EXERGEIA GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Eichler seit 2.4.2014 | Geschäftsführer |
Herbert Hakala seit 4.11.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Christopher Eichler | 50.00% |
Son Nguyen | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PP-Asset Management GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresbilanz zum 31.Dezember 2023PP-Asset Management GmbH, DüsseldorfAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter ihrer Firma PP-Asset Management GmbH ("PP-Asset") beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HR B 58 663 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für eine große Kapitalgesellschaft, des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie nach der auch für Wertpapierinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (Going-Concern-Prinzip.) Die Gesellschaft wird gemäß § 340a HGB wie eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB behandelt. Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich nach § 330 Abs. 1 und Abs. 2 HGB. Dabei wird anstelle der Vorschriften über die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB das Formblatt 1 und für die Gewinn- und Verlustrechnung statt der in § 275 HGB enthaltenen Gliederung das Formblatt 3 des § 2 Abs. 1 der RechKredV verwendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird nach den Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB vorgenommen, sofern nicht die Sondervorschriften der §§ 340e ff. HGB zur Anwendung kommen. Forderungen, die auf ausländische Währung lauten, werden - soweit vorhanden - gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erträge aus der Währungsumrechnung werden dabei sofort vereinnahmt, sofern die entsprechenden Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger haben. Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (Bruttoprinzip). Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden zum Nominalwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wird, soweit erforderlich, durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt und so über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Sachanlagegüter werden grundsätzlich linear über eine Nutzungsdauer von 3 - 23 Jahren abgeschrieben. IT-Hardware wird nach steuerlichen Grundsätzen über ein Jahr abgeschrieben und ihr Wert in die Handelsbilanz übernommen, da dieser von untergeordneter Bedeutung ist. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten liegen laufzeitabhängige Ausgaben zugrunde, die künftig zu Aufwand führen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind jeweils zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden nicht abgezinst. Der Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB ist nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im Hinblick auf das besondere Risiko des Wertpapierdienstleistungsgeschäfts gebildet. III. Angaben zur Bilanz Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute bestehen gegenüber zwei inländischen sowie einem ausländischen Kreditinstitut in Spanien. Die Forderungen an Kunden (T€ 288, VJ: T€ 172) resultieren aus erbrachten Dienstleistungen und sind innerhalb von drei Monaten fällig. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage zum Anhang). Das Sachanlagevermögen (T€ 5, VJ: T€ 8) betrifft ausschließlich die eigengenutzte Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 104, VJ: T€ 42) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Überzahlungen in Höhe von T€ 49 (VJ: T€ 0) sowie Forderungen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von T€ 12 (VJ T€ 7). Sie beinhalten ferner Steuerforderungen (T€ 32, VJ: T€ 1) mit einer Restlaufzeit von jeweils weniger als 3 Monaten. Ferner bestehen Rückzahlungsansprüche aus geleisteten Kautionen für Mietverträge (T€ 5, VJ: T€ 5) mit einer unbestimmten Laufzeit. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen vorausbezahlte Mieten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 2, VJ: T€ 5) resultieren aus Kreditkartenabrechnungen gegenüber einem inländischen Kreditinstitut und sind innerhalb von drei Monaten fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (T€ 15, VJ: T€ 10) sind innerhalb von drei Monaten fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 140, VJ: T€ 147) resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus noch nicht beglichenen Rechnungen (T€ 30, VJ: T€ 89) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialversicherung (T€ 101, VJ: T€ 38). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter in Höhe von T€ 3, VJ: T€ 0 enthalten. Die anderen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Personalkosten, ausstehende Rechnungen und Beiträge, Kosten der Jahresabschlusserstellung und Prüfung sowie für Archivierungskosten gebildet. Sie haben mit Ausnahme der Rückstellung für Archivierungskosten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Auf eine Abzinsung der Rückstellung für Archivierungskosten wurde verzichtet, da unterstellt wurde, dass künftige Preissteigerungen dem Abzinsungsbetrag entsprechen. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 200 (VJ; T€ 220) und enthält den laufenden Bilanzgewinn in Höhe von € 180,05 (VJ: € 20.188,54). Die Gewinnrücklagen betragen unverändert zum Vorjahr T€ 150. Aktiva und Passiva, die auf fremde Währung lauten, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge in Höhe von T€ 1.760 (VJ: T€ 4.679) werden überwiegend im nichteuropäischen Ausland erzielt und entfallen hauptsächlich auf die Dienstleistungen der Finanzportfolioverwaltung. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Herausgabe eines Börsenbriefs (T€ 744, VJ: T€ 755), Weiterbelastung von Aufwendungen bzw. Sachbezügen (insgesamt T€ 18, VJ: T€ 11) sowie aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 8, VJ: T€ 0). In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von T€ 8 enthalten, die auf das Vorjahr entfallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren ausschließlich aus Währungsumrechnungen (kleiner T€ 1, VJ: T€ 15). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren aus abgeschlossenen Mietverträgen über die Anmietung von Büroräumen sowie aus Leasingverträgen. Die sich hieraus ergebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen über eine Restlaufzeit von bis zu 61 Monaten insgesamt T€ 72 (VJ: T€ 91). Im Jahr 2024 sind hiervon T€ 50 (VJ: im Jahr 2023 T€ 68) fällig. Die Gesellschaft hat Funktionen einzelner IT-Leistungen ausgelagert. Darüber hinaus sind die Funktionen der Gehalts- und Finanzbuchhaltung sowie die Erstellung der Handels- und Steuerbilanzen an eine Steuerberatungsgesellschaft ausgelagert. Die Gesellschaft wendete hierfür im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 85 (VJ: T€ 46) auf. Daneben wurde bis Ende März 2023 ein vertraglich gebundener Vermittler für den Vertrieb und das Marketing von Zertifikaten eingesetzt. Die Provisionsaufwendungen sind mehrheitlich hierfür angefallen. Durch die Auslagerungen wurden effiziente und kostenbewusste Prozesse implementiert. Die Verträge verfügen über angemessen kurze Kündigungsfristen. Besondere Risiken für die Finanzlage werden nicht gesehen. Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr 2023 aus folgenden Personen: Herr Herbert Hakala zuständig u.a. für Finanzen und Personal Herr Herbert Hakala ist Mitglied des Verwaltungsrates der iMaps ETI AG, Ruggel, Liechtenstein. Herr Christopher Eichler zuständig u.a. für Portfoliomanagement, Risikomanagement und Sales Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 9 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Der Aufwand für das Honorar des Abschlussprüfers beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 38. Davon entfallen T€ 15 auf die Jahresabschlussprüfung und T€ 23 auf andere Bestätigungsleistungen, wovon T€ 8 auf das Vorjahr entfallen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 4. März 2024 PP-Asset Management GmbH Geschäftsführung Herbert Hakala Christoph Eichler Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die PP-Asset Management GmbH, Düsseldorf, ist eine bankenunabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft in Deutschland und versteht sich für ihre Kunden als kompetenter Partner im Bereich des Vermögensmanagements. Die Gesellschaft betreibt die Finanzportfolioverwaltung als Kerngeschäft, welche sich an vermögende Privatkunden wie auch an institutionelle Kunden richtet. Das Angebotsspektrum um den Bereich durch uns gemanagter Zertifikate wurde auch im Jahr 2023 weiter am Markt etabliert. Das Management von Zertifikaten und Sondervermögen stellt auch weiterhin einen wichtigen Baustein unserer Geschäftstätigkeit dar. Die Anlageberatung wurde nur für institutionelle Kunden und auch nur bis Januar 2023 erbracht. Daneben wird die Anlage- und die Abschlussvermittlung angeboten, wobei der Umfang dieser Dienstleistungen von untergeordneter Bedeutung ist. Ferner verfügt die PP-Asset Management GmbH noch über die Erlaubnis zum Verbreiten von Empfehlungen oder Vorschlägen von Anlagestrategien. Vertraglich gebundene Vermittler waren für den Vertrieb und das Marketing einzelner Zertifikate noch bis April 2023 tätig. Insgesamt liegt der Schwerpunkt unserer Tätigkeit auf dem Geschäft mit institutionellen Kunden, d. h. mit anderen Vermögensverwaltern und Emittenten von Zertifikaten, für die wir Anlagemodelle und Strategien zur Verfügung stellen bzw. managen. Die PP-Asset Management GmbH hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf und verfügt zum Jahresende nur noch über eine Zweigstelle in Deutschland, da wir während des Geschäftsjahres eine Zweigstelle geschlossen haben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und kapitalmarktbezogene Rahmenbedingungen a) Rückblick: Weltwirtschaftliche Lage Das Jahr 2023 war von einer gemischten wirtschaftlichen Dynamik geprägt. Nach den pandemiebedingten Erholungen der Vorjahre sahen sich viele Volkswirtschaften weltweit mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Globale Lieferkettenprobleme wirkten sich weiterhin auf die Produktions- und Handelsströme aus. Die Inflation blieb in vielen Ländern ein drängendes Problem, angeheizt durch hohe Energiepreise und anhaltende Störungen in der Versorgungskette. (Quelle: ChatGPT) Inflationsentwicklung In den USA und der Eurozone erreichten die Inflationsraten historische Höchststände. Die US- Notenbank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) reagierten darauf mit einer straffen Geldpolitik. Zinserhöhungen wurden durchgeführt, um die Nachfrage zu dämpfen und die Inflation einzudämmen. Diese Maßnahmen führten zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und erhöhten die Risiken einer Rezession. (Quelle: ChatGPT) Energiekrise Die Energiekrise, ausgelöst durch den Russland-Ukraine-Konflikt, verschärfte sich weiter. Insbesondere in Europa führte die Reduktion von Gaslieferungen aus Russland zu erheblichen Preissteigerungen und zwang Länder dazu, alternative Energiequellen zu erschließen. Dies beschleunigte die Investitionen in erneuerbare Energien und verstärkte die Bemühungen zur Diversifizierung der Energieversorgung. (Quelle: ChatGPT) Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt zeigte sich in vielen Ländern robust, obwohl der Fachkräftemangel in bestimmten Sektoren weiterhin ein Problem darstellte. In den USA und Europa blieb die Arbeitslosenquote auf relativ niedrigen Niveaus, jedoch stiegen die Löhne, was zusätzlichen Inflationsdruck erzeugte. (Quelle: Chat- GPT) b) Kapitalmarktbezogene Rahmenbedingungen 2023 Aktienmärkte Die globalen Aktienmärkte erlebten ein volatiles Jahr. Während einige Sektoren, insbesondere Technologie und erneuerbare Energien, positive Entwicklungen verzeichneten, litten andere, wie die traditionellen Industrien und der Einzelhandel, unter den wirtschaftlichen Unsicherheiten und den steigenden Kosten. Der S&P 500 und der DAX zeigten insgesamt eine seitwärts gerichtete Bewegung mit hoher Volatilität, die erst ab November in einen starken Anstieg überging. (Quelle: ChatGPT) Anleihenmärkte Die Anleihenmärkte standen unter dem Einfluss der Zinspolitik der Zentralbanken. Die Renditen für Staatsanleihen stiegen infolge der Zinserhöhungen, was zu einem Rückgang der Anleihekurse führte. Unternehmensanleihen, insbesondere jene von Unternehmen mit niedrigerer Bonität, sahen sich erhöhten Risikoaufschlägen gegenüber. Ab November sanken die Renditen. (Quelle: ChatGPT) Rohstoffmärkte Die Rohstoffmärkte waren von starken Preisschwankungen geprägt. Insbesondere die Energiepreise (Öl und Gas) blieben hoch, was auf das knappe Angebot und die geopolitischen Spannungen zurückzuführen war. Edelmetalle wie Gold und Silber wurden aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten als sicherer Hafen nachgefragt und verzeichneten Preisanstiege. (Quelle: ChatGPT) Währungsmärkte Die Devisenmärkte waren durch starke Schwankungen gekennzeichnet. Der US-Dollar erstarkte insbesondere im letzten Quartal 2023 gegenüber vielen Währungen, unterstützt durch die aggressive Zinspolitik der Fed. Der Euro und andere wichtige Währungen verloren an Wert, was die Importkosten für rohstoffabhängige Volkswirtschaften weiter erhöhte. (Quelle: ChatGPT) Fazit Das Jahr 2023 war wirtschaftlich und an den Kapitalmärkten von Unsicherheit und Anpassungen geprägt. Inflationsbekämpfung, geopolitische Spannungen und die Umstellung auf nachhaltige Energien waren die dominierenden Themen. Der MSCI World sowie der DAX konnten im Jahr 2023 um rund 21 % bzw. rund 20 % steigen. (Quelle: eigene Berechnungen auf Basis www.comdirect.de) 2.2. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die PP-Asset Management GmbH unterliegt als Wertpapierinstitut der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin"). Sie hat als beaufsichtigtes Institut daher die für sie relevanten aufsichtlichen Regelungen einzuhalten. Hierzu zählen insbesondere das Wertpapierinstitutsgesetz, das Wertpapierhandelsgesetz und die Vorordnung (EU) 2019/2033 sowie die delegierte Verordnung (EU) 2017/565. Ferner hat die PP-Asset Management GmbH bis Januar 2025 die Regelungen der Verordnung (EU) 2022/2554 über die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor ("DORA") umzusetzen, mit denen die Europäische Union den europäischen Finanzmarkt gegenüber Cyberrisiken und Vorfällen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie stärken will. Zum Jahresende 2023 ist das betreute um rund 41 % auf EUR 79,3 Mio im Vergleich zum Jahresende 2022 (EUR 134,8 Mio) zurückgegangen. Es entfällt ab Februar 2023 nach der Beendigung eines Fonds- Advisory-Mandats ausschließlich auf die Finanzportfolioverwaltung von Zertifikaten und in geringem Umfang auf Portfolien von Privatkunden. Der Rückgang des betreuten Volumens ist insbesondere auf den Wegfall von Zertifikaten zurückzuführen, die seit April 2023 nicht mehr angeboten werden. Ferner wirkte sich auch die Beendigung eines Fonds-Advisory-Mandats Ende Januar 2023 entsprechend aus. Diese Entwicklung beeinflusste auch unseren finanziellen Leistungsindikator, den Provisionsertrag, auf den wir im Folgenden noch eingehen werden. Die Ausstattung mit qualifiziertem und spezialisiertem Fachpersonal wird von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern als wichtiger Erfolgsfaktor bei der PP-Asset Management GmbH bewertet. Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 ihre bewährte dezentrale Organisationsstruktur beibehalten. Es konnte ein neuer Mitarbeiter gewonnen werden und so der Abgang eines Mitarbeiters kompensiert werden. Zum 31. Dezember 2023 waren einschließlich der Geschäftsleitung 9 Mitarbeiter bei der PP-Asset Management GmbH beschäftigt. Im I. Quartal 2023 wurde der Vertrag mit einem vertraglich gebundenen Vermittler beendet, so dass zum Jahresende 2023 kein vertraglich gebundener Vermittler mehr für die PP-Asset Management GmbH tätig war. Wir sehen unsere Mitarbeiter vor dem Hintergrund unseres auf Zertifikate spezialisierten Geschäfts als unseren sonstigen nichtfinanziellen Leistungsindikator an. Im Vorjahr haben wir berichtet, dass unsere Zweigniederlassung auf Mallorca (Spanien), die PP-Asset Management GmbH Sucursal en España, wahrscheinlich ab dem IV. Quartal 2023 betriebsbereit ist. Zwar konnten wir das Notifizierungsverfahren für diese Zweigniederlassung im Oktober 2023 erfolgreich abschließen, jedoch konnte diese Niederlassung leider den operativen Geschäftsbetrieb personalbedingt nicht aufnehmen, so dass wir diese Niederlassung zum Jahresende 2023 noch vor Eintragung in die entsprechenden Handelsregister wieder schließen und im März 2024 liquidieren mussten. Nichtsdestotrotz sehen wir in der Erschließung neuer Kundenschichten, insbesondere von ausgewanderten Deutschen auf Mallorca, weiterhin eine Geschäftschance. Überlegungen, diese Chancen durch das Stammhaus in Düsseldorf wahrzunehmen, bestehen derzeit. Insofern hat unsere ehemalige Zweigniederlassung keine operativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage im Jahr 2023 entwickeln können. Im Vorjahr hat die PP-Asset Management GmbH ein ausgeglichenes Ergebnis für 2023 angestrebt. Dieses Ziel haben wir trotz des erlittenen Jahresfehlbetrags von TEUR 20 operativ erreicht. Leider konnte unser angestrebtes Ziel aufgrund von Einmalaufwendungen in Höhe von TEUR 35, denen wir uns aus geschäftspolitischen Gründen nicht entziehen konnten, nicht erreicht werden. Bei unserer Planung für das Jahr 2023 gingen wir davon aus, dass sich unsere neuen Produkte am Markt weiter etablieren. Dieses Ziel haben wir weitestgehend erreicht. Der Jahresfehlbetrag betrug TEUR 20 nach einem Jahresüberschuss von TEUR 190 im Vorjahr. Vor dem Hintergrund eines - trotz der positiven Kursentwicklungen - insgesamt schwierigen Kapitalmarktumfeldes bewerten wir die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis 2023 trotzdem nicht als befriedigend. Wir setzen bei der Steuerung des Unternehmens auf die für uns bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren Provisionsertrag (TEUR 1.760 nach TEUR 4.679) und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (TEUR -23 nach TEUR 275). Sobald sich eine relevante negative Abweichung von unseren Plandaten ergibt, werden Maßnahmen, insbesondere auf der Kostenseite, eingeleitet. 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag TEUR 1.030 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 60 erhöht. Die Steigerung ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von Überzahlungen zurückzuführen. Die Veränderungen bei den Forderungen an Kreditinstitute bzw. an Kunden gleichen sich nahezu aus. Auf der Passivseite haben bei rückläufigen Steuerrückstellungen und rückläufigem Eigenkapital - insbesondere die anderen Rückstellungen zugenommen. Die Erhöhung steht auch im Zusammenhang mit der unter Abschnitt "2.2. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf" dargestellten Einmalaufwendung sowie Personalkosten. Die Änderungen der Vermögenslage stehen insbesondere in Zusammenhang mit dem Rückgang der Volumina der betreuten Assets. Das bilanzielle Eigenkapital einschließlich des "Fonds für allgemeine Bankrisiken" nach § 340g HGB betrug am Bilanzstichtag TEUR 547 (Vorjahr: TEUR 567). Mithin ergibt sich eine Eigenkapitalquote unter Einbeziehung dieses Fonds von 53,1 % (Vorjahr: 58,5 %). Der Fonds für allgemeine Bankrisiken wurde zur Absicherung gegen allgemeine Risiken, die mit unserem Geschäft verbunden sind, in den Vorjahren gebildet. Er ist auf dem gleichen Niveau wie zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 und beträgt TEUR 347. Die PP-Asset Management GmbH weist zum Stichtag 31. Dezember 2023 aufsichtsrechtliche Kapitalquoten nach der Verordnung (EU) 2019/2033 ("IFR") von jeweils 166,4 % auf. Diese Kapitalanforderungen wurden im Berichtsjahr stets eingehalten. Unsere variablen Kostenanteile erweisen sich hierbei als vorteilhaft, da diese bei der Berechnung der Einhaltung der Anforderungen in Abzug gebracht werden dürfen. Wir halten die Kapitalausstattung (Eigenkapital sowie der "Fonds für allgemeine Bankrisiken") angesichts des Gesamtumfeldes der Finanzmärkte für angemessen. 2.3.2 Finanzlage Die Steuerung und Überwachung der finanziellen Lage der Gesellschaft obliegt direkt der Geschäftsführung. Eine wesentliche Grundlage dafür bildet ein Liquiditätsplan, der laufend auf Basis der Finanzbuchhaltung aktualisiert wird. Wesentliche Verfügungsbeschränkungen bestehen, abgesehen von einer gestellten Kaution, nicht. Im Berichtsjahr 2023 war die Liquiditätssituation der Gesellschaft jederzeit geordnet, die Zahlungsfähigkeit war stets gewährleistet. Die finanzielle Lage der PP-Asset Management GmbH war u. a. vor dem Hintergrund der ausreichenden Guthaben bei Kreditinstituten (61,1 % der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag) in 2023 stabil. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -116 nach TEUR 289 im Vorjahr. Dieser Cash-Flow war im Berichtjahr insbesondere durch die Entwicklung der Forderungen an Kunden und der Rückstellungen beeinflusst. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -2 (Vorjahr: TEUR -4). Ein Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit bestand im laufenden Jahr 2023 nicht. Im Vorjahr hatte dieser Cash-Flow TEUR -164 betragen und resultierte aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken (TEUR 60) und Gewinnausschüttungen (TEUR -224). Als Finanzmittelfonds wurden im Hinblick auf das Nichtbestehen von Zentralbankkonten ausschließlich die Kontokorrentkonten der Gesellschaft in Höhe von TEUR 629 (Vorjahr: TEUR 747) zugrunde gelegt, da sie der Zahlung der laufenden Verpflichtungen dienen. Wir sehen in den bestehenden Leasingverträgen keine wesentlichen Risiken für die Finanzlage der Gesellschaft, insbesondere deshalb, weil keine laufende sonstige Fremdfinanzierung besteht. Investitionen, die sich im Berichtsjahr wesentlich auf die Finanz- und Liquiditätslage ausgewirkt haben, bestanden trotz Errichtung der Zweigniederlassung in Spanien nicht. Im Jahr 2024 sind derartige Investitionen auch nicht geplant. 2.3.3. Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage im Jahr 2023 ist durch den Rückgang der Performance-Fee um insgesamt EUR 2,2 Mio sowie den Verlust eines Fonds-Advisory-Mandats geprägt. Die Ertragslage im Jahr 2022 war insbesondere durch Performance-Fee in Höhe von EUR 2,8 Mio im Bereich des Fonds-Advisory mit einem Kunden charakterisiert, die rund 60 % der Provisionserträge im Jahr 2022 ausgemacht hat. Im Jahr 2023 betrug die insgesamt vereinfachte Performance-Fee EUR 0,8 Mio und damit über 40 % der Provisionserträge. Im Vorjahr wurden noch EUR 0,3 Mio an Beratungsprovisionen für das beendete Fonds-Advisory-Mandat erzielt. Das Provisionsergebnis (Provisionserträge abzgl. Provisionsaufwendungen) spiegelt diese Entwicklung, aber auch den Rückgang des betreuten Vermögens im Jahr 2023 wider. Es beträgt insgesamt TEUR 1.642 nach TEUR 4.110 im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 810 auf TEUR 773 vergleichsweise geringfügig gefallen. Hier zeigte sich die stabilisierende Wirkung unserer Börsenbriefe. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 2.051 ist ebenfalls gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 4.219 stark rückläufig. Aufgrund der zuvor beschriebenen Performance-Fee des Jahres 2022 wurden auch dort entsprechende variable Gehaltszahlungen vorgenommen, die in diesem Jahr nicht mehr angefallen sind. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um gut 13 % gestiegen. Hier wirkten sich insbesondere die Beratungskosten für die Errichtung der Zweigniederlassung in Spanien aus. Ferner sind die bereits erwähnten Einmalaufwendungen als Grund für den Anstieg zu nennen, so dass die anderen Verwaltungsaufwendungen, von Sondereinflüssen abgesehen, sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Nach Abzug der Aufwendungen für Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 4 und Erträgen aufgrund von Steuerrückerstattungen in Höhe von TEUR 3 wurde ein negatives Jahresergebnis von TEUR 20 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 190) erzielt. 2.4. Gesamtaussage Zusammenfassend ist festzustellen, dass wir die wirtschaftliche Lage der PP-Asset Management GmbH im Jahr 2023 zwar als geordnet ansehen, mit der wirtschaftlichen Entwicklung jedoch nicht zufrieden sind, zumal die Entwicklung an den Kapitalmärkten unter dem Strich positiv verlaufen ist. 3. Nachtragsbericht Im Anhang haben wir dargestellt, dass Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten sind. 4. Risikobericht 4.1. Risikoarten Risiken, denen die PP-Asset Management GmbH im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ausgesetzt ist, werden im Folgenden dargestellt. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. In Bezug auf die Ertragsrisiken ist zu erwähnen, dass die Hauptertragsquelle neben den Einnahmen aus dem Börsenbrief die Vergütungen aus der Vermögensverwaltung und dem Fonds-Advisory sind. Zur Überwachung der Ertragsrisiken erfolgt eine regelmäßige Analyse des Kundenbestandes und des verwalteten Kundenvolumens unter Berücksichtigung aktueller Marktentwicklungen. Die Geschäftsleitung überwacht regelmäßig sowie bei der Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen das Entstehen möglicher Risikokonzentrationen. Insgesamt sehen wir derzeit keine wesentlichen Risiken für die Gesellschaft aus Konzentrationsrisiken. Bestehenden möglichen Konzentrationsrisiken, z. B. in Bezug auf institutionelle Geschäftspartner, begegnen wir mit entsprechenden Gesprächen und Beurteilungen. Ein wesentliches Ertragsrisiko ist der Wegfall von Kundenbeziehungen. Diesem Risiko wirken wir durch unsere Arbeit und unserem Eintreten für den Kunden entgegen. In allen Bereichen haben wir entsprechende Maßnahmen ergriffen, die es uns ermöglichen, das jeweilige Risiko mit Ausnahme der Aufgabe einer Kundenbeziehung als gering einzustufen. Ferner schätzen wir insbesondere mögliche personelle Ausfälle und damit verbundene Unsicherheiten in der Kundenbeziehung aufgrund der überschaubaren und konstanten Mitarbeiterzahl als gering ein. Insgesamt sehen wir das Ertragsrisiko als wesentlich an. Unmittelbare Marktpreisrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da von der Gesellschaft weder Eigenhandel betrieben wird noch Eigengeschäfte getätigt werden. Die Anlage von Liquiditätsüberschüssen erfolgt bei inländischen Kreditinstituten. Geldaufnahmen werden angesichts der guten Liquiditätslage nicht getätigt. Da einem evtl. sinkenden Zinsertrag kein zu erbringender Zinsaufwand gegenübersteht, verzichtet die Gesellschaft auf eine explizite Beurteilung eines Zinsänderungsrisikos. Des Weiteren werden, um Währungsrisiken auszuschließen, Geschäfte auf Fremdwährungs-Basis nur in einem ganz geringen Umfang getätigt. Über die Ermittlung der Vermögensverwaltungsvergütung in Abhängigkeit vom verwalteten Depotvolumen unterliegt die Gesellschaft einem mittelbaren Marktpreisrisiko. Daher sind wir bestrebt, unsere Produktpalette, Analyseinstrumente und vermittelten Handelssysteme kontinuierlich zu verbessern. Daneben beobachten wir die Wertentwicklung des verwalteten Vermögens täglich. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko insbesondere mit einer konservativen Ausrichtung der in der Finanzportfolioverwaltung angebotenen Managed Accounts und vermittelten Zugänge zu Handelssystemen sowie der institutionellen Anlageberatungsmandate. Insgesamt beurteilen wir das mittelbare Marktpreisrisiko daher als eher gering. Die Adressenausfallrisiken stufen wir vor dem Hintergrund, dass es sich bei den Forderungen im Wesentlichen um kurzfristige Guthaben bei einer namhaften inländischen Großbank und um Honorarforderungen aus langjährigen Kundenbeziehungen handelt, als gering ein. Die Überwachung der Adressenausfallrisiken bei den Forderungen erfolgt u. a. mittels Kontrolle der Zahlungseingänge auf den einzelnen Bankkonten. Aufgrund der durchgeführten Überwachungstätigkeiten ist sichergestellt, dass die Geschäftsleitung jederzeit über den Stand der Adressenausfallrisiken informiert ist und bei Bedarf rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten könnte. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der täglichen Überwachung bzw. monatlichen Analyse und der Bestände an liquiden Mitteln von nur untergeordneter Bedeutung. Unter den operationellen Risiken subsumieren wir insbesondere Personal-, Rechts- und EDV-Risiken. Zur Minimierung der EDV-Risiken haben wir eine Reihe an sicherheitstechnischen Maßnahmen ergriffen. Die EDV-Risiken sind für die Gesellschaft jedoch nur von untergeordneter Bedeutung, da die Gesellschaft selbst keine bestandsführenden Systeme unterhält, sondern hierfür auf die kontenbezogenen Daten und Systeme der Broker bzw. Banken zugreift. Rechtsrisiken begegnen wir durch die Mandatierung auf Wertpapierdienstleistungen spezialisierter Rechtsanwälte. Insgesamt sehen wir die operationellen Risiken im Hinblick auf die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering an. Ein nennenswerter Schaden kann im Eintrittsfall jedoch nicht ausgeschlossen werden. Das strategische Risiko, Geschäftsentscheidungen nicht an ein geändertes Wirtschaftsumfeld anzupassen, beurteilen wir vor dem Hintergrund unserer Kernkompetenz und der Nähe zu unseren Kunden als gering. Unter Nachhaltigkeitsrisiken verstehen wir mögliche negative Auswirkungen aufgrund des Eintritts von Ereignissen aus den Bereichen ESG. Die physischen Nachhaltigkeitsrisiken, die uns unmittelbar treffen können (z. B. Starkregenereignisse) sehen wir aufgrund unserer dezentralen Unternehmensorganisation als von untergeordneter Bedeutung an. Die transitorischen Nachhaltigkeitsrisiken, die sich mittelbar auf uns (z. B. auf unsere Reputation) ausgehend von unseren Kunden auswirken können, sehen wir ebenfalls als von untergeordneter Bedeutung an. Einer möglichen negativen Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit (Reputationsrisiko) begegnen wir mit einer sorgfältigen Auswahl und kontinuierlichen Schulung unserer Mitarbeiter, weshalb wir auch dieses Risiko als gering beurteilen. 4.2. Risikomanagement Zuständig für die Risikosteuerung und -überwachung in Einklang mit der verabschiedeten Geschäfts- und Risikostrategie ist die Geschäftsleitung. Im Rahmen gemeinsamer Gespräche wird die Risikosituation der Gesellschaft regelmäßig und ggf. anlassbezogen analysiert. Ziel des Risikomanagements ist es, die Erträge der Gesellschaft soweit wie möglich zu verstetigen und eine Risikokumulation zu vermeiden. Darüber hinaus soll das Personal langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Das Risikomanagement der Gesellschaft baut auf einem relativ hohen Anteil variabler allgemeiner Verwaltungsaufwendungen, insbesondere Personalaufwendungen, auf. Bei Eintritt eines wesentlichen Risikos ist beabsichtigt, diese variablen Aufwendungen entsprechend zu senken. Unternehmerisches Handeln ist stets mit Chancen und Risiken verbunden. Die Geschäftsführung überwacht die für ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen typischen Risiken ständig, um so kritische Situationen und Entwicklungen führzeitig zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu deren Abwehr einleiten zu können. Die Geschäftsführung sieht vor diesem Hintergrund die materielle Risikotragfähigkeit der Gesellschaft als gegeben an. 5. Chancen- und Prognosebericht, voraussichtliche Entwicklung 5.1. Wirtschaftsbericht Ausblick: Wie auch bereits zu Beginn des Vorjahres fallen Prognosen im aktuellen Umfeld nicht einfach. Aus unserer Sicht können die wesentlichen Faktoren, die die Märkte im Jahr 2024 bewegen, einfach wie folgt aufgezählt werden: Inflation und Reaktion der Notenbanken, Zinsentwicklungen und Bonitätsänderungen der Unternehmen, geopolitische Spannungen und der Ukrainekrieg mit den Auswirkungen auf die Energiepreise. Flankiert werden diese Themen noch mit der hoffentlich nun ausklingenden Lieferketten-Problematik. Das Ifo-Institut, München, hat in seiner Frühjahrs-Konjunkturprognose für das Jahr 2024 ausgeführt, dass die Deutsche Wirtschaft wie gelähmt ist und die Unsicherheit unter den Akteuren hoch ist. Eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist gemäß ifo-Institut erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 zu erwarten. Siehe hierzu: (www.ifo.de) Dies vorausgeschickt erwarten wir wie im Vorjahr für den deutschen, aber auch die internationalen Kapitalmärkte eine zunehmende Volatilität der Kurse, insbesondere der Aktienkurse. Die Entwicklung der Rentenmärkte hängt an dem Verhalten der Notenbanken, die unserer Meinung nach eher noch restriktiv handeln, und somit sind weitere Zinsschritte nicht auszuschließen. Das höhere Zinsniveau hat naturgemäß Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Unternehmen. Hoch verschuldete Unternehmen werden auch im Jahr 2024 die erhöhten Refinanzierungskosten kräftig zu spüren bekommen, was sich in einem Druck auf die Kurse bemerkbar machen dürfte. Bei Ausbleiben von wesentlichen negativen Ereignissen rechnen wir am Jahresende 2024 mit insgesamt gestiegenen Kursen. 5.2. Chancen und voraussichtliche Entwicklung Unsere Markterwartungen für das Jahresende 2024 sind daher verhalten positiv. Auch wenn die oben genannten Faktoren für uns nicht unbedingt förderlich sind, gehen wir davon aus, dass wir auch im Jahr 2024 wieder neue Produkte installieren können. Für die weitere Entwicklung der PP-Asset Management GmbH gibt es externe und interne Einflussfaktoren. Nicht zu beeinflussende externe Einflussfaktoren sind die Verhältnisse an den Finanzmärkten, die sich in der Entwicklung der Kundenvermögen bzw. deren Investitionsbereitschaft und damit der Ertragsbasis niederschlagen können. Insgesamt erwarten wir u. a. aufgrund unserer diversifizierten Strategien keine gravierenden Auswirkungen der aufgezeigten Entwicklungen auf unser Unternehmen. Negative Auswirkungen erwarten wir eher in Bezug auf die Akquise und die Annahme unserer Produkte am Markt, weniger im Bereich des Bestandsgeschäfts. Wir sind diskretionär eingestellt und daher grundsätzlich eher steigenden Kursen zugetan, was die Akquise neuer Kundenschichten grundsätzlich erleichtert. Oder anders ausgedrückt: Aufgrund der oben dargestellten Marktentwicklung rechnen wir mit verhaltenem Kundenzuwachs. Zu den internen Einflussfaktoren für die weitere Geschäftsentwicklung gehört insbesondere die vorhandene Stabilität im Personalbestand (unserem sonstigen nichtfinanziellen Leistungsindikator), die wir als Chance für eine nachhaltige und erfolgreiche Erbringung unserer Dienstleistungen ansehen. Hierzu zählt auch, dass wir offen für Neuzugänge sind. Wir erwarten für unsere Angebote im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung sowohl bezogen auf die Anzahl der Zertifikate als auch bezogen auf das zu verwaltende Vermögen, welches sich über die Vergütung unmittelbar auf das Provisionsergebnis auswirkt, wie im Vorjahr einen weiter stabilen Zuspruch unserer Bestandskunden. Dies setzt wie beschrieben die Abwesenheit von wesentlichen Auswirkungen aufgrund der negativen Faktoren voraus. In Bezug auf die Provisionserträge, als unserem Leistungsindikator, erwarten wir unter stabilen Bedingungen - auch wenn von Performance-Fee abgesehen wird - im Jahr 2024 im Hinblick auf die oben dargestellten neuen Produkte eine leichte Steigerung. Unsere Chancen im Jahr 2024 sehen wir daher insgesamt in der Auflage neuer Produkte mit unserem Kooperationspartner in Liechtenstein. Ertragsmäßig rechnen wir 2024 mit einem ausgeglichenen und damit mit einem nicht wesentlich verbesserten Jahresergebnis gegenüber dem Jahr 2023. Insbesondere rechnen wir im Jahr 2024 nicht mit wesentlicher Performance-Fee. Bei wesentlichen Marktverwerfungen rechnen wir mit negativen Auswirkungen auf das geplante Ergebnis, wobei der Effekt insbesondere auch aufgrund unserer Organisationsform und Kostenstruktur eher nur gebremst durchschlagen wird. Zusammenfassend können wir berichten, dass die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres erwartungsgemäß verlaufen sind. Die Erträge sind stabil auf dem Niveau des Vorjahres, wenn von den Performance-Fees abgesehen wird. Wir hoffen, diese Entwicklung erfolgreich fortsetzen zu können.
Düsseldorf, 27. Mai 2024 PP-Asset Management GmbH Geschäftsführung Herbert Hakala Christopher Eichler Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PP-Asset Management GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PP-Asset Management GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PP-Asset Management GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 23. Juli 2024 GREIS
& BROSENT GMBH
Brosent, Wirtschaftsprüfer Walter, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterversammlungsprotokollder PP Asset Management GmbHKönigsallee 2b, 40212 DüsseldorfDie Gesellschafter der PP-Asset Management GmbH, Herr Christopher Eichler mit einem Geschäftsanteil von € 25.100,-- und der Segal Investment GmbH, Langenfeld, vertreten durch Herrn Christian Lages und Herrn Marco Lages mit einem Geschäftsanteil von € 25.100,-- sind heute unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristvorschriften für die Einladung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung zu einer Gesellschafterversammlung der Gesellschaft zusammengetreten. Es wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1) Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 wird mit einer Bilanzsumme von EUR 1.029.612,89 und einem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 in Höhe von EUR 180,05 festgestellt. 2) Geschäftsführung Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. 3) Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 180,05 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Düsseldorf, 07.08.2024 Christopher Eichler Segal Investment GmbH vertr.d. Christian Lages Marco Lages Protokolführer: Herbert Hakala |
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