alfanar GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Joachim Weigl seit 20.9.2011 | Geschäftsführer |
Bernd Dip.-Betriebswirt Schell seit 10.6.2011 | Geschäftsführer |
Felix Daniel Frohn-Bernau seit 23.3.2011 | Geschäftsführer |
Christian Daumann seit 23.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinrich Kopp GmbHKahl am MainJahresabschluss zum 31. August 2010LageberichtEntwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie deutsche Elektronik-/Elektrotechnikindustrie rechnet für das noch laufende Kalenderjahr 2010 nach Aussage des Zentralverbands ZVEI mit einem Wachstum von etwa 11%. Als "Schrittmacher der Branchenerholung" in den ersten drei Kalenderquartalen 2010 wird dabei vor allem der starke Anstieg der Elektroausfuhren um 24% gegenüber dem Vorjahr, insbesondere nach Südostasien und Lateinamerika, angesehen. Die konjunkturelle Entwicklung in dem für uns wichtigstem Kundensegment "Do-it-yourself" (kurz "DIY"), welches weniger exportorientiert ist, weist nach einer Analyse des Herstellerverbandes Haus & Garten für die ersten drei Kalenderquartale 2010 eine Umsatzsteigerung im Inland von nur 2,6% aus. Bei weiterhin starkem Margen- und Kostendruck gab es im abgelaufenen Jahr in unserem Branchensegment einen Zusammenschluss zweier Hauptwettbewerber. In der weiteren Entwicklung ist im DIY-Bereich mit einem Fortschreiten des Konsolidierungsprozesses sowohl auf Wettbewerber als auch auf Kundenseite auszugehen. Kopp Europe GruppeDie Heinrich Kopp GmbH ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Actuant Corporation mit Sitz in Milwaukee, Wisconsin/USA (NYSE: ATU) und fungiert hierbei als Führungsgesellschaft der europäischen Elektroaktivitäten von Actuant. Zur Kopp Europe Gruppe gehören neben der Heinrich Kopp GmbH auch die unmittelbaren Tochtergesellschaften in Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen und Tunesien sowie die ebenfalls zum Actuant Konzern gehörende Schwestergesellschaft Kopp Benelux B.V. mit Sitz in den Niederlanden. Umsatz- und ErgebnisentwicklungIm abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierte sich der Umsatz der Heinrich Kopp GmbH in Summe von € 56,2 Mio. auf € 50,1 Mio. (-10,8%). Eine wesentliche Ursache hierfür war das aktiv betriebene Programm zur Eliminierung margenschwacher Produkte. Desweiteren spiegelten sich hierin der weiterhin starke Wettbewerbsdruck sowie die zu Beginn des Geschäftsjahres anhaltende Finanzkrise. Die hierauf zurückzuführenden Umsatzrückgänge betreffen gleichermaßen auch unsere Hauptkunden. Zur Erzielung der Umsätze hat die Gesellschaft Materialaufwendungen in Höhe von € 27,3 Mio. getätigt. Da die Materialaufwendungen mit 20,6% stärker gesunken sind als die Umsatzerlöse (-10,8%), verbesserte sich die Rohertragsspanne (definiert als Differenz aus Gesamtleistung und Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 39,4% auf 45,9%. Die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung von Kopp Europe wurde weiter verfolgt. Deren Ziel ist die Fokussierung auf die Kernkompetenzen der Produktion und des Vertriebs hochwertiger Schalter- und Steckdosensortimente mit einer Ergänzung um andere Sortimente der Elektrotechnik. Im Zuge der Strategieumsetzung zur Optimierung unserer Standorte in Europa wurden bis Geschäftsjahresende die Versandaktivitäten für West-Europa an unserem Standort in Kahl zentralisiert. In diesem Zusammenhang wurde in Höhe von € 2,5 Mio. eine Drohverlustrückstellung für ein nicht mehr benötigtes, leer stehendes Gebäude aufgelöst. Im Gegenzug waren im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Finanzierung der strategischen Restrukturierungsprojekte bei unseren ausländischen Tochtergesellschaften Abschreibungen von Beteiligungsbuchwerten von € 2,6 Mio. und Abwertungen von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 2,4 Mio. vorzunehmen. Aufgrund eines mit der Anteilseignerin Enerpac GmbH bestehenden Ergebnisabführungs-/-übernahmevertrages ergibt sich per Saldo ein ausgeglichenes Jahresergebnis. BilanzDie Bilanzsumme lag mit € 35,5 Mio. ca. € 2,1 Mio. unter Vorjahresniveau. Während sich auf der Aktivseite die Lagerbestände im Wesentlichen durch die erfolgte Übernahme der Logistik für Kopp Benelux am Standort in Kahl am Main um € 6,0 Mio. auf € 14,5 Mio. erhöht haben, konnten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 5,0 Mio. auf € 4,4 Mio. reduziert werden. Außerdem haben sich die Finanzanlagen durch die vorgenommene Abschreibung reduziert. Auf der Passivseite verminderten sich die Sonstigen Rückstellungen durch Verbrauch bzw. Auflösung der im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen. Gegenläufig haben sich die sowohl die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht. Die Eigenkapitalquote verbessert sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr von 27,6% auf 29,2%. Finanzierung und CashflowUnsere Gesellschaft ist in den Finanzverbund der europäischen Actuant-Gesellschaften eingebunden. Der im Wesentlichen aus den Restrukturierungsprojekten resultierende Zahlungsmittelabfluss von € 0,3 Mio. konnte konzernintern finanziert werden. InvestitionenIm Berichtsjahr wurden Investitionen im Sachanlagebereich von € 0,5 Mio. getätigt. ChancenChancen ergeben sich insbesondere durch die bevorstehende oder kürzlich erfolgte Markteinführung unserer Produktinnovationen und -initiativen, die im April 2010 auf der internationalen Fachmesse Light & Building in Frankfurt am Main erstmals der Fachwelt vorgestellt wurden und dort auf erhebliche Resonanz trafen:
RisikenDas letzte Geschäftsjahr war zum Ende gekennzeichnet durch stark steigende Rohstoffpreise, der Trend im neuen Jahr ist bislang unverändert und wird sich allen Vorhersagen nach eher noch verstärken. Zur Vermeidung erheblicher Margenreduzierungen ist es erforderlich, diese Preissteigerungen vollumfänglich an unsere Kunden weiterzugeben. Allgemein unterliegt unsere Gesellschaft im Rahmen der operativen Tätigkeit Zins-, Währungs-, Preis- und Ausfallrisiken. Die Zins-, Währungs- und Preisrisiken werden in Koordination mit dem Treasury Management der Muttergesellschaft begrenzt. Dennoch könnte eine weitere Aufwertung des Euro gegenüber den osteuropäischen Währungen, welche mit einer Verteuerung unserer Waren für die Kunden in diesen Ländern einhergehen würde, dort zu Umsatzrückgängen führen. Die operativen Ausfallrisiken werden mit einem aktiven Forderungsmanagement gesteuert, wobei die Bonität der Vertragspartner laufend überwacht wird. Ein weiterer Risikofaktor für die Umsatzentwicklung ist erfahrungsgemäß die Witterungslage. Sehr heiße oder verregnete Sommer bzw. lange, harte Winter können sich ebenso spürbar auf die saisonale Nachfrage auswirken wie internationale Sportgroßereignisse. Welche Auswirkungen die Pläne einzelner Handelsgesellschaften, künftig mit Eigenmarken den Elektroherstellern Marktanteile abjagen zu wollen, auf unser Unternehmen haben, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Gleiches gilt für potentielle Auswirkungen möglicher weiterer Konzentrationen auf Wettbewerber- oder Kundenseite. PrognoseberichtDie Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass sich durch die Markteinführung der oben dargestellten Produktinnovationen und -initiativen die Position gegenüber den Wettbewerbern gestärkt und ein größerer Marktanteil in unserer Kernkompetenz erreicht werden kann, so dass insbesondere in der 2. Hälfte des laufenden Geschäftsjahres ein deutlich positiveres Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartet wird. Auf Sicht von 2 Jahren erwartet die Geschäftsführung bereits signifikante Umsatzbeiträge der neuen Produktsegmente, so dass bis zum Ende des Prognosezeitraumes mit einem Wachstum von ca. 10% und einer Umsatzrendite von ca. 4% - 6% gerechnet wird. NachtragsberichtAm 22. September 2010 hat die Actuant Corporation bekannt gegeben, dass sie sich von ihrem European Electrical Geschäft und damit von Kopp Europe trennen möchte. Mit dieser Entscheidung folgt Actuant seiner Strategie, sich zukünftig stärker auf margenstarke Geschäftssegmente in industriellen Nischen zu konzentrieren. Der Verkaufsprozess läuft derzeit, somit kann zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere Aussage bezüglich der künftigen Eigentümerstruktur getroffen werden.
Kahl am Main, den 13. Januar 2011 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhanga) Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. b) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Diese bemessen sich nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer und werden grundsätzlich degressiv vorgenommen. Die lineare Abschreibung kam nur dort zum Ansatz, wo aus steuer- oder handelsrechtlichen Vorschriften die degressive Abschreibungsmethode nicht zulässig ist. Die Nutzungsdauer orientiert sich an der Art des Vermögensgegenstandes und beträgt zwischen drei und vierzehn Jahren. 2. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bzw. zu fortgeführten Buchwerten ausgewiesen. Beteiligungswerte, bei denen von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. In nachfolgenden Geschäftsjahren werden abgeschriebene Beteiligungswerte daraufhin überprüft, ob eine Wertaufholung vorzunehmen ist. 3. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen umfassen die ausgewiesenen Herstellungskosten alle nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzelkosten und zusätzlich alle steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Wertabschläge für nicht mehr voll verwertbare bzw. ungängige Bestände werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt; Fremdwährungsforderungen werden, soweit erforderlich, auf den niedrigeren Stichtagskurs umgerechnet. 5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Bankguthaben werden zu Nennwerten angesetzt, Devisenbestände zum Briefkurs bewertet. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten den Teil geleisteter Vorauszahlungen, der den Folgeperioden aufwandsmäßig zuzuordnen ist. 7. Rückstellungen Die bestehenden Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwert unter Zugrundelegung eines Diskontierungszinssatzes in Höhe von 6 % p.a. (Pensionen) bzw. 5,5% p.a. (Jubiläen) bewertet. Die übrigen Rückstellungen beinhalten Beträge, die unter Beachtung des Vorsichtsprinzips nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren. 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls sofern erforderlich mit dem höheren Stichtagskurs umgerechnet. c) Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
*= vor Restrukturierungsaufwendungen; diese betrugen in Tschechien TEUR 1.163, in Tunesien TEUR 86 und in Polen TEUR 12. Der Ausweis enthält die direkten Anteile an Tochtergesellschaften sowie die über die Kopp Austria GmbH gehaltenen anteiligen Beteiligungswerte an den Gesellschaften in der Tschechischen Republik, Ungarn und Tunesien. Im Geschäftsjahr 2009/10 wurden restrukturierungsbedingte Abwertungen von Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 2.594 vorgenommen. Daneben wird eine Beteiligung von 20,92% des Grundkapitals an der Anchor Kopp Enterprises Pvt. Ltd., Mumbai, Indien, gehalten. Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten Fondsanteile, die zur Absicherung der unter den Rückstellungen ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen treuhändisch für den Heinrich Kopp Pension Trust e.V., Kahl am Main, gehalten werden. Im Geschäftsjahr 2009/10 konnte eine Wertaufholung von TEUR 140 vorgenommen werden; dennoch lag der Marktwert der Anteile zum Bilanzstichtag noch TEUR 276 unter den Anschaffungskosten. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Der Wertansatz ergibt sich aus dem Nominalwert abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Einzelwertberichtigungen wurden unter Berücksichtigung der Kundenbonität individuell ermittelt. Auf alle nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Nominalwerte gebildet. 3. Rückstellungen Die Rückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Sonstige Rückstellungen wurden für folgende Bereiche gebildet:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
d) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Absatzgebiete:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.890 (Vorjahr TEUR 286) enthalten. Diese Erträge resultieren vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Personalaufwand
Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Die Geschäftsführer haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Bezüge von insgesamt TEUR 520 erhalten. 4. Restrukturierungsaufwendungen Während die im Vorjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen von TEUR 3.742 im außerordentlichen Ergebnis enthalten sind, wurden die Restrukturierungsaufwendungen 2009/10 von TEUR 2.756 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. 5. Außerordentlicher Aufwand Der außerordentliche Aufwand enthält Anliegerbeiträge für eine öffentliche Straße, die nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz zu übernehmen waren (TEUR 87). 6. Ertrag aus Verlustübernahme Aufgrund eines mit der Alleingesellschafterin Enerpac GmbH abgeschlossenen Ergebnisübernahmevertrages war das Jahresergebnis von Enerpac zu übernehmen. e) Sonstige Angaben1. Gesellschaftsorgane Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2009/10 bestellt:
2. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Die im Vorjahr ausgewiesenen Gewährleistungsverbindlichkeiten wurden zur Absicherung von Lieferantenverbindlichkeiten verbundener Unternehmen eingegangen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Es handelt es sich hierbei um Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte und sonstigen Vermögensgegenstände bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte und sonstige Vermögensgegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 4. Honorar des Abschlussprüfers Für die Dienstleistungen des Abschlussprüfers, der PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, wurden im Geschäftsjahr 2009/10 Honorare von TEUR 84 für Abschlussprüfungsleistungen erfasst. 5. Konzernverhältnisse und befreiender Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird einschließlich ihrer Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Actuant Corporation, Milwaukee/USA einbezogen. Dieser für die Heinrich Kopp GmbH befreiende Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis ist nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) aufgestellt. Dabei fanden insbesondere folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden Anwendung, die von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften abweichen:
Der Konzernabschluss der Actuant Corporation kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission File Nr. 1-11288 oder auf www.actuant.com eingesehen werden. Die Heinrich Kopp GmbH hat aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 292 HGB in Verbindung mit §§ 1 und 2 KonBefrV n.F. darauf verzichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Abschluss der Konzernobergesellschaft Actuant Corporation wird in deutscher Sprache beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und veröffentlicht. 6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht in den befreienden Konzernabschluss der Actuant Corporation einbezogenen werden oder nicht in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehen, wurden im Geschäftsjahr 2009/10 nicht getätigt. Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung
Kahl am Main, den 13. Januar 2011 Joachim Wimmers Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heinrich Kopp GmbH, Kahl am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2009 bis 31. August 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jah-resabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 13. Januar 2011 PricewaterhouseCoopers
Nadia Brieder-Markl, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer |
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