Heinrich Kopp GmbHLiquidiert

63796 Kahl am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 9072
Eingetragen
20.7.2004
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von elektrotechnischen und elektronischen Artikeln und anderer Erzeugnisse sowie die Übernahme von Beteiligungen, auch als persönlich haftende Gesellschafterin, und der Geschäftsführung anderer Unternehmen

Historie

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Management

NameRolle
Hans Joachim Weigl
seit 20.9.2011
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Daumann
seit 23.3.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
10.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinrich Kopp GmbH

Kahl am Main

Jahresabschluss zum 31. August 2010

Lagebericht

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Elektronik-/Elektrotechnikindustrie rechnet für das noch laufende Kalenderjahr 2010 nach Aussage des Zentralverbands ZVEI mit einem Wachstum von etwa 11%. Als "Schrittmacher der Branchenerholung" in den ersten drei Kalenderquartalen 2010 wird dabei vor allem der starke Anstieg der Elektroausfuhren um 24% gegenüber dem Vorjahr, insbesondere nach Südostasien und Lateinamerika, angesehen.

Die konjunkturelle Entwicklung in dem für uns wichtigstem Kundensegment "Do-it-yourself" (kurz "DIY"), welches weniger exportorientiert ist, weist nach einer Analyse des Herstellerverbandes Haus & Garten für die ersten drei Kalenderquartale 2010 eine Umsatzsteigerung im Inland von nur 2,6% aus.

Bei weiterhin starkem Margen- und Kostendruck gab es im abgelaufenen Jahr in unserem Branchensegment einen Zusammenschluss zweier Hauptwettbewerber. In der weiteren Entwicklung ist im DIY-Bereich mit einem Fortschreiten des Konsolidierungsprozesses sowohl auf Wettbewerber als auch auf Kundenseite auszugehen.

Kopp Europe Gruppe

Die Heinrich Kopp GmbH ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Actuant Corporation mit Sitz in Milwaukee, Wisconsin/USA (NYSE: ATU) und fungiert hierbei als Führungsgesellschaft der europäischen Elektroaktivitäten von Actuant. Zur Kopp Europe Gruppe gehören neben der Heinrich Kopp GmbH auch die unmittelbaren Tochtergesellschaften in Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen und Tunesien sowie die ebenfalls zum Actuant Konzern gehörende Schwestergesellschaft Kopp Benelux B.V. mit Sitz in den Niederlanden.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierte sich der Umsatz der Heinrich Kopp GmbH in Summe von € 56,2 Mio. auf € 50,1 Mio. (-10,8%). Eine wesentliche Ursache hierfür war das aktiv betriebene Programm zur Eliminierung margenschwacher Produkte. Desweiteren spiegelten sich hierin der weiterhin starke Wettbewerbsdruck sowie die zu Beginn des Geschäftsjahres anhaltende Finanzkrise. Die hierauf zurückzuführenden Umsatzrückgänge betreffen gleichermaßen auch unsere Hauptkunden.

Zur Erzielung der Umsätze hat die Gesellschaft Materialaufwendungen in Höhe von € 27,3 Mio. getätigt. Da die Materialaufwendungen mit 20,6% stärker gesunken sind als die Umsatzerlöse (-10,8%), verbesserte sich die Rohertragsspanne (definiert als Differenz aus Gesamtleistung und Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 39,4% auf 45,9%.

Die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung von Kopp Europe wurde weiter verfolgt. Deren Ziel ist die Fokussierung auf die Kernkompetenzen der Produktion und des Vertriebs hochwertiger Schalter- und Steckdosensortimente mit einer Ergänzung um andere Sortimente der Elektrotechnik.

Im Zuge der Strategieumsetzung zur Optimierung unserer Standorte in Europa wurden bis Geschäftsjahresende die Versandaktivitäten für West-Europa an unserem Standort in Kahl zentralisiert. In diesem Zusammenhang wurde in Höhe von € 2,5 Mio. eine Drohverlustrückstellung für ein nicht mehr benötigtes, leer stehendes Gebäude aufgelöst. Im Gegenzug waren im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Finanzierung der strategischen Restrukturierungsprojekte bei unseren ausländischen Tochtergesellschaften Abschreibungen von Beteiligungsbuchwerten von € 2,6 Mio. und Abwertungen von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 2,4 Mio. vorzunehmen.

Aufgrund eines mit der Anteilseignerin Enerpac GmbH bestehenden Ergebnisabführungs-/-übernahmevertrages ergibt sich per Saldo ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

Bilanz

Die Bilanzsumme lag mit € 35,5 Mio. ca. € 2,1 Mio. unter Vorjahresniveau.

Während sich auf der Aktivseite die Lagerbestände im Wesentlichen durch die erfolgte Übernahme der Logistik für Kopp Benelux am Standort in Kahl am Main um

€ 6,0 Mio. auf € 14,5 Mio. erhöht haben, konnten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 5,0 Mio. auf € 4,4 Mio. reduziert werden. Außerdem haben sich die Finanzanlagen durch die vorgenommene Abschreibung reduziert. Auf der Passivseite verminderten sich die Sonstigen Rückstellungen durch Verbrauch bzw. Auflösung der im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen. Gegenläufig haben sich die sowohl die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht.

Die Eigenkapitalquote verbessert sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr von 27,6% auf 29,2%.

Finanzierung und Cashflow

Unsere Gesellschaft ist in den Finanzverbund der europäischen Actuant-Gesellschaften eingebunden. Der im Wesentlichen aus den Restrukturierungsprojekten resultierende Zahlungsmittelabfluss von € 0,3 Mio. konnte konzernintern finanziert werden.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen im Sachanlagebereich von € 0,5 Mio. getätigt.

Chancen

Chancen ergeben sich insbesondere durch die bevorstehende oder kürzlich erfolgte Markteinführung unserer Produktinnovationen und -initiativen, die im April 2010 auf der internationalen Fachmesse Light & Building in Frankfurt am Main erstmals der Fachwelt vorgestellt wurden und dort auf erhebliche Resonanz trafen:

Beim CABLE WRAPTOR handelt es sich um ein praktisches Werkzeug, um Kabel, Verlängerungen Schläuche, Seile, Ketten etc. zu bündeln und dann zu verstauen oder bequem zu transportieren. Dieser kleine, nützliche Helfer für den Haushalt hat in den USA bereits millionenfach die Kunden überzeugt.

MAGIcontrol, die Zukunft des Schaltens: Durch den Einsatz von neuartiger Mikroprozessor-gesteuerter Technologie aus der Automobilindustrie eröffnen sich vollkommen neue Möglichkeiten, Schaltungen ohne Berührung zu steuern.

PERCEDOS ist eine Sicherheitsplattform, die beim Laden von Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen wird. Diese überwacht permanent den Ladevorgang und reduziert bei Überlast den Ladestrom auf einen unkritischen Wert bzw. schaltet ihn im Fehlerfall komplett ab.

Das Bussystem digitalSROM zur Steuerung und Kommunikation elektrischer Geräte und Verbraucher eignet sich ideal für Nachrüstungen: es setzt auf die vorhandenen Stromleitungen auf, so dass keine speziellen Steuerleitungen gelegt werden müssen.

Darüber hinaus wird das derzeit bestehende Schalter- und Steckdosenprogramm durch die Einführung von 5 neuen Schalterserien weiter modernisiert .

Risiken

Das letzte Geschäftsjahr war zum Ende gekennzeichnet durch stark steigende Rohstoffpreise, der Trend im neuen Jahr ist bislang unverändert und wird sich allen Vorhersagen nach eher noch verstärken. Zur Vermeidung erheblicher Margenreduzierungen ist es erforderlich, diese Preissteigerungen vollumfänglich an unsere Kunden weiterzugeben.

Allgemein unterliegt unsere Gesellschaft im Rahmen der operativen Tätigkeit Zins-, Währungs-, Preis- und Ausfallrisiken. Die Zins-, Währungs- und Preisrisiken werden in Koordination mit dem Treasury Management der Muttergesellschaft begrenzt. Dennoch könnte eine weitere Aufwertung des Euro gegenüber den osteuropäischen Währungen, welche mit einer Verteuerung unserer Waren für die Kunden in diesen Ländern einhergehen würde, dort zu Umsatzrückgängen führen. Die operativen Ausfallrisiken werden mit einem aktiven Forderungsmanagement gesteuert, wobei die Bonität der Vertragspartner laufend überwacht wird.

Ein weiterer Risikofaktor für die Umsatzentwicklung ist erfahrungsgemäß die Witterungslage. Sehr heiße oder verregnete Sommer bzw. lange, harte Winter können sich ebenso spürbar auf die saisonale Nachfrage auswirken wie internationale Sportgroßereignisse.

Welche Auswirkungen die Pläne einzelner Handelsgesellschaften, künftig mit Eigenmarken den Elektroherstellern Marktanteile abjagen zu wollen, auf unser Unternehmen haben, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Gleiches gilt für potentielle Auswirkungen möglicher weiterer Konzentrationen auf Wettbewerber- oder Kundenseite.

Prognosebericht

Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass sich durch die Markteinführung der oben dargestellten Produktinnovationen und -initiativen die Position gegenüber den Wettbewerbern gestärkt und ein größerer Marktanteil in unserer Kernkompetenz erreicht werden kann, so dass insbesondere in der 2. Hälfte des laufenden Geschäftsjahres ein deutlich positiveres Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartet wird.

Auf Sicht von 2 Jahren erwartet die Geschäftsführung bereits signifikante Umsatzbeiträge der neuen Produktsegmente, so dass bis zum Ende des Prognosezeitraumes mit einem Wachstum von ca. 10% und einer Umsatzrendite von ca. 4% - 6% gerechnet wird.

Nachtragsbericht

Am 22. September 2010 hat die Actuant Corporation bekannt gegeben, dass sie sich von ihrem European Electrical Geschäft und damit von Kopp Europe trennen möchte. Mit dieser Entscheidung folgt Actuant seiner Strategie, sich zukünftig stärker auf margenstarke Geschäftssegmente in industriellen Nischen zu konzentrieren.

Der Verkaufsprozess läuft derzeit, somit kann zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere Aussage bezüglich der künftigen Eigentümerstruktur getroffen werden.

 

Kahl am Main, den 13. Januar 2011

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.08.2010
31.08.2009
A. Anlagevermögen    
I. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.294 124.012
2. Geleistete Anzahlungen 24.150 11.950
  59.444 135.962
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 268.973 267.578
2. Technische Anlagen und Maschinen 132.528 49.997
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.126.701 1.165.324
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.292 45.772
  1.569.495 1.528.671
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.267.233 5.861.360
2. Beteiligungen 9.430 9.430
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.735.290 2.506.174
  6.011.953 8.376.964
  7.640.892 10.041.597
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.598.614 2.584.389
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.489.835 904.069
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.392.106 4.983.246
  14.480.556 8.471.704
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.672.528 8.241.652
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.418.263 9.408.341
3. Sonstige Vermögensgegenstände 448.320 511.070
  12.539.111 18.161.063
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 228.730 342.335
  27.248.397 26.975.102
C. Rechnungsabgrenzungsposten 558.200 565.820
  35.447.489 37.582.519

Passiva

   
  31.08.2010
31.08.2009
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000 10.000.000
II. Kapitalrücklage 7.632.063 7.632.063
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 5.624.211 5.624.211
IV. Verlustvortrag -12.902.934 -12.902.934
  10.353.339 10.353.339
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.331.216 10.315.286
2. Sonstige Rückstellungen 4.523.164 8.513.589
  14.854.380 18.828.875
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.155.981 3.798.209
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.625.937 4.100.375
3. Sonstige Verbindlichkeiten 457.852 501.721
(davon aus Steuern T€ 170; Vorjahr T€ 295)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 112; Vorjahr T€ 55)    
  10.239.770 8.400.305
  35.447.489 37.582.519

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009/10
2008/09
1. Umsatzerlöse 50.131.933 56.213.572
2. Erhöhung/ Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 229.373 -359.241
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.154.985 1.610.105
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.781.124 33.666.933
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.552.280 762.905
  27.333.404 34.429.838
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 11.019.400 11.114.833
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.075.197 2.234.237
(davon für Altersversorgung T€ 70; Vorjahr T€ 88)    
  13.094.597 13.349.070
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 542.789 541.548
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.839.256 10.101.946
(davon Restrukturierungsaufwendungen T€ 2.756; Vorjahr T€ 0)    
8. Erträge aus Beteiligungen 64.360 875.000
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 0; Vorjahr T€ 875)    
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 144.620 14.110
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 175.208 326.833
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 175; Vorjahr T€ 307)    
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 2.594.127 71.810
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 745.415 912.322
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 166; Vorjahr T€ 255)    
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.249.109 -726.155
14. Außerordentliche Aufwendungen 86.500 3.741.762
(davon Restrukturierungsaufwendungen T€ 0; Vorjahr T€ 3.742)    
15. Außerordentliches Ergebnis 86.500 3.741.762
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 55 6.187
17. Sonstige Steuern 27.059 25.832
18. Ertrag aus Verlustübernahme 3.362.723 4.499.936
19. Jahresüberschuss 0 0

Anhang

a) Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

b) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Diese bemessen sich nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer und werden grundsätzlich degressiv vorgenommen. Die lineare Abschreibung kam nur dort zum Ansatz, wo aus steuer- oder handelsrechtlichen Vorschriften die degressive Abschreibungsmethode nicht zulässig ist. Die Nutzungsdauer orientiert sich an der Art des Vermögensgegenstandes und beträgt zwischen drei und vierzehn Jahren.

2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bzw. zu fortgeführten Buchwerten ausgewiesen. Beteiligungswerte, bei denen von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. In nachfolgenden Geschäftsjahren werden abgeschriebene Beteiligungswerte daraufhin überprüft, ob eine Wertaufholung vorzunehmen ist.

3. Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen umfassen die ausgewiesenen Herstellungskosten alle nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzelkosten und zusätzlich alle steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Wertabschläge für nicht mehr voll verwertbare bzw. ungängige Bestände werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt; Fremdwährungsforderungen werden, soweit erforderlich, auf den niedrigeren Stichtagskurs umgerechnet.

5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestände und Bankguthaben werden zu Nennwerten angesetzt, Devisenbestände zum Briefkurs bewertet.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten den Teil geleisteter Vorauszahlungen, der den Folgeperioden aufwandsmäßig zuzuordnen ist.

7. Rückstellungen

Die bestehenden Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwert unter Zugrundelegung eines Diskontierungszinssatzes in Höhe von 6 % p.a. (Pensionen) bzw. 5,5% p.a. (Jubiläen) bewertet. Die übrigen Rückstellungen beinhalten Beträge, die unter Beachtung des Vorsichtsprinzips nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls sofern erforderlich mit dem höheren Stichtagskurs umgerechnet.

c) Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

  Anteilsquote Jahresergebnis 2009/10*
TEUR
Eigenkapital zum 31.08.2010
TEUR
Wert am 31.08.2010
TEUR
Kopp Austria GmbH, Aigen, Österreich 100 -885 6.149 1.568
Brunnquell GmbH, Kahl am Main 100 0 1.600 1.409
Kopp Elektrotechnika spol.s.r.o., Kaplitz, Tschechische Republik 100 -539 -73 250
Kopp Hungary Kft., Budapest, Ungarn 100 -25 118 40
Kopp Elektrotechnika SP. Z. O.O., Warschau, Polen 100 -185 126 0
Kopp Tunisia S.A.R.L., Messadine, Tunesien 100 -387 -809 0
        3.267

*= vor Restrukturierungsaufwendungen; diese betrugen in Tschechien TEUR 1.163, in Tunesien TEUR 86 und in Polen TEUR 12.

Der Ausweis enthält die direkten Anteile an Tochtergesellschaften sowie die über die Kopp Austria GmbH gehaltenen anteiligen Beteiligungswerte an den Gesellschaften in der Tschechischen Republik, Ungarn und Tunesien. Im Geschäftsjahr 2009/10 wurden restrukturierungsbedingte Abwertungen von Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 2.594 vorgenommen.

Daneben wird eine Beteiligung von 20,92% des Grundkapitals an der Anchor Kopp Enterprises Pvt. Ltd., Mumbai, Indien, gehalten.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten Fondsanteile, die zur Absicherung der unter den Rückstellungen ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen treuhändisch für den Heinrich Kopp Pension Trust e.V., Kahl am Main, gehalten werden. Im Geschäftsjahr 2009/10 konnte eine Wertaufholung von TEUR 140 vorgenommen werden; dennoch lag der Marktwert der Anteile zum Bilanzstichtag noch TEUR 276 unter den Anschaffungskosten.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.08.2010
TEUR
31.08.2009
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.672 8.242
Forderungen gegen verbunde Unternehmen 4.418 9.408
(davon gegen Gesellschafter - EAV) (3.363) (8.104)
(davon aus Lieferungen und Leistungen) (305) (1.308)
(davon aus Finanzverkehr) (750) (3.600)
Sonstige Vermögensgegenstände 448 511
(davon aus Steuern) (183) (15)

Der Wertansatz ergibt sich aus dem Nominalwert abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Einzelwertberichtigungen wurden unter Berücksichtigung der Kundenbonität individuell ermittelt. Auf alle nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Nominalwerte gebildet.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Sonstige Rückstellungen wurden für folgende Bereiche gebildet:

  31.08.2010
TEUR
31.08.2009
TEUR
Ungewisse Verbindlichkeiten aus Absatzgeschäften 2.748 2.868
Personalrückstellungen 1.002 2.367
Ausstehende Rechnungen 725 634
Sonstiges 48 0
Drohende Verluste aus Mietleerständen 0 2.645
  4.523 8.514

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

  Gesamtbetrag Fälligkeit
  TEUR 1 Jahr
TEUR
1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
Über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.156 4.156 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.626 5.626 0 0
(davon aus Lieferungen und Leistungen) (3.463) (3.463) (0) (0)
(davon aus Finanzverkehr) (2.163) (2.163) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 458 338 90 30
  10.240 10.120 90 30

d) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Absatzgebiete:

  2009/2010
TEUR
2008/2009
TEUR
Inland 39.443 43.492
Ausland 10.689 12.721
  50.132 56.213

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.890 (Vorjahr TEUR 286) enthalten. Diese Erträge resultieren vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen.

3. Personalaufwand

  2009/2010
TEUR
2008/2009
TEUR
Löhne und Gehälter 11.019 11.115
Soziale Aufwendungen 2.005 2.146
Aufwendungen für Altersversorgung 70 88
  13.094 13.349

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

  2009/2010 Anzahl 2008/2009 Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 111 119
Angestellte Arbeitnehmer 157 169
  268 288
Auszubildende 16 16
  284 304

Die Geschäftsführer haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Bezüge von insgesamt TEUR 520 erhalten.

4. Restrukturierungsaufwendungen

Während die im Vorjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen von TEUR 3.742 im außerordentlichen Ergebnis enthalten sind, wurden die Restrukturierungsaufwendungen 2009/10 von TEUR 2.756 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt.

5. Außerordentlicher Aufwand

Der außerordentliche Aufwand enthält Anliegerbeiträge für eine öffentliche Straße, die nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz zu übernehmen waren (TEUR 87).

6. Ertrag aus Verlustübernahme

Aufgrund eines mit der Alleingesellschafterin Enerpac GmbH abgeschlossenen Ergebnisübernahmevertrages war das Jahresergebnis von Enerpac zu übernehmen.

e) Sonstige Angaben

1. Gesellschaftsorgane

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2009/10 bestellt:

Joachim Wimmers, Kaufmann, Rösrath

Jan de Koning, Kaufmann, Bentelo/Niederlande (bis 26. August 2010)

Reinhold Wieth, Kaufmann, Münster (bis 31. Dezember 2009)

2. Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

  31.08.2010
TEUR
31.08.2009
TEUR
Verbindlichkeiten aus sonstigen Gewährleistungen    
(Patronatserklärungen) 0 79

Die im Vorjahr ausgewiesenen Gewährleistungsverbindlichkeiten wurden zur Absicherung von Lieferantenverbindlichkeiten verbundener Unternehmen eingegangen.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

  Gesamtbetrag Fälligkeit
  TEUR 1 Jahr
TEUR
1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
Über 5 Jahre
TEUR
Miet- und Leasingverpflichtungen 19.094 1.876 7.381 9.837
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (18.669) (1.639) (7.193) (9.837)

Es handelt es sich hierbei um Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte und sonstigen Vermögensgegenstände bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte und sonstige Vermögensgegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Für die Dienstleistungen des Abschlussprüfers, der PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, wurden im Geschäftsjahr 2009/10 Honorare von TEUR 84 für Abschlussprüfungsleistungen erfasst.

5. Konzernverhältnisse und befreiender Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird einschließlich ihrer Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Actuant Corporation, Milwaukee/USA einbezogen. Dieser für die Heinrich Kopp GmbH befreiende Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis ist nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) aufgestellt. Dabei fanden insbesondere folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden Anwendung, die von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften abweichen:

Geschäfts- und Firmenwerte als positive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung unterliegen als immaterielle Vermögensgegenstände mit unbeschränkter Laufzeit keiner planmäßigen Abschreibung, stattdessen erfolgt jährlich eine Prüfung der Werthaltigkeit der Ansätze und ggf. eine außerplanmäßige Abschreibung.

Negative Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden zunächst gegen das erworbene Anlagevermögen aufgerechnet. Verbleibende Restbeträge wurden erfolgswirksam vereinnahmt.

Bei der Kalkulation der Abschreibungen auf abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zum Teil unterschiedliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

Bei der Aktivierung latenter Steuern wurden auch Vorteile aus steuerrechtlichen Verlustvorträgen berücksichtigt, soweit mit einer Inanspruchnahme dieser Vorteile in naher Zukunft zu rechnen ist.

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden auch zukünftige Gehaltssteigerungen berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgte mit dem jeweils aktuellen Kapitalmarktzins.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden am Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Wert angesetzt, auch wenn dieser über den Anschaffungskosten lag.

Der Konzernabschluss der Actuant Corporation kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission File Nr. 1-11288 oder auf www.actuant.com eingesehen werden.

Die Heinrich Kopp GmbH hat aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 292 HGB in Verbindung mit §§ 1 und 2 KonBefrV n.F. darauf verzichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Abschluss der Konzernobergesellschaft Actuant Corporation wird in deutscher Sprache beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und veröffentlicht.

6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht in den befreienden Konzernabschluss der Actuant Corporation einbezogenen werden oder nicht in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehen, wurden im Geschäftsjahr 2009/10 nicht getätigt.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung

 

Kahl am Main, den 13. Januar 2011

Joachim Wimmers

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.09.2009
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.08.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.522.647 2.500 117.494 0 1.407.653
2. Geleistete Anzahlungen 11.950 12.200 0 0 24.150
  1.534.597 14.700 117.494 0 1.431.803
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 302.754 28.258 0 0 331.012
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.717.029 113.813 266.232 0 8.564.610
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.621.238 362.630 45.041 14.479 21.953.306
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 45.772 18.605 8.605 -14.479 41.293
  30.686.793 523.306 319.878 0 30.890.221
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.054.113 0 0 0 6.054.113
2. Beteiligungen 9.430 0 0 0 9.430
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.922.241 89.236 0 0 3.011.477
  8.985.785 89.236 0 0 9.075.021
  41.207.175 627.242 437.372 0 41.397.045
  Abschreibungen
  01.09.2009
Zuschreibungen
Zugänge
Abgänge
31.08.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.398.635 0 69.403 95.679 1.372.359
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
  1.398.635 0 69.403 95.679 1.372.359
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.176 0 26.863 0 62.039
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.667.032 0 31.282 266.232 8.432.082
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.455.914 0 415.240 44.549 20.826.605
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  29.158.122 0 473.385 310.781 29.320.726
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 192.753 0 2.594.127 0 2.786.880
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 416.067 139.880 0 0 276.187
  608.820 139.880 2.594.127 0 3.202.947
  31.165.577 139.880 3.136.915 406.460 33.896.032
  Restbuchwerte
  31.08.2010
31.08.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.294 124.012
2. Geleistete Anzahlungen 24.150 11.950
  59.444 135.962
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 268.973 267.578
2. Technische Anlagen und Maschinen 132.528 49.997
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.126.701 1.165.324
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.293 45.772
  1.569.495 1.528.671
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.267.233 5.861.360
2. Beteiligungen 9.430 9.430
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.735.290 2.506.174
  6.011.953 8.376.964
  7.640.892 10.041.597

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heinrich Kopp GmbH, Kahl am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2009 bis 31. August 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jah-resabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 13. Januar 2011

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Nadia Brieder-Markl, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer

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