Good Times Fernsehproduktions-GmbHLiquidiert

50829 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 36978
Eingetragen
25.2.2002
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenFernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
- die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Fernsehprogrammen und Fernsehbeiträgen; - die Beratung von Programm-Veranstaltern und TV-Produzenten in konzeptioneller, redaktioneller und produktioneller Hinsicht; - das Coaching von Moderatoren, Reportern, Präsentatoren etc.; - das Management von Moderatoren im gesamten Medienbereich; - die Entwicklung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich Medien

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Knut Kremling
seit 29.8.2019
Geschäftsführer
Karl-Heinz Angsten
seit 25.2.2002
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Good Times Fernsehproduktions-GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Good Times Fernsehproduktions-GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Good Times Fernsehproduktions-GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Good Times Fernsehproduktions-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außer-kraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 31. März 2021

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Senghaas, Wirtschaftsprüfer

Mathes, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.129,00 85.992,00
52.129,00 85.992,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 576.441,73 502.057,00
576.441,73 502.057,00
628.570,73 588.049,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 3.729.903,69 3.987.582,00
2. Geleistete Anzahlungen 1.547,00 1.547,00
3.731.450,69 3.989.129,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.012.707,13 941.055,25
2. Sonstige Vermögensgegenstände 290.879,54 435.107,34
1.303.586,67 1.376.162,59
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 824.303,20 809.459,44
5.859.340,56 6.174.751,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.435,32 20.161,77
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 46.467,53
6.501.346,61 6.829.429,33

Passiva

31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 49.225,50 0,00
III. Jahresüberschuss 0,00 471.462,72
75.225,50 497.462,72
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.019,73 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.061.503,86 810.835,00
1.076.523,59 810.835,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.278.220,00 1.447.150,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 467.466,24 659.203,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.410.656,94 3.251.808,93
4. Sonstige Verbindlichkeiten 193.254,34 162.969,26
davon aus Steuern EUR 131.714,34 (Vj. EUR 95.165,76)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.540,00 (Vj. EUR 5.143,55)
5.349.597,52 5.521.131,61
6.501.346,61 6.829.429,33

Gewinn- und Verlustrechnung für 2020

2019
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.550.096,72 14.579.957,62
2. Erhöhung/ Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -257.678,31 892.483,00
3. sonstige betriebliche Erträge 76.035,96 154.877,39
17.368.454,37 15.627.318,01
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 512.124,28 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.276.808,85 5.884.010,78
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.385.226,46 6.099.585,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.300.678,93 1.279.152,88
davon für Altersversorgung EUR 57.275,22 (Vj. EUR 58.953,20)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 294.063,33 268.945,77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.484.546,75 1.299.195,82
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. EUR 78,92)
15.253.448,60 14.830.891,14
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.189,21 0,00
davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108.799,35 59.364,02
davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 10.126,00 (Vj. EUR 10.651,09)
-103.610,14 -59.364,02
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 264.025,13
11. Ergebnis nach Steuern 2.011.395,63 473.037,72
12. Sonstige Steuern 980,00 1.575,00
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 2.010.415,63 0,00
14. Jahresüberschuss 0,00 471.462,72

Anhang für 2020

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Good Times Fernsehproduktions-GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: 36978

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum beträgt 3 bis 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Jahr des Zugangs erfolgt eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Der Abschreibungszeitraum beträgt 3 bis 13 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Soweit der nach den dargelegten Grundsätzen ermittelte Wert von immateriellen Vermögensgegenständen oder Gegenständen des Sachanlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen.

In den Vorräten sind unfertige Erzeugnisse mit ihren Herstellungskosten ausgewiesen. In die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse werden alle nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile einbezogen, d.h. überwiegend die Material- und Fertigungseinzelkosten. Der Ansatz erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nennwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen nach dem Stichtag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Der Ausweis und die Darstellung und Bilanzierung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB.

Die Pensionsrückstellung wird unter Zugrundelegung einer Gehaltsentwicklung von 0 % (Vorj. 0 %), einer Rentendynamik von 0 % (Vorj. 0 %), eines Rechnungszinses in Höhe von 2,34 % (Vorj. 2,75 %) sowie biometrische Annahmen - Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck - nach der sog. PUC-Methode berechnet. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Der Wert entspricht dem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 HGB. Die Bewertung der ähnlichen Verpflichtungen erfolgte entsprechend § 253 Abs. 1 S. 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der korrespondierenden Wertpapiere.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet.

Das bestehende Deckungsvermögen wurde aufgrund der Pfandrechte der Pensionsberechtigten in Verbindung mit den Pensionszusagen gem. des § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzpositionen ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung zum 31.12.2020 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr größer 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.012,7 1.012,7 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 290,9 232,7 58,2
Summe 1.303,6 1.245,4 58,2

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung / Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 442.865,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 427.845,27
verrechnete Aufwendungen 10.126,00
verrechnete Erträge 5.116,74

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 52 TEUR. Der Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

4. Rückstellungen

In die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Beträge für Urlaubs- und Überstundenguthaben, Bonusverpflichtungen, ausstehende Rechnungen sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses eingestellt.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin und betreffen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.721 (Vorj. TEUR 2.776), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 536 (Vorj. TEUR 0) sowie Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 153 (Vorj. TEUR 0). Im Vorjahr bestanden die Verbindlichkeiten ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen (Vorj. TEUR 476). Bis auf die Darlehensverbindlichkeiten sind alle Verbindlichkeiten innerhalb von einem Jahr fällig. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten sind, abgesehen von den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten, nicht weiter besichert.

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 32,5 (Vorj. TEUR 54,6) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 220 aus Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten enthalten.

Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10,7 (Vorj. TEUR 32,5) enthalten. Im Wesentlichen handelt es sich um Mietnebenkosten des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs.

Im Finanzergebnis sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 10,1 (Vorj. TEUR 10,7) enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse

Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB waren keine Haftungen zu vermerken.

2. sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Verpflichtung aus Mietverträgen TEUR 1.029
Verpflichtung aus Leasing- und sonstigen Verträgen TEUR 60

3. Durchschnittliche Zahl des Geschäftsjahres beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 186.

Angestellte 165
Auszubildende 21

4. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Sylvia Fahrenkrog-Petersen, TV-Produzentin, und Herrn Knut Kremling, COO, geführt.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Die Angaben zu den Gesamtbezügen entfallen nach § 286 Abs. 4 HGB.

5. Gesellschafter

Name Banijay Germany GmbH
Sitz Köln
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital: EUR 26.000,00

6. Angaben zum Honorar der Abschlussprüfer

Die Angaben hierzu entfallen nach § 288 Abs. 2 S. 2 HGB.

7. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Banijay Group SAS, Paris/ Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen aufstellt.

8. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

9. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Durch Abschluss eines Gewinnabführungsvertrages mit dem Gesellschafter, wurde der Gewinn des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 2.010.415,63 an den Gesellschafter abgeführt, sowie der Vorjahresgewinn in Höhe von EUR 422.237,22 an die Banijay Germany GmbH ausgeschüttet.

 

Köln, den 23. März 2021

gez. Sylvia Fahrenkrog-Petersen, Geschäftsführerin

gez. Knut Kremling, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.234,70 6.000,00 20.800,00 177.434,70
192.234,70 6.000,00 20.800,00 177.434,70
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.525,47 339.142,49 68.189,58 1.655.478,38
1.384.525,47 339.142,49 68.189,58 1.655.478,38
1.576.760,17 345.142,49 88.989,58 1.832.913,08
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 106.242,70 32.088,00 13.025,00 125.305,70
106.242,70 32.088,00 13.025,00 125.305,70
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 882.468,47 261.975,33 65.407,15 1.079.036,65
882.468,47 261.975,33 65.407,15 1.079.036,65
988.711,17 294.063,33 78.432,15 1.204.342,35
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.129,00 85.992,00
52.129,00 85.992,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 576.441,73 502.057,00
576.441,73 502.057,00
628.570,73 588.049,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

Good Times Fernsehproduktions-GmbH, Köln

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Good Times Fernsehproduktions-GmbH (im Folgenden: Good Times) produziert Fernsehsendungen im Format von Doku-Soaps, Reportagen, Coaching-Formate, Scripted Reality, Shows oder Fiction sowie Tagesprogramm oder Kurzbeiträge für Magazine. Die Auftragsgeber umfassen die gesamte Bandbreite von öffentlich-rechtlichen oder privaten Fernsehsendern aus Deutschland und Anbietern von Web-TV.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die globale konjunkturelle Dynamik ist im abgelaufenen Jahr 2020 massiv von der Corona-Pandemie beeinflusst worden. Fast alle Länder verzeichneten einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in historischem Ausmaß. Neben der Unterbrechung der Lieferketten sorgten weltweite Shut- und Lockdowns als Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen, der Rückgang der privaten Konsumnachfrage und Stilllegung relevanter Branchen (Tourismus, Einzelhandel, Dienstleistungen, Veranstaltungen, Gastronomie, Kultur etc.) für eine deutliche Dämpfung des internationalen Handels- und Wirtschaftsgeschehen. Politische Themen - Handelsbarrieren, wachsende Unsicherheit in Folge geopolitischer Risiken und der Brexit haben die Stimmung der Unternehmen und der Privathaushalte zudem weiter nachhaltig belastet und zu einer weiteren Abschwächung des Investitionswachstums, der Exporte und des privaten Verbrauchs geführt. Von dieser Entwicklung sind die meisten Industrie- und Schwellenländer betroffen, ausgenommen China als eine der wenigen großen Volkswirtschaften weltweit, die vergangenes Jahr Wachstum verzeichnen konnte. Die Konjunkturforschungsinstitute und Organisationen wie der IWF gehen davon aus, dass der globale Rückgang der Weltwirtschaftsleistung in 2020 in der Größenordnung von 4 - 5% liegen dürfte. Die erwartete Schrumpfung hat geschichtliche Dimension und stellt sich dramatischer dar als die Entwicklung infolge der globalen Finanzkrise 2008.

Die wirtschaftliche Dynamik in den Ländern der Eurozone hat im Zuge des Pandemiegeschehens und der damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen vergleichsweise deutlicher nachgelassen. Der Wirtschaftsrückgang in Europa im Jahr 2020 wird nach Prognosen der Europäischen Zentralbank (EZB) wohl bei 7 - 8 % liegen im Zuge einer geringeren Exportdynamik und weniger Konjunkturimpulse im Zuge nachlassender Binnennachfrage.

In der Folge eines abkühlenden Exportgeschäfts, einer schwächeren Industrieproduktion und einer sehr geringen Dynamik bei den Unternehmensinvestitionen befindet sich auch die deutsche Wirtschaft in einem nie dagewesenen Abwärtstrend und hat im Jahresverlauf 2020 stark an Dynamik verloren. Die deutsche Wirtschaft ist laut Statistischem Bundesamt im Jahresdurchschnitt 2020 nach einem schwachen Jahresabschluss bedingt durch einen erneuten Lockdown ab Anfang November 2020 insgesamt mit einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5,0%, nach einem kleinen Wachstum von 0,6% im Jahr 2019, im abgelaufenen Jahr 2020 signifikant geschrumpft, getrieben von einem deutlichen Rückgang der privaten Konsumausgaben, der Investitionen und massivem Einbruch der ausländischen Nachfrage.

Der Werbemarkt weist eine vergleichsweise hohe Korrelation zu den makroökonomischen Rahmenbedingungen auf, dementsprechend berichtet Nielsen Media Research im Zuge der negativen Konjunkturlage von einem Minus der Brutto-Werbeinvestitionen für den deutschen Werbemarkt für das abgelaufene Jahr. Insgesamt ist der Bruttowerbedruck in 2020 um 4,4% auf 34,2 Milliarden Euro zurück gegangen. 2020 war in Summe kein einfaches Jahr für die TV-Branche, das klassische TV-Werbegeschäft ist weiter unter Druck. Umsatzprognosen wurden zuletzt tendenziell nach unten korrigiert, ProSiebenSat.1 als auch die RTL Group sehen sich einem herausfordernden Marktumfeld gegenüber mit sinkenden TV-Werbeeinnahmen. Auf einen Brutto-Werbeumsatz von 16,0 Mrd. Euro kam das Fernsehen laut Nielsen im Jahr 2020. Das entspricht einem Rückgang von 1,8%, der Anteil des TV am gesamten Werbekuchen ist damit erneut durch einen Anstieg von 4,9% im Bereich Online, entgegen der Marktentwicklung, gesunken. Blickt man auf die Branchen, ist es wenig überraschend, dass vor allem Veranstaltungen, Verkehrsbetriebe sowie Freizeit, Gastronomie und Tourismus ihre Spendings im Corona-Jahr deutlich reduzierten.

Zu berücksichtigen ist, dass die Brutto-Zahlen für den Werbemarkt nur eine begrenzte Aussagekraft besitzen, weil sie weder Rabatte, Gegengeschäfte noch unbezahlte Eigenanzeigen entsprechend berücksichtigen. Da die Bruttozahlen die Entwicklung nicht vollständig reflektieren, ist auf Nettobasis von einem deutlicheren Rückgang der Investitionen in TV-Werbung auszugehen. Nach Einschätzung der Marktforschungsinstitute und Branchenvertreter haben die deutschen Fernsehsender in Bezug auf Werbeeinnahmen mit TV-Werbung netto im vergangenen Jahr im Zuge von geringeren Spendings, höheren Rabatten, Ausfall von ganzen Branchen sowie Reichweitenverlusten deutlich stärker Marktanteile verloren, was erneut eine schwache Marktentwicklung wäre. Das TV-Werbejahr 2020 dürfte laut Agentur JOM somit mit einem Nettoumsatzminus in der Größenordnung von 6% bis 8% geendet haben.

Die Vermarkter und Marktforscher gewähren für den Werbemarkt 2021 gesamt in Deutschland einen deutlich vorsichtigen Ausblick. Der deutsche Werbemarkt werde nach der negativen Entwicklung im vergangenen Jahr in einem schwierigen Jahr 2021 dieses Minus ausgleichen, möglicherweise sogar leicht überkompensieren und ein leichtes Netto-Wachstum verzeichnen. Selbst unter Annahme des Worst Case rechnet man noch mit einem Wachstum im Rahmen von 2% bis 3%. Als Hauptwachstumstreiber werden die digitalen Medien gesehen, die Erlöse der klassischen Medien werden dagegen auch im zehnten Jahr in Folge weiter sinken. Viele bereits angeschlagene Medien werden um ihre Existenz bangen. Zwar droht nach Print nun auch klassisches Fernsehen unter Druck zu geraten, aber 2020 war auch das Jahr, in dem Marktteilnehmern bewusst geworden ist, wie wichtig klassische Medien für den Marketing-Mix sind. Größere Investitionen erwartet man in den Bereichen Online-Bewegtbild und Addressable-TV. Die lineare TV-Sehdauer junger Menschen ist in den vergangenen Jahren gesunken, was zwangsläufig zu Veränderungen in der Struktur des Marktes führt, auch wenn die Corona-Pandemie diesen Trend im Jahr 2020 etwas abflachen konnte. Der Anteil digitaler Medien wird sich damit weiter erhöhen, diesem Wachstum stehen entsprechende leichte Verluste auf Seiten der klassischen Medien gegenüber. Damit könnten die großen Werbeträger, inklusive TV, im aktuellen Jahr wieder ins Minus rutschen. Nichtsdestotrotz dürfte TV seine Position als mit Abstand stärkstes Werbemedium in Deutschland mit ca. 47% der Werbeausgaben in 2020 auf hohem Niveau stabil halten.

Die Good Times ist als Content-Lieferant über die TV-Werbeerlöse der TV-Sender indirekt abhängig von den privaten Konsumausgaben. Diese haben sich im vergangenen Jahr 2020 mit einem preisbereinigten Rückgang von 5,4% im Zuge der Corona-Pandemie alarmierend negativ entwickelt, nach einem lediglich leichten Anstieg im Vorjahr (1,6% in 2020). Für 2021 gehen die Institute hinsichtlich des privaten Verbrauchs als tragende Säule der konjunkturellen Entwicklung tendenziell von einem Anstieg der realen Konsumneigung unterstützt von Reallohnanstieg und expansiver Finanzpolitik im Rahmen um 3 % aus.

In diesem Umfeld versucht die Good Times weiterhin bestehende TV-Sendeplätze kontinuierlich zu pflegen und den weiteren Ausbau des Formatportfolios durch neue Kunden und neue Formatentwicklungen mit neuen und bestehenden Künstlern voranzutreiben.

2.2. Geschäftsverlauf

In dem herausfordernden Branchenumfeld ist es der Gesellschaft gelungen in 2020 eine positive Geschäftsentwicklung zu erreichen. Es gelang bestehende Formate zu halten oder auch auszubauen. Der Geschäftsverlauf ist aus Sicht der Geschäftsführung günstig verlaufen. Daneben wurde auch in 2020 erfolgreich an neuen Formaten (u.a. "Lebensretter hautnah" und "Yes we camp") gearbeitet.

Vor allem die Formate mit den Themen "Gastronomie" trugen erfolgreich zum Geschäftsverlauf bei.

2.3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage der Good Times Fernsehproduktions-GmbH

2020 2019
TEUR in % TEUR in %
Rohergebnis 12.579 100,0 9.743 100,0
Personalaufwendungen 7.686 61,1 7.379 75,7
Abschreibungen 294 2,3 269 2,8
Summe der übrigen betrieblichen Aufwendungen 2.485 19,8 1.299 13,3
Betriebsergebnis (EBIT) 2.114 16,8 796 8,2
Finanzergebnis -104 -0,8 -59 -0,6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.010 16,0 737 7,6
Steuern 0,0 0,0 266 2,7
Jahresüberschuss 2.010 16,0 471 4,9

Rohergebnis:

Aufgrund der gut platzierten Formate und der daraus resultierenden erfreulichen Umsatzentwicklung, gelang es uns den Rohertrag erheblich um 29,1 % auf TEUR 12.579 Mio. € zu steigern. Die im Vorjahr getroffene Prognose eines im mittleren einstelligen Prozentbereich steigenden Rohergebnisses konnte somit deutlich übertroffen werden.

Das Rohergebnis ermittelt sich aus den Umsatzerlösen i.H.v. TEUR 17.550 (Vorj. TEUR 14.580), der Veränderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen i.H.v. TEUR -258 (Vorj. TEUR 892), den sonstigen betriebliche Erträgen i.H.v. TEUR 76 (Vorj. TEUR 155) und den Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen i.H.v. TEUR 4.789 (Vorj. TEUR 5.884). Die im Vorjahr getroffene Prognose eines Umsatzanstiegs im unteren zweistelligen Prozentbereich konnte somit getroffen werden.

Betriebsergebnis:

Trotz eines Zuwachses der Personalaufwendungen durch neues Personal und neue Bonusvereinbarungen um 0,3 Mio. € auf 7,7 Mio. € sowie eines deutlichen Anstiegs der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,2 Mio. € auf 2,5 Mio. € ist das Betriebsergebnis wegen der Steigerung im Rohertrag durch Neuplatzierung erfolgreicher Formate um 1,3 Mio. € oder 165,7 % auf 2,1 Mio. € gestiegen. Die im Vorjahr getroffene Prognose eines im mittleren zweistelligen Prozentbereich steigenden Betriebsergebnisses konnte somit aufgrund des gestiegenen Rohergebnisses deutlich übertroffen werden.

Die Umsatzsteigerungen sind begründet in der Platzierung neuer erfolgreicher Produktionen.

2.4. Vermögens- und Finanzlage

Anlagevermögen 629 9,7 % Eigenkapital 75 1,2 %
Umlaufvermögen 5.859 90,1 % Fremdkapital 6.426 98,8 %

Die Anlagenintensität mit dem Verhältnis von Sachanlagevermögen und immateriellen Vermögensgegenständen zum Gesamtvermögen stieg von 8,6 % auf 9,7 %.

Das Umlaufvermögen sank von TEUR 6.175 im Jahr 2019 auf TEUR 5.859 im Jahr 2020. Durch das Finalisieren laufender Projekte, sind die unfertigen Erzeugnisse im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 3.988 auf TEUR 3.730 gesunken und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 941 auf TEUR 1.013 gestiegen. Durch besseres Finanzmanagement und Effizienzsteigerung sind die liquiden Mittel im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 809 auf TEUR 824 gestiegen. Den Zahlungsverpflichtungen konnte zu jeder Zeit nachgekommen werden.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 1,2 % unter der Vorjahresquote von 7,3 %. Die nominale Minderung des Eigenkapital beträgt TEUR 422. Die Gesellschaft finanzierte sich im Geschäftsjahr durch Gesellschafterdarlehen, Eigenkapital und Working Capital. Aufgrund des Geschäftsmodells mit längeren Produktionszyklen fließen dort auch Anzahlungen auf Projekte ein.

Aufgrund einer Ausschüttung im Jahr 2020 sank das Eigenkapital der Good Times Fernsehproduktions-GmbH von TEUR 497 auf TEUR 75. Das Fremdkapital - inklusive Rückstellungen - stieg von TEUR 6.332 im Jahr 2019 auf TEUR 6.426 im Jahr 2020 bei Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.411, davon Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 2.720.

2.5. Investitionen und Finanzierung

Das Geschäftsmodell der Good Times Fernsehproduktions-GmbH ist nicht anlageintensiv. Der Geschäftsbetrieb wird in angemieteten Räumen unterhalten, weiteres Anlagevermögen jedoch nicht über Leasing finanziert, sondern angeschafft. Die Gesellschaft benötigt in aller Regel keine Bankfinanzierung. Die Finanzierung der laufenden Produktionen erfolgt über eigene Mittel und über Anzahlungen von Kunden.

2.6. Personalaufwand und Mitarbeiter

Die Gesellschaft ist auf einsatzfreudige und kreative Mitarbeiter angewiesen. Durch ein freies und selbstverantwortliches Arbeitsumfeld bei attraktiven und interessanten Projekten gelingt es bisher diese Mitarbeiter in der Medienstadt Köln zu gewinnen. Geprägt wird das Team durch die Geschäftsführerin und Gründerin des Unternehmens.

3. Prognosebericht

Für das Jahr 2021 gibt es allenfalls verhalten optimistische Stimmen. Vor allem die Nachricht über die Verfügbarkeit von Impfstoffen in Bezug auf das Coronavirus und der bereits Ende 2020 nahezu weltweit flächendeckend angelegte Impfstart breiter Bevölkerungsgruppen lässt hoffen. Neben einem sich abzeichnendes Abflauen der Corona-Pandemie im kommenden Frühling/ Sommer sollte nach den Einschätzungen von Regierungen und internationalen Organisationen wie IWF und Weltbank die Rückkehr der USA zu einer ruhigeren Außen- und Handelspolitik unter Präsident Biden dafür sorgen, dass die Weltkonjunktur nach einem dunklen Winter im Laufe des Jahres 2021 global anziehen kann. Auch wenn die wirtschaftliche Erholung durch weitere Infektionswellen und die notwendigen Gegenmaßnahmen unterbrochen wurde, sollte die wirtschaftliche Grunddynamik stark genug sein, so dass die Stützungspolitik von Regierungen und Europäischer Zentralbank wirken kann. Eine lockere Geld- und Fiskalpolitik, negative Realzinsen, fehlende Alternativanlagemöglichkeiten und hohe Liquiditätsbestände sollten daneben die Aktienmärkte stützen. Der Welthandel könnte demgemäß in 2021 expandieren, allerdings bleibt das Weltwirtschaftsklima erkennbar problembelastet. Die großen internationalen Organisationen gehen in ihren letzten Prognosen derzeit von einer Erholung der Weltwirtschaft mit etwas über 3% aus. Ab 2022 ff. werden globale Steigerungen in ähnlicher Größenordnung erwartet.

Im Euroraum gibt es analog Signale für vorsichtige Wachstumsprognosen nach dem klaren Einbruch. Bereits im Dezember stieg die Wirtschaftsstimmung etwas, für das nächste Jahr wird von Institutionen wie der Europäischen Kommission mit einer Erholung von 3 - 4 % für die Euro-Zone gerechnet, große Gefahren für die Konjunktur gehen unverändert vom Pandemiegeschehen, politischen Unwägbarkeiten, einer Staatsschuldenkrise im Euro-Raum oder weltweiten Handelskriegen zwischen den Volkswirtschaften aus. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute wie DIW und Ifo haben Ihre Prognosen für Deutschland zuletzt durch wachsende Unsicherheit laufend angepasst und rechnen in ihren Projektionen mit einem Wiederanziehen der Konjunktur in diesem Jahr. Ihre Forecasts für 2021 liegen zwischen 2% und 3% auf Basis, dass die seit Anfang November 2020 geltenden Infektionsschutzmaßnahmen unverändert bis März/ April 2021 in Kraft bleiben und danach allmählich gelockert werden. Auch für 2022 ff. wird ein Wachstum in diesem Rahmen prognostiziert, wobei die Bedenken hoch und die Visibilität gering bleibt. Alle Konjunkturexpertinnen und -experten stellen ihre Vorhersagen so unter einen gewissen Vorbehalt: Sollten weitere Infektionswellen oder Infektionsgeschehen aufgrund mutierter Viren wesentlich stärker und länger ausfallen als derzeit absehbar ist, hätte dies auch Folgen für die künftige wirtschaftliche Entwicklung.

Aufgrund innerbetrieblicher Maßnahmen und gleichzeitig großer Anstrengungen in die Entwicklung von noch nicht kontrahierten Formaten ergab sich für das Geschäftsjahr 2020 ein steigendes Rohergebnis, welches trotz gestiegener Kosten zu einem höheren Betriebsergebnis geführt hat. Auch das Geschäftsjahr 2021 wird nach unseren Planungen weiterhin von der Weiterentwicklung erfolgreicher Formate, sowie neuer noch nicht kontrahierter Formate geprägt sein. Wir gehen trotz der Corona Krise für 2021 von einer Steigerung der Umsatzerlöse im unteren einstelligen Prozentbereich, jedoch aufgrund einer anderen Formatzusammenstellung von einer Senkung des Rohergebnisses im unteren zweistelligen Prozentbereich aus. Durch ein herausragendes Jahr 2020 und steigender allgemeiner Kosten, wird mit einer Senkung des Betriebsergebnisses im mittleren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2020 gerechnet. Aufgrund der Corona Krise kann es zu Planabweichungen bei der Ertragslage kommen, die derzeit noch nicht verlässlich ermittelt werden können.

4. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich ist auch die Good Times in ihrer Tätigkeit den unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Diese Risiken sind jedoch jedem unternehmerischen Handeln immanent und können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betreffen. Wir stützen uns bei der laufenden Steuerung der operativen Risiken auf ein zeitnahes Informationssystem, in dem die Kosten der einzelnen Produktionen nachgehalten werden. Dadurch wird die Geschäftsleitung über die Kostenentwicklung der einzelnen Produktionen zeitnah informiert. Ein wichtiger Bestandteil des Erfolges ist die Firmenkultur, welche durch kurze Wege und flache Hierarchien gekennzeichnet ist. Mit diesen Instrumenten können wir entstehende Risiken frühzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten.

Das Coronavirus setzt der deutschen Wirtschaft immer noch sehr stark zu. Wie stark und wie lange ist gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen, jedoch sehen wir dank der vorhandenen Impfstoffe einer Erholung entgegen. Wenn die Impfstrategien anschlagen und neue Mutationen vermehrt erfolgreich bekämpft werden können, sollte sich die Wirtschaft rasch erholen.

4.1. Marktrisiken

In dem faktischen Nachfrageoligopol des deutschen Fernsehmarktes, bei gleichzeitig hohen Eintrittsbarrieren, liegt ein hohes Risiko fortdauernden Preisdruckes und deshalb unrentabler Produktionen. Weiterhin kann die Entwicklung von erfolglosen Sendeformaten negative Auswirkungen haben. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch aktive Entwicklung von kreativen Formaten und der wirtschaftlichen Kompetenz, diese in einem angemessenen Kostenbudget zu produzieren. Chancen können sich aus dem immer stärkeren Trend zu Streamingformaten ergeben. Diese können die Abhängigkeit zu den wenigen Fernsehanbietern verringern.

4.2. Finanzrisiken

Die Finanzpolitik ist auf die Sicherstellung der Firmenfinanzierung bei größtmöglicher Unabhängigkeit ausgerichtet. Dabei gilt es Risiken, die nicht aus der Geschäftstätigkeit resultieren, weitestgehend zu vermeiden. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit in ausreichendem Maße gegeben.

Aufgrund des fast ausschließlich im Euroraum befindlichen Absatz- und Beschaffungsmarktes ergeben sich keine wesentlichen Fremdwährungsrisiken.

Das Risiko von Forderungsausfällen ist aufgrund des bonitätsstarken Kundenkreises vernachlässigbar.

Die Erfüllung der laufenden Zahlungsverpflichtungen ist durch den Cash-Flow aus dem laufenden Geschäftsbetrieb jederzeit gegeben. Die Finanzierung der Produktionen und damit des Geschäftsbetriebes ist entweder durch Anzahlungen oder aber den hohen Cash-Bestand gesichert. Der hohe Cash-Bestand hilft der Gesellschaft unabhängig auf Zahlungsverschiebungen oder Vorfinanzierungsbedarf von Produktionen zu reagieren.

4.3. Personalrisiken

Die Gesellschaft ist auf qualifizierte und kreative Mitarbeiter angewiesen. Durch attraktive Arbeitsinhalte mit eigenverantwortlicher Tätigkeit und kreativen Möglichkeiten ist es bisher gelungen, ausreichend Mitarbeiter zu akquirieren. So konnte die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von 180 Mitarbeitern im Jahr 2019 auf 186 Mitarbeiter im Geschäftsjahr gesteigert werden. Dabei hilft auch der attraktive Medienstandort Köln. Gleichzeitig ist bei Gesellschaften der bestehenden Größenordnung immer eine gewisse Abhängigkeit von Schlüsselpersonen gegeben. Sollte eine solche Person langfristig ausfallen, kann dies negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben.

5. Gesamteinschätzung

Für die Good Times Fernsehproduktions-GmbH sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sind oder sein könnten. Das vielfältige Sortiment an in Produktion befindlichen Formaten rechtfertigt auch für 2021 einen positiven Ausblick. Unser Sortiment an Formaten versuchen wir durch kreative Ideen weiter auszubauen.

 

Köln, den 23. März 2021

gez.

Sylvia Fahrenkrog-Petersen

Knut Kremling

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