Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 98
Vorher
Otto Dunkel Gesellschaft mit beschränkter Haftung Fabrik für elektrotechnische Geräte
Eingetragen
15.6.1954
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb sowie der Handel von bzw. mit elektrotechnischen und mechanischen Geräten und Bauteilen jeder Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Galtz Gunter
seit 18.7.2024
Prokura
Henner Dr. Spelsberg
seit 24.4.2024
Geschäftsführer
Robert Klemisch
seit 12.9.2023
Geschäftsführer
Josef Dr. Leitner
seit 13.2.2020
Geschäftsführer
Roland Wersching
seit 22.7.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
6.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Otto Dunkel GmbH

Mühldorf a. Inn

Jahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software, Patente und ähnliche Rechte 3.016.427,22 4.063
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 45.239.193,63 23.193
Technische Anlagen und Maschinen 26.919.320,00 25.823
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.758.108,00 4.928
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.452.066,70 25.808
81.368.688,33 79.752
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.898.300,82 3.898
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19.633.767,51 19.910
23.532.068,33 23.808
107.917.183,88 107.623
Umlaufvermögen
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.562.449,48 13.431
Unfertige Erzeugnisse 18.113.204,51 18.474
Fertige Erzeugnisse und Waren 9.256.746,79 12.542
39.932.400,78 44.447
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.762,43 179
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.215.156,18 9.460
Forderungen gegen Gesellschafter 27.490.696,66 19.031
Sonstige Vermögensgegenstände 2.400.110,11 878
35.154.725,38 29.548
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 29.274.390,41 16.992
104.361.516,57 90.987
Rechnungsabgrenzungsposten 1.608.126,11 1,403
213.886.826,56 200.013

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000
Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 142.000.000,00 142.000
Gewinnvortrag 17.921.971,34 270
Jahresüberschuss 12.807.917,87 17.652
178.729.889,21 165.922
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.152.585,87 1.203
Steuerrückstellungen 1.867.872.96 1.725
Sonstige Rückstellungen 6.856.628,31 13.507
9.877.087,14 16.435
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.886.826,35 12.238
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.880.081,58 3.075
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 167
Sonstige Verbindlichkeiten 1.977.093,28 1.253
- davon aus Steuern: € 1.955.015,79 (Vj.: T€ 1.224)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj.: TE 0)
22.744.001,21 16.733
Rechnungsabgrenzungsposten 2.016.309,00 0
Passive latente Steuern 519.540,00 923
213.886.826,56 200.013

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
T€
Umsatzerlöse 200.280.409,74 200.088
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.813.577,89 344
197.466.831,85 200.432
Andere aktivierte Eigenleistungen 3.462.660,67 3.758
Sonstige betriebliche Erträge 1.112.371,52 1.489
202.041.864,04 205.679
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 77.050.656,28 72.041
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.398.117,25 4.891
79.448.773,53 76.932
Rohergebnis 122.593.090,51 128.747
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 62.635.580,45 64.370
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.523.040,89 12.922
- davon für Altersversorgung: € 1.324.905,85 (Vj.: T€ 1.542)
76.158.621,34 77.292
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.824.283,10 13.828
Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.948.873,72 17.226
12.661.312,35 20.401
Erträge aus Beteiligungen 4.094.276,81 3.329
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 4.094.276,81 (Vj.: T€ 3.329)
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 433.853.31 340
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 433.853,31 (Vj.: T€ 340)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 476.347,92 0
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vj.: T€ 0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 488.655,75 88
- davon an verbundene Unternehmen: € 6.187.50 (Vj.: T€ 12)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.267.599,90 6.175
- davon latente Steuern: € -403.425,00 (V) .: -T€ 264)
Ergebnis nach Ertragsteuern 12.909.534,74 17.807
Sonstige Steuern 101.616,87 155
Jahresüberschuss 12.807.917,87 17.652

Anhang 2023

Allgemeine Hinweise

Die Otto Dunkel GmbH hat ihren Sitz in 84453 Mühldorf am Inn, Pregelstraße 11 und wird beim Amtsgericht Traunstein im Handelsregister unter der Nummer HRB 98 geführt.

Sämtliche Angaben, die sich auf Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung beziehen, sind in der Reihenfolge der einzelnen Posten in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden die allgemeinen Bilanzierungsgrundsätze des HGB beachtet.

Immaterielle Vermögensgegenstände, soweit entgeltlich erworben, sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Auf Zugänge des Berichtsjahres wird dabei die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Geringwertige Anlagegüter über einem Wert von € 250,00 bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahre des Zugangs abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 250,00 werden im Jahr des Zugangs sofort aufwandswirksam erfasst.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet, in die angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten einbezogen sind. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden für die erkennbaren Einzelrisiken Abschläge vorgenommen.

Die Umrechnung von kurzfristigen Fremdwährungsforderungen erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Forderungen jeweils zum niedrigeren Kurs des Entstehungszeitpunkts bzw. Stichtags bewertet.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ermittelt. Dabei kommen die "Richttafeln 2018 G" von der Klaus Heubeck-Lizenz Heubeck-Richttafeln GmbH sowie ein Zinssatz von 1,83 % p.a. und ein Rententrend von 1,50 % p.a. zur Anwendung. Die Bewertung des Erfüllungsbetrags und der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen erfolgt zum 31.12.2023 unter Anwendung des IDW Rechnungslegungshinweises "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021).

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellung für Garantien wurde im Berichtsjahr pauschal mit 0,85 % auf die im Jahr 2023 erzielten Umsätze ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Verbindlichkeiten jeweils zum höheren Kurs des Entstehungszeitpunkts bzw. Stichtags bewertet.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen, insofern eine Verrechnung mit steuerpflichtigen Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren gewährleistet ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze, die im Zeitpunkt des Abbaus der Differenz bestehen. Dieser beträgt für die Otto Dunkel GmbH 29,65 %.

Sich ergebende aktive und passive latente Steuern werden gem. § 274 Abs. 1 HGB saldiert. Die sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 4 beigefügten Anlagespiegel.

Anteilsbesitz

Quote Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
Gesellschaft, Sitz (%) T€ T€
ODU-USA, Inc., Camarillo 100 12.067 2.249
ODU-France SARL, Le Plessis-Belleville 100 483 46
ODU-UK Ltd., Loughborough 100 521 26
ODU-Scandinavia AB, Norrtälje 100 223 15
ODU (Shanghai) International Trading Co. Ltd., Shanghai 100 4.302 536
ODU (Shanghai) Connector Manufacturing Co. Ltd., Shanghai 100 4.681 417
; ODU Automotive GmbH, Mühldorf 100 3.704 646
ODU Romania Manufacturing SRL, Sibiu 100 12.488 1.657
ODU Real Estate SRL, Sibiu 100 888 426
ODU (HK) Trading Co. Ltd., Hong Kong 100 656 530
ODU Italia SRL, Bozen 100 86 6
ODU Denmark ApS, Kopenhagen 100 221 36
ODU Japan K.K., Tokyo 100 -1.653 -378
ODU North American Logistics, Inc., San Diego 100 409 43
ODU Mexico Manufacturing, S. DE R.L. DE C.V., Tijuana 99,99 617 7
ODU Korea Inc., Seoul 100 -899 -371
ODU Austria GmbH, Maria Enzersdorf 100 49 14

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen haben i.H.v. T€ 18.332 (Vorjahr: T€ 19.384) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und davon wiederum i.H.v. T€ 11.759 (Vorjahr: T€ 13.085) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 290 (Vorjahr: T€ 156) ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v.

T€ 27.491 (Vorjahr: T€ 19.031) handelt es sich gleichzeitig um Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Pensionsrückstellung

Angaben zur Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

31.12.2023 31.12.2022
Pensionsverpflichtung € 2.891.919,00 2.906.173,00
Planvermögen (beizulegender Zeitwert) € 1.739.333,13 1.702.851,49
Pensionsrückstellung nach Saldierung € 1.152.585,87 1.203.321,51

Die Bewertung des Erfüllungsbetrags und der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen erfolgt zum 31.12.2023 unter Anwendung des IDW Rechnungslegungshinweises "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 16.814,00 (Vorjahr: T€ 91). Die Anschaffungskosten des Planvermögens belaufen sich auf T€ 1.739 (Vorjahr: T€ 1.703).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Garantierückstellungen (T€ 1.917, Vorjahr: T€ 1.932), Rückstellungen für erfolgsabhängige Vergütungen (T€ 346, Vorjahr: T€ 483), Rückstellungen für Bonus und Prämien (T€ 2.040, Vorjahr: T€ 7.926) und Rückstellungen für Überstunden und gesetzliche Zuschläge (T€ 1.138, Vorjahr: T€ 1.641). Weiterhin sind Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (T€ 468, Vorjahr: T€ 410), Urlaubsrückstellungen (T€ 264, Vorjahr: T€ 298), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 252, Vorjahr: T€ 211) sowie für drohende Verluste (T€ 158, Vorjahr: T€ 379) enthalten.

Die Ermittlung der Höhe dieser Rückstellungen erfolgt anhand geeigneter Einzelaufstellungen. Hierbei werden gegebenenfalls künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sofern eine Abzinsung erforderlich ist, wird diese mit einem laufzeitadäquaten Marktzins vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Restlaufzeitenspiegel:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt von 1 Jahr von 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit
Verb. aus Lieferungen und Leistungen 15.886.826,35 6.420.854,04 9.465.972,31 -
(Vorjahr) (12.237.692,93) (8.276.376,67) (3,961.316,26) (-)
Verb. gegenüber verbundenen Unternehmen 4.880.081,58 4.880.081,58 - -
(Vorjahr) (3.075.441,53) (2.575.441,53) (500.000,00) (-)
Verb. gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 - -
(Vorjahr) (167.229,26) (167.229,26) (-) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.977.093,28 1.977.093,28 - -
(Vorjahr) (1.252.979,42) (1.252.979,42) (-) (-)

Es bestehen branchenübliche Sicherheiten.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 0 (Vorjahr: T€ 167) handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Passive latente Steuern

Die Entwicklung der passiven latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
Aktiv Passiv Aktiv Passiv
Bilanzposten
Immaterielle Vermögenswerte 719.736,00 1.204.766,00
Sachanlagen 320.141,00 . 284.028,00
Pensionsrückstellungen 437.222,00 453.515,00
Drohverlustrückstellungen 46.699,00 112.314,00
Rückstellung Resturlaub 6.944,00 0,00
Rückstellung Gleitzeit 29.472,00 0,00
520.337,00 1.039.877,00 565.829,00 1.488.794,00
Saldierung -520.337,00 -520.337,00 -565.829,00 -565.829,00
Bilanzansatz 519.540,00 922.965,00
Veränderung
Aktiv Passiv
Bilanzposten
Immaterielle Vermögenswerte -485.030,00
Sachanlagen 36.113,00
Pensionsrückstellungen -16.293,00
Drohverlustrückstellungen -65.615,00
Rückstellung Resturlaub 6.944,00
Rückstellung Gleitzeit 29.472,00
-45.492,00 -448.917,00
Saldierung 45.492,00 45.492,00
Bilanzansatz -403.425,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den mit Softwareanbietern abgeschlossenen Wartungs- und Lizenzverträgen resultieren nach dem Abschlussstichtag zu leistende Zahlungen i.H.v. T€ 7.993. Die Verträge haben Laufzeiten bis maximal 2028.

Aus begonnenen Investitionsvorhaben für Gebäude und Infrastruktur resultieren nach dem Abschlussstichtag zu leistende Zahlungen i.H.v. T€ 1.144.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für den Zinsanteil aus Mietkaufverträgen:

fällig binnen 1 Jahr: T€ 387
fällig binnen 1 - 5 Jahre: T€ 543
Gesamt: T€ 930

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Kfz- und Fahrrad-Leasingverträgen:

fällig binnen 1 Jahr: T€ 362
fällig binnen 1 - 5 Jahre: T€ 403
Gesamt: T€ 765

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten ergibt das folgende Bild:

T€
Inland 190.827
Ausland 9.453
200.280

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen des Jahres 2023 sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 727 (Vorjahr: T€ 951) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Forschungszulagen und Investitionszuschüsse sowie Buchgewinne aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Währungsgewinne in Höhe von T€ 68 (Vorjahr: T€ 192).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

In den Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 318 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungsverluste in Höhe von T€ 124 (Vorjahr: T€ 133).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen i.H.v. T€ 56 (Vorjahr: T€ 56) enthalten, welche mit den Zinserträgen aus einer zweckgebundenen Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 37 (Vorjahr: T€ 34) saldiert wurden.

Sonstige Angaben

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Aus den Unterschiedsbeträgen gemäß § 253 Abs. 6 HGB resultiert eine Ausschüttungssperre zum 31.12.2023 i.H.v. € 16.814,00 (Vorjahr: T€ 91).

Konzernabschluss

Die Otto Dunkel GmbH wird in den Konzernabschluss der ODU Verwaltungs GmbH, Mühldorf einbezogen. Die ODU Verwaltungs GmbH stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach § 290 HGB auf, der für die Otto Dunkel GmbH, Mühldorf am Inn, einen befreienden Konzernabschluss nach § 291 HGB darstellt. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim Betreiber des Bundesanzeigers. Die ODU Verwaltungs GmbH wird beim Amtsgericht Traunstein unter der Nummer HRB 31129 geführt.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Otto Dunkel GmbH macht hinsichtlich der Angaben des Honorars des Abschlussprüfers von der Erleichterung gemäß § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB Gebrauch und verweist diesbezüglich auf den Konzernanhang der ODU Verwaltungs GmbH zum 31. Dezember 2023.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter beträgt im Jahresdurchschnitt:

Angestellte 543
Arbeiter 596
1.139

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat bestand im Berichtsjahr aus den Herren

Dr. Christoph Endrös, Vorsitzender, selbstständiger Unternehmensberater.

Dr. Stefan Gilch, stellvertretender Vorsitzender, selbstständiger Unternehmensberater,

Dr. Ralph Lässig, selbstständiger Unternehmensberater.

Die Angabe der Bezüge des Aufsichtsrats wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Kredite wurden nicht gewährt.

Geschäftsführung

Dr.-Ing. Kurt Woelfl, Mühldorf am Inn Unternehmensentwicklung, Vertrieb, Portfoliomanagement, Unternehmenskommunikation, Marketing
Robert Klemisch, Mühldorf am Inn (ab September 2023) Unternehmensentwicklung, Technik, Forschung & Entwicklung, Produktion, Qualitätsmanagement
Dr. Josef Leitner, Mühldorf am Inn Unternehmensentwicklung, Finanzen & Controlling, IT & Systeme, Personal, Recht & Compliance
Denis Giba, Mühldorf am Inn (bis Mai 2023) Unternehmensentwicklung, Vertrieb, Portfoliomanagement, Unternehmenskommunikation, Marketing

Der Geschäftsführer Herr Robert Klemisch erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Mühldorf am Inn, den 15. April 2024

Otto Dunkel GmbH

Dr.- Ing. Kurt Wolff

Robert Klemisch

Dr. Josef Leigher

Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttowerte) 2023

Bruttoanschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software, Lizenzen und ähnliche Rechte 19.566.191,48 1.429.785,71 25.584,00 0,00 20.970.393.19
19.566.191,48 1.429.785,71 25.584,00 0,00 20.970.393,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 40.636.159,08 4.439.027,58 0,00 18.982.871,74 64.058.058,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 112.289.815,58 6.588.434,72 2.069.960,65 4.134.056,07 120.942.345,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.526.611,54 3.721.881.28 465.999,63 737.994,52 29.520.487,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.051.033,19 498.502.58 242.546.74 -23.854.922,33 2.452.066,70
204.503.619,39 15.247.846.16 2.778.507,03 0,00 216.972.958,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.898.300,82 0,00 0,00 0.00 3.898.300,82
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19.909.991,47 100.000.00 376.223.96 0.00 19.633.767.51
23.808.292,29 100.000,00 376.223,96 0,00 23.532.068,33
247.878.103.16 16.777.631,87 3.180.314,99 0,00 261.475.420,04
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software, Lizenzen und ähnliche Rechte 15.502.899,48 2.476.650,49 25.584,00
15.502.899,48 2.476.650,49 25.584,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 17.443.655,53 1.375.209,24 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 86.466.731.20 9.345.592,57 1.789.221,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.599.027,54 2.626.830.80 463.555,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 242.545,74 0,00 242.546,74
124.751.961,01 13.347.632,61 2.495.323,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0.00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
140.254.860,49 15.824.283,10 2.520.907.43
Kumulierte Abschreibungen
Umbuchungen Zuschreibungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software, Lizenzen und ähnliche Rechte 0,00 0.00 17.953.965,97
0,00 0,00 17.953.965,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 0,00 18.818.864,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 77,00 0,00 94.023.179,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -77,00 0,00 22.762.225,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 135.604.270,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0.00 0.00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0.00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 153.558.236,16
Buchwerte Abschreibungen
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022 Ifd. Jahr 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software, Lizenzen und ähnliche Rechte 3.016.427,22 4.063.292,00 2.476.650,49
3.016.427,22 4.063.292,00 2.476.650,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 45.239.193,63 23.192.503,55 1.375.209,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.919.166,00 25.823.084.38 9.345.592,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.758.262.00 4.927.584,00 2.626.830,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.452.066,70 25.808.486,45 0,00
81.368.688,33 79.751.658,38 13.347.632,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.898.300,82 3.898.300,82 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19.633.767,51 19.909.991,47 0,00
23.532.068,33 23.808.292,29 0,00
107.917.183,88 107.623.242,67 15.824.283,10

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I) Grundlagen des Unternehmens

1) Geschäftstätigkeit

Die Otto Dunkel GmbH ist die Stammhaus,- Entwicklungs- und Produktionsgesellschaft der ODU-Gruppe.

Kundenspezifische Produktentwicklungen und eine hohe Fertigungstiefe sind die ausgewiesenen Stärken der Gesellschaft, Kundennähe und Flexibilität die Folge. Das Produktspektrum reicht von Einzelkontakten bis zu robusten Rund- oder Rechtecksteckverbindern und Kabelkonfektionierungen.

Der Verkauf der Produkte erfolgt im Wesentlichen über die ODU GmbH & Co. KG und die ODU Automotive GmbH.

2) Forschung und Entwicklung

Die Abteilung Forschung & Entwicklung befasst sich überwiegend mit der Verbesserung bestehender Technologien sowie der Entwicklung neuer Produkte. Auch hier konnten in 2023 erneut gute Erfolge erzielt werden. Dabei wird stets darauf geachtet, Relevanz und Effizienz unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten weiter zu optimieren. Die bereits bestehende Zusammenarbeit mit Hochschulen und Instituten wurde weiter vorangetrieben und vertieft.

II) Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur entwickelte sich im Jahr 2023 besser als erwartet, eine konjunkturelle Belebung zeichnete sich aber nicht ab. Zu einer stärkeren Abschwächung der Weltkonjunktur kam es nicht, obwohl diese angesichts des Inflationsschocks in 2022 und der daraufhin erfolgten scharfen geldpolitischen Reaktion vielfach befürchtet worden war. So reduzierte sich das Wachstum der Weltwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um lediglich 0,2% auf 3,0%. 1

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der US-Wirtschaft verzeichnete auf Jahressicht ein Wachstum von 2,5%. Die Wirtschaft in den USA war damit in 2023 deutlich robuster als zu Beginn des Jahres 2023 angenommen. Wachstumsmotor war neben der expansiven Fiskalpolitik vor allem der robuste Konsum der Verbraucher, der auch auf gestiegene Realeinkommen zurückzuführen war. 2

Die chinesische Wirtschaft konnte im Jahr 2023 ein positives BIP-Wachstum von 5,2% erzielen. Dieses lag über dem Vorjahreswert aber zum wiederholten Male unter den Wachstumsraten der vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Seit dem Ende der Corona-Maßnahmen Ende 2022 tut sich China schwer, die wirtschaftliche Stärke von vor der Pandemie zurückzugewinnen. Das Ende der Null-COVID-Politik im Dezember 2022 gab der Wirtschaft nur kurzzeitig einen Schub. Die Probleme am Immobilienmarkt hatten deutliche Auswirkung auf die Konjunktur. In Kombination mit Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt, belastete diese Entwicklungen den Konsum. 3

Die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum in 2023 war mit einem Wachstum des BIP von 0,5 % im Vergleich zur gesamten Weltwirtschaft schwächer. Seit mehr als einem Jahr stagniert die Wirtschaftsleistung im Euroraum. Während der private Konsum angesichts verbesserter Realeinkommen merklich ausgeweitet wurde, gingen die Anlageinvestitionen spürbar zurück. 4

In Deutschland sank das BIP im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 %. Somit zählte Deutschland im erwähnt schwachen Euroraum wiederum zu den schwächsten Volkswirtschaften. Der private Konsum ging aufgrund der hohen Inflationsrate und der damit sinkenden Kaufkraft der privaten Haushalte zurück. Abweichend von den anderen großen EU-Ländern sanken auch die staatlichen Konsumausgaben deutlich, weil pandemiebedingte Sonderausgaben wegfielen. Aufgrund des Rückgangs der Produktion in den energieintensiven Industrien und in der Bauindustrie ging die deutsche Industrieproduktion insgesamt zurück. 5

1 Laut Kieler Institut für Weltwirtschaft Konjunkturberichte "Weltwirtschaft im Frühjahr 2024" und "Weltwirtschaft im Winter 2023"
2 Laut Kieler Institut für Weltwirtschaft Konjunkturberichte "Weltwirtschaft im Frühjahr 2024" und "Weltwirtschaft im Winter 2023"
3 Laut Kieler Institut für Weltwirtschaft Konjunkturberichte "Weltwirtschaft im Frühjahr 2024" und "Weltwirtschaft im Winter 2023"
4 Laut Kieler Institut für Weltwirtschaft Konjunkturberichte "Euroraum im Frühjahr 2024" und "Euroraum im Herbst 2023"
5 Laut Kieler Institut für Weltwirtschaft Konjunkturberichte "Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024" und "Deutsche Wirtschaft im Winter 2023"

2) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem starken Anstieg von ca. +8 % (in USD) im Vorjahr, bedingt durch die Nachholeffekte aus der Corona-Krise, verzeichnete der Welt-Steckverbindermarkt im Jahr 2023 einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von - 3%.

Die Veränderungen der Verkäufe in den letzten Jahren betrugen ca.:

2013: + 3% (alle Werte nach Bishop in USD)
2014: + 8%
2015: - 6%
2016: + 4%
2017: + 11%
2018: + 11%
2019: - 4%
2020: - 2%
2021: + 24%
2022: + 8%
2023: - 3%

Der Markt in Europa hatte in 2023 ein Wachstum von 3,8% (in USD) zu verzeichnen. Der Weltmarktanteil Europas hat sich so im abgelaufenen Jahr um 1,4 Prozentpunkte auf ca. 22,0 % (in USD) erhöht.

China verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang von -5,7%. Dadurch reduzierte sich der Anteil der Verkäufe am Welt-Steckverbindermarkt im Jahr 2023 von ca. 31,5% (in USD) auf 30,5% (in USD). China konnte dennoch seine Stellung als größter Absatzmarkt für Steckverbinder behaupten.

Nach dem starken Wachstum im Jahr 2022 in Höhe von 14,6 % erlitt die Region Nordamerika im Jahr 2023 einen kleinen Rückgang von -0,3 %. Der Anteil Nordamerikas am Weltmarkt erhöhte sich im Jahr 2023 dennoch um 0,5 Prozentpunkte auf nun 23,0%. Die Stellung als zweitgrößter Absatzmarkt für Steckverbinder wurde damit bestätigt.

Weltmarktvolumen der Verkäufe, regionale Anteile und Wachstum stellen sich für 2023 (It. Bishop) wie folgt dar:

Volumen (Mrd. USD) Wachstum % (in USD)
Europa 18,0 3,8%
Nord-Amerika 18,8 -0,3%
Japan 4,7 -9,5%
China 25,5 -5,7%
Asia Pacific 11,3 -7,3%
ROW (Rest of World) 4,0 0,9%
Gesamt 81,9 -2,7%

3) Geschäftsverlauf

Die Otto Dunkel GmbH, deren größter Abnehmer die ODU GmbH & Co. KG ist, verzeichnete im Jahr 2023 eine Umsatzsteigerung von 0,1 % auf ca. 200,3 Mio. EUR.

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 betrug ca. 12,8 Mio. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von ca. -27,4 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich um -28,3 % auf nun 17,1 Mio. EUR verringert.

Das niedrigere Ergebnis in 2023 ist im Wesentlichen auf einen höheren Materialaufwand sowie höhere Abschreibungen zurückzuführen.

4) Lage

a) Ertragslage

Die Umsatzrentabilität in 2023 betrug 6,4 %. Sie liegt somit - aus den eben genannten Gründen - unter dem Vorjahresniveau von 8,8 %.

Die Betriebsleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um -1,8% auf 202,0 Mio. EUR verringert.

Die Eigenkapitalrentabilität hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 10,6 % auf 7,2 % verringert.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Forderungen bestehen im Wesentlichen nur gegen verbundene Unternehmen und werden in der Regel im Rahmen des Zahlungsziels vereinnahmt.

Die Brutto-Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr ca. 16,7 Mio. EUR. Die größten Investitionen entfielen dabei unter anderem auf Neubauten von Gebäuden, IT- Systeme, Automatisierung diverser Montageprozesse und auf die Anschaffung zusätzlicher Drehmaschinen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 % gestiegen. Sie betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 15,8 Mio. EUR.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte im Wesentlichen aus Eigenmitteln. Der für das Jahr 2024 geplante Kapitalbedarf ist gedeckt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen wie schon in den Vorjahren keine vor.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 13,9 Mio. EUR bzw. 6,9 % auf 213,9 Mio. EUR.

Dabei haben sich in der Bilanz auf der Aktivseite das Anlagevermögen um 0,3 %, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 19,0 % und die liquiden Mittel um 72,3 % erhöht. Die Vorräte sind aufgrund der getroffenen Maßnahmen zur Reduktion um -10,2% gesunken. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 7,7 % und die Verbindlichkeiten um 35,9 %. Die Rückstellungen reduzierten sich um -39,9 %.

Die Eigenkapitalquote betrug im abgelaufenen Jahr 83,6 % (Vorjahr: 83,0 %).

d) Gesamtaussage zur Lage

Die Lage ist nach wie vor gut. Das Unternehmen ist ertragsstark und arbeitet ohne Bankkredite.

5) Leistungsindikatoren

Als attraktiver Arbeitgeber in der Region hat die Otto Dunkel GmbH gute Möglichkeiten qualifiziertes Personal langfristig zu binden.

Niedrige Fluktuation, hohe Mitarbeiterzufriedenheit und vor allem die gezielte und qualitativ hochwertige Ausbildung von Fachkräften minimieren die Risiken im Personalbereich erheblich. Um die Fachkompetenz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern, werden auch weiterhin laufend unternehmensinterne sowie externe Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt 1.139 (Vorjahr 1.087) (ohne Auszubildende). Die Anzahl der Auszubildenden betrug im Durchschnitt 110 (Vorjahr 111). Nahezu alle Ausgebildeten konnten in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Der Personalaufwand im abgelaufenen Jahr betrug 76,2 Mio. EUR (Vorjahr 77,3 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anteil an den Umsatzerlösen von 38,0 % (Vorjahr 38,6 %).

III) Prognosebericht

Der Bishop Report hat in seiner Februar-Ausgabe einen Anstieg der Verkäufe des Welt-Steckermarktes von 4,2 % (in USD) für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert.

Die regionalen Wachstumsprognosen für 2024 lassen sich (It. Bishop Report) wie folgt darstellen:

Wachstum % (in USD)

Europa 3,3
Nord-Amerika 5,1
Japan 3,6
China 4,4
Asia Pacific 4,7
ROW (Rest of World) 2,8
Gesamt 4,2

Durch unsere ausgeprägte Kunden- und Marktorientierung sowie unsere hohe Fertigungstiefe und Flexibilität erfüllen wir alle Voraussetzungen, um vom prognostizierten Wachstum am Weltsteckverbindermarkt profitieren zu können. Durch unsere internationalen Standorte können wir schnell und flexibel unsere Kundenwünsche bedienen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem leichten Anstieg des Umsatzes und des Ergebnisses vor Ertragssteuern.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr lag im Rahmen der im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten Entwicklung.

IV) Chancen- und Risikobericht

1) Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken

Derzeit bestehen keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. Auch sind gegenwärtig keine künftigen bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.

Markt- und Konjunkturrisiken

Die Wachstumsprognose von Bishop sieht für 2024 ein Wachstum am Welt- Steckermarkt von 4,2 % vor. Allerdings ist die weitere Entwicklung der weltweiten Konjunktur abhängig u.a. von den geopolitischen Spannungen sowie von der weiteren Entwicklung der weltweiten Inflation. Sollte sich die Weltwirtschaft abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation von Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht zu erkennen. Es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

Beschaffungsmarktrisiko

Wie die meisten Industrieunternehmen, ist auch die Otto Dunkel GmbH den Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten ausgesetzt. Zu unseren Haupt- Rohstoffen zählen Messing (Kupfer), technische Kunststoffe sowie Gold. Die Versorgung für die Zukunft ist hier sichergestellt, jedoch ist auch weiterhin mit Unsicherheiten entlang der gesamten Lieferkette zu rechnen. Dem Risiko der Lieferantenausfälle begegnen wir mit einem breiten Portfolio an Lieferanten. Die weiter gestiegenen Preise für Rohstoffe und Logistikkosten werden in angemessenem Umfang bei der Gestaltung der Verkaufspreise berücksichtigt.

Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit

Risiken durch Produktionsausfälle und Betriebsunterbrechungen sind in ausreichendem Umfang versichert.

Sonstige Risiken

Es sind keine weiteren Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage absehbar.

2) Chancenbericht

Dem Wettbewerb begegnen wir mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität.

Unsere kundenspezifischen Produktentwicklungen sowie die hohe Fertigungstiefe und Flexibilität sind weitere Chancen für eine positive Entwicklung.

3) Gesamtaussage

Risiken für die künftige Entwicklung gehen von der schwierig einzuschätzenden konjunkturellen Lage u.a. aufgrund der hohen Inflation und der geopolitischen Spannungen aus.

V) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die bestehenden Finanzinstrumente des Unternehmens sind im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Da die Forderungen im Wesentlichen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, werden diese in der Regel im Rahmen der Zahlungsziele vereinnahmt.

Bei finanziellen Vermögenswerten werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, sobald Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind.

VI) Erklärung zur Unternehmensführung/Angaben zur Frauenquote

Im Jahr 2021 wurde die Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung der Otto Dunkel GmbH in den nächsten fünf Jahren, d.h. bis zum Jahr 2026, auf jeweils eine Frau festgelegt.

 

Mühldorf, den 15. April 2024

Otto Dunkel GmbH

Dr.-Ing. Kurt Woek

Robert Klemisch

Geschäftsführung

Dr. Josef Leitner

Geschäftsführung

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach § 21 EntgTranspG

Am 6. Juli 2017 ist das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz- EntgTranspG) in Kraft getreten. Das Gesetz verpflichtet bestimmte Arbeitgeber einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit zu erstellen. In diesem Bericht sollen Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen sowie Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer dargestellt werden. Der Bericht muss nach Geschlecht aufgeschlüsselte Angaben zur durchschnittlichen Gesamtzahl der Beschäftigten sowie zur durchschnittlichen Zahl der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten enthalten. Dieser gesetzlichen Verpflichtung kommen wir im Folgenden nach:

I) Statistische Angaben

2022 2021 2020
Gesamtzahl aller Beschäftigter: 1188 1107 1073
Anzahl weiblicher Beschäftigter 431 418 425
Anzahl männlicher Beschäftigter: 757 689 648
Anzahl weiblicher Beschäftigter in Teilzeit: 101 93 93
Anzahl weiblicher Beschäftigter in Vollzeit: 330 325 331
Anzahl männlicher Beschäftigter in Teilzeit: 40 38 33
Anzahl männlicher Beschäftigter in Vollzeit: 717 651 615

Die Veränderung im Vergleich zu 2019 (dem Jahr des letzten Berichts zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit):

2022 2019 Veränd.
Gesamtzahl aller Beschäftigter: 1188 1054 134
Gesamtzahl weiblicher Beschäftigter: 431 413 18
Gesamtzahl männlicher Beschäftigter: 757 641 116
Anzahl weiblicher Beschäftigter in Teilzeit: 101 91 10
Anzahl weiblicher Beschäftigter in Vollzeit: 330 322 8
Anzahl männlicher Beschäftigter in Teilzeit: 40 23 17
Anzahl männlicher Beschäftigter in Vollzeit: 717 618 99

II) Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen

Das Unternehmen bietet folgende Maßnahmen zur Förderung der Gleichberechtigung und Chancengleichheit an:

Es wird ein monatliches Firmenkindergeld ab dem zweiten leiblichen, adoptierten oder Pflegekind gewährt, welches finanziell die Vereinbarkeit von Familie und Beruf überstützen soll. Es erfolgt keine Kürzung bei Teilzeitbeschäftigung.

Mitarbeiter/innen, welche zur Pflege eines erkrankten Kindes der Arbeit fernbleiben, haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung für den ersten Tag der Erkrankung. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige soziale Leistung, die bis zu fünf Mal im Jahr in Anspruch genommen werden kann, solange das Kind nicht das achte Lebensjahr erreicht hat.

Jährlich im April findet der Girls' Day bzw. Mädchen-Zukunftstag für Schülerinnen bis zur zehnten Klasse statt. Der bundesweite Aktionstag dient dazu Geschlechterklischees bei der Berufswahl abzubauen.

ODU bietet Technik hautnah - zum Anschauen und Ausprobieren in den Bereichen Metall, Kunststoff, Chemie, Elektrotechnik und Konstruktion.

Seit vielen Jahren übernimmt ODU soziale Verantwortung und legt besonderen Wert darauf, die Mitarbeiter-/innen bestmöglich abzusichern. Informationsveranstaltungen und Beratungstermine finden regelmäßig remote oder auch inhouse statt. Mit einem Arbeitgeberzuschuss bis zu 25% monatlich werden Vorsorgeleistungen zur betrieblichen Altersvorsorge sowie Berufsunfähigkeit unterstützt. Des Weiteren wird ein Zuschuss bis zu 40 € monatlich für vermögenswirksame Leistungen gewährt.

Mitarbeiter/innen erhalten bedarfsorientierte Möglichkeiten zur Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen um Know-how zu erhalten bzw. zu erweitern und Ihre persönlichen, sozialen sowie methodischen Kompetenzen auszubauen. Berufsbegleitende Weiterbildung wird durch Bildungsurlaub und Kostenerstattung gefördert.

III) Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern

Unsere Beschäftigten werden grundsätzlich auf der Grundlage ihrer Qualifikation und ihrer Fähigkeiten ausgesucht, eingestellt und gefördert.

Bei der Festlegung der individuellen Entlohnung von Beschäftigten wird bei der Otto Dunkel GmbH nicht nach Geschlecht differenziert.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Otto Dunkel GmbH, Mühldorf am Inn

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Otto Dunkel GmbH, Mühldorf am Inn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Otto Dunkel GmbH, Mühldorf am Inn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31, Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) und den als Anlage zum Lagebericht beigefügten Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach § 21 Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) habe ich in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf die oben genannten nicht inhaltlich geprüften Bestandteile und Anlagen des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile und Anlagen des Lageberichts.

Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls ich auf Grundlage der von mir durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelange, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, bin ich verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Ich habe in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür» dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 19. April 2024

Geier, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 in Sitzungen und aufgrund schriftlicher und mündlicher Berichte der Geschäftsführung eingehend über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens sowie über die grundsätzliche Geschäftspolitik unterrichten lassen. Dabei wurden das Risikomanagement ebenso erörtert, wie die Zukunftsplanung des Unternehmens. Auch außerhalb der Sitzungen bestanden enge Kontakte zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung.

Auf der Grundlage dieser Berichterstattung hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung laufend überwacht. Alle Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Dem Aufsichtsrat lag der Bericht des zum Abschlußprüfer bestellten Herrn Alexander Geier, Wirtschaftsprüfer von Dr. Heudorfer und Partner, vom 19. April 2024 vor. Der Prüfungsbericht wurde in der Aufsichtsratssitzung am 22. Mai 2024 gemeinsam mit Herrn Geier besprochen.

Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfungen sind keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den Jahresabschluss mit Lagebericht zum 31. Dezember 2023. Dem Gewinnverwendungsvorschlag schließen wir uns an.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, den Mitgliedern der Geschäftsleitung und allen Mitarbeitern der Gesellschaft und den mit ihr verbundenen Unternehmen für ihr erfolgreiches Engagement und ihre guten Leistungen im Geschäftsjahr 2023.

 

23. Mai 2024

Der Aufsichtsrat

Dr. Stefan Gilch, Vorsitzender

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