STARKEY Laboratories (Germany) G.m.b.H.

Weg beim Jäger 218, 22335 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 97614
Eingetragen
23.3.1981
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Hörgeräten, Audiometern, Hörgerätekomponenten aller Art und Handel mit solchen Erzeugnissen, soweit ein irgendwie gearteter Zusammenhang mit den vorstehend genannten Tätigkeitsgebieten des Unternehmens besteht.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jörn Ruge
seit 9.1.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Starkey Laboratories, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Starkey Laboratories, Inc.
United States
200.000 DM
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STARKEY Laboratories (Germany) G.m.b.H.

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 4.222,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 547,00 6.251,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.180,91 316.399,75
250.727,91 322.650,75
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.022,58 1.022,58
255.972,49 323.676,33
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 5.611.562,32 5.390.147,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.082.327,15 15.279.758,96
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 892.681,38 (Vorjahr: EUR 1.171.385,61)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.129.622,76 1.026.878,46
23.823.512,23 21.696.785,12
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 66.721,96 58.647,27
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 232.931,95 247.569,41
24.379.138,63 22.326.678,13

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,37 102.258,37
II. Kapitalrücklage 4.313.968,81 4.313.968,81
III. Gewinnvortrag 6.888.899,27 6.967.575,11
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.182.662,04 -78.675,84
12.487.788,49 11.305.126,45
B. RÜCKSTELLUNGEN 9.641.622,41 7.813.194,13
C. VERBINDLICHKEITEN 1.149.064,30 2.140.599,19
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.149.064,30 (Vorjahr: EUR 2.140.599,19)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 715.676,77 (Vorjahr: EUR 2.006.190,40)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.100.663,43 1.067.758,36
24.379.138,63 22.326.678,13

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 13.511.547,21 12.475.445,83
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 154.247,07 (Vorjahr: EUR 85.660,10)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.893.051,83 -5.809.914,71
b) Soziale Abgaben -1.082.120,46 -1.002.577,47
-6.975.172,29 -6.812.492,18
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -110.450,83 -132.491,39
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.453.552,43 -5.418.219,44
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 635.170,96)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.893,44 25.081,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.525,77 -12.901,85
- davon Aufwendungen aus Aufzinsung: EUR 9.525,77 (Vorjahr: EUR 12.901,85)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -788.221,67 -198.438,65
8. Ergebnis nach Steuern 1.188.517,66 -74.015,84
9. Sonstige Steuern -5.855,62 -4.660,00
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.182.662,04 -78.675,84

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Starkey Laboratories (Germany) G.m.b.H. mit Sitz in Hamburg ist in das Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nr. 97614 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten.

Bei der Gesellschaft handelt es sich zum 31. Dezember 2023 um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. 1

Die in § 288 HGB vorgesehenen Erleichterungsmöglichkeiten für den Umfang der Darstellung im Anhang wurden weitgehend in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern linear vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und die Abschreibungen des aktuellen Geschäftsjahres bewertet. Die Nutzungsdauern orientieren sich dabei an den steuerlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung und liegen zwischen zwei und 19 Jahren. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Dauerhafte Wertminderungen werden über außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2023 war keine Veranlassung für außerplanmäßige Abschreibungen gegeben.

Abnutzbare bewegliche, selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 800,00 EUR werden entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG im Wirtschaftsjahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

1 Die neuen Schwellenwerte gem. § 267 HGB i.d.F. des Zweiten Gesetzes zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.04.2024 wurden freiwillig rückwirkend angewendet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Soweit erforderlich erfolgten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch individuelle Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand in der Folgeperiode darstellen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde vom Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und es wurden aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Für die Ermittlung der latenten Steuern auf zeitliche Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz werden den handelsrechtlichen Bilanzposten die entsprechenden steuerbilanziellen Bilanzposten gegenübergestellt und mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten das aktuelle Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen dem Grunde und der Höhe nach alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Erlöse aus separat veräußerten Garantiezeiträumen, die sich an die regulären Garantiezeiten anschließen. Die Erlöse werden über die tatsächliche Laufzeit der Garantien vereinnahmt.

Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gemäß § 256a S. 2 HGB das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip nicht angewendet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind in der Anlage dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von 878 TEUR (Vorjahr 1.113 TEUR) den Forderungen gegen Gesellschafter mitzugehörig. Die sonstigen Vermögensgegenstände und ihre Fälligkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamt davon Restlaufzeit größer als 1 Jahr
EUR EUR
Forderungen aus Kundendarlehen 264.775,03 139.057,94
(Vorjahr) (599.022,42) (261.414,36)
Umsatzsteuererstattungsansprüche 0,00 0,00
(Vorjahr) (139.346,61) 0,00
Ertragssteuererstattungsansprüche 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.426.366,35) 0,00
Übrige Forderungen 61.452,04 0,00
(Vorjahr) (21.314,11) 0,00
Summe 326.227,07 139.057,94
(Vorjahr) (2.186.049,49) (261.414,36)

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 102.258,37 EUR (200.000,00 DEM) und wird zu 100 % von der Starkey Laboratories Inc., Eden Prairie, Minnesota/ USA, gehalten.

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um ein Aufgeld im Zusammenhang mit der Gründung der Gesellschaft von 1.021 TEUR sowie um in den Geschäftsjahren 1998 und 2001 geleistete Bareinlagen der Gesellschafterin von insgesamt 3.293 TEUR.

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich aus den aktiven latenten Steuern zum 31.12.2023 ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von 233 TEUR.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haben jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 716 TEUR (Vorjahr 2.006 TEUR).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 616 TEUR.

Anzahl Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 98 Mitarbeiter, davon 92 Angestellte und 6 leitende Angestellte.

Organe

Geschäftsführer sind die Herren Markus Böcker, Kaufmann, Steinfurt, William Franklin Austin, Kaufmann, Brownsville, Texas, USA und Brandon Lee Sawalich, Kaufmann, Eden Prairie, Minnesota, USA.

Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Starkey Laboratories Inc., Eden Prairie, Minnesota/ USA, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss inklusive des Gewinnvortrags auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 28. März 2024

STARKEY LABORATORIES (GERMANY) G.M.B.H.

gez. Markus Böcker, Geschäftsführer

gez. William Franklin Austin, Geschäftsführer

gez. Brandon Lee Sawalich, Geschäftsführer

Angabe zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 24. November 2024 festgestellt.

Angaben zur Ergebnisverwendung

Es wurde beschlossen, dass der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.182.662,04 und der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.888.899,27 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 19.251,05 4.468,09 23.719,14
SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 117.888,75 0,00 117.888,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.285.616,08 38.278,90 1.323.894,98
1.403.504,83 38.278,90 1.441.783,73
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 1.022,58 0,00 1.022,58
1.423.778,46 42.746,99 1.466.525,45
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zuführungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 19.248,05 249,09 19.497,14
SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 111.637,75 5.704,00 117.341,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 969.216,33 104.497,74 1.073.714,07
1.080.854,08 110.201,74 1.191.055,82
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
1.100.102,13 110.450,83 1.210.552,96
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 4.222,00 3,00
SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 547,00 6.251,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.180,91 316.399,75
250.727,91 322.650,75
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 1.022,58 1.022,58
255.972,49 323.676,33

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Die Starkey Laboratories Inc. ist ein global tätiges Hörtechnik-Unternehmen mit Stammsitz in den Vereinigten Staaten. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 5.250 Mitarbeiter, ist in mehr als 25 Ländern vertreten und gehört zu den international fünf größten Hörgeräteherstellern. Die deutsche Tochtergesellschaft - STARKEY Laboratories (Germany) G.m.b.H. - wurde 1981 in Hamburg gegründet. Sie ist eine reine Vertriebsgesellschaft und ausschließlich im Business-to-Business-Bereich tätig.

Mit der Kombination von neuesten Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft, innovativer Technologie und modernem Design bietet das Unternehmen eine breite Produktpalette und zahlreiche Dienstleistungen (Reparatur- und After-Sales-Services) für unterschiedliche Hörbedarfe an.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Markt für Hörgeräte in Deutschland ist im Jahr 2023 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um +0,5% gewachsen. Das Jahr 2023 war weiterhin von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges geprägt und konnte sich gegenüber 2022 nur marginal positiv entwickeln.

2. Lage des Unternehmens

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg um +2.052 TEUR auf 24.379 TEUR. Auf der Aktivseite resultiert dieser Anstieg hauptsächlich aus einem deutlichen Anstieg des Umlaufvermögens um +2.127 TEUR. Diese Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um +2.995 TEUR, dem Anstieg des Kassenbestandes und des Guthabens bei Kreditinstituten um +1.103 TEUR und der Vorräte um +221 TEUR. Einen deutlichen Rückgang gab es bei den sonstigen Vermögensgegenstände um -1.860 TEUR und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um -279 TEUR. Auf der Passivseite hat sich aufgrund des Jahresüberschusses iHv 1.183 TEUR das Eigenkapital deutlich erhöht. Die Rückstellungen sind um +1.828 TEUR gestiegen und die Verbindlichkeiten um -1.707 TEUR zurückgegangen. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind lediglich um +33 TEUR angestiegen. Der Anstieg bei den Rückstellungen basiert vornehmlich auf erhöhten Garantie-Rückstellungen mit +875 TEUR und einem Anstieg bei den Rückstellungen für Rückgaberechte um +789 TEUR. Auch die Personal-Rückstellungen sind um +93 TEUR gestiegen. Bei den Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (+3 TEUR) und für Archivierung (+2 TEUR) gab es dagegen kaum Veränderungen. Die Rückstellungen für Kundenrückvergütungen dagegen sind um -399 TEUR deutlich gesunken und auch die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit -36 TEUR sind gesunken. Der Rückgang bei den Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang aus Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen mit -1.291 TEUR.

Der Zahlungsmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres hat sich gegenüber dem Vorjahr um +1.103 TEUR auf 2.130 TEUR erhöht.

Ertragslage

Auch das Jahr 2023 war weiterhin durch den Ukraine-Krieg und eine daraus resultierende Unsicherheit geprägt. Trotz der negativen Einflüsse hat sich der Markt marginal steigern können (+0,5% ggü. dem Vorjahr). Leider konnten wir unseren Absatz nur minimal steigern und liegen mit +0,1% sogar noch leicht unter dem Marktwachstum. Unser ursprüngliches Budgetziel von +10% wurde im Jahr 2023 sehr deutlich verfehlt. Aufgrund eines weiterhin preissensiblen Marktes konnten wir unseren Umsatz leider nicht steigern und haben das Geschäftsjahr mit einem leichten Minus iHv -0,7% abgeschlossen. Der Produktmix stellt sich für die Absatzmengen im Jahr 2023 wie folgt dar: BTE-Geräte (Geräte mit internem Hörer) machten 25% der verkauften Geräte aus. Die Custom-Geräte (individuell angefertigte Geräte) hatten einen Anteil von 15% und die RIC-Geräte (Geräte mit externem Hörer) lösten als Top-Seller mit 60% etwas mehr als jeden zweiten Umsatz aus.

Der Materialaufwand entwickelte sich mit -3,1% überproportional zum Rückgang der Absätze. Im Wesentlichen war dieser überproportionale Rückgang bedingt durch einen deutlich anderen Produktmix. Im Jahr 2023 haben wir deutlich weniger Im-Ohr-Hörgeräte verkauft, was den wesentlichen Rückgang beim Materialaufwand bewirkt hat.

Die Personalaufwendungen sind ggü. dem Vorjahr um +163 TEUR bzw. +2,4% nur geringfügig angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Betrachtungszeitraum um -965 TEUR bzw. -18% gesunken. Vor allem der Rückgang bei den Kursdifferenzen (-635 TEUR), dem Aufwand für Marketing (-467 TEUR), bei den sonstigen Personalaufwendungen (-234 TEUR) und den Logistikkosten (-207 TEUR) haben zu diesem Rückgang beigetragen. Im Gegenzug sind vor allem die Aufwendungen für Gewährleistung (+641 TEUR), für Reisekosten (+49 TEUR), für Homologationskosten (+26 TEUR) und für Rechts- und Beratungskosten (+19 TEUR) gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Aufgrund der überproportionalen Kostenersparnis konnte trotz der negativen Umsatzentwicklung ein positiver Jahresüberschuss iHv 1.183 TEUR erwirtschaftet werden. Durch dieses positive Jahr ist die Eigenkapitalquote um +0,6%-Punkte auf 51,2% gestiegen.

III. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Deutschland gehört, neben Frankreich, weiterhin zu den größten Märkten in Europa und hat, trotz der Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg, auch im Jahr 2023 die Grenze von 1,5 Million Hörgeräte im Jahr erneut deutlich durchbrochen. Langfristig gehen wir weiterhin von einem steigenden Bedarf aus, da angesichts des demografischen Wandels und der steigenden Akzeptanz kleinerer und leistungsfähigerer Hörgeräte eine gute Marktperspektive gegeben ist. Des Weiteren gehen die Experten weiterhin von einer Unterversorgung aus. Die Versorgungsrate für Menschen, die ein Hörgerät benötigen, wird nach der repräsentativen EuroTrak Hörstudie 2022 mit 41% angegeben. Dies ist zwar ein Anstieg von ca. sieben Prozentpunkten in den letzten 10 Jahren, doch besteht weiterhin ein erhebliches ungenutztes Marktpotential für die Hörgerätebranche, so dass die Wachstumsprognose der Branche weiterhin positiv ist.

Basierend auf der Budgetplanung für das Jahr 2024, die im November 2023 abgeschlossen wurde, gehen wir grundsätzlich von einem weiterhin steigenden Markt aus und prognostizieren ein Marktwachstum beim Hörgeräteabsatz von geschätzten +4% im Vergleich zu 2023. Für 2024 sind bei Starkey weitere innovative Produkteinführungen geplant und der Ausbau der Kundenbasis steht weiterhin im Fokus, so dass ein Umsatzanstieg von +12% im Vergleich zum Vorjahr geplant wurde.

Trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen konnten die ambitionierten Zielvorgaben im ersten Quartal 2024 erreicht werden und das Umsatzziel wurde sogar mit +3% übertroffen, wobei ein wesentlicher Anteil des Umsatzplus aus einem Sondereffekt aus den Sonstigen Umsätzen resultiert. Für den Rest des Jahres gehen wir davon aus, dass die Budgetvorgaben grundsätzlich erreicht werden.

Auf die weiterhin bestehende Unsicherheit bedingt durch den Ukraine-Krieg reagieren wir mit gezielten Maßnahmen. Die Kosten werden weiterhin streng kontrolliert, um bei Bedarf auf einen etwaigen Umsatzeinbruch reagieren zu können. Die zukünftige Entwicklung der Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg wird von uns intensiv beobachtet, um auf Veränderungen schnell und gezielt reagieren zu können.

Die Risiken von bedeutenden Forderungsausfällen werden mit einem effektiven Debitorenmanagement überwacht - dadurch hatten wir in den vergangenen Jahren keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Ein Substitutionsrisiko besteht nur theoretisch, da die Produkte den technischen Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherungen entsprechen müssen und der Hörgeräte-Fachhandel hohe Qualitätsanforderungen an die Hörgeräte und deren Anpassung sowie an den Service stellt.

Unsere Gesellschaft kauft und verkauft die Produkte überwiegend in Euro. Lediglich die Im-Ohr-Hörgeräte werden in USD eingekauft, sodass ein Fremdwährungsrisiko in einem überschaubaren Maß besteht.

Die Kundenstruktur ist durch einige Großkunden und eine Vielzahl kleinerer Hörgeräteakustiker geprägt. Mit den Großkunden bestehen langfristige Bezugsvereinbarungen, so dass sich trotz einiger Großkunden kein hohes wirtschaftliches Risiko aus einer deutlichen Reduzierung der Umsätze mit einem einzelnen Großkunden ergibt. Zudem wurde die Kundenbasis insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben weiter ausgebaut. Ein Abhängigkeitsrisiko gegenüber Lieferanten besteht nur als verbundenes Unternehmen gegenüber der Muttergesellschaft, nicht jedoch im Verhältnis zu Dritten.

Unmittelbare Einzelrisiken für die langfristige zukünftige geschäftliche Entwicklung der Starkey Laboratories (Germany) G.m.b.H. ergeben sich lediglich aus der vorstehend erläuterten Thematik des Ukraine-Krieges.

Trotz der anhaltenden Unsicherheit durch die gestiegenen Energie- und Materialaufwendungen, bedingt durch den Ukraine-Krieg, gehen wir für 2024 davon aus, dass wir ein positives Ergebnis erzielen werden, welches möglicherweise leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Insgesamt bestehen aus unserer Sicht trotz der Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg keine Risiken, die den langfristigen Fortbestand von Starkey Germany gefährden oder wesentlich beeinträchtigen könnten.

 

Hamburg, den 28. März 2024

STARKEY LABORATORIES (GERMANY) G.m.b.H.

gez. Markus Böcker, Geschäftsführer

gez. William Franklin Austin, Geschäftsführer

gez. Brandon Lee Sawalich, Geschäftsführer

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB sowie nachträgliche Aufstellungserleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Starkey Laboratories (Germany) GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Starkey Laboratories (Germany) GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Starkey Laboratories (Germany) GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 11. Oktober 2024

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gez. Christian Peters, Wirtschaftsprüfer

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