Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 8686 KI
Eingetragen
31.1.2007
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Vertrieb von Kfz-Ersatzteilen, nicht handwerksmäßiger Kfz- und Reifenservice. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen übernehmen, sich an ihnen beteiligen und ihre Geschäfte führen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Hoff
seit 6.2.2019
Geschäftsführer
Erik Wulf
seit 27.1.2011
Geschäftsführer
Frank Bandel
seit 31.1.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

24558 Henstedt-Ulzburg
13.500 €
50.00%
24558 Wakendorf II
13.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bandel Automobiltechnik GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Die Bandel Automobiltechnik GmbH ist im Versand-Onlinehandel und untergeordnet auch im Bereich des stationären Handels mit Bedarfsartikeln für Autoteile und Autozubehörteile tätig. Der Online-Vertrieb erfolgt im Wesentlichen über bestehende externe Internet-Plattformen, wobei auch ein eigener Web-Shop betrieben wird.

Die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland wird stark von der Entwicklung der Energiepreise und Zinsen beeinflusst. Die Preise für Strom und Erdgas für private Haushalte stiegen auch im 1. Halbjahr 2023 weiter stark an, trotz zuletzt gesunkener Großhandelspreise. Aufgrund der in der Regel längeren Vertragslaufzeiten für private Haushalte im Vergleich zu Großkunden und der damit verbundenen langfristigeren Energiebeschaffung der Energieversorger werden die Preisentwicklungen im Großhandel verzögert an die privaten Haushalte weitergereicht (https://www.destatis.de/DE/Presse/ Pressemitteilungen/ 2023/09/PD23_388_61243.html.).

Die Inflationsrate in 2023 ist mit knapp 6 Prozent weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/ Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html). Die hierauf eingeleitete Anhebung des Leitzinssatzes durch die Europäische Zentralbank (EZB) stellt einen historischen Zinssteigerungsverlauf auf dem Finanzmarkt dar. Im Zeitraum vom Januar 2023 bis Dezember 2023 ist der Leitzinssatz von 2,5 % auf 4,5 % gewachsen (Quelle: https://www.euribor-rates.eu/de/ezb-leitzins/) Diese Zinsentwicklung lässt weniger Spielraum für zukünftige Investitionen. Das Jahr 2023 stand für deutsche Unternehmen im Zeichen eines signifikanten Anstiegs der Großinsolvenzen und von Insolvenzen im Mittelstand, die hauptsächlich die Baubranche, den Textilhandel und den Dienstleistungsbereich betrafen (Quelle:https://www.creditreform.de/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/insolvenzen-in-deutschland-jahr-2023und https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_103_52411.html).

Die Aktivität der Kunden im gesamten Onlinehandel in 2023 im Vergleich zum Vorjahr ist erneut gesunken (Quelle: https://bevh.org/detail/umsaetze-im-e-commerce-erreichen-talsohle.) Dagegen ist unser Onlinehandel für Kfz-Teile in Zeiten anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen deutlich angestiegen. Dieses Ereignis ist aller Voraussicht nach dem Nachholeffekt beim Endverbraucher für die aufgeschobenen Ausgaben aus dem Jahre 2022 geschuldet. Zudem lagen die angebotenen Preise für Strom und Gas in der Regel im Verlauf des Jahres 2023 bereits wieder unter dem Preisniveau, das durch die Energiepreisbremse garantiert wurde (Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/ Energie/Energiepreise Spezial/start.html).

Nach unserer Wahrnehmung ist durch die Einführung des 49-EUR-Tickets (Nachfolger des 9-Euro-Tickets 2022) am 1. Mai 2023 als "Effekt" einer Verlagerung der Mobilität von der Straße auf die Schiene und der damit verbundene Umsatzrückgang an Verschleißteilen nicht zu verzeichnen.

Ziel der Gesellschaft ist es, die Effektivität und Leistung unter den vorstehend beschriebenen gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und dem weiterhin bestehenden Fachkräftemangel zu erhöhen. Trotz des Ausbaus der Automatisierung der internen Prozesse wird im Unternehmen auf qualitativ hochwertigen Kundenservice Wert gelegt.

Eine starke Zunahme der Bedeutung von schnellerer Lieferung, Rücklieferung und gut optimierten Warenangeboten für die Kundenzufriedenheit ist am Markt zu beobachten. Deshalb wird die logistische Anforderung bei der Lagerung und dem Versand permanent überwacht und entsprechend optimiert, um die Versandzeit zu verkürzen. Um die verkürzte Lieferzeit zu realisieren, wurden nicht nur einige Lagerprozessabläufe optimiert, sondern auch die Lieferungen der Lieferanten angepasst.

Die wirtschaftliche Entwicklung verlief angesichts der sogenannten Energiekrise, der damit einhergehend höheren Inflationsraten und der steigenden Zinsen  für das Unternehmen positiver als anfangs eingeschätzt wurde. Die Lieferantenpreise haben sich stabilisiert und aufgrund einer optimierten logistischen Abwicklung hat es keine Verzögerungen bei Auslieferungen gegeben. Zudem wurde das Sortiment erweitert. Die inflationsbedingte Steigerung der Einkaufspreise konnte das Unternehmen an die Endkunden weitergeben. Folglich konnte das Unternehmen die geplante Umsatzsteigerung von 6,5 % deutlich übertreffen. Das Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2023 eine Umsatzsteigerung von insgesamt 30,7 % erzielen. Dagegen stieg der Wareneinsatz um ca. 27,8, %. Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr pro Werktag über 6.900 Pakete (Vorjahr: über 6.060) verschickt.
Um sich als führender Anbieter für Autoteile und Autozubehörteile zu etablieren und die Preissteigerungen weiter auf den Markt zu übertragen, konzentriert sich das Unternehmen auf die Maximierung der Umsatzsteigerung im eigenen Web-Shop und investiert weiterhin in Werbung und eine moderne IT-Infrastruktur sowie qualifizierte Fachkräfte.

Die Mitarbeiter identifizieren sich stark mit dem Unternehmen, sodass bei vielen Mitarbeitern bereits ein langjähriges Arbeitsverhältnis besteht. Alle Stellen in verantwortungsvollen Positionen sind qualifiziert besetzt.

2. Ertragslage


2023
2022
Veränderung

TEUR
TEUR
TEUR
%
Umsatzerlöse
116.173
88.906
27.267
30,7
davon Webshop
57.962
43.890
14.072
32,1
davon ebay
49.822
39.362
10.460
26,6
davon übrige
8.389
5.654
2.735
48,4
Materialaufwand
-92.473
-72.340
-20.133
27,8
Rohertrag
23.700
16.566
7.134
43,1
Sonstige betriebliche Erträge
249
419
-170
-40,6
Betriebsaufwendungen
-15.661
-13.802
-1.859
13,5
Betriebsergebnis
8.288
3.183
5.105
160,4
Finanzergebnis
-69
-95
26
-27,4
Jahresergebnis vor Steuern
8.219
3.088
5.131
166,2
Steuern vom Einkommen und Ertrag
-2.500
-852
-1.648
193,4
Jahresergebnis
5.719
2.236
3.483
155,8



Gemäß Prognose für das Gesellschaft 2023 rechnete die Gesellschaft mit einer Umsatzsteigerung in Höhe von 6,5 % und einer Umsatzrendite rd. 2-3 %.
Das Jahresergebnis nach Steuern hat sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 155,8 % auf TEUR 5.719 erhöht. Der Rohertrag konnte um 43,1 % gesteigert werden. Die Steigerung des Rohertrags ist im Wesentlichen auf gestiegene Umsatzerlöse und gestiegene Bonifikationsvergütungen im Zusammenhang mit der CAR-Einkaufsgemeinschaft, die den Materialaufwand gemindert haben, zurückzuführen. Die Betriebsaufwendungen sind demgegenüber um 13,5 % gestiegen, was hauptsächlich mit gestiegenen Werbekosten durch die Ausweitung der internetbasierten Werbung, insbesondere auch für den eigenen Web-Shop, in Verbindung steht. Dadurch konnte eine positive Umsatzentwicklung (+30,7 %) erzielt werden. Die Umsatzentwicklung - getrennt nach Vertriebskanälen - zeigt vornehmlich eine über die reine Umsatzverschiebung zum Vertriebskanal Web-Shop hinausgehende Umsatzsteigerung im Vertriebskanal Web-Shop (+32 %).

3. Finanzlage

Ausgehend von einem Periodenergebnis in Höhe von TEUR 5.719 im Geschäftsjahr 2023 betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit TEUR 1.996. Hierfür ursächlich sind insbesondere das Jahresergebnis und die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.875. Demgegenüber steht im Wesentlichen die Zunahme des Vorratsvermögens um TEUR 2.469 und der sonstigen Vermögensgegenstände (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) um TEUR 2.963, die insbesondere die Zunahme von Bonifikationen betreffen. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit ist aufgrund von Beteiligungsgewinnen positiv. Die Tilgungen von Finanzkrediten und die Auszahlungen an Gesellschafter konnten aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zuzüglich der Beteiligungsgewinne gedeckt werden. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode hat sich um TEUR 1.402 auf TEUR 1.397 erhöht. Die Gesellschaft arbeitet für das operative Geschäft mit kurzfristigen Krediten sowie einem mittelfristigen Warenkredit in Höhe von TEUR 3.000. Die in Anspruch genommenen Lieferantenkredite werden innerhalb des Zahlungszieles ausgeglichen. Zum Erwerb des Grundstücks in Henstedt-Ulzburg ist die Gesellschaft langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.650 eingegangen. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.501.

Die Gesellschaft verfügte zu jeder Zeit über ausreichend Liquidität.

4. Vermögenslage


Geschäfts-
Vorjahr
Ver-

jahr

änderung

TEUR
TEUR
TEUR
Anlagevermögen
4.339
3.995
344
Umlaufvermögen
24.848
18.904
5.944
Aktiver



Rechnungsabgrenzungsposten
147
160
-13
Bilanzsumme
29.334
23.059
6.275

Geschäfts-
Vorjahr
Ver-

jahr

änderung

TEUR
TEUR
TEUR
Eigenkapital
13.981
10.262
3.719
Rückstellungen
1.362
342
1.020
mittel- bis



langfristige



Verbindlichkeiten
2.501
3.992
-1.491
Kurzfristige



Verbindlichkeiten
11.490
8.463
3.027
Bilanzsumme
29.334
23.059
6.275



Der Anstieg der Vorräte unter Berücksichtigung der von diesen offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen beträgt TEUR 2.186. Zudem sind die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 2.966 im Vorjahresvergleich gestiegen, im Wesentlichen Bonifikationsforderungen betreffend. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich insgesamt um TEUR 5.931 erhöht.
Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses bei einer Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 2.000 um TEUR 3.719 erhöht.
Offene Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die kurzfristigen Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden in der Bilanzaufstellungszeit ausgeglichen.
Die kurzfristigen Fremdmittel erhöhten sich um insgesamt TEUR 3.297. Eine hauptsächliche Veränderung ist auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.875 zurückzuführen. Dem Anstieg der Rückstellungen (TEUR 1.020) steht  der Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten (TEUR 1.096) gegenüber.

Zusammenfassung
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag ist sehr zufriedenstellend. Die Finanzlage stellt sich als robust dar. Das lang- und kurzfristig im Unternehmen gebundene Vermögen ist durch Eigenkapital (47,7 %) und lang- und mittelfristiges Fremdkapital (8,5 %) zu insgesamt 56,2 % mit mittel- bis langfristigen Mitteln finanziert.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.
Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 war vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt mehr als zufriedenstellend.
Die Ergebnisentwicklung ist aufgrund der Steigerung von Umsatz und Rohertrag sowie dem moderateren Anstieg der Betriebsausgaben positiv. Die im Lagebericht 2022 getätigte Prognose für das Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft übertreffen können, da die Auswirkungen der Energiekostenentwicklung sowie des Zinsniveaus insgesamt überschätzt wurden.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen weiterhin im Voraus zu vereinnahmen. Hierfür wird eine fortlaufende Liquiditätsvorschau geführt.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Gesellschaft überwacht die Ertrags- und Finanzlage laufend durch monatliche Auswertungen. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt durch Soll-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen. Die ständig überwachten Leistungsindikatoren des internen Kontrollsystems sind Umsatz, Rohertrag, Kosten und Liquidität.
6. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die steigenden Umsätze lassen auf eine außerordentlich gefestigte Marktposition schließen. Die Gesellschaft arbeitet an dem Ausbau weiterer Lagerflächen.
Die Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich eine weitere Umsatzsteigerung in Höhe von rd. 15 % realisieren und rechnet für 2024 mit einem der Geschäftsentwicklung angemessenen Gewinn in Höhe von rd. 3-4 % der Umsatzerlöse. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass das durchschnittliche Alter von PKW in Deutschland kontinuierlich ansteigt (01.01.2013 9,9 Jahre […], 01.01.2021 11,3 Jahre, 01.01.2022 11,5 Jahre, 01.01.2023 11,6 Jahre) und grundsätzlich mit einer steigenden Nachfrage nach PKW-Ersatzteilen gerechnet werden kann. Weitere Chancen bieten sich durch die zunehmende Bedeutung der optimalen Lieferantenvernetzung. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einer Fortsetzung der positiven Unternehmensentwicklung.
Auf Basis des EU-Beschlusses vom 28. März 2023 zum Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennermotor ab 2035 ergibt sich kein Verbot, gebrauchte benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge ab diesem Jahr weiterzuverkaufen. Aus dem EU-Beschuss ergibt sich lediglich ein Zulassungsverbot für Neuwagen mit Verbrennermotor, die beim Fahren nicht CO2-emissionsfrei sind. Autos mit Verbrennungsmotor dürfen deshalb auch nach diesem Tag weiterverkauft und - sofern es sich nicht um die Erstzulassung handelt - zugelassen werden. Weiterhin ist die neue Fahrzeugkategorie für Verbrenner, die ausschließlich mit E-Fuels betrieben werden, zulässig (Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/ europa/verbrenner motoren-2058450).
Zentrales Risikofeld ist das branchenspezifische Risiko durch eine Abhängigkeit von externen Vertriebsplattformen oder deren Payment Systemen. Um das Risiko der Abhängigkeit von externen Internet-Plattformen zu begegnen, wird ein verstärkter Fokus auf die Umsatzsteigerung des eigenen Web-Shops gelegt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Forderungsmanagement.
Die Beteiligung an der CAR-Einkaufsgemeinschaft wurde aufgrund gesunkener Bonifikationsvergütungen einzelner Lieferanten zum 31. Dezember 2024 gekündigt. Die Bonifikationsvergütungen werden zukünftig wieder direkt vom Lieferanten bezogen, was zu einem früheren Zugang der Bonifikationsvergütungen und einer Verbesserung der Liquiditätslage führen wird. Zudem sehen wir kein spezifisches Risiko aus der Abnahme der Bonifikationsvergütungen für die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft.

Chancen und Risiken vor dem Hintergrund der Energiekrise und der Zinsentwicklung im Hinblick auf die Entwicklung der Inflationsrate
Die Ausgangslage für die kommenden Jahre 2024/2025 führt weiterhin zum Schrumpfen des Bruttoinlandsproduktes unter Berücksichtigung der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen. Im Geschäfts- und Privatsektor ist ein deutlicher Investitionsrückgang zu erwarten (Quelle: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/ bip-schrumpft-2024-um-halbes-prozent.html).

Bei den Neuwagenzulassungen ist seit 2023 ein steigender Trend zu beobachten, was voraussichtlich mit den Nachzüglern aus der Zeit des Chipmangels, Lieferengpässen und dem geringen Angebot im Jahr 2022 zusammenhängt (Quelle!: https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeug zulassungen/2024/pm22_2024_n_06_24_pm_komplett.html).

Entgegen den ehrgeizigen und umstrittenen europäischen Zielen zum Verbrennerverbot ab dem Jahr 2035 hat die Bundesregierung die Subventionen für die E-Mobilität zum Jahresende 2023 gestrichen. Der Markt für Elektromobilität ist einer Verunsicherung und Stagnierung ausgesetzt, denn die Elektromobilität wird teurer für den Verbraucher (Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/elektroauto-deutschland -verkehrswende-mobilitaet-probleme-100.html). Die Neuwagenhersteller versuchen die Preise in die Höhe zu treiben und ziehen damit automatisch die Preise für einen Gebrauchtwagen und die durchschnittliche Haltedauer hoch (Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/neuwagen kauf/preissteigerungen-neuwagen-werden-immer-teurer/).

Die E-Mobilität stagniert in Deutschland und sorgt für ein Preisverfall bei den gebrauchten Elektrofahrzeugen. Nach unserer Auffassung ist das nicht den zurückgenommenen Prämien geschuldet, sondern dem teuren Strompreis, geringe Reichweite, zu wenig Ladestationen und zu lange Ladezeiten. (Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/elektroauto-deutschland-verkehrswende-mobilitaet -probleme-100.html).

Das vom Staat subventionierte 49-EUR-Ticket für die Bahn hat nach unseren Feststellungen keine Verschiebung der Verschleiß-Kilometer von der Straße auf die Bahn bewirkt.

Aufgrund des Nahost-Konfliktes können Wirtschaftsfolgen entstehen, die die Preise für Container und Öl in die Höhe treiben. Bisher ist die Gesellschaft aber von dem Konflikt nicht betroffen.

Künstliche Intelligenz gewinnt nachhaltig an Bedeutung, allerdings lässt sich der aktuelle Fachkräftemangel nicht schnell durch künstliche Intelligenz ersetzen. Zudem kommen ständig bürokratische Auflagen wie z.B. Berichtspflichten rund um die CO2-Grenzabgaben, Nachhaltigkeitsberichterstattungen (ESG-Reporting) oder das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) hinzu.

Unsere Reichweite und die Möglichkeit einer gezielt personalisierten Werbung gibt uns das Potenzial, innerhalb der Europäischen Union weiterhin zu wachsen. Der Onlinehandel mit Kfz-Teilen wird voraussichtlich auch im Jahre 2024 weiterhin stark wachsen.

(Quelle:https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/Fahrzeugalter/2023/2023_b_fz_oldtimer_kurzbericht.html)

7. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden im Geschäftsjahr nicht entfaltet. Als Unternehmen betreiben wir jedoch fortlaufend Prozessoptimierungen.

 

Henstedt-Ulzburg, den 26. Juli 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.338.800,50 3.994.687,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 224.748,00 162.984,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 224.748,00 162.984,00
II. Sachanlagen 3.229.672,00 2.915.522,77
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.487.043,00 2.395.117,00
2. technische Anlagen und Maschinen 313.078,00 88.126,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.348,00 227.816,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 157.203,00 204.463,77
III. Finanzanlagen 884.380,50 916.180,57
1. sonstige Ausleihungen 879.280,50 911.080,57
2. stille Beteiligungen 5.100,00 5.100,00
B. Umlaufvermögen 24.848.583,44 18.904.629,44
I. Vorräte 15.030.195,35 12.844.239,87
1. fertige Erzeugnisse und Waren 15.516.545,61 13.105.000,04
2. geleistete Anzahlungen 57.693,51 0,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 544.043,77 260.760,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.336.998,65 5.235.429,74
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 275.872,79 153.398,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.061.125,86 5.082.031,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.481.389,44 824.959,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.090,98 159.799,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 29.334.474,92 23.059.116,76

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.981.129,62 10.262.448,27
I. gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Kapitalrücklage 57.434,05 57.434,05
III. Gewinnvortrag 8.178.014,22 7.941.985,56
IV. Jahresüberschuss 5.718.681,35 2.236.028,66
B. Rückstellungen 1.361.947,89 342.307,21
1. Steuerrückstellungen 729.805,85 0,00
2. sonstige Rückstellungen 632.142,04 342.307,21
C. Verbindlichkeiten 13.991.397,41 12.454.361,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.327.316,20 5.164.030,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.526.098,03 6.650.646,01
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.137.983,18 639.684,45
Bilanzsumme, Summe Passiva 29.334.474,92 23.059.116,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 116.172.873,38 88.905.787,84
2. sonstige betriebliche Erträge 249.469,97 419.125,03
davon Erträge aus Währungsumrechnung 9,76 0,00
3. Materialaufwand 92.473.430,84 72.340.012,24
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 81.769.337,18 63.256.617,33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.704.093,66 9.083.394,91
4. Personalaufwand 5.924.368,38 5.431.584,24
a) Löhne und Gehälter 5.116.087,94 4.663.606,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 808.280,44 767.977,55
davon für Altersversorgung 21.308,43 21.728,26
5. Abschreibungen 322.407,61 292.327,52
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 322.407,61 292.327,52
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.378.612,53 8.045.894,55
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 10,83 3.809,12
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.955,50 19.496,51
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.911,19 114.102,27
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.500.278,60 852.052,24
10. sonstige Steuern 35.608,35 32.407,66
Jahresüberschuss 5.718.681,35 2.236.028,66

Anhang

Bandel Automobiltechnik GmbH, Henstedt-Ulzburg
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Firma Bandel Automobiltechnik GmbH hat ihren Sitz in Henstedt-Ulzburg und wird beim Handelsregister Amtsgericht Kiel unter der Registernummer HRB 8686 KI geführt.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter der Prämisse der Fortführung des Unternehmens (Going-Concern) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie unter zusätzlicher Beachtung gesellschaftsvertraglicher Bestimmungen aufgestellt.
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nur im Rahmen des § 250 HGB gebildet.
Die Gesellschaft hat sich als stiller Gesellschafter an einem Unternehmen beteiligt, das als reine Einkaufsgesellschaft fungiert. Die der Gesellschaft aus der stillen Beteiligung zustehenden Ergebnisanteile in Höhe von TEUR 3.233 stellen Rückvergütungen in Abhängigkeit von den getätigten Einkäufen dar. Ergebnisanteile aus einer stillen Beteiligung stellen handelsrechtlich "Erträge aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags" dar und sind grundsätzlich entsprechend auszuweisen. In analoger Anwendung des § 264 Abs 2 HGB werden die Ergebnisanteile aus der stillen Beteiligung abweichend jedoch unter dem Materialaufwand ausgewiesen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertragslage der Gesellschaft darzustellen.
Bewertungsmethoden
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und linear abgeschrieben.
Sachanlagen
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.
Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.
Die Abschreibungen wurden ausschließlich linear vorgenommen.
Finanzanlagen
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennbetrag bewertet. Die hierunter fallenden Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Tilgung angesetzt.
Vorräte
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Gängigkeitsabschläge wurden vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wurde durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.
Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten
Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu Nominalwerten angesetzt.
Eigenkapital
Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.
Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung aller zu erwartenden Steuernachzahlungen gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Gewinnbeteiligung und unter anderem Forderungen aus Überzahlungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer für Vorjahre in Höhe von insgesamt TEUR 7.517 (Vorjahr: TEUR 4.632). Darüber hinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.
Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für die Ausübung von Widerrufsrechten durch Kunden (TEUR 119) und Tantiemen (TEUR 215).
Die Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage zum Anhang) hinsichtlich ihrer Fristigkeit und Besicherung im Einzelnen dargestellt.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund langfristiger Leasingaufwendungen, Mietkauf-Verträgen und technischer Betriebsführung in Höhe von TEUR 1.032.

IV. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten.
V. Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bis TEUR 50. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis wird als gering eingeschätzt, weil sich die Gesellschaft, für die die Sicherheiten gegeben worden sind, in der Gründungsphase befindet und mit einer positiven Entwicklung der Unternehmung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gerechnet wird.

VI. Sonstige Angaben
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 104 Mitarbeiter beschäftigt, darauf entfallen auf Arbeiter 46, Angestellte 58.
Die Geschäftsführung obliegt
-  Herrn Frank Bandel, Hamburg,
-  Herrn Erik Wulf, Wakendorf II,
-  Herrn Matthias Hoff, Sittensen.
Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer ist die Besorgung der Geschäfte dieser Gesellschaft.
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Herr Frank Bandel und Herr Erik Wulf sind zudem befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Das Honorar des Abschlussprüfers in Höhe von TEUR 23 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.
VII. Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.718.681,35 wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.178.014,22 auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Henstedt-Ulzburg, den 26. Juli 2024


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023




31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Entgeltlich erworbene Software
490.023,49
57.775,55
0,00
0,00
127.249,65
675.048,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
490.023,49
57.775,55
0,00
0,00
127.249,65
675.048,69
Sachanlagen






Grundstücke und Bauten
3.017.509,26
0,00
0,00
0,00
172.676,09
3.190.185,35
Technische Anlagen und Maschinen
162.933,60
260.333,31
0,00
0,00
0,00
423.266,91
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
953.981,79
130.669,62
0,00
34.513,61
0,00
1.050.137,80
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
204.463,77
252.664,97
0,00
0,00
-299.925,74
157.203,00
Summe Sachanlagen
4.338.888,42
643.667,90
0,00
34.513,61
-127.249,65
4.820.793,06
Finanzanlagen






Sonstige Ausleihungen
911.080,57
0,00
0,00
31.800,07
0,00
879.280,50
Stille Beteiligungen
5.100,00
0,00
0,00
0,00
0,00
5.100,00
Summe Finanzanlagen
916.180,57
0,00
0,00
31.800,07
0,00
884.380,50
Summe Anlagevermögen
5.745.092,48
701.443,45
0,00
66.313,68
0,00
6.380.222,25

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023




31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Entgeltlich erworbene Software
327.039,49
123.261,20
0,00
0,00
0,00
450.300,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
327.039,49
123.261,20
0,00
0,00
0,00
450.300,69
Sachanlagen






Grundstücke und Bauten
622.392,26
80.750,09
0,00
0,00
0,00
703.142,35
Technische Anlagen und Maschinen
74.807,60
32.261,70
3.119,61
0,00
0,00
110.188,91
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
726.165,79
86.134,62
0,00
34.510,61
0,00
777.789,80
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
1.423.365,65
199.146,41
3.119,61
34.510,61
0,00
1.591.121,06
Finanzanlagen






Sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Stille Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.750.405,14
322.407,61
3.119,61
34.510,61
0,00
2.041.421,75

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



Entgeltlich erworbene Software
0,00
224.748,00
162.984,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
224.748,00
162.984,00
Sachanlagen



Grundstücke und Bauten
0,00
2.487.043,00
2.395.117,00
Technische Anlagen und Maschinen
0,00
313.078,00
88.126,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
272.348,00
227.816,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
157.203,00
204.463,77
Summe Sachanlagen
0,00
3.229.672,00
2.915.522,77
Finanzanlagen



Sonstige Ausleihungen
0,00
879.280,50
911.080,57
Stille Beteiligungen
0,00
5.100,00
5.100,00
Summe Finanzanlagen
0,00
884.380,50
916.180,57
Summe Anlagevermögen
0,00
4.338.800,50
3.994.687,34






Anlage zum Anhang
Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023






Verbindlichkeiten






(Vorjahreswerte in Klammern)






Art der Verbindlichkeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Summe =



bis zu einem
über einem
von mehr als
Wert im



Jahr
Jahr
fünf Jahren
Berichtsjahr
Betrag
Art der






Sicherheit

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
826.190,21
2.501.125,99
693.390,17
3.327.316,20
4.813.235,00
Grundschuld; Sicherungsübereignung

(1.921.577,70)
(3.242.453,12)
(747.057,33)
(5.164.030,82)
(6.196.381,82)
(Grundschuld)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
9.526.098,03
0,00
0,00
9.526.098,03
0,00
-

(6.650.646,01)
(0,00)
(0,00)
(6.650.646,01)
(0,00)
(-)
3. Sonstige Verbindlichkeiten
1.137.983,18
0,00
0,00
1.137.983,18
0,00
-

(639.684,45)
(0,00)
(0,00)
(639.684,45)
(0,00)
(-)
davon aus Steuern:






454.217,22 (402.677,61)







11.490.271,42
2.501.125,99
693.390,17
13.991.397,41
4.813.235,00


(9.211.908,16)
(3.242.453,12)
(747.057,33)
(12.454.361,28)
(6.196.381,82)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Bandel Automobiltechnik GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bandel Automobiltechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bandel Automobiltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hamburg, den 26. Juli 2024
 NORDDEUTSCHE AG
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
     - Fruggel -
(Wirtschaftsprüfer)

  - Stang-Wegener -
(Wirtschaftsprüferin)

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