Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 7539
Eingetragen
17.4.2017
Branche
Vermietung von Baumaschinen und -gerätenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
der Kabelleitungstiefbau und Breitbandausbau sowie die Vermietung von Maschinen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronald Brock
seit 14.5.2024
Prokura
Tim Rode
seit 7.11.2018
Geschäftsführer
Michael Ebner
seit 5.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

5.00% identifiziert95.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
69.90%
TR Stiftung
25.10%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
ECG-Ebner Construction Group GmbH
Germany
69.90%
TR Stiftung
Germany
25.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dylance Design GmbH

Wülfershausen/Saale

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Dylance Design GmbH wurde im April 2017 gegründet und ist seitdem in Wülferhausen a.d. Saale ansässig. Sie ist ein Fullservice-Dienstleister und Generalunternehmer, spezialisiert auf den Breitbandausbau, die Erstellung und den Betrieb von Glasfaserinfrastrukturen sowie den Kabelleitungstiefbau. Die Kernkompetenzen liegen im professionellen Zusammenspiel der vollständigen Gewerkepalette: Projektierung, Errichtung, Inbetriebnahme, Dokumentation und Wartung von Telekomunikationsanlagen. Festes Beschäftigungsfeld ist das Regel- und Entstörgeschäft. Hier werden einzelne Kundenanschlüsse im privaten und geschäftlichen Bereich realisiert und instandgehalten.

Zur Abarbeitung von Großprojekten erfolgt eine Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern Hand in Hand. Jährlich werden mit durchschnittlich 77 Mitarbeitern über 200 km Glasfasertrassen realisiert und mehr als 4.000 Homes Connected erstellt. Die Dylance Design GmbH leistet damit einen wichtigen Beitrag zum nationalen Infrastrukturausbau.

Der Haupttätigkeitsbereich liegt in Bayern und Thüringen.

Zu den Kunden zählen die führenden Anbieter der Telekommunikationsbranche sowie regionale Netzanbieter, Stadtwerke und Energieversorger.

Der Einsatz von Spezialtechnik ist ein weiterer fester Bestandteil. So ist die Dylance Design GmbH im Besitz einer Felsbohranlage, eines Saugbaggers und einer Asphaltkaltfräse.

Wir sind weiterhin bestrebt innovative Techniken in der Errichtung von Infrastrukturen zu prüfen, unsere Kunden in den Verbesserungsprozessen zu unterstützen und in die gelebten, internen Unternehmensstrukturen zu übernehmen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten übt das Unternehmen branchenbedingt nicht aus.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 war die wirtschaftliche Entwicklung von verschiedenen globalen und nationalen Faktoren geprägt. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere in Osteuropa und im nahen Osten, sowie die hohen Energiepreise beeinflussten die gesamtwirtschaftliche Lage und sorgten für eine angespannte Situation in vielen Branchen. Die Inflation blieb auf einem vergleichsweise hohen Niveau, was zu erhöhten Beschaffungskosten sowie Lohn- und Gehaltskosten führte, insbesondere im Baugewerbe. Gleichzeitig zeigte sich eine moderate Erholung der Konjunktur, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, da staatliche Investitionsprogramme zur Förderung der Infrastruktur wirksam wurden.

Der massive Ausbau von Glasfaserinfrastrukturen im Rahmen der weiterhin erforderlichen und fortschreitenden Digitalisierung in Deutschland ist erklärtes Ziel der Bundesregierung. Zudem sind die festgelegten Breitbandziele des Bundes in Verbindung mit den Bundesförderprogrammen und der verstärkte Einstieg von Investoren im eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Deutschland treibende Kraft des Wachstums in der Telekommunikationsbranche. Ebenso sind signifikante Potentiale durch die zahlreichen Förderprogramme der Bundesländer und die Programme der Europäischen Union fortführend zu erwarten, die darüber hinaus für Netzbetreiber, Energieversorger und regionale Stadtnetzbetreiber zusätzliche Investitionsanreize in 2024 und für die folgenden Jahre bieten. Weitere Potentiale bieten sich im technischen Unterhalt, in der Wartung und im Service der entstandenen bzw. neu entstehenden Netzinfrastrukturen.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 36,1 % erhöht. Somit konnte die Prognose für 2023 deutlich übertroffen werden. Erfolgreich konnte die Dylance Design GmbH auch wieder eine größere Anzahl von Gemeinden, städtischen Ausbaugebieten und Schulen aus den Förderverfahren und dem privatwirtschaftlichen Ausbau mit schnellen, zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen versorgen.

2.2.1 Ertragslage

Nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefasst ergeben sich für 2023 im Vorjahresvergleich folgende Ertragskennzahlen:

FINANZKENNZAHLEN Ertragslage 2023 2022
Rohergebnis in T€ 9.659 8.522
EBIT in T€ 1.363 1.447
Rohergebnis je Mitarbeiter in T€ 125 127
Cash-Flow Return on Investment in % 30,2 40,6

Die Gesamtleistung erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 4.322 T€ (+ 34,1 %) auf 16.981 T€, was auf eine gestiegene Anzahl an Aufträgen zurückzuführen ist. Der Materialaufwand stieg überproportional zum Umsatz auf 7.776 T€ (+ 70,0 %). Grund hierfür ist die erhöhte Inanspruchnahme von Bauleistungen durch Subunternehmen. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 454 T€ (Vj. 437 T€) beträgt das Rohergebnis im Berichtsjahr 9.659 T€ (Vj. 8.523 T€).

Der Personalaufwand ist bei einem im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Personalstand unter Berücksichtigung von tariflichen Anpassungen mit 4.785 T€ um 949 T€ (+ 24,7 %) deutlich höher als im Vorjahr (3.836 T€).

Im Geschäftsjahr 2023 sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2.995 T€ zum Vorjahr (2.892 T€) leicht um 103 T€ (+ 3,5 %) vor allem in den Bereichen Fuhrpark sowie Instandhaltungen und Reparaturen gestiegen.

Das EBIT beträgt 1.364 T€ und liegt damit um 84 T€ (- 5,8 %) unter Vorjahr (1.448 T€).

Aufgrund der vorgenannten Entwicklungen und unter Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses (-152 T€) und der Ertragsteuern (-487 T€) wurde im Berichtsjahr ein Jahresergebnis in Höhe von 724 T€ erwirtschaftet (Vj. 1.002 T€).

2.2.2 Vermögenslage

Für die Vermögenslage ergeben sich folgende Kennzahlen im Vorjahresvergleich:

FINANZKENNZAHLEN Vermögenslage 31.12.2023 31.12.2022
Eigenkapitalquote (= Eigenkapital/Gesamtkapital) in % 36,1 % 38,6 %
Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis / Ø Eigenkapital) in % 31,8 % 70,9 %
(Net) Working Capital *) in T€ 431 947
Investitionen in T€ 1.640 829
Bilanzsumme in T€ 7.310 4.961

*) kurzfristiges Vermögen (operativ) abzüglich kurzfristiger Schulden (operativ)

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist unverändert sehr gut. Die Bilanzsumme ist mit 7.310 T€ um 2.349 T€ (+ 47,3 %) gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Anlagevermögen erhöhte sich insbesondere durch Investitionen in Fahrzeuge um 1.149 T€ auf 2.832 T€ bzw. auf 38,7 % der Bilanzsumme. Die Vorräte verminderten sich um 324 T€ auf 588 T€ (Vj. 912 T€). Dahingegen haben sich die Kundenforderungen (+ 522 T€) gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt deutlich erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 93 T€ auf 167 T€ gestiegen. Die flüssigen Mittel belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.838 T€ (Vj. 991 T€).

Auf der Passivseite hat sich das positive Jahresergebnis in Höhe von 724 T€ steigernd auf das Eigenkapital in Höhe von 2.638 T€ ausgewirkt. Durch den Anstieg der Bilanzsumme verringerte sich die Eigenkapitalquote von 38,6 % auf 36,1 %. Die Bankverbindlichkeiten erhöhten sich zur Finanzierung der Investitionen um 617 T€ auf 2.324 T€ (Vj. 1.707 T€). Stichtagsbedingt stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 801 T€ auf 1.002 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 128 T€. Dagegen reduzierten sich die Rückstellungen um 61 T€ auf 249 T€.

2.2.3 Finanzlage

Die Mittelzu- und -abflüsse des Geschäftsjahres 2023 stellen sich wie folgt dar:

2023
T€
2022
T€
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.940 486
Cash-flow aus Investitionstätigkeit - 1.638 - 829
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 545 - 16
Veränderung des Finanzmittelfonds 847 359

Der Cashflow i. e. S. (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) des Geschäftsjahres beträgt 1.215 T€ (Vj. 1.326 T€).

Neben den flüssigen Mitteln 1.838 T€ (Vj. 991 T€) steht der Gesellschaft bei der VR-Bank und Commerzbank ein Kreditlimit von jeweils 50 T€ zur Verfügung. Eine Gefährdung der Liquidität der Gesellschaft ist derzeit nicht vorhanden. Die bestehenden Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfristen mit Skonti beglichen und die Finanzbuchhaltung ist darauf ausgerichtet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Geschäftsleitung ist mit der stabilen Finanzlage des Unternehmens nach wie vor sehr zufrieden.

2.3 Finanzielle Leistungsfaktoren

Zur internen Steuerung des Unternehmens zieht die Geschäftsführung die Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag und das EBIT heran. Weiterhin wird die Entwicklung der Materialaufwandsquote, die Personalkostenquote und die Quote der sonstigen Aufwendungen fortlaufend analysiert.

2.4 Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Allgemeine Risiken

Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle und marktwirtschaftliche Risiken.

Risiken im Zusammenhang mit den anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der hohen Inflation sind zum Einen weiter steigende Material- und Energiekosten und zum Anderen mögliche Störungen in den Lieferketten.

Risiken im leistungswirtschaftlichen Bereich betreffen vorwiegend die qualitätsgerechte und einwandfreie Umsetzung der Aufträge. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und eine zeitgemäße technische Ausstattung gewährleisten eine Minimierung der Risiken, die durch menschliches oder technisches Versagen bzw. aus vertraglichen Vereinbarungen resultieren.

Kritischer Erfolgsfaktor für das weitere Wachstum im Markt des Breitbandausbaus ist momentan die Akquisition von Fachkräften in den Bereichen Projektleitung und Glasfaser-/ Kupfermontagen zur Abwicklung der entsprechenden Projektaufträge. Darüber hinaus ist die Bindung von Tiefbaupartnern in den GU-Projekten von großer Bedeutung, da aufgrund wachsender Gesamtnachfrage im Markt sowohl die Preise in diesem Bereich steigen als auch die frei verfügbaren Ressourcen in den relevanten Zeiträumen im Projektgeschäft knapper werden.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

3.2. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft arbeitet nicht mit Finanzinstrumenten, wie Aktien, Geldmarktinstrumente, Derivate und sonstigen Instrumenten, die am europäischen Markt zugelassen sind. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel, Kundenanzahlungen und Lieferantenkrediten. Geldanlagen werden nur konservativ nach Abwägung der Chancen und Risiken bei deutschen Kreditinstituten getätigt.

Somit schätzen wir die Risiken für unsere Gesellschaft aus Finanzinstrumenten als gering ein.

3.3. Chancen

Auf Grund des von der Bundesregierung festgelegten Breitbandausbauziels, der fortschreitenden Digitalisierung und der Ankündigungen durch die Netzbetreiber und Investoren am Markt ist auch in den kommenden Jahren mit einer deutlichen, beständigen Zunahme von Aufträgen im Bereich des Breitbandausbaus zu rechnen.

An dieser Entwicklung werden wir als qualifizierter und erfolgreicher Fernmeldebauspezialist in überdurchschnittlichem Maße partizipieren.

Durch das verstärkte Anlaufen des Bayrischen Förderprogramms und die deutlichen Investitionserhöhungen im privatwirtschaftlichen Breitbandausbau werden auch künftig nachhaltig ausgeprägte Umsätze in diesem Segment des Glasfaserausbaus über die nächsten Jahre zu erwarten sein.

Zudem werden die auszuführenden Leistungen zur Errichtung von Glasfaserinfrastrukturen verstärkt als Leistung aller Gewerke "aus einer Hand" inkl. der Nutzung von Steuerungsinstrumenten (z. B. dem DIPS/UDO oder dem GigaBit Geschäftssystem) des Auftraggebers gewünscht.

4. Prognosebericht

Die im Chancen- und Risikobericht dargestellte anzunehmende steigende Nachfrage nach breitbandigen Glasfasernetzinfrastrukturen wird die Nachfrage nach Dienstleistungen zur Errichtung und weiterem Ausbau der Glasfasernetze in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter positiv beeinflussen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Telekommunikationsbranche bietet auch weiterhin ein sehr großes Wachstumspotential. Den Risiken in Form von Kapazitätsengpässen im Bereich des Breitbandausbaus begegnen wir mit unseren leistungsstarken und zuverlässigen Partnerunternehmen, die wir im Berichtsjahr zusätzlich für uns gewinnen konnten und auch in den kommenden Jahren mittels einer engen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit dauerhaft binden möchten.

Eine wesentliche Veränderung der Geschäftspolitik ist nicht geplant.

In unserer Planung gehen wir von einer Umsatzsteigerung in 2024 von etwa 15,0 % aus. Insgesamt erwarten wir, dass sich das Umsatzvolumen auch in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln wird. Die Mitarbeiterzahl wird in 2024 etwa um 10 % steigen und dadurch die Personalkosten im entsprechenden Maß steigern. Für das Jahresergebnis und das EBIT planen wir für 2024 mit einem höheren Gewinn im Vergleich zum abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023.

5. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine weiteren Niederlassungen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.831.843,00 1.682.719,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.447,00 6.241,00
II. Sachanlagen 2.822.396,00 1.676.478,00
B. Umlaufvermögen 4.477.702,43 3.269.631,38
I. Vorräte 587.575,91 911.763,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.051.740,58 1.366.519,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.838.385,94 991.348,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 8.558,70
Summe Aktiva 7.309.545,43 4.960.909,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.637.651,26 1.913.927,25
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 886.952,03
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.001.975,22
IV. Bilanzgewinn 2.612.651,26
davon Gewinnvortrag 1.888.927,25
B. Rückstellungen 249.026,00 309.538,08
C. Verbindlichkeiten 4.283.211,61 2.737.443,75
D. Passive latente Steuern 139.656,56
Summe Passiva 7.309.545,43 4.960.909,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.658.795,77 8.522.148,51
2. Personalaufwand 4.785.015,34 3.836.151,81
a) Löhne und Gehälter 3.419.025,58 2.709.221,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.365.989,76 1.126.930,78
davon für Altersversorgung 4.208,07 458.091,04
3. Abschreibungen 490.774,45 323.899,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 490.774,45 323.899,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.994.930,16 2.892.427,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.282,20 260,20
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 155.521,22 63.777,84
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 486.610,79 381.880,54
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 139.656,56
8. Ergebnis nach Steuern 749.226,01 1.024.271,05
9. sonstige Steuern 25.502,00 22.295,83
10. Jahresüberschuss 723.724,01 1.001.975,22
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.888.927,25
12. Bilanzgewinn 2.612.651,26

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma mit Sitz in Wülfershausen a.d. Saale ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Schweinfurt unter der Handelsregisternummer HRB 7539 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, der Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Erstmalig wurde der Jahresabschluss im Berichtsjahr nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Im Vorjahr erfolgte die Aufstellung vor Ergebnisverwendung. Darüber hinaus wurden die Forderungen gegen Gesellschafter gesondert ausgewiesen. Ansonsten ist die Darstellungsstetigkeit hinsichtlich der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber dem Vorjahr gewahrt. Die gesetzlichen Postenbezeichnungen wurden - falls erforderlich - an den tatsächlichen Posteninhalt angepasst.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden - sofern gesetzlich zulässig - überwiegend in Anspruch genommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Hinsichtlich der auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ist die Stetigkeit gewahrt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unverändert unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Im Einzelnen kamen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung:

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgte die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Davon abweichend werden geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu € 250,00 aus Vereinfachungsgründen direkt als Aufwand verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von über € 250,00 und bis € 800,00 werden als Zugang zum Anlagevermögen erfasst und im jeweiligen Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Die Bewertung der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu retrograd ermittelten Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung miteinbezogen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen allgemeinen Risiken wird durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten im Vorjahr betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze laufzeitadäquat verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Die Berechnung erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 28,08 % (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer).

IV. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.568,50 7.000,00 0,00 23.568,50
16.568,50 7.000,00 0,00 23.5658,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.102.357,83 459.632,30 0,00 1.561.990,13
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.353.971,19 1.173266,15 0,00 2.527.237,34
2.456.329,02 1.632.898,45 0,00 4.089.227,47
2.472.897,52 1.639.898,45 0,00 4.112.795,97
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.327,50 3.794,00 0,00 14.121,50
10.327,50 3.794,00 0,00 14.121,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 265.562,83 208.408,30 0,00 473.971,13
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.288,19 278.572,15 0,00 792.860,34
779.851,02 486.980,45 0,00 1.266.831,47
790.178,52 490.774,45 0,00 1.280.952,97
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.447,00 6.241,00
9.447,00 6.241,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.088.019,00 836.795,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.734.377,00 839.683,00
2.822.396,00 1.676.478,00
2.831.843,00 1.682.719,00

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
davon mit Restlaufzeit mehr als ein Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.800.888,07 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 83.422,34 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 167.430,17 0,00
2.051.740,58 0,00

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt 53.558,08 € (Vj. 4.993,29 €) enthalten, die aus im Folgejahr abziehbaren Vorsteuerbeträgen resultieren.

c) Eigenkapital

Das Stammkapital von 25.000,00 € ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Bilanz wurde im Jahr 2023 erstmalig nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 1.889 T€ enthalten.

d) Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personal in Höhe von 153 T€ sowie für Gewährleistungen in Höhe von 79 T€ sowie für Verwaltungskosten in Höhe von 18 T€ enthalten.

e) Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr (Vorjahr)
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr (Vorjahr)
davon Restlaufzeit über 1 Jahr bis 5 Jahre (Vorjahr)
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre (Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.324.213,50 564.624,51 1.650.213,99 109.375,00
(1.707.080,32) (374.625,65) (1.093.079,67) (239.375,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.001.879,10 1.001.879,10 0,00 0,00
(201.456,39) (201.456,39) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 957.119,01 957.119,01 0,00 0,00
(828.907,04) (828.907,04) (0,00) (0,00)
Gesamtsumme Verbindlichkeiten 4.283.211,61 2.523.622,62 1.650.213,99 109.375,00
(2.737.443,75) (1.404.989,08) (1.093.079,67) (239.375,00)

Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. der Kreditlinien erfolgte durch Bürgschaften der Gesellschafter sowie Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und Maschinen. Im Übrigen bestehen für die Verbindlichkeiten in branchenüblichem Umfang bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 527.768,91 € (Vj. 534.767,90 €) und im Rahmen der sozialen Sicherheit 58.538,72 € (Vj. 567,54 €).

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 Abs. 7 HGB.

f) Passive latente Steuern

Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Stand 01.01.2023
Veränderung
Stand 31.12.2023
Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00
Passive latente Steuern 0,00 139.656,56 139.656,56
Saldo 0,00 139.656,56 139.656,56

g) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Wartungsverträgen in Höhe von 1.111,4 T€ gliedert sich zum Bilanzstichtag wie folgt auf:

Fällig bis 31.12.2024
T€
31.12.2025
T€
ab 01.01.2026
T€
397,8 285,9 427,7

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind außergewöhnliche Erträge i. H. von 18 T€ enthalten. Sie stehen im Zusammenhang mit einem Schadensfall.

VI. Sonstige Angaben

a) Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 75 (Vj. 65) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Geschäftsführer und die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

b) Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis heute wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert geführt durch:

- Herr Michael Ebner, Saal a.d. Saale, Groß- und Einzelhandelskaufmann

- Herr Tim Rode, Grabfeld, Elektroniker für IT

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird auf der Grundlage von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

c) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Wülfershausen a.d. Saale, den 10.12.2024

gez. Michael Ebner, Groß- und Einzelhandelskaufmann

gez. Tim Rode, Elektroniker für IT

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Dylance Design GmbH, Wülfershausen a.d. Saale

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Dylance Design GmbH, Wülfershausen a.d. Saale, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dylance Design GmbH, Wülfershausen a.d. Saale, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlstadt, den 11. Dezember 2024

Mainfränkische Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Mark, Wirtschaftsprüfer

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