MG Hammerbrook GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sören Frank seit 30.12.2011 | Prokura |
Norbert Trapp seit 24.10.2006 | Geschäftsführer |
Dieter Freude seit 18.9.2002 | Prokura |
Joachim, geb. Müller Gehring seit 5.3.2002 | Prokura |
Ingrid von Lehe seit 5.3.2002 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZIM Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft hat die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 1.823 bilanziell überschuldet. Ursächlich für diese Entwicklung sind Forderungen des Prinzipals für die Geschäftsjahre 1996 bis 2004 von TEUR 3.841. Zur Finanzierung dieser Ansprüche hat die Gesellschafterin ZIM Integrated Shipping Services Ltd., Haifa/Israel, (ZIM) am 31. Dezember 2007 ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.841 mit einer Laufzeit von 10 Jahren gewährt. Eine Überschuldung im Rechtsinne des § 64 GmbHG und § 19 Abs. 2 InsO liegt aus folgenden Gründen nicht vor: Die Gesellschafterin ZIM hat am 1. März 2009 mit der Gesellschaft eine Rangrücktrittsvereinbarung getroffen. Darin erklärt sich die ZIM hinsichtlich ihrer Darlehensforderung von TEUR 3.841 gegen die ZIM Germany GmbH (ZIM Germany) in voller Höhe den Rangrücktritt zugunsten aller gegenwärtigen und künftigen Gläubiger der Gesellschaft. Tilgungen auf die Darlehensforderung sind nur aus dem frei verfügbaren Jahresüberschuss oder einem Liquidationsüberschuss der Gesellschaft zu leisten. Auf Grund dieser Rangrücktrittsvereinbarung sind die Verbindlichkeiten gegenüber der ZIM bis zur Höhe von TEUR 3.841 in einem Überschuldungsstatus nicht anzusetzen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend einer zweckmäßigen Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Bei abnutzbaren Anlagegegenständen werden planmäßig nutzungsbedingte Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen linear und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Auf die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens im Kalenderjahr werden die Abschreibungen monatsweise, beginnend mit dem Monat des Zugangs, vorgenommen. Anlagegegenstände von EUR 150,00 bis zu einer Höhe von EUR 1.000,00 werden nach den Regelungen des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG im Kalenderjahr in einem Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungsausfälle sind nicht erkennbar. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag nach § 256a HGB angesetzt. Da es sich hier ausschließlich um Forderungen und Verbindlichkeiten für die Reederei ZIM handelt, werden die Währungskursdifferenzen entsprechend der jeweiligen Forderung/ Verbindlichkeit erfolgsneutral mit dem Gesellschafterkonto verrechnet. Der Ansatz der Aktivwerte für Pensionsverpflichtungen, die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden, erfolgt mit den von dem Versicherungsunternehmen mitgeteilten Aktivwerten der Gesamtansprüche. Auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Ansatz für Pensionen sowie auf steuerliche Verlustvorträge wurden zum 31. Dezember 2013 keine aktiven latenten Steuern gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Der Rückstellungsbetrag wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, in Höhe von 4,89 % abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Als Rententrend wurde eine Steigerung von 2 % berücksichtigt. Unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurde die Projected Unit Credit Method (PUC) als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren herangezogen. Der sich aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG ergebende Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 155 aus der Neubewertung der Rückstellung für Pensionen wurde nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB auf 15 Jahre bis zum 31. Dezember 2024 verteilt. Bis zum 31. Dezember 2023 ergibt sich daraus ein jährlicher Zuführungsbetrag von EUR 10.310. Der Ausweis erfolgt unter den außerordentlichen Aufwendungen. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2013 TEUR 113. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung passiviert. Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanza) Anlagevermögen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten in Höhe von EUR 29.143,63 angesetzt. Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben. Anteile an verbundenen Unternehmen: STARTRANS Internationale Transporte und Spedition G.m.b.H., Hamburg
Beteiligungen: Transcontainer-Universal GmbH & Co. KG, Bremen
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 2.284 (i. Vj. TEUR 554) und resultieren aus dem Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 121 (i. Vj. TEUR 116) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Dabei handelt es sich um Aktivwerte aus einer abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung für Pensionsansprüche. c) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u. a. Rückstellungen für Urlaub (TEUR 80, i. Vj. TEUR 92), ausstehende Rechnungen (TEUR 108, i. Vj. TEUR 40) sowie Jahresabschlussprüfung und Steuerberatung (TEUR 38, i. Vj. TEUR 33). Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen betreffen Rechnungen für Leistungen, die im Geschäftsjahr erbracht wurden, aber erst in 2014 eingehen. d) Verbindlichkeiten Zum 31. Dezember 2007 wurde von der Muttergesellschaft - ZIM - ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.841 in Verbindung mit einem Rangrücktritt gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 10 Jahren zu einem Zinssatz von 2,5 % p. a. Verbindlichkeitenspiegel (§ 285 Nr. 1 HGB)
Durch die Abgabe einer Rangrücktrittserklärung tragen die Gesellschafter einer bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft Rechnung. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB betreffen Miet-und Leasingverträge und belaufen sich auf TEUR 552 ( < 1 Jahr) und TEUR 110 (>1 Jahr). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDas Rohergebnis in Höhe von TEUR 10.554 (i. Vj. TEUR 9.937) ergibt sich im Wesentlichen aus dem mit der Muttergesellschaft bestehenden Cost-Plus-Vertrag zur Vergütung von angefallenen Verwaltungskosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags. 5. Sonstige AngabenGesellschafterin ist die ZIM, die sämtliche Anteile an der ZIM Germany hält. Die ZIM Germany wird in den Konzernabschluss der ZIM einbezogen, der am Sitz der ZIM offengelegt wird. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. Es wurden durchschnittlich ohne Geschäftsführer und Auszubildende 144 (i. Vj. 149) Arbeitnehmer beschäftigt. Die ZIM Germany wird vertreten durch ihren Geschäftsführer, Herrn Norbert Trapp (Schifffahrtskaufmann). Er vertritt die Gesellschaft alleine. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht und Angaben zu den Geschäftsführerbezügen unterlassen, weil sich ansonsten die Bezüge einzelner Mitglieder der Geschäftsführung feststellen lassen. Dem Beirat gehören an:
Hamburg, 4. August 2014 Norbert Trapp, Geschäftsführer ppa. Sören Frank, Kaufmännischer Leiter Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013Wirtschaftsberichta. Grundlagen des Unternehmens Die ZIM Germany GmbH (ZIM Germany) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Linienreederei ZIM Integrated Shipping Services Ltd., Haifa/Israel, (ZIM). Die Schwerpunkte der angebotenen Dienstleistungen liegen in der Agententätigkeit sowie in der Logistik. Mit Büros in Hamburg, Bremen, Düsseldorf und München betreut und unterstützt die ZIM Germany ihre Kunden mithilfe des weltweiten Transport-Netzwerks von ZIM. Die Entwicklung des Unternehmens wird sowohl von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als auch von der Entwicklung des stark umkämpften Wettbewerbs geprägt. b. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Das Berichtsjahr 2013 endete mit einem Ergebnis von TEUR 186 (2012: TEUR 157). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 197 (2012: TEUR 186). Der Jahresüberschuss der ZIM Germany in Höhe von TEUR 186 enthält den Verlust der 100 % Tochter STARTRANS Internationale Transporte und Spedition G.m.b.H. (STARTRANS), Hamburg, von EUR 92,47 (2012: Verlust EUR 103,19). STARTRANS hatte das operative Geschäft zum 30. Juni 2007 eingestellt. Der Verlust im Jahre 2013 ergibt sich im Wesentlichen aus den angefallenen Bankgebühren. Über die weitere Verwendung der STARTRANS ist noch nicht abschließend entschieden. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags wird der Verlust der STARTRANS durch die ZIM Germany ausgeglichen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der ZIM Germany beträgt TEUR 197 (2012: TEUR 186) und bewegt sich damit etwas über dem Vorjahresniveau. Nicht vergütet wird, wie im Vorjahr, der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 96 bezüglich des von der alleinigen Gesellschafterin, der ZIM, gewährten Darlehens. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit basierend auf dem Cost-Plus-Vertrag hat sich etwas erhöht, welches vor allem an der Erhöhung des Personalaufwandes liegt, der Bestandteil der Basis zur Erlösberechnung ist. Diese Steigerung kam trotz einer Personalverringerung im Agenturbereich, wegen der Aufgabe des ATX-Services (Nordeuropa - USA), zustande, welche sich aufwandsmäßig aber erst im zweiten Halbjahr bemerkbar machte. Die Kostensteigerungen durch den Aufbau zusätzlicher Funktionen in der Organisationseinheit "Area Europe" und die allgemeine Erhöhung des Lohnniveaus kamen jedoch im höheren Maße zum Tragen. Bezogen auf das Rohergebnis der ZIM Germany liegt die Rendite auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern stabil auf 1,9 Prozent. Die durchschnittliche Gesamtzahl der Beschäftigten in Hamburg sank leicht von 157 in 2012 auf 153 in 2013, inklusive von bis zu 8 Auszubildenden. Die Gründe für den Anstieg der Aufwendungen für Gehälter und Sozialleistungen um 7,4% sind im Punkt b. entsprechend dargelegt. Zum Jahresende beträgt die Anzahl der Beschäftigten 150. Die Personalkosten betrugen TEUR 8.810 (2012: TEUR 8.201). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit einer Erhöhung von 2,3 % von TEUR 1.335 in 2012 auf TEUR 1.366 in 2013 relativ stabil geblieben. Die Aufwendungen für Abschreibungen sind um TEUR 33 gesunken, was darauf zurückzuführen ist, dass die Umwandlung des Fuhrparks der Firmenwagen in eine ,Leasingflotte' weiter voranschreitet und in 2014 vollendet sein wird. Das von der Konzernmutter am 31. Dezember 2007 zur Verfügung gestellte Darlehen in Höhe von TEUR 3.841 wurde mit 2,5 % p. a. (TEUR 96) verzinst. Finanzlage Der Finanzmittelfonds verringerte sich gegenüber 2012 (TEUR 880) auf TEUR 538. Die Gründe sind in einer deutlicheren Verringerung der Verbindlichkeiten im Verhältnis zu den Forderungen zu finden.
Vermögenslage Die Bilanzsumme verringert sich von EUR 10,4 Mio. im Vorjahr auf EUR 8,9 Mio. zum 31. Dezember 2013. Die Verringerung des Geschäftsvolumens durch den Wegfall des ATX-Services hat direkt zu einer Verringerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Verbindlichkeiten geführt. Steuerlicher VerlustvortragAufgrund des in 2007 entstandenen Verlustvortrages werden für das Jahr 2012 keine Rückstellungen für Körperschaft- oder Gewerbesteuer gebildet. Der steuerliche Verlustvortrag für Körperschaftsteuer lag per 31. Dezember 2012 bei ca. TEUR 694 und der für Gewerbesteuer bei ca. TEUR 813. Im Jahr 2013 werden diese sich um die entsprechenden jeweils zu versteuernden Einkommen verringern. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2013 im Rahmen der Erwartungen aus 2012. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB über die nachfolgend dargestellte Auflösung der Partnerschaft mit China Shipping und deren Auswirkungen auf die künftige Entwicklung sind nicht bekannt. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtFür 2014 wird damit gerechnet, dass das Volumen der beförderten Container auf den fortgeführten Routen gegenüber 2013 leicht steigt. Das Ratenniveau hatte sich im Laufe des Jahres 2013 negativ entwickelt. Der Tiefpunkt für das Jahr 2013 wurde im vierten Quartal erreicht. Bis zum März 2014 ist es zu keiner nennenswerten Erholung gekommen. Für 2014 gehen wir zu diesem Zeitpunkt nicht von einer substantiellen Erholung der Raten im Vergleich zu 2013 aus. Im Jahr 2014 wird ein Anstieg des Weltwirtschaftswachstums und der beförderten Güter erwartet. Jedoch nehmen wir an, dass der unverändert starke Wettbewerb, der wegen der Überkapazitäten, die durch die Indienststellung weiterer und im Schnitt größerer Einheiten durch Mitbewerber im Jahr 2014 noch verschärft werden, sich weiterhin negativ auf die Ratenentwicklung auswirken wird. Ebenso könnten sich Risiken aus der weltwirtschaftlichen Entwicklung ergeben, an die der Seehandel stark gekoppelt ist. Politische Entwicklungen, speziell in Krisengebieten, können dabei eine erhebliche Rolle spielen. Es ist geplant, den Personalbestand im Vergleich zum Ende des Jahres 2013 leicht zu reduzieren. Die damit verbundenen Aufwendungen sowie die weiteren administrativen Kosten werden sich basierend auf diesen Planungen entsprechend entwickeln. Die besondere Bedeutung der ZIM Germany als Agentur innerhalb der ZIM-Gruppe in Nordeuropa und die aufgrund der Erweiterung von Funktionen erfolgte Stärkung dieser Position seit 2009 wurde auch in 2013 fortgesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt, so dass insgesamt keine Risiken aus Finanzinstrumenten für die ZIM Germany entstehen. Zinsänderungs- und Fremdwährungsrisiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt. Die Ertragslage ist aufgrund der mit der Konzernmutter bestehenden Cost-Plus-Vereinbarung auch im kommenden Jahr unverändert. Die Versorgung der Gesellschaft mit Liquidität war in 2013 zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Entwicklung der Liquidität ist stark abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der Konzernmutter ZIM. Weiterhin gehen wir davon aus, dass die Rangrücktrittsvereinbarung mit der ZIM aufrechterhalten bleibt. Die ZIM Germany GmbH betreibt ein unverändert konsequentes Kostenmanagement. Für das Geschäftsjahr 2014 wird erwartet, dass sich die Gesamtkosten im Vergleich zum Vorjahr leicht verringern. Die hier genannten Risiken haben nur mittelbar Einfluss auf die Ertragslage der ZIM Germany, da die schon erwähnte Cost-Plus-Vereinbarung auf der Entwicklung des Aufwands basiert. Einfluss auf die Ertragslage haben somit lediglich Änderungen im Kostenumfang, die Hand in Hand mit den über die deutsche Agentur abgewickelten Volumina geht. Die Reederei setzt den zukünftigen Fokus auf die Rentabilität des Unternehmens. Die Höhe des Marktanteils tritt dabei in den Hintergrund. Zur Umsetzung dieser Strategie wird natürlich auch regelmäßig die Rentabilität der Handelsrouten, in denen man sich engagiert, überprüft. Die schon erwähnte Aufgabe des ATX-Dienstes im Jahr 2013 ist ein Beispiel für die Umsetzung der hier beschriebenen Unternehmensziele. Die weiterhin konsequente Verfolgung dieser Strategie im Jahr 2014 zeigt sich in den im Februar und März 2014 bekanntgegebenen Schließungen der Routen NAF (Nordeuropa - Westafrika) und INE (Indien - Nordeuropa). Diese beiden Routen hatten im Jahr 2013 einen Anteil von ca. 7 % am Gesamtvolumen der über die ZIM Germany abgewickelten Container. Im weiteren Verlauf des Jahres 2014 kam es auch noch zur Schließung des AEX-Dienstes (Asien - Nordeuropa), nachdem die Partnerschaft mit China Shipping hier nicht fortgesetzt werden konnte. Da dieser Service ca. 2/3 des verbleibenden Volumens, welches über die ZIM Germany abgewickelt wird, ausmacht, musste der Personalbestand des Agenturbereiches angepasst werden. In 2014 wird dies zu einer Verringerung des Personalaufwandes und damit auch zu einer Verringerung der Cost-Plus-Erträge führen. Weiterhin ist derzeit nicht bekannt, ob sich die Volumina der verbleibenden Routen im Jahr 2014 signifikant ändern bzw. ob neue Routen, die ZIM Germany betreffen, ins Portfolio aufgenommen werden. Das Risikomanagementsystem ist in enger Zusammenarbeit mit der ZIM gestaltet, kontrolliert und wird laufend verbessert. Es beruht unter anderem auf der uns von der ZIM zur Verfügung gestellten Software und den sich aus dem I-Sox (Israeli Sarbanes Oxley Act) ergebenden Kontrollen. Die Schließung der nicht mehr operativen Zweigniederlassung in Antwerpen wurde erneut verschoben. Insgesamt ist die ZIM Germany bestrebt die Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis bei den strategischen Unternehmenszielen zu berücksichtigen. Für 2014 erwartet die Geschäftsführung ein insgesamt positives Ergebnis knapp unterhalb des Vorjahresniveaus.
Hamburg, 4. August 2014 Norbert Trapp, Geschäftsführer ppa. Sören Frank, Kaufmännischer Leiter Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ZIM Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ZIM Germany GmbH, Hamburg. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, 4. August 2014 KPMG
AG
Schadeck, Wirtschaftsprüfer Marcinek, Wirtschaftsprüfer |
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