Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Lecos GmbH
Prager Straße 8, 04103 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Burkert seit 23.3.2026 | Prokura |
Kristina Köhler seit 18.11.2025 | Prokura |
Sebastian Rauer seit 10.3.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Leipzig | 90.00% |
Zweckverband „Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen“ Körperschaft des öffentlichen Rechts | 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lecos GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 20231. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung der IT-BrancheIm Jahr 2023 haben sich die besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen weiter fortgesetzt, insbesondere durch den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die IT-Branche im öffentlichen Umfeld hat sich auch erneut überwiegend positiv entwickelt. Die im Jahr 2020 begonnenen Maßnahmen im Zusammenhang mit den Fragestellungen zur Absicherung von Home-Office sowie der Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Kunden wurden 2023 gefestigt und weiterentwickelt. Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen haben die Digitalisierung von Verwaltungen genauso wie die Leistungen für eine Digitale Schule einen großen Schub erhalten. Dabei stellen auch weiterhin die zur Verfügung gestellten Fördermittel einen großen Anreiz und gleichzeitig große Herausforderungen in der Umsetzung dar. Gleichzeitig hat sich bestätigt, dass eine Veränderung von Arbeitsweisen sowie die Anforderungen an digitale Verwaltungsleistungen, u. a. durch das Onlinezugangsgesetz, einen konsequenten Ausbau der Infrastrukturen erfordert. Dies ist die Grundlage, um auch eine Vernetzung von Daten zu ermöglichen. Dies muss im Kontext der stetig steigenden Komplexität der Anforderungen und Vernetzung von Daten insbesondere durch intensive Beratungsleistungen unterstützt werden. Ziel bleibt dabei, die Digitalisierung der Verwaltungen vor allem aus Sicht der Kunden der Verwaltungen als auch der Verwaltung selber kontinuierlich voranzutreiben. 2. GeschäftsverlaufFür die für das Geschäftsjahr 2023 festgelegten Ziele zum Ausbau sowie zur Stabilisierung der bisherigen Geschäftsaktivitäten der Lecos GmbH bleibt festzuhalten, dass diese auch unter den Herausforderungen 2023 über die Planung hinaus ausgebaut werden konnten. Im Einzelnen verweisen wir hierbei auf die nachfolgenden Ausführungen. Die Lecos GmbH hat sich gegenüber ihrem 90 %-Gesellschafter und Kunden, der Stadt Leipzig, als IT-Volldienstleister erwiesen, der die besonderen Kundenwünsche auch in den Zeiten der Pandemie umsetzen und weiterentwickeln konnte. Hinsichtlich der Weiterentwicklung der IT-Strategie der Stadt Leipzig beobachtet die Lecos GmbH zukunftsweisend den Markt für den Auftraggeber und berücksichtigt die hieraus gewonnenen Erkenntnisse in der Weiterentwicklung der angebotenen IT-Dienstleistungen. Dabei spielen insbesondere die wachsenden Herausforderungen der Veränderung der Arbeitswelten, das Angebot von digitalen Dienstleistungen, des Cloud-Computing sowie die Vernetzung von Daten und Anwendungen aus Sicht der Kunden, insbesondere auch im Lichte der Datenschutzgrundverordnung sowie die stetig steigenden Anforderungen an die IT-Sicherheit, als auch aus Sicht der Lecos GmbH im Sinne des steigenden Wettbewerbes eine wesentliche Rolle. Durch die konsequente Umsetzung der Rollout-Vorgaben für die Verwaltung und die Schulen konnte beim größten Kunden der Lecos GmbH der sehr hohe Standardisierungsgrad in Hardware und Standardsoftware sowie der Ausbau mobiler Arbeitsfähigkeit (u.a. zur Absicherung von Home-Office) weiter ausgebaut und im Rahmen der konzeptionellen Weiterentwicklung eines Arbeitsplatzes der Zukunft fortgeführt werden. Die Ausweitung auf die Schulkabinette wurde erfolgreich fortgesetzt und ist vertraglich für die folgenden Jahre fixiert. Dabei werden die Erfahrungen der Pandemie sowie des weiteren Ausbaus der Leistungen im Rahmen des Digitalpakt Schulen konsequent verfolgt und in der weiteren Entwicklung berücksichtigt. Ziel ist dabei, die besten Voraussetzungen für die Umsetzung von "Digitaler Bildung" zu schaffen. Des Weiteren konnte der stabile Betrieb der Kulturhäuser Gewandhaus zu Leipzig, Theater der Jungen Welt, Oper Leipzig und Schauspiel Leipzig gefestigt werden. Das Geschäft mit dem zweiten Gesellschafter (10 %) des Unternehmens, der KISA, konnte auch im Wirtschaftsjahr 2023 weiter konsequent umgesetzt werden. Die Grundlagen für einen weiteren Ausbau der Geschäftsfelder in den Jahren 2024 ff. wurden gelegt. Dies betrifft die strategischen Fragestellungen der Zusammenarbeit und gemeinsamen Leistungserbringung. Dabei steht auch hier die Digitalisierung der Verwaltungen, das Onlinezugangsgesetz sowie die IT-Sicherheit im Vordergrund. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Lecos GmbH sind Umsatz, Liquidität und Jahresergebnis. Wesentliche Ereignisse im Geschäftsjahr 2023Das Jahr 2023 stand weiterhin im Fokus des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und den damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen, insbesondere der Energiekrise, Preissteigerungen und Lieferproblemen. Positiv sind in einzelnen Fällen bereits Preisstabilitäten sowie erste Verbesserungen bei den Lieferbedingungen zu verzeichnen. Darüber hinaus wurde die Umsetzung des Digitalpaktes Schulen auf Basis der Erkenntnisse der Pilotschulen intensiv fortgeführt. Die Erkenntnisse aus dem Jahr 2022/2023 stellen auch die Basis für die Umsetzung in Pilotschulen im Jahr 2024 dar. Die Leistungen für weiteren Kundengruppen des Gesellschafters Stadt Leipzig, u.a. Unternehmen der L-Gruppe und Eigenbetrieben, konnten weiter ausgebaut werden und stellen somit dauerhaft einen wesentlichen Anteil zum Erfolg der Lecos GmbH dar. Die Strategie aus 2010, durch eine Beteiligung des Zweckverbandes KISA an der Lecos GmbH eine Umsatzstabilisierung zu erreichen und die Inhousefähigkeit zu festigen, hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 bestätigt. Der Umsatz mit dem Zweckverband KISA konnte auch für das abgelaufene Wirtschaftsjahr wesentlich zum geschäftlichen Erfolg des Unternehmens beitragen. Die Beteiligung der Lecos GmbH an der Komm24 GmbH hat sich 2023 ebenfalls als Erfolg dargestellt, d.h. sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch um der Treiber für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetz zu werden. Hierbei agiert die Lecos GmbH in einem hoch komplexen Umfeld, sowohl in der Rolle als Gesellschafter der Komm24 GmbH als auch in der Rolle des Dienstleiter im Infrastruktur- sowie im Beratungs- und Entwicklungsumfeld. Über das Onlinezugangsgesetz hinaus konnten weitere Leistungen über die Komm24 GmbH vertraglich vereinbart werden. Damit werden neben dem stabilen Betrieb des Sächsischen Melderegister (SMR) auch Outputleistungen für die Landeshauptstadt Dresden sowie der Betrieb des Kommunalarchiv Sachsen ausgebaut und abgesichert. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war die Weiterführung der IT-Leistungen für die Stadt Leipzig, vornehmlich bei der Anwendungs-/Verfahrensentwicklung und Anwendungs-/Verfahrensbetreuung, bei der Beratung der Kunden zur Optimierung ihrer Organisation durch weitere IT-Nutzung, bei den Rechenzentrumsservices, Endgeräteservice und Daten- und Sprachnetzleistungen, der Benutzerunterstützung sowie dem konsequenten Ausbau der Leistungen für die Schulen der Stadt Leipzig. Insbesondere die Beratungsleistungen und Vorarbeiten im Rahmen der Digitalisierung der Verwaltung, die in Umsetzung befindliche forcierte Einführung der eAkte und dem damit verbundenen Ausbau des Scanvolumens sowie der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, stellen die Grundlage für die nächsten Projektschritte sowie die mittelfristige Haushaltsplanung der Stadt Leipzig dar. Besonders hervorzuheben sind die weiteren umgesetzten Projekte zur Einführung der Personalmanagementsoftware Loga in der L-Gruppe und deren konsequenter Ausbau des Geschäftes rund um das Personalmanagement. Darüber hinaus lag ein wesentlicher Fokus auf Beratungsleistungen zur Digitalisierung der Verwaltung. Das Geschäft mit den Eigenbetrieben der Stadt Leipzig wurde konsequent weiter ausgebaut. Für die KISA lag der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2023 auch in der Bereitstellung des Rechenzentrumsservice im Rahmen der vereinbarten Leistungsscheine für den Anwendungsbetrieb der zentralen Fachverfahren. Die gemeinsame strategische Ausrichtung wurde in den Fokus genommen, um gemeinsam die Digitalisierung der Kommunen sowohl aus der Anwendungs- als auch der Infrastruktursicht voranzubringen. Weitere Aktivitäten des Geschäftsjahres 2023
3. Lage der Gesellschaft3.1 ErtragslageDer Gesamtumsatz der Lecos GmbH betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 49.498 und lag damit um TEUR 3.541 über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 (TEUR 45.957). Diese Entwicklung führte neben der Steigerung der Material-, Personal-, Abschreibungs- und Zinsaufwendungen zu einem Jahresüberschuss von TEUR 253 (Vj.: TEUR 480). Die Zusammensetzung der Umsatzerlöse nach Bereichen stellt sich im Wesentlichen wie folgt dar:
Aktuell beträgt der Anteil des Umsatzes mit der Stadt Leipzig am Gesamtumsatz ca. 86,3 %, 5,9 % mit der KISA und der Komm24 GmbH 5,1 %. Die verbleibenden 2,7 % Umsatzanteile entfallen auf sonstige Kunden. Im Materialaufwand werden vor allem Hardware und Telekommunikationsanlagen ausgewiesen, die sich aus Zusatzaufträgen ergeben und zum Weiterverkauf bestimmt sind. Den Hauptanteil hierbei haben Beschaffungen im Bereich Endgeräteservice (Präsentationstechnik, Tablets) und Telekommunikationstechniken für die Stadt Leipzig und die Ausstattung der Eigenbetriebe und Netz Leipzig GmbH mit aktiven Komponenten. Darüber hinaus sind auch die Leistungen für Datenfernübertragungen, Portoaufwendungen und umsatzrelevante Fremdleistungen für Kundenprojekte zu benennen. Die Steigerung der Personalaufwendungen ergibt sich im Wesentlichen aus Neueinstellungen, der Tariferhöhung des TVöD (Tarifvertrag im öffentlichen Dienst) und Erhöhungen im Lecos GmbH Vergütungssystem. Der sonstige betriebliche Aufwand enthält Aufwendungen für Leasing und Wartung für Hard- und Software, Leitungsmieten, Ausbildungs- und Reisekosten, Personaldienstleistungen und Raummieten. Das Betriebsergebnis beträgt TEUR 782 (Vj.: TEUR 946) und liegt über dem Plan für 2023. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 wurde von folgenden einmaligen Vorgängen geprägt:
3.2 InvestitionenDie Bilanz zum 31. Dezember 2023 weist einen Anstieg des Anlagevermögens aus. Hauptursache dafür ist die Änderung in der Beschaffung von Wirtschaftsgütern für die Erfüllung von Kundenaufträgen hin zum Weiterverkauf an den Kunden. Die Gesamtinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 7.819. Schwerpunkte waren auch 2023 Investitionen für neue Aufträge und Hardware für das Roll-Out in der Stadt Leipzig und insbesondere den Schulkabinetten. 3.3 Vermögens- und FinanzlageAufgrund einer konsequenten Liquiditätsüberwachung, einem regelmäßigen Forderungsmanagement und der planmäßigen Kreditaufnahme konnte die Zahlungsfähigkeit im Jahr 2023 gesichert werden. Die Position der Rückstellungen ist geprägt durch die Aktualisierung von Rückstellungen, u.a. für Personalaufwendungen, Vertragsrisiken und Rückbauverpflichtung. Vermögensstruktur
Kapitalstruktur
KapitalflussrechnungDie Gesellschaft verfügt über eine geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zum Bilanzstichtag bestehen Kreditlinien in Höhe von TEUR 700, die nicht in Anspruch genommen wurden.
4. Risiko- und ChancenberichtDas Risikomanagement der Gesellschaft stützt sich vor allem auf die Managementstruktur, das Planungssystem sowie die eingesetzten Berichts- und Informationssysteme. Die Ergebnisse und Maßnahmen des Risiko- und Schwachstellenmanagements aus den Berichts- und Informationssystemen liegen vor. Das Berichtswesen wird ergänzt durch eine ständige Überwachung aller Finanzströme. Mit Hilfe dieses Risikomanagementsystems werden die Risikobetrachtungen durchgeführt und Strategien zur Risikominimierung entwickelt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei durch eine tägliche Liquiditätsüberwachung gewährleistet. Dieses geschieht vor dem Hintergrund der unter 3.3 genannten teilweise hohen Forderungen gegen die Kunden zum Bilanzstichtag sowie der hohen Liquiditätsauswirkung durch die Zahlung der monatlichen Personalkosten und der erforderlichen Investitionen für die Umsetzung der Aufträge. In 2014 wurde gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft für Beteiligungsverwaltung Leipzig mbH (bbvl) eine Regelung zur internen Revision erarbeitet und durch den Geschäftsführer in Kraft gesetzt. Auf dieser Grundlage erfolgen seit 2015 jährliche Prüfungen, die auch 2023 umgesetzt wurden. Der Aufsichtsrat wird über die Ergebnisse dieser Untersuchungen bei Bedarf zeitnah unterrichtet. Als Ergebnis dieser Risikoanalysen ergibt sich, dass wesentliche oder den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken derzeit nicht bestehen. Angemessene, überschau- und beherrschbare Risiken werden bewusst getragen. Dies gilt auch für Preis- und Ausfallrisiken, gegen die sich die Lecos GmbH - aufgrund ihrer Kundenstruktur - nicht zusätzlich absichert. Geschäftsüblichen Liquiditätsschwankungen begegnet die Gesellschaft mit der Inanspruchnahme des Finanzmittelbestands sowie ggf. der Kreditlinien sowie der planmäßigen Aufnahme von Krediten für Investitionen. Unabhängig davon gewährleisten die Erlöse aus dem Betriebsleistungsvertrag mit der Stadt Leipzig und den Leistungsverträgen mit der KISA, der Kulturhäuser, der Komm24 GmbH sowie der SAKD (Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung) eine kontinuierliche Liquiditätszufuhr. Das Risikomanagement wurde seit 2021 intensiv in die Entscheidungen der Maßnahmen im Zusammenhang der Corona-Pandemie sowie den Folgen des russischen Angriffskrieges einbezogen bzw. wurden diese vom Risikomanagement auch erarbeitet. Chancen für die Lecos GmbH bestehen in der Nutzung von kommunalen Umsätzen aus dem Gesellschafterumfeld, um damit zusätzliche Deckungsbeiträge zu gewinnen. Damit entstehen auch Synergien zur Absicherung der Zukunftsfähigkeit der Stadt Leipzig durch die Weiterentwicklung der IT als Grundlage für Rationalisierungen, Prozessoptimierungen und e-Government bzw. der Digitalisierung der Verwaltung, der Entwicklung zu einem Kompetenzzentrum für die Entwicklung, Einführung, Betrieb und Betreuung kommunaler Anwendungen sowie den weiteren Ausbau der Dienstleistungen für die Schulen. 5. Umweltschutz und NachhaltigkeitUm sich den Anforderungen der Berücksichtigung der Gesetze zum Umweltschutz zu stellen, hat die Lecos GmbH sich an dem Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010" der deutschen Umwelthilfe (DUH) beteiligt. Die Lecos GmbH hat 2010 einen Sonderpreis für ihr neues Primärrechenzentrum erhalten. Gewürdigt wurden damit die durch Modernisierung und Konsolidierung der Rechenzentrumstechnik erzielten Energieeinsparungen. Das systematische Vorgehen im Bereich der Klimatisierung wurde auch auf alle weiteren Bereiche der energierelevanten Wirkungskette übertragen. Von den Applikationen und dem Daten-Management über die IT-Hardware und Stromversorgung bis hin zur Kühlung und Gebäudeplanung sind Möglichkeiten zur Optimierung der Energieeffizienz gesucht und Einsparpotenziale konsequent umgesetzt und weiterentwickelt worden. Im Rahmen von Ausschreibungen, wie auch bei sonstigen Investitionen für die IT sowie bei der Erneuerung des Fuhrparks, berücksichtigt die Lecos GmbH die gesetzlich vorgesehenen und aktuellen Umweltschutzrichtlinien. In 2023 wurde gemäß § 8 EDL-G wiederholt ein Energieaudit nach DIN 16247 durchgeführt mit dem Ziel, die Verbesserung der Energieeffizienz sowie Senkung des Energieverbrauchs unter fachlicher Betreuung zu erreichen. Die Überprüfung und Fortschreibung der gesteckten Ziele erfolgt alle vier Jahre. In den erfassten Verbrauchsgruppen sind die Kosten für Strom mit rund 98 % der größte Kostenblock, gefolgt von 0,8 % für Fernwärme und Transport (4 %). Die größten Verbraucher USV und RLT-Anlagen werden als sehr gut und energieeffizient eingeschätzt. In Folge des Beschlusses der Bundesregierung zum Klimapaket ist die Bepreisung von CO 2 eingeleitet. In Folge, insbesondere vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen, hat sich bestätigt, dass Strom seit 2022 jährlich teurer werden wird. Maßnahmen zum kosteneffizienten Umgang der Kostensteigerungen können hierbei Beachtung bei der Vertragsgestaltung mit den Energielieferanten auf die Umsetzung der CO 2 -Bepreisung bzw. Bezug von erneuerbaren Energieträgern als auch Einsatz von Technologien für die Nutzung erneuerbarer Energien (bspw. Solar, Photovoltaik u.a.) finden. Geeignete Förderprogramme werden auch zukünftig auf deren Teilnahmeberechtigungen der Lecos GmbH geprüft und können Maßnahmen zur Minimierung der erwarteten Kostensteigerungen unterstützen. Schlussendlich werden die Energiekosten in den kommenden Jahren weiter zunehmen und zu einem erheblichen Kostentreiber werden. Konkret wird sowohl der Ausbau von Elektrolade für den Fuhrpark als auch der Ausbau von Photovoltaik 2024 geplant. Ebenfalls erfolgt 2024 eine CO 2 Bilanzierung der Lecos GmbH. Zukünftig werden alle Fahrzeuge auf Elektro /Hybrid umgestellt. 6. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)Die IT-Branche rechnet vor dem Hintergrund der fortführenden Digitalisierung der Gesellschaft und der Verwaltung sowie der sich verändernden Arbeitsformen (u.a. Möglichkeiten von Home-Office) mit einer steigenden Nachfrage für das Jahr 2024 ff. An diesen Marktentwicklungen will die Lecos GmbH auch im Jahr 2024 angemessen partizipieren. Konkretisiert ergeben sich für die Lecos GmbH nachstehende Ziele, deren sukzessive Umsetzung in der Wirtschaftsplanung 2024 ff. abgebildet sind:
Darüber hinaus werden Anstrengungen unternommen, auch im Jahr 2024 innerhalb des Gesellschafterumfeldes (Eigenbetriebe der Stadt Leipzig, Stadtkonzern) die Zahl der Kunden zu erhöhen und das Portfolio für die Stadt Leipzig zu erweitern. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Neuinvestitionen in Höhe von TEUR 6.208 und Leasing TEUR 3.000 geplant. Eine abschließende Verteilung der Investitionen auf Darlehen, Leasing oder Eigenmittel wird unterjährig unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklung der Lecos GmbH gesteuert und entschieden. Die aktuellen Werte sichern den Gestaltungsspielraum ab. Der Wirtschaftsplan der Lecos GmbH geht für 2024 von einem Umsatzvolumen von TEUR 51.183, einem Jahresüberschuss von TEUR 328 und liquiden Mitteln von TEUR 1.658 aus. Darüber hinaus ist ein Personalaufbau von 15 Stellen im Jahr 2024 geplant, um die steigenden Anforderungen umsetzen zu können. Dies resultiert neben fachlichen Themen auch aus der Erweiterung der betreuten Nutzer sowie der Ausweitung der eAkte. Im Jahr 2024 müssen die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine konsequent überwacht werden. Beeinträchtigungen im Prozess der Leistungserstellung und/oder Einnahme- und damit einhergehende Ergebnisausfälle können daher nicht vollständig ausgeschlossen werden. Art und Umfang der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Lecos GmbH lassen sich aktuell nicht zuverlässig abschätzen. 7. Notwendige Angaben für den Beteiligungsbericht gemäß § 99 Abs. 2 SächsGemODie Organe der Gesellschaft sowie deren Zusammensetzung unter namentlicher Nennung von Geschäftsführung und Aufsichtsratsmitgliedern sind im Anhang zum Jahresabschluss aufgeführt. Anzahl der Mitarbeiter: 301 (am 31. Dezember 2023 inkl. Auszubildende und Geschäftsführer) Als Abschlussprüfer wurde die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Leipzig, bestellt. Anteilseigner:
Bilanz- und Leistungskennzahlen (jeweils zum Stichtag 31.12.) gemäß Definition des Sächsischen Städte- und Gemeindetags
Leipzig, den 28. März 2024 Lecos GmbH Peter Kühne, Geschäftsführer Sebastian Rauer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine HinweiseDie Lecos GmbH mit Sitz in Leipzig wird beim Amtsgericht Leipzig unter der Nummer HRB 17608 des Amtsgerichtes Leipzig geführt. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. 2. Angaben zur Bilanzierung und BewertungDie im Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, einschließlich der geringwertigen immateriellen Vermögensgegenstände, werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer gemäß allgemeiner AfA-Tabelle abgeschrieben. Für Zugänge des materiellen Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2023 werden die planmäßigen Abschreibungen im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der jeweiligen Nutzungsdauer gemäß allgemeiner AfA-Tabelle gebildet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der Abschreibungen erfolgt linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemäß allgemeiner AfA-Tabelle. Geringwertige materielle Anlagegüter und Software mit einem Einzelanschaffungswert von bis von bis zu EUR 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Die Waren sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Anschaffungskosten werden einzeln für die jeweiligen Vermögensgegenstände anhand den Eingangsrechnungen ermittelt. Wertminderungen werden erfasst, soweit ein gesunkener Einkaufspreis vorliegt, oder die Verwendbarkeit einzelner Gegenstände voraussichtlich eingeschränkt ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen Gesellschafter, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen Beteiligungsverhältnis besteht, und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken sowie des allgemeinen Forderungsrisikos bewertet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Latente Steuern werden für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede, im Wesentlichen der sonstigen Rückstellungen, zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen unter Anwendung des ortsüblichen Steuersatzes ermittelt. Zusätzlich werden - soweit vorhanden - auch steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, wenn mit deren Nutzung in den folgenden fünf Jahren gerechnet werden kann. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive Latenz angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen werden für alle am Abschlussstichtag erkennbaren Risiken nach kaufmännischen Gesichtspunkten gebildet und mit dem voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit länger als ein Jahr werden mit abgezinsten Erfüllungsbeträgen (Nettomethode) passiviert. Die Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt nach den Grundsätzen der IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung "Bilanzierung von Altersteilzeitleistungen" (IDW RS HFA 3) unter Anwendung der HEUBECK Richttafeln 2018 G. Bei der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen wurde der 7-Jahres-Durchschnittszins zugrunde gelegt. Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit zum 31. Dezember 2023 (TEUR 548) erfolgte auf Grundlage der folgenden Parameter:
Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB-Gebrauch, wonach Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (mittlere Duration). Bei der Ermittlung der Jubiläumsrückstellung (TEUR 45) ist ein Zinssatz von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt; 15 Jahre Laufzeit) zum Ansatz gekommen. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen (TEUR 347) ist ein Zinssatz von 1,75 % (7-Jahres-Durchschnitt; 16 Jahre Laufzeit) zum Ansatz gekommen. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. 3. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögenEine von den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. ForderungenDie Forderungen gegen Gesellschafter TEUR 7.471 (Vj.: TEUR 6.482) sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht TEUR 296 (Vj.: TEUR 249) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und belaufen sich auf TEUR 196 (Vj.: TEUR 247). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt TEUR 200 und ist voll eingezahlt. Sonstige RückstellungenDer Posten "Sonstige Rückstellungen" enthält Rückstellungen für Aufwendungen bezüglich Altersteilzeit (TEUR 548), Inflationsausgleichsprämie (TEUR 265), ausstehende Rechnungen (TEUR 258), Erfolgsbeteiligung/Leistungszulage (TEUR 904), Mehrarbeit und Überstunden (TEUR 569), Urlaubsansprüche (TEUR 210), Archivierung (TEUR 36), Rückbauverpflichtungen (TEUR 347), Beitrag an die Berufsgenossenschaft (TEUR 100), Jubiläen (TEUR 45), Jahresabschlusskosten (TEUR 18), Betriebskostenabrechnungen (TEUR 236) und Vertragsrisiken (TEUR 670). VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 54 (Vj.: TEUR 189). Die Laufzeiten sind wie folgt:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Avale:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 901 (Vj.: TEUR 144). UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Im Geschäftsjahr 2023 sind periodenfremde Umsätze für Abrechnungen an Kunden für die Erbringung von Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.293 entstanden. Sonstige betriebliche ErträgeErträge resultieren aus übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 1.332; davon TEUR 861 aus Sale-and-Leaseback Verträgen), Zuschüsse für Personaleinstellungen (TEUR 41), der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 203), aus sonstigen periodenfremden Erträgen (TEUR 43) und Erlösen bei Anlagenverkauf (TEUR 37). Sonstige betriebliche AufwendungenIm Geschäftsjahr 2023 sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 263 entstanden. Diese betreffen im Wesentlichen Nachberechnungen von Lieferanten für Dienstleistungen (TEUR 265). ZinsaufwandDie Zinsaufwendungen bestehen aus den Zinsen für Darlehen TEUR 249 (Vj.: TEUR 127). Steuern vom Einkommen und vom ErtragFür das Geschäftsjahr 2023 entfallen im Wesentlichen TEUR 164 auf Gewerbesteuer, TEUR 109 auf Körperschaftsteuer und TEUR 6 auf Solidaritätszuschlag zur Körperschaftsteuer. 4. Sonstige AngabenNicht in der Bilanz enthaltene GeschäfteDie Gesellschaft hat folgende Geschäfte abgeschlossen, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage notwendig ist: Die Gesellschaft hat zum 1. Januar 2022 einen Mietvertrag über die Räumlichkeiten in Leipzig mit einer Belastung von TEUR 866 p.a. abgeschlossen. Dieser Vertrag löst den bisherigen Vertrag mit Unterzeichnung ab. Der Vertrag läuft noch 15 Jahre, sodass sich die Gesamtbelastung kumuliert auf ca. Mio. EUR 13,4. Sonstige finanzielle VerpflichtungenÜber die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
Das Bestellobligo für Investitionen in das Anlagevermögen beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 538. Anzahl der BeschäftigtenIm Geschäftsjahr 2023 waren einschließlich der Auszubildenden durchschnittlich 301 Personen, ohne Auszubildende 287 (Vj.: 265, ohne Auszubildende: 250) beschäftigt. Die Zusammensetzung der Beschäftigten nach Unternehmensbereichen stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Angaben zu den Organen der GesellschaftDie Geschäftsführung wurde im abgelaufenen Zeitraum gemeinsam durch Herrn Peter Kühne und Herrn Sebastian Rauer wahrgenommen. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung für 2023 erfolgt freiwillig auf Basis des Leipziger Corporate Governance Kodex, Teil III, Tz. 8.2.6.
Erläuterung(en): Der erfolgsabhängige Vergütungsbestandteil beinhaltet Zahlungen für das Geschäftsjahr 2022. Der geldwerte Vorteil für die Dienstwagen betrug im Geschäftsjahr TEUR 6 bzw. TEUR 5 und ist den Angaben in der Tabelle zu entnehmen. Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Berichtsjahr folgende Personen an:
Es wurden für die Aufsichtsratsvergütungen und das Sitzungsgeld EUR 13.750 im Geschäftsjahr 2023 aufgewendet. Die Vergütung und Sitzungsgeld wird freiwillig gemäß dem Leipziger Corporate Governance Kodex, Teil III, Tz. 7.6.2 individualisiert für jedes Mitglied angegeben.
Honorar des AbschlussprüfersDas für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrifft nur Abschlussprüfungsleistungen und beträgt TEUR 22. Verbundene UnternehmenZum Kreis der verbundenen Unternehmen zählen die kommunalen Unternehmen und Eigenbetriebe der Gesellschafter Stadt Leipzig und KISA. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 253 sowie den Gewinnvortrag zu 100 % auf neue Rechnung vorzutragen. NachtragsberichtNach dem 31. Dezember 2023 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses fielen keine berichtspflichtigen Vorgänge an. Die Lecos GmbH mit Sitz in Leipzig, ist beim Amtsgericht Leipzig, HRB 17608 registriert. Der Jahresabschluss ist am Sitz der Gesellschaft einsehbar und wird im Unternehmensregister veröffentlicht.
Leipzig, den 28. März 2024 Peter Kühne, Geschäftsführer Sebastian Rauer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lecos GmbH, Leipzig PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Lecos GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lecos GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 28. März 2024 Deloitte
GmbH
Christian Schwarz, Wirtschaftsprüfer Victoria Elwerr, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. Juni 2024 festgestellt. |
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