Extrude Hone Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Matt seit 30.6.2023 | Geschäftsführer |
Christian Bernert seit 4.1.2023 | Geschäftsführer |
James Patrick Walshe seit 7.9.2017 | Prokura |
Ralf Krieger seit 15.1.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Extrude Hone LLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Extrude Hone GmbHHolzgünzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für Offenlegungszwecke1. Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell Die Firma Extrude Hone GmbH (EXH) entwickelt, fertigt und vertreibt Produktionsanlagen zum Entgraten bzw. zum Veredeln von Oberflächen von metallischen Bauteilen. Das Produktportfolio deckt, angepasst an die Anforderungen des globalen Marktes, drei unterschiedliche Fertigungstechnologien ab, die sich wie folgt gliedern: AFM = Abrasive Flow Machining = Druckfließläppen ECM = Electro Chemical Machining = Elektrochemisches Entgraten TEM = Thermal Deburring = Thermisches Entgraten Die EXH GmbH ist nicht nur Lieferant für Maschinen und Anlagen, sondern auch Anbieter von umfangreichen Serviceleistungen bis hin zu Lohnbearbeitung für Kunden. Sie verfügt dabei über einen sehr großen Kundenstamm im In- und Ausland. Für jeden Prozess bietet die EXH GmbH eine Reihe unterschiedlicher Standardmaschinen an, die an einzelnen Kundenwünschen angepasst werden können. Neben dem modularen System plant, entwickelt und fertigt die EXH GmbH auch individuelle Maschinenkonzepte für teilweise sehr spezielle Markt- bzw. Kundenanforderungen. 1.2 Wichtige Ereignisse im Wirtschaftsjahr Die EXH GmbH erzielte einen stabilen Umsatz in 2023 und konnte aufgrund des Produktmixes und Produktivitätssteigerungen das Ergebnis leicht steigern. 1.3 Forschung und Entwicklung Unsere Forschungs- und Entwicklungskosten belaufen sich auf T€ 39 (Vorjahr T€ 41) und haben sich somit gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Im Geschäftsjahr wurden keine Entwicklungskosten aktiviert. 1.4 Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 142 getätigt. Der Großteil der Investitionen wurde für Sachanlagen verwendet. Dem standen Abschreibungen von T€ 841 gegenüber (Vorjahr T€ 596). Im Jahr 2023 enthielten die Abschreibungen T€ 381 an außerplanmäßigen Abschreibungen, basierend auf der Abwertung einer nicht mehr benötigten kundenspezifischen Produktionsanlage. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat seit Ende des Jahres 2022 mit Auftragseinbußen zu kämpfen. Den Tiefststand erreichte die Auftragslage im August 2023, in dem die Aufträge um -21 Prozent zum Vorjahr gesunken sind (Source: Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau bis April 2024 | Statista). Der ifo Geschäftsklimaindex in Deutschland ist ebenfalls von 88,7 im Dezember 2022 auf 86,3 im Dezember 2023 gesunken (Source: ifo Geschäftsklimaindex - Monatswerte 2022-2024 | Statista). Diese negative Entwicklung spiegelte sich auch bei den Auftragseingängen für Maschinen bei der EXH GmbH wider. Aufgrund der mehrmonatigen Produktionszeit für Maschinen und des sehr stabilen Service- und Ersatzteilgeschäfts waren die Auswirkungen im Gesamtergebnis für 2023 kaum spürbar. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung des Unternehmens sind Umsatzerlöse, Operatives Ergebnis (EBIT) und EBIT im Verhältnis zu Umsatzerlösen. Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:
2.3 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Das Geschäftsvolumen (Umsatzerlöse) mit T€ 27.754 lag minimal unter dem Vorjahr (T€ 27.826). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 468 (Vorjahr T€ 3.234) enthalten im Wesentlichen Primärkostenweiterbelastungen an Dritte. Der hohe Wert im Vorjahr resultiert vor allem aus einer Forderung gegenüber einem Kunden für ein Großprojekt, das nicht wie geplant abgewickelt werden konnte. Die EXH GmbH befindet sich zurzeit in einem Rechtsstreit, um die Forderung einzuklagen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Prozent vom Umsatz sind aufgrund von Veränderungen im Produktmix und Kostensenkungsmaßnahmen von 47,6% im Vorjahr auf 38,9% gesunken. Die Erhöhung des Personalaufwandes von T€ 8.078 auf T€ 9.155 liegt in erster Linie an der Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie, sowie an der jährlichen Bonuszahlung beim Erreichen gewisser Ziele im Geschäftsjahr. Die Personalaufwandsquote änderte sich von 29,0% auf 33,0%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als Prozent vom Umsatz in Höhe von 17,2% im Vergleich zum Vorjahr (26,2%) gesunken. Der hohe Wert im Vorjahr resultiert vor allem aus einer Verbindlichkeit gegenüber einem Lieferanten in Verbindung mit einem Großprojekt, das nicht wie geplant abgewickelt werden konnte (siehe auch sonstige betriebliche Erträge). Das EBIT erhöhte sich von T€ 1.900 auf T€ 2.261. Die EXH GmbH konnte ihr EBIT-Ergebnis trotz fast gleichbleibender Umsatzerlöse um T€ 361 steigern. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich unverändert zum Vorjahr auf T€ 0. Das Jahresergebnis beläuft sich auf T€ 0 aufgrund des Gewinnausgleichs im Rahmen des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Extrude Hone Holding GmbH als herrschende Gesellschaft. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch die gute Liquidität gewährleistet. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 2.012 (Vorjahr T€ 1.510). Die Bilanzsumme erhöhte sich um T€ 679 auf T€ 15.949 im Berichtszeitraum. Das Anlagevermögen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund einer außerplanmäßigen Abschreibung um T€ 699. Anlagenzugängen von T€ 142 standen Abschreibungen (inkl. Sonderabschreibung) im Berichtszeitraum von T€ 841 gegenüber. Die Vorräte (ohne erhaltene Anzahlungen) verringerten sich um T€ 137 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 3.262. Die erhaltenen Anzahlungen sind aufgrund des Rückganges des Auftragsbestandes von T€ 2.542 auf T€ 664 gesunken. Die Forderungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 847 auf T€ 7.792 angestiegen. Dies betrifft sowohl die Forderungen an fremde Dritte als auch Forderungen an verbundene Unternehmen. Das Eigenkapital bleibt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages zum Vorjahr unverändert. Die Rückstellungen haben sich um T€ 710 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.515 erhöht. Die Verbindlichkeiten haben sich um T€ 31 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 8.777 vermindert. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.864 zurückgingen, stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 1.781. 2.3.3 Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 war auf einem zufriedenstellenden Niveau, besonders unter Berücksichtigung des schwierigen Marktumfelds. Allerdings hatten wir einen signifikanten Rückgang in den Auftragseingängen für Maschinen in der 2. Jahreshälfte 2023 zu verzeichnen. Während unser Fokus in der Vergangenheit stark auf der Automobilindustrie lag, bieten wir neue Lösungen nunmehr verstärkt für andere Industriebereiche an. Wir führen eingeleitete Maßnahmen fort, um einerseits auf die Erweiterung unserer Kundenbasis in andere Industriesegmente zu zielen und andererseits durch unsere, in den letzten Jahren gesteigerten, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten neue Produkte und Lösungen im Markt einzuführen. Die Erweiterung unseres Anwendungsspektrums wird für alle drei Technologien weiter forciert, um die Abhängigkeit vom Automobilsektor weiter zurückzuführen. Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung der EXH GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts trotz des schwachen Auftragseingangs in der 2. Hälfte des Jahres 2023 nur leicht negativ. Durch die beschriebenen Maßnahmen konnte der Auftragsbestand im 1. Quartal 2024 bereits wieder gesteigert werden. 2.3.4 Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 114 Mitarbeiter (Vorjahr 118) beschäftigt. 2.3.5 Umwelt Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben an unseren Produktionsstandorten wird in regelmäßigem Turnus durch externe Dienstleister überwacht. Die EXH GmbH hat eine gültige ISO 14001 Zertifizierung bis 8. Februar 2026. 2.3.6 Sicherheit Mit der Aktion "100 % Sicherheit" hat sich die Gesellschaft das ehrgeizige Ziel gesetzt, keine Arbeitsunfälle mit Personenschaden oder andere Vorfälle wie Brände, Explosionen oder Stoffaustritte in die Umwelt hinzunehmen. Die Unfallrate von Extrude Hone liegt weiterhin deutlich unter dem Branchendurchschnitt und konnte auch in diesem Finanzjahr weiter reduziert werden. Dabei bleibt das Langzeitziel, Null Unfälle zu erreichen oder andere Vorfälle zu vermeiden, bestehen. Wir werden den eingeschlagenen Weg fortführen und durch Maßnahmen wie wiederholende Sicherheitsbegehungen in allen Bereichen und die damit einhergehende Abarbeitung und Beseitigung von Missständen stärken. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagementsystem Als international tätiges Unternehmen ist die EXH GmbH allgemeinen unternehmerischen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, wobei die Schwerpunkte externe, unternehmensstrategische Risiken und Prozessrisiken sind. Um EXH GmbH nicht bestandsgefährdenden Risiken und unkontrollierbaren Entwicklungen auszusetzen, ist ein Risikomanagementsystem implementiert, das neben den bereits bestehenden Controlling-Instrumentarien darauf ausgerichtet ist, Risiken frühzeitig zu erkennen und so weit wie möglich zu begrenzen und Chancen optimal zu nutzen. Die EXH GmbH lässt sich dabei von dem Gedanken leiten, dass Risiken nur durch die Übernahme eines erheblichen Ausmaßes an Eigenverantwortung und die Schaffung einer hohen Risikosensibilität auf allen Ebenen reduziert oder vermieden werden können. Deshalb ist das Risikomanagementsystem ein integrativer Bestandteil der Unternehmensführung der EXH GmbH. Das Risikomanagement wird als originäre Aufgabe der Leiter der Geschäftsbereiche sowie der Prozess- und Projektverantwortlichen verstanden. Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden Risiken mit den Instrumentarien des Risikomanagements identifiziert, klassifiziert und bewertet. Die Risiken wurden in folgende Kategorien eingeteilt:
Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Charakter aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. 3.2 Risikoberichterstattung Aufgrund der derzeitigen Liquiditätslage sind unter Einbeziehung der momentanen kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die Absatz- und Marktrisiken folgen im Wesentlichen der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Abnehmermärkte in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, sowie dem allgemeinen Maschinenbau. Dabei besteht eine Risikoverknüpfung der Automobil- und Luftfahrtindustrie mit der nachgelagerten Zulieferer- und Maschinenbauindustrie in der momentanen Weltwirtschaftssituation. Das Absatzrisiko wird durch einen rollierenden Forecast und die permanente Beobachtung der Kunden- und Marktdaten sowie der Wettbewerber erfasst und analysiert. Des Weiteren hat die Gesellschaft keinen Kunden, mit dem sie mehr als 10 % ihres Segmentumsatzes tätigt. Die aktuelle Entwicklung wird auch für 2024 positiv bewertet. Trotz globaler Spannungen und Logistik- und Inflationsrisiken stufen wir das Absatz- und Marktrisiko zurzeit als gering ein. Beschaffungs- und Produktionsrisiken werden durch die Einbindung der EXH GmbH in die Extrude Hone Gruppe minimiert. Wir stufen diese Risiken als gering ein. Schulungen und Trainingsmaßnahmen fördern Mitarbeiter, binden sie an das Unternehmen und minimieren somit das personelle Risiko. Wir stufen dieses Risiko als gering ein. Währungs- und Kursrisiken werden nicht durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Wir stufen diese Risiken aufgrund der geringen Höhe des Handelsvolumens in Fremdwährung als gering ein. Durch eine tägliche Berichterstattung, eine monatliche 13-Wochen-Vorschau sind Liquiditätsrisiken frühzeitig erkennbar und können durch effektives Cash Management minimiert werden. Des Weiteren sind durch unsere konsequente Kundenpolitik keine wesentlichen Risiken aus Preisänderungen bzw. Ausfall von Kundenforderungen erkennbar. Für jeden Kunden ist ein Kreditlimit im ERP-System hinterlegt, welche regelmäßig durch entsprechende Kreditauskünfte verifiziert und freigegeben werden müssen. Wir stufen diese Risiken als gering ein. 3.3 Gesamtbild zur Risikolage Aufgrund der derzeitigen Ertrags- und Liquiditätslage sind unter Einbeziehung der momentanen kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Das Risikomanagementsystem ermöglicht uns, zeitnah Risiken zu erkennen, um die notwendigen Maßnahmen zur Risikobewältigung zu veranlassen. Angesichts der Unsicherheiten in den globalen Absatz- und Finanzmärkten und deren Auswirkungen auf die Konjunktur haben wir die Beobachtung und Analyse der Absatzmärkte intensiviert. Des Weiteren sind durch unsere konsequente Kundenpolitik keine wesentlichen Risiken aus Preisänderungen bzw. Ausfall von Kundenforderungen erkennbar. 3.4 Chancen Wir verstehen Chancen als Potentiale, die im Wesentlichen über einen Planungszeitraum von über einem Jahr hinausreichen. Daher sind Chancen unserer Einschätzung nach quantitativ nicht prognostizierbar. Daher stellen wir nachfolgend eine qualitative Beurteilung dar. Die EXH GmbH ist als Teil der Extrude Hone Gruppe mit den Gesellschaften in USA, Japan, Indien und China weltweit positioniert und ausgerichtet und somit hinsichtlich aller Synergien optimiert. Damit profitiert sie von der Kompetenz und Leistungsfähigkeit der weltweiten Präsenz. Die EXH GmbH fokussiert sich auf die Identifizierung und Realisierung von Wachstumspotentialen durch technologische Entwicklung, geographische Expansion sowie neue Anwendungen in nachhaltigen Industriesegmenten. 4. Prognose und künftige Entwicklung des Unternehmens Die ersten Monate des Jahres 2024 sind gekennzeichnet von vielen globalen Spannungen, wie der Kriege in der Ukraine und im Gaza-Streifen. Trotzdem ist der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Eurostaaten von Dezember 2022 (42,6) bis April 2024 (45,7) leicht gestiegen (Source: Einkaufsmanagerindex (EMI) in Europa bis April 2024 | Statista). Der ifo Geschäftsklimaindex für die Geschäftserwartungen ist von Dezember 2023 (86,3) bis Mai 2024 (89,3) leicht gestiegen und nahezu auf dem gleichen Niveau, wie im Dezember 2022 (88,7) (Source: ifo Geschäftsklimaindex - Monatswerte 2022-2024 | Statista). Der leicht positive Trend im Einkaufsmanagerindex und der stabile Ifo Geschäftsklimaindex spiegelt unsere Erwartungen für Neuaufträge für das Geschäftsjahr 2024 wider. Aufgrund der Lieferzeiten bei unseren Maschinen wird sich dieser positive Trend noch nicht in 2024 widerspiegeln. Aufgrund der schwachen Auftragslage im 2. Halbjahr 2023 verzeichnen wir eine leicht rückläufige Geschäftsentwicklung bei der EXH in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr. Wir erwarten dies auch für das 2. Halbjahr 2024. Für das Gesamtjahr erwarten wir einen leichten Umsatzrückgang von ca. 5-10%. Durch weitere Kostensenkungs- und Effizienzmaßnahmen erwarten wir aber ein stabiles EBIT-Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Eine Verschärfung der Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten oder andere globale Spannungen, sowie eine Ausweitung der Logistik-Probleme (wie die Schiffsroutenverlängerung um das Horn von Afrika aufgrund des Krieges im Nahen Osten) können allerdings das Ergebnis für 2024 noch negativ beeinflussen.
Holzgünz, den 28. Juni 2024 Andreas Wolfrat, Geschäftsführer Christian Bernert, Geschäftsführer Patrick Matt, Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeI. Allgemeine Angaben Die Extrude Hone GmbH, Holzgünz (EXH), ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB i. V. § 267 Abs. 4 S. 1 HGB. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 16660 im Handelsregister beim Amtsgericht in Memmingen eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erforderliche Vermerke zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens sind weitestgehend im Anhang enthalten. Der Abschluss wurde in EUR ohne Nachkommastellen aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in EUR ohne Nachkommastellen angegeben. Die Aufstellung des Abschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt nach betriebsindividuell geschätzten Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren (Nutzungsrechte nach der Vertragsdauer). Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wird nicht ausgeübt. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens, soweit durch die Herstellung veranlasst, enthalten; Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Anwendung der linearen Methode, mit gegenüber dem Vorjahr unveränderten Sätzen, vorgenommen und auf Basis betriebsindividuell geschätzter Nutzungsdauern von zwei bis zehn Jahren ermittelt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Soweit der nach vorliegenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag der Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu mittels des gleitenden Durchschnittspreises ermittelten Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt, hierbei wurde auch eine verlustfreie Bewertung sichergestellt. Für Aufträge, bei denen der Wert, der insgesamt zu erbringenden Leistungen den Wert des Anspruchs auf die Gegenleistung übersteigt, werden - sofern eine Wertberichtigung des Vorratsvermögens die Risiken nicht ausreichend abdeckt - Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Handelswaren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag bilanziert. Die Anschaffungskosten berücksichtigen Anschaffungsnebenkosten sowie Abzüge für Rabatte und Skonti. Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden vorgenommen. Unverzinsliche, nicht kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, sofern vorliegend, werden zum Barwert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden mit dem Nennwert angesetzt. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der jeweiligen Verpflichtung abgezinst. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden in Höhe des Verpflichtungsüberschusses gebildet, d.h. in Höhe des den Wert der zu erwartenden Gegenleistung übersteigenden Werts der vertraglichen Verpflichtung. Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden im Zugangszeitpunkt mit den Devisenkassamittelkursen in Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag ausgewiesene Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie liquide Mittel oder andere Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden gem. § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden - soweit nicht am Bilanzstichtag ein gesunkener bzw. gestiegener Devisenkassamittelkurs eine Abwertung der Forderung bzw. eine Höherbewertung der Verbindlichkeit erforderlich gemacht hat - zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs bewertet. Valutapositionen, die in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeflossen sind, werden grundsätzlich zu dem am Entstehungstag gültigen Wechselkurs bewertet. Erträge aus der Währungsumrechnung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen, Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in der Gliederung und Entwicklung im Berichtsjahr im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Beteiligung an der Extrude Hone Italia Srl, Brunico, ist von untergeordneter Bedeutung für die Beurteilungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Daher unterbleiben die Angaben im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB gemäß § 286 Abs. 3 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 5.421 (Vorjahr: T€ 4.970) betreffen neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistung an verbundene Unternehmen im Wesentlichen eine Forderung aus einer Darlehensgewährung durch die EXH. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt T€ 50 (Vorjahr: T€ 50); ebenso unverändert ist die Kapitalrücklage T€ 4.607 (Vorjahr: T€ 4.607). Rückstellungen Der Fehlbetrag aus nicht bilanzierten Pensionsverpflichtungen aus unmittelbaren und mittelbaren Zusagen im Sinne von Artikel 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 243. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. In den sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren, der Höhe oder Art nach ungewissen Verpflichtungen entsprechende Rückstellungen eingestellt. Sie beinhalten Vorsorgen, vor allem für Garantieverpflichtungen (T€ 692), Gewährleistungszusagen (T€ 267) sowie sonstige Personalaufwendungen (T€ 1.010). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 5.817 (Vorjahr: T€ 4.036) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit T€ 223 (Vorjahr: T€ 166) im Wesentlichen auf Steuern. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 400 (Vorjahr: T€ 0) enthalten, die eine Restlaufzeit von größer einem Jahr haben. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Zinsergebnis Das Zinsergebnis setzt sich aus Zinserträgen von T€ 0 (Vorjahr: T€ 30) und Zinsaufwendungen von T€ 25 (Vorjahr: T€ 35) zusammen. V. Sonstige Angaben Personal Während des Geschäftsjahres hat die Gesellschaft durchschnittlich 114 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 118), darunter 40 Angestellte, 67 Arbeiter und 7 Auszubildende (Vorjahr: 55 Angestellte, 57 Arbeiter und 6 Auszubildende). Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten aus Leasing- und langfristigen Mietverträgen (Nominalwert) T€ 1.786 - davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr T€ 357 - davon mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren T€ 1.429 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren T€ 0 Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde wahrgenommen von - Andreas Wolfrat, Geschäftsführer, Hohenfurch - Christian Bernert, Geschäftsführer, Zürich / Schweiz (seit 4. Januar 2023) - Patrick Matt, Geschäftsführer, Buxheim (seit 30. Juni 2023) - Alexander Müller, Geschäftsführer, Thierhaupten (bis 4. Januar 2023) Die Angaben der Geschäftsführergehälter sind unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Herr Alexander Müller hat im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Weitere Angaben Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag ist die Extrude Hone Holding GmbH mit Sitz in Holzgünz. Oberste Muttergesellschaft der Gesellschaft, größter und kleinster Konsolidierungskreis ist die Madison Industries Holdings LLC, Chicago, Illinois, USA. Die Madison Industries Holdings LLC erstellt den Konzernabschluss. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Madison Industries Holdings LLC Chicago, Illinois, USA, offengelegt. Ergebnisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Am 14. März 2024 wurde in einem Rechtsstreit mit einem Lieferanten ein Vergleich geschlossen, der die Gesellschaft zu Zahlungen und Lieferungen von Produkten über die kommenden 5 Jahre verpflichtet. Dieser Vergleich hat keine Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung, da diese Verpflichtung bereits zum 31. Dezember 2023 bilanziert war.
Holzgünz, den 28. Juni 2024 Andreas Wolfrat, Geschäftsführer Christian Bernert, Geschäftsführer Patrick Matt, Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Extrude Hone GmbH, Holzgünz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Extrude Hone GmbH, Holzgünz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Extrude Hone GmbH, Holzgünz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 28. Juni 2024 FALK
GmbH & Co KG
Thorsten Bischoff, Wirtschaftsprüfer Dennis Maginot, Wirtschaftsprüfer" Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 8. Juli 2024 festgestellt. |
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