen und gleichzeitigem Ausbau der Rohertragsraten konnten aufgrund der starken Markttransparenz nur in Teilbereichen realisiert werden. Das fehlende Angebot in den Bereichen Neu- und Jungwagen konnte durch die Verstärkung des Gebrauchtwagengeschäftes abgemildert werden. Dabei konnte die Rohertragsrate nach dem starken Ergebnis des Vorjahres nicht gehalten werden und sank gegenüber dem Vorjahr um 23,9 Prozent aufgrund rückläufiger Deckungsbeiträge. Strategisch gesehen, konnte sich die autobund GmbH weiter erfolgreich im deutschen Markt etablieren. Die autobund GmbH hat als Lizenzgeber ein Handels-, Absatz- sowie Werbekonzept für den Automobilfachhandel entwickelt, mit denen Fahrzeuge aller Art, Neufahrzeuge, Tageszulassungen, Gebrauchtfahrzeuge, EG-Importe u. ä. vom Lizenznehmer im Rahmen der "autobund"-Lizenz an Letztverbraucher (Endkunden) sowie an Partnerbetriebe (B2B) im Rahmen von Kooperationsverträgen abgesetzt werden. Mit dem Vertriebskonzept erreicht die Gesellschaft Endverbraucher im gesamten Bundesgebiet. Im externen Werkstatt- und Teilegeschäft ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzanstieg in Höhe von 13,1 % zu verzeichnen. Das Umsatzwachstum ist auf Preiseffekte zurückzuführen, da die anhaltenden Kostensteigerungen in den Stundenverrechnungssätzen berücksichtigt wurden. Der Teileumsatz folgt den steigenden Einkaufspreisen und erhöhte sich ebenso. Im Bereich der Provisionen für Finanzierungs- und Versicherungsvermittlungen konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Steigerung in Höhe von 49,0 % erreicht werden. Geschäftsentwicklung gegenüber Prognose Die Umsätze haben sich besser entwickelt, als von uns im Vorjahr erwartet wurde. Aufgrund gestiegener Einkaufspreise und überproportionaler Kostensteigerungen konnte die geplante Umsatzrendite von 1 % nicht realisiert werden. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Wesentliche Neuinvestitionen betrafen im abgelaufenen Geschäftsjahr die Erneuerung unserer Hard- und Software (TEUR 114) sowie die Anschaffung von Photovoltaikanlagen für die Standorte Neuensalz und Weischlitz (TEUR 89). Die Inbetriebnahme der beiden PV-Anlagen erfolgt im nächsten Geschäftsjahr. Im Übrigen wurden nur kleinere notwendige Ersatzinvestitionen getätigt. Weitere größere Investitionen stehen kurzfristig im Bereich der Werkstattausstattung an. Hier sind Investitionen in Höhe von ca. TEUR 75 in Hebebühnen für die Standorte Neuensalz und Weischlitz geplant. Die Zinsbelastung ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund der erhöhten Stückkosten des Fahrzeugbestandes und anhaltender Zinserhöhungen, aufgrund der Bekämpfung der Inflation, deutlich um 369 % (Vj. -37%) gestiegen. Personal Um den gestiegenen Anforderungen der Unternehmensprozesse zur Erreichung der Unternehmensziele gerecht zu werden, wurden zahlreiche Mitarbeiter durch Bildungsmaßnahmen entsprechend qualifiziert und weiterhin in qualifiziertes Personal investiert. Der Großteil der Mitarbeiter in den produktiven Bereichen wird nach geleisteten Stunden entlohnt. Im Übrigen beziehen die Mitarbeiter ein festes Gehalt. Tarifverträge finden keine Anwendung auf die Entlohnungssysteme. 3. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens in Zahlen Vermögenslage Das Vermögen und das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Entwicklung der Bilanzsituation ist begründet durch die Verringerung des Fahrzeugbestandes bei gestiegenen Stückkosten. Die Vorräte sanken um 9,4 % gegenüber dem Vorjahr. Durch die Lieferengpässe bei Neufahrzeugen und Tageszulassungen erhöhten sich die Bestandswerte pro Fahrzeug, gleichzeitig wird es immer schwieriger Fahrzeuge aus diesem Segment zu beschaffen, was zu einer Verknappung des Fahrzeugbestandes führt. Diese Entwicklung wurde durch den verstärkten Zukauf im Gebrauchtwagenbereich kompensiert. Bei den Gebrauchtwagen erhöhten sich ebenso die Bestandwerte pro Fahrzeug. Die Veränderung im Anlagevermögen ist bedingt durch diverse Investitionen, insbesondere in den Bereichen Software sowie Anlagen im Bau. Finanzlage Der vereinfachte Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen und Veränderung langfristiger Rückstellungen) liegt mit einem Wert von TEUR 99,7 unter dem Vorjahreswert (Vj. TEUR 466,8). Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Neben den Bankguthaben bestanden am Bilanzstichtag weitere nicht ausgeschöpfte Linien bei verschiedenen Banken, die eine jederzeitige Zahlungsbereitschaft gewährleisten. Die Kreditlinien sind weitgehend kurzfristig und unterliegen daher der Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus. Hier sind aus derzeitiger Sicht keine Zinsschritte nach oben zu erwarten, das obere Ende des Zinsniveaus scheint erreicht sein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Skontier-Möglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Kapitalstruktur
Das Eigenkapital sank durch eine planmäßige Gewinnentnahme (TEUR 1.000,0). Die Veränderung der Rückstellungen ist im Wesentlichen durch Senkung der Sonstigen Rückstellungen (TEUR 267,1) begründet. Der Erhöhung der Verbindlichkeiten korrespondiert mit der Beschaffung von Finanzmitteln im Zuge der Gewinnausschüttung. Die Eigenkapitalquote liegt mit 36,6% auf einem sehr stabilen und vor allem hohen Niveau, welches über Branchenniveau liegt. Ertragslage Der Ertragssituation des Handels stellt sich gegenüber dem Jahr 2022 schlechter dar. Der Rückgang im Fahrzeugbereich ist auf eine Normalisierung der Marktsituation zurückzuführen. Die Qualität des Fahrzeugbestandes, eine Verknappung des Marktangebotes, sowie eine bewusste Bestands- und Preispolitik führte zu einer nach wie vor auf hohem Niveau liegenden Rohertragsquote aus Fahrzeugverkäufen von 11,0 % (Vj. 16,4 %). Durch erhöhte Verkaufsstückzahlen und höhere Durchschnittspreise resultierte ein Umsatzanstieg von 9 % im Fahrzeugverkauf. Zur kurzfristigen Kompensation des Umsatzrückgangs in einzelnen Monaten hat das Unternehmen staatliche Überbrückungshilfen von EUR 0,1 Mio in Anspruch genommen. In allen Aufwands- und Kostenarten haben sich die Preissteigerungen sowie die Auswirkungen der Inflation durchgeschlagen. Die Personalkosten liegen aufgrund organisatorischer Anpassungen, bei gleichzeitiger Erhöhung des Lohnniveaus, leicht unter dem Vorjahrsniveau. Aufgrund der Bestandspolitik sowie dem Abfluss aus dem Eigenkapital stieg der kurzfristig über Kontokorrentvereinbarungen abzudeckende Finanzbedarf. Hinzu kommt eine deutliche Verschlechterung der Zinskonditionen im Zuge der Anhebung des Leitzinsniveaus. Die Zinserträge beruhen im Wesentlichen auf Ausleihungen an Tochterunternehmen. Im Beteiligungsbereich verzeichnete die aurato GmbH ein positives Ergebnis von TEUR 42,6 und hat dieses aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft übertragen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 100,0. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne operative Unternehmenssteuerung nutzt als Instrument eine Deckungsbeitragsrechnung nach Geschäftsbereichen und Filialen mit Abweichungsanalysen. Hierbei erfolgt eine Fokussierung auf den Rohertrag der einzelnen Geschäftsbereiche. Im Fahrzeughandel konnte die starke Rohertragsrate aus dem Vorjahr nicht gehalten werden (aktuell 11 %/ Vj. 16 %). Im Blickpunkt stehen darüber hinaus permanent die Eigenkapitalquote und die Umsatzrendite, die insbesondere für die Gespräche mit den Geschäftsbanken ein wesentlicher Bestandteil sind. Die stabil hohe Eigenkapitalquote von 36 % liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. III. Prognosebericht Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose für 2024 auf 0,7% korrigiert. Gründe hierfür sind die vereinbarten Einsparungen für den Bundeshaushalt, die Unternehmen und Verbraucher stärker belasten werden. Ebenso eingetrübte Aussichten gelten für den Pkw-Markt 2024. Laut Prognosen für die Zahl der Neuwagenzulassen rechnen die Verbände mit einer Bandbreite zwischen 2,65 (ZDK) bis 2,85 (VDIK) Millionen. Gründe hierfür liegen zum einen in den Auftragsrückgängen, d.h. Bestellungen von Neuwagen in 2023, die zu Auslieferungen bzw. Zulassungen in 2024 führen, zum anderen die gestiegenen Rohstoffkosten, welche folglich zu höheren Fahrzeugpreisen führen, was vor allem Privatkunden abschrecken dürfte. Ein weiterer Grund für die Kaufzurückhaltung im Privatsektor ist das fehlende Angebot von bezahlbaren Kleinwagen. Aufgrund der relativ unsicheren Rahmenbedingungen in Zeiten von Krieg und steigenden Kosten beurteilen wir die anstehende Entwicklung des Geschäftsjahres 2023/2024 grundsätzlich als schwierig planbar. Wir gehen für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 davon aus, dass sowohl der Gebraucht- als auch der Neuwagenmarkt wirtschaftlich bedeutende Märkte bleiben. Durch die Kürzung bzw. Streichung der staatlichen Förderung (Innovationsprämie) von E-Fahrzeugen, rechnen wir mit einem bundesweiten Abschwung von privaten Pkw-Neuzulassungen in diesem Bereich. Durch den mittlerweile wieder funktionierenden Neuwagenmarkt, werden vor allem durch das Tauschen von Dienstwagen wieder zahlreiche Gebrauchtwagen dem Markt zugeführt. Die Gebrauchtwagenpreise werden sich rückläufig entwickeln, durch die bereits hohen Bestände sowie dem zunehmenden Angebot. In den nächsten Jahren wird der Wettbewerbsdruck weiter zunehmen. Die Anzahl der ernsthaften Wettbewerber im freien Handel mit Automobilen wird durch offensive Onlinehändler steigen. Wir unternehmen zielgerichtete Maßnahmen zum stabilen Ausbau der Umsatz- und Ertragslage und stellen uns trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf ein stabiles Geschäft, sowohl im Handel als auch im Service, ein. Neben dem klassischen Gebrauchtwagengeschäft konzentrieren wir uns weiterhin verstärkt auf das Geschäft mit Neuwagen und Tageszulassungen. Die nach der Sondersituation in Folge der Coronapandemie und des Ukrainekrieges wieder absehbaren Vermarktungsprobleme einiger Hersteller werden wieder den nötigen Freiraum für markenunabhängige Vertriebswege eröffnen. Durch den konsequenten Zukauf von qualitativen Gebrauchtwagen und den Ausbau des Privatkundengeschäftes, insbesondere durch unser autobund-Konzept sowie die Einführung der Onlinevermarktung - sind wir mittelfristig in der Lage, unseren Gesamtabsatz zu steigern. Im Service gehen wir davon aus, dass wir eine stabile Werkstattauslastung erreichen können. Unser Ziel ist es, in diesem Bereich weiter das hohe Niveau zu halten und so innerhalb des Unternehmens eine stabile Basis außerhalb des klassischen, jedoch Schwankungen unterliegenden Fahrzeughandels zu schaffen. Das I. Quartal des neuen Geschäftsjahres ist durch den anhaltenden Preisverfall geprägt. Die Verkäufe der autobund lagen in diesem Zeitraum preis- und mengenmäßig über dem Vorjahresniveau, jedoch bei sinkendem Rohertrag. Diese Entwicklung haben wir durch konsequente Abwertung des Fahrzeugbestands bereits vorweggenommen. Wir gehen davon aus, dass wir einschließlich Beteiligungsergebnis in 2023/2024 ein positives Unternehmensergebnis erreichen werden. Im Übrigen hat sich unsere Prognose aus dem Vorjahr nicht verändert, für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir mit 1 Prozent Umsatzrendite. Durch die weiterhin erforderlichen Investitionen in IT-Infrastruktur im Zuge der Digitalisierung, Marketing und den Ausbau neuer Geschäftsfelder, sowie höherer Aufwendungen zur Deckung des Fahrzeugbedarfs wird langfristig hohe Anstrengungen erfordern. Für den Standort in Suhl planen wir im kommenden Geschäftsjahr die Veräußerung. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Als klassischer Händler mit dem Fokus auf das Händler- und Endkundengeschäft besteht eine generelle Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung und insbesondere dem Konsumverhalten. Die Kaufzurückhaltung angesichts der hohen Inflation in Deutschland ist nach wie vor spürbar. Vor allem die Nachfrage von Privatleuten nach neuen Fahrzeugen ist gering. Auch als markenunabhängiger Händler besteht eine gewisse Abhängigkeit von der Vertriebs- und Preispolitik der Hersteller. Dies betrifft u. a. unmittelbar den Beschaffungszugang zum Neufahrzeugbereich, aber auch den Gebrauchtfahrzeugbereich über taktische Zulassungen und das Mietwagengeschäft. Zusätzlich beeinflussen die Unterstützungsmaßnahmen der Hersteller für ihre Vertragshändler die Wettbewerbsfähigkeit in diesem Bereich sowie die Restwertentwicklung der Gebrauchtwagen. Die in den Medien stark propagierte Elektromobilität wird sich in unserem Geschäftsmodell nur langsam widerspiegeln. Die Nachfrage nach gebrauchten Elektrofahrzeugen (BEV) ist verhalten, der Beratungsaufwand für die Verkäufer ist enorm. Die Zahl gebrauchter BEV wird zunehmen. Beides zusammen wird für einen Preisdruck sorgen. Nennenswerte Verpflichtungen aus Rücknahmen von Fahrzeugverkäufen mit Kundenleasing bestehen nicht. Ertragsorientierte Risiken: Für die Beschaffung der Fahrzeuge bestehen weder für die Menge noch für die Preisgestaltung langfristige Verträge. Bei gegebener Kostenstruktur ist die Ertragslage daher von den sich im Spotmarkt ergebenden Zukaufmöglichkeiten abhängig. Hier spielen dann unter anderem auch die Vertriebspolitik der Hersteller und die bedienten Absatzkanäle eine große Rolle. Gleichzeitig sind die Vorlaufzeiten aktuell bei vielen Modellen und Herstellern bei unseren Lieferanten nicht mehr planbar. Da die Preise in der Regel fixiert sind, kann insofern nur mit zeitlichen Verzögerungen auf Änderungen auf der Absatzseite reagiert werden. Darüber hinaus wird ein Großteil der Fahrzeuge aus dem Nicht-Euro-Raum bezogen. Wechselkursrisiken werden zwar konsequent abgesichert, jedoch kann sich hieraus der Einkaufsvorteil aus den Importen verringern. Das After Sales-Geschäft wird 2024 noch mehr zur Ertragssäule werden, aufgrund des zunehmend älter werdenden Fahrzeugbestands, bestehen gute Umsatz- und Ertragsaussichten. Das Forcieren des Gebrauchtwagengeschäfts führt zu einer Steigerung der Auslastung in der Fahrzeugaufbereitung und den Werkstätten. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die Geldmarktentwicklung hat sich in den vergangenen 18 Monaten rapide gewandelt, von 0 % auf 4,5 % Leitzinsen. Jedoch stagniert diese Entwicklung seit Herbst 2023 und für 2024 werden die ersten Zinssenkungen bereits prognostiziert. Durch eine solide Bankenstruktur haben wir auch für künftige Aktivitäten eine Risikostreuung vorgenommen. 2. Chancenbericht Die Inflationsrate dürfte in den kommenden Monaten leicht zurückgehen. Die recht kräftigen Zuwächse des realen verfügbaren Einkommens werden ab Mitte 2024 den privaten Konsum anschieben. Die aktuelle Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte in Deutschland und die damit verbundene Absatzschwäche wird auch kurz- und mittelfristig zu Überkapazitäten bei einigen Herstellern oder Importeuren führen. Dies eröffnet uns im Zukauf entsprechende Potenziale. 3. Gesamtaussage Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken ausreichend Kreditlinien vertraglich vereinbart. Hierdurch können wir auch bei größeren Flottenkäufen schnell reagieren und so unseren Wettbewerbsvorteil ausspielen. Die Beschaffung von Fahrzeugen aller Art und der bundesweite Vertrieb über ein solides Netzwerk ist die Stärke der autobund GmbH und insbesondere in der von Liefer- und Absatzschwierigkeiten geprägten Zeit ein entscheidender Vorteil. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Durch konsequentes und zeitnahes Forderungsmanagement werden die Ausfallrisiken bei Kundenforderungen äußerst geringgehalten. Größere Forderungen gegenüber Einzelkunden bestehen nicht. Insofern ist das Ausfallrisiko breit gestreut. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss vollständig berücksichtigt. Derivative Finanzinstrumente setzen wir derzeit zur Absicherung von Währungsrisiken im Einkauf ein. Dabei wird jeweils nur das konkrete Risiko aus der offenen Bestellung abgesichert. Das Volumen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10.750,0. Der Marktwert der Forward-Absicherungen zum Bilanzstichtag beträgt nach Angaben der involvierten Banken TEUR -143,3. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Weischlitz, 02. Februar 2024 gez. Erich Laube, Geschäftsführer gez. Daniel Seiferth, Geschäftsführer gez. Franziska Roth, Geschäftsführerin Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die autobund GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der autobund GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. September 2022 bis 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der autobund GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. September 2022 bis 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Berlin, 02. Februar 2024 Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte Neubacher, Wirtschaftsprüfer Drost, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31.08.2023 wurde am 21.02.2024 festgestellt. |
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