Mecklenburger Agrarhandel GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Winkelmann seit 14.1.2022 | Geschäftsführer |
Björn Lorenzen seit 11.9.2019 | Geschäftsführer |
Marion Rolf seit 6.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CeraGreen GmbHRendsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Geschäftstätigkeit des Unternehmens Die CeraGreen GmbH ist im Agrarhandel in Nord- und Ostdeutschland sowie im westlichen Polen tätig. Die wesentlichen Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Erfassung, Aufbereitung, Lagerung sowie der Handel von Bio-Getreide, Leguminosen, Futterrohstoffen und Bio-Mischfuttermitteln. Des Weiteren lagert die Gesellschaft Bio-Rohstoffe für die Lebensmittelindustrie. Die CeraGreen GmbH gehört zur Ceravis-Gruppe und ist eine 100-prozentige Tochter der Ceravis AG. B. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen, Wirtschaftsbericht I. Wirtschaftliches Umfeld Am Ende des Jahres 2023 wurde die weltwirtschaftliche Entwicklung von zahlreichen Herausforderungen und multiplen Krisen geprägt. Die ökonomischen Folgen der COVID-19-Pandemie, wie die Unterbrechung von globalen Lieferketten und dadurch verursachte Angebotsengpässe haben sich deutlich zurückgebildet. Doch die geopolitische Lage bleibt durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine angespannt. Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat die geopolitische Unsicherheit nochmals verschärft. Die Gefahr einer Blockbildung in der Weltwirtschaft ist erneut gestiegen, was zu einer weiteren Umstrukturierung globaler Wertschöpfungsketten und einer Verlangsamung der internationalen Handelsverflechtungen führt. Den Zentralbanken gelang es weitgehend, durch restriktive Geldpolitik die zu Beginn dieses Jahres noch vorherrschenden hohen, teilweise zweistelligen, Inflationsraten in den Griff zu bekommen. Trotzdem liegt die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel) zum Jahresende im Euroraum immer noch doppelt so hoch wie das Inflationsziel von 2 %. Zudem bremsen die hohen Zinsniveaus weiterhin die wirtschaftliche Dynamik. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt angespannt und die Fachkräfteengpässe verstärken die inflationäre Tendenz (Institut der Deutschen Wirtschaft). Insgesamt bremsen die geoökonomischen Verunsicherungen weltweit die Investitions- und Konsumneigung. In diesem Umfeld hat es die deutsche Wirtschaft erfahrungsgemäß schwer, da sie einen starken Fokus auf die Weltmärkte und deshalb eine hohe Exportquote hat. Seit geraumer Zeit sinken die Auslandsbestellungen für die deutsche Industrie. Im dritten Quartal 2023 lagen sie um 17 % unter dem Niveau von Anfang 2022. Vor allem der im internationalen Vergleich hohe Anteil an Investitionsgüterproduktion macht die deutsche Industrie anfällig für globale Investitionsschwächen (IW). Die Weltwirtschaft wird im Jahr 2024 voraussichtlich mit einem ähnlichen Wachstumstempo wie im Jahr 2023 in Höhe von 2,5% moderat zulegen (IW). Auch die deutsche Wirtschaft bewegt sich in diesem unsicheren Umfeld, insbesondere zuletzt dürften die durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ausgelöste Haushaltskrise und der sich daraus abzeichnende Konsolidierungsbedarf Belastungen auf die wirtschaftliche Ausgangslage in Deutschland haben (IfW Kiel). Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und das Institut für Weltwirtschaft rechnen für 2023 bei anhaltender Schwäche im Schlussquartal mit einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Die nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zu erwartenden Einsparungen im Staatshaushalt dürften die reale Erholung im kommenden Jahr bremsen. Für 2024 wird deshalb ein Wirtschaftswachstum von 0,5 % erwartet. Das ifo Institut und der IfW Kiel sehen das Wachstum bei bis zu 0,9 %. Erst 2025 ist nach Ansicht der Wirtschaftsforschungsinstitute - ohne weitere Rückschläge - wieder mit einer etwas deutlicheren Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um 1 % zu rechnen. Die Inflation hat sich in diesem Jahr deutlich verringert, von mehr als 8 % zu Jahresbeginn auf zuletzt 3,7 % im Dezember.
Inflation in Deutschland bis Dezember 2023 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1045/umfrage/inflationsrate-indeutschland-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/ | Statista Die Hoffnungen auf eine baldige Zinswende dürften aber durch den Ausbruch des Nahostkonflikts und die deutlich steigenden Arbeitskosten verfrüht sein. Die Notenbanken dürften zunächst abwarten, ob sich die Entwicklung in Nahost weiter verschärft und dies gegebenenfalls die Ölpreise und dann die Inflationsraten treibt. Damit wird von einer Inflationsrate in 2024 von 2,3 % und in 2025 von 1,8 % ausgegangen (IfW Kiel und ifo Institut). Weitere Verschärfungen des Nahostkonflikts und andere geopolitische Krisen und Klimaveränderungen könnten sich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen negativ auswirken, zumindest für zusätzliche Verunsicherungen sorgen (HWWI). Die Situation am Arbeitsmarkt war trotz der Stagnationstendenzen recht stabil. Der - relativ geringe - Anstieg der Arbeitslosigkeit resultiert aus einem Anstieg der Zahl der Erwerbspersonen, auch aus Zuwanderung. Der IW und das ifo Institut gehen von einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2024 von rund 6 % aus. Insgesamt geht auch der IfW von einem stabilen Arbeitsmarkt aus. Neueste Verunsicherung ist durch die Haushaltskrise des Bundes aufgekommen. Das Bundesverfassungsgericht hat die "Verschiebung" von 60 Mrd. Euro ursprünglicher Corona-Hilfen in den Klima- und Transformationsfonds für rechtswidrig erklärt. Und auch andere Maßnahmen, wie der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, sind in Frage gestellt und sollen bereits zum Jahresende auslaufen. Ein Ausfall dieser Maßnahmen hätte vermutlich negative Auswirkungen auf den Wachstums- und Transformationsprozess in Deutschland. Hier wird davon ausgegangen, dass es zu einem Kompromiss aus teilweisen Ausgabenkürzungen etwa durch verringerte Fördermöglichkeiten und "Lockerungen" der Schuldenbremse, die eine weitgehende Weiterverfolgung der geplanten Klima- und Transformationsziele ermöglichen, kommt. Ausgabenkürzungen dürften aber das Wachstum im kommenden und übernächsten Jahr zumindest etwas dämpfen (HWWI). So geht auch das IW davon aus, dass die unsichere staatliche Haushaltslage in Deutschland deutliche Bremseffekte auf die gesamte Investitionstätigkeit haben wird. II. Geschäftsverlauf Getreide
(Quelle: BMEL Erntebericht 2023) Die Getreideanbaufläche zur Ernte 2023 lag in der EU 27 mit insgesamt rund 51 Millionen Hektar etwa 2 % niedriger als im Vorjahr. Weichweizen ist unverändert mit Abstand die wichtigste Getreidekultur in der EU 27. Insgesamt wurde wieder eine Fläche von 21,9 Millionen Hektar bestellt. Damit lag der Anbau weiterhin stabil auf dem Vorjahresniveau. Allerdings gab es größere Anbau-Verschiebungen. Dürrebedingt sind die Flächen in Spanien stark reduziert worden. Dagegen gab es einen deutlichen Flächenzuwachs in Frankreich, Rumänien und Ungarn. Die Gerstenanbaufläche lag mit 10,3 Million Hektar auf dem Vorjahrniveau. Allerdings lag die Erntemenge von 47,2 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahr (51,4 Mio. Tonnen). Grund für die deutlich kleinere Ernte war die Trockenheit speziell im Mai und Juni. Die Gerstenerträge kamen im Schnitt auf nur 4,59 ton/Hektar und lagen damit 0,41 ton/Hektar unter dem Vorjahr. Die Maisfläche in der EU 27 lag mit 8,8 Millionen Hektar leicht über dem Vorjahr (8,5 Millionen Hektar). Die Hektarerträge konnten sich stabilisieren und lagen mit 7,23 ton/Hektar im 5-Jahresdurchschnitt. Die schwierigen Vegetationsbedingungen führten in diesem Jahr zu sehr unterschiedlichen Ernteergebnissen innerhalb der EU. Anhaltende Trockenheit, teilweise sogar historische Dürre, hohe Temperaturen über lange Phasen und fehlende Bewässerungsmöglichkeiten haben insbesondere in Spanien zu massiven Ertragseinbußen bis hin zu Totalausfällen geführt. Deshalb musste die EU-Kommission mehrmals ihre Schätzungen zur Getreideernte für das laufende Wirtschaftsjahr 2023/24 revidieren. Ende August lag die Erwartung bei 271,7 Millionen Tonnen EU-Getreide insgesamt (davon 126,1 Millionen Tonnen Weichweizen). Das wäre - trotz der beschriebenen regionalen Einbrüche - eine Erhöhung um 2,4 % gegenüber dem Vorjahr aber ein Rückgang um 3,2 % gegenüber dem 5-Jahresdurchschnitt. Der erwartete Verbrauch (EU-27) wird auf 257,3 Mio. Tonnen (Vorjahr 258,5 Mio. Tonnen) geschätzt. Aus jetziger Sicht werden sich die Getreidevorräte deutlich reduzieren. Momentan gehen wir von einem Abbau von ca. 4 Millionen Tonnen von 49,4 Millionen Tonnen auf nun 46 Millionen Tonnen aus (Quelle: BMEL Erntebericht 2023). Die Aussaat des Wintergetreides in Deutschland erfolgte im Herbst 2022 unter günstigen Bedingungen. Die Kälteperiode im Dezember 22/Januar 23 hat das Wintergetreide gut verkraftet. Darauf folgte ein eher milder und feuchter Winter. Der Frühling sorgte mit kühlem und regnerischem Wetter bundesweit für gut gefüllte Wasservorräte, was dem Wintergetreide guttat. Die Kehrseite daraus war, dass die Aussaat und Startbedingungen für das Sommergetreide alles andere als gut war. Im Mai und Juni sorgten dann Trockenheit und Hitze speziell für das Sommergetreide für Stress. Die Aufwuchsbedingungen waren schlecht und die Folge daraus waren lückenhafte Bestände und kleine Ähren. In einigen Gebieten ging dann auch die Wintergerste in die Notreife. Die Getreideernte insgesamt (ohne Körnermais) wird sich auf rund 38,0 Millionen Tonnen belaufen und fällt damit in diesem Jahr um 4,1 % kleiner als im Vorjahr aus. Nur in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen (+7,8 %), Sachsen-Anhalt (+1,8 %) und Sachsen (+1,1 %) wurde der mehrjährige Vergleich übertroffen. Den stärksten Rückgang haben das Saarland (-9,9 %), Brandenburg (-9,6 %) und Hessen (-7,9 %) zu verbuchen. Die wichtigste Getreidekultur in Deutschland ist nach wie vor Winterweizen, mit einem Anteil von 46 % an der gesamten Getreidefläche. Die Anbaufläche verringerte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 2,7 % auf 2,81 Millionen Hektar. Im Durchschnitt liegt der Hektarertrag bei 73,9 Dezitonnen und damit 3,4 % unter dem Vorjahr. Die Erntemenge an Winterweizen erreicht voraussichtlich 20,8 Millionen Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das eine Abnahme um 6,0 %. Das Ergebnis bleibt um 5,2 % hinter dem mehrjährigen Durchschnitt zurück. Durch häufige Regenfälle im Juli und August mit insgesamt oft der doppelten bis dreifachen der sonst üblichen Regenmenge verzögerte sich die Ernte von Roggen und Weizen vielerorts wochenlang. Die Getreidebestände gingen ins Lager, es kam zudem zum Auswuchs. Dadurch kam es zu Mindererträgen und zu erheblichen Qualitätseinbußen, so dass eigentlich hochwertiges Backgetreide nur noch als Futtergetreide oder in Biogasanlagen verwertet werden konnte. In Schleswig-Holstein wurde die Weizenfläche leicht auf 154.400 ha. (Vorjahr 158.600 ha.) reduziert. Der Ertrag und auch die Qualität sind in diesem Jahr absolut enttäuschend. Das regnerische Erntewetter hat dazu geführt, dass der Ertrag vom Vorjahr 94,6 dt./ha auf nur 82,2 dt./ha gefallen ist und gute 90 % sind leider nur noch als Futterweizen geerntet worden. In Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich uns leider ein gleiches Bild. Hier ist auch der Ertrag vom Vorjahr 82,2 dt./ha auf 76,7 dt./ha deutlich gefallen. Etwas besser sieht es hinsichtlich der Qualität aus. Der Futterweizenanteil beträgt ca. 40 %, der Rest ist Mahlweizen. Allerdings ist auffällig, dass im Schnitt ca. 1-2 % weniger Protein in der Fläche da sind. Daher gibt es in diesem Jahr deutlich mehr 11,5 % Weizen zu vermarkten. Wintergerste ist nach Winterweizen die zweitwichtigste Getreideart in Deutschland. Sie fließt hauptsächlich in die Verfütterung, nicht nur für die Versorgung der heimischen Nutztierbestände, sondern auch über den Export. Die Anbaufläche liegt bei 1,29 Millionen Hektar und übertrifft die des Vorjahres um 6,2 %. In diesem Jahr profitierte die Wintergerste im Vergleich zum restlichen Getreide von ihrer früheren Erntereife. Die Ernte konnte fast bundesweit vor den niederschlagsbedingten Unterbrechungen abgeschlossen werden. Die Hektarerträge liegen trotz frühsommerlichem Trockenstress mit 75,2 Dezitonnen nur knapp (-1,3 %) unter denen des Vorjahres. So kann mit 9,7 Millionen Tonnen eine fast fünf Prozent größere Erntemenge als im Vorjahr erwartet werden. Die Anbaufläche von Hafer wurde das zweite Jahr infolge deutlich reduziert. So verbleibt nach einem Rückgang von 11,7 % eine Anbaufläche von 141.400 Hektar. Infolge der vielerorts verspäteten Aussaat und der erst zu kühlen, im Frühsommer dann zu trockenen Bedingungen werden mit 37,5 Dezitonnen deutlich niedrigere Hektarerträge als im Vorjahr (-20,4 %) und als im mehrjährigen Vergleich (-14,8 %) erwartet. Die Erntemenge unterschreitet in der Folge mit rund 530.400 Tonnen das Vorjahresergebnis um fast 30 %. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022 ergibt sich ein Rückgang von 18,7 %. Vorschätzung Ernte 2023/2024 Das getroffene Getreideabkommen (vom Juli 2022) zwischen der Ukraine, Russland und der Türkei beruhigte weiter die Märkte und drückte Monat für Monat auf die Preise. Im Rahmen des Abkommens wurden bis Ende Juli 2023 laut der Vereinten Nationen gute 33 Millionen Tonnen Getreide und Lebensmittel aus der Ukraine exportiert. Der größte Anteil der Exporte entfiel auf Mais und Weizen. Ende Juli 2023 wurde dann seitens Russland das bestehende Getreideabkommen aufgekündigt. Das führte natürlich zu erneuten starken Turbulenzen an den Märkten, die allerdings nur von kurzer Dauer waren. Es wurde dann ganz schnell nach alternativen Routen für das ukrainische Getreide gesucht und auch gefunden. Ein Großteil läuft seit dem August per Abwicklung ganzer Züge in viele europäische Nachbarstaaten. Des Weiteren drückte die erneut große russische Getreideernte auf die Preise. Die Russen sind seit der Ernte aggressiver Verkäufer auf den Weltmärkten und sind stellenweise 20-30$/ton günstiger als die restlichen Anbieter. Bio-Sektor Auch in 2023 konnte sich der ökologische Sektor unter der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage in der Landwirtschaft behaupten. Trotz der weiterhin seit 2022 anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland und der damit verbundenen hohen Inflation in Deutschland und der europäischen Union, vergrößerten sich die ökologisch genutzten landwirtschaftlichen Flächen von rund 1.784.000 ha in 2022 auf nun 1.869.227 ha in 2023, was einem Zuwachs von rund 4,8 % entspricht. Die durch Bio-Verbände bewirtschaftete Fläche stieg um 3,8 % und betrug in 2023 1.185.911 ha (1.142.000 ha in 2022), machte damit rund zwei Drittel der gesamten ökologisch bewirtschafteten Fläche aus. Die aus 2022 bekannten und als kritisch einzustufenden, sich noch bis in das Jahr 2023 hineinziehenden Probleme, mit einer stabilen Rohwarenversorgung im Bereich der Eiweißfrüchte, konnte sich im Lauf des vergangenen Jahres 2023 weitestgehend stabilisieren. Entsprechend der sich normalisierenden Versorgungslage kam es auch im Laufe des Jahres zu einem Preisverfall entsprechender Produkte. Wurde Bio-Erbsen zu Beginn 2023 noch mit rund 650,- €/t gehandelt, so lag der Preis für eine Tonne Bio-Erbsen im September nur noch bei 450,- €. Auch die Bio-Sojabohne sank von 925,- €/t im Januar auf nur noch 600,-€/t im Oktober (Quelle: BÖLW). Beim Bio-Getreide zeichnete sich im Verlauf des Jahres 2023 eine ähnliche Preisentwicklung wie bei den Bio-Leguminosen ab. Der Bio-Futterweizenpreis fiel von 420,- €/t im Januar auf nur noch 280,- €/t im Oktober. Der Bio-Futterroggen und die Bio-Gerste erlebten im Laufe des Jahres ebenfalls einen deutlichen Preisverfall, hier notierte man im Oktober 230,- € für den Bio-Futterroggen bzw. 275,- € für die Bio-Gerste. Im Vergleich zum Jahresbeginn verloren beide Früchte somit rund 30 % an Wert. Begründen lässt sich dieser doch massive Preisverfall bei Futtergetreide durch die schlechten Erntequalitäten und dem damit verbundenen sehr hohen Anteil an Futtergetreide. Über alle Getreidekulturen und Anbauregionen wurde über unzureichende Backqualitäten berichtet. Entsprechend zeigt sich bei Brotgetreide ein anderes Bild, der Biogetreidemarkt für Speisegetreide war das gesamte Jahr durch eine rege Nachfrage belebt. Insbesondere Biospeisehafer für den Lebensmittelsektor war ein knappes und gesuchtes Gut. Die Preise sind hier im letzten Quartal wieder deutlich gestiegen und notierten zum Jahresende wieder über 400,- €/t. Die schwierigen Wachstumsbedingungen sorgten für kleine Erntemengen, der viele Regen zur Ernte für schlechte Qualitäten und Graufärbungen, die eine Nutzung als Haferflocken ausschließen. Bioweizen mit guten Back- und Brotqualitäten fand seinen Weg zu den Verarbeitern problemlos (Quelle: Agrarheute). Nach der Hochpreisphase für ökologische Produkte im Einzelhandel im Jahr 2022, konnten sich die Einzelhandelspreise im Laufe des Jahres 2023 trotz einer weiterhin hohen Inflation auf einem niedrigeren Niveau als 2022 einpendeln. Nach dem Rekordhoch für Biomilch in 2022, mit einem geschätzten durchschnittlichen Erzeugerpreis von 58,3 Cent, lag der durchschnittliche Erzeugerpreis im Jahr 2023 bei rund 57,5 Cent. Die Monate Juli und August bildeten mit rund 54,2 Cent die Preistiefphase, die November-Notierung zeigte mit knapp 55 Cent eine zuletzt wieder ansteigende Tendenz (Quelle: Bioland). Saatgut Das Frühjahrsgeschäft mit Sommergetreide und Leguminosen war im Vergleich zu 2022 deutlich rückläufig. Sommergetreide verlor im Volumen 50 % und Leguminosen 40 %. Durch das gestiegene Preisniveau verlor der Umsatz aber "nur" ca. 25 %, der Rohertrag durch Margendruck halbierte sich aber zu 2022. Das Maissaatgutgeschäft war im Volumen ca. 10 % hinter dem von 2022. Durch stark gestiegene Preise legte der Umsatz aber um 14 % zu und der Rohertrag konnte durch den gestiegenen Anteil Schwerpunktsorten mehr als verdoppelt werden. Das Rapssaatgeschäft ging im Volumen um ca. 15 % zurück, wobei auch hier durch gestiegene Preise der Umsatz das Niveau von 2022 erreichte. Da hier kein so umfangreiches Schwerpunktprogramm existiert, ist der Rohertrag aber um ca. 10 % niedriger als 2022. Die Saatgetreide-Herbstkampagne war vom Volumen gegenüber 2022 leicht rückläufig, in der Menge jedoch weit hinter den Erwartungen zurück. Grund war hier vor allem der viele Niederschlag zum Ende der Kampagne, so dass große Mengen Winterweizen der nach Rüben, Kartoffeln und Mais gedrillt werden sollte, nicht in die Erde kam. Weiterhin macht der zunehmende Nachbau bei Wintergetreide Probleme. Durch Preisdisziplin und eine starke Vertriebsorganisation konnte aber der Rohertrag je verkaufter Tonne Saat deutlich gesteigert werden. Düngemittel Nachdem die Preise für Düngemittel im Jahr 2022 durch enorme Verteuerung von Erdgas und globale Konflikte förmlich explodierten war das erste Halbjahr 2023 von enormen Preisrückgängen geprägt. Die hohen Gaspreise in Europa ließen hiesigen Produzenten zu Beginn des Düngejahres im Sommer 2022 kaum Wettbewerbschancen. Importware, dort produziert, wo die Gaskosten nur einen Bruchteil betragen, beherrschte den Markt. EU-Düngemittelproduzenten drosselten bzw. stoppten die Produktion. Zum Jahreswechsel konnten die Düngemittelpreise ihr Rekordniveau im weiteren Verlauf des Jahres 2023 aber bei weitem nicht halten. Angesichts sinkender Energiepreise und somit sinkender Produktionskosten blicken wir auf einen drastischen Preisverfall bei Stickstoffdüngemitteln während der Frühjahrssaison zurück. Futtermittel Der Bereich Futtermittel konnte im abgelaufenen Jahr in dem schwierigen Umfeld in Teilen überzeugen. Die Erlössituation der Landwirtschaft konnte sich nach den zwei schwachen vorangegangenen Jahren 2021 und 2022 leicht verbessern. In der Milchviehwirtschaft, Geflügel- und Schweineproduktion konnten die landwirtschaftlichen Betriebe wieder kostendeckende Erlöse erzielen. In Teilen hatten die landwirtschaftlichen Betriebe noch bis Sommer 2023 die Last teurer in 2022 geschlossener Mischfutterkontrakte zu tragen. Die Mischfuttermengen konnten gegenüber dem Vorjahr nicht ganz gehalten werden, dafür aber ein positives Jahresergebnis verbuchen. C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage
In dem beschriebenen Marktumfeld beläuft sich der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Umsatz auf EUR 48,5 Mio. (Vorjahr EUR 43,8 Mio.). Damit wurde das Umsatzvolumen des Vorjahres um EUR 4,7 Mio. überschritten, wofür die gestiegene Nachfrage nach den von CeraGreen verkauften Bio-Produkten verantwortlich war. Unter Berücksichtigung des Materialaufwandes von EUR 46,9 Mio. (Vorjahr EUR 42,7 Mio.) sowie der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 0,069 Mio. (Vorjahr EUR 0,034 Mio.) ergibt sich ein zum Vorjahr höheres Rohergebnis von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr EUR 1,2 Mio.), was einer Rohergebnismarge von 3,5 % (Vorjahr 2,7 %) entspricht. Insgesamt wurde unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 0,5 Mio.) erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich zum überwiegenden Teil aus den Aufwendungen für die allgemeine Verwaltung der Gesellschaft, die mit EUR 0,28 Mio. (Vorjahr EUR 0,29 Mio.) zu Buche schlagen. Das für das abgelaufene Geschäftsjahr geplante Umsatzvolumen sowie das positive Ergebnis wurden damit deutlich erfüllt. Vermögenslage
Das Vorratsvermögen beträgt EUR 10,1 Mio. bzw. 69,9 % der Bilanzsumme (Vorjahr EUR 13,4 Mio.; 73,7 %). Der Rückgang geht vor allem auf die oben beschriebene Preisentwicklung der Rohstoffe zurück. Ebenso haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringert. Sie beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die im Geschäftsjahr stichtagsbedingt von EUR 4,4 Mio. auf EUR 3,9 Mio. gesunken sind. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen unter dem Vorjahresniveau und betragen EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 1 Mio.). Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Cash-Pool-Inanspruchnahme infolge des geringeren Finanzierungsbedarfs durch niedrigere Marktpreise. Liquiditätsstatus
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Ceravis- Gruppe und ist dadurch jederzeit sichergestellt. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Chancen, Vorhaben und Erwartungen Der im Jahr 2021 begonnene Ausbau im Bereich Saaten und Dünger entwickelte sich in den beiden folgenden Jahren gut und konnte die gesteckten Ziele erreichen. Das Ziel, dass die CeraGreen GmbH bei den heimischen Landwirten als Vollanbieter wahrgenommen wird, konnte in den vergangenen beiden Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Neben der Mischfutterproduktion als Hauptgeschäftszweig, konnte sich die Bereiche Handel Futterrohstoffe, Saaten und Dünger als weitere stabile Säulen etablieren. Das Hauptziel der CeraGreen GmbH für die nächsten Jahre besteht weiterhin im Ausbau des Produktportfolios und der Erschließung neuer Märkte. Das Produktportfolio soll weiter vom jetzigen Schwerpunkt Mischfutterhandel sowie Handel mit Futterrohstoffen und Getreide um die Bereiche Saatgut, Düngemittel, Pflanzenschutz sowie Spezialprodukte erweitert werden. Die Erschließung neuer Märkte konnte im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben werden. In Schleswig-Holstein konnte die Zahl der Neukunden gesteigert werden. Ein überregionaler Handel mit abgesackten Biofuttermitteln wird weiterhin geprüft, konnte im vergangenen Jahr aber nicht signifikant ausgebaut werden. II. Risiken der künftigen Entwicklung/Risikoberichterstattung Auf Grund der Branche ist die CeraGreen GmbH ständig einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Als wesentliche Risiken wurden folgende identifiziert:
Steigende Energiekosten Die in 2022 durch den Krieg in der Ukraine massiv gestiegenen Energiekosten konnten sich im zweiten Halbjahr 2023 auf einem moderateren Niveau einpendeln, das günstige Vorkriegsniveau wurde aber nicht wieder erreicht. Die Versorgung Europas mit russischem Gas stellt für die kommenden Jahre keine Option mehr dar. Das Ausweichen auf LNG und der rasante Ausbau der Infrastruktur für die Anlandung großer LNG-Mengen sichert Europa zwar die Gasversorgung und macht Europa unabhängig von russischen Gaslieferungen, sorgt für unbestimmte Zeit aber auch für ein hohes und festes Preisniveau. Da für die Futtermittelwerke erhebliche Mengen an Gas zum Betrieb der Produktion benötigt werden, ist somit auch für die kommenden Jahre mit einem relativ hohen Produktionskostensatz für die Mischfutterherstellung zurechnen. Gesamtwirtschaftliche/politische Risiken Das aktuell größte gesamtwirtschaftliche Risiko ist sicherlich in dem wirtschaftlichen Abschwung infolge einer dauerhaft hohen Inflation zu finden. Der weiterhin anhaltende russische Angriffskrieg und die daraus resultierenden Einschnitte stellen weiterhin ein erhebliches Risiko für die Märkte dar, ebenso die Liefer- und Ressourcenengpässe. Inzwischen ist hier die Situation zwar weiterhin als angespannt aber in Summe als stabil zu beurteilen. Die globale Nachfrage nach Nahrungsmitteln und die Entwicklung in den wesentlichen Anbauregionen für Agrar-Commodities bestimmen auch das Marktumfeld der hiesigen Agrar- und Ernährungswirtschaft wesentlich und damit auch das der Ceravis-Gruppe. Entsprechend versuchen wir, durch permanente Marktbeobachtungen und Analyse zugänglicher Marktinformationen die globalen Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und für unser Handeln zu berücksichtigen. Die gesamtwirtschaftlichen und politischen Risiken sind als mittel einzustufen. Branchen-, Marktpreis- und Währungsrisiken Die CeraGreen GmbH wird von wechselnden politischen Rahmenbedingungen, zu denen vor allem eine veränderte Regulierung von einzelnen Agrarprodukten gehört, sowie von volatilen Märkten beeinflusst. Die durch die Corona-Pandemie sowie den Ukraine-Krieg veränderten Warenströme bringen eine zusätzliche Unsicherheit in die Preisentwicklung. Der globale Klimawandel und witterungsbedingte Extreme nehmen immer stärkeren Einfluss auf das Angebot, die Qualität, die Preisbildung und den Handel mit Agrarerzeugnissen. Die sich auf hohem Niveau befindliche Inflation stellt eine zusätzliche Herausforderung für die Nachfrage nach Bio-Produkten dar. Innerhalb der Agrarhandelsbranche ist ein zunehmender Verdrängungswettbewerb zu beobachten. Die Getreide- und Rapsmärkte wie auch die Märkte für Futtermittelkomponenten und wichtige Düngemittel unterliegen starken Preisvolatilitäten. Um dem entgegenzuwirken, verfolgen wir eine konsequente Politik zur Steuerung der preislichen Risiken bei großen, häufigen und schwer vorhersehbaren Preisschwankungen bei landwirtschaftlichen Erzeugungen und Rohstoffen für Futter. Wir richten den Fokus auf die geringstmögliche Risikoübernahme, um eventuellen negativen Konsequenzen solcher Schwankungen vorzubeugen. Ein weiteres Risiko resultiert aus der Verarbeitung von unentdecktem, mit Pflanzenschutzmitteln belastetem Bio-Getreide (Umstellungsware). Eine Verarbeitung von mit Pflanzenschutzmitteln belastetem Getreide könnte zu einer umfangreichen Rückrufaktion von Futter- und Lebensmitteln führen. Die hieraus resultierenden finanziellen Schäden wären immens. Deshalb ist zur Früherkennung belasteter Rohwaren eine lückenlose Rohwarenkontrolle und ein enger Kontakt und Informationsaustausch mit Behörden und akkreditierten Laboren unerlässlich. Die vorgenannten Risiken im Bereich der Branchen-, Marktpreis- und Währungsrisiken sind vor dem Hintergrund der getroffenen Maßnahmen insgesamt als mittel einzuschätzen. Liquiditäts- und Finanzrisiken Die CeraGreen GmbH unterliegt den gängigen Liquiditäts- und Finanzrisiken und ist durch die Konzernmutter über den Cash-Pool mit ausreichend Liquidität abgesichert. Die Überwachung der Außenstände und der Sicherheiten bei den landwirtschaftlichen Betrieben sowie das Forderungsmanagement der Kunden stehen im Vordergrund. Insbesondere schweinehaltende und geflügelhaltende Betriebe stehen, vor dem Hintergrund der Afrikanischen Schweinepest bzw. der Geflügelpest, aktuell besonders im Fokus. Im Geschäftsjahr kam es zu keinen nennenswerten Forderungsausfällen. Das Risiko ist als gering einzuschätzen. Tierseuchen Oberstes Ziel muss nun eine gezielte Eindämmung und damit eine Verhinderung einer unkontrollierten Verbreitung der Erreger sein. Mit Aufkommen der Tierseuchen betreibt die CeraGreen GmbH in enger Abstimmung mit der Muttergesellschaft ein strenges Hygienekonzept, um ihrerseits eine Verbreitung der Seuchen zu verhindern. Das Risiko aus Tierseuchen ist als mittel bis hoch einzuschätzen. Bestands- und Qualitätsrisiken Zur Absicherung der erheblichen Vorratsbestände werden mehrmalig Inventuren durchgeführt, eine lager- und produktbezogene Warenwirtschaft buchhalterisch eingesetzt und diverse Sicherungsmaßnahmen an den Lagerstätten betrieben. Die debitorischen Salden werden eng auf Basis einer erlassenen Richtlinie geführt und überwacht. Die CeraGreen GmbH greift auf das der Ceravis AG zur Verfügung stehende Qualitätsmanagement zurück, um die Produktqualität sicherzustellen und die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, dass den Bezug der Rohstoffe, die Lagerung, die evtl. Weiterverarbeitung und die Belieferung der Kunden überwacht. Da die Einhaltung dieser Anforderungen regelmäßig intern und extern überprüft wird, sind diese Risiken als gering einzuschätzen. IT-Risiken Die Ceravis-Gruppe verfügt über eine eigene IT-Struktur. Über eine Vielzahl von Maßnahmen werden die Systeme vor Zugriffen Dritter und Angriffen geschützt. Zur Gewährleistung der Datensicherheit wurden neben den üblichen Sicherheitsprogrammen verschiedene weitere Sicherheitsmechanismen, wie zum Beispiel gestufte Zugangskontrollsysteme, eine separate und permanente Energieversorgung und gespiegelte Datenhaltung geschaffen. Organisatorisch unabhängig wacht zudem ein eigener Datenschutzbeauftragter über die Einhaltung von Datenschutzstandards. Die IT-Risiken sind aufgrund der getroffenen Maßnahmen als gering zu bewerten. Personalrisiken Die CeraGreen GmbH verfügt über keine eigenen Beschäftigten. Die Gesellschaft wird von Beschäftigten der Konzernmutter geführt und geleitet. Qualifizierte, leistungsorientierte, engagierte Mitarbeiter an den Ceravis-Konzern binden zu können, ist eine wesentliche Voraussetzung, um künftig den Anforderungen des Marktumfeldes gerecht zu werden und die Entwicklungsziele des Unternehmens zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat Ceravis eine Einheit zur Personalentwicklung aufgebaut. Ziel ist es, durch Förderung der eigenen Mitarbeiter im Wege der Aus- und Weiterbildung, durch eine angemessene Entwicklung der Arbeitsplätze und durch verstärkte Anstrengungen im Personalmarketing die Attraktivität des Arbeitgebers Ceravis in den ländlichen Regionen, die insgesamt von der für den Arbeitsmarkt nachteiligen demografischen Entwicklung besonders betroffen sind, zu steigern. Der herrschende Fachkräftemangel wird durch die demografische Entwicklung in Deutschland deutlich verschärft, sodass künftig das Risiko besteht, benötigtes Personal nicht im ausreichenden Umfang oder nur zu erhöhten Konditionen zu finden. Die Personalrisiken für den Konzernverbund steigen zunehmend und sind mittlerweile als mittelschwer zu bewerten. Lieferengpässe bei wichtigen Vorleistungsgütern aus der Ukraine Die Ukraine ist der weltgrößte Lieferant von Sonnenblumen, Sonnenblumenschrot (61 % Marktanteil) sowie Roggen (40 % Marktanteil). Zudem exportiert die Ukraine etwa 20,0 % der weltweit gehandelten Rapsmengen. Raps- und Sonnenblumenkuchen sind feste Bestandteile des Bio-Mischfutters. Der in 2022 großflächige Ausfall von Rohstofflieferungen aus der Ukraine führte dazu, dass Lieferengpässe in der Produktion entstanden. Die befürchtete Folge von einer sinkenden Auslastung der Bio- Mischfutterproduktion blieb bisher weitestgehend aus, stellt aber weiterhin ein erhöhtes Risiko dar. In 2023 wurden zum Großteil alternative Bezugsquelle gefunden. Die Rohwarenversorgung konnte im abgelaufenen Jahr größtenteils als stabil eingestuft werden. Die Ukraine ist zwar weiterhin ein wichtiger Lieferant für bestimmte Rohstoffe, ist in Teilen aber nicht mehr als unverzichtbar anzusehen. Das Risiko von Lieferengpässen ist als mittel zu bewerten. Zusammenfassende Beurteilung Die oben beschriebenen Risiken sind in Summe eine Herausforderung für die Gesellschaft, gefährden den Fortbestand des Unternehmens jedoch nicht, da sich der Markt bereits an die veränderte Situation anzupassen beginnt, was sich unter anderem in den gestiegenen Preisen sowie Vertragsanpassungen widerspiegelt. Prognosebericht Der russische Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 führte zu erheblichen negativen Auswirkungen auf den Weltmarkt, hat aber in 2023 an Schrecken verloren. Der Handel hat sich weitestgehend mit der neuen Situation arrangiert. Neue Handelswege wurden gefunden und in 2023 weiter verfestigt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben sich im vergangenen Jahr weiter abgeschwächt und fand kaum noch Beachtung. Die Gesamtsituation für die Landwirtschaft hat sich im Vergleich zum vorangegangenen Jahr 2022 sicherlich verbessert, über "den Berg" ist man dennoch nicht. Insbesondere die Viehwirtschaft konnte sich auch in 2023 nicht signifikant erholen. Neueste Verunsicherung ist durch die Haushaltskrise des Bundes aufgekommen. Das Bundesverfassungsgericht hat die "Verschiebung" von 60 Mrd. Euro ursprünglicher Corona-Hilfen in den Klima- und Transformationsfonds für rechtswidrig erklärt. Und auch andere Maßnahmen, wie der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, sind in Frage gestellt und sollen bereits zum Jahresende auslaufen. Ein Ausfall dieser Maßnahmen hätte vermutlich negative Auswirkungen auf den Wachstums- und Transformationsprozess in Deutschland. Hier wird davon ausgegangen, dass es zu einem Kompromiss aus teilweisen Ausgabenkürzungen etwa durch verringerte Fördermöglichkeiten und "Lockerungen" der Schuldenbremse, die eine weitgehende Weiterverfolgung der geplanten Klima- und Transformationsziele ermöglichen, kommt. Ausgabenkürzungen dürften aber das Wachstum im kommenden und übernächsten Jahr zumindest etwas dämpfen (HWWI). So geht auch das IW davon aus, dass die unsichere staatliche Haushaltslage in Deutschland deutliche Bremseffekte auf die gesamte Investitionstätigkeit haben wird. Angesichts dieser Rahmenbedingungen gestaltet sich der Ausblick für den Bio-Sektor für das Jahr 2024 recht schwierig und machen eine Ergebnis- und Umsatzprognose nur schwer möglich. Gleichwohl gehen wir in diesem angespannten Marktumfeld davon aus, dass die Nachfrage nach Bio- Produkten weiter bestehen bleibt, so dass im Geschäftsjahr 2024 zumindest ein positives Ergebnis bei einer Umsatzhöhe auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahrs erwartet werden kann. Durch die oben beschriebenen Maßnahmen und Gegebenheiten ist der Fortbestand der Gesellschaft gesichert.
Rendsburg, den 10. Mai 2024 Björn Lorenzen Robert Winkelmann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
(Amtsgericht Kiel HRB 19783 KI)Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
(AMTSGERICHT KIEL, HRB 19783 KI)ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der CeraGreen GmbH, Rendsburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die CeraGreen GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB angewandt. Die Gesellschafterin Ceravis AG, Rendsburg, ist mit 100% an der CeraGreen GmbH beteiligt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und wurden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Der Posten betrifft den im Zuge der wirtschaftlichen Neugründung zum 1. Januar 2019 erworbenen Kundenstamm. Auf Basis der Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse wurde die betriebliche Nutzungsdauer mit 2,5 Jahren angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Als Anschaffungskosten für Waren wird der gleitende/gewogene Durchschnitt angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch die entsprechenden Gemeinkosten, insbesondere Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalbetrag, höchstens mit den Anschaffungskosten angesetzt und erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht durch Warenkreditversicherung gedeckten Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Darüber hinaus wird mit einer Warenkreditversicherung Forderungsausfallrisiken begegnet. Die flüssigen Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Rückstellungsbewertung werden erwartete zukünftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für noch ausstehende Rechnungen sowie Prüfungskosten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten der CeraGreen GmbH ergeben sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 11.624 (Vorjahr TEUR 15.908) auf die Gesellschafterin. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge resultieren in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) aus verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 616 (Vj.: TEUR 440) resultieren ausschließlich aus verbundenen Unternehmen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Zurzeit werden keine Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz sowie ausländischen Mindeststeuergesetzen erwartet. V. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahl Die CeraGreen GmbH beschäftigt keine Mitarbeiter. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der CeraGreen GmbH durch:
Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse sowie wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. Konzernverhältnisse Die CeraGreen GmbH wird in den Konzernabschluss der Ceravis AG, Rendsburg, (kleinster Konzernkreis), einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt und bekannt gemacht. Die Danish Agro a.m.b.a., Karise/Dänemark (CVR 59 78 93 17) erstellt als oberstes Konzernunternehmen (größter Konzernkreis) einen Konzernabschluss nach dänischem Recht, in den die Ceravis-Gruppe als Teilkonzern einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Danish Agro a.m.b.a. ist unter der o.g. Nummer beim zentralen dänischen Handelsregister (Erhvers- og Selskabsstyrelsen - "Handels- und Gesellschaftsamt") einzureichen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Gesellschaftsversammlung wird vorgeschlagen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Rendsburg, den 10. Mai 2024 Björn Lorenzen Robert Winkelmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CeraGreen GmbH, Rendsburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CeraGreen GmbH, Rendsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CeraGreen GmbH, Rendsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 10. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Prof. Dr. Arno Probst, Wirtschaftsprüfer Christian Schnepel, Wirtschaftsprüfer |
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