Holzrecycling Bremen GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Oppitz seit 10.5.2024 | Geschäftsführer |
Rudolf Egbert seit 5.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhenus SE & Co. KGEigenbeteiligung | 51.00% |
Quadra International Services B.V. | 33.07% |
ArcelorMittal S.A. | 11.03% |
ArcelorMittal Flat Carbon Europe Holding SARL | 4.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weserport GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. GrundlagenDie Weserport GmbH (kurz: Weserport) erbringt am Standort Bremen Seehafendienstleistungen für Kunden aus Industrie, Handel und Verkehrswirtschaft. Der größte Kunde, ArcelorMittal Bremen GmbH, Bremen, ist gleichzeitig mit 49 % Gesellschafter der Weserport. 51 % der Anteile werden von der Rhenus SE & Co. KG, Holzwickede, gehalten. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 520 T€. Darüber hinaus besteht eine eingezahlte Kapitalrücklage von 4.000 T€. In Bremen ist Weserport Hafendienstleister im Bereich des Umschlags von Massengut und massenhaftem Stückgut, insbesondere Stahl. Weserport versteht sich als Komplettanbieter im Bereich der Seehafenverkehrswirtschaft. Das Kerngeschäft des wasser- und landseitigen Ladungsumschlags und der dazugehörigen Zwischenlagerung wird um vor- und nachgelagerte Dienstleistungen ergänzt, wie z.B. die Organisation von Vor- und Nachlauftransporten, die Klarierung der Seeschiffe und seit dem Geschäftsjahr 2023 auch Stauerei-Dienstleistungen. B. WirtschaftsberichtB. 1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Weserport konnte im Berichtsjahr 2023 einen erneuten Umsatzzuwachs gegenüber Vorjahr in Höhe von 7,6% verzeichnen (24.590 T€ ggü. 22.856 T€). Dies war möglich trotz eines Gesamtmengenrückgangs über die Pier von 3,1% (6.499 tto ggü. 6.704 tto). Im Vergleich sank der Umschlag von Massen- und Stückgut in Bremen im ersten Halbjahr 2023 um rund zehn Prozent 1 , während Weserport in diesem Zeitraum einen Rückgang von lediglich 4,3% zu verzeichnen hatte. Beim konventionellen, nicht in Containern verstauten Stückgut, sank die umgeschlagene Menge erneut um 2,3% zum Vorjahr. Beim Massengut wurde ebenfalls ein Rückgang um 3,3% verzeichnet. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 gestaltete sich den Erwartungen entsprechend mengenmäßig moderat (6.500 tto) mit einigen zusätzlichen positiven Vertragserfolgen für zukünftige Geschäfte. Die Agentur konnte in der Weserport-internen Profitcenterverschreibung mit einer Jahresüberschusskontribution in Höhe von 793 T€ den weggebrochenen Umsatz in Agrargütern im sogenannten Drittgeschäft kompensieren. Kostensteigerungen insbesondere in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (+66,2%) wurden größtenteils über Preisanpassungen weitergegeben, so dass Weserport sich im Jahr 2023 auch unter schwierigen Rahmenbedingungen ergebnisresistent zeigen konnte (Jahresüberschuss +21,9%). B. 2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Das Jahr 2023 brachte eine abermalige Bilanzverlängerung um 4,6% von 23.885 T€ im Jahr 2022 auf 25.002 T€ im Jahr 2023. Grund dafür war insbesondere die weiterhin vereinbarte Gewinnthesaurierung (Eigenkapital +2.118 T€) sowie eine Zunahme an sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 947 T€. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtszeitraum um 2,2% oder 320 T€. Größere Zugänge in den Abschreibungen (1.683 T€) konnten insbesondere durch höhere Anlagen im Bau von nunmehr 2.135 T€ überkompensiert werden. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zur Vorperiode stabilisiert mit einem Zuwachs von nunmehr lediglich 8,4% (Vorjahr 85,4%). Abrechnungsrückstände im Agenturgeschäft waren im Jahr 2023 kein größeres Thema und es konnten Rückzahlungsabkommen mit säumigen Kunden getroffen und eingehalten werden. Die Sonderposten für Investitionszuschüsse sowie Bankverbindlichkeiten verminderten sich planmäßig weiter um 32,8% bzw. 19,9% respektive. Die Rückstellungen reduzierten sich um 27,0%, insbesondere da sich die angespannte Zulieferersituation des Vorjahres im Berichtszeitraum entspannte und viele Beauftragungen wieder just-in-time abgearbeitet werden konnten. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Personalquote und die Gewinnquote. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden insgesamt Investitionen in Höhe von 2.079 T€ durchgeführt. Diese entfielen wesentlich auf die folgenden Positionen:
Dem gegenüber stehen Abgänge der historischen Anschaffungskosten aus dem Sachanlagevermögen in Höhe von 116 T€. Finanzlage Wesentliche Kennzahlen zur Finanzlage entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Finanzierungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine zusätzlichen externen oder internen Finanzierungsmaßnahmen. Ertragslage Die wesentlichen Kennzahlen zur Ertragslage entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse der Weserport 24.590 T€ (Vorjahr: 22.856 T€). Dies bedeutet einen Umsatzzuwachs von 1.734 T€ gegenüber dem Vorjahr. Da allein das zum Betrachtungszeitraum neu hinzugewonnene Stauerei-Geschäft davon 2.246 T€ erwirtschaftet hat, ist im direkten Vergleich aber von einem Umsatzrückgang im bisherigen Kerngeschäft von ca. 500 T€ zu sprechen. Rohergebnis Das Rohergebnis als Differenz aus der Gesamtleistung und den Materialaufwendungen betrug 19.769 T€ (Vorjahr: 17.854 T€). Die bereits beschriebenen Effekte in der Umsatzentwicklung konnten die damit einhergehenden zusätzlichen Aufwendungen für Schiffs-, Lade- und Umschlagmaterial in Höhe von 701 T€ (Vorjahr: 162 T€) überkompensieren und sogar einen Großteil der im globalpolitischen Umfeld gestiegenen Versorgungskosten relativieren (Aufwendungen Strom +67,6%). Der Jahresüberschuss stieg im selben Zeitraum auf 2.118 T€ (Vorjahr: 1.738 T€). Personal Zum Stichtag 31.12.23 waren 135 Mitarbeiter angestellt (Vorjahr: 134); inkl. 8 Auszubildende (Vorjahr: 10) und inkl. 9 Aushilfen (Vorjahr: 10). Das Berichtsjahr sah einen deutlichen Anstieg in den Lohnkosten in Höhe von 767 T€ (17,6%), einerseits durch die neu hinzugekommenen 11 Fachkräfte im Stauerei-Geschäft, andererseits durch die inflationäre Kompensation in den Tarifabschlüssen jeweils zu Jahresmitte 2022 und 2023, die sich im Geschäftsjahr 2023 fast vollständig ausprägen konnten (7,9% in 2022 und weitere 4,4% in 2023). 9 Im kaufmännischen Bereich waren 32 Mitarbeiter angestellt, die Gehaltskosten stiegen hier allerdings nur um 159 T€ (+9,7%). Finanzergebnis Das Finanzergebnis verbesserte sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 119 T€ (69,6%). Hintergrund ist hier, dass Einnahmen aus Zinserträgen über das Cashpool-floating direkter auf das Zinsniveau reagieren als die Zinsaufwendungen. Insbesondere Zinsen für Darlehen unterliegen zum Großteil langfristig vereinbarten Konditionen, so dass die Steigerung hier mit +37 T€ (+60,9%) noch verhältnismäßig moderat ausfällt. B. 3 Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 hatte Licht- und Schattenseiten sowohl im Umschlag für den Kunden Arcelormittal als auch im sog. Drittgeschäft. Das Geschäft für die Stahlwerke Bremen litt unter dem Ausfall des Kohleumschlags für die Hochöfen aufgrund der Verlagerung der Logistikroute Kohle nach WHV als auch unter dem zwar für 2023 annoncierten, aber weiterhin ausbleibenden Schrottumschlag aus Seeschiffen. Der Umschlag von Stahl-Fertigprodukten verlief wie budgetiert, allerdings angereichert durch das neu gewonnene Stauerei-Geschäft, dem seefesten Verstauen der Stahlcoils in Schiffen und Containern. Beide Aspekte führten zu einem gegenüber 2022 strukturell ähnlichen Aufkommen an Wertschöpfung und einer gesteigerten Arbeitsleistung aufgrund des arbeitsintensiven Stauerei-Geschäftes, für das wir das Team um 12 Mitarbeiter aufgestockt haben. Das Drittgeschäft profitierte von dem schon über Terminal 2 gestarteten Neugeschäft für den Kunden Nabaltec (Umschlag von Aluminiumoxyd von Seeschiffen über Hallenlagerung auf Bahnwaggons). Des Weiteren zeigte sich das Geschäft mit Stahlträgern und Recyclinggütern erholt. Das Agrargeschäft kam neben dem um Kraftwerkskohle allerdings krisenbedingt komplett zum Erliegen. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenC. 1 Chancen- und Risikobericht Die sich für die Zukunft abzeichnenden Risiken und Chancen ergeben sich auch für 2024 aus der aktuellen Beeinflussung des Warenverkehrs durch die Russland-Ukraine Krise, der Transformation der Stahlindustrie in Richtung einer Co 2 -freien Stahlproduktion sowie der stärkeren Ausrichtung unseres Geschäftes auf den Bereich des Umschlags von Abfall, respektive Recyclinggütern. Weserport sieht für 2024 weiterhin einem stark reduzierten Umschlag von Agrargütern entgegen. Dem gegenüber steht mit dem Umschlag im Ausland erzeugter, energieintensiver Vorprodukte eine Kompensationsmöglichkeit hierzu. Ein positives Beispiel ist hier der Bahnumschlag von Aluminiumoxyd für den Kunden Nabaltec. Als Dauerhafte und langfristige Perspektive gilt für uns der Markt um Recyclinggütern sowie die Möglichkeit der Errichtung und des Betreibens eines Schrottlogistik und Schrottbearbeitungseinheit im Hafen für die Stahlwerke. Die Einzelschritte für letzteres stehen in der Planung in Abhängigkeit zur Decarbonisierungsplanung der Stahlhütte und unterliegen damit auch noch politischen Unsicherheiten. Das Investitionsvolumen wird weiterhin auf mindestens 25 Mio. € geschätzt und der Betrieb ist ab 2028 vorgesehen. Für das Recyclinggeschäft sind aktuell die Achsen der thermischen Verwertung von Hausmüll durch die Stadtwerke als auch die Bearbeitung von Altreifen und deren Verschiffung maßgeblich. Für letzteres ist für die Ausweitung des Geschäftes hin zu einem vollstofflichen Recycling durch die Ansiedlung einer Pyrolyse-Anlage auf Terminal 2 in Diskussion, die in Kooperation zwischen Remondis, BASF und Pyrum ab 2026 geplant ist. In dem Erwerb und der Errichtung eines neuen Kranes für das neu gewonnene Geschäft des Erzumschlages für ArcelorMittal Bremen ab 2026 an Terminal 3 kam es 2022 krisenbedingt zu einer Insolvenz des Kranherstellers Kocks Ardelt. Aktuell befindet sich die Nachfolgegesellschaft der Ardelt Kranbau wieder im Neuaufbau und wir rechnen mit einer Wiederaufnahme der Kranfertigung ab Mai 2024, abhängig im Wesentlichen von der Stellung der durch den Kranbauer beantragten Bürgschaften durch das Land Brandenburg. Eine finale Fassung des Kranbauvertrages, des sich daran anlehnenden Dienstleistungsvertrages mit ArcelorMittal Bremen sowie der zu wählenden Finanzierung sind für das erste Halbjahr 2024 geplant. Als dritte Strategieachse ist die Anmietung eines durch die Rhenus angrenzend an unser Terminal 2 gelegenes Terrain zu sehen, für welches die Weserport ab 2025 die wirtschaftliche Nutzung übernehmen möchte. Hier wird die Neugestaltung der Mieterstruktur sowie die Ansiedelung neuen Kundengeschäftes ab 2025 das Hauptaugenmerk sein. Die vorbereitenden Arbeiten und Verhandlungen werden bereits 2024 beginnen. Die hohe Abhängigkeit von einem Großkunden und gleichzeitigem Gesellschafter (ArcelorMittal Bremen) ist beherrschbar und von partnerschaftlicher Kooperation geprägt. C. 2 Prognosebericht Konjunkturell bedingt erwarten wir für 2024 einen Rückgang der Stahlmengen zum Vorjahr in Höhe von ca. 20% und dies praktisch vollständig bei Exportcoils. Brammenimporte sollten dabei auf Vorjahresniveau verbleiben. Die Rohstoffseite der Stahlproduktion folgt dann diesem Szenario mit planerisch 28% weniger Zusatzstoffen und 4% weniger Erzen. Der Transformationsprozess hin zu CO 2 -neutraler Stahlproduktion stockt leider aufgrund externer Rahmenbedingungen etwas, so dass die daraus zu erwartenden erhöhten Stahlschrottmengen zur Aufbereitung im Lichtbogenofen b.a.w. ausbleiben. Trotzdem sollte dieser Bereich zumindest in HJ2 etwas an Fahrt aufnehmen. Die im Jahr 2023 neu hinzugekommenen Stauerei-Dienstleitungen sollten aber diese reduzierten Mengen pro Tonne bzw. Stück mit einer erhöhten Rentabilität ausstatten. Kostensteigerungstendenzen konnten bereits Anfang 2024 in Preisverhandlungen mit dem Hauptkunden ArcelorMittal Bremen im Rahmen des Cost-Plus-Modells weitergereicht werden. Im Drittgeschäft erwarten wir eine Wiederholung des verhältnismäßig schwachen Geschäftsjahres 2023 (421 tto) mit einigen positiven Impulsen aus Spotgeschäften (Budgetziel 537 tto). Der bereits vorab näher beschriebene Transformationsprozess im Drittgeschäft sollte im Jahr 2024 bereits höhere Mengen an Mineralien in Form von Oxyd/Hydroxid liefern auf ähnlichen Mengenniveau wie bereits in Q4/2023. Der Altreifenverwerter Alpha Verwertung konnte im Jahr 2023 auf ein Zahlungs- und Tilgungsmodell verpflichtet werden, welches das Geschäft gesichert auf bekanntem Mengenniveau auch für 2024 erwarten lässt. Das Agenturgeschäft ist für 2024 dabei seine Aktivitäten mit der Deutschen Bundesmarine neu aufzustellen. Dies sollte vorerst zu einer deutliche reduzierten Wertschöpfung in diesem Segment führen (Vorjahr 495 T€), birgt mittelfristig aber auch Entwicklungspotenzial. Weiterhin zeichnet sich ab, dass das Geschäftsjahr 2024 durch größere Investitionen geprägt sein wird. Zu nennen sind hier einerseits vertraglich vereinbarte Anzahlungen im Rahmen des Kranneubaus am Terminal 3 sowie damit einhergehender vorbereitender Maßnahmen in Höhe von bis zu 2.000 T€. Andererseits erfolgt am Terminal 4 der Umbau des Bandgebäudes für das erwähnte Umschlagsgeschäft mit dem Neukunden Nabaltec mit einem Investitionsvolumen von 3.500 T€. Die unter anderem daraus zu erwartenden Geschäftsimpulse für 2025 ff. lassen uns optimistisch in die Zukunft sehen, während das Geschäftsjahr 2024 als ein Transformationsjahr zu erwarten ist. Erfolgreiche Fixkostenweitergaben an den Hauptkunden wie auch mitunter im Drittgeschäft bei konjunkturell bedingt fallenden Prognosemengen lassen aber auch für 2024 ein ähnliches Ergebnis wie noch 2023 erhoffen und damit mittlerweile deutlich über Budgeterwartungen (Budget ggü. Ergebnis 2023: Wertschöpfung -500 T€, Jahresergebnis -250 T€). Die wesentlichen Leistungsindikatoren folgen dieser Tendenz mit 43% Erwartung in der Personalquote (Vorjahr: 40,85%) und 5,91% in der Gewinnquote (Vorjahr: 7,23%). Letztere dürfte von sinkendem Sachaufwand durch Normalisierung der Energiekosten in 2024 profitieren.
Bremen, den 13.03.2024 Rudolf Egbert Michael de Reese
1 Häfenressort Bremen, zitiert nach Buten
un Binnen, Bremen 2023, URL:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/hafen-umschlag-bremen-bremerhaven-aussenweser-100.html
[22.08.2023]
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2023Registergericht Bremen Handelsregister-Nummer HRB 15991 HB I. GRUNDLAGENDie Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß §§ 264 und § 267 Abs. 2 und 4 HGB nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODENIm Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2023 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen. Die Gliederungsschemata gemäß § 266 HGB und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen erweitert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach dem Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Der Zeitraum der planmäßigen Abschreibung für bis einschließlich 2009 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt entsprechend der Vertragslaufzeit 10 Jahre, im Zugangsjahr zeitanteilig. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 1. Januar 2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 01.01.2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) und werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Folgendes Bewertungsvereinfachungsverfahren wurde angewandt: Der Dieselbestand wurde nach der LIFO-Methode, das Stau- und Löschmaterial wurde zu Durchschnittspreisen bewertet. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Unter den Sonderposten werden erhaltene öffentliche Zuschüsse zur Anschaffung von Anlagevermögen ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt parallel zur handelsrechtlichen Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,75 % p.a. (Vorjahr: 1,79 % p.a.) bewertet. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 16 Jahren. Bei Löhnen und Gehältern wird eine dynamische Entwicklung von 3,10 % p.a. (Vorjahr: 2,90 % p.a.) angenommen. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 2,60 % p.a. (Vorjahr: 2,40 % p.a.) sowie eine Fluktuation in Höhe von 2,0 % p.a. (wie im Vorjahr) unterstellt. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter schließen Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von 4.106.538,19 € (Vorjahr: 2.033.196,36) gegen Rhenus SE & Co. KG ein. Im Vorjahr waren zudem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 365.252,02 € (Vorjahr: 0,00 €) gegen ArcelorMittal Bremen GmbH enthalten. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 520.000,00 €. Im Eigenkapital ist ein Betrag von 232.197,85 € aus der Aktivierung latenter Steuern sowie ein Betrag von 11.071,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt. Sonderposten: Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält gewährte öffentliche Zuschüsse für Investitionen ins Anlagevermögen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt parallel zur handelsrechtlichen Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände. Pensionsrückstellungen: Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31.12.2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 11.071,00 €. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem für ausstehende Eingangsrechnungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Schadensersatzverpflichtungen und Abrissverpflichtungen gebildet. Verbindlichkeiten: Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von 3.128.044,08 € durch die Abtretung der Rechte und Ansprüche aus dem Dienstleistungs- und Geschäftsbesorgungsvertrag durch die ArcelorMittal Bremen GmbH besichert. Daneben wird ein Volumen in Höhe von 1.284.764,08 € der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch eine Grundschuld gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern schließen in diesem Jahr Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der ArcelorMittal Bremen GmbH und der Rhenus SE & Co. KG in Höhe von 2.759.611,67 ein. Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 2.118.275,94 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkurseffekte über 442,28, € (Vorjahr: 390,43 €). Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 86,78 € (Vorjahr: 1.141,80 €). Weiterhin sind unter dieser Position auch die sonstigen Steuern von 91.510,00 € (Vorjahr: 130.479,96 €) erfasst. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Der Zinsanteil aus der Zuführung zu Rückstellungen beträgt 12.304,96 € (Vorjahr: 26.094,90 €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von 1,12 € (Vorjahr: 32.090,90 €) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenter Gewerbesteuer in Höhe von 25.195,97 € (Vorjahr: 5.398,02 €) enthalten. Periodenfremde Erträge aus Steuererstattungen sowie aus der Auflösung des nicht verbrauchten Teils der Rückstellung für Vorjahre entstanden in Höhe von 11.346,27 € (Vorjahr: 131.581,58 €). V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRESZwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehören bzw. gehörten an:
Dem Beirat der Berichtsgesellschaft gehören bzw. gehörten an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Beirat erhält keine Bezüge von der Gesellschaft.
Bremen, den 27. Februar 2024 Weserport GmbH Die Geschäftsführung Rudolf Egbert Michael de Reese Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Weserport GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Weserport GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weserport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 30. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Kräbber, Wirtschaftsprüfer
Protokoll zur Gesellschafterversammlung derWeserport GmbH Bremen am 21.06.2024
Tagesordnung
Es wird festgestellt, dass
Zum Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 03.05.2023 ging kein Widerspruch ein, es gilt daher als genehmigt. TOP 1 Feststellung Jahresergebnis 2023Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einer
wird festgestellt. TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses 2023
Im Jahresüberschuss 2023 ist ein zur Ausschüttung gesperrter Betrag aus der Aktivierung latenter Steuern nach Abzug sonstiger passiver latenter Steuern in Höhe von 232.197,85 € sowie aus der Bewertungsänderung bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen in Höhe von 11.071,00 € enthalten. Gemäß § 13 Absatz 2 des Gesellschaftsvertrages stehen der Jahresüberschuss sowie die Gewinnvorträge anteilig nach der Höhe ihrer Beteiligung am Stammkapital den Gesellschaftern zu.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den aufgelaufenen Oberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschafterversammlung stimmt dem Vorschlag zu. TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Geschäftsführung und des Beirates für das Geschäftsjahr 2023Der Geschäftsführung der Weserport GmbH, den Herren Rudolf Egbert Michael de Reese
wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. TOP 4 Beschlussfassung über die Bestellung des Wirtschaftsprüfers für das Geschäftsjahr 2024Es wird beantragt, die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Friedrich-List-Straße 20, 45128 Essen zum Abschlussprüfer für das vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 laufende Geschäftsjahr zu bestellen. Die Gesellschafterversammlung wird um Zustimmung gebeten. Die Gesellschafterversammlung stimmt dem zu. TOP 5 Beschlussfassung über
zustimmungspflichtige Geschäfte
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| T4- Nabaltec Umschlaggeschäft Aluminiumoxid | 4.200 T€ (abzgl Fordermittel) | Ja |
| T1 - Kran 3 Sanierungsmaßnahmen | 800 T€ | Ja |
| T1 - Vorbereitung für Schrottumschlag AMB | 260 T€ | Ja |
| T1 - Brücke 2 Fahrwerksanierung | 175 T€ | Ja |
| T1 - Track & Trace Weiterentwicklung Schrott | 150 T€ | Ja |
| T1 - Gleissanierungen 6101, 6111, 6113 | 122 T€ | Ja |
| T1 - Hafenmobilkran Umbau Personenbetrieb | 120 T€ | Ja |
| T2 - Mohrkran Hakendrehwerk | 100 T€ | Ja |
| T1 - Reibeleisten Kaje | 90 T€ | Ja |
| T4 - Gabelstapler Linde 4to | 65 T€ | Ja |
Die Gesellschafterversammlung wird um Zustimmung gebeten.
Änderung in der Rhenus-Gesellschafterbesetzung
Bremen, den 21.06.24
Michael de Reese, Versammlungsleiter
Rudolf Egbert, Protokollant
Hiermit bevollmächtigen wir, die Rhenus SE & Co. KG, Rhenus Platz 1, 59439 Holzwickede, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter HRA 2448, diese vertreten durch ihre persönlich haftende Gesellschafterin, die Rhenus Verwaltungs SE, diese eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter HRB 8133
Herrn Michael de Reese
geschäftsansässig August-Hirsch-Str. 3,
47119 Duisburg
unsere Interessen in der Beiratssitzung der
Weserport GmbH
am 21.06.2024 für die Rhenus SE & Co KG allein zu vertreten und das Stimmrecht auszuüben.
Der Bevollmächtigte ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und berechtigt Untervollmacht zu erteilen.
Holzwickede, den 13.06.2024
Rhenus SE & Co. KG
ppa. Wilhelm Uhle
ppa. Christian Ruppert
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 21.06.2024 festgestellt.
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen