Betrieb von Baumschulen
Jan Witt GmbH
Grüner Weg 11, 24808 Jevenstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fynn Staben seit 5.4.2024 | Geschäftsführer |
David Stettin seit 5.4.2024 | Geschäftsführer |
Stefanie Jurkat-Einfeldt seit 5.4.2024 | Prokura |
Katharina Witt seit 11.10.2017 | Prokura |
Jan Klaus Hans Witt seit 15.6.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jan Witt GmbHJevenstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Jan Witt GmbH, JevenstedtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Grundlagen der Gesellschaft Die Jan Witt GmbH erbringt sämtliche Leistungen in den Bereichen Dachdeckerei, Zimmerei und Bauklempnerei in Schleswig-Holstein. Hierzu gehören Leistungen aller Art rund ums Dach, Wärmedämmung, Holz und Zimmerarbeiten sowie der Einbau und die Wartung von Dachflächenfenstern. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt im Sektor der energetischen Dachsanierungen bei nicht gewerblichen Kunden. Der Familienbetrieb wurde 2011 wiedereröffnet und tritt nunmehr in dritter Generation mit Erfahrung und Engagement am Markt auf. 2. Entwicklung im Geschäftsjahr Mit Blick auf das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2023 ist zu konstatieren, dass der länger anhaltende Aufschwung auf betrieblicher Ebene kaum abgeschwächt anhält. Dies ist vor dem Hintergrund der Nachwirkungen der Corona-Pandemie und inzwischen multipler Krisen eher unerwartet. Im Kalenderjahr 2023 konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden. Prozentual gab es eine Steigerung um 4,8 %. Unter Berücksichtigung der Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen und der aktivierten Eigenleistungen lag die Gesamtleistung um 5,4 % über der des Vorjahres. Der Jahresüberschuss spiegelt diesen Zuwachs insbesondere aufgrund gestiegener Personalkosten nicht wider. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 239, und damit ein deutlich geringeres Ergebnis als im Vorjahr (TEuro 993), erzielt. Die Gesellschaft war durch vorausschauende Optimierungen in der Einkaufspolitik in der Lage, Kostensteigerungen zu beherrschen. Grundsätzlich ist zu sagen, dass das Jahr 2023 ohne Auffälligkeiten verlaufen ist und man in der Lage war, sich den gesetzten Zielen, wie Nachhaltigkeit, Umsetzung eines Energiekonzeptes, Ausbildungsförderung, Digitalisierung und der Fortsetzung von Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation zu widmen. In der Summe hat sich dies, gemessen an den Umsatzerlösen, welche leicht über Vorjahresniveau sind, bestätigt. Die Nachwirkungen des Krieges in Osteuropa hatten im Berichtsjahr 2023, trotz diverser allgemeiner Widrigkeiten für das Unternehmen, keinen signifikant negativen wirtschaftlichen Effekt. 3. Konjunkturelles Umfeld Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 preisbereinigt geschrumpft - aufgrund des weiter anhaltenden Ukrainekrieges, der schwachen Weltkonjunktur, des starken Zinsanstiegs, der hohen Inflationsrate, der allgemein sinkenden Nachfrage und der immer noch spürbaren Pandemienachwirkungen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte real um 0,3 % und wird im Jahr 2024 wohl stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 % bzw. 1,5 % zunehmen wird. Die Inflationsrate soll gemäß Ifo von 5,9 % im Jahr 2023 auf 2,2 % in 2024 weiter auf 2,0 % im Jahr 2025 sinken. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief dabei jedoch sehr unterschiedlich. Während der zusammengefasste Bereich Dienstleistungen und der Bereich Information und Kommunikation einen deutlichen Zuwachs bei der Bruttowertschöpfung verzeichnen konnte, musste die Baubranche mit einem geringen Plus von 0,1 % auskommen. Der Grund hierfür liegt an den gestiegenen Baukosten, dem Fachkräftemangel und den schlechten Finanzierungsbedingungen. Der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten schlägt zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen zurück. Die Baukonjunktur verliert weiterhin an Schwung. Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich markant verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur in 2024 weiterhin deutlich ein. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt in allen Betrieben in 2023 ca. 162,6 Mrd. Euro, nach 160,4 Mrd. Euro in 2022. Der Umsatz erhöhte sich damit nominal um 1,3 %, verlor aber real um 5,3 %. Nachdem es dem Bauhauptgewerbe in den Vorjahren noch gelungen war, jeweils einen Beschäftigtenzuwachs zu generieren, ist dieser Prozess angesichts der Nachfrageschwäche in 2023 eingebremst worden. Jahresdurchschnittlich sind in 2023 in den Unternehmen des Bauhauptgewerbes 927.780 Beschäftigte tätig. Für 2024 rechnet der ZDB mit einem Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte. Hierbei werden insbesondere altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter nicht durch neue Mitarbeiter ersetzt. Die Gesellschaft konnte den ungünstigeren Rahmenbedingungen durch eine klassische Lagerhaltung effektiv begegnen. Der bundesweite negative Trend bei den Bauinvestitionen hat die Gesellschaft noch nicht erreicht. Der Auftragsbestand reicht bis Juli 2025. 4. Marktentwicklung Der nachhaltige Orderrückgang im Wohnungsbau und die Nachfrageschwäche im gewerblichen Hochbau führen tendenziell zu einer Unterauslastung der in den letzten Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterung. Dieser Produktivitätsverlust stellt die Unternehmen vor enorme betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Die Unternehmen halten Beschäftigte an Bord, in der Erwartung, dass objektiv bestehende Baubedarfe, insbesondere im Wohnungsbau, zeitnah als Order an den Markt kommen. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die Erwartungen zu sinkender Zinsentwicklung. Hier erwarten Investoren tendenziell eine Entlastung im Jahresverlauf 2024. Derzeit führen diese Erwartungen zu Investitionsattentismus. Diesen befördert ebenfalls die Erwartung auf die Umsetzung des Wachstumschancengesetzes mit der vorgesehenen degressiven Afa im Mietwohnungsbau. Per November 2023 meldete das Statistische Bundesamt für das Bauhauptgewerbe einen Anstieg der Insolvenzen um 26 %. Hintergrund bleibt einerseits der hohe Kostendruck und andererseits ein anziehender Wettbewerb um Aufträge, der auf die erzielbaren Baupreise drückt. Die deutliche Zunahme der Insolvenzen im Bauhauptgewerbe ist beachtlich. Sie erfolgt gleichwohl von einer niedrigen Basis aus und bewegt sich im Kontext anderer Branchen. Ursächlich für die Steigerungen im Bauhauptgewerbe sind steigende Kosten auf der Einkaufseite und ein wieder anziehender Preiswettbewerb um Aufträge. 5. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz ist mit 16,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr mit 16,0 Mio. Euro um 0,8 Mio. Euro gestiegen. Die Gesellschaft konnte das Niveau des Auftragsbestandes im Vergleich zum Vorjahr wiederum ausbauen und laufende Auftragsverhandlungen positiv abschließen. Trotz der sehr guten Auftragslage gab es weiterhin Schwierigkeiten bei der Auftragsabwicklung, bedingt durch Verzögerungen bei Vorgewerken, und damit bei der Baustellenplanung und -organisation. Lieferkettenprobleme und Materialknappheiten sind ebenso zu nennende Gründe, die für einen gewissen Auftragsstau sorgen. Die Nachfrage an unser Unternehmen, vor allem bei größeren Wohnungsbauprojekten, ist ungebrochen und ermöglicht eine angemessene Kalkulation. Die Gesellschaft ist auf Grund der aktiven Personalpolitik und der damit verbundenen Mitarbeiterzufriedenheit weiterhin in der Lage, Großaufträge anzunehmen und zuverlässig abzuarbeiten. 6. Investitionen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEuro 1.310 (Vorjahr: TEuro 925) getätigt. Die überwiegenden Investitionen bestehen aus Kraftfahrzeugen inkl. LKWs in Höhe von TEuro 327, Werkzeugen in Höhe von TEuro 306, Gerüstteilen in Höhe von TEuro 58 und einer Trafostation in Höhe von TEuro 52. Die Beschaffung von sofort abschreibungsfähigen geringwertigen Wirtschaftsgütern erfolgte in Höhe von TEuro 93 (Vorjahr: TEuro 1). Die Abgänge betrafen hauptsächlich einen alten PKW. Bei den Investitionen ist die Zukunft fest im Blick. Das Thema Nachhaltigkeit rückt dabei stärker in den Fokus, z.B. im Hinblick auf die E-Mobilität und PV-Anlagen. In 2024 wurde die geplante PV-Anlage in Betrieb genommen, um die Stromkosten zu reduzieren. Der dafür notwendige Trafo wurde im Frühjahr 2024 geliefert und montiert. 7. Personal- und Sozialbereich Das Stichwort Fachkräftemangel ist sehr präsent, sowohl in der öffentlichen als auch internen Diskussion. In den nächsten Jahren werden verstärkt und zunehmend Mitarbeiter der Boomer Generation in den Ruhestand gehen. Sie adäquat und kompetent zu ersetzen stellt die zentrale Aufgabe für die nächsten Jahre dar. Es wurde mit Nachdruck daran gearbeitet neue Wege zu finden, um den Arbeitsmarkt auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und im zweiten Schritt die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken. Vor diesem Hintergrund werden verstärkt Social-Media-Konzepte umgesetzt. Das mehrjährig erprobte Arbeits- und Entlohnungsmodell sowie die Einführung von sozialen Leistungen, wie z.B. Jobrad, einer Unfallversicherung und eines Versorgungswerks für Altersvorsorge, hat die Mitarbeiterzufriedenheit verbessert, ein Abwandern eingeschränkt und sich gerade in der Corona-Zeit bewährt. Die Gesellschaft hat sich zuletzt auch im IT-Bereich besser aufgestellt. Das Ansehen der Firma Jan Witt GmbH hebt sich nach unserer Wahrnehmung auf dem Arbeitsmarkt positiv ab und es kommt wiederholt zu Initiativbewerbungen, die gegenüber den Vorjahren zugenommen haben. Dazu beigetragen haben Aktivitäten auf regionalen Messen, wie z.B. der Berufsinformationsbörse in Rendsburg, Flagge zu zeigen und dort mit Besuchern und potenziellen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Für das im Jahr 2023 beginnende Ausbildungsjahr haben sich 6 Auszubildende (Vorjahr: 6) für die Firma Jan Witt GmbH entschieden. Die Ausbildung erfolgt in den Bereichen Dachdecker mit Fachrichtung Dachdeckungstechnik. Dies ist ein guter Erfolg und zeigt, dass die komplett überdachte und auf Schulabgänger abgestimmte Personalpolitik Früchte getragen hat. Hervorzuheben ist die Einrichtung der Stelle eines Ausbildungsbeauftragten und ein Augenmerk auf Quereinsteiger. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 156 Arbeitnehmer einschließlich Auszubildender (Vorjahr: 130). Das Durchschnittsalter betrug im Berichtsjahr 35 Jahre (Vorjahr: 35 Jahre) und die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug 3,8 Jahre (Vorjahr: 3,5 Jahre). Ein bedeutendes personalpolitisches Ziel bleibt die Mitarbeiterbindung. Dies soll auch gezielt durch moderne Arbeitskultur, attraktive Arbeitsatmosphäre und über den Einsatz von monetären Anreizen erreicht werden. Hierbei wurde auch die Option zu einer Inflationsausgleichsprämie genutzt. Außerdem wurde im Jahr 2023 eine betriebliche Altersvorsorge auf die Jan Witt GmbH zugeschnitten. Jeder Mitarbeiter erhält monatlich einen bestimmten Betrag vom Arbeitgeber. Bei den Tarifverhandlungen im Frühjahr 2022 wurde eine Lohnerhöhung in Höhe von insgesamt 8 % aufgeteilt in zwei Stufen (2022: 5 % und 2023: 3 %) beschlossen. Das Ergebnis sind höhere kalkulatorische Stundenlöhne und damit verbundene Preiserhöhungen. Die Auftragslage ist trotz dieser Kostensteigerung nicht beeinflusst. Es werden auch weiterhin unterschiedliche Projekte finanziell unterstützt, wie z.B. durch Spenden für die Kinderkrebshilfe, die Tafel und die Pferdeklappe. B. Ertragslage Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 239 (Vorjahr: TEuro 993) abgeschlossen. Hinsichtlich der Entwicklung der Umsatzerlöse verweisen wir auf den ersten Abschnitt des Lageberichtes. Nach Abzug des Materialaufwands von der Gesamtleistung ergibt sich ein höheres Rohergebnis in Höhe von TEuro 10.455 (Vorjahr: TEuro 9.237). Bezogen auf die Gesamtleistung betrug die Materialaufwandsquote 41,0 % (Vorjahr: 45,1 %). Der Personalaufwand ist von TEuro 6.054 auf TEuro 7.499 gestiegen. Damit ist auch die Personalaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung auf 42,3 % (Vorjahr: 36,0 %) gestiegen. Der Anstieg ist auf eine höhere Mitarbeiteranzahl sowie insbesondere auf die in Abschnitt A. beschriebenen tariflichen Lohnerhöhungen sowie die Einführung der Altersvorsorge zurückzuführen. Die gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem höhere Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEuro 175 (Vorjahr: TEuro 2) sowie um TEuro 79 gestiegene Werbekosten und um TEuro 72 gestiegene Versicherungskosten. Die Jan Witt GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ein EBIT von TEuro 338 (Vorjahr: TEuro 1.373) erwirtschaftet. Das Ergebnis des Berichtsjahres war operativ gekennzeichnet von einer guten Auftragslage im Bereich Wohnungsbau und hier insbesondere durch den Erhalt von Aufträgen, die ein Gesamtpaket der Gewerke Dachdecker, Klempner, Zimmerer, Tischler, Maler und Gerüstbau enthielten. Demgegenüber standen die gestiegenen Personalaufwendungen sowie die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen. C. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEuro 56 auf nunmehr TEuro 7.129. Das Bilanzvolumen insgesamt hat somit um 0,8 % zugenommen. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 810 gestiegen und beträgt zum Stichtag TEuro 2.917. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 40,9 % (Vorjahr: 29,8 %). Bei einem Eigenkapital von TEuro 5.212 (Vorjahr: TEuro 4.972) entsprach das erzielte Jahresergebnis einer Eigenkapitalrentabilität von 4,6 % (Vorjahr: 20,0 %). Das gezeichnete Kapital blieb nominal unverändert. Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von TEuro 993 wurde vollständig in den Gewinnvortrag übernommen. Die Eigenkapital-Quote beträgt zum Bilanzstichtag 73,1 % (Vorjahr: 70,3 %) und ist damit als sehr gut zu bezeichnen. D. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEuro 971 (Vorjahr: TEuro 652) und ist damit gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erbrachte ein Minus in Höhe von TEuro 1.173 (Vorjahr: TEuro -924). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit fiel mit TEuro 94 (Vorjahr: TEUR 61) höher aus. Die Finanzmittelbestände haben sich im Geschäftsjahr von TEUR 1.882 um TEUR 108 auf TEUR 1.774 vermindert. Die Zahlungsmoral der Kunden ist grundsätzlich gut. Das Unternehmen war zu jeder Zeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. E. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die Beurteilung der wesentlichen Chancen und Risiken wird inzwischen kaum noch durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie bestimmt. Der Krieg in der Ukraine und seit kurzem auch in Nahost, sind übergeordnet in den Blickpunkt geraten. Durch damit verbundene Preissteigerungen und Materialknappheit sind weitere Risiken zu nennen. Es ist kaum noch möglich Baustellen fristgerecht zu beginnen bzw. den geplanten Fertigstellungstermin zu halten. Positiv ist hierbei anzumerken, dass sämtliche Gewerke versuchen, gemeinsam, die für alle veränderte Situation zu lösen und zu einem positiven Ende zu führen. Die Arbeit am Rande der Kapazitätsgrenze, sowohl in der Montage als auch im Bereich der Verwaltung, ist unverändert eine enorme Herausforderung im Personalbereich. Bei der Beurteilung der wesentlichen branchenspezifischen Chancen und Risiken sehen wir zunächst folgende hervorzuhebende Risiken: Regulatorische Unsicherheiten: Änderungen in Umweltvorschriften und Energieeffizienzstandards können Unsicherheit schaffen und Unternehmen vor Herausforderungen stellen, insbesondere wenn sie nicht flexibel genug sind, sich an neue Vorschriften anzupassen. Fossile Brennstoffabhängigkeit: Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen macht die Branche anfällig für Preisschwankungen und geopolitische Entwicklungen, was zu Unsicherheit in der Versorgung führen kann. Wirtschaftliche Schwankungen im Baubereich: Die Branche kann empfindlich auf wirtschaftliche Abschwünge reagieren, da Investitionen in neue Dächer oft mit Bau- und Immobilienaktivitäten verbunden sind. Dem finanzwirtschaftlichen Risiko, dass Kundenrechnungen nicht bezahlt werden, wird durch ein Forderungsmanagement begegnet. Hier stehen Kundenbonitätsprüfungen routinemäßig am Anfang jeder neuen Geschäftsbeziehung. Bestandskunden werden ebenfalls in regelmäßigen Abständen einer solchen Prüfung unterzogen. Bekannten Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen. Weiterhin wird dem Risiko durch verstärkte Einforderung von Anzahlungen begegnet. Beim Beschaffungsrisiko könnte es sich um Risiken hinsichtlich des Zugangs zu den Beschaffungsmärkten oder der Verfügbarkeit von Einzelmaterialen, der Preisentwicklung, der Konkurrenzsituation und steigender Materialaufwendungen handeln. Materialknappheit hat sich spürbar verschärft und die Stabilität der Lieferketten steht öfter vor einer Zerreißprobe. Weitere Risiken können sich insbesondere vor dem Hintergrund der gestiegenen Inflationsquote aus den Verhandlungen über die Lohn- und Gehaltstarifabschlüsse ergeben. Die vorstehend genannten internationalen Krisen könnten zu Verunsicherungen in der gesamten Bauwirtschaft führen, wie der Ukraine-Krieg zeigt. Wir arbeiten mit einem Risikomanagementsystem, um Risiken rechtzeitig zu identifizieren und Maßnahmen zur Sicherung, wie z.B. wenn möglich Versicherungsschutz, zu ergreifen. Demgegenüber sehen wir folgende größte branchenspezifische Chancen: Nachfrage nach Energieeffizienz: Die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen bietet der Branche die Möglichkeit, innovative Technologien zu entwickeln und anzubieten, um den Energieverbrauch zu optimieren, z.B. durch den Einsatz von besseren Dämmstoffen. Erneuerbare Energien: Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien schafft Chancen für Unternehmen, die auf die Entwicklung und Implementierung von Technologien für Solarenergie, Windenergie und Biomasse setzen. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit: Die steigende Sensibilisierung für Umweltfragen schafft Chancen für Unternehmen, die umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen anbieten, um den CO 2 -Ausstoß zu reduzieren und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Unternehmen, die im Dachdeckerhandwerk tätig sind, müssen sich dieser Chancen und Risiken bewusst sein und Strategien entwickeln, um insbesondere ertragsorientierte Risiken schnell zu identifizieren und sich auf Veränderungen einzustellen. Andersherum muss das Risikomanagement auch die positiven Entwicklungen in der Branche erkennen, um davon zu profitieren. Den Marktrisiken aus einem vorhandenen Verdrängungswettbewerb wird mit stetigen Innovationen und Verbesserungen begegnet. Ein großes Augenmerk liegt auf der Verbesserung der Servicequalität. Eine mittelfristige Steigerung der Marktanteile ist möglich und wird angestrebt. Die Rekordsturmflut Ende Oktober 2023 an der nördlichen Ostsee hat noch eindringlicher als die Flut an der Ahr gezeigt, dass auch die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die Natur zunehmend im eigenen Umfeld - gerade im Land zwischen Nord- und Ostsee - vor der eigenen Haustür betrachtet werden müssen. Die Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung ist ein enorm wichtiger Aspekt, um mit dieser temporeichen Entwicklung Schritt zu halten. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht zu erkennen sind. F. Ausblick Für die Berichtsgesellschaft ist, trotz anhaltender Auswirkungen der Kriege in Osteuropa und Nahost, die Entwicklung 2024 trotzdem weiterhin relativ unverändert. Die Gesellschaft ist bislang in der Lage, diese Auswirkungen, wie z.B. enorm gestiegene Energiekosten und anhaltendes erhöhtes Inflationsniveau, zu beherrschen. Erfreulich ist die im Jahr 2024 offensichtlich abklingende Inflationsquote in Deutschland. Die aktuelle Entwicklung der Ertragslage stellt sich im Kalenderjahr 2024 erneut positiv dar. Der Umsatz des Unternehmens ist in 2024 auf ca.19,3 Mio. Euro gestiegen. Die Aufträge von privaten Kunden haben sich nicht verändert durch die Energieeinsparung, bei energetischen Sanierungen bleiben die Anfragen unverändert. Diese Entwicklung setzt sich über das Jahr 2024 hinaus fort. Die gefüllten Auftragsbücher und die Tatsache, dass die Gesellschaft auf Grund der aktiven Personalpolitik und der damit verbundenen Mitarbeiterzufriedenheit weiterhin in der Lage ist, Großaufträge anzunehmen und zuverlässig abzuarbeiten, führt zu einer weiterhin guten Entwicklung. Eine gedämpfte Erwartung ergibt sich aus vielfältigen internationalen Krisen, der unklaren Lage im Inland, einerseits bedingt durch kaum absehbare Auswirkungen des beschlossenen Gebäudeenergiegesetzes im privaten Bereich und auch der aktuell unklaren Lage des Bundeshaushalts. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts steht die Finanzierung von Großprojekten im öffentlichen Bereich auf der Kippe. Hierdurch werden Projekte nicht nur in die Länge gezogen, sondern stehen vor einer Kürzung oder gar ganz vor dem Aus. Der momentane Auftragsbestand zeigt weithin eine positive Entwicklung. Die Akquisitionsaktivitäten werden weiter intensiv verfolgt. Die Gesellschaft blickt trotz insgesamt schwierigerer Rahmenbedingungen und der damit unberechenbareren wirtschaftlichen Lage durch die Folgen des offensichtlich länger anhaltenden Ukraine-Krieges, aus einer gefestigten Marktposition positiv in die Zukunft und geht von einer sich zumindest nicht weiter verschärfenden Auswirkung auf den eigenen Wirtschaftszweig aus. Die Geschäftsführung der Jan Witt GmbH erwartet im Sinne einer Gesamtaussage für das Kalenderjahr 2024 bei einem höheren Umsatzvolumen als 2023, unter Einbeziehung der Bestandsveränderungen jedoch eine stabile Gesamtleistung bei angemessener Rendite und befindet sich damit innerhalb der Marktentwicklung im Baugewerbe. Die Veränderung des Jahresüberschusses lässt sich begründen mit der personellen Aufstockung im kaufmännischen Bereich durch die Unterstützung eines Einkäufers und einem Social Media Beauftragen. Außerdem haben wir die Baustellenüberwachung mit mehreren Bauleitern verstärkt, um so effizient und reibungslos wie möglich zu agieren. Die Gesellschaft beachtet als finanzielle Leistungsindikatoren den Rohgewinn und den Jahresüberschuss und plant für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis auf Niveau des Geschäftsjahres 2023. Für 2025 setzt sich die erfreuliche Entwicklung beim Umsatz voraussichtlich fort. Die Ergebniserwartung wird, vorsichtig geschätzt, ein wieder positives Ergebnis, das in etwa auf Niveau des Jahresüberschusses 2024 liegt.
Jevenstedt, den 24.03.2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden konnten, soweit nicht im Folgenden dargestellt, unverändert fortgeführt werden. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear mit einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 32 Jahren vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.
Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 255.804,64 (Vorjahr: EUR 0,00). Diese bestehen in Höhe von EUR 61.260,00 (Vorjahr: EUR 0,00) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr. In den Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind EUR 162.078,03 (Vorjahr: EUR 0,00) aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 67.279,89 (Vorjahr: EUR 16.465,68). Angabe zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 651.357,13 (Vorjahr: EUR 425.429,78), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 184.548,72 (Vorjahr: EUR 91.492,94). Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden zum Bilanzstichtag Leasingverpflichtungen über die Restlaufzeit der Verträge in Höhe von TEUR 497, sowie jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 328. Sonstige Angaben Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer verteilt sich wie folgt:
Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Jan Witt, Dachdeckermeister/Geschäftsführer Die Schutzklausel nach § 286 (IV) HGB wurde in Anspruch genommen. Im Geschäftsjahr wurde ein Darlehen in Höhe von EUR 60.000,00 an einen Geschäftsführer auf unbestimmte Zeit gewährt. Das Darlehen wird mit 2 % verzinst. Zu weiteren Geschäftsführern wurden mit Gesellschafterbeschluss vom 26. März 2024 ab 01. April 2024 bestellt: David Stettin, Dachdeckermeister/Geschäftsführer Fynn Staben, Dachdeckermeister/Geschäftsführer Nachtragsbericht Zum Aufbau des neuen Bereiches Garten- und Landschaftsbau wurde in 2024 und 2025 sowohl Anlagevermögen als auch Mitarbeiter von bestehenden Unternehmen übernommen.
Jevenstedt, den 24. März 2025 Jan Witt GmbH gez. Jan Witt gez. David Stettin gez. Fynn Staben sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Jan Witt GmbH, Jevenstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jan Witt GmbH, Jevenstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jan Witt GmbH, Jevenstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. März 2025 MAACK & Company GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Susanne Schmuck, Wirtschaftsprüferin gez. Maria Sakuth, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Zimmerei und Ingenieurholzbau
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen