TAHE Immobilien-Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Henkelmann seit 7.4.2020 | Geschäftsführer |
Bill Harry Talayman seit 27.8.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bill Harry TalaymanKAL EL Holding GmbH | 51.00% |
Ralf HenkelmannCorellia Verwaltungsgesellschaft mbH | 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bremer Stahl Service GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Bremer Stahl Service GmbH, BremenGrundlagen des Unternehmens Die Bremer Stahl Service GmbH (BSS) ist im Handelsregister unter HRB 34845, Amtsgericht Bremen eingetragen, der Gegenstand des Unternehmens ist Stahlhandel/Stahlservice. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in der Ludwig-von-Kapff-Straße 5, 28309 Bremen sowohl das Lager als auch die Produktion, inkl. der Verwaltung und den Vertrieb. Darüber hinaus gibt es ein Vertriebsbüro mit 4 Mitarbeitern in Recklinghausen und 2 Mitarbeitern im Home-Office, Das Verkaufsgebiet erstreckt sich über ganz Deutschland, Skandinavien und Benelux. Durch ein bewährtes Logistikkonzept kann jeder Kunde erreicht werden. BSS versteht sich als Partner auf technischer Ebene, inklusive der Komponentenfertigung von Schweißbaugruppen oder Konstruktionen. Wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells, ist die hochwertige Anarbeitung von Stahlkomponenten mittels Laser-, Autogen- und Plasmaanlagen. Darüber hinaus wird der Maschinenbau, Zahnradbau und Getriebebau, mit gesägten Scheiben aus Rundstahl beliefert. Die Inhaber legen Wert auf einen mit Respekt und Anerkennung basierenden Führungsstil und investieren kontinuierlich in die Entwicklung und Weiterbildung der Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahl der Bremer Stahl Service GmbH belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf 64 Mitarbeiter, inkl. 3 Auszubildenden, inkl. 9 Teilzeitbeschäftige. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 Die Wirtschaft stellte sich im Jahr 2023 mit negativen Tendenzen dar. Die Zinswende nahm dem Baugewerbe und dem privaten Konsum den Nachfrageschwung. Die staatlichen Kosten für die vor dem Krieg geflüchteten Ukrainer, belasteten die öffentlichen Haushalte des Bundes und der Kommunen erheblich. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um +0,7 % höher, im Vergleich zum Jahr 2022 fiel die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um -0,30 %. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 insgesamt schwächer als im Jahr 2022 und zeichneten einen Rückgang von preisbereinigten -0,8 % zum Vorjahr. Besonders die Ausgaben für langlebige Güter, wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte, gingen um -6,2 % zurück. Die Konsumausgaben des Staates gingen erstmalig seit fast 20 Jahren zurück (preisbereinigt um -1,7 %). Besonders der hohe Aufwand im Zusammenhang mit der Corona Pandemie fielen weg. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2022 nach vorläufigen Berechnungen, mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Die Defizitgrenze von -3,00 % (Referenzwert aus dem Stabilitäts- und Wachstumspaket) ist 2023 erneut mit -2,0 % unterschritten. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Lagerabsatz Der Lagerabsatz im Jahr 2023 verlief schleppend. Das erste Quartal 2023 war gestützt durch eine stabile Auftragslage aus dem IV. Quartal 2022, noch zufriedenstellend. Im April 2023 brach der Absatz um fast 30 % ein. In den Folgemonaten des Jahres 2023 konnte der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden, sodass das vergangene Geschäftsjahr mengenmäßig als das schlechteste, seit dem Krisenjahr 2009, in die Geschichte eingeht. Es waren am Ende rund 13 % weniger Lagerabsatz als im Vorjahr. Lagerbestand und Lagerreichweite Nach den niedrigen Lagerbeständen in den Jahren 2020 & 2021, wurden aufgrund der Annahme von Versorgungsengpässen im Frühjahr 2022, die Bestände im Markt massiv aufgebaut, jedoch bis Ende des Jahres 2022 wieder auf den Wert von 2019 abgebaut. Im Jahr 2023 wurde im ersten Quartal der Bestand leicht angehoben und blieb dann bis November auf einem stabilen, aber niedrigeren Niveau. Am Ende beliefen sich die Bestände auf einem sehr niedrigen Wert von 1,85 Mio. t, das ist der niedrigste Lagerbestand seit Einführung der Stahlhandelsstatistik vor über 30 Jahren. Die Lagerreichweite lag mit 78 Tagen im Durchschnitt, etwas geringer als im Vorjahr 2022. Lagerverkaufspreise Durch die Preisblase, getrieben durch die Versorgungsangst aufgrund des Ukraine Krieges, gab es einen erheblichen Preisanstieg bis Mai/ Juni 2022. Erst zum Jahreswechsel 2022/2023 kam der Preisverfall zum Stillstand und blieb bis Ende März 2023 stabil, danach gab es ab Mai bis September wieder eine Preisphase mit nachlassender Tendenz. Ab Oktober wurde der Preis stabiler und ab Jahreswechsel 2023/2024 kam es zu einer leichten Preiserholung. Quelle: Jahresbericht BDS 2023 Quelle: Jahresbericht BDS 2023 Geschäftsverlauf 2023 Durch den guten Auftragsvorlauf aus dem Jahre 2022 war das erste Quartal 2023 im Absatz, Umsatz und Rohertrag besser als budgetiert, der starke Rückgang in den Folgequartalen im Lagerabsatz und Preis, hat den guten Jahresstart mehr als negativ kompensiert. Das 3. Quartal 2023 war auf dem Niveau des 2. Quartals, das 4. Quartal war, trotz des traditionell schwachen Dezember, deutlich besser als die Vor-Quartale. Der Verlust aus dem starken Preisverfall konnte durch eine professionelle Bestandsführung gemildert werden. Dies zeigen die steigenden Roherträge zum Ende des Jahres. Ertragslage Die Ertragslage ist zufriedenstellend, mit einem Umsatz von 24.644.479,75 EUR (VJ 35.432.934,20 EUR) und einem Rohertrag von 8.555.279,79 EUR, ist ein Jahresüberschuss gem. HGB von 1.078.435,26 EUR ausgewiesen worden. Der Umsatzrückgang von -30% ist preisbedingt sehr hoch, dennoch ist ein leichter Absatzrückgang in allen Bereichen festzustellen. Finanzlage Die Kredite zur Finanzierung des Umlaufvermögen wurden planmäßig bedient und vollständig getilgt. Die Liquiditätslage ist dem Geschäft mehr als angemessen, es wurden Anlagepositionen eingegangen. Die Gesellschaft hat eine Eigenkapitalquote von 70,39 % und eine Fremdkapitalquote von 29,35 %. Für ausgewählte Kunden hat die Aktivbank, Frankfurt das Factoring übernommen, diese Maßnahme dient zur Liquiditätssicherung und Abfederung von längeren Kundenzielen. Zur Absicherung der gesamten Forderungen wird grundsätzlich eine Warenkreditversicherung eingesetzt. Das Risiko wird über die Atradius Vers. Köln gedeckt. Es gab im Jahr 2023 keine BSS betreffenden Insolvenzen. Die Finanzlage bleibt stabil, wobei das Unternehmen über ausreichende Liquiditätsreserven verfügt, um kurzfristige Verbindlichkeiten zu decken und langfristige Investitionen zu tätigen. Die Eigenkapitalquote und die Gesamtkapitalrendite des Unternehmens, liegen über dem branchenüblichen Wert und zeigen eine solide finanzielle Basis. Vermögenslage Die Gesellschaft hat eine Eigenkapitalquote von 70,39 % und eine Fremdkapitalquote von 29,35 %. Der Bestandswert des Warenlagers beträgt 3.291.574,16 EUR nach Inventur. Die Warenbestände wurden im Rahmen der Bewertungskontinuität, mit dem Last in First Out Verfahren, kurz Lifo bewertet. Durch die Bewertung mit diesem Verbrauchsfolgeverfahren beträgt der Warenbestand an Vorräten 3.291.574,16 EUR (4.442.469,26 EUR). Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Zukünftige Entwicklung Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 lag im Rahmen des Budgets. Es wird von einer Markterholung ab Februar 2024 ausgegangen, die dann in vermehrte Auftragseingänge und in eine stabilere Rohertragssituation münden wird. Insgesamt gehen wir von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Aufgrund der eingetrübten Gesamtwirtschaft in Deutschland, gehen wir von einer nicht wachsenden Nachfrage und einer Margenentwicklung der Vorquartale aus. Beim Jahresergebnis 2024 rechnen wir trotz dem von uns erwarteten leichten Umsatzanstieg (preisbedingt), mit einem nennenswerten Rückgang. Grund hierfür sind die einerseits geringeren Margen und anderseits die deutlich steigenden Kosten in den Bereichen Personal, Energie, Logistik, sowie die allgemeinen Kostenerhöhungen. Chancen Viele Kundenbranchen sind im Kundenportfolio vom Bremer Stahl Service noch unterrepräsentiert, sodass wir auch ohne konjunkturelles Wachstum hier weitere, zusätzliche Absatzchancen sehen. Der hohe Ölpreis wird auch das Offshore und Ölzuliefergeschäft stabil halten. BSS ist im Vergleich zu den Wettbewerbern sehr gut aufgestellt. Auf der einen Seite fokussieren wir uns auf die hochwertige Anarbeitung und akquirieren vorzugsweise margenstärkere Aufträge. Auf der anderen Seite ist der Anteil des Einsatzmaterials bei nur ca. 50 %, sodass es keine größeren Probleme bei der Wiederbeschaffung und Versorgungssicherheit bei den Vorlieferanten geben sollte. Es wird weiterhin in Digitalisierung und Automatisation investiert. Im Jahr 2023 ist eine vollautomatische Roboterzelle, die die Aufgabe des "Putzen der Brennteile" und des Strahlens übernimmt, eingeführt worden. Diese Investition führt zu kürzeren Durchlaufzeiten und höherer Kapazität bei geringer personeller Begleitung. Darüber hinaus haben wir ein neues PPS-System im 2. Quartal 2024 installiert, woraus sich eine erhebliche Verbesserung bei den Durchlaufzeiten ergeben sollte. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen strebt die Bremer Stahl Service GmbH danach, Umweltauswirkungen zu minimieren und nachhaltiges Verhalten zu fördern. Eine Diskussion über umweltfreundliche Verpackungsmaterialien, Energieeffizienzmaßnahmen und Abfallmanagement wird regelmäßig vorgenommen. Risiken Wir sind gesetzlich verpflichtet auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem, als Bestandteil der Unternehmensplanung, implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in konjunkturellen Einflüssen und politischen Schutzmaßnahmen (Antidumping, safe guards), wie auch in weiteren Entscheidungen des Bundes zu den Themen Nachhaltigkeit und Energiewende. Die zu erwartenden Forderungen von der Arbeitnehmerseite und die darauffolgenden Tarifabschlüsse im Jahr 2024, werden massiven Einfluss auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die Gesellschaft haben. Es ist zusätzlich mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Das Hygiene- und Testkonzept hat sich als Maßnahme gegen den Corona-Virus (SARS-CoV-2) bewehrt. Es gab keine direkten Einschränkungen durch Krankheitsfälle oder Quarantänemaßnahmen. Die Mehrkosten für Tests und Ausfälle sind mit max. 5 TEUR zu beziffern und sind eine sinnvolle Investition zur Absicherung des Geschäftsbetriebs. Die Maßnahmen sind seit dem 01.3.2023 eingestellt. Für das Jahr 2024 sehen wir in Deutschland kein besonderes Risiko mehr. Zinsänderungsrisiken werden für das Unternehmen kurz- und mittelfristig nicht gesehen. Bei den bestehenden Finanzierungen wurde bereits auf ein Mix aus Festzinskonditionen und variablen Komponenten gesetzt, was mögliche Risiken für die Unternehmensfinanzierungen überschaubar macht. Währungsrisiken aus Forderungen an Auftraggeber und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Subunternehmern in fremder Währung gibt es nicht. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für ab 2019 angeschaffte Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 800,00 wird der Untergang innerhalb des Wirtschaftsjahres angenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Dabei wurde die Bewertungsmethode gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf alle nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für Ausgaben, die den Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen, wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Barwert unter Zugrundelegung des maßgeblichen Zinssatzes der Deutschen Bundesbank bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es besteht eine unterschiedliche Wertansetzung bei den Pensionsrückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Auf Grund von aktiven latenten Steuern wird das Wahlrecht nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB in Anspruch genommen und auf den Ausweis in der Handelsbilanz verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen zum 31.12.2023 aus Leasing- und Mietverträgen betragen insgesamt 2.512. Davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 24 TEUR, 1 bis 5 Jahre 188 TEUR und über 5 Jahre 2.300 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 39.064,90 EUR. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 226.248,00 EUR (Vorjahr: 277.148,00 EUR). Eigenkapital In 2023 wurden insgesamt 500 TEUR aus dem Jahresüberschuss per 31.12.2022 an die Gesellschafter ausgeschüttet.
Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen i.H.v. 725.302,76 EUR sind im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen i. H. v. 123.295,83 EUR sowie für Grundsteuer 2021 bis 2023 i. H. v. 341.701,20 EUR enthalten. Verbindlichkeiten Wegen der Laufzeit und der Besicherungen der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 1.078.435,26 EUR. Der Jahresüberschuss wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht: Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht konkret abschätzbar. Unterschrift der Geschäftsführung
Bremen, 08. Juli 2024 gez. B. Talayman gez. R. Henkelmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bremer Stahl Service GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bremer Stahl Service GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bremer Stahl Service GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Delmenhorst, den 8. Juli 2024 AWP
Abel, Wilke & Co. GmbH
Matthias Blümel, Wirtschaftsprüfer |
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