Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 22889
Vorher
Polimoon GmbH
Eingetragen
8.5.1995
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffartikeln jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ober Joachim
seit 25.1.2024
Geschäftsführer
Fabian Joachim Nagel
seit 25.1.2024
Geschäftsführer
Bernd Rudolf Bsonek
seit 1.9.2020
Geschäftsführer
Mark William Miles
seit 1.9.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Berry Global IncUSA
89.90%
AMCOR PLCGBR
10.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.278.230 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Promens Packaging GmbH

Möckern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Promens Packaging GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Promens Packaging GmbH, Möckern - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Promens Packaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 11. Februar 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Grathwol, Wirtschaftsprüfer

Tunn, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.909,85 88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.770.137,19 2.879
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.046.514,20 7.122
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.629,01 490
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.297.240,68 1.208
13.560.521,08 11.699
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.847.120,07 103
17.426.551,00 11.890
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.452.721,58 2.546
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.256.308,09 1.999
3.709.029,67 4.545
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.936.742,18 9.334
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.677.597,76 13.519
3. Sonstige Vermögensgegenstände 29.140,05 1.603
22.643.479,99 24.456
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.115,93 2
26.353.625,59 29.003
43.780.176,59 40.893

Passiva

30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.278.229,70 1.278
II. Gewinnvortrag 19.232.979,10 13.796
III. Jahresüberschuss 3.967.632,69 5.437
24.478.841,49 20.511
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 301.130,78 335
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.244.186,02 1.344
2. Steuerrückstellungen 4.785.859,63 3.545
3. Sonstige Rückstellungen 6.307.627,50 7.911
12.337.673,15 12.800
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 465
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.078.660,07 5.531
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 430.545,42 280
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.153.325,68 971
davon aus Steuern EUR 498.499,41 (Vj. TEUR 910)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 241.958,05 (Vj. TEUR 5)
6.662.531,17 7.247
43.780.176,59 40.893

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

1.10.2021 30.9.2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 55.094.131,56 58.179
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -742.451,84 351
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.243.474,43 786
55.595.154,15 59.316
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.645.835,20 24.050
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.319.915,29 2.381
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.751.144,58 11.638
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.334.032,70 2.422
davon für Altersversorgung EUR 103.888,07 (Vj. TEUR 105)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.770.696,32 1.676
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.207.915,07 9.745
49.029.539,16 51.912
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 360.428,12 386
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.450,15 118
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 18.579,00 (Vj. TEUR 48)
317.977,97 268
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.878.647,69 2.197
11. Ergebnis nach Steuern 4.004.945,27 5.475
12. Sonstige Steuern 37.312,58 38
13. Jahresüberschuss 3.967.632,69 5.437

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 - 30. September 2023

A. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag 30. September 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer, im Zugangsjahr zeitanteiliger, Abschreibungen angesetzt und geleistete Anzahlungen zu Nennwerten. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Den Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Jahre
Technische Anlagen 5 -15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10
Immaterielle Wirtschaftsgüter 3 - 5
Bauten 25

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu EUR 250 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zugang und Abgang ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert über EUR 250 bis zu EUR 1.000 werden in einem jährlichen Sammelposten erfasst, über fünf Jahre linear abgeschrieben, und in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach der FIFO-Methode (first in - first out). Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder aus verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind in ausreichendem Umfang berücksichtigt.

Die fertigen Erzeugnisse werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten, in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungskosten und produktionsbezogene Abschreibungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nennwert bilanziert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ist in Höhe der noch nicht in Abzug gebrachten Anteile angesetzt. Es wird entsprechend des IDW (HFA 1/1984) vom Wahlrecht der Bruttomethode gebraucht gemacht, so dass dieser passivierte Sonderposten nutzungsadäquat und proportional über die Nutzungsdauer der Anlagegüter ertragswirksam aufgelöst wird.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Gehalts- und Rentenanpassungen angesetzt und unter der Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Method) berechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Dabei wird der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (1,81 %, Vorjahr: 1,77 %) zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,5 % (Vorjahr: 2,6 %) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Form von Standardwerten unterstellt. Jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen, da keine Anwärter existieren.

Außerdem wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,66 %; Vorjahr: 1,4 %) unter Berücksichtigung der gleichen Restlaufzeit herangezogen, um den Unterschiedsbetrag zu ermitteln. Dieser Unterschiedsbetrag, der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt, unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dies gilt auch für Drohverluste.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sind im (Brutto-) Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Es besteht eine 100%ige Beteiligung an der Berry Superfos Packaging Solutions Kaltenk. GmbH, Kaltenkirchen, in Höhe von TEUR 103. Zum 30. September 2023 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von TEUR 1.301 und einen Jahresüberschuss von TEUR 195 aus. Weiterhin besteht eine 100%ige Beteiligung an der RPC Kutenholz GmbH, Kutenholz, in Höhe von TEUR 3.744, welche im abgelaufenen Geschäftsjahr erworben wurde. Zum 30. September 2023 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von TEUR 3.474 und einen Jahresüberschuss von TEUR 806 aus.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Cash-Pool Forderungen in Höhe von MEUR 14,7 (Vorjahr MEUR 13,5).

4. Latente Steuern

Zum 30. September 2023 haben sich unter Berücksichtigung eines gemischten Ertragssteuersatzes von 29,37 % aktive latente Steuern ergeben, die im Wesentlichen aus folgenden temporären Differenzen resultieren: abweichende Wertansätze in den immateriellen Vermögensgegenständen und im Sachanlagevermögen; abweichende Wertansätze für Sonderposten; abweichende Wertansätze der Pensionsrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen.

Passive latente Steuern resultieren aus Bewertungsunterschieden einer Beteiligung.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt.

5. Eigenkapital

Das ausgewiesene gezeichnete Kapital (EUR 1.278.229,70) entspricht umgerechnet dem im Gesellschaftsvertrag festgesetzten Betrag von DM 2.500.000,00.

6. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der ausgewiesene Sonderposten für Investitionszuschüsse auf Anlagevermögen enthält passivisch abgegrenzte öffentliche Finanzierungshilfen aus dem Programm "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). Insgesamt wurden für förderfähige Anlagegüter Mittel in Höhe von TEUR 1.784 vereinnahmt, hiervon wurden für mögliche Rückerstattungsverpflichtungen sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 892 (rd. 50 %) gebildet. Es verbleibt - unter Berücksichtigung der ertragswirksam, kompensatorisch zu den bereits angefallenen Abschreibungen für die geförderten Wirtschaftsgüter, erfolgten Auflösung - ein Restbetrag von TEUR 301, der passivisch in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen eingestellt wurde.

7. Pensionsrückstellung

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 46). Dieser Differenzbetrag ist mit einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB belegt.

8. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für mögliche behördliche Rückzahlungsverpflichtungen, für Urlaubs- und Überstundenguthaben, für mögliche Rückzahlungsverpflichtungen von Fördergeldern und für Gewährleistung.

9. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gehen aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel hervor:

Restlaufzeiten
Gesamt bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(Vorjahr) (465) (465) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.079 5.079 0 0
(Vorjahr) (5.531) (5.531) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 431 431 0 0
(Vorjahr) (280) (280) (0) (0)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.153 1.153 0 0
(Vorjahr) (971) (971) (0) (0)
6.663 6.663 0 0

Bei Verbindlichkeiten, die Warenlieferungen betreffen, bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

10. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von TEUR 431 (Vorjahr TEUR 280) aus Lieferungen und Leistungen.

11. Derivative Finanzinstrumente

Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Die wesentlichen Bedingungen, die die Höhe, und die Sicherheit künftiger Zahlungsströme beeinflussen, resultieren aus Zinsrisiken.

Am Bilanzstichtag besteht ein Zins-Swap mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2023 und einem Nominalwert von TEUR 117, der zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos eines Bankdarlehens mit variabler Verzinsung eingesetzt wurde und für die keine Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet wurden. Hinsichtlich des negativen Marktwerts des Zins-Swaps (TEUR 1) wurde dementsprechend eine Drohverlustrückstellung gebildet.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Promens Packaging GmbH erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von insgesamt EUR 55,1 Mio., der sich nach Tätigkeitsbereichen aufschlüsselt in:

2022/ 2023 2021/ 2022
Mio. EUR Mio. EUR
Kunststoffflaschen 18,2 20,1
Kanister 14,5 14,7
Politainer 17,9 19,2
Sonstige 4,5 4,2
Gesamt 55,1 58,2

Die Produktgruppe "Sonstiges" beinhaltet neben Erlösen für Handelsware und Fracht auch Erlöse aus Abfallverwertung sowie Weiterbelastungen für Dienstleistungen an Schwesterunternehmen.

Im Hinblick auf die geographische Verteilung schlüsselte sich der Umsatz auf folgende Länder auf:

2022/ 2023 2021/ 2022
Mio. EUR Mio. EUR
Deutschland 34,9 34,0
Niederlande 4,8 4,4
Schweiz 3,3 1,0
Belgien 2,9 4,2
Vereinigte Staaten 1,7 2,8
Großbritannien 1,3 2,2
Andere Länder 6,2 9,6
Gesamt 55,1 58,2

2. Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge (periodenfremd) resultieren im Berichtsjahr hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 720; Vorjahr TEUR 359).

Es bestanden Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 7.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den betrieblichen Aufwendungen wurden im Berichtsjahr Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen (TEUR 1.459), Miete (TEUR 692), Leiharbeitnehmer (TEUR 482) und eine Vielzahl anderer kleinerer Positionen verbucht.

Es bestanden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 10.

D. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

E. Sonstige Angaben

1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB bzw. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht kein Bestellobligo für Investitionsvorhaben.

Auf Grund von Miet- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von

Jahr TEUR
2024 585
2025 621
Ab 2026 1.684
Summe 2.890

Der Abschluss von Miet- und Leasingverträgen dient der Verbesserung der Bilanzstruktur sowie der Verteilung des Liquiditätsabflusses über mehrere Perioden. Die Abflüsse liquider Mittel in künftigen Perioden stellen dabei sowohl ein Risiko als auch einen Vorteil dar.

2. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der Berry Global German Holdings GmbH, Lohne, Deutschland gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Berry Global Group Inc., Evansville/Indiana/USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Berry Global Group Inc., die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Berry Global German Holdings GmbH, die sämtliche Anteile der Gesellschaft unmittelbar hält.

Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in englischer Sprache offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Berry Global Group Inc.) nach US GAAP aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Unternehmens erhältlich.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US GAAP) und deutscher Rechnungslegung (HGB) in Bezug auf den Konzernabschluss sind nachfolgend aufgeführt.

Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - "sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen" - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB.

Rückstellungen

Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des Erfüllungsbetrags der notwendigen Rückstellung zuverlässig schätzbar ist. Dabei ist auch eine Abzinsung zu berücksichtigen, wenn diese zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. In Bezug auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wird davon abweichend ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgeleitet, weiterhin kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt werden.

Latente Steuern

Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden.

3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen würden, lagen im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht vor.

4. Gewinnverwendungsvorschlag

Der zum 30. September 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von 4,0 MEUR sowie der Gewinnvortrag von 19,2 MEUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Bernd Bsonek, Ettlingen, Geschäftsführer Finance & HR der Promens Packaging GmbH

Ulrich Deters, Lohne, Managing Director der Bramlage Division (bis 17. November 2023)

Fabian Nagel, Ettlingen, Geschäftsführer Operations (seit 17. November 2023)

Joachim Ober, Grünstadt, Finance Director Berry Blow Moulding Specialities (seit 17. November 2023)

Jason Kent Greene, Newburgh, Indiana/Vereinigte Staaten, Chief Legal Officer & Executive VP der Berry Global Group Inc.

Mark William Miles, Newburgh, Indiana/Vereinigte Staaten, Chief Financial Officer der Berry Global Group Inc.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da im abgelaufenen Geschäftsjahr nur ein Geschäftsführer direkte Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

6. Pensionen für ehemalige Geschäftsführer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden TEUR 24 (Vorjahr TEUR 24) Pensionen an ehemalige Geschäftsführer gezahlt. Für diese sind Rückstellungen in Höhe von TEUR 470 (Vorjahr TEUR 500) gebildet worden.

7. Abschlussprüferhonorare

Das für den Abschlussprüfer erfasste Gesamthonorar (Abschlussprüfungsleistungen) für das Geschäftsjahr beträgt 43 TEUR.

8. Personalstand

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2022/2023
Gewerbliche Mitarbeiter 233
Angestellte 33
Gesamt 274

 

Möckern, den 29. Januar 2025

Geschäftsführung

Bernd Bsonek

Fabian Nagel

Joachim Ober

Jason Kent Greene

Mark William Miles

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I*. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 862.356,78 0,00 0,00 0,00 862.356,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.803.121,45 0,00 0,00 4.803.121,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.081.533,98 1.782.915,75 0,00 1.623.922,21 21.488.371,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.902.432,23 14.293,56 20.031,28 52.607,18 2.949.301,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.208.278,57 1.865.099,46 99.607,96 -1.676.529,39 1.297.240,68
26.995.366,23 3.662.308,77 119.639,24 0,00 30.538.035,76
I. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 103.120,07 3.744.000,00 0,00 0,00 3.847.120,07
27.960.843,08 7.406.308,77 119.639,24 0,00 35.247.512,61
Kumulierte Abschreibungen
1.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I*. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 774.277,14 69.169,79 0,00 843.446,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.924.370,01 108.614,25 0,00 2.032.984,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.959.419,55 1.482.438,19 0,00 12.441.857,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.412.229,87 110.474,09 20.031,28 2.502.672,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.296.019,43 1.701.526,53 20.031,28 16.977.514,68
I. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
16.070.296,57 1.770.696,32 20.031,28 17.820.961,61
Buchwerte
30.09.2023 30.09.2022
EUR TEUR
I*. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.909,85 88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.770.137,19 2.879
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.046.514,20 7.122
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.629,01 490
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.297.240,68 1.208
13.560.521,08 11.699
I. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.847.120,07 103
17.426.551,00 11.890

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 - 30. September 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Promens Packaging GmbH war bis zum 31. Mai 2023 eine 100%ige Tochter der RPC Promens Group B.V., Deventer, Niederlande. Mit Vertrag und Wirkung zum 31. Mai 2023 hat die RPC Promens Group B.V. ihre Anteile an der Promens Packaging GmbH an die Berry Global German Holdings GmbH, Lohne, verkauft. Die Berry Global German Holdings GmbH ist nunmehr alleinige Gesellschafterin der Promens Packaging GmbH.

Die Gesellschaft unterhält im Inland drei Produktionsstätten, welche sich auf unterschiedliche Produktionsbereiche verteilen und beschäftigte im Durchschnitt 274 Mitarbeiter im Geschäftsjahr.

In der Betriebsstätte Ettlingen werden PET-Kanister sowie die flexiblen Kanister Politainer gefertigt, die als Verbundverpackung im Karton ausgeliefert werden. Als Zubehörteile für die Politainer vertreibt Ettlingen Hähne, Dosiersysteme und Schraubkappen.

In der Betriebsstätte Neumünster werden Kunststoffflaschen und Kanister hergestellt.

In der Betriebsstätte Theeßen werden neben Kanistern vornehmlich kundenspezifische Kunststoffflaschen und Kanister sowie auch Kunststoffkannen und Politainer hergestellt.

Der Schwerpunkt im Bereich der Forschung und Entwicklung lag vor allem in der Optimierung unserer verwendeten Rohmaterialien. Den Marktanforderungen folgend nimmt auch die Bedeutung recycelter Materialien innerhalb der Forschung und Entwicklung zu.

Das Qualitätsmanagement ISO 9001 und ISO 14001 wurde im Geschäftsjahr auditiert und besitzt Gültigkeit bis 2026, das Energiemanagement ISO 50001 wurde in 2022 auditiert mit Gültigkeit bis 2025.

Finanzielle Leistungsindikatoren:

Die Gesellschaft steuert ihr Geschäft über die finanziellen KPI (Key Performance Indicators) Umsatzerlöse und Jahresergebnis.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren:

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren gehört zu den wichtigsten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren der Promens Packaging GmbH die Anzahl der meldepflichtigen Unfälle als Indikator für den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer. Die Berry Gruppe sowie die Promens Packaging GmbH legen großen Wert auf sicheres Arbeiten. Im Geschäftsjahr gab es fünf Unfälle mit Arbeitszeitausfall größer drei Tage. Da die Sicherheit unserer Mitarbeiter das wichtigste Ziel im Berry-Konzern ist, verfolgt jeder Standort eine Null - Unfall Strategie.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes sank das reale BIP 2023 um -0,3 % gegenüber dem Vorjahr (2022 +1,8 %). Damit ist Deutschland nach zwei Jahren positiven Wachstums im Anschluss an den pandemiebedingten Einbruch 2020 wieder in die Rezession gerutscht. Die konjunkturelle Entwicklung wurde insbesondere durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und den daraus resultierenden Sanktionen gegen- über Russland negativ beeinflusst. Dies hat zu enormen Energiekostenerhöhungen und Verunsicherungen in der Wirtschaft geführt. 1 Neben den Energiepreisen ist auch das generelle Preisniveau erneut stark gestiegen, so lag die Inflation 2023 bei 5,9 % (Vorjahr 6,9 %), was die Wirtschaft ebenfalls belastet hat. 2

Aufgrund dieser schwierigen Rahmenbedingungen war die Auftragslage im produzierenden Gewerbe rückgängig. Die Auftragseingänge sind 2023 um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Rückgang war insbesondere bei Vorleistungsgütern (z.B. chemische Erzeugnisse) zu beobachten. 3

Im Euroraum war die wirtschaftliche Entwicklung etwas positiver, so wurde ein BIP- Wachstum von 0,4 % erzielt (Vorjahr 3,4 %). 4

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der gesamtwirtschaftliche Abschwung hat sich auch auf die kunststoffverarbeitende Industrie übertragen, so ging der Branchenumsatz 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 6% zurück, die verarbeitete Menge sank sogar um 9 %. Primärer Treiber der Entwicklung war ein Nachfragerückgang über alle Abnehmerbranchen, mit Ausnahme der Automobilindustrie. Auch die Kostensituation blieb angespannt, neben gestiegenen Energie- und Lohnkosten, wirkten sich erhöhte Finanzierungskosten negativ auf die Ertragslage aus. 5

Die Kunststoff-Hohlkörperbranche ist nach wie vor von starkem Verdrängungswettbewerb geprägt. Die Promens Packaging GmbH ist als Nischenanbieter mit breiter Umsatzstreuung über die Industriesegmente positioniert.

1 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandsprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
2 Vgl. https emen/112/inflation/#topicOverview
3 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_047_421.html
4 Vgl. https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-euro-indicators/w/2-08032024-ap
5 Vgl. https://www.plastverarbeiter.de/markt/trendbarometer-nachlese-zur-gkv-aschermittwochspressekonferenz-2024-512.html

Die Produkte der Promens Packaging GmbH sind sehr polymerintensiv, woraus sich eine große Abhängigkeit von der Polymer-Preisentwicklung sowie gegenüber den großen Rohstofflieferanten ergibt.

Die Polymer-Preise haben sich nach Allzeithochs im Vorjahr wieder normalisiert und blieben innerhalb des Geschäftsjahres 2022/2023 auf einem durchschnittlichen Niveau. Die Versorgungslage war konstant zuverlässig.

Für die Belieferung von Rohstoffen stehen vier bedeutende europäische Lieferanten bereit. Zur Risikostreuung teilen sich drei dieser vier Lieferanten die Rohstoffversorgung. Durch enge Kunden-/Lieferantenbeziehung zwischen den Lieferanten und der gesamten Berry-Gruppe ist sichergestellt, dass auch in Krisensituationen, also bei Rohstoffknappheit, mit bevorzugter Belieferung zu rechnen ist. Liefersicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Einkaufspolitik der Berry Global Group Inc.

2.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.3.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr sank die Absatzmenge gemessen am Vorjahreszeitraum um 9%. Der Umsatz nahm aufgrund des geminderten Absatzes und niedrigerer Rohstoffkosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3.085 TEUR ab und betrug 55.094 TEUR. Damit wurde die Prognose, die von einem leichten Anstieg ausging, nicht erreicht.

Ein Grund der negativen Umsatzentwicklung liegt in den gesunkenen Rohmaterialkosten. Auf Basis von Preisgleitklauseln werden diese an einen großen Teil der Kunden weitergegeben.

Die Umsätze entwickelten sich bezogen auf die einzelnen Bereiche wie folgt:

Flaschen

Im Bereich des Flaschengeschäfts sank der Umsatz um rund 1,9 MEUR auf 18,2 MEUR. Ein großer Teil der Umsatzminderung lässt sich auf eine um 10 % verringerte Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr zurückführen. Diese wurde durch ein um Rohstoffkosten bereinigtes höheres Preisniveau abgeschwächt.

Kanister

Der Kanisterbereich erlebte bei der Absatzmenge eine ähnliche Entwicklung. Es wurden 6% weniger als im Vorjahr abgesetzt.

Politainer

Nach einer sehr positiven Entwicklung im Vorjahr sank die Absatzmenge um 11 %.

Die Materialaufwandsquote (Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. der Bestandsver- änderung und sonstigen betrieblichen Erträge) sank im Vergleich zum Vorjahr stark von 40,6 % auf 33,6 %. Primärer Treiber dieser Entwicklung sind die deutlich niedrigeren Polymerpreise, die Mitte des letzten Geschäftsjahres noch Allzeithochs markiert haben.

Zwar bestehen für einen Großteil der Flaschen- und Kanisterkunden Vereinbarungen, solche Rohstoffpreisminderungen weiterzuberechnen, allerdings geschieht dies mit zeitlichem Verzug, sodass sich die Materialaufwandsquote verbesserte. Im Politainerbereich sind Preisgleitklauseln nur in Ausnahmen vorhanden. Somit wirkte sich dieser Bereich besonders positiv auf die Materialaufwandsquote aus. Außerdem haben Preissteigerungen dazu geführt, dass durch die verminderte Absatzmenge der Umsatz im Vergleich zum Materialaufwand unterproportional gefallen ist, was die Quote ebenfalls verbessert hat.

Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) ist leicht gestiegen und beträgt 25,3 % (Vorjahr 23,7 %). Der Anstieg ist auf die gesunkenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

Die Abschreibungen stiegen um 95 TEUR von 2,8 % im Vorjahr auf 3,2 % der Gesamtleistung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 16,4% auf 20,2% der Gesamtleistung erhöht was einem absoluten Anstieg von 1.463 TEUR entspricht. Die Gründe hierfür waren vielschichtig. Im Wesentlichen stiegen die indirekten Kostenumlagen von Schwesterwerken um 760 TEUR, im Bereich der Reparaturen/Instandhaltungen lagen die Ausgaben 117 TEUR über dem Vorjahr, was vor allem auf einen Preisanstieg für Ersatzteile und Dienstleistungen zurückzuführen ist.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von 3.968 TEUR abgeschlossen. Dieses Ergebnis lag deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (5.437 TEUR) und auch unter der Prognose, die von einem leichten Anstieg ausging. Neben der Absatzminderung haben sich die gestiegenen Energiekosten und die deutlich erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. In Anbetracht der gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen ist dieses Ergebnis zufriedenstellend.

2.3.2. Finanzlage

Die Gesellschaft ist in ein konzernweites Cash-Pooling eingebunden. Zum Bilanzstichtag bestehen Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 14.676 TEUR (Vorjahr 13.508 TEUR). Der Cashflow war positiv und beträgt 1,2 MEUR.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

2.3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum vorherigen Stichtag um 2.887 TEUR (7,1 %) angestiegen.

Die Investitionstätigkeit (Investitionen im Verhältnis zur Gesamtleistung) ist stark gestiegen und betrug 13,3 % (Vorjahr 2,5 %). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen (inkl. Anzahlungen) in Höhe von 3.662 TEUR getätigt. Weiterhin wurde die 100%ige Beteiligung an der RPC Verpackungen Kutenholz GmbH, Kutenholz, zum Kaufpreis von 3.744 TEUR erworben. Das Anlagevermögen stieg um TEUR 1.862 auf TEUR 13.561.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 1.159 TEUR gestiegen. Grund hierfür ist der Anstieg der Cash-Pool Forderung gegen verbundene Unternehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 1.574 TEUR gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Dieser Rückgang ist hauptsächlich durch eingehende Zahlungen von vorfinanzierten Kundenwerkzeugen begründet.

Wegen sinkender Umsatzerlöse nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.397 TEUR verglichen mit dem Vorjahr ab.

Aufgrund gesunkener Rohstoffpreise sowie verminderter Absatzmengen sanken auch die Vorräte um 836 TEUR.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 55,9 % (Vorjahr 50,2 %). Das Eigenkapital stieg um 3.968 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund der Darlehenstilgung um 465 TEUR zurückgegangen. Ebenso sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 452 TEUR gesunken. Hingegen stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht um 151 TEUR an.

3. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Während die Auswirkungen der Pandemie im Geschäftsjahr keine bedeutende Rolle mehr spielten, führte der Ukraine-Konflikt weiterhin zu starken Verunsicherungen, was neben der Inflation und dem damit verbundenen Zinsanstieg eine schwierige gesamtwirtschaftliche Situation hervorgerufen hat. Aufgrund von angestiegenen Energiekosten und höheren Lohnabschlüssen wurden Preiserhöhungen notwendig. Gleichzeitig gingen die nachgefragten Mengen stark zurück. Dies ist zum Großteil auf die erhöhte Nachfrage aus dem Vorjahr zurückzuführen. Aus Angst vor Versorgungsengpässen war das Kaufverhalten vieler Kunden auf einem absoluten Spitzenniveau, was dazu führte, dass die Lager gefüllt waren und die Bedarfe im Geschäftsjahr entsprechend geringer ausfielen.

Es trat wieder eine Normalisierung der Rohstoffverfügbarkeit als auch der Preise im Vergleich zum Vorjahr ein. Da die gesunkenen Rohmaterialpreise mit Verzögerungen an die Kunden weitergegeben worden sind, wirkte sich die Entwicklung positiv auf die Margen aus. Die Finanzierungsstruktur hat sich durch die Tilgung des Ratenkredits weiter verbessert, wodurch das Unternehmen auf einem stabilen Fundament steht. Insgesamt ist die Lage in Anbetracht der gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen zufriedenstellend.

4. Risiko- und Chancenbericht

Bei der Promens Packaging GmbH werden jährliche Budgets erstellt. Ein wöchentliches Reporting der Absatzmengen sowie die ständige Neubewertung der Quartalsumsätze und -ergebnisse ermöglicht eine sehr engmaschige Überwachung der Geschäftsaktivitäten. Die finanziellen Daten werden monatlich im Rahmen des Konzernreportings berichtet.

Insgesamt gibt es ein den Erfordernissen des Unternehmens angepasstes Früherkennungssystem zur Überwachung der unternehmensspezifischen Risiken. Im Rahmen dieses Früherkennungssystems wurden die nachfolgenden Risikokategorien identifiziert.

Kriegsbedingte Risiken

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die daraus resultierenden Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation haben im vergangenen Geschäftsjahr sowohl auf der Versorgungs- als auch auf der Preisseite von Erdgas für erhebliche Risiken gesorgt. Während die Versorgung mittlerweile durch andere Quellen sichergestellt ist und sich die Preise wieder normalisiert haben, stellt eine Eskalation des Konflikts ein erhebliches Risiko dar, da auf globaler Ebene erneut mit Preissprüngen bei Erdgas zu rechnen ist. Zwar ist die Promens Packaging GmbH unmittelbar weitgehend unabhängig von Erdgas, welches direkt nur zu Heizzwecken Verwendung findet, mittelbar führen Preiserhöhungen bei Erdgas jedoch zu starken Kostensteigerungen bei Elektrizität. Da dieses Risiko jedoch ganz Europa betreffen würde ist damit zu rechnen, dass die gestiegenen Kosten mit Verzögerung an Kunden weitergegeben werden können.

Da die Promens Packaging GmbH als polymerverarbeitendes Unternehmen in hohem Maße indirekt von Ölpreisen- und Verfügbarkeit abhängig ist, stellen die Konflikte und Spannungen im Nahen Osten ebenfalls ein signifikantes Risiko dar.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Während die Nachfrage im vorherigen Geschäftsjahr noch stark von Furcht vor Liefer- und Materialengpässen infolge des Ukraine-Konflikts getrieben war, haben sich die Absatzmengen in 2023 wieder normalisiert.

Die Arbeitsmarktsituation hat sich im Geschäftsjahr durch den demographischen Wandel weiter zugespitzt und stellt eine große Herausforderung in Zukunft dar. So ist ein Faktor für die schlechte Konjunktur in 2023 auf der Angebotsseite durch den Arbeitskräftemangel zu finden, welcher die Produktion oft stärker als eine abschwächende Nachfrage limitiert. Dem Mangel versucht die Promens Packaging GmbH durch verbesserte Arbeitsbedingungen, innerbetriebliche Ausbildung sowie Automatisierung entgegenzuwirken.

Durch die auch in 2023 überdurchschnittlich hohe Inflation hat sich die Konsumgüternachfrage abgeschwächt. Zudem hat der darauffolgende starke Leitzinsanstieg die Investitionstätigkeit ausgebremst. Durch ihre eigenkapitallastige Finanzierungsstruktur ist die Promens Packaging GmbH hiervon nur mittelbar betroffen, da die industrielle Nachfrage aufgrund ausbleibender Wachstumsinvestitionen weniger stark zunimmt.

Absatz- und Produktrisiken

Die Abhängigkeit der Promens Packaging GmbH von wenigen Kunden mit hohem Umsatzvolumen ist gleichbleibend hoch, mit den Top 10 Kunden werden rund 67 % des Gesamtumsatzes generiert (Vorjahr 65 %).

Die Wettbewerbssituation ist weiterhin durch Überkapazitäten gekennzeichnet. Zudem sind eine zunehmende Konzentration der Nachfrage einerseits und eine zunehmende Konzentration auf den Rohstoffmärkten andererseits feststellbar, was insgesamt zu einer schwierigeren Wettbewerbssituation führt.

Die bekannten Negativdiskussionen zum Thema Kunststoffverpackungen blieben im Hintergrund, jedoch ist nicht zuletzt aufgrund der europaweiten Besteuerung von Einwegkunststoffartikeln und -Verpackungen eine dauerhaft höhere Nachfrage nach leichteren und umweltverträglicheren Verpackungslösungen erkennbar.

Preisrisiken

Während die sinkenden Rohstoffkosten Preisdruck ausgelöst haben, ist es gelungen die Preissenkungen im Flaschen- und Kanisterbereich erst verzögert weiterzugeben. Die gestiegenen Energie- und Lohnkosten haben es außerdem ermöglicht die rohstoffbereinigten Preise leicht zu erhöhen. Darüber hinaus konnten durch neu entworfene Kanister höhere Verkaufspreise erzielt werden.

Bei den Politainern ist es gelungen das Preisniveau trotz sinkender Rohstoffkosten weitgehend konstant zu halten.

Dennoch kann sich aus der großen Abhängigkeit von wenigen großen Kunden jederzeit ein erhöhter Preisdruck ergeben.

Einkaufsrisiken

Als kunststoffverarbeitender Betrieb ist die Promens Packaging GmbH in höchstem Maße abhängig von den Rohstoffmärkten und daher mittelbar wiederum vom Erdöl. Preissteigerungen erfordern eine Weitergabe an die Kunden, die wegen der zeitversetzten Anwendung von Preisgleitklauseln das Ergebnis signifikant belasten können. Zielsetzung für die Promens Packaging GmbH ist es, durch die konsequente Nutzung der verbesserten Konzerneinkaufskonditionen große Teile dieser Einkaufsrisiken zu kompensieren.

Umwelt

Die Bedeutung internationaler Aktivitäten zur Eindämmung des Eintrages von Kunststoffabfällen in die Umwelt nimmt weiter zu. Aus diesem Grunde ist das Unternehmen der Initiative "Null Granulatverlust" beigetreten und unterwirft sich der Selbstverpflichtung, durch geeignete organisatorische und technische Maßnahmen der Entstehung sowie dem Eintrag von Kunststoffabfällen in die Umwelt entgegenzuwirken.

Bonitätsrisiken von Abnehmern

Im Geschäftsjahr waren keine nennenswerten Forderungsausfälle oder Zahlungsverzögerungen zu verzeichnen. Durch regelmäßige Bonitätsprüfungen unserer Kunden und gegebenenfalls der Anpassung der Kreditrahmen minimieren wir das Risiko von Zahlungsausfällen. Durch unser striktes Forderungsmanagement - welches auf Grund des Ukraine-Konflikts weiter verschärft wurde - und unserer Kundenstruktur erwarten wir auch im nächsten Geschäftsjahr keine größeren Ausfälle.

Zinsänderungsrisiken

Die Promens Packaging GmbH setzt im Einzelfall derivative Finanzinstrumente ein, um Risiken aus Zinsänderungen entgegenzuwirken, die im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit sowie im Rahmen von Investitionsmaßnahmen entstehen können. Spekulative Geschäfte werden grundsätzlich nicht getätigt. Bewertungseinheiten werden grundsätzlich nicht gebildet; für negative Marktwerte werden Drohverlustrückstellungen gebildet.

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten

Zum Abschlussstichtag bestanden keine signifikanten Rechtsstreitigkeiten.

Chancen

Ehrliche Vergleichsrechnungen von Energie- und Umweltauswirkungen der verschiedenen Verpackungsmaterialien fallen regelmäßig zugunsten von Kunststoffverpackungen aus. Sie bilden somit für viele Anwendungen die umweltfreundlichste Verpackungsart, vor allem aber eine sichere, hygienische und leicht recyclebare Verpackungslösung.

Mit ihren drei Produktionsstandorten und ihrem äußerst breit aufgestellten Produktportfolio, das Kunststoffflaschen und -Kanister, aber auch Spritzgusskomponenten und flexible Verbundverpackungssysteme umfasst, bietet die Promens Packaging GmbH ihren Kunden das notwendige Know-How, um künftige umweltschonende Verpackungslösungen zu entwickeln und hier Wachstumschancen zu nutzen.

Außerdem bieten Automatisierungsinitiativen die Chance die hohe Abhängigkeit von Arbeit zu mindern und so dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken und Kosten zu sparen.

Gesamtbild der Risiken- und Chancenlage

Die breitgefächerten Folgewirkungen des Kriegsgeschehens in der Ukraine und der Spannungen im Nahen Osten sind ein großer Unsicherheitsfaktor. Zusätzlich belastet insbesondere der Arbeitskräftemangel die Unternehmensentwicklung. Trotz dieser Situation besteht für die Gesellschaft kein bestandsgefährdendes Risiko. Die übrigen geschilderten Risiken sind für die Promens Packaging GmbH transparent und steuerbar.

Ziele

Wie auch die Berry Gruppe verfolgt die Promens Packaging GmbH das Ziel, die Nachhaltigkeit und den Umweltgedanken bei der Herstellung der Produkte weiterzuentwickeln. Zur Schonung der Ressourcen und Verbesserung des CO 2 -Fußabdrucks wird zukünftig schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von leichteren Verpackungen gearbeitet werden. Mittelfristig wird sich die Gesellschaft stärker damit befassen, Verpackungen aus recyceltem oder natürlichem Material, wie z.B. einem Kunststoffersatz aus Zuckerrohr, herzustellen.

5. Prognosebericht

Die wirtschaftlichen Aktivitäten der Promens Packaging GmbH erstrecken sich schwerpunktmäßig auf den europäischen Raum.

Während die Herausforderungen der Pandemie überwunden wurden, führte der im Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine zu massiver Kostensteigerung bei Gas und Strom, was wiederum die Inflation antrieb. Die damit verbundenen höheren Lohnabschlüsse und insbesondere der Zinsanstieg bremsen die Konjunkturentwicklung ebenso wie die Verunsicherungen infolge der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten.

Dennoch beliefert die Promens Packaging GmbH trotz zunehmender Kundenkonzentration noch immer ein sehr breites Spektrum an Kundensegmenten, wodurch in der Vergangenheit Krisenzeiten ohne größere Verluste überstanden werden konnten.

Das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 verlief sehr positiv. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf EUR 56,1 Mio. und der Jahresüberschuss auf EUR 8,6 Mio. (beide Werte ungeprüft). Für das Geschäftsjahr vom 1.Oktober 2024 bis 30. September 2025 gehen wir im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/2024 von leicht sinkenden Umsatzerlösen und einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres aus.

 

Möckern, den 29. Januar 2025

Die Geschäftsführung

Bernd Bsonek

Fabian Nagel

Joachim Ober

Jason Kent Greene

Mark William Miles

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 07.03.2025 festgestellt.

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