Buhck Umweltberatung GmbH
Liebigstraße 46, 22113 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörn Christoph Neumann seit 8.7.2022 | Prokura |
Robert Texter seit 8.7.2022 | Prokura |
Andreas Strache seit 31.3.2022 | Prokura |
Lys Birgit, geb. Lange Zorn seit 31.3.2022 | Geschäftsführer |
Thomas Buhck seit 31.3.2022 | Prokura |
Henner Dr. Buhck seit 31.3.2022 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buhck Umweltservices GmbH & Co. KGReinbek (vormals: Wentorf bei Hamburg)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben Die Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG, Wentorf, ist beim Amtsgericht Lübeck unter HRA 423 SB registriert. Der Konzernabschluss auf den 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Weiterhin werden gemäß § 264a HGB die speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB angewendet. Ansatz, Bewertung und Ausweis des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, welche nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde, folgt grundsätzlich der von dem Mutterunternehmen im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 angewendeten Abschlussgliederung. Im Sinne einer gemäß § 265 Abs. 5 HGB erweiterten Gliederung wurden in der Bilanz sämtliche die Anschaffung bzw. Herstellung von Sandlagerstätten und Deponien betreffende Beträge gesondert ausgewiesen. Dadurch soll vor allem die wirtschaftliche Bedeutung dieser gesondert zu amortisierenden Vermögensgegenstände getrennt von der Position Grundstücke und Bauten kenntlich gemacht werden. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus demselben Grund die Aufwendungen, die die Rekultivierung und Nachsorge der Deponien betreffen, im Materialaufwand separat dargestellt. Eine Segmentberichterstattung entsprechend DRS 3 erfolgt gem. § 297 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht. 2. Konsolidierungskreis Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Gesellschaften sind verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB im Verhältnis zur Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG, Wentorf, welche als Mutterunternehmen unmittel- oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss auf diese Gesellschaften ausübt und nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Neben dem Mutterunternehmen Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG wurden die Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2022 im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Verbundene Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB (Vollkonsolidierung)
Bei den in der anschließenden Tabelle aufgeführten Beteiligungen liegt entsprechend der Beteiligungsquote von 25 v.H. bis 50 v.H. ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik vor. Diese Gesellschaften wurden als assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss der Buhck-Gruppe einbezogen. Die mittelbaren Beteiligungen wurden dabei über die Teilkonzerne Canal Control + Clean Umweltservices GmbH, Barsbüttel, und e-systems Holding GmbH & Co. KG, Hamburg, einbezogen. Assoziierte Unternehmen i.S.d. § 311 Abs. 1 HGB Teilkonzern Canal Control + Clean Umweltservices GmbH
Teilkonzern e-systems Holding GmbH & Co. KG (e-systems)
Einbezogen über Jahresabschlüsse
3. Veränderung des Konsolidierungskreises Im Geschäftsjahr 2022 blieb der Konsolidierungskreis unverändert. Im Bereich der assoziierten Unternehmen sind die Firmen CCNetz GmbH (vormals Dr. Pipe Kiel GmbH) Barsbüttel und die get-e-right Austria GmbH, Wien neu hinzugekommen. 4. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Abschlüsse der Teilkonzerne und Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind alle zum 31. Dezember 2022 aufgestellt, der Stichtag deckt sich somit mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022. In den Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen wurden grundsätzlich die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze beachtet. Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden beachtet. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Konzernunternehmen werden vollständig eliminiert. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 wurde gem. § 301 Abs. 1 HGB die Neubewertungsmethode angewendet. Hierbei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitpunkt der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Für Erwerbsvorgänge bis einschließlich 2009 wurde die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode durchgeführt. Da das EGHGB in Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB nach wie vor ein Wahlrecht vorsieht, ist für diese Fälle eine Umstellung auf die Neubewertungsmethode nicht erfolgt. Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen war der 1. Januar 2001. Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Der Buchwert der Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 146 (Vj. TEUR 182). Die Abschreibungen auf diese Firmenwerte betragen TEUR 35 (Vj. TEUR 31). Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 enthält der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile außerdem Anteile an den aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sowie die anteiligen Ergebnisbestandteile aus der Folgekonsolidierung der entsprechend der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. 5. Rechnungslegungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lebensdauer ermittelt. Für die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden in Abhängigkeit der Kundenbeziehungen und der Beständigkeit des Geschäftsmodels über eine betriebliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Anschaffungskosten schließen Anschaffungsnebenkosten ein. Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagewerte verteilt vorgenommen. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von nicht mehr als EUR 800,00 werden sofort voll abgeschrieben. Die Abschreibung der Anschaffungs- und Herstellungskosten der Sandlagerstätte Grube Ost erfolgt über die Verteilung der Kosten auf die gutachterlich ermittelte Ausbeute des jeweiligen Berichtsjahres. Die Abschreibung der Deponien erfolgt mengenabhängig über die Verteilung der Anschaffungskosten auf das geschätzte Verfüllvolumen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Der Wertansatz der Beteiligungen und der Unterschiedsbetrag sind auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunktermittelt worden, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist. Die Gesellschaft hat im Vorjahr Wertpapiere (börsennotierte Anleihen) erworben. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis der Wertpapiere im Umlaufvermögen. Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr beschlossen, die Wertpapiere im Anlagevermögen auszuweisen, da die Wertpapiere bis zur Endfälligkeit (Laufzeitende zwischen 2024 und 2029) gehalten werden sollen. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 liegt der Zeitwert aufgrund des allgemein gestiegenen Zinsniveaus bei allen Wertpapieren unter dem Anschaffungswert. Eine Abwertung der Wertpapiere ist unterblieben, da keine dauerhafte Wertminderung vorliegt. Die Wertpapiere werden jeweils zum Nominalwert von 100 % zurückgezahlt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Deponierückstellungen ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2022 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurde. Eigenkapital Das Kommanditkapital der Muttergesellschaft beträgt EUR 5.000.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Im Geschäftsjahr 2022 wurden Rücklagen in Höhe von EUR 4.000.000,00 dotiert. Diese erfolgte durch Umbuchung aus den Privatkonten zweier Kommanditisten. Die zusätzlich geführten laufenden Konten der Kommanditisten werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Die Entwicklung des Eigenkapitals wird im Konzern-Eigenkapitalspiegel (Anlage 6) dargestellt. Der passive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der in 2009 erfolgten Vollkonsolidierung vormals at equity konsolidierter Unternehmen ist in die Gewinnrücklagen eingestellt worden. Rückstellungen Die in der Bilanz enthaltenen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Der Bewertung der Rekultivierungs- und Nachsorgeverpflichtungen für Deponien und Sandlagerstätten liegen Sachverständigengutachten bezüglich der Verfüllvolumen zugrunde. Die entsprechenden Rückstellungen werden anhand der geschätzten zukünftigen Aufwendungen für die Rekultivierungs- und Nachsorgemaßnahmen bis zur erwarteten Entlassung aus der Nachsorgephase in Abhängigkeit der jährlichen Verfüllung zum gesamten Verfüllvolumen ermittelt. Dabei wird eine zukünftige Kostensteigerung von jährlich 1,5 % bis 2,5 % angenommen. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 2 Satz 4 HGB anhand der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze in Höhe von 0,43 % bis 1,54 % (Vj.zwischen 0,30 % und 1,52 %) abgezinst. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz enthaltenen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 6. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 6.1. Angaben zur Konzernbilanz Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2022 sind im nachfolgenden Konzern-Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen Von den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen in Höhe von TEUR 2.999 (Vj.TEUR 2.764) bestehen TEUR 275 (Vj. TEUR 290) aus Lieferungen und Leistungen. Guthaben bei Kreditinstituten Bankguthaben in Höhe von TEUR 1.418 (Vj. EUR 1.418) dienen als Sicherheit für die Rekultivierung der Deponien (Deponiefonds) bzw. für die Gestellung von entsprechenden Bürgschaften und sind daher nicht frei verfügbar. Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Vorsorge für Rekultivierung im Zusammenhang mit dem Betrieb von Gruben und Deponien sowie für noch zu erbringende Entsorgungsleistungen, Tantiemen, offene Urlaubsansprüche der Mitarbeiter und Jahresabschlusskosten. Die Rückstellungen für Rekultivierung von insgesamt TEUR 20.185 (Vj.TEUR 18.362) sind primär langfristiger Natur. TEUR 1.898 werden nach gegenwärtigem Kenntnisstand bis Ende 2023 in Anspruch genommen; weitere TEUR 2.040 innerhalb der nächsten fünf Jahre; eine Inanspruchnahme von TEUR 16.247 erfolgt nach heutigen Erkenntnissen erst ab 2028. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die geschätzten zukünftigen Rekultivierungs- und Nachsorgeaufwendungen an die aktuellen Kostenentwicklungen angepasst. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz enthaltenen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeitenspiegel
Die zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehenden Grundschulden betragen TEUR 28.205 (Vj. TEUR 28.205). Für Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die in Höhe von TEUR 9.122 (Vj. TEUR 10.519) unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie in Höhe von TEUR 4.046 (Vj. TEUR 2.275) unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, hat der Konzern die entsprechenden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zur Begleichung der Verbindlichkeiten mit einer Sicherungsübereignung oder einem Eigentumsvorbehalt belastet. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zwei Darlehen enthalten, für welche in Höhe von TEUR 1.200 Rangrücktritte erklärt wurden sowie zwei weitere Darlehen für diein Höhe von TEUR 1.000 (Vj. TEUR 5.000) der Rangrücktritt erklärt wurde. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 791 (Vj. TEUR 998) resultieren aus Steuern bzw. in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 38) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Lieferungen und Leistungen. 6.2. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzern-Geschäftsjahres 2022 resultieren im Wesentlichen aus dem Deponiebetrieb und aus Entsorgungsleistungen. Die Umsätze werden nahezu ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erzielt. Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Materialaufwand Die Aufwendungen enthalten neben den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen auch Aufwendungen, die dem Deponiebetrieb, dem Sandabbau sowie dem Transportgeschäft betriebswirtschaftlich zurechenbar sind und nicht Personalaufwendungen und Abschreibungen darstellen. Personalaufwand Der Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 88 (Vj. TEUR 79). Der Personalaufwand enthält Rückstellungen für Inflationsausgleichszahlungen in Höhe von TEUR 885. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Der Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 479 (Vj. TEUR 445), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus der Veräußerung und dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie aus der Zuschreibung des Umlaufvermögens resultieren. Der Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 309 (Vj. TEUR 323), die im Wesentlichen aus Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverlusten sowie aus der Veräußerung und dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens bestehen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen TEUR 0 (Vj.TEUR 506). 7. Sonstige Angaben a) Geschäftsführung Geschäftsführerin der Muttergesellschaft ist die persönlich haftende Gesellschafterin, Richard Buhck Verwaltungsgesellschaft mbH, welche vertreten wird durch ihre Geschäftsführer Herrn Thomas Buhck, Kaufmann, Hamburg, Herrn Dr. Henner Buhck, Jurist, Wentorf und Herrn Holger Harms, Kaufmann, Barsbüttel (seit dem 9. Januar 2023). Sitz der persönlich haftenden Gesellschafterin ist Wentorf. Ihr gezeichnetes Kapital beträgt EUR 26.000,00. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. b) Mitarbeiter Im Buhck-Konzern waren im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigt:
*) Davon Geschäftsführer 8 (Vj.7)
c) Haftungsverhältnisse Es bestehen diverse Bürgschaften des Konzerns aus der Bestellung von Sicherheitsleistungen für fremde Verbindlichkeiten, die gegenüber verschiedenen Landesämtern oder anderen Behörden in Höhe von maximal TEUR 781 (Vj. TEUR 1.299) abgegeben wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften wird derzeit nicht gerechnet, da die Schuldner (mehrheitlich assoziierte Unternehmen) ihren Verpflichtungen in der Vergangenheit vollumfänglich nachgekommen sind und keine Anzeichen dafür vorliegen, dass die Verpflichtungen in Zukunft nicht erfüllt werden können. d) Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Die anliegende Konzernkapitalflussrechnung (Anlage 5) entspricht dem DRS 21 und zeigt die Herkunft und Verwendung der Finanzierungsmittel. e) Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel Der anliegende Konzerneigenkapitalspiegel (Anlage 6) entspricht dem DRS 22. Ausschüttungsgesperrte Beträge jedweder Art existieren nicht. f) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Leasingverträgen und Pachtverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt TEUR 34.637, deren Laufzeiten sich wie folgt zusammensetzen:
g) Anwendung der Befreiungsvorschriften des § 264 III und 264 b HGB Für folgende Gesellschaften sowie für das Mutterunternehmen selbst werden die Offenlegungserleichterungen nach § 264 b HGB bzw. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:
i) Konzernabschluss Die Buhck Umweltservice GmbH & Co. KG stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss gemäß § 264 HGB i.V.m. §§ 290 ff. HGB auf. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. j) Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2022 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Zum aktuellen Zeitpunkt haben sich die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine und die gestiegenen Zinsen nicht wesentlich auf den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft ausgewirkt. Hiervon wird auch für die weitere Zukunft ausgegangen.
Wentorf, den 30. Juni 2023 Richard Buhck Verwaltungsgesellschaft mbH, vertreten durch Thomas Buhck Dr. Henner Buhck Holger Harms Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung der Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG, Wentorf, für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
*) Durch Umbuchung von
Gesellschafterprivatkonten
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns Die Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG - im Folgenden Buhck-Gruppe - ist mit den vollkonsolidierten Unternehmen primär im Geschäftsbereich Entsorgung und Sortierung einschließlich Recycling tätig. Veränderungen hat es in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr nicht gegeben. Über die Beteiligungsunternehmen, die in dem Konzernabschluss nach § 311 HGB als assoziierte Unternehmen konsolidiert werden, ist die Buhck-Gruppe des Weiteren zusätzlich in den Geschäftsfeldern Rohr- und Kanalservice, Vermessungsservice, Herstellung von Ersatzbrennstoffen, Bioabfallvergärung sowie Beratungsleistungen im Bereich der Produktverantwortung tätig. Die Gruppe beschäftigte in den Tochterunternehmen an den Standorten in Wentorf, Wiershop, Grambek, Elmenhorst, Buchholz und Hamburg durchschnittlich im Geschäftsjahr 2022 648 (Vj. 635) Mitarbeiter. Zusätzliche Standorte befinden sich noch in Lägerdorf, Barsbüttel, Trittau, Kamen, Bad Salzuflen und Troisdorf. Unter Berücksichtigung der Beteiligungsunternehmen werden in der Buhck-Gruppe insgesamt 1.162 (Vj. 1.149) Mitarbeiter beschäftigt. Zusammen mit dem Mutterunternehmen besteht die Buhck-Gruppe besteht aus 25 vollkonsolidierten Gesellschaften und 29 Beteiligungsunternehmen. Am größten Standort betreibt die Buhck KG in Wiershop eigene Sortier- und Recyclinganlagen, Kiesgruben sowie Deponien. Diese Flächen stehen im Eigentum bzw. sind langfristig gepachtet. An den Hamburger Standorten, an denen man eine Altholzaufbereitung, eine Gewerbeabfallsortierung, einen Rohstoffhandel, einen Containerdienst, eine Bauabfallvorsortierung unterhält und eine Umweltberatung betrieben, die sich u. a. mit dem Bereich Genehmigungsmanagement auseinandersetzt. Der Betrieb wird auf eigenen und langfristig extern angemieteten Flächen und Gebäuden durchgeführt. In Buchholz unterhält man einen Betriebsplatz mit einer Sortierhalle sowie einem Umschlagsplatz, der langfristig angemietet wurde. In Wentorf, dem Sitz des Mutterunternehmens, werden die internen Servicebereiche, die gruppenweit Dienstleistungen zur Verfügung stellen, betrieben. Der Standort in Wentorf befindet sich im Eigentum der Gruppe. Am Standort Grambek betreibt der Konzern neben einer Bauabfallsortierung auch den Umschlag von Leichtverpackungsabfällen. Daneben befindet sich dort in einer eigenständigen Gesellschaft ein Deponiebetrieb. In Elmenhorst ist die Damm Entsorgung Südholstein GmbH & Co. KG ansässig. Sie ist für die Einsammlung und Beförderung von Rest- und Bioabfällen in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg zuständig. Im Beteiligungsbereich werden die Geschäfte sowohl auf im Eigentum befindlichen als auch auf langfristig angemieteten Flächen abgewickelt. Der Beteiligungsbesitz ist im Anhang aufgeführt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) hat sich der Schwerpunkt in der Entsorgungsbranche von der reinen Abfallbeseitigung zur Verwertung verlagert. Dies führt gesamtwirtschaftlich zu einem gestiegenen und breiter angelegtem Entsorgungsaufwand, von dem die Unternehmen der Entsorgungsbranche profitieren. Die Entsorgungsbranche ist verstärkt von der allgemeinen Konjunkturentwicklung (und hier im Schwerpunktbereich der Gruppe insbesondere von der Entwicklung im Baugewerbe) abhängig. Dies gilt insbesondere für die Abfallentsorgung. Mit zunehmendem Konsum und wachsender Industrieproduktion steigen auch die Abfallmengen und damit zusammenhängend die Mengen an zu verwertendem Material sowie die daraus hergestellten Sekundärrohstoffe. Umgekehrt sinken diese bei Produktionsrückgängen in der Industrie und der Konsumzurückhaltung von privaten Haushalten. 2.2. Geschäftsverlauf Der Konzernumsatz des Berichtsjahres ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 5,1 Mio. angestiegen, so dass die Gesamtleistung im Berichtsjahr EUR 105,8 Mio. beträgt. Die Buhck-Gruppe hat ihren Umsatzschwerpunkt in den Bereichen Bauabfall und Boden/Deponie. Die Entwicklung der Baukonjunktur (Neubau und Sanierungen) steht somit im Fokus. In 2022 war in der Metropolregion Hamburg kein Einbruch der Bautätigkeiten zu verzeichnen. Der Geschäftsverlauf in diesem Segment war in 2022 von einer durchgängig zufriedenstellenden Geschäftstätigkeit geprägt. Die Ergebnisse lagen wie erwartet über den Vorjahreswerten. Auch im Bereich Gewerbeabfall sind wir von der allgemeinen Konjunkturentwicklung unserer Gewerbekunden abhängig. In diesem Bereich war die Geschäftsentwicklung über Vorjahresniveau sehr zufriedenstellend. Im Geschäftsbereich Biomasse war die Geschäftsentwicklung über Vorjahresniveau erfreulich. Im Beteiligungsbereich hat sich die CC+C-Gruppe mit ihren inländischen Aktivitäten weiterhin sehr erfreulich entwickelt. Die Buhck-Gruppe erwirtschaftete zusammen mit ihren assoziierten Beteiligungsunternehmen im Geschäftsjahr 2022 einen konsolidierten Umsatz (vollständige Berücksichtigung der Umsatzerlöse der assoziierten Unternehmen) in Höhe von insgesamt rd. EUR 198 Mio. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz sowie das Betriebsergebnis (EBIT). 2.4. Ertragslage Die Außenumsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um EUR 5,1 Mio. auf rd. EUR 105,2 Mio. an. Zu dieser Entwicklung hat im Geschäftsfeld des Deponiebetriebes die positive Preisentwicklung in der Baubranche beigetragen. In den anderen Geschäftsfeldern der Gruppe ist der Umsatzanstieg ebenfalls auf die dynamische Preisentwicklung zurückzuführen. Insgesamt liegt der erwirtschaftete Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) mit EUR 57,8 Mio. über dem Vorjahreswert (Vj. EUR 54,9 Mio.). Die Rohertragsmarge liegt wie im Vorjahr bei 54,6 % (VJ. 54,6 %) . Unsere Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 2.238 auf EUR 30,9 Mio. erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen in Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie Rückstellungen für Inflationsausgleichzahlungen begründet. Die Abschreibungen auf Sachanlagevermögen von EUR 8,1 Mio. (Vj. EUR 7,4 Mio.) liegen über Vorjahresniveau. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass ein Teil der im Bau befindlichen Anlagegüter nunmehr in die Betriebsbereitschaft übergegangen und somit auch der Abschreibungslauf begonnen hat. Der sonstige betriebliche Aufwand hat sich entsprechend dem allgemein gesteigerten Geschäftsvolumen von EUR 9,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 11,9 Mio. im Geschäftsjahr 2022 erhöht. Das EBIT wurde bei gleicher Rohertragsmarge durch höhere Personalaufwendungen (Rückstellungen für Inflationsausgleichszahlungen TEUR 885) und sonstige betriebliche Aufwendungen, insbesondere durch höhere EDV-Kosten TEUR 2.091 (Vj. TEUR 978), belastet und liegt mit EUR 7,8 Mio. damit deutlich unter dem Vorjahreswert (Vj. EUR 10,3 Mio.). Das Finanzergebnis 2022 beträgt - TEUR 442 und liegt damit um TEUR 579 unter dem Vorjahresniveau (Vj. - TEUR 1,0 Mio.). Es ist geprägt durch nicht angefallene Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Deponierückstellungen (Vj. TEUR 506) sowie Zinsen für Bankverbindlichkeiten. Das Beteiligungsergebnis liegt mit EUR 5,8 Mio. rd. TEUR 837 über dem Vorjahreswert. Maßgeblich dafür ist die Entwicklung der CC+C-Gruppe und der e-systems-Gruppe. Insgesamt schloss das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von EUR 13,6 Mio. (Vj. EUR 14,6 Mio.) ab. 2.5. Vermögenslage Das Konzernvermögen setzt sich im Wesentlichen aus Sachanlagen in Höhe von EUR 61,8 Mio., Finanzanlagen von EUR 14,9 Mio. und Forderungsbeständen in Höhe von EUR 12,0 Mio. zusammen. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um EUR 6,7 Mio. erhöht, welches fast ausschließlich auf den Anstieg im Sachanlagevermögen und der Finanzanlagen zurückzuführen ist. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 316 verringert. Das Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 60,0 Mio. ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,3 Mio. gestiegen. Der Beteiligungsansatz an assoziierten Beteiligungsunternehmen liegt um TEUR 2.662 über dem Vorjahreswert, was auf insgesamt positive Ergebnisse bei den Beteiligungsunternehmen zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen, bestehend aus Vorräten und Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen, liegt um EUR 0,3 Mio. über dem Vorjahreswert, welches im Wesentlichen aus dem Zuwachs an sonstigen Vermögensggenstände resultiert. Der Bestand an liquiden Mittel liegt um EUR 204 TEUR über dem Vorjahreswert. Für die Entwicklung des Bestandes an liquiden Mitteln verweisen wir auf die Konzernkapitalflussrechnung (Anlage 5). Aufgrund des positiven Konzernergebnisses und der nur teilweisen Zuweisung von Gewinnen an die Gesellschafter und einer Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von EUR 4,0 Mio. konnte das Eigenkapital um EUR 7,6 Mio. gesteigert werden. Die Rückstellungen betreffen mit EUR 26,6 Mio. langfristige Rückstellungen, die im Wesentlichen durch Rekultivierungs- und Nachsorgeverpflichtungen sowie Rückbauverpflichtungen bedingt sind, die auch in diesem Jahr den aktuellen Kostenentwicklungen angepasst wurden. Aufgrund von Zuführungen für Rekultivierungsmaßnahmen und Abzinsungseffekten haben sich diese um TEUR 1.823 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 31,3 Mio. (Vj. EUR 30,2 Mio.) bewegen sich etwas über Vorjahresniveau. Die anderen Verbindlichkeiten sind von EUR 27,3 Mio. auf 21,9 Mio. gesunken, wesentlich hierfür sind die gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um EUR 5,2 Mio. 2.6. Finanzlage Die Zuflüsse aus dem laufenden Cashflow betrugen in 2022 rd. EUR 16,5 Mio. Dieser wurde aufgrund von Investitionen in das Sachanlagevermögen durch einen negativen Cashflow aus Investitionstätigkeiten in Höhe von rd. EUR 7,7 Mio. belastet. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug rd. EUR 8,5 Mio., und ist hauptsächlich durch die Tilgung von Gesellschafterdarlehen und die Einzahlung in die Kapitalrücklage sowie geleistete private Steuerzahlungen der Gesellschafter gekennzeichnet. Zum Stichtag 2022 standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von rd. EUR 8,3 Mio. (Vj. EUR 8,1 Mio.) zur Verfügung, von denen jedoch EUR 1,4 Mio. als Sicherheit für die Rekultivierung der Deponien (Deponiefonds) sowie daraus resultierenden Verpflichtungen dienen und daher nicht frei verfügbar sind. Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Bestehenden Kreditlinien sichern zudem unserer Investitionsvorhaben ab. Weitere Kreditmittel, die zum Ausbau der Standorte genutzt werden, werden aktuell akquiriert. Der Konzern verfügt über eine gute Ausstattung mit liquiden Finanzmitteln, die teilweise aber nicht zur freien Verfügung stehen, sondern als Sicherheit für den Deponiebereich genutzt werden. Durch die laufend erfolgenden Abdeckelungen von Deponieabschnitten in den nächsten Jahren werden diese Mittel kontinuierlich der betrieblichen Liquidität zugeführt, da sich der Grund für die Sicherstellung sukzessive reduziert. Die langfristigen Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge unserer Deponien bilden eine weitere wichtige Finanzquelle des Konzerns. Knapp EUR 16,2 Mio. der ausgewiesenen Rückstellungen werden voraussichtlich ab 2028 in Anspruch genommen. 3. Prognose,- Chancen- und Risikobericht 3.1. Chancenbericht Insgesamt erkennen wir folgende Chancen im Wettbewerb:
3.2. Risikobericht Risiken der zukünftigen Entwicklung werden wie folgt eingeschätzt:
Das allgemeine Betriebsrisiko wird aufgrund bereits getroffener Qualitätssicherungsmaßnahmen (u.a. sorgfältige Überwachung einschließlich Fremdlaboranalysen) und fremdüberwachter Zertifizierungen (Entsorgungsfachbetrieb, ISO 9001:2008) als gering eingeschätzt. Dazu besteht ein umfangreicher Versicherungsschutz, der die existenziellen Risiken begrenzt. IT-Risiken begegnen wir durch laufende Investitionen in Hard- und Software. Zudem werden unsere Datenhaushalte tagtäglich gesichert, um Datenverluste auszuschließen und bei Bedarf den Datenbestand in angemessener Zeit, ohne Verzögerung der betrieblichen Abläufe, wiederherzustellen. Dem Ausfallrisiko unserer Kundenforderungen wird teilweise mit einer Warenkreditversicherung begegnet. Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Auch in 2023 werden wir unseren Verpflichtungen pünktlich und umfassend nachkommen; die Zahlungsfähigkeit ist jederzeit sichergestellt. Neben Festzinskrediten verfügen wir auch über Kreditlinien mit variabler Verzinsung. Aktuell erwarten wir bis 2024 keinen weiteren Zinsanstieg. Insgesamt sehen wir die Risikoanlage des Konzerns als überschaubar an. 3.3. Prognosebericht Für die kommenden Jahre wird eine positive Entwicklung erwartet. Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2022 ein leichter Umsatz- und Betriebsergebnisanstieg erwartet. Wie in der Ertragslage beschrieben, konnte der Umsatz um EUR 5,1 Mio. gesteigert werden. Das EBIT wurde bei gleicher Rohertragsmarge durch höhere Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen belastet und liegt EUR 2,5 Mio. unter dem Vorjahreswert. Das EBT in Höhe von TEUR 13.585 liegt TEUR 994 unter dem Vorjahreswert. Somit konnten unsere Erwartungen an das Geschäftsjahr 2022 nicht ganz realisiert werden. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war unser Geschäft im Bereich der vollkonsolidierten Unternehmen durch eine gute Geschäftsentwicklung im ersten Tertial 2023 geprägt. Für die nächsten Monate können wir momentan keine Eintrübung erkennen. Die Beteiligungsgesellschaften bewegen sich insgesamt auf hohem Niveau. Auch hier profitieren die Unternehmen von der guten Auslastung der bestehenden Kapazitäten. Dazu verfügen die Unternehmen durchgängig über gute und gesicherte Auftragslagen. Insgesamt erwartet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2023 einen weiterhin guten Geschäftsverlauf. Nach heutigem Kenntnisstand und nach Hochrechnung der Ist-Ergebnisse auf das Gesamtjahr wird sowohl das Betriebsergebnis (EBIT) 2023 als auch der Umsatz 2023 leicht über den Werten von 2022 liegen.
Wentorf, 30. Juni 2023 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG, Wentorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG, Wentorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG, Wentorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 30. Juni 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Sven Metzger, Wirtschaftsprüfer Alexander Schucht, Wirtschaftsprüfer |
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