Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 3116
Eingetragen
22.3.1994
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenBeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Der Handel mit Baumaschinen und Baugeräten aller Art sowie die Erbringung von Kundendienstleistungen. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszweckes dienlich sein können.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Besna Bulun
seit 17.3.2016
Prokura
Burkhard Kuhn
seit 12.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Adlerstraße 12, 33415 Verl
450.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paul Kuhn GmbH

Verl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Paul Kuhn GmbH ist ein mittelständisches familiengeführtes Unternehmen der Baubranche, dessen Kerngebiet der Verkauf und die Vermietung von Baugeräten und Baumaschinen ist.

Die rund 50 Mitarbeiter des Unternehmens verfolgen stets die Firmenphilosophie, die ein hohes Maß an Qualität und Kompetenz sowie die Kundenzufriedenheit in den Vordergrund stellt. Durch diese Philosophie hat es die Paul Kuhn GmbH geschafft, sich seit über 55 Jahren am Markt zu etablieren und ein stetiges Wachstum zu erzielen.

1.2 Organisatorische Struktur

Die Paul Kuhn GmbH verfügt im Geschäftsjahr 2023 über zwei Standorte (Verl und Beckum). Diese Standorte genügen allen erforderlichen Anforderungen an Logistik, Personal und EDV-Ausstattung, um den Kunden leistungsstarke Angebote zu unterbreiten. Mögliche weitere Niederlassungen sind in den nächsten Jahren geplant.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 reduzierte sich die deutsche Wirtschaftsleistung gemäß Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,3%. Dagegen stiegen nach Angaben des BBI die realen Bauinvestitionen um 0,1%. Die Baumaschinenbranche konnte Ihren Umsatz überdurchschnittlich im Handel um 2% und in der Vermietung um 5,5% steigern.

(Quelle BBI Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen, Statistisches Bundesamt)

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zählen die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss.

2.3 Geschäftsverlauf und Lage

2.3.1 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Paul Kuhn GmbH einen Jahresüberschuss von 218 TEUR gegenüber 589 TEUR im Jahr zuvor. Dies ist vor allem durch die gestiegenen Aufwendungen sowie die hohen Zinsaufwendungen zu begründen. Die Umsatzerlöse betrugen 15,7 Mio. EUR nach 16 Mio. EUR im Jahr 2022. Damit liegt die Umsatzentwicklung unterhalb der Branchenentwicklung und die Planung konnte nicht erreicht werden.

Die Beschaffung erfolgt über mehrere Lieferanten, wobei die Maschinenlieferanten überwiegend in ihrem Marktsegment Marktführer sind. Gleichzeitig ist die Paul Kuhn GmbH Mitglied in dem E.I.S.-Einkaufsverband. Dies führt zu günstigen Konditionen und zusätzlichen Boni. Skonto wurde immer, wenn möglich, in Anspruch genommen. Die Restbuchwerte bei Verkauf von Mietmaschinen sind im Materialaufwand verbucht.

2.3.2 Vermögenslage

Durch die weiter steigende Nachfrage im Vermietungsgeschäft wurde das Anlagevermögen weiter erhöht. Ein großer Teil des Mietparks ist langfristig fremdfinanziert über Banken, die sich auf unsere Branche spezialisiert haben.

Zudem ist die Erhöhung des Anlagevermögens auf eine Umgliederung von Gerüst- und Schalungsmaterial i.H.v. 1.314 TEUR von den Vorräten in das Anlagevermögen zurückzuführen.

Der Vorratsbestand hat sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr um 1.512 TEUR auf 2.530 TEUR verringert. Diese Reduzierung ist im Wesentlichen in der Umgliederung des Gerüst- und Schalungsmaterials begründet.

Die Eigenkapitalquote ist mit 22,3% (Vorjahr 22,7%) auf einem vergleichbaren Niveau. Im Berichtsjahr war die Liquidität dauerhaft gut und ausreichend vorhanden.

2.3.3 Finanzlage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) von 2.051 TEUR (Vorjahr 1.941 TEUR) erzielt.

Die Finanzierung der Investitionen in den Mietpark erfolgt durch Mietkaufvereinbarungen. Daneben wurden im Geschäftsjahr Darlehen in Höhe von 1.627 TEUR (Vorjahr 1.200 TEUR) aufgenommen. Sämtlichen Darlehen liegen marktübliche Konditionen zu Grunde.

2.3.4 Gesamtaussage

Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf trotz den erschwerten Rahmenbedingungen durch die geopolitische Lage zufrieden. Jedoch gab es einen leichten Umsatzrückgang und einen Ertragsrückgang.

3 Chancen- und Risikobericht

Risiken

Mit Ausbruch der kriegerischen Ereignisse im Ukraine Konflikt haben sich erhebliche Auswirkungen auf deutsche Unternehmen und deren Beschäftigte ergeben, welche bis heute anhalten. Neben den gestiegenen Energiepreisen und Störungen in den Lieferketten haben auch die erhobenen Sanktionen gegen Russland ernste Folgen für die deutsche Wirtschaft. Durch die immer noch hohen Energiepreise sowie der Lieferengpässe in vielen Bereichen ist weiter eine hohe Inflationsrate zu registrieren. Eine genaue Risikoeinschätzung ist nicht möglich.

Als Baumaschinenhändler und -vermieter sind wir von der Konjunktur im Baugewerbe abhängig. Es besteht in Deutschland politische Einigkeit darüber, dass die Infrastruktur weiter erneuert und ausgebaut werden soll. Dazu gehören insbesondere das Schaffen von Wohnraum, der Aufbau des Glasfasernetzes, der Umbau der Mobilität und alle Maßnahmen, die aus dem Klimawandel resultieren. Da die Paul Kuhn GmbH sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau verankert ist, sehen wir das Absatzrisiko als gering an.

Ein Risiko was weiterhin besteht ist der anhaltende Fachkräftemangel bei unseren Kunden, da weniger Handwerker ausgebildet werden.

Wesentliche Finanzinstrumente sind Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle sind bei der Gesellschaft auf Grund eines effizienten Mahnwesens die Ausnahme; soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Gesellschaft ist solide finanziert und jederzeit in der Lage, Ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Dagegen können die hohen Zinsen zu einer Verlagerung von der Anschaffung zu mehr Anmietung von Maschinen bei unseren Kunden führen.

Chancen

Als Chance sehen wir den weiteren Ausbau der Vermietung und die Professionalisierung im Kundendienst. Mittelfristig sind weitere Mietstandorte/Niederlassungen in Ostwestfalen geplant.

4 Prognosebericht

Das Jahresergebnis sowie die Umsatzerlöse erwarten wir auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2023. Die verstärkte Nachfrage in der Vermietung wird sich positiv auswirken, dem entgegen stehen die erhöhten Kosten für Personal, Energie- und Gaspreise und die neu gegründete Niederlassung in Beckum.

Die Entwicklung der Bauwirtschaft wird maßgeblich vom weiteren gesamtwirtschaftlichen Geschehen beeinflusst. Darunter zum Beispiel die ungewisse gesamtwirtschaftliche Situation, einhergehend mit Inflation und Zinsentwicklungen. Eine Chance auf Erholung ist in unterschiedlicher Ausprägung dennoch möglich.

 

Verl, den 3. Juli 2024

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.279,00 82.528,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.334.532,00 6.116.501,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.543.770,00 441.815,00
8.878.303,00 6.558.317,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
2. Übrige Finanzanlagen 500,00 500,00
3.000,00 3.000,00
8.922.582,00 6.643.845,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.530.436,64 4.042.268,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.009.064,83 576.251,18
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 34.145,60 3.163,88
3.573.647,07 4.621.683,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.018,03 53.903,20
12.535.247,10 11.319.431,73

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 450.000,00 450.000,00
II. Gewinnvortrag 2.121.730,87 1.532.376,84
III. Jahresüberschuss 218.320,66 589.354,03
2.790.051,53 2.571.730,87
B. Rückstellungen 228.072,00 377.725,61
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.952.195,36 7.656.231,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 527,60 200.000,00
3. Übrige Verbindlichkeiten 564.400,61 513.743,92
9.517.123,57 8.369.975,25
12.535.247,10 11.319.431,73

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 6.328.594,41 5.934.017,83
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.136.930,20 -1.974.497,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -416.983,81 -337.863,09
-2.553.914,01 -2.312.360,11
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.832.387,26 -1.351.241,16
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.132.291,57 -1.169.539,23
5. Betriebsergebnis 810.001,57 1.100.877,33
6. Erträge aus Beteiligungen 0,00 25,77
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 296,12 7.085,79
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -512.260,39 -237.125,92
9. Finanzergebnis -511.964,27 -230.014,36
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -70.251,64 -272.003,94
11. Ergebnis nach Steuern 227.785,66 598.859,03
12. Sonstige Steuern -9.465,00 -9.505,00
13. Jahresüberschuss 218.320,66 589.354,03

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Verl und ist beim Amtsgericht Gütersloh im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 3116 mit der Firma Paul Kuhn GmbH eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Akute Risiken im Forderungsbestand sind nicht erkennbar. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

In den Umsatzerlösen werden die Erlöse aus den Verkäufen von Mietmaschinen ausgewiesen. Die Restbuchwerte der Abgänge von Mietmaschinen sind entsprechend im Materialaufwand ausgewiesen.

3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 220.487,40 0,00 0,00 220.487,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.450,30 0,00 0,00 2.450,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.663.655,18 2.770.304,27 -2.403.255,83 10.030.703,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.360.155,25 2.753.155,99 -247.924,36 3.865.386,88
11.026.260,73 5.523.460,26 -2.651.180,19 13.898.540,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
2. Übrige Finanzanlagen 500,00 0,00 0,00 500,00
3.000,00 0,00 0,00 3.000,00
11.249.748,13 5.523.460,26 -2.651.180,19 14.122.028,20
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 137.959,40 41.249,00 0,00 179.208,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.449,30 0,00 0,00 2.449,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.547.154,18 1.261.943,27 -1.112.925,83 3.696.171,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 918.340,25 529.194,99 -125.918,36 1.321.616,88
4.467.943,73 1.791.138,26 -1.238.844,19 5.020.237,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.605.903,13 1.832.387,26 -1.238.844,19 5.199.446,20
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.279,00 82.528,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.334.532,00 6.116.501,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.543.770,00 441.815,00
8.878.303,00 6.558.317,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
2. Übrige Finanzanlagen 500,00 500,00
3.000,00 3.000,00
8.922.582,00 6.643.845,00

4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag € (Vorjahr
€)
bis zu 1 Jahr € (Vorjahr
€)
über 1 Jahr bis 5 Jahre € (Vorjahr
€)
über 5 Jahre € (Vorjahr
€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.952.195,36 1.179.159,69 7.650.680,07 122.355,60
(7.656.231,33) (3.391.749,54) (4.264.481,79) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 527,60 527,60 0,00 0,00
(200.000,00) (200.000,00) (0,00) (0,00)
3. Übrige Verbindlichkeiten 564.400,61 564.400,61 0,00 0,00
(513.743,92) (513.743,92) (0,00) (0,00)
9.517.123,57 1.744.087,90 7.650.680,07 122.355,60
(8.369.975,25) (4.105.493,46) (4.264.481,79) (0,00)
Besicherung *
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Sicherungsübereignungen
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
3. Übrige Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 8.454 (Vorjahr: T€ 7.348)

5 Sonstige Angaben

5.1 Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
Kaufmännische Angestellte 18 15
Gewerbliche Arbeitnehmer 23 23
41 38

Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich acht (Vorjahr: sechs) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden.

5.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Burkhard Kuhn, Betriebswirt.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

5.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Verpflichtung aus: 2023 T€ p. a. 2022 T€ p. a.
Miet-, Pachtverträge 288 266
Leasingverpflichtungen 49 67
337 333

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Die Mietverträge haben eine unbestimmte Restlaufzeit.

Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt vier Jahre.

 

Verl, den 3. Juli 2024

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 19. Juli 2024 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 5. Juli 2024 erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Paul Kuhn GmbH, Verl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paul Kuhn GmbH, Verl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paul Kuhn GmbH, Verl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 5. Juli 2024

PKF WMS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberater Rechtsanwälte

Thorsten Lutzke, Wirtschaftsprüfer

Michael Strack, Wirtschaftsprüfer

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