Stadtwerke Georgsmarienhütte GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dorroch seit 29.6.2017 | Geschäftsführer |
Michael Rust seit 29.3.2012 | Prokura |
Torsten Meyer seit 29.3.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Panoramabad GmbHGeorgsmarienhütteJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023TestatexemplarJahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023AllgemeinesDie Panoramabad GmbH ist zum Bilanzstichtag eine kleine
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die
Gesellschaft wird beim Handelsregister des Amtsgerichts
Osnabrück unter der Nummer HRB 111178 geführt.
Der Jahresabschluss wird nach den
Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften
des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung
des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit
beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die
Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der
Annahme der Unternehmensfortführung.
Zur Verbesserung der Klarheit der Verflechtungen zur
Stadt Georgsmarienhütte ist die Bilanz um die Posten
Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt
Georgsmarienhütte erweitert worden.
Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen angesetzt.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf
Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen
grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden
Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren
Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich
außerplanmäßige Abschreibungen bei
voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des
Zugangs voll abgeschrieben wenn die Anschaffungs- oder
Herstellungskosten € 250,00 nicht überschreiten.
Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren
Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als €
250,00 aber maximal € 1.000,00 netto betragen, werden
zu einem Sammelposten zusammengefasst und einheitlich
über 5 Jahre linear abgeschrieben.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu
Anschaffungswerten bei Anwendung zulässiger
Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des
Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen
angesetzt.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages bilanziert.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem
Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) hervor.
UmlaufvermögenIn den Forderungen gegen die Stadt
Georgsmarienhütte sind Forderungen aus der
Badüberlassung an Schulen und Vereine enthalten.
Die Forderungen gegen den Gesellschafter betreffen
Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag sowie
Lieferungen und Leistungen und kurzfristigen
Finanzmitteldispositionen innerhalb der Stadtwerke Gruppe.
Sämtliche Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
unter einem Jahr.
EigenkapitalDas Stammkapital in Höhe von € 50.000,00 wird
vollständig von der Stadtwerke Georgsmarienhütte
GmbH gehalten.
Zur Finanzierung der Umbaumaßnahmen in den Jahren
2008 und 2009 wurden vom Gesellschafter Finanzmittel in
Höhe von insgesamt Mio. € 8,0 zur Verfügung
gestellt. Diese wurden der Kapitalrücklage
zugeführt.
RückstellungenIn den sonstigen Rückstellungen sind
Rückstellungen für Personalkosten (T€ 58,
Vorjahr T€ 53), für drohende
Fördermittelrückzahlungen (T€ 82, Vorjahr
T€ 82) und für unterlassene Instandhaltungen
sowie Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (T€
12, Vorjahr T€ 5) enthalten.
VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit
von unter einem Jahr.
Umsatzerlöse
Sonstige AngabenMitarbeiterIm Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 29
Arbeitnehmer (Vorjahr 30) beschäftigt. Darin enthalten
ist ein Auszubildender.
Honorare des AbschlussprüfersFür Abschlussprüfungsleistungen fallen
Honorare von T€ 4 (netto zzgl. MwSt.) an. Sonstige
Leistungen an Abschlussprüfer wurden nicht beauftragt.
Angaben zu den Organen der GesellschaftGeschäftsführer ist Herr Jörg Dorroch. An
den Geschäftsführer wurde im Geschäftsjahr
keine Vergütung gezahlt.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Die Aufsichtsratsmitglieder haben für ihre
Tätigkeit im Geschäftsjahr insgesamt eine
Vergütung in Höhe von € 2.255,00 erhalten.
Beziehungen zu anderen UnternehmenAufgrund des mit Wirkung ab 1. Januar 2008
abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wurde der
Verlust des Geschäftsjahres 2023 von €
1.155.672,91 durch die Stadtwerke Georgsmarienhütte
GmbH, Georgsmarienhütte, ausgeglichen.
Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen Unternehmen getätigt wurdenBeschaffung (von der Stadtwerke Georgsmarienhütte
GmbH, Georgsmarienhütte)
Sonstige finanzielle VerpflichtungenAus einem Pachtvertrag mit o.g. verbundenem Unternehmen
ergeben sich bis Verpflichtungen in Höhe von T€
50 bis zum Jahr 2027.
NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die einen
wesentlichen Einfluss auf die Lage der Gesellschaft haben,
sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht
eingetreten.
Georgsmarienhütte, den 28. März 2024
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht 2023 der Panoramabad GmbHI. Allgemeine Geschäfts- und RahmenbedingungenEntwicklung der BrancheKommunale Schwimmbäder spielen eine entscheidende
Rolle für die Gesellschaft und das Wohlbefinden der
Menschen in Deutschland. Sie ermöglichen
Schwimmunterricht, fördern die Gesundheit und dienen
als soziale Treffpunkte für Menschen aller
Altersgruppen, wodurch sie einer Vielzahl von Anforderungen
und Erwartungen gegenüberstehen. Der Wegfall von
pandemiebedingten Auflagen sowie die staatlichen
Stabilisierungsmaßnahmen zur Abmilderung der
Energiekrise ermöglichten eine Rückkehr zum
Regelbetrieb. Die Besucherzahlen steigen im Allgemeinen
wieder an, doch unbeständiges Wetter in den
Sommermonaten und der durch die Versorgungskrise
verursachte Konsumverzicht haben die Erholung gebremst. Des
Weiteren ist durch die Energiekrise das Verlangen nach
einem nachhaltigen Bäderbetrieb weiter verstärkt
worden. Eine klimaneutrale Energieversorgung sowie ein
ressourcenschonender Umgang mit Wasser stellen die
Schwimmbäder vor große Herausforderungen und
erfordern erhebliche Investitionen in technische Anlagen.
Der Fachkräftemangel verschärft die Situation
zusätzlich und zwingt unzählige Bäder, die
öffentliche Zugänglichkeit ihrer Einrichtungen
zeitlich zu beschränken.
Geschäftstätigkeit des UnternehmensMit dem Panoramabad steht in Georgsmarienhütte ein
breites Freizeitangebot vom Hallen- und Freibad bis zum
hochwertigen Sauna- und Wellnessbereich sowie
Badgastronomie zur Verfügung. Der konzeptionelle
Ansatz sieht neben der Witterungsunabhängigkeit durch
das kombinierte Hallenfreibad die Vereinbarkeit von Sport-,
Schul- und Freizeitschwimmen, Familienfreundlichkeit sowie
Wellness unter einem Dach vor.
Für die Badegäste stehen dafür insgesamt
rund 1.650 m
2 Wasserfläche zur Verfügung, die sich
auf drei Innen- und drei Außenbecken aufteilen. Hinzu
kommen verschiedene Attraktionen wie Wasserrutschen,
Sprungtürme sowie Aquafitness- und Schwimmkurse.
Abgerundet wird das Angebot durch besondere,
regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen.
Für die Saunagäste stehen neben drei Innen-
und einer Blockhaussauna auch Ruhezonen im Innen- und
Außenbereich zur Verfügung. Im Saunagarten gibt
es darüber hinaus ein beheiztes
Außenschwimmbecken mit integrierten Sprudelelementen,
eine Kaltdusche und einen Erlebnis-Fuß-Pfad.
Das hauseigene Bistro komplettiert das umfangreiche
Angebot und sorgt für das kulinarische Wohl der
Panoramabadbesucher. Neben frisch zubereiteten Speisen und
Getränken von der Karte werden hier auch saisonale
Tagesgerichte serviert.
Entwicklung des BetriebesDas Panoramabad war in 2023 an 337 Tagen geöffnet.
Bis auf eine geplante Revisionszeit im Hallenbad lagen die
Öffnungszeiten auf dem gewohnten Niveau und es konnte
eine schrittweise Normalisierung der Besucherzahlen
festgestellt werden. Nachdem in den Jahren 2022 bereits
167.755 Gäste verzeichnet wurden, besuchten im Jahr
2023 insgesamt 172.521 Gäste die Einrichtung, das lag
somit rd. 4 % über dem Planwert. Im Vergleich zum
Vorjahr erhöhte sich die Besucherzahl um 3 %. Aufgrund
einer mehrwöchigen Schlechtwetterphase im Sommer und
dem weiterhin, durch die Krisen verursachten
zurückhaltenden Konsumverhaltens für
Freizeitaktivitäten, liegen das Vor-Krisen-Niveau
jedoch noch um 16 % entfernt.
Das Hallenbad liegt beim öffentlichen Badebetrieb
mit 93.968 Besuchern rund 8 % über dem Planwert und 7
% über dem Vorjahreswert (87.476). An 337
Öffnungstagen haben uns durchschnittlich 279
Gäste pro Tag besucht. Im Vorjahr waren es an 325
Öffnungstagen durchschnittlich 269 Gäste pro Tag.
Vor der Corona-Pandemie waren es bei insgesamt 347 Tagen
durchschnittlich 320 Gäste täglich.
Das Freibad konnte von Mitte Mai bis Anfang September
öffnen und empfing an 116 Öffnungstagen
durchschnittlich 233 Besucher. Hier ist im Vergleich zum
Vorjahr, mit durchschnittlich 281 Besuchern ein
Rückgang zu verzeichnen. Dennoch liegt die Anzahl der
Besucher über den Mittelwert der Vorjahre (2014-2019)
von 196 Besuchen pro Tag. Die Besucherzahl lag mit 27.045
um rund 15 % unter dem Plan- sowie Vorjahreswert. Dieser
Abweichung lässt sich vor allem auf die langanhalten
und unbeständige Witterungsverhältnisse im Juli
und August zurückführen.
Während beim Schulsport der Anteil der Schüler
mit 15.511 Besucher einen Rückgang um 8 % zum
Vorjahresniveau zu verzeichnen hat, liegt der Vereinssport
mit 14.723 Besuchen rd. 13 % über dem Planwert und
sogar 21 % über dem Vorjahr. Der deutliche Anstieg im
Vereinssport gegenüber dem vergangenen Jahr ist darauf
zurückzuführen, dass die Vereine pandemiebedingt
zum Jahresbeging 2022 erst zeitverzögert in den
regulären Trainingsbetrieb gestartet sind.
Der Saunabereich kam auf 21.424 Gäste und lag damit
rund 24 % über dem Planwert und 11 % über dem
Vorjahreswert. Als notwenige Maßnahme zur Abfederung
des Fachkräftemangels erfolgte in 2023 eine Anpassung
der Öffnungszeiten (Montag Ruhetag). Dadurch stand der
Saunabereich für die Öffentlichkeit an 313 Tagen
zur Verfügung, durchschnittlich kamen somit 68
Gäste pro Tag. Im Vorjahr waren es 54 Gäste pro
Tag bei 359 Öffnungstagen. In den Vorjahren (20172019)
lagen die Öffnungstage durchschnittlich bei 359 Tagen
mit im Mittel 72 Gästen pro Tag.
PersonalberichtDie Panoramabad GmbH beschäftigte 2023 im
Jahresdurchschnitt 29 Mitarbeiter*innen.
Das Recruiting im Bäderbereich bleibt weiter
angespannt. Vor allem Stellen im Badewärterbereich
sind mit längerer Vakanzdauer erst zu besetzten.
Weiterhin bietet das Panoramabad Ausbildung an und
möchte an der Investition in den Nachwuchs festhalten.
Mangels Bewerbungen konnte die Ausbildungsstelle nicht
besetzt werden.
Interne Workshops mit der Belegschaft erfolgten mit der
Zielsetzung das Arbeitsumfeld im Bäderbereich
attraktiver zu gestalten. Die Einbindung der
Mitarbeiter*innen hat zu positiven Abschlüssen von
Betriebsvereinbarungen im Bereich Leistungsprämie und
Incentives geführt. Ebenso den Bereich des
Miteinanders hat die Belegschaft aktiv mitgestaltet. Neben
internen Weiterbildungsangeboten hat die Panoramabad GmbH
auch verstärkter in externe Weiterbildungsangebote
investiert. Die Gesundquote ist gestiegen und führt in
den Teams zu einer höheren Zufriedenheit.
Im Berichtsjahr lag der Altersdurchschnitt des Personals
bei 45 Jahren. Rund 76 % der Belegschaft ist weiblich.
II. Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDie wirtschaftliche Situation ist aufgrund der
Integration in die Stadtwerke Unternehmensgruppe weitgehend
stabil. Zunehmende Besucherzahlen und eine moderate
Anpassung der Eintrittspreise führen zu einem Anstieg
der Umsatzerlöse. Hiermit wurden die Preissteigerungen
im Energiebezug und weiterer Kostensteigerungen teilweise
kompensiert.
Die wichtigsten Unternehmenskennzahlen stellen sich wie
folgt dar:
ErtragslageDas gesamte Besucheraufkommen im Panoramabad stieg um 3
% gegenüber dem Vorjahr und liegt 4 % über dem
Planansatz. Diese positive Abweichung ist insbesondere auf
die über Plan liegenden Besucherzahlen im Hallenbad
und dem Saunabereich zurückzuführen, welche mit 8
% und 24 % deutlich über den Erwartungen liegen.
Gleichzeitig sorgte die von einer Schlechtwetterphase
geprägte Freibadsaison für eine stark unter Plan
liegende Anzahl an Badegästen. Auch wenn das Niveau
noch rund 16 % unter dem letzten Vor-Corona-Jahr liegt,
zeigt der Trend im ersten Quartal 2024 weiterhin nach oben.
Im Berichtsjahr verzeichnete der Umsatz je Besucher
einen Anstieg auf 7,03 EUR, was einer Steigerung von 10,7 %
gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese positive
Entwicklung ist insbesondere auf die gestiegenen
Besucherzahlen in der Sauna zurückzuführen,
welche den durchschnittlichen Umsatz pro Besucher
erhöhten. Weiterhin wurden die Eintrittspreise zum
Jahresbeginn 2023 moderat erhöht.
Die Materialaufwendungen in Höhe von 480 T€
liegen deutlich über dem Vorjahresniveau. Sie setzen
sich zusammen aus dem Energie- und Wasserbezug (361
T€; Vorjahr 263 T€), dem Materialeinkauf (113
T€; Vorjahr 99 T€) sowie den bezogenen Leistungen
(7 T€; Vorjahr 6 T€). Die Energieintensität
ist mit 28 % vom Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich
gestiegen. Aufgrund der Energiekrise konnten die Ende 2022
ausgelaufenen Lieferverträge nicht zu den vorherigen
Konditionen verlängert werden, was einen deutlichen
Anstieg der Strom- und Gaspreise zur Folge hatte.
Eine wesentliche Herausforderung für die
Betriebsleitung bestand darin, die Betriebsbereitschaft des
Bades zu erhalten, da sich einige Mitarbeiter während
des Lockdowns beruflich neu orientiert haben. Um der
angespannten Personalsituation entgegenzuwirken, war eine
Reduzierung der Öffnungszeiten erforderlich. Die
Personalaufwendungen in Höhe von 995 T€ (Vorjahr
952 T€) resultieren aus dem bestehenden
Mitarbeiterstamm. Der Rückgang gegenüber der
Planung (1.160 T€) ergibt sich aus nicht besetzten
oder später besetzten Vakanzen sowie dem Wegfall
kurzfristiger Beschäftigungsverhältnisse. Die
Personalkostenintensität hat sich hauptsächlich
aufgrund der verbesserten Auslastung um 7 % auf 78 %
erhöht.
Die Abschreibungen in Höhe von 418 T€ betragen
im Durchschnitt 3,2 % der Anschaffungs- und
Herstellungskosten des Anlagevermögens. Das entspricht
einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 31,5 Jahren.
Grundsätzlich trägt eine planmäßige
Entlastung bei den Kapitalkosten zur Eindämmung des
Jahresfehlbetrages bei.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von 556 T€ (im Vorjahr 472 T€) setzen sich
zusammen aus Instandhaltungskosten (264 T€; Vorjahr
213 T€), Betriebsführungskosten (80 T€;
Vorjahr 80 T€), Kosten für Werbung und PR (39
T€; Vorjahr 36 T€), Personalnebenkosten (12
T€; Vorjahr 13 T€), Kosten für
Abfallentsorgung und Abwasser (49 T€, Vorjahr 46
T€) sowie weiteren Aufwendungen (112 T€; Vorjahr
84 T€). Mit zunehmendem Alter des Panoramabades
erhöht sich auch der Instandhaltungsaufwand, was zu
einem Anstieg der Reparatur- und Wartungskosten um 28 %
über dem Plan führt, bedingt durch Mehrkosten
für die Modernisierung des Rutschenturms, die
Sanierung der Außenfassade und die Erneuerung eines
Saunadaches. Die Stadtwerke Georgsmarienhütte GmbH
erbringt im Rahmen des Betriebsführungsvertrages
kaufmännische Dienstleistungen in den Bereichen
Personal, Marketing, Rechnungswesen, Steuern, Controlling
sowie Organisation und Geschäftsführung.
Die nur langsam steigenden Erlöse, durch wieder
zunehmende Badegäste, in Verbindung mit einem stark
gestiegenen Kostendruck, haben dazu geführt, dass der
Zuschussbedarf je Besucher von 3,98 € auf 4,36 €
angestiegen ist. Dies war im Rahmen der Jahresplanung
bewusst in Kauf genommen worden um größere
Einschnitte bei Öffnungszeiten und Eintrittspreisen zu
vermeiden.
Die Fremdfinanzierung für die Freibad-Sanierung
wurde bereits in 2022 vollständig
zurückgeführt, so dass aktuell kein Zinsaufwand
mehr anfällt. Darüber hinaus hat die
Wiedereinführung der Guthabenzinsen es
ermöglicht, zusätzliche Einnahmen durch
Zinserträge aus kurzfristigen Festgeldanlagen zu
erzielen.
Im Jahresverlauf waren aufgrund der unsicheren
Besucherströme zunächst noch höhere Verluste
anzunehmen. Jedoch hat die positive Umsatzentwicklung bei
gleichzeitig nahezu optimaler Kostensteuerung zum
wirtschaftlichen Erfolg beigefragen.
Insgesamt erzielte die Panoramabad GmbH ein
Jahresergebnis vor Verlustausgleich in Höhe von -1.156
T€. Im Vergleich zum ursprünglich verabschiedeten
Wirtschaftsplan mit einem Planergebnis von -1.576 T€
konnte der Planverlust um ca. 27 % gemindert werden.
Finanz- und VermögenslageDie Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. In
den Jahren seit der Badübernahme von der Stadt wurden
rund 13 Mio. € in den Bäderstandort am
Carl-Stahmer-Weg investiert. In 2023 wurden die
beabsichtigten Maßnahmen wie geplant umgesetzt bzw.
begonnen.
Zur Finanzierung wurden seitens der Gesellschafter 8,0
Mio. € Eigenkapital bereitgestellt. Weiterhin werden
die lfd. Jahresergebnisse aufgrund des
Ergebnisabführungsvertrages durch die Stadtwerke
Georgsmarienhütte GmbH ausgeglichen. Aufgrund des
Finanzierungseffektes aus den Abschreibungen auf das
Sachanlagevermögen stehen ausreichende Mittel für
Ersatzinvestitionen und die weitere Attraktivierung der
Einrichtung zur Verfügung. Langfristige Bankdarlehen
bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die Erhöhung der
Rückstellungsposition ergibt sich insbesondere aus
Personal- und Instandhaltungsauswendungen.
Die Forderungen gegen den Gesellschafter Stadtwerke
Georgsmarienhütte GmbH beinhalten vor allem die
Ansprüche aus der Verlustübernahme. Aus dem
laufenden Betrieb resultieren die weiteren Forderungen und
Verbindlichkeiten. Die sonstigen
Vermögensgegenstände bilden die
Energiesteuererstattungen des Hauptzollamtes (6 T€)
ab. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten umlaufende
Gutscheine und Wertkartenguthaben in Höhe von 235
T€ (Vorjahr 220 T€).
Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag
1.517 T€. Die Liquidität wird im Rahmen der
Finanzmitteldisposition durch den Gesellschafter
bereitgestellt und war daher zu jedem Zeitpunkt gesichert.
III. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Panoramabad GmbH ist durch eine standardisierte
Risikoberichterstattung in das Risikomanagementsystem der
Muttergesellschaft Stadtwerke Georgsmarienhütte GmbH
eingebunden. Das aus dem Gesetz zur Kontrolle und
Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) abgeleitete
Risikomanagement-System stellt die laufende Analyse,
Bewertung, Steuerung und Überwachung einzelner Risiken
der Panoramabad GmbH im Hinblick auf die jeweilige
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe sicher.
Allen identifizierbaren Risiken werden
Steuerungsmaßnahmen und Verantwortliche zugeordnet.
Hierdurch wird die Risikolage ermittelt und die Chancen zur
Steuerung bzw. zum Abbau der Risiken können aktiv
genutzt werden.
Die letztmalige Aktualisierung des Risikoinventars der
Panoramabad GmbH erfolgte im ersten Quartal 2024. Die
Auswertung ergab, dass nach Berücksichtigung und
Bewertung von geeigneten Maßnahmen, das
Kostendeckungsgradrisiko als wesentliches Risiko in den
Überwachungsstatus angesehen wird. Trotz der allgemein
rückläufigen Inflationsrate besteht weiterhin ein
latentes Risiko für steigende Betriebs- und
Unterhaltungskosten.
Weiterhin sind beim größten Ausgabenblock
für die Personalkosten aufgrund der zum Jahresbeginn
2024 verhandelten Tarifsteigerungen Kostensteigerungen
zwischen 5 und 10% zu erwarten. Auch wenn generell keine
wesentlichen Risiken festgestellt wurden, die das
Unternehmen dauerhaft in seiner Existenz gefährden, so
wird ein weiterer Handlungsbedarf bei dem Risiko der
mangelnden Personalausstattung gesehen. Hier zeigt sich
eine hohe Anzahl an Vakanzen bei einem schwieriger
werdenden Arbeitsmarkt. Leider setzt sich der Trend
fehlender Bewerber auch für den Ausbildungsberuf fort.
Durch eine moderate Anpassung der Öffnungszeiten
konnten die Auswirkungen des Fachkräftemangels etwas
abgefedert werden.
Der "steuerlichen Querverbunds" mittels
erdgasbetriebener Blockheizkraftwerke (BHKW) stellt
langfristig angesichts der politischen Klimaschutzziele
keine dauerhafte Lösung mehr dar. Die kommunalen
Spitzenverbände erarbeiten in Zusammenarbeit mit dem
Bundesministerium der Finanzen (BMF) an geeigneten
Alternativen, die die geforderten Kriterien zur
technisch/wirtschaftlichen Verflechtung weiterhin
erfüllen.
Den andauernden Krisenmodus nutzt das Panoramabad, um
die eigene Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit zu
stärken. Während in der Vergangenheit der Fokus
noch stärker auf der Aufrechterhaltung des attraktiven
Freizeitstandortes durch ständige, graduelle
Veränderungen lag, hat sich das Augenmerk auf eine
Analyse der mittel- bis langfristigen Auswirkungen zu
Anpassungen des Betriebskonzeptes und der strategischen
Ausrichtung verschoben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf
dem kosteneffizienten, nachhaltigen und
ressourcenschonenden Einsatz von Energie. Um den
vielfältigen neuen Herausforderungen gerecht zu
werden, setzt das Panoramabad verstärkt auf digitale
Technologien. Ein Meilenstein dieses Wandels ist die
Einführung eines neuen Kassensystems, welches eine
solide Grundlage für weitere
Digitalisierungsmaßnahmen bildet und
planmäßig in der ersten Hälfte des Jahres
2024 abgeschlossen wird.
Weitere Erlöspotentiale zur Kompensation von
Kostensteigerungen für Energie, Personal, Waren und
Dienstleistungen sollen durch moderate Preiserhöhungen
in den folgenden Jahren gehoben werden. Für das Jahr
2024 soll zugunsten der Kundenzufriedenheit auf eine
erneute Anpassung der Eintrittsgelder und
Öffnungszeiten verzichtet werden. Den
Herausforderungen im laufenden Betrieb kann
grundsätzlich mit einem konsequenten
Qualitätsmanagement begegnet werden. Dieses beinhaltet
sowohl eine hohe technische Sicherheit, Arbeits- und
Unfallschutzanweisung als auch hohe Standards im Bereich
Sauberkeit und Hygiene. Die gute Beziehung zu unseren
Kunden soll durch gut ausgebildete und motivierte
Mitarbeiter gesichert werden. Zudem werden weitere
Handlungsmaßnahmen eingeleitet, um dem
voranschreitenden Fachkräftemangel und einer damit
einhergehenden mangelnden Personalausstattung
entgegenzuwirken. Neben ersten Gesprächen über
gemeinsame Kooperationsfelder mit regionalen Bädern
der Nachbarschaft gehört dazu auch eine
kontinuierliche Ausbildung eigener Fachkräfte.
Die Geschäftsleitung sieht sich einer
herausfordernden Zeit gegenüber stehen. Bedroht durch
die Energie- und Fachkräftekrise gilt es, das
Panoramabad krisenfest zu machen. Ob dies dauerhaft als
wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur und
Daseinsvorsorge in Georgsmarienhütte ohne weitere
kommunale Unterstützung gelingen kann, wird sich in
den nächsten Jahren zeigen. Die Besucherzahlenprognose
in 2024 beträgt rd. 173.000 Besucher. Damit liegen wir
rd. 5 % über der Planung für 2023, jedoch
weiterhin deutlich unterhalb des Vorkrisenniveaus von
205.000 Gästen im Jahr 2019. Die Besucherzahlen sind
für das Hallenbad mit rd. 94.000 Gästen aus dem
öffentlichen Bereich und rd. 31.000 Schülern und
Vereinsgästen geplant. Für das Freibad werden im
kommenden Jahr rd. 27.000 Besucher erwartet. Für die
Sauna haben wir rd. 21.000 Gäste eingeplant. Es werden
Umsatzerlöse in Höhe von 1.334 T€ erwartet,
davon entfallen auf die Gastronomie rd. 190 T€. In den
Folgejahren 2024-2026 wird im Erfolgsplan bei den
Erlösen eine schrittweise Normalisierung der
Auslastung angestrebt, welche bis zum Jahr 2026 das
bisherige Niveau von über 200.000 Gästen
erreichen könnte. Weiterhin sind Preisanpassungen
vorgesehen, um Kostensteigerungen aus dem lfd. Betrieb an
die Kunden weiterzugeben.
Insgesamt werden Umsatzerlöse in Höhe von
1.334 T€ eingeplant. Dies entspricht gegenüber
der Planung für das Jahr 2023 einer
Erlössteigerung von 17% bzw. 196 T€. Es wird ein
Verlust von 1.349 T€ erwartet.
Georgsmarienhütte, den 28. März 2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die die Panoramabad GmbH, Georgsmarienhütte
PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss Panoramabad GmbH,
Georgsmarienhütte, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
Panoramabad GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lage-berichts geführt hat.
Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den LageberichtDer gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der
gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat
er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet
hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 16. April 2024 EversheimStuible Treuberater GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat ist durch die
Geschäftsführung regelmäßig über
die Lage und Entwicklung des Unternehmens durch
schriftliche und mündliche Berichte sowie
ausführliche Erläuterungen in mehreren
Aufsichtsratssitzungen umfassend unterrichtet worden. Der
Aufsichtsrat behandelte alle wichtigen Themen und
Vorgänge und fasste die erforderlichen
Beschlüsse.
Die EversheimStuible Treuberater GmbH, Düsseldorf,
prüfte den Jahresabschluss 2023 und versah ihn mit dem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
Der Aufsichtsrat hat den Bericht der
Prüfungsgesellschaft zur Kenntnis genommen. Nach dem
abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen sind
Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den
Jahresabschluss festgestellt.
Geschäftsführung, Betriebsrat,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durch die geleistete
erfolgreiche Arbeit zum Erfolg der Gesellschaft
beigetragen. Für die gute und vertrauensvolle
Zusammenarbeit spricht der Aufsichtsrat ihnen Dank und
Anerkennung aus.
Georgsmarienhütte im August 2024
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 08.08.2024 vom Aufsichtsrat festgestellt. |
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