NOPIC GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hamer seit 6.9.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PicturePeople GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die PicturePeople GmbH erbringt Dienstleistungen im Bereich der Fotografie. Schwerpunktmäßig handelt es sich hierbei um Pass-, Bewerbungs- und Porträtfotos, die in den Studios der PicturePeople GmbH erstellt und vermarktet werden. Die PicturePeople GmbH betreibt zum 31. Dezember 2023 deutschlandweit 60 und in Österreich 3 Fotostudios. Des Weiteren wird neben den festen Standorten noch ein mobiles Fotostudio betrieben. Das Mobile-Team erstellt und vermarktet u.a. Porträt- und Erzeugnisfotografie vor Ort bei den Partnerunternehmen. Der Haupt- und Verwaltungssitz der PicturePeople GmbH ist in Bochum. Mit Stand 31. Dezember 2023 sind 235 Mitarbeiter bei der PicturePeople GmbH beschäftigt. Mit der Verschmelzung der PicturePeople Fotostudios GmbH auf die PicturePeople GmbH wurde die Umstrukturierung abgeschlossen. Da die PicturePeople Fotostudios GmbH keinen eigenen Geschäftsbetrieb unterhielt ergaben sich aus dieser Verschmelzung keine besonderen Auswirkungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Konjunkturentwicklung war auch im Jahr 2023 stark durch die durch den Ukraine-Krieg verursachten Preissteigerungen und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen beeinflusst Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2023nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 3,1 % weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 5,3 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Für Fotostudios war das Marktumfeld durch die reduzierte Kaufkraft der Kunden weiterhin schwierig. Auch im Jahr 2023 setzte sich der Rückgang der Kaufkraft fort. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr ist das erste volle Geschäftsjahr nach der Umstrukturierung. Es war durch eine schwierige Marktsituation geprägt, die weitere Anpassungsmaßnahmen notwendig machten. So wurden insbesondere die Filialen in den Niederladen aufgebeben. Der Wettbewerb besteht aus Fotografen, die entweder freischaffend tätig sind oder über die Handwerkskammern organisiert sind. Ein wesentlicher Wettbewerber "Studioline" operiert in ähnlicher Art am Markt. Die Kundenanzahl in den Studios der PicturePeople GmbH und der daraus resultierende Umsatz liegt noch unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2019 vor Beginn der Corona Pandemie. a. Ertragslage
Das Geschäftsjahr war weiterhin stark geprägt durch die Restrukturierung der Gruppe. Insbesondere die weiteren Auswirkungen der Schließung der niederländischen Betriebsstätten hat sich negativ auf die Ertragskraft der Gesellschaft ausgewirkt. Es konnte in Summe kein positives Jahresergebnis erzielt werden. b. Finanzlage Die Finanzlage wird derzeit als stabil eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen auf Sachanlagen und Forderungen) beträgt im Geschäftsjahr 598 TEUR (Vorjahr: 1.038 TEUR). Die Zahlungsmittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit sind somit grundsätzlich ausreichend, um den laufenden Geschäftsbetrieb zu finanzieren. Die rückläufige Veränderung des Barmittelbestandes um 356 TEUR auf 1.717 TEUR zum Bilanzstichtag entfällt im Wesentlichen auf den Abbau von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Lieferungen und Leistungen. Die vorhandene Kontokorrentkreditlinie wurde nicht beansprucht. Diese ist derzeit ausreichend, um einer eventuell höheren Liquiditätsbelastung begegnen zu können. c. Vermögenslage Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt 120 TEUR (Vorjahr: 437 TEUR); die wirtschaftliche Eigenkapitalquote ist, ergebnisbedingt auf 2,04 % (Vorjahr: 5,42 %) gesunken. Die Buchwerte des Anlagevermögens haben sich um 1.125 TEUR verringert. Dabei stehen den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 5 TEUR und in Sachanlagen in Höhe von 107 TEUR die laufenden Abschreibungen in Höhe von 915 TEUR sowie Abgänge zu historischen Anschaffungskosten von 523 TEUR gegenüber. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der PicturePeople GmbH sind das Rohergebnis, das EBIT und der Cashflow. Diese repräsentieren das operative Geschäft der PicturePeople GmbH. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir auf Basis des Restrukturierungsplans als stabil ein. Das Geschäftsmodell wird als tragfähig angesehen und daher nicht verändert. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Prognosebericht Die Jahresplanung wird aus hinreichend genauen Informationen entwickelt. Der Jahresplanung werden regelmäßig aktuelle Ist-Daten gegenübergestellt und abgeglichen, um auf Veränderungen rechtzeitig zu reagieren. Die Auswirkungen der aktuellen Krisenlage in Europa und Israel sind schwer zu prognostizieren. Bedingt durch die notwendigen Anpassungsmaßnahmen konnte das prognostizierte ausgeglichene Ergebnis nicht erreicht werden. Die Entwicklung war insbesondere durch finale Bertriebsstättenverluste in Höhe von TEURO 269 in den Niederlanden beeinflusst. Für 2024 gehen wir derzeit nicht von einem ausgeglichenen Ergebnis aus. Das Ergebnis wird stark durch die aktuellen Krisen und der damit verbundenen inflationären Tendenzen auf das Konsumverhalten der Kunden abhängen. Die aktuelle durch die Kriege in der Ukraine und Israel geprägte Krisenlage und die politisch herbeigeführte Unsicherheit in Deutschland hat zu einer deutlichen Konsumzurückhaltung der Kunden geführt. Die Geschäftsführung hat auf die veränderten Rahmenbedingungen mit Maßnahmen zur Kosteneinsparung reagiert. Die Neustrukturierung der Unternehmensgruppe wurde abgeschlossen. Zusätzliche Belastungen durch die Aufgabe der Niederlassungen in den Niederlanden haben das Ergebnis belastet, sodass die Prognosen aus dem Vorjahr nicht erreicht werden konnten. Das Geschäftsjahr 2024 ist weiterhin durch Anpassungsmaßnahmen in einem schwierigen Umfeld gekennzeichnet. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024 kein ausgeglichenes Ergebnis ausgewiesen werden kann. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risikomanagementsystem Ein zentraler Bestandteil des Risikomanagements ist das monatliche Reporting, das die wesentlichen Kennzahlen beinhaltet. Die Abweichungsanalyse zu Vorjahreswerten sowie der Soll-/Ist-Vergleich sind wichtige Instrumente der Unternehmenssteuerung. Regelmäßige Gespräche mit den Verantwortlichen zur Umsatz- und Kostenentwicklung ermöglichen es der Geschäftsführung, über kritische Entwicklungen rechtzeitig zu informieren, um so frühzeitig Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Marktrisiken Da weiterhin die massiven Auswirkungen des Ukrainekrieges sowie des Krieges in Israel auf die wirtschaftliche Lage der Haushalte in Deutschland wirken, gehen wir weiterhin von einer stärkeren Zurückhaltung der Kunden aus. Die Geschäftsführung hat auf diese Entwicklung mit einer Optimierung der Filialstruktur und mit einem straffen Kostenmanagement reagiert. Auch im Jahr 2024 werden als Konsequenz weitere Standorte schließen. Zum Ende des Jahres 2023 wurde in den Niederlanden der Geschäftsbetrieb eingestellt und die vier Fotostudios aufgelöst, was sich belastend auf das Jahresergebnis 2023 auswirkte. Die Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen bei der Anfertigung von Passfotos sind derzeit noch nicht genau abzusehen. Personalrisiken Ein Risiko für eine negative Planabweichung wird in der Personalausstattung und stärkerem Wettbewerb um qualifiziertes Personal gesehen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dienstleistungskonzeptes sowie der Schulung der Mitarbeiter wird versucht, das Risiko zu minimieren. Die Risiken sind im mittleren Bereich. Liquiditätsrisiken Aus- und Umbaumaßnahmen werden nur dann durchgeführt, wenn sie aus dem laufenden Cashflow bedient werden können und Kredite werden fristgerecht getilgt. Es ist davon auszugehen, dass die bestehenden Zahlungsverpflichtungen weiterhin fristgerecht erfüllt werden. Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen ist aufgrund des Bar- bzw. Kartenzahlungsgeschäfts weitestgehend begrenzt. Maßnahmen, um die hohen Außenstände im Bereich der Business-Fotografie einzudämmen, wurden umgesetzt und werden weiterverfolgt. Im Geschäftsjahr konnten die Forderungen gegenüber Gesellschaftern um TEUR 279 verringert werden. Sämtliche Maßnahmen zur Stärkung der Liquidität der Gesellschaft werden weiterhin durchgeführt. Hierzu zählen unter anderem Sonderangebote in Form von Gutscheinen, Optimierung von Mietverträgen sowie Kosteneinsparungen. Das Risiko wird im mittleren Bereich gesehen. IT-Risiken IT-Risiken können insbesondere aus der Verfügbarkeit der IT-Systeme und der gespeicherten Daten entstehen. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Sonstige Risiken Alle uns bekannten Risiken sind durch die Bildung von Rückstellungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Zusätzlich sind Versicherungen für Haftungsrisiken abgeschlossen worden. Zusammenfassende Beurteilung Grundsätzlich werden die bestehenden Risiken für die PicturePeople GmbH im mittleren Bereich gesehen. Die Gesellschaft ist durch die negative wirtschaftliche Entwicklung im Bereich des stationären Handels mit betroffen und setzt weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragskraft um. Die zusätzlichen Herausforderungen durch die Auswirkungen der Krisen in Europa und Israel sowie der wirtschaftspolitischen Unsicherheiten in Deutschland sind mittelfristig noch nicht abzusehen. Die Geschäftsführung berücksichtig die Entwicklung im Rahmen des Controllings und wird, soweit möglich, kurzfristig auf Veränderungen reagieren. Die Gesellschaft konnte die negative Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 nicht vollständig auffangen. Die Auswirkungen der Schließung der Betriebsstätten in den Niederlanden haben das Ergebnis wesentlich belastet. 2. Chancenbericht Chancen werden in der Optimierung der Lagen der Studios gesehen. Ebenso wird noch Potential in der Kundenansprache und dem Kundenkontakt gesehen. Beides wird durch ein optimierte CRM-System ausgebaut. 3. Gesamtaussage für das Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr 2023 war ein schwieriges Geschäftsjahr, dass durch die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland und die durch die Kriege ausgelöste Inflationskrise stark beeinflusst war. Zusätzlich hat die Aufgabe der Aktivitäten in den Niederlanden das Ergebnis der Gesellschaft negativ beeinflusst. Die Geschäftsführung sieht den Fortbestand der Gesellschaft derzeit nicht gefährdet. Wir sehen dennoch in unserem Markt weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten. Wir erwarten für zukünftige Geschäftsjahre wieder eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden sofort abgeschrieben. Den linearen Abschreibungen liegen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert dauerhaft über dem Wert der Vermögensgegenstände liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wurde dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Bei zweifelhaften Forderungen werden erforderlichenfalls Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten errechnete Nachzahlungen für noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und etwaige drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, wobei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr laufzeitentsprechend abgezinst wurden. Für die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde von dem Wahlrecht zur Abzinsung kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die eigenständig vertriebenen Gutscheine wurde die Bewertung angepasst. Bis zum Vorjahr wurde eine Verjährung der Ansprüche aus Gutscheinen nach Ablauf von drei Jahren zum 1. Januar des Folgejahres berücksichtigt. Ab dem Geschäftsjahr 2023 wird auf Grundlage neuer Erkenntnisse zur Verjährung von Gutscheinen eine Verjährung nach drei Jahren bereits zum 31. Dezember des laufenden Jahres berücksichtigt. Die abweichende Bewertung führt im Jahresabschluss 2023 somit einmalig zu Erträgen aus der Ausbuchung von Gutscheinen von zwei Jahren, so dass die VFE-Lage i.H.v. rd T€ 602 positiv beeinflusst wird. Angaben zur Bilanz Angaben zum Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagenspiegel. Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre für Österreich und 1 Jahr für die Niederlande festgelegt. Die Gründe für die angenommene Nutzungsdauer liegen in dem nachhaltig angelegten Geschäftsmodell und der Geschäftschancen im Markt Österreich. Die Abschreibung des aktivierten Firmenwerts Niederlande erfolgt über die Dauer der Restlaufzeit der bestehenden Mietverträge, deren Restlaufzeit aufgrund von abgeschlossenen Sondervereinbarungen rd. 1 Jahr beträgt und zum 31.12.2023 endete. Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 62.457,75 (Vj.: € 62.457,75). Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen entfallen T€ 163 (Vj. T€ 159) auf Forderungen gegen die Geschäftsführung. Im Berichtsjahr erfolgten Auszahlungen i.H.v. T€ 5. Die Forderungen haben eine Laufzeit von 1 Jahr und werden mit einem Zinssatz von 0,5% p.a. verzinst. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten haben sich wie folgt entwickelt:
Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes bestehende Sicherheiten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind € 88.296,56 (Vj.: € 222.754,37) Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 9.130 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Rohergebnis beinhalten außergewöhnliche Erträge, betreffend die Auflösung von Provisionsverbindlichkeiten i.H.v. € 0,00 (Vj.: € 1.130.240,80). Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:
Außerdem wurden durchschnittlich 65 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Dipl. Kaufmann Christian Hamer bestellt. Der ausgeübte Beruf des Geschäftsführers entspricht der Organstellung. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2024 wurden Filialen des insolventen Wettbewerbers Studioline übernommen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Bochum, den 05.07.2024 gez. Christian Hamer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2023 der PicturePeople GmbH & Co. KG, Bochum, endend mit einer Bilanzsumme von € 5.864.316,17 und einem Jahresfehlbetrag von € 317.247,85, der nach § 327 HGB verkürzt wiedergegeben wurde, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. An die PicturePeople GmbH, Bochum Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PicturePeople GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PicturePeople GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von TEUR 858 ist nicht hinreichend nachgewiesen und durch alternative Prüfungshandlungen konnte keine hinreichende Sicherheit über die Werthaltigkeit gewonnen werden. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis des Geschäfts- oder Firmenwerts, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bochum, den 19. März 2025 GOTHENTREUHAND
GMBH
gez. Tom Gothe, Wirtschaftsprüfer gez. Heinrich Meißner, Wirtschaftsprüfer |
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