MC Bau GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 6875 FL
Eingetragen
13.3.2008
Branche
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)MaurerarbeitenErrichtung von Fertigteilbauten
Gegenstand
Die Ausführung von Maurer- und Betonarbeiten und Fliesenarbeiten sowie die Erstellung schlüsselfertiger Häuser gegen Entgelt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Christiansen
seit 13.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

25860 Arlewart, Hauptstr. 64
24.800 €
99.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MC Bau GmbH

Arlewatt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Firma MC Bau GmbH

Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Maurer- und Betonarbeiten und Fliesenarbeiten sowie die Erstellung schlüsselfertiger Häuser.

Die Gesellschaft hat ihren Firmensitz in 25860 Arlewatt, Hauptstr. 64.

Das Unternehmen besteht seit 2008 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 72 Arbeitnehmer.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung in Deutschland

Im Jahr 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro (lt. DESTATIS).

Entwicklung der MC Bau GmbH im Geschäftsjahr 2023

Darstellung der Lage

Die MC Bau GmbH ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Das Jahr 2023 verlief positiv. Das Ergebnis aus dem Jahr 2022 konnte deutlich verbessert werden.

Im gesamten Berichtsjahr war die Auftragslage durchgehend stark.

Ertragslage: Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesellschaft konnte in 2023 Betriebserträge von TEUR 19.933 erwirtschaften. Das entspricht einem Anstieg von 15 % im Vergleich zum Vorjahr.

Aufgrund der im Vergleich zum Materialaufwand höher angestiegenen Betriebserträge konnte im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich verbessertes Rohergebnis erzielt werden.

Im Bereich der Fixkosten waren in allen Bereichen Steigerungen zu verzeichnen, insbesondere im Personalbereich. Dies konnte jedoch durch das höhere Rohergebnis mehr als aufgefangen werden.

Finanzlage

Im Rahmen unseres Finanzmanagements stellen wir sicher, dass sämtlichen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen werden kann.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr durch das höhere Jahresergebnis gestiegen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur ist solide.

Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögensstruktur eine um 1,75 Mio. EUR bzw. rund 42 % gestiegene Bilanzsumme.

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind im Jahresabschluss sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt worden.

Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren werden folgende Kennzahlen genannt:

Die Umsatzrendite (EBIT / Gesamtleistung) beträgt 12% (Vorjahr 7%).

Der Cash-Flow beträgt 2.039 TEUR (Vorjahr 997 TEUR).

Als nicht finanzieller Leistungsindikator ist insbesondere das Personal zu nennen. Die Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter tragen nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Zukünftige Entwicklung

Der zufrieden stellende Auftragsbestand zum 31.12.2023 und die weiterhin positiven Auftragseingänge des neuen Geschäftsjahres 2024 weisen auf eine konstante Entwicklung der Gesamtleistung im Folgejahr 2024 hin.

Beim Jahresergebnis rechnen wir mit einem leicht steigenden Ergebnis. Wir rechnen konjunkturell bedingt mit weiter steigenden Kosten.

Der mittlerweile vorhandene Fachkräftemangel in der Region macht unsere Branche sehr zu schaffen. Dieser Fachkräftemangel zeigt sich nicht nur im Personal auf den Baustellen, sondern insbesondere auch im Bereich Bauleitung und der Abrechnung; die sehr umfangreich zu erstellenden Abrechnungen sind nur mit gutem Fachpersonal zu stemmen, dieses ist nicht da, Abrechnungen folgen entsprechend spät.

Die hiermit verbundenen Auswirkungen lassen sich nur sehr schwer abschätzen.

Chancen

Wir erkennen in der aktuellen Auftragslage einen weiterhin positiven Trend, können aber nicht ausschließen, dass nicht zuletzt aufgrund der gegenwärtigen Preispolitik des Wettbewerbs bzw. aufgrund des fortschreitenden Fachkräftemangel die Auftragssituation stagniert.

Die bewusste Annahme von nicht vollkostendeckenden Aufträgen werden wir weiterhin vermeiden. Es lässt sich jedoch nie ausschließen.

Wir versuchen weiterhin, oftmals gegen den Trend des Wettbewerbs, unsere Objekte ohne der sogenannten "übertriebenen Nachtragsthematik" fachlich korrekt zusammen mit der Auftraggeberseite für alle positiv abzuschließen.

Risiken

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in konjunkturellen und witterungsbedingten Einflüssen sowie in der Preispolitik des Wettbewerbs. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation nicht wirklich ausschließen.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt sind die Zahlungsmentalitäten einiger Haushalte.

Zudem ist ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor die momentane weltpolitische Gesamtsituation; insbesondere der Ukrainekrieg. Die Industrie nutzt hier jede Möglichkeit einer hohen Preiserhöhung, objektbezogene Preisvereinbarungen werden maximal bis zum jeweiligen Jahresende anerkannt. Deutliche Preiserhöhungen sind zukünftig weiter zu erwarten. Zudem gibt es immer mehr Schwierigkeiten zeitnah Materialien geliefert zu bekommen. Die weltweite Lieferkettenlogistik ist teilweise stark eingeschränkt. Hier kann es unter Umständen zu Bauverzögerungen kommen.

Aufgrund unserer geringen Finanzierungen sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Unsere Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro-Währung, so dass Währungsrisiken nicht bestehen. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte bestehen nicht.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.

 

Arlewatt, den 19. November 2024

Der Jahesabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 332.718,00 430.224,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.054,00 9.338,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.054,00 9.338,00
II. Sachanlagen 315.664,00 418.886,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.664,00 418.886,00
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
1. Sonstige Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
a. Genossenschaftsanteile 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 5.555.107,37 3.708.132,71
I. Vorräte -1.091.653,62 -461.251,79
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 289.356,74 423.259,70
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.883.638,66 7.165.328,42
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 10.264.649,02 8.049.839,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.897.717,04 1.354.591,38
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.504.942,30 705.625,18
2. sonstige Vermögensgegenstände 392.774,74 648.966,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.749.043,95 2.814.793,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.443,57 10.046,04
Summe Aktiva 5.895.268,94 4.148.402,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.448.975,49 3.111.020,84
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.746.439,34 2.243.955,34
III. Jahresüberschuss 1.677.536,15 842.065,50
B. Rückstellungen 299.085,00 90.791,00
1. Steuerrückstellungen 183.369,00 20.164,00
2. sonstige Rückstellungen 115.716,00 70.627,00
C. Verbindlichkeiten 1.141.089,45 940.541,91
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 380.628,05 135.166,48
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 15.870,83 7.401,64
3. sonstige Verbindlichkeiten 744.590,57 797.973,79
D. Passive latente Steuern 6.119,00 6.049,00
Summe Passiva 5.895.268,94 4.148.402,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 2.324.716,82 1.170.859,58
a) Rohergebnis 7.225.551,95 5.695.069,91
Gesamtleistung 19.889.143,32 17.316.892,77
Umsatzerlöse 18.170.833,08 13.317.496,66
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.718.310,24 3.999.396,11
sonstige betriebliche Erträge 44.783,61 77.318,46
Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens 6.721,69 26.998,11
andere sonstige betriebliche Erträge 38.061,92 50.320,35
Materialaufwand 12.708.374,98 11.699.141,32
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.777.174,61 4.090.884,79
Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.931.200,37 7.608.256,53
b) Personalaufwand 4.039.953,63 3.718.860,59
Löhne und Gehälter 3.066.445,65 2.839.836,02
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 973.507,98 879.024,57
c) Abschreibungen 160.756,11 172.747,37
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 160.756,11 172.747,37
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 700.125,39 632.602,37
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 18.040,05 6.697,92
a) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 90,00 60,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.955,11 6.682,00
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5,06 44,08
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 654.864,08 328.753,00
4. Ergebnis nach Steuern 1.687.892,79 848.804,50
5. sonstige Steuern 10.356,64 6.739,00
Jahresüberschuss 1.677.536,15 842.065,50

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MC Bau GmbH mit Sitz in Arlewatt (Amtsgericht Flensburg HRB 6875 FL) auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung derer gänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Gemäß § 264 a HGB ist die Gesellschaft nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft zu behandeln.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind nicht unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen, sondern offen von dem Bestand der unfertigen Erzeugnisse abgesetzt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen auf Basis branchenüblicher Nutzungsdauernvermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden für Neuzugänge nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die im Bereich des Finanzanlagevermögens ausgewiesenen Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Einlagen sind voll erbracht.

Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Risiko ist auf Forderungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagenvermögens im Geschäftsjahr wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechteund ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen ansolchen Rechten und Werten 20.746,09 12.840,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.746,09 12.840,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.216.738,14 50.411,11 18.133,61
Summe Sachanlagen 1.216.738,14 50.411,11 18.133,61
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.000,00
Summe Finanzanlagen 2.000,00
Summe Anlagevermögen 1.239.484,23 63.251,11 18.133,61
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechteund ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen ansolchen Rechten und Werten 33.586,09
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 33.586,09
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.249.015,64
Summe Sachanlagen 1.249.015,64
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.000,00
Summe Finanzanlagen 2.000,00
Summe Anlagevermögen 1.284.601,73
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierteAbschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechteund ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen ansolchen Rechten und Werten 11.408,09 7.124,00 18.532,09
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.408,09 7.124,00 18.532,09
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 797.852,14 153.632,11 18.132,61 933.351,64
Summe Sachanlagen 797.852,14 153.632,11 18.132,61 933.351,64
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 809.260,23 160.756,11 18.132,61 951.883,73
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechteund ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen ansolchen Rechten und Werten 15.054,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15.054,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.664,00
Summe Sachanlagen 315.664,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.000,00
Summe Finanzanlagen 2.000,00
Summe Anlagevermögen 332.718,00

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen aus Gesellschafterdarlehen 0,00 Euro (Vorjahr: 273.642,00 Euro)

Verbindl. aus L+L gg. Gesellschaftern 15.870,83 Euro (Vorjahr: 7.401,64 Euro)

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich wie folgt zusammen:

Übrige 7.443,57 Euro
7.443,57 Euro

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Personalaufwendungen 64.000,00 Euro
Gewährleistung 27.716,00 Euro
Übrige 24.000,00 Euro
115.716,00 Euro

Verbindlichkeiten

Nachfolgend haben wir die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zusammen mit den Sicherheiten dargestellt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag 31.12.2023 (Vorjahreszahlen in Klammern) davon mit einer Restlaufzeit kleiner 1 Jahr (Vorjahreszahlen in Klammern) davon mit einer Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre (Vorjahreszahlen in Klammern) davon mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre (Vorjahreszahlen in Klammern)
erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 380.628,05 380.628,05 0,00 0,00
(135.166,48) (135.166,48) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern 15.870,83 15.870,83 0,00 0,00
(7.401,64) (7.401,64) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 744.590,57 744.590,57 0,00 0,00
(797.973,79) (797.973,79) (0,00) (0,00)
Summe 1.141.089,45 1.141.089,45 0,00 0,00
(940.541,91) (940.541,91) (0,00) (0,00)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerschulden in Höhe von 507.162,59 Euro (Vorjahr:597.183,57 Euro) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 82.953,20Euro (Vorjahr: 65.160,17 Euro) enthalten.

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern beruhen auf unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz im Bereich des Sachanlagevermögens. Aktive latente Steuern ergeben sich aus weiteren Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Bildung und Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie Wertberichtigungen auf Forderungen. Die angesetzten Steuerabgrenzungsposten werden saldiert ausgewiesen und sind mit einem erwarteten Steuersatzvon 28,075 % (Vorjahr: 28,075 %) bewertet. Zum Ende des Geschäftsjahres betrug die Abgrenzung für passive latente Steuern 6.119,00 Euro (Vorjahr: 6.049,00 Euro), so dass die Zuführung in Höhe von 70,00 Euro die Steuerbelastung im Geschäftsjahr erhöht hat.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind. Sie belaufen sich wie folgt:

aus der Verpflichtung von mehrjährigen Mietverträgen jährlich 40.908,00 Euro
aus der Verpflichtung von mehrjährigen Leasingverträgen jährlich 51.872,85 Euro

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Durchschnitt wurden 72 Arbeitnehmer beschäftigt, davon waren durchschnittlich 3 Arbeitnehmer geringfügig entlohnte Beschäftigte.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist im Berichtsjahr:

Herr Markus Christiansen, Hochbautechniker, Arlewatt.

Herr Christiansen ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des laufenden Jahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Arlewatt, 19. November 2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MC Bau GmbH, Arlewatt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MC Bau GmbH Arlewatt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht MC Bau GmbH, Alrewatt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Itzehoe, den 19.12.2024

Dr. Schröder & Korth GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Debora Ojiakor, Wirtschaftsprüferin

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