Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Rhenania Worms AG
Am Rhein 59, 67547 Worms, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Linkenbach seit 29.12.2014 | Prokura |
Oliver Schüttler seit 6.1.2010 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rhenania Worms AGWormsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Rhenania Worms AG ist eine Aktiengesellschaft bei der zu je 50% die Stadt Worms sowie die Rhenania GmbH, Holzwickede, beteiligt sind. Die Rhenania Worms AG, unter Führung des Vorstands Herrn Oliver Schüttler, verfügt über ein Grundkapital von 1 Mio. Euro und generierte im Jahr 2023 einen Umsatz von 17,1 Mio. Euro (im Vorjahr 18,7 Mio. Euro). Die im Geschäftsjahr 2023 durchschnittliche Gesamtanzahl an Mitarbeitern betrug wie im Vorjahr 51 Mitarbeiter, darunter 3 Auszubildende. Diese sorgten für einen Gesamtumschlag von 1,29 Mio. Tonnen Gütern (Vorjahr 1,48 Mio. Tonnen). Die Rhenania Worms AG ist in insgesamt 5 operative Sparten und eine administrative Abteilung unterteilt. Die Sparten "gedecktes Lager", "Freilager" und "Getreide/Futtermittel" erbringen als Haupttätigkeit Lagerdienstleistungen und Lagerservices für diverse Klein- und Großkunden. Die Rhenania Worms AG verfügt über Freilagerflächen von ca. 40.000 qm sowie 6 Portal- und Brückenkräne zum Umschlag. Die Hauptaktivitäten sind Umschlag und Lagerung von losen Massengütern und Schwergütern. Die Sparte "gedeckte Lager" verfügt über ca. 50.000 qm gedeckten Lagerraum für Stückgüter und ca. 18.400 cbm für nässeempfindliche Massengüter. Für die Umschlagstätigkeiten stehen diverse Maschinen und Geräte zur Verfügung. Die Sparte "Getreide/ Futtermittel" hat ihre Hauptaktivitäten ebenfalls im Umschlag und Lagerung von Kakaobohnen und Futtermittel. Die im Eigentum befindlichen Siloanlage ist langfristig vermietet. Für den Betreiber führen die Rhenania Worms AG u.a. den Schiffsumschlag von Getreide durch. In der Sparte "Container" liegt der Fokus auf dem Umschlag von Containern und Trailern ex Binnenschiff und Bahnwaggon in dem eigenen Containerterminal. Neben den speditionellen Tätigkeiten der Containerabteilung werden für diverse Kunden auch Lagerdepots geführt. Das Containerterminal verfügt über eine Kapazität von 3.200 TEU Containerstellplätze, 280 TEU Containerstellplätze für Gefahrgut sowie 20 Reeferanschlüsse. Die Containeraktivitäten werden von zwei Portalkränen, einem Reachstacker und zwei Terminalzugmaschinen bedient. Die Sparte allgemeine Spedition arbeitet mit den restlichen Abteilungen Hand in Hand und erledigt vor allen Dingen die speditionellen Tätigkeiten der Sparte "Freilager" und "gedecktes Lager". Als administrative Abteilung steht der Rhenania Worms AG die Abteilung "Verwaltung" zur Verfügung. Hier werden alle administrativen Aufgaben zentral gesteuert und die einzelnen operativen Fachabteilungen gelenkt. Im Bereich "Verwaltung" finden auch der zentrale Einkauf, das Finanzwesen und die allgemeine Verwaltung statt. Zum Bereich "Verwaltung" zählen auch die Qualitätsmanagementaktivitäten sowie der Bereich Arbeitssicherheit und Technik. Die Rhenania Worms AG ist nach ISO 9001 / 50001 sowie AEO-F, GMP B2 und IFS Logistics zertifiziert. 1.2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Rhenania Worms AG stets an Neuerungen interessiert und passt sich den steigenden Kundenanforderungen an. Durch kontinuierliche Verbesserungen und Entwicklungen sowie Schulungen im Personalbereich wird man so den Anforderungen gerecht. Durch die Vielseitigkeit des Unternehmens ist eine dynamische Entwicklung möglich und kann jederzeit angepasst werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach drei Jahren Covid19 Pandemie mit einer Abschwächung in 2022 waren die Hoffnungen zur Besserung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und einem Aufwärtstrend der Weltwirtschaft groß. Ebenso die positiven Erwartungen, dass sich die bereits bestehenden Lieferkettenproblematiken der Rohstoff- und Halbleiterindustrie kurzfristig verbessert hatte. Hinzu kam eine gut laufende Baubranche durch u.a. Niedrigzinsen mit einer hohen Nachfrage. Doch die Krisen in der Welt halten weiter an bzw. nehmen noch weiter zu. Der unsägliche Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wird weitergeführt. Hinzu kam im Oktober 2023 ausgelöst durch ein Massaker der Terrororganisation Hamas der nächste Israelkrieg im Gazastreifen mit weiteren Konfliktpotential zwischen den jeweils verbündeten Nationen. Das generelle Säbelrasseln Nordkoreas und Chinas insbesondere bezüglich einer Einnahme Taiwans trägt nicht zur Entspannung bei. Ein Ende der Krisen ist nicht in Sicht. Die Lieferketten stehen noch immer unter großem Druck. Auch die Energiepreise sind zwar gesunken, aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist in diesem Jahr um 0,3% gesunken, nach ersten Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft ist die Wirtschaftsleistung in 2023 um 0,1% zurückgegangen. Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahr 2023 bei +5,9% gegenüber 2022 Dies dürfte noch ein beschönigter Wert sein, denn insbesondere in der zweiten Jahreshälfte haben viele Branchen, aber auch Länder und Kommunen massive Lohn- und Gehaltserhöhungen auf Druck u.a. von Gewerkschaften durchgeführt. Dies wird in 2024 und mittelfristig zu weiteren wirtschaftlichen Problemen führen. Hinzu kommt der bereits jetzt spürbare Fachkräftemangel. Erste Großunternehmen wie BASF verlagern deshalb Teile der Produktion ins Ausland, hier werden noch viele Unternehmen folgen. Dadurch hat die Logistikbranche weiterhin mit vielen Herausforderungen vor allem mit einem Rückgang der Transporte zu kämpfen. Hinzu kommen weitreichende politische Maßnahmen, welche die Wirtschaftskraft weiterhin schwächen werden, wie Dieselpreis- und Mauterhöhung. Der Bürokratiewahn hat nicht ab, sondern weiter zugenommen. Es gilt trotzdem weiterhin innovativ zu sein, um den neuen Anforderungen und Bedingungen eines veränderten Marktes auch in Zukunft zu entsprechen. 2.2. Geschäftsverlauf Trotz der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die Rhenania Worms AG erneut das Geschäftsjahr 2023 wie in den letzten Jahren mit einem sehr guten Ergebnis insbesondere im operativen Bereich trotz geringerer Umsätze abschließen. Im Containerbereich konnte ein weiterer Rückgang der wasserseitigen Mengen (s. Gesamtwirtschaftliche Lage) durch ein gutes Lagergeschäft im Containerbereich aufgefangen werden. In 2023 konnte im Vergleich zum Vorjahr im gedeckten Lagerbereich ein identisch gutes Ergebnis erzielt werden. Es wurde kein großes Kundengeschäft verloren oder Zahlungsschwierigkeiten durch die Wirtschaftslage bei Kunden verzeichnet. Gestiegene Frachtpreise, Energie- und Personalkosten konnten weitestgehend an die Kunden weiterblastet werden. Die Siloanlage unserer Getreide- und Futtermittel-Abteilung wurde langfristig vermietet und konnte zusammen mit dem Umschlag und der Lagerung von Zuckerrübenschnitzelpellets und Kakaobohnen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Der Freilager-Bereich profitierte von hohen Umschlags- und Lagermengen insbesondere in der ersten Jahreshälfte, so dass insgesamt ein Ergebnis in der Höhe des Vorjahrs erreicht wurde. Die Niedrig - und Hochwasserperiode fiel 2023 geringer als 2022 aus. Ein Rückgang insbesondere von Mengen im Bau- und Chemiesektor waren in der zweiten Jahreshälfte spürbar. Im Bereich "allgemeine Spedition" war das Geschäft weiterhin durch hohe Umschlagsmengen für einen Kunden im Hygieneartikelbereich und aufgrund von der Zunahme von Zusatzgeschäften mit dem Silieren von Big Bags in Silofahrzeuge gut. Der Containerbereich verzeichnete wie oben beschrieben aufgrund der Krise weiterhin schwache wasserseitige Umschlagsmengen, profitierte aber erneut von einem hohen Bedarf im Lagerbereich. 2.3. Lage 2.3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 17.138 waren gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.586 geringer und leicht unter den Planwerten. Dies hängt gegenüber dem Vorjahr u.a. mit der Weitergabe von niedrigerem Materialaufwand zusammen, welche durch Frachterhöhungen und Sonderkosten in 2022 wie Kleinwasserzuschläge beeinflusst waren. Hinzu kommen geringere Umsätze im Getreidebereich durch die reine Vermietung des Silos ohne Eigenbetrieb und wie beschrieben geringere Umsätze im Containerbereich. Der Materialaufwand ist durch einen geringeren Einsatz im Fremdleistungsbereich von T€ 8.414 auf T€ 6.538 gesunken. Die Aufwendungen sind darüber auch durch wieder gesunkene bzw. weniger anfallende Energiekosten geringer. Die Personalkosten erhöhten sich um T€ 135 auf T€ 2.907, was im Wesentlichen auf eine Anpassung der Pensionen und der damit verbundenen Erhöhung der Rückstellung zurückzuführen ist. Die Abschreibungen sind mit T€ 1.805 (Vorjahr T€ 1.784) leicht erhöht. Hinzu kam die Errichtung einer neuen Lagerbox. Dabei wurden vollständig abgeschriebene Vermögensgegenstände durch Modernisierungsinvestitionen ersetzt. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind auch bedingt durch unterjährige Sondertilgungen um T€ 71 auf T€ 201 gesunken. Das Ergebnis vor Steuern sank leicht unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern um 3,9% auf T€ 3.684 (Vorjahr T€ 3.832). Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 2.572, der um T€ 103 unter dem des Vorjahres liegt, aber höher als das von uns im Vorjahr prognostizierte Ergebnis von T€ 2.330. 2.3.2 Finanzlage Die unterjährige Liquidität war jederzeit gesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Durch eine gute Liquidität können auch Darlehen mit Sondertilgungen bedient werden. 2.3.3 Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 ist das Anlagevermögen nach Abschreibungen um T€ 255 auf T€ 30.164 zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren bei Investitionen in Höhe von TEUR 1.562 die insbesondere durch die Abschreibung der neuen Lagerbox gegenüber dem Vorjahr erhöhten Abschreibungen in Höhe von T€ 1.805 (Vorjahr T€ 1.784). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen um T€ 86 auf T€ 1.325 gesunken. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich von T€ 2.096 um T€ 450 auf T€ 2.546 gesteigert. Zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals wurden die anderen Gewinnrücklagen um T€ 2.000 erhöht. Die weitere Verbesserung des Eigenkapitals wird auch zukünftig ein primäres Ziel sein, um die gute Kapitalstruktur nachhaltig aufrecht zu erhalten. Die Eigenkapitalquote liegt verbessert bei 55,2% (Vorjahr 48,5%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von T€ 13.626 um T€ 2.014 auf T€ 11.611. Dabei wurden auch in 2023 Sondertilgungen bei Alt-Darlehen vorgenommen. Dies konnte durch die vorhandenen liquiden Mittel mit Zuflüssen aus laufender Geschäftstätigkeit (Cash Flow) von T€ 4.463 bewerkstelligt werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen aus mittel- und langfristigen Darlehen zu marktüblichen Konditionen. Der Fokus liegt auch mit den Neuinvestitionen weiterhin auf einer den wirtschaftlichen Verhältnissen und Geschäften angepassten Finanzierungsstruktur. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung haben sich um T€ 142 auf T€ 922 stichtagsbezogen verringert. 2.3.4 Zusammenfassende Feststellung Die Vermögens- und Finanzlage entspricht unseren Erwartungen. Die Ertragslage hat die ursprünglichen Planungen übertroffen, so dass wir die Vermögens- Finanz- und Ertragslage insgesamt als gut einstufen. 2.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung u.a. die Kennzahlen EBIT, die operativen Umsatzerlöse sowie den Cash Flow heran. Der Cash Flow wird ermittelt aus der Summe von Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Das EBIT ist zwar um T€ 214 auf T€ 3.885 gesunken, fiel aber deutlich besser als in der Planung berücksichtigt aus. Die Umsatzerlöse sind über alle Sparten im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 17.138 durch die bereits beschriebenen Effekte gesunken. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 4.463 und ist damit um T€ 314 geringer als im Vorjahr mit T€ 4.777. Die Kennzahlen weisen alle weiterhin eine gute Entwicklung auf. Alle Kennzahlen sind im positiven Bereich und mehr als zufriedenstellend. 2.4.2 Nicht - Finanzielle Leistungsindikatoren Umweltbelange , Energiemanagement, Der Umweltschutz ist ein wichtiges Unternehmensziel. Alle anstehenden Investitionen und Veränderungen werden auf Umweltrelevanz, Energieeinsparpotentiale und Nachhaltigkeitt geprüft. Insbesondere Energieeinsparungen und entsprechende Modernisierungen werden im Unternehmen stetig vorangetrieben. Hier sind auch Energieprogramme aufgrund der ISO 50001 Zertifizierung erfolgreich am Laufen, welche zu weiterer Reduzierung von Verbrauch, Kosten und CO 2 -Belastung führen sollen. Im Verbund mit der Rhenusgruppe als Anteilseigner ist man bestrebt auch selbst den eigenen CO 2 Fußabdruck zu senken und hat sich vorgenommen auch bis zum Jahr 2045 komplett CO 2 neutral zu sein. Hier werden jetzt schon die ersten Maßnahmen getroffen. Gerade das Thema nachhaltige Logistik wird für die Rhenania Worms AG als trimodaler Logistikanbieter im Fokus stehen, um Kunden zu generieren Transporte von der Straße auf die Bahn oder das Schiff zu verlagern. Aus und Weiterbildung Im Geschäftsjahr 2023 wurden bei uns durchschnittlich 3 Auszubildende beschäftigt. Wir legen weiterhin auf die Ausbildung von geeignetem Nachwuchs großen Wert, um auch in Zukunft kompetente Mitarbeiter zu haben bzw. um dem Nachwuchskräftemangel entgegenzutreten. Es konnten bereits in der Vergangenheit viele ehemalige Auszubildende dauerhaft bei uns weiterbeschäftigt werden. Sowohl kaufmännische als auch gewerbliche Mitarbeiter nehmen regelmäßig an internen und externen Schulungen teil, um ihre Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen. Allerdings wird es trotz hohem Werbeaufwand immer schwieriger geeignete Auszubildende und neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Arbeitssicherheit Das Thema Arbeitssicherheit hat weiterhin den höchsten Stellenwert im Unternehmen. Mittels Richtlinien zur Arbeitssicherheit und der Einbindung unseres Qualitätsmanagements mit stetiger Nachverfolgung und Einsatz von Arbeitssicherheitstools wollen wir die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter schützen. Einheitliche Anforderungsprofile erleichtern die Integration. Sicheres Arbeiten fördern und überprüfen wir durch regelmäßige Arbeitssicherheitssitzungen, Gefährdungsbeurteilungen, Sicherheitsregeln, Seminare, Schulungen und Audits. 3. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Vorstand und Auszubildende) blieb unverändert bei 48 Mitarbeitern, wobei es Ab und Zugänge gegeben hat. Je nach Entwicklung könnte es 2024 wieder zu einem leichten Anstieg kommen. Mitarbeiter stellen für uns als Dienstleistungsunternehmen das entscheidende Kapital zur Sicherung von Qualität und Erfolg dar. Der Fokus wird vor allem in Zukunft weiter darauf liegen bei einem weiter steigenden Fachkräftemangel gutes Personal zu bekommen und langfristig zu binden. Hier zahlt sich vor allem die zum großen Teil lange Firmenzugehörigkeit beim kaufmännischen als auch gewerblichen Personal aus. Ebenso kann man weiterhin mit eigenen Auszubildenden den entsprechenden notwendigen Nachwuchs langfristig aufbauen und sichern, obwohl dies in den aktuellen Zeiten immer schwieriger wird. Es wird ebenso in allen Bereichen auf eine entsprechend gute und zukunftsorientierte Altersstruktur geachtet, um sich rechtzeitig am immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkt die entsprechenden Fachkräfte zu sichern. 4. Prognosebericht Für die Expansion der nächsten Jahre sowie für die Fortentwicklung und Optimierung des Bestands- wie auch des Neukundengeschäftes sind weitere Neuinvestitionen und Modernisierungen in IT und Infrastruktur in Planung. Somit sehen wir die Voraussetzungen für eine kontinuierlich gute Ergebnissituation auch in den kommenden Jahren für geschaffen an. Hierzu trägt auch die Inbetriebnahme der ca.10.000 m 2 großen Logistikhalle Ende 2021 bei. In Umsetzung für 2024 ist ein neuer Gleisanschluss auf unserem Gelände der Logistikhallen sowie der Umbau eines alten Lagergebäudes in einen neuen Bürokomplex. Im Bereich der Zuckerrübenpellets und Kakaobohnen gehen wir weiterhin von einer guten Auslastung unserer Anlagen sowohl für den Umschlag als auch für die Lagerung aus. Im Lagerbereich planen wir mit einem ähnlich guten Ergebnis für 2024 wie 2023. Im Freilagerbereich hoffen wir, dass wir trotz schlechter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen insbesondere im Stahlbereich annähernd an die guten Umschlagsmengen der beiden Vorjahre herankommen. In der Allgemeinen Spedition sind wir nach wie vor bestrebt weiter Neugeschäft zu generieren und dadurch den Umsatz nachhaltig zu steigern. In unserer Container- Abteilung planen wir weiterhin mit guten Lagermengen, welche aber wahrscheinlich nicht den Umfang der letzten Jahre erreichen werden. Hauptpriorität wird die Gewinnung eines Neugeschäftes beim Umschlag im Zugbereich sein. Bei den wasserseitigen Umschlagsmengen gehen wir weiterhin von geringen Mengen aus, da insbesondere die Hauptkunden im Chemiebereich geringere Produktionsmengen für 2024 veranschlagen. Trotz der weiterhin allgemeinen unsicheren politischen und wirtschaftlichen Lage erwarten wir für das Jahr 2024 einen leicht schwächeren Umsatz und für den Jahresüberschuss ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Risikobericht Risiken ergeben sich generell durch die Abhängigkeit unseres Geschäftes durch Schwankungen der Konjunktur und durch die Schnelllebigkeit des Marktes. Mit den drei größten langjährigen Kunden gibt es langfristige Verträge für mehrere Geschäfte, so dass dies mit einer engen Verzahnung unserer Geschäftsprozesse mit den betriebsinternen Abläufen unserer Kunden zu einer hohen Kontinuität und Zukunftssicherheit führt, um somit schmerzhafte Rückgänge durch eine Aufkündigung der Zusammenarbeit zu verhindern. Dies gilt auch für diverse weitere Bestandskunden in den verschiedenen Bereichen. Zusätzlich gibt es stabile Einnahmen durch Weiterbelastungen von Hallenflächen an externe Mieter. Für Haftungsrisiken bei Schadensfällen sind in ausreichendem Maße Versicherungen abgeschlossen. Im Übrigen unterliegen die Aufträge im Wesentlichen den Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) mit ihren jeweiligen Haftungsausschlüssen. Forderungsausfälle, z. B. durch Insolvenz von Kunden oder Partnern, kamen in der Vergangenheit bei uns aufgrund langjähriger Bestandskunden mit überwiegend sehr guter Bonität nicht vor. Neukunden werden im Vorfeld auf Bonität geprüft. Aktives Forderungsmanagement zur Reduzierung von Ausfällen ist geübte Praxis. Gemäß ADSp kann gegebenenfalls vom Speditionspfandrecht Gebrauch gemacht werden. Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden durch interne monatliche Auswertungen und vierteljährliche Berichte über die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft laufend unterrichtet; in monatlichen Ergebnisbesprechungen werden entsprechende Soll-Ist-Analysen erstellt und im Bedarfsfall zeitnah geeignete Maßnahmen zur Ergebnissicherung eingeleitet. 5.2. Chancenbericht Das Unternehmen ist durch die breite Aufstellung im Dienstleistungsportfolio in diversen Branchen, Neuinvestitionen und Modernisierungen sowie mit weitreichendem Knowhow und jahrelanger Erfahrung gut gerüstet, um künftigen Anfragen von u.a. Handel und Industrie idealtypisch zu entsprechen. Unser besonderer Fokus gilt weiter den Bereichen Qualitätssicherung, Kundenbetreuung, Fokussierung auf die Kerngeschäfte sowie gezielte Prozessoptimierung und Kostenbegrenzung. Hier sehen wir auch weitere Chancen für unser Unternehmen. 5.3. Gesamtaussage Insgesamt sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken in den nächsten Jahren gut gerüstet. Es sind keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz -und Ertragslage bekannt. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten und Darlehensverbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Forderungsausfälle, z. B. durch Insolvenz von Kunden oder Partnern, kommen bei uns aufgrund langjähriger Bestandskunden mit überwiegend sehr guter Bonität nicht vor. Neukunden werden im Vorfeld auf Bonität geprüft. Aktives Forderungsmanagement zur Reduzierung von Ausfällen ist geübte Praxis. Gemäß ADSp kann gegebenenfalls vom Speditionspfandrecht Gebrauch gemacht werden.
Worms am Rhein, den 7. Februar 2024 Vorstand der RHENANIA WORMS AG Bilanz zum 31. Dezember 2023Rhenania Worms AG, WormsAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023Rhenania Worms AGWorms
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HRB 10027 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei Ansatz und Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:
C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind nachfolgend dargestellt:
2. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig. 3. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagiobeträge in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 37). 4. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist eingeteilt in 4 Namensaktien ä € 25.000,00, 2 Namensaktien ä € 50.000,00 und 8 Namensaktien ä € 100.000,00 mit gleichen Rechten. 5. Als Kapitalrücklage wird der Betrag ausgewiesen, den die Aktionäre aus der Gewinnausschüttung für 1993 wieder eingelegt haben, vermindert um die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln in 2002 von € 130.803,80. 6. Die Gewinnrücklagen enthalten die in früheren Jahren gebildete gesetzliche Rücklage (€ 131.721,83) sowie andere Gewinnrücklagen in Höhe von € 11.668.278,17. Im Jahr 2023 wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2023 € 2.000.000,00 aus dem Bilanzgewinn 2022 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. 7. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Der Vorstand schlägt vor, für 2023 eine Dividende von 25% + 5% auf das Grundkapital von € 1.000.000,00 = € 300.000,00 auszuschütten und € 2.000.000,00 in die Gewinnrücklage einzustellen sowie den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt auf Basis eines Rententrends von 1,50% pro Jahr, eines Zinssatzes von 1,83% und der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck. Ein Gehaltstrend ergab sich nicht, da alle Anspruchsberichtigten bereits im Ruhestand sind. 9. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für ausstehende Rechnungen, Gratifikationen und Jahresvergütungen, noch nicht abgerechnete aber bereits erbrachte Leistungen, für von der Gesellschaft noch zu erbringende Leistungen, für Urlaubsrückstand und Jahresabschlusskosten. 11. Der Bilanzposten Verbindlichkeiten wird gem. § 268 Abs. 5 bzw. § 285 HGB wie folgt erläutert:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von T€ 29 (Vorjahr: T€ 80) enthalten. II. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T€ 225 (Vorjahr: T€ (23)) enthalten. 2. In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ist ein Betrag von T€ 17 (Vorjahr: T€ 23) als Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten. III. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern (ohne Vorstand und Auszubildende):
2. Angaben gem. § 285 Nr. 9 HGB (Organbezüge) können gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum 31.12.2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. IV. Aufsichtsrat und Vorstand 1. Aufsichtsrat 1.1 Vertreter der Aktionäre Herr Adolf Kessel, Oberbürgermeister der Stadt Worms, Worms am Rhein -Vorsitzender Herr Uwe Oppitz, Geschäftsführung Rhenus Ports GmbH & Co. KG, Duisburg - stellvertretender Vorsitzender Herr Peter Weiler, Stadtrat Worms, Worms am Rhein Herr Uwe Veith, Geschäftsleitung Rhenus Port Logistics Rhein Neckar GmbH & Co.KG, Mannheim 1.2 Vertreter der Belegschaft Jörg Obentheuer, Kaufmännischer Angestellter, Worms am Rhein Timo Blättler, Kranführer, Worms am Rhein Für die im Berichtsjahr geleisteten Tätigkeiten wurden insgesamt an die Aufsichtsratmitglieder Vergütungen in Höhe von T€ 4 gezahlt. 2. Vorstand Oliver Schüttler, Speditionskaufmann, Worms am Rhein
Worms am Rhein, den 7. Februar 2024 RHENANIA WORMS AG - Der Vorstand - Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rhenania Worms AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rhenania Worms AG, Worms - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhenania Worms AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eisenberg, den 7. Februar 2024 Benz
& Gunzenhäuser
Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer Benz, Wirtschaftsprüfer |
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