Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 1334
Vorher
Autohaus Nord Hermann Schwarz GmbH
Eingetragen
7.8.1980
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Geändert, nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von eigenem Vermögen, insbesondere von Immobilien und Gesellschaftsbeteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Schwarz
seit 30.8.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gebrüder Schwarz Immobilien GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Höhenweg 41, 35041 Marburg
460.400 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Nord Hermann Schwarz GmbH

Marburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliches und rechtliches Umfeld

Entgegen den Erwartungen der deutschen Wirtschaft auf eine mögliche ökonomische Erholung in 2023 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Das Wachstum fiel infolge der weiterhin massiven Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, spürbar durch die damit einhergegangene Energie-Krise und der weiterhin hohen Inflation (+ 5,9 % im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber dem Vorjahr), für die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland deutlich geringer aus. Hinzu kamen wie im Vorjahr Material- und Lieferengpässe sowie steigende Preise in nahezu allen Wirtschaftssegmenten. Auch der Fachkräftemangel nahm weiteren Einfluss auf diese Entwicklung.

Der Automobilmarkt schwenkte 2023 wieder von einem Nachfrageüberhang aus den vergangenen Jahren in einen Angebotsüberhang. Dies wirkt sich auf die Preise der Neufahrzeuge und Gebrauchtfahrzeuge aus und setzt die Deckungsbeiträge bei den Händlern unter Druck. Chinesische Hersteller drängen in die europäischen Märkte, dies wiederum nutzen Händler und integrieren chinesische Marken und von chinesischen Herstellern übernommene Marken in ihre Gruppen. Die Investitionen in digitale Dienste im Servicebereich und Verkaufsbereich sowie voran beschriebene Entwicklungen fördern den weiteren voranschreitenden Konzentrationsprozess der Händler.

Geschäftsentwicklung

Im Berichtsjahr verringerte sich der Gesamtumsatz um 1,9 %.

Die Sparten entwickelten sich unterschiedlich.

Der Umsatz im PKW-Bereich stieg um 2,6 %, mit einem Fahrzeugabsatz von 263 Einheiten.

Im Transporter-Bereich minderte sich der Umsatz um 38,3 %, mit einem Fahrzeugabsatz von 237 Einheiten.

Im LKW-Bereich konnten wir den Umsatz um 6,1 % steigern. Die Anzahl der verkauften Fahrzeuge betrug 94 Einheiten.

Der Gesamtumsatz beim Fahrzeugabsatz ging um 14,0 % zurück.

2. Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 791 (d.s. 7,3 %) verschlechtert. Der Materialaufwand stieg leicht um 1,6 % auf T€ 17.125 (2022: T€ 16.856) und der Personalaufwand stieg von T€ 5.255 in 2022 auf T€ 5.474 in 2023.

Der Jahresüberschuss verringerte sich von T€ 2.298 im Vorjahr um T€ 257 (d.s. 11,2 %) auf T€ 2.041 im Berichtsjahr.

3. Finanzlage

Die liquiden Mittel einschließlich der Wertpapiere des Umlaufvermögens haben sich um T€ 419 gemindert.

Die wichtigsten Finanzindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

- Jahresüberschuss 2023 T€ 2.041 (Vorjahr: T€ 2.298)

- Cashflow 2023 T€ 2.456 (Vorjahr: T€ 2.672)

4. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich im Berichtsjahr um T€ 1.884 erhöht (von T€ 28.637 auf T€ 30.521).

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens verminderte sich von 33,1 % auf 30,7 %.

Das Eigenkapital hat sich absolut um den Jahresüberschuss (T€ 2.041) von T€ 22.733 auf T€ 24.774 erhöht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 79,4 % auf 81,2 %. Entsprechend hat sich der Anteil des Fremdkapitals vermindert. Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

5. Risikobericht

Für jede Sparte: LKW, PKW, Transporter und für den Servicebereich erfolgt ein ständiger Planzahlenvergleich auf Grundlage der Zielvereinbarungen mit dem `Holesaler`. Dem Risiko von Forderungsausfällen begegnen wir durch einen erhöhten Anteil von Sofortrechnungen und Barzahlern`. Durch konsequentes Forderungsmanagement reduzieren wir Forderungsausfälle und vermindern unser Risiko. Die Preisänderungsrisiken auf der Absatzseite haben sich im Berichtsjahr deutlich erhöht, insbesondere bei Gebraucht- und Vorführwagen tragen wir ein erhöhtes Risiko auf Grund der stark rückläufigen Nachfrage bei Elektrofahrzeugen und damit verbundenen sinkenden Marktwerten von Elektrofahrzeugen. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Wir haben durch Investitionen in erneuerbare Energie den Versuch unternommen uns von fossilen Energieträgern unabhängiger zu machen, was vollständig derzeit technisch nicht möglich ist.

Es ist uns am Standort Marburg gelungen, unsere CO 2 Emissionen nennenswert zu reduzieren.

6. Prognosebericht

Der Konzentrationsprozess bei den markengebundenen Autohäusern wird weitergehen. Digitale Vertriebskanäle der Hersteller und Dritter verdrängen zunehmend den klassischen Automobilhandel. Die Mercedes-Benz AG hat seit Mai 2023 die Vertriebsverträge aller deutschen Handelsvertreter auf Agenturverträge umgestellt. Damit ist für uns eine erhebliche Kürzung der Roh Marge verbunden, die uns dazu verpflichtet bis Juli 2023 Personalkosten zu reduzieren. Der inter-Brand Wettbewerb soll mit dem neuen Vertriebssystem reduziert werden, für die Kunden sollen deutschlandweit einheitliche Transaktionspreise für die Fahrzeuge durchgesetzt werden. Auf Grund der Tatsache, dass uns im neuen Vertriebsmodell Restwertrisiken aus Leasing und Finanzierungsrückläufern vom "Wholesaler" abgenommen werden, ist unser Geschäft in Zukunft weniger risikobehaftet, aber auch weniger ertragsstark.

Die gesamte Automobilindustrie in Deutschland wird in den nächsten Jahren weiter politisch und wirtschaftlich unter großen Druck gesetzt.

Der inhabergeführte mittelständische, markengebundene Autohandel wird durch große Handelsgruppen verdrängt. Die Fahrzeughersteller definieren Mindestbetriebsgrößen und Mindestabsatzmengen, welche nur noch durch Handelsgruppen mit mehreren Betriebsstätten erfüllt werden können. Aus diesem Grund haben auch wir unser operatives Geschäft zum 01.07.2024 an die Senger-Gruppe verkauft.

Zukünftig wird sich die Gesellschaft im Wesentlichen auf die Verwaltung eigenen Vermögens beschränken. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis.

Die im Lagebericht aufgeführten zukunftsbezogenen Aussagen wurden auf der Grundlage unserer Erwartungen und Einschätzungen über künftige uns betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder schlechter ausfallen als dargestellt.

 

Marburg, den 22.08.2024

Fabian Schwarz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.128.077,55 2.860.737,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 2.124.375,55 2.857.035,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
2. technische Anlagen und Maschinen 126.226,00 100.528,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.998.146,55 2.756.504,03
III. Finanzanlagen 3.700,00 3.700,00
1. sonstige Finanzanlagen 3.700,00 3.700,00
B. Umlaufvermögen 28.391.351,42 25.775.084,49
I. Vorräte 2.317.819,79 1.727.001,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.890.267,97 16.445.000,83
1. sonstige Vermögensgegenstände 18.890.267,97 16.445.000,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.950.641,79 4.330.482,36
III. Wertpapiere 6.280.737,88 6.286.989,66
1. sonstige Wertpapiere 6.280.737,88 6.286.989,66
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 902.525,78 1.316.092,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.500,00 1.500,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 30.520.928,97 28.637.321,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 24.773.916,27 22.732.976,28
I. gezeichnetes Kapital 460.400,00 460.400,00
II. Kapitalrücklage 1.881.842,03 1.881.842,03
III. Gewinnvortrag 20.390.734,25 18.092.394,59
IV. Jahresüberschuss 2.040.939,99 2.298.339,66
B. Rückstellungen 1.744.253,56 1.921.420,46
C. Verbindlichkeiten 4.002.759,14 3.982.924,78
1. sonstige Verbindlichkeiten 4.002.759,14 3.982.924,78
davon aus Steuern 184.218,15 56.334,74
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.495,88 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 30.520.928,97 28.637.321,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.541.616,79 11.084.616,11
2. Personalaufwand 5.474.472,03 5.261.364,88
a) Löhne und Gehälter 4.598.901,11 4.339.041,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 875.570,92 922.322,91
3. Abschreibungen 415.025,40 374.445,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 415.025,40 374.445,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.070.469,04 2.152.899,94
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 229.445,99 83.346,99
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.251,78 74.975,22
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.849,11 20,85
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.801.995,42 3.304.256,61
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 761.055,43 1.005.916,95
Jahresüberschuss 2.040.939,99 2.298.339,66

Anhang 2023

Autohaus Nord Hermann Schwarz GmbH, Marburg

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Sitz der Gesellschaft ist Marburg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Marburg unter der Nummer HRB 1334 eingetragen.

2. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB. Dementsprechend wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

4. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anlagegüter werden nach der jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.

5. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Ersatzteile und Zubehör) werden nach der Methode der Durchschnittsbewertung mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis bewertet. Erkennbaren Risiken aufgrund verminderter Verwertbarkeit und überdurchschnittlicher Lagerdauer wurde durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die Bewertung der Handelsware (Neu- und Gebrauchtfahrzeuge) erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis. Dabei werden die Gebrauchtfahrzeuge jedoch maximal mit den realisierten Verkaufspreisen abzüglich 15 % für Vertriebskosten bewertet.

6. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für das generelle Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % gebildet.

7. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Zeitwert am Abschlussstichtag bilanziert.

8. Bankguthaben und Kassenbestände sind mit dem Nominalwert angesetzt.

9. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung von zukünftigen Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

10. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

11. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel (Blatt 4 und 5) verwiesen.

12. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 357 (Vorjahr: T€ 621) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

13. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit T€ 2.303 Forderungen gegenüber Gesellschaftern. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 7.195 enthalten, die eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben.

14. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u. a. Rückstellungen für Personalkosten (T€ 522) und Ankaufsverpflichtungen aus Leasinggeschäften (T€ 240).

15. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von T€ 185 (Vorjahr: T€ 56) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr.

IV. Sonstige Angaben

16. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus dem bis zum 30. Juni 2024 laufenden Mietvertrag. Der jährliche Mietzins beläuft sich auf T€ 412 (Vorjahr: T€ 823). Mit Wirkung zum 01. Juli 2024 wurde der operative Geschäftsbetrieb veräußert.

17. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

• Herr Manfred Schwarz, Marburg

• Herr Fabian Schwarz, Marburg Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

18. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 96 (Vorjahr: 103).

 

Marburg, den 22. August 2024

Manfred Schwarz

Fabian Schwarz

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.082.260,80 0,00 0,00 1.082.260,80
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 70.046,99 0,00 0,00 70.046,99
Maschinen und maschinelle Anlagen 773.967,20 91.690,88 22.700,00 842.958,08
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.851.821,43 1.828.709,93 2.518.260,64 4.162.270,72
5.695.835,62 1.920.400,81 2.540.960,64 5.075.275,79
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 3.700,00 0,00 0,00 3.700,00
Gesamt 6.781.796,42 1.920.400,81 2.540.960,64 6.161.236,59
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.082.258,80 0,00 0,00 1.082.258,80
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 70.043,99 0,00 0,00 70.043,99
Maschinen und maschinelle Anlagen 673.439,20 46.180,88 2.888,00 716.732,08
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.095.317,40 368.844,52 300.037,75 2.164.124,17
2.838.800,59 415.025,40 302.925,75 2.950.900,24
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 3.921.059,39 415.025,40 302.925,75 4.033.159,04
Buchwert
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
Maschinen und maschinelle Anlagen 126.226,00 100.528,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.998.146,55 2.756.504,03
2.124.375,55 2.857.035,03
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 3.700,00 3.700,00
Gesamt 2.128.077,55 2.860.737,03

sonstige Berichtsbestandteile

 

Marburg, den 22. August 2024

Manfred Schwarz

Fabian Schwarz

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Nord Hermann Schwarz GmbH, Marburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Nord Hermann Schwarz GmbH, Marburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Nord Hermann Schwarz GmbH, Marburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Marburg, den 22. August 2024

GBZ Revisions und Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Rausch, Wirtschaftsprüfer

Boller, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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