CORTEC AG
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Dichtl seit 9.2.2024 | Geschäftsführer |
Roy Baranowski seit 17.1.2023 | Prokura |
Aaron Orlando Kretschmer seit 17.1.2023 | Prokura |
Ricky Koenig seit 17.1.2023 | Prokura |
Wolfgang Burkhardt seit 19.12.2011 | Geschäftsführer |
Thomas König seit 19.12.2011 | Geschäftsführer |
Roman Grodon seit 8.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Orca Capital GmbHHettenshausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht 2021A. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Orca Capital GmbH ist ein Finanzunternehmen im Sinne von § 1 Absatz 3 Kreditwesengesetz (KWG). Die Haupttätigkeiten der Orca Capital GmbH sind der Handel mit Finanzinstrumenten für eigene Rechnung sowie der Erwerb und das Halten von Beteiligungen. Als Finanzunternehmen unternimmt die Orca Capital GmbH ausnahmslos erlaubnisfreie Tätigkeiten. Im Geschäftsbereich Eigenhandel verfolgt die Orca Capital GmbH unterschiedlichste Handelsansätze, wie insbesonders Arbitrage, Swing-, Momentum-, News-, Tournaroundtrading, Blocktrading, sowie chartechnische Ansätze und fundamentale Handelsstrategien. Diesen von der Orca Capital GmbH praktizierten Handelsstrategien gemein ist die sehr kurzfristige Haltedauer, mithin das Bestreben, keine Positionen in einzelnen Finanzinstrumenten aufzubauen bzw., soweit die jeweilige Handelstrategie den Aufbau der Position in einem Finanzinstrument erfordert, den Bestand nur solange und auch nur insoweit aufrecht zu erhalten, als die jeweilige Handelsstrategie dies erfordert. Im Bereich der sog. Arbitrage verfolgt die Orca Capital GmbH in erster Linie alternative Arbitrage-Ansätze. Dabei werden Kursdifferenzen in Wertpapieren genutzt, die an unterschiedlichen Märkten notieren, die nicht gleichzeitig geöffnet haben. Anders als bei der Arbitrage im engeren bzw. klassischen Sinn, die nahezu keine Rolle mehr spielt, geht die Orca Capital GmbH hier also, wenn auch sehr kurzfristig (in der Regel over night) Positionen ein. Bei diesem Handelsansatz geht es darum zu beurteilen, ob Kurzdifferenzen aufgrund aktueller Meldungen oder des Marktgeschehens gerechtfertigt sind und deshalb aussichtsreiche Handelschancen darstellen. Diese atypische Arbitrage könnte man so auch dem sog. News Trading zuordnen. Beim News Trading geht es darum, Handelsentscheidungen auf der Grundlage aktuell bekannt gewordener beziehungsweise erwarteter Neuigkeiten zu treffen. Auf makroökonomischer Ebene können Zinssätze, Nachrichten über die wirtschaftliche Entwicklung (wie z.B. der Ifo-Index in Deutschland) oder Ankündigungen von Zentralbanken die Situation an den internationalen Börsen beeinflussen. Das News Trading hat dabei zwei Seiten: Einmal versuchen News Trader zu profitieren, indem sie sich auf die Reaktion des Marktes nach dem Bekanntwerden der Neuigkeiten konzentrieren. Oder sie fokussieren die Stimmung im Markt vor der Veröffentlichung wichtiger Trading News. Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist Sentiment Analyse. Die Idee hinter der News Trading Strategie besteht darin, den Einfluss von Nachrichten auf Marktpreise einzuschätzen und entsprechend zu handeln. Swingtrading beschreibt eine sich innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums vollziehende Handelstätigkeit (sog. Daytrading). Die Auswahl der Finanzinstrumente wird mit Hilfe kurzfristiger Chartsignale vorgenommen. Die Idee hinter dem Swingtrading besteht darin, dass mittel- und langfristige Kursbewegungen grundsätzlich aus so genannten Swings bestehen. Das heißt, dass ein Finanzinstrument, insbesonders eine Aktie, unabhängig von den unterschiedlichen Börsenphasen Hausse, Seitwärtsphase oder Baisse, niemals linear in eine Richtung läuft, sondern dies immer auch kurzfristigen Kursschwankungen (den sogenannten Swings) unterliegt. Block Trades finden in der Regel bei Kapitalmaßnahmen von Unternehmen aber auch bei Umplatzierungen von Aktienpaketen im Aktionärskreis statt. Dabei kann es je nach Marktliquidität des betroffenen Finanzinstruments zu losgrößenabhängigen Zu- und Abschlägen bei Kauf bzw. Verkauf kommen. Wegen der besonderen Kurssensibilität derartiger Transaktionen ist hierfür ein besonderes Know-how erforderlich. Block Trades haben dafür auch erhebliche Ertragspotenziale. Getreu dem Motto "The trend is your friend." (deutsch: Der Trend ist dein Freund.) nutzen die Händler der Orca Capital GmbH die auch als Relative-Stärke Theorie bezeichnete Momentum-Strategie, um neue Wertpapiertrends auszumachen. Die Orca Capital GmbH macht sich hierbei Statistiken zu Nutze, denen zufolge Finanzinstrumente, die in der Vergangenheit gestiegen sind, auch in der Zukunft weiter ansteigen können. Neben Trendkanälen und Chartformationen macht man sich das das sogenannte Momentum zu Nutze, das Auskunft über die Kursbewegungen und mögliche Trendwenden geben kann. Zur Ermittlung des Momentums wird der aktuelle Kurswert ins Verhältnis zu einem durchschnittlichen Kursniveau der Vergangenheit gesetzt. Beim Tournaroundtrading geht es darum, Aktien zu finden, die zuvor an der Börse abgestraft wurden und Aufholpotenziale in sich tragen. Die entscheidende Frage ist, welches der richtige Zeitpunkt zum Einstieg ist. Zu beachten ist, dass -was nicht zuletzt der Neue Markt die Anleger gelehrt hat- viele mutmaßlich billige Werte weiter fallen können und im Extremfall der Boden erst bei Null gefunden ist. Die Aufgabe, die sich hier stellt ist es, Kriterien zu definieren, um anhand dieser Kriterien Werte zu identifizieren, die ein entsprechendes Kurspotential in sich tragen. Zur Risikominimierung ist es bei dieser Strategie besonders wichtig, konsequent jede Position ist mit Stop-Loss-Marken abzusichern. Sog. Leerverkäufe dienen der Orca Capital GmbH ausschließlich als Mittel, um die vor- stehend beschriebenen Handelsaktivitäten abzusichern (sog. "Hedge"). Isolierte und/oder langfristige Leerverkaufsstrategien verfolgt die Orca Capital GmbH nicht. Der Handel in Währungen wird von der Orca Capital nur unternommen, um -wie bei Leerverkäufen- internationale Handelsaktivitäten abzusichern. Dieser stellt so keine eigenständige Handelsaktivität bzw. -strategie dar. Aktien, welche die Orca Capital GmbH beispielsweise in Australien kauft, werden in australischen Dollar abgerechnet. Werden diese anschließend an der Frankfurter Börse verkauft, erfolgt die Abrechnung in Euro. Um das daraus resultierende Währungsrisiko so gering wie möglich zu halten, wird versucht das Währungsrisiko jeweils so zeitnah wie möglich abzusichern. Die Expertise der Orca Capital GmbH im weltweiten Handel mit Finanzinstrumenten wird durch ein, über lange Jahre aufgebautes und etabliertes, internationales Netzwerk von Handelspartnern, insbesondere Banken, Brokern und Unternehmen in den Schlüsselmärkten Australien, Europa, Kanada und den USA, unterstützt. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2021 war trotz der anhaltenden Coronapandemie ein herausragendes Jahr für die internationalen Börsen. Der Deutsche Aktienindex (DAX) startete im Januar 2021 mit 13.890 Punkten. Bis Anfang März konnten leichte Schwankungen zwischen ca. 13.500 und 14.000 Punkten festgestellt werden. Ab dem zweiten Kalenderquartal nahm der DAX die 15.000-Punkte-Marke ins Visier. Im weiteren Verlauf des Jahres konnte der Dax noch weiterauf in der Spitze 16.290 Punkte zulegen. Am 31.12.2021 schloss der DAX das Börsenjahr 2021 bei 15.885 Punkten, also rund zwei Prozent unter seiner bisherigen Bestmarke von 16.290 Punkten. Auf Jahressicht hat der Dax in 2021 dennoch um 15,8 Prozent zugelegt und das neunte Mal in zehn Jahren mit einem Jahresgewinn geschlossen. Mit Ausnahme von 2019, dem Jahr vor der Pandemie, war 2021 auch das beste Dax-Jahr seit 2013. Der Euro Stoxx 50 stieg auf Jahressicht um 19 Prozent und der S&P 500 sogar um knapp 28 Prozent (S&P Stand 23.12.2021). Auch die "kleinen Brüder" des DAX konnten sich sehen lassen: Der MDAX stieg seit Jahresanfang um knapp 13 Prozent, der SDAX um 10 Prozent, der TecDAX um knapp 20 Prozent und der Scale All Share mit Aktien kleiner Unternehmen sogar um fast 32 Prozent. Analysiert man diese Entwicklung kann festgestellt werden, dass weder Qualitätsaktien noch Wachstumsaktien Treiber der Performance waren. Das Börsenjahr 2021 war vielmehr das Jahr der Aufholer der COVID-19-Pandemie. So waren es Industriewerte, die zu den Top-Performern zählten. Oder auch die Zykliker, insbesondere aus der Automobilindustrie. Teilweise handelte es sich auch um Indexschwergewichte. Daimler, Porsche und Siemens Healthineers gehörten zu den Top-10-Performern im Börsenjahr 2021 im DAX. Auch andere Segmente und Turnaround-Aktien, beispielsweise Geldhäuser und Versorger, zählten zu den besseren Performern. Sehr gut abgeschnitten haben Aktien der Energiekonzerne. Was wie ein Widerspruch zum Thema Klimawandel klingt, hat damit zu tun, dass infolge der wirtschaftlichen Erholung die Rohstoffpreise gestiegen sind, allein der Ölpreis um mehr als 60 Prozent. Massiven Einfluss auf die Aktien- und Finanzmärkte übten auch im Börsenjahr 2021 die Notenbanken, insbesonders die Federal Reserve Bank (FED) und die Europäische Zentralbank (EZB). So hatte beispielsweise die EZB ihr Notfallprogramm, das sogenannte PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) in der Pandemie im Dezember 2020 befristet bis März 2022 noch einmal um 500 Milliarden Euro auf dann 1,85 Billionen Euro erhöht. Ziel dieser Maßnahme war es, die Kreditvergabe im Fluss zu halten. Unternehmen aber auch Verbrauchern sollte billiges Geld zur Verfügung gestellt werden, um so die Investitionstätigkeit der Unternehmen einerseits und den privaten Konsum andererseits am Laufen zu halten. Nullzinsen und Geldflut haben somit auch in 2021 ihren Weg in die Finanzmärkte gefunden. Auf der Suche nach Renditen waren Unternehmenspapiere für Investoren mithin auch in 2021 quasi alternativlos.Das Jahr 2021 steht auch für die Rückkehr von privaten Anlegern an die Finanzmärkte bzw. die zunehmende Bereitschaft, gerade von privaten Anlegern, Geld in Aktien umzuschichten.Erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der internationalen Aktienmärkte kann in diesem Zusammenhang der Bereitschaft der Anleger, gehebelte Aufwärtswetten in Form von Call-Optionen in beispiellosem Umfang zu nutzen, zugeschrieben werden. Auch die stetig steigende Anzahl von Börsengängen und der dabei zu erzielendem, sofortigem Aufschlag auf Ausgabepreise bei (neuen) Börsengängen wie beispielsweise Bumble, Synlab AG und Vantage Towers, hat die Bereitschaft, sich an der Börse zu engagieren massiv erhöht. Die im Zusammenhang mit Börsengängen verbundene Steigerung der Marktwerte dieser Unternehmen auf mehrere Milliarden bei enormen Umsatzmultiplikatoren war Ausdruck eines aggressiven und risikotoleranten Verhaltens der Marktteilnehmer. Short Squeezes haben durch den Hype um Aktien des Videospielhändler GameStop im Januar 2021 erheblich an Aufmerksamkeit gewonnen. Tendenziell fiel der Aktienkurs der Einzelhandelskette für Videospiele aus den USA in den vergangenen Jahren. Damit rückte der Anteilsschein vermehrt in den Fokus von Shortsellern, die auf sinkende Kurse der GameStop-Aktie setzten. Privat- und Kleinanleger hatten sich daraufhin auf den Onlineplattformen Reddit und Twitter organisiert, um einen Short Squeeze zu beginnen und den Kurs der GameStop-Titel zu steigern. Damit wurden professionelle Leerverkäufer dazu gezwungen, ihre Short-Positionen gegen die Aktien aufzulösen und diese zum aktuellen Börsenpreis zu kaufen. Infolgedessen passierte ein ähnlicher Squeeze bei der US-Kinokette AMC. Zudem konnten aufgrund der anhaltenden Klimadebatte Grüne Fonds aus ihrer Nische herauswachsen, wobei auch deren Renditen zu einer steigenden Nachfrage beigetrugen. In Anbetracht der steigenden Rohstoffpreise konnten rohstoffbezogenen Aktien, sowie auch die Aktienpreise der Energiekonzerne eine positive Steigerung verzeichnen. Das Börsenjahr 2021 endete so nicht nur in Deutschland mit neuen Höchstständen der Aktienindizes. Der Weltaktienmarkt (MSCI World) legte um 31,6 Prozent zu. An der New Yorker Wall Street schloss der Dow Jones mit 36.338 Punkten nahe dem Allzeithoch von 36.488,63 Punkten; der Anstieg auf Jahressicht betrug rund 18,7%. Der Nasdaq 100 Index stieg auf 16.320 Punkte, was einem Anstieg von rund 26,7% entsprach. Für 2022 hatten Börsenbeobachter über das Jahr gesehen weiter steigende Kurse an den internationalen Börsen prognostiziert. Von Reuters am Jahresende befragte Analysten sagten dem deutschen Leitindex für 2022 trotz der Auswirkungen der anhaltenden Corona-Pandemie und der Aussicht auf steigende Leitzinsen in den USA weitere Kurssteigerungen voraus. Der BayernLB-Chefvolkswirt Jürgen Michels beispielsweise traute dem Dax optimistische 17.400 Punkte zu, was einem Plus von neun Prozent entsprochen hätte. Dass es aber auch anders kommen kann, hat der kurze Crash Ende November 2021 gezeigt, als die Virusvariante Omikron auftauchte. Da verlor der deutsche Aktienindex Dax binnen weniger Tage rund 1.000 Punkte und sank von mehr als 16.200 auf weniger als 15.200 Punkte. Und natürlich kann es dann, wenn sich die Befürchtungen über massive Zinserhöhungen seitens der Zentralbanken, wie der FED oder der EZB, sowie drastische Inflationssteigerungen, resultierend insbesonders aus den breiten Konjunkturpaketen der Coronapandemie, auch noch schlimmer kommen. Beim Crash zu Beginn der Corona-Krise ging es für den Dax binnen weniger Wochen um knapp 40 Prozent nach unten. II. Geschäftsverlauf Ungeachtet des bereits sehr erfolgreichen Geschäftsjahres 2020 ist es der Orca Capital GmbH gelungen, das Geschäftsjahr 2021 noch einmal erfolgreicher zu gestalten. 2021 war das bis dato mit Abstand erfolgreichste Geschäftsjahr seit Gründung der Orca Capital GmbH. Die in dem Geschäftsjahr 2019 begonnene und im Geschäftsjahr 2020 konsequent weiter verfolgte, gezielte Verstärkung des Händlerteams der Orca Capital GmbH, sowie die erhebliche Steigerung des Eigenkapitals der Orca Capital GmbH im Geschäftsjahr 2020 hatte zur Folge, dass es der Orca Capital GmbH gelang, den Umsatz und das Ergebnis gegenüber dem bereits außergewöhnlich erfolgreichen Geschäftsjahr 2020 noch mal deutlich zu steigern. Wie bereits das Geschäftsjahr 2020 hat auch das Geschäftsjahr 2021 gezeigt, dass es der Orca Capital GmbH gelingt, ihre Handelsaktivitäten und, damit verbunden, das Ertragspotential der Gesellschaft in Abhängigkeit von der verfügbaren Liquidität zu skalieren. Festzustellen war, dass neben der Liquiditätsausstattung auch die gestiegene Anzahl von Mitarbeitern im Handel, ein Erfolgsgarant war. Dies deshalb, weil infolge des Mehr an Manpower, eine breitere Marktabdeckung möglich war. Die Orca Capital GmbH konnte so die sich in 2021 bietenden vielfältigen Chancen in einem höheren Maß als in der Vergangenheit zu nutzen. Die infolge der Verstärkung des Händlerteams erfolgte breitere Marktabdeckung sowie die extreme Kurzfristigkeit der praktizierten Handelsaktivitäten, die zum überwiegenden Teil taggleichen Kauf- und Verkaufsgeschäfte, ermöglichten es der Orca Capital die verfügbare Liquidität sehr effizient einzusetzen. Begünstigt wurden die Handelsstrategien der Orca Capital durch die Entwicklung an den internationalen Börsen. Diese waren -sieht man von dem Rücksetzer im November 2021 ab- durch eine stetige Aufwärtsentwicklung und hohe Umsatzvolumina geprägt. 2021 war auch ein Jahr der Börsengänge. Die Emissionen kletterten weltweit auf ein Zwanzigjahreshoch. Weltweit gingen 2.388 Unternehmen an die Börse, wie das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY feststellt, nach 1.452 im Vorjahr. Das Emissionsvolumen kletterte von 271 auf 453 Milliarden US-Dollar. Die meisten Börsengänge wiesen China (inklusive Hongkong) mit 593 Transaktionen auf, gefolgt von Europa mit 485 und den USA mit 416 Transaktionen. Vom Volumen her hatten allerdings die USA die Nase vorn mit 156 Milliarden US-Dollar. Von dieser Entwicklung konnte auch die Orca Capital GmbH profitieren. Auch in 2021 entfiel ein nicht unerheblicher Anteil an den erzielten Umsatzerlösen und Gewinnen wieder auf das Geschäft mit IPOs und Pre-IPOs, insbesonders in Kanada und den USA. III. Lage 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 2.547.890 TEUR um 748.553 TEUR auf 3.296.443 TEUR. Die Umsatzrendite erhöhte sich von 1,23% im Vorjahr auf 1,69%. Die Umsatzerlöse teilen sich auf in Geschäfte aus Aktien mit 89,09 % und sonstigen Wertpapieren mit 10,91%. Die Materialaufwendungen betragen 3.229.907 TEUR (Vorjahr: 2.522.357 TEUR). Die Materialeinsatzquote ist mit 97,98% gegenüber dem Vorjahr, in dem sie bei 99,00% gelegen hat, gesunken. Die Personalaufwendungen betragen 11.610 TEUR. (Vorjahr: 6.306 TEUR). Die Quote des Personalaufwands im Verhältnis zum Rohergebnis beträgt 15,01% und ist gegenüber dem Vorjahr (13,67%) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 5.076 TEUR oder 6,56% des Rohergebnisses (Vorjahr: 5.547 TEUR oder 12,02%vom Rohergebnis). Der Rückgang der Quote ist vor allem, der Erhöhung des Rohergebnisses zurückzuführen. 2. Finanzlage a. Kapitalstruktur Die Passivseite ist geprägt durch den Bestand an sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 25.243 TEUR (Vorjahr: 14.259 TEUR) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 8.068 TEUR (Vorjahr 15.529 TEUR). Diese setzen sich zu einem Großteil aus Darlehen von Gesellschaftern, Dritten, Wertpapierleihen und Bankbeständen zusammen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 47.570 TEUR (Vorjahr: 33.887 TEUR). Der Anstieg ist dadurch bedingt, dass der laufende Jahresüberschusses nur zum Teil an die Gesellschafter ausgeschüttet wurde. b. Investitionen Die Gesellschaft investierte im Geschäftsjahr 974 TEUR (Vorjahr: 287 TEUR) in das Anlagevermögen vorwiegend in die Beteiligung an verbundenen Unternehmen, sowie in die Entwicklung der Bestands- und Risikokontrollsoftware OrcaView. c. Liquidität Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag 44.051 TEUR (Vorjahr: 38.259 TEUR). Der Anstieg ist vor allem durch das gestiegene Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr gedeckt. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität um ihr Geschäftsmodell, die vorwiegend kurzfristige Erzielung von Handelsgewinnen, fortzuentwickeln. Die hieraus erwirtschafteten Gewinne stehen der Gesellschaft liquiditätserhöhend in dem Maße zur Verfügung in dem der erzielte Jahresüberschuss die Gewinnausschüttungen übersteigt und Gewinnausschüttungen zeitlich nachgelagert, also erst im jeweils folgenden Geschäftsjahr vorgenommen werden. Die Liquidität 1. Grades (flüssige Mittel im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) fiel gegenüber dem Vorjahr von 119,05% auf 109,75%. Die Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen im Verhältnis zu den kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten) fiel gegenüber dem Vorjahr von 187,66% auf 197,83%. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von 68.568 TEUR um 19.140 TEUR auf 87.708 TEUR gestiegen. Es bestehen sonstige Wertpapiere in Höhe von 36.431 TEUR (Vorjahr: 26.643 TEUR), Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.990 TEUR (Vorjahr: 2.816 TEUR) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2.918 TEUR (Vorjahr: 178 TEUR). Die Umlaufintensität beträgt 98,63% (Vorjahr: 99,45%). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Folgenden sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren aufgeführt, die auch zur internen Steuerung des Unternehmens verwendet werden.
Der Jahresüberschuss erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 78 %. Grund hierfür ist der erhöhte Umfang an Wertpapiererlösen.
Der EBIT (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern und Zinsaufwendungen) erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 55,97 %.
Die Eigenkapitalrentabilität war leicht rückläufig. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass im Geschäftsjahr 2020 in Summe höhermargige Geschäfte gemacht wurden. 5. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterfluktuation Die Mitarbeiter sind für den Erfolg der Orca Capital GmbH von immenser Bedeutung. Aus diesem Grund sind die Geschäftsführer in einem ständigen Austausch mit den Mitarbeitern. Pro Geschäftsjahr findet mindestens ein Gespräch von einem Geschäftsführer mit jedem Mitarbeiter statt. Vierteljährlich werden zudem Besprechungen der Geschäftsführung mit den einzelnen Abteilungen abgehalten. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird seit dem Geschäftsjahr 2020 jährlich im Rahmen einer anonymisierten Umfrage unter den Mitarbeitern abgefragt. Im Geschäftsjahr 2021 haben sich die Mitarbeiter wie folgt geäußert:
Die positive Stimmung der Mitarbeiter drückt sich auch in der geringen Mitarbeiterfluktuation aus. In den zurückliegenden drei Geschäftsjahren 2019 bis 2021 haben zwei Mitarbeiter die Orca Capital GmbH verlassen; 13 Mitarbeiter konnten demgegenüber für die Mitarbeit in der Gesellschaft gewonnen werden. Für das Geschäftsjahr 2022 ist es das Ziel der Geschäftsführung, die Zufriedenheit der Mitarbeiter in den Bereichen zu verbessern, die von Mitarbeitern in Teilen als weniger zufriedenstellend beurteilt wird:
Hinsichtlich der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich die Mitarbeiteranzahl noch mal steigern wird; auch weil prognostisch davon auszugehen ist, dass kein Mitarbeiter die Gesellschaft verlassen wird. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognosebericht Bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren rechnet die Geschäftsführung für 2022 mit folgenden Entwicklungen:
Die Geschäftsstrategie der Orca Capital besteht unverändert in der Realisierung von Gewinnen durch die Ausnutzung von Kursdifferenzen in Finanzinstrumenten. Die von dem Händlerteam der Orca Capital GmbH praktizierten unterschiedlichen Handelsstrategien zeichnen sich dabei überwiegend durch eine extreme Kurzfristigkeit und sehr hohe Umschlagshäufigkeit aus. Ergänzt wird diese Handelstätigkeit durch das Ausnutzen von Sondersituationen, die sich insbesonders im Rahmen des Blocktrading ergeben. Der Handelsverlauf hat gezeigt, dass es der Orca Capital GmbH im Geschäftsjahr 2021 wieder gelungen ist, die sich aufgrund der Kombination aus Nullzinspolitik und Ankaufprogrammen für Anleihen privater und öffentlicher Schuldner einerseits und der anhaltende Hausse an den internationalen Börsen andererseits ergebenden Chancen, zu nutzen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Orca Capital GmbH das im Geschäftsjahr 2021 erzielte Ergebnis in 2022 wird, steigern können. II. Risikobericht Die von der Geschäftsführung gesehenen Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Ungeachtet des positiven Gesamteindrucks des Börsengeschehens darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die positive Entwicklung der Indizes in 2021 nicht auf breiter Front zu Aufschlägen geführt hat. Die Qualitätsaktien im Dax beispielsweise haben von der positiven Entwicklung nahezu nicht profitiert. Henkel gehört mit einer Performance von -22,6 % beispielsweise zu den drei schlechtesten Performern. Fresenius wiederum ist ebenfalls auf einem niedrigen Niveau mit einem Minus aus dem Handel gegangen. Diese Entwicklung ist bedeutsam, weil es sich bei Henkel und Fresenius eigentlich um qualitative Performer auf einem hohen Niveau handelt. Des Weiteren ist festzustellen, dass Wachstumsaktien ebenfalls keine Wegbereiter des Erfolgs waren. Zalando und Delivery Hero, die beiden neuen Namen im DAX, sind mit einem Minus von ebenfalls über 20% im schlechteren Drittel vertreten. Nicht gut gelaufen sind auch einige Schwellenmärkte. Besonders schlecht schnitten türkische und chinesische Aktien ab. Die Wirtschaft in der Türkei - minus 22,3 Prozent - leidet unter der starken Inflation und Abwertung der Lira, die nicht zuletzt ausländische Investoren abschreckt. China - minus 15,7 Prozent - hat im vergangenen Jahr etwa seine Technologiekonzerne stärker als zuvor reguliert und so weitere Höhenflüge an der Börse verhindert. Auch die Entwicklung der Corona-Pandemie ist, angesichts der strikten Null-Covid-Politik der chinesischen Staatsführung, als Risikofaktor für die wirtschaftliche Entwicklung in China anzusehen. Aus Sicht der Geschäftsführung gilt es zu beobachten, ob die negative Entwicklung einzelner Bereiche bzw. die Entwicklung in einzelnen Regionen, als Indikator für die Entwicklung der Börsenindizes in 2022 herhalten kann. Gerade die Entwicklung in China birgt aus Sicht der Geschäftsführung wegen der engen wirtschaftlichen und finanziellen Verflechtungen mit gerade den USA aber auch Europa, das Risiko, dass sich die hier festzustellende Entwicklung auf andere Aktienmärkte überträgt. Dass sich die Entwicklung an den internationalen Börsen aufgrund der insbesonders von der amerikanischen Notenbank angekündigten sukzessiven Erhöhung der Leitzinsen abschwächen wird, dürfte als ausgemacht gelten. Angesichts der Entwicklung der Inflation in den USA aber auch in Europa, wird allgemein mit steigenden Zinsen gerechnet. Im Ergebnis wird es darauf ankommen, in welcher Höhe und in welcher Frequenz die FED, aber auch die EZB und andere Notenbanken, Zinsschritte vollziehen werden. Ein steigender Zins ist aus mehreren Gründen risikobehaftet: Steigende Zinsen erhöhen die Kapitalkosten und reduzieren so die Gewinnmargen. Elementar ist zudem, dass künftige Gewinne, die den Wert eines Unternehmens wesentlich beeinflussen, mit entsprechend größeren Zinsabschlägen diskontiert werden. Das bedeutet: steigende Zinsen beeinflussen den Unternehmenswert und damit den Aktienkurs negativ. Als besonders zinsabhängig gelten Aktien aus dem Wachstums- und Technologiesektor. Sinkende Unternehmensbewertungen führen dazu, dass Börsengänge für Unternehmen zunehmend weniger attraktiv sind. Dieser Umstand begründet für die Orca Capital GmbH das Risiko, dass weniger Börsengänge stattfinden. III. Chancenbericht Chancen für die Gesellschaft bestehen unverändert dann, wenn es gelingt, das bestehende Händlerteam weiter zu ergänzen und Händler für eine Mitarbeit in der Orca Capital GmbH zu gewinnen, die komplementäre Handelsstrategien bzw. -optionen für die Orca Capital GmbH erschließen und umsetzen. Dies gilt unverändert für die Aktienmärkte in Asien aber auch für den Handel in Anleihen. Eine Chance für die Steigerung der Effizienz der Handelsaktivitäten wird sich zudem ergeben, wenn es gelingt, die Informationsbasis für die Händler und deren Handelsaktivitäten zu verbessern. Hierzu unternimmt die Gesellschaft unverändert erhebliche Anstrengungen, um die bestehenden Informationssysteme, auch mit Hilfe externer Entwickler, zu verbessern und zu erweitern. Im Geschäftsjahr 2021 wurde von der Orca Capital GmbH in das firmeneigene Informations- und Bestandssystem OrcaView ("OV") ein Risikoalertsystem, integriert. Der Nutzen von OrcaView erschöpft sich so nicht mehr in der reinen Information über Bestände, Bestandsveränderungen und die Bewertung der Bestände, also deren Kursentwicklung. Vielmehr erfolgt nunmehr auch eine automatisierte Kontrolle von vereinbarten Limits für Bestände in Finanzinstrumenten und von Stopp Loss-Orders auslösende Verlustobergrenzen. Der hierdurch entstehende Mehrwert ist dabei nicht auf eine noch zuverlässigere Risikokontrolle beschränkt. Vielmehr kann auf diese Weise auch ein effizienterer Einsatz der vorhandenen Liquidität erfolgen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich für die Orca Capital GmbH nicht zuletzt aufgrund der erheblich verbesserten Eigenkapitalstruktur, sehr gute Chancen bieten, die Handelsaktivitäten und den Unternehmenserfolg auf hohem Niveau zu stabilisieren. In diesem Zusammenhang muss aber darauf hingewiesen werden, dass sich der gegenüber dem herausragendem Geschäftsjahr 2020 noch mal gesteigerte Erfolg im Geschäftsjahr 2021 so nicht wiederholen lassen wird. Die Börsenjahre 2020 und 2021 haben aufgrund sich wechselseitig beeinflussender Faktoren ein außergewöhnlich günstiges Investitionsklima geschaffen, von dem vor allem auch die Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten beeinflusst war. IV. Risikoberichterstattung über Finanzinstrumente Optionsscheine werden in der Regel erworben, um Kursdifferenzen zu Aktien auszunutzen. Zudem verfolgt die Orca Capital GmbH zu einem geringen Teil in Optionsscheinen oder ähnlichen derivativen Finanzinstrumenten einen Arbitragehandelsansatz. Eine Absicherung des Währungsrisikos durch Optionen entfällt, da in der Regel täglich mehrmals eine Abstimmung und Ausgleich der Fremdwährungskonten erfolgt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zur Bilanz auf den 31.12.2021 und zur Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021der Orca Capital GmbHI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hettenshausen und wird beim Amtsgericht in Ingolstadt unter der Registernummer HRB 4988 geführt Der Jahresabschluss der Orca Capital GmbH wurden nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§ 264 FF. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte zu Unternehmensfortführungswerten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 264 i.V.m. § 267 Abs. 3 HGB. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemein Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Zugangsjahr als Aufwand behandelt, Sachanlagen zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten für das selbst erstellte Bestands- und Informationssystem OrcaView auf EUR 476.398,81. Davon entfielen auf aktivierte selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens EUR 470.634,74. Es wurde das Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB ausgeübt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Sofern sich eine dauerhafte Wertminderung ergab, wurden die Wertansätze auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen in Fremdwährung werden mit dem Kurs zum Tag der Rechnungsstellung bzw. mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Ergab sich am Abschlussstichtag ein niedriger Börsenkurs so wurde auf diesen Wert abgeschrieben. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalwerten erfasst. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben gebildet, die erst in späteren Wirtschaftsjahren Aufwand darstellen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe ihres nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Orca Capital GmbH ist mit einem Anteil von 22,12 % an der D. Brown Technik AG, Sperlring 2, 85276 Hettenshausen beteiligt. Die Beteiligung an der D. Brown Technik AG wurde in 2019 auf EUR 0,00 abgeschrieben. Die D. Brown Technik AG erwirtschaftete in 2020 einen Verlust i. H. v. EUR 9.899,00. Die Orca Capital GmbH ist mit EUR 25.000,00 an der Orca Venture GmbH, Sperlring 2, 85276 Hettenshausen beteiligt, dies entspricht einem Anteil von 100 % am 31.12.2021. Die Orca Venture GmbH erwirtschaftete im Jahr 2020 einen Verlust i.H.v. EUR 61.006,74. Am 31.12.2020 beträgt das Eigenkapital der Orca Venture GmbH EUR 0,00. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschluss 2021 der Orca Capital GmbH liegt noch kein Jahresabschluss 2021 der Orca Venture GmbH vor. Die Orca Capital GmbH ist mit EUR 0,64 an der Kaba Capital Investments Corp., 20th floor, 250 Howe Street Vancouver BC V6C 3R8 Canada beteiligt, dies entspricht einem Anteil von 100 % am 31.12.2021. Die Kaba Capital Investments Corp. erwirtschaftete in 2019 einen Verlust i.H.v. EUR 25.038,70. Am 31.12.2019 beträgt das Eigenkapital der Kaba Capital Investments Corp. EUR 0,00. Für 2020 liegt noch kein Jahresabschluss der Kaba Capital Investments Corp. vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von EUR 35.265,54. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Die ausgewiesenen Forderungen beinhalten Forderungen gegenüber der Kaba Capital Investment Corp. über EUR 584.655,36 und gegenüber der Orca Venture GmbH über EUR 2.405.874,06. Wertpapiere Die Anschaffungskosten der Wertpapiere wurden anhand des gewogenen Durchschnittskurses der Wertpapierkäufe errechnet. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben gebildet, die erst in späteren Wirtschaftsjahren Aufwand darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rechtsfälle sowie Rückstellungen für Strom- bzw. Heizkosten und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Rückstellungen aus Rückbauverpflichtungen sowie Beratungsgebühren aus Wertpapiergeschäften. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zum Abschlussstichtag im Wesentlichen aus Darlehensverbindlichkeiten u.a. gegenüber den Gesellschaftern sowie Verbindlichkeiten aus Leerverkäufen von Wertpapieren und Wertpapierleihen zusammen. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 300.000,00.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 1.765.625,30 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 2.331.113,61 enthalten. IV. Sonstige Angaben Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum Herr Roman Grodon, Bankkaufmann, Herr Wolfgang Burkhardt, Bankkaufmann und Herr Thomas König, Wertpapierhändler. Die Bezüge der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen EUR 371.989,20. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden neben den drei Geschäftsführern durchschnittlich 25,25 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 17,25 Mitarbeiter operativ und 8 Mitarbeiter in der Verwaltung tätig. Finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Leasingverträgen für Bürogeräte in Höhe eines Gesamtbetrags von EUR 1.188.939,33.
Abschlussprüferhonorar Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar i. H. von EUR 70.000,00 berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen EUR 70.000,00, auf andere Bestätigungsleistungen EUR 0,00, auf Steuerberatungsleistungen EUR 0,00 und auf sonstige Leistungen EUR 0,00. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum 31.12.2021 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von EUR 462.790,00 der Ausschüttungssperre. Der Betrag beinhaltet die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von EUR 462.790,00 (Vorjahr EUR 0,00). Gewinnverwendung In den Gesellschafterversammlungen von März, Juni und September 2021 erfolgten die Beschlüsse über die Ausschüttungen für das Jahr 2020 in Höhe von EUR 27.000.000,00. Für das Jahr 2021 wurde im Dezember 2021 eine Vorabausschüttung in Höhe von EUR 15.000.000,00 beschlossen. Es wird vorgeschlagen einen Teilbetrag in Höhe von EUR 7.500.000,00 des Bilanzgewinns auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von EUR 40.027.738,95 auf neue Rechnung vorzutragen. Überleitung vom Jahresüberschuss zum Bilanzgewinn:
Hettenshausen, den 10.01.2023 gez. Roman Grodon gez. Wolfgang Burkhardt gez. Thomas König
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2023 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Orca Capital GmbH, Hettenshausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Orca Capital GmbH, Hettenshausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Orca Capital GmbH, Hettenshausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 10. Januar 2023 SDA
Treuhand GmbH
Sailler, Wirtschaftsprüfer |
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