Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 10902
Eingetragen
28.7.2022
Branche
Herstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die HolzbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Planung, Konstruktion und Fertigung von Spezialmaschinen und Zubehör für den Leitungsbau, Antennenbau, Fahrleitungsbau, Erdkabelbau und Liftanlagenbau, der Handel mit derartigen Produkten, das Betreiben einer Reparaturwerkstatt sowie die Entwicklung und der Vertrieb von Softwarelösungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Zeck
seit 28.7.2022
Geschäftsführer
Astrid Zeck
seit 28.7.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zeck GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zeck GmbH
Germany
60.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zeck GmbH

Scheßlitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Kapitalgesellschaft

Wirtschafts- und Branchenentwicklung

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 % zurück (preis- und kalenderbereinigt).

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 nur um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden.

Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich "Information und Kommunikation" mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Die Bereiche "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+ 1,0 %) und die "Unternehmensdienstleister" (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %).

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+ 3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Nach einem Anstieg im Juni 2023 auf 6,8 % verringerte sich die Gesamt-Inflationsrate bis Oktober 2023 wieder auf 3,0 %. Dabei sank die Inflationsrate vor allem im September und Oktober besonders stark. Auch im Oktober trugen vor allem Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken sowie im Bereich Freizeit und Kultur zur Inflation bei. Die Entwicklung der Preise für Elektrizität, Gas und andere Brennstoffe lag im Oktober 2023 jedoch erstmals wieder im negativen Bereich, was die Inflation senkte.

Bei Kraft- und Schmierstoffen ist bereits seit März 2023 im Trend ein Rückgang des Preisniveaus zu verzeichnen. • Im Supermarkt sehen sich Kunden infolge der Inflation neben Preissteigerungen und geschrumpften Packungsgrößen (Shrinkflation) mittlerweile auch Qualitätsabstrichen (Skimpflation) gegenüber. • Im gesamten Jahr 2023 dürfte die Inflationsrate zwischen 5 % und 6 % liegen und damit weiterhin deutlich über dem Zielwert von rund 2 % bleiben. Dies trübt die Konsumstimmung privater Haushalte und limitiert die Umsätze im Einzelhandel. Für das kommende Jahr erwartet IBISWorld einen weiteren Rückgang der Gesamt-Inflationsrate, die sich auf das gesamte Jahr gesehen zwischen 2 % und 3 % bewegen dürfte.

Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe liegen seit November 2022 mit nur einer Ausnahme kontinuierlich unter dem Niveau der jeweiligen Vorjahresmonate. Dank der nachlassenden Materialknappheit konnten noch nicht bearbeitete Aufträge abgearbeitet werden, was sich im Rückgang der Reichweite der Auftragsbestände widerspiegelt. Trotz einer aktuell schlechten konjunkturellen Entwicklung liegt die Reichweite der Auftragsbestände mit sieben Monaten noch auf einem hohen Niveau.

Dennoch sind die Auswirkungen der schlechten Konjunktur und der nachlassenden Materialengpässe bemerkbar. So verringert sich die Reichweite der Auftragsbestände im Trend seit April 2022. Der Auftragseingang des für Deutschland wichtigen Maschinenbausektors lag zwischen Januar und September 2023 etwa 12 % unter dem Niveau der entsprechenden Vorjahresmonate. Eine noch deutlich negativere Entwicklung der Auftragseingänge ist unter anderem in der Chemieindustrie (- 15,8 %) sowie dem Sektor der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus (- 17,3 %) zu beobachten, die beide zu den energieintensiven Industrien zählen.

Trotz der vielen Herausforderungen, denen sich die deutsche Wirtschaft aufgrund des Ukraine-Krieges, der hohen Strompreise und des Inflationsgeschehens stellen muss, ist der Arbeitsmarkt bisher insgesamt stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im Oktober 2023 wie im Vormonat bei 5,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Quote jedoch um 0,4 Prozentpunkte gestiegen.

Die gemeldete Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist gefallen, was insbesondere für Arbeitslose die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz erschwert. Die Bereitschaft der Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen, ist im Oktober 2023 im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Dies zeigt das ifo Beschäftigungsbarometer, das zwischen September und Oktober 2023 von 95,8 auf 96,2 Punkte zulegte. Während das Barometer im Dienstleistungssektor angestiegen ist, hat sich die Einstellungsbereitschaft im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe verringert. Nach Angaben des ifo Instituts erwägen derzeit nur die Dienstleistungsunternehmen, neues Personal einzustellen. Aktuell werden insbesondere in den IT-Branchen und im Tourismus viele neue Mitarbeiter gesucht.

Der Euro hat seit Februar 2022 gegenüber dem US-Dollar (USD) an Wert verloren. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Volkswirtschaften des Euroraums stark unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Die Abwertung des Euro seit Februar 2022 ist vor allem auf die Unsicherheiten bei den Gaslieferungen aus Russland nach Europa, die gegenseitigen Sanktionen der Europäischen Union und Russlands sowie den drastischen Anstieg der Strompreise in den Ländern des Euroraums zurückzuführen. Seit Oktober 2022 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder an Stärke gewonnen. Dies hängt insbesondere mit der Erwartung der Anleger zusammen, dass die US-Notenbank angesichts der sinkenden Inflation bei ihren Zinserhöhungen pausieren könnte. Der chinesische Renminbi hat seit Juli 2022 gegenüber dem Euro an Wert verloren. Insbesondere die Entscheidung der Europäischen Zentralbank im Juli 2022, den Leitzins anzuheben, stärkte den Euro.

Die Schwäche des Renminbi ist auch auf die angespannten Handelsbeziehungen zwischen China und den USA und die damit verbundenen Kapitalabflüsse aus China zurückzuführen.

Die Risiken für die vorliegende Prognose sind vielfältig. Vor allem könnten sich die Annahmen über den weiteren Verlauf der Energiepreise und deren Überwälzung durch die Energieversorger an die Verbraucher als falsch herausstellen.

Dadurch könnten die Kaufkraftverluste der Haushalte mehr oder weniger groß ausfallen und die Konsumkonjunktur einen anderen Verlauf nehmen. Hierbei spielt auch eine Rolle, in welcher Form der Staat in das Preisgeschehen eingreift. Unklar ist zudem, wie die privaten Haushalte auf die hohen Preisanstiege und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe reagieren.

Schließlich bestehen auch im Hinblick auf die Annahmen bezüglich der Lieferkettenproblematik und dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie Risiken. So ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass sich das Infektionsgeschehen wieder beschleunigt und gefährlichere Virusvarianten auftreten, die neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach sich ziehen und damit die Konsumkonjunktur zusätzlich belasten. Auch könnten dadurch erneut die globalen Lieferketten und die Produktion in Deutschland gestört werden.

Auch die derzeit belastenden kriegerischen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt können die Weltwirtschaft belasten und negativ auf Deutschland abstrahlen.

Gesellschaftsrechtliche Veränderungen

Die Gesellschafterversammlung der bisherigen Zeck GmbH hat am 25.07.2022 die Satzung neu gefasst und dabei die Firma und den Gegenstand des Unternehmens geändert. Die Eintragung der Umfirmierung in die Zeck Holding GmbH erfolgte am 26.07.2022. Die Gesellschaft nimmt seit dem 01.09.2022 eine reine Holdingfunktion wahr.

Mit dem 01.09.2022 hat die neu gegründete Zeck GmbH (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Bamberg unter HRB 10902 am 28.07.2022) die operative Geschäftstätigkeit der nunmehr als Holding tätigen Gesellschaft übernommen. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Zeck Holding GmbH, Scheßlitz.

Dementsprechend besteht für den Jahresabschluss 2023 eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr.

Absatz- und Umsatzentwicklung des Unternehmens

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Zeck GmbH einen gestiegenen Umsatz, flankiert von leicht unterproportional erhöhten Materialaufwendungen, verzeichnen, so dass ein Rohergebnis im Sinne des § 276 Satz 1 HGB in Höhe von T-EUR 22.460 erzielt wurde.

Hierbei konnte die Exportquote von 56,3 % auf 60,2 % gesteigert werden.

Auftragsentwicklung

Unseren Auftragsbestand können wir derzeit deutlich ausbauen bzw. auf dem bestehenden hohen Niveau halten. Er ist in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Diese eingeleitete Entwicklung setzte sich auch im Geschäftsjahr 2024 fort, mit deutlich positiven Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Für das Ausland gehen wir auch von einer kontinuierlichen normalen durchschnittlichen Auftrags- und Umsatzentwicklung aus, was sich bisher bestätigt hat.

Produktion

Das Sachanlagevermögen ist zu großen Teilen von der Zeck Holding GmbH sowie von dem Besitzunternehmen Michael Zeck, beide Scheßlitz, gepachtet.

Durch permanente Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen konnte die Muttergesellschaft ihren Maschinenpark in der Vergangenheit auf einem technisch aktuellen und hochwertigen Niveau ausbauen. Allein durch hohe Erweiterungsinvestitionen in den letzten Jahren wurde der Maschinenpark erheblich ausgebaut.

Mit den in 2009 und 2012 abgeschlossenen Hallenerweiterungen konnte eine Prozessoptimierung in der Produktion erzielt werden. Ebenso wurde das hohe Produktionsniveau sowie auch der Mengenausstoß stabilisiert.

Die Aufstockung des Betriebsgebäudes um ein Obergeschoss konnte in 2012 abgeschlossen werden. Somit stehen weitere Verwaltungsräumlichkeiten für die Expansion des Unternehmens zur Verfügung.

Weiter sind in Vorjahren auf einem zum Hauptgebäude gegenüberliegenden Grundstück zusätzlich eine Servicehalle, eine Testhalle bzw. ein Testfeld sowie eine Versandhalle errichtet worden.

Weitere Neubauten sind in Planung und sollen entsprechende Kapazitätserweiterungen ermöglichen. Auch der Neubau des Lagers ist in Umsetzung, um die Produktionsflächen zu entlasten.

Beschaffung

Durch eine gezielte Einkaufspolitik haben wir günstige Beschaffungsmöglichkeiten, die uns zu einer angemessenen Materialeinsatzquote und ausreichenden Deckungsbeiträgen verhelfen.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betrugen im Geschäftsjahr 2023 T-EUR 1.442. Davon betrafen T-EUR 646 technische Anlagen und Maschinen, vor allem Mietmaschinen. Den gesamten Zugängen stand ein Werteverzehr in Höhe von T-EUR 428 sowie Abgänge zu Restbuchwerten in Höhe von T-EUR 167 gegenüber.

Finanzierung

Die unverändert wachsende Geschäftstätigkeit der Gesellschaft konnte auch in 2023 mit eigenen liquiden Mitteln sowie weiteren zum Teil langfristigen zinsgünstigen Bankkrediten und durch erhaltene Anzahlungen von Kunden finanziert werden. Zudem erfolgt die Finanzierung der Gesellschaft durch ein Verrechnungskonto zur Muttergesellschaft. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 85 Angestellte und 114 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt, davon 14 Auszubildende. Das sind insgesamt 199 Beschäftigte.

Bei unserem Leistungsangebot können wir auf die hohe Qualität unserer Facharbeiter und derzeit mehr als 150 Mitarbeiter sowie einen fest durchorganisierten und optimierten Betriebsablauf zurückgreifen.

Zertifizierung

Am 18.05.2021 erhielt die Zeck GmbH von der LGA InterCert GmbH, Nürnberg, das Zertifikat für ihr Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015, das bis zum 04.06.2024 gültig ist.

2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft

Vermögenslage

Das Eigenkapital und die langfristigen Verbindlichkeiten decken zum 31.12.2023 vollständig das Anlagevermögen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 10,3 % der Bilanzsumme (Vj. 3,0 %).

Nachdem im Geschäftsjahr 2023 den Zugängen von T-EUR 1.442 Abschreibungen von T-EUR 428 und Abgänge zu Restbuchwerten von T-EUR 167 gegenüberstanden, hat sich das Anlagevermögen um T-EUR 2.620 erhöht.

Auch bedingt durch den hohen Umsatz und eine gute Auftragslage hat sich der Vorratsbestand innerhalb des Geschäftsjahres 2023 auf T-EUR 25.441 erhöht. Zudem dient die höhere Bevorratung der Sicherstellung der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit.

Der Stand der Kundenforderungen ist vergleichsweise hoch, nachdem zum Jahresende umfangreiche Auslieferungen von fertiggestellten Maschinen realisiert werden konnten.

Die Flüssigen Mittel blieben bei weiterhin guter Liquiditätsausstattung trotz der hohen Investitionen auf hohem Niveau. Sie machen 3,7 % der Bilanzsumme aus.

Die Verbindlichkeiten sind geprägt durch das Verrechnungskonto mit der Muttergesellschaft Zeck Holding GmbH, Scheßlitz, welches zum 31.12.2023 T-EUR 16.806 betrug.

In den sonstigen Rückstellungen sind ausreichende Vorsorgebeiträge enthalten sowie alle erkennbaren Risiken abgedeckt.

Die kurzfristigen Schulden betragen T-EUR 29.059 bzw. 84,8 % der Bilanzsumme und sind durch die kurzfristigen Forderungen, die Vorräte und die Flüssigen Mittel gedeckt.

Finanzlage

Mit Flüssigen Mitteln von insgesamt T-EUR 1.264 weisen wir zum 31.12.2023 eine gute Finanzlage auf, die durch hohe Anzahlungen unserer Kunden unterstützt wird. Unsere Zahlungsfähigkeit ist daher jederzeit gesichert.

Ertragslage

Der Umsatz für den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023 im ersten vollständigen Geschäftsjahr beläuft sich auf 265,2 % des Vorjahresumsatzes des Vergleichsgeschäftsbetriebs, nachdem dieser nur vier Monate umfasste.

Die Materialaufwendungen entwickelten sich dabei leicht unterproportional.

Die Personalaufwendungen bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Das Niveau der Beschäftigung muss in dieser Form angepasst werden, um nicht nur die hochqualifizierten Fachkräfte im Umfeld des bestehenden Fachkräftemangels für die Zukunft vorhalten zu können, sondern auch weiter wachsen zu können.

Der relative Rohertrag fiel insgesamt leicht günstiger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus. Dies schlug sich in einem relativ gesunkenen Betriebsergebnis von 8,7 % der Gesamtleistung (Vj. 8,8 %) vor Berücksichtigung des Währungsergebnisses nieder. Abermals konnte ein positives Währungsergebnis verzeichnet werden.

Die Abschreibungen sind mit T-EUR 428 bzw. 0,9 % der Gesamtleistung von untergeordneter Bedeutung, nachdem ein Großteil des Anlagevermögens von der Muttergesellschaft gepachtet wird und das eigene Sachanlagevermögen überwiegend aus Mietmaschinen besteht.

Von den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen T-EUR 1.860 oder 27,2 % (Vj. 34,5 %) auf die Vertriebsaufwendungen. Die Vertriebsaufwendungen machen mit 4,0 % (Vj. 5,0 %) der Gesamtleistung den viergrößten Kostenblock des Unternehmens aus. Nachdem die Pacht für das Anlagevermögen und die Geschäftschancen an die Muttergesellschaft den Betriebsaufwendungen zuzuordnen sind, macht diese Aufwandsart nunmehr 9,8 % der Gesamtleistung aus und ist der drittgrößte Kostenblock.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

Ausblick, Perspektiven und Chancen

Die Ertragslage innerhalb der Zeck-Unternehmensgruppe ist von einer starken Nachfrage unserer Kunden in verschiedenen Ländern geprägt. Die positive Absatz- und Umsatzentwicklung versuchen wir fortzusetzen.

Durch die im Geschäftsjahr 2020 eingetretene Covid-19-Krise hatte es Störungen im Betriebsablauf der Zeck GmbH gegeben, die aber zu keinen wesentlichen Auswirkungen in Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führten. Auch in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 konnten wir uns in dem Umfeld der fortgesetzten bzw. abklingenden Corona-Krise gut behaupten. Gleiches galt auch im Umfeld der geopolitischen Entwicklungen, verursacht durch den Ukraine-Russland-Krieg, gefolgt von multiplen Krisen im Geschäftsjahr 2023.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir innerhalb der Unternehmensgruppe eine kontinuierliche Umsatz- wie auch Ertragsentwicklung auf dem erreichten hohen Niveau.

Die in den Wahlvorgaben vor 10 Jahren zugesagte und eingeleitete Energiewende greift weiter, was auch in 2022 und 2023 bereits zu einer Erhöhung der Inlandsumsätze geführt hatte und sich in 2024 fortsetzen sollte.

Hinzu kommt ein neues Geschäftsfeld "Bahntechnik", das ebenso zur Umsatzausweitung beiträgt.

Aufgrund unserer stabilen Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sehen wir uns für die Risiken einer solchen Entwicklung gut gerüstet.

Mit unseren hochqualifizierten Mitarbeitern und den nunmehr zur Verfügung stehenden modernen und großzügigen Produktionshallen sowie technischen Anlagen und Maschinen können wir unseren Kunden beste Qualitäten liefern.

Als wesentliche Chancen sehen wir die Vermarktung von neuen Maschinen sowie die Fortführung der Erschließung neuer Geschäftsbereiche und Absatzmärkte.

Als wesentliche Risiken sehen wir den zunehmenden Konkurrenzdruck am Markt, Rohstoffpreiserhöhungen, das Währungsrisiko sowie die Gefahren aufgrund der instabilen Weltwirtschaftslage. In diesem Zusammenhang könnten Unternehmen ihre Anlageinvestitionen wieder zurückstellen.

Risiken aus Gewährleistungen haben wir über umfangreiche Rückstellungen berücksichtigt.

Wechselkursrisiken werden noch aufmerksamer beleuchtet, um Kursverluste soweit möglich zu vermeiden.

4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben.

Bisher ergeben sich daraus keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Zeck GmbH, Scheßlitz (Nachtragsbericht).

Nachdem unsere wichtigsten Lieferanten in Deutschland oder im nahegelegenen europäischen Ausland beheimatet sind, ergeben sich hieraus keine nennenswerten Kursrisiken. Die wesentlichen Geschäftsvorfälle werden in Euro abgewickelt. Im Zusammenhang mit den Kunden können indes Kursrisiken entstehen, über die im Risikobericht Ausführungen vorgenommen wurden. Derivative Finanzinstrumente hatten wir nicht im Einsatz ( Verwendung von Finanzinstrumenten).

Für Zwecke der Forschung und Entwicklung wurde die Zeck GmbH, Bruneck/Italien, in 2014 errichtet, mit dem Ziel, verschiedene Formen und Prototypen zu entwickeln und diese in entsprechende Schutzrechte zu überführen. Die Zeck GmbH, Scheßlitz, fertigt auftragsbezogen Maschinen und Zubehör für den Leitungsbau, Seilwinden und -bremsen für alle Einsatzbereiche sowie Sondermaschinen.

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Scheßlitz, 21.08.2024

gez. Michael Zeck, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.962.025,00 2.115.290,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 406.510,00 8.243,00
1. Ähnliche Rechte und Werte 281.144,00 0,00
2. EDV-Software 35.933,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 89.433,00 8.243,00
II. Sachanlagen 2.555.515,00 2.107.047,50
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.225.108,00 2.041.716,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.407,00 65.331,00
B. Umlaufvermögen 31.119.110,56 27.830.009,10
I. Vorräte 25.441.225,23 20.564.844,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.414.197,94 6.060.549,48
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.263.687,39 1.204.614,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 176.219,00 51.479,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 34.257.354,56 29.996.778,60

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.511.182,51 891.647,96
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
III. Bilanzgewinn 3.451.182,51 831.647,96
1. Gewinnvortrag 831.647,96 0,00
2. Jahresüberschuss 2.619.534,55 831.647,96
B. Rückstellungen 1.650.379,00 874.966,00
C. Verbindlichkeiten 29.095.793,05 28.230.164,74
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.064.376,24 4.437.500,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16.805.856,37 17.418.745,90
Bilanzsumme, Summe Passiva 34.257.354,56 29.996.778,70

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023
EUR
28.07..2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.495.659,90 8.116.327,55
2. Personalaufwand 10.847.388,99 3.930.249,83
a) Löhne und Gehälter 8.880.878,84 3.297.450,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.966.510,15 632.799,40
3. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 428.283,99 109.928,90
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.841.408,23 2.737.511,46
- davon aus Währungsumrechnung 10.456,91 60.044,58
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.390,41 285,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 625.656,18 153.187,43
- davon an verbundene Unternehmen 458.626,91 130.274,33
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.763.312,92 1.185.734,96
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.143.803,37 -353.961,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.619.509,55 831.773,96
10. Ertrag aus Sonstigen Steuern (Vj. Sonstige Steuern) 25,00 -126,00
11. Jahresüberschuss 2.619.534,55 831.647,96

Anhang

1. Vorbemerkung

Die Gesellschaft wurde notariell am 25.07.2022 bei Herrn Notar Dr. Florian Dietz, Bamberg, mit URNr. D1384/2022 beurkundet und am 28.07.2022 erstmals in das Handelsregister eingetragen. Dementsprechend handelt es sich beim ersten Geschäftsjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr für den Zeitraum vom 28.07.2022 bis zum 31.12.2022. Das Geschäftsjahr 2023 ist das erste zwölf Monate umfassende Geschäftsjahr. Daduch ist dieses mit dem vier Monate umfassenden Rumpfgeschäftsjahr 2022 nur eingeschränkt vergleichbar.

Mit dem 01.09.2022 hat die neu gegründete Zeck GmbH (eingetragen im Handelsregister des Amstsgerichtes Bamberg unter HRB 10902 am 28.07.2022) die operative Geschäftstätigkeit der Zeck Holding GmbH (zuvor Zeck GmbH) übernommen. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Zeck Holding GmbH, Scheßlitz.

2. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Zeck GmbH, Scheßlitz, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (kurz BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bamberg unter HRB 10902 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, ausgeübt.

3.1 Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungszeit der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

3.2 Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken sind ausreichende Abschläge vorgenommen.

3.3 Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen.

3.4 Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind nach dem notwendigen Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

3.5 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

3.6 Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

4. Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 85 Angestellte und 114 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt, davon 14 Auszubildende. Das sind insgesamt 199 Beschäftigte.

5. Informationen zum Jahresabschluss

5.1 Vorräte

Zum 31.12.2022 war aus Ermittlungsgründen ein Festwert für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von EUR 15.000,00 ausgewiesen und ein Teil unter den Handelswaren abgebildet. Zum 31.12.2023 wurde ein handelsrechtlich zutreffender Ausweis dargestellt, was Auswirkungen auf die Darstellung der Bestandsveränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung hat.

5.2 Forderungen gegen nahestehendes Unternehmen

Unter diesem Bilanzposten sind die Forderungen gegen das Einzel-/Besitzunternehmen Michael Zeck, Scheßlitz, ausgewiesen, von dem das Betriebsanwesen angepachtet ist. Es handelt sich um eine Forderung aus dem Verrechnungsverkehr.

5.3 Verbindlichkeiten (in T-EUR)

Von den bilanzierten Verbindlichkeiten hat ein Gesamtbetrag in Höhe von T-EUR 27.409 (Vj. T-EUR 26.168) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und ein Gesamtbetrag in Höhe von T-EUR 187 (Vj. T-EUR 563) eine solche von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Höchstbetragsbürgschaften eines Gesellschafters, eine Eigenkapitalbelassungserklärung, eine Globalzession auf die Forderungen und durch Grundschulden auf Grundstücken eines Gesellschafters gesichert.

5.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Die Pachtaufwendungen gegenüber dem Mutterunternehmen Zeck Holding GmbH, Scheßlitz, betragen ab 2023 jährlich T-EUR 750 für das Anlagevermögen sowie jährlich T-EUR 1.050 für die Geschäftschancen.

Die Pachtaufwendungen gegenüber dem Einzel-/Besitzunternehmen Michael Zeck, Scheßlitz, betragen ab 2024 jährlich T-EUR 765, die sonstigen jährlichen Miet- und Leasingverpflichtungen T-EUR 200.

Die finanziellen Verpflichtungen betragen somit ca. T-EUR 2.765 p. a.

6. Sonstige Angaben

Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität.

Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben. Bisher ergeben sich daraus keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Zeck GmbH, Scheßlitz.

Konzernverhältnisse

Die Alleingesellschafterin Zeck Holding GmbH, Scheßlitz, als Mutterunternehmen ist für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 nicht verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen.

Gewinnverwendung

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 3.451.182,51 (Jahresüberschuss 2023 von EUR 2.619.534,55 und Gewinnvortrag von EUR 831.647,96 (entspricht dem Jahresüberschuss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28.07.2023 bis zum 31.12.2022)) auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführungsorgan

Zum alleinigen Geschäftsführer ist Herr Michael Zeck, Diplom-Ingenieur, Bamberg, bestellt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde von der Angabe der Geschäftsführerbezüge für das Geschäftsjahr 2023 abgesehen.

 

Scheßlitz, 21.08.2024

gez. Michael Zeck, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in EUR
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte 0,00 302.956,50 0,00 302.956,50
2. EDV-Software 8.708,30 37.931,39 740,21 45.899,48
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 89.433,00 0,00 89.433,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.708,30 430.320,89 740,21 438.288,98
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.122.739,25 645.677,78 178.442,45 2.589.974,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.314,85 365.836,70 5.836,41 453.315,14
Summe Sachanlagen 2.216.054,10 1.011.514,48 184.278,86 3.043.289,72
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.224.762,40 1.441.835,37 185.019,07 3.481.578,70
kumulierte Abschreibungen
in EUR
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte 0,00 21.812,50 0,00 21.812,50
2. EDV-Software 465,30 9.501,18 0,00 9.966,48
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 465,30 31.313,68 0,00 31.778,98
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 81.022,75 302.046,02 18.202,19 364.866,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.983,85 94.924,29 0,00 122.908,14
Summe Sachanlagen 109.006,60 396.970,31 18.202,19 487.774,72
Gesamtsumme Anlagevermögen 109.471,90 428.283,99 18.202,19 519.553,70
Buchwerte
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte 281.144,00 0,00
2. EDV-Software 35.933,00 8.243,00
3. Geleistete Anzahlungen 89.433,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 406.510,00 8.243,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.225.108,00 2.041.716,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.407,00 65.331,00
Summe Sachanlagen 2.555.515,00 2.107.047,50
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.962.025,00 2.115.290,50

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht (ohne Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Zeck GmbH, Scheßlitz

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zeck GmbH, Scheßlitz, - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zeck GmbH, Scheßlitz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Zeck GmbH, Scheßlitz, zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch.

• Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hirschaid, 05.09.2024

WPT Wirtschaftsprüfung und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Klaus Sgonina, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 05.09.2024 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung gebilligt und festgestellt.

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