STABAU Holding GmbH

04932 Röderland, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 8791
Vorher
STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL
Eingetragen
11.11.2010
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Halten und die Verwaltung bestehender und noch zu erwerbender Beteiligungen an anderen Gesellschaften sowie die Tätigkeit als Holdinggesellschaft.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Schöppner
seit 22.6.2020
Geschäftsführer
Matthias Müller
seit 11.11.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

15.00% identifiziert70.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
M******* M*****SNAX Beteiligungs GmbH
15.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Heuvelmann Stabau Holding B.V.NLD
70.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heuvelmann Stabau Holding B.V.
Netherlands
700.000 €
70.00%
Germany
150.000 €
30.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL

Röderland

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)

AKTIVA

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.372,00 671,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.049,00 188.371,00
2. Geleistete Anzahlungen 2.100,84 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 428.535,85 337.762,30
Anlagevermögen insgesamt 707.057,69 526.804,30
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 14.849.266,13 14.404.256,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.774,97 141.789,62
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
2. Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 2.451.010,04 2.793.905,43
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.022,58)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 195.350,27 31.011,77
Umlaufvermögen insgesamt 17.536.401,41 17.370.963,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.705,18 65.801,84
18.266.164,28 17.963.569,72

PASSIVA

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.530.000,00 2.530.000,00
III. Gewinnvortrag 5.977.463,71 4.624.387,31
IV. Jahresüberschuss 1.778.454,15 1.353.076,40
11.285.917,86 9.507.463,71
B. Rückstellungen 741.903,40 375.540,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.217.635,91 7.127.586,77
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.717.635,91 (Vorjahr: EUR 4.627.586,77)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.101,07 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 19.101,07 (Vorjahr: EUR 0,00)
3. Übrige Verbindlichkeiten 1.796.374,51 699.074,31
- davon aus Steuern: EUR 57.139,31 (Vorjahr: EUR 33.592,96)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.796.374,51 (Vorjahr: EUR 699.074,31)
6.033.111,49 7.826.661,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 205.231,53 253.904,93
18.266.164,28 17.963.569,72

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)
  2010
EUR
2009
EUR
1. Rohergebnis   6.837.094,12 5.936.781,18
2. Personalaufwand  
a) Löhne und Gehälter   1.490.863,13 1.250.158,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung   228.951,98 206.851,91
- davon für Altersversorgung: EUR 11.397,31 (Vorjahr: EUR 10.886,34)  
  1.719.815,11 1.457.010,84
3. Abschreibungen auf Sachanlagen   36.267,54 45.347,93
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.424.476,09 2.239.563,54
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.751,73 25.906,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 241.693,51 341.851,46
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 620,00)   -206.941,78 -315.945,11
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.449.593,60 1.878.913,76
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   661.258,30 514.123,67
9. Sonstige Steuern   9.881,15 11.713,69
10. Jahresüberschuss   1.778.454,15 1.353.076,40

Anhang 2010

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Steuerliche Sonderabschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Die Vorräte werden - soweit nicht Abwertungen auf den niedrigeren Stichtagspreis erforderlich sind - zu Durchschnittspreisen bewertet. Der Abnutzung der in den Mietbestand einfließenden Neuware wird durch eine entsprechende Abwertung Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind bewertet zum Nennwert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Jahre 2010 ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Als Anschaffungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zum Bilanzstichtag werden Einzelwertberichtigungen auf die Forderungen in Höhe von T€ 73 gebildet.

Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 16 Rechnung getragen (Vorjahr: T€ 19).

Verbindlichkeiten

Gesamt
davon Restlaufzeit gesichert durch Grundpfandrechte
bis 1 Jahr
1 - 5 Jahre
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.217.635,91 1.717.635,91 2.500.000,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.101,07 19.101,07 0,00 0,00 0,00
Übrige Verbindlichkeiten 1.796.374,51 1.796.374,51 0,00 0,00 0,00
6.033.111,49 3.533.111,49 2.500.000,00 0,00 0,00

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:

Globalabtretung der Forderungen

Sicherungsübereignung des Warenlagers.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

2010
T€
2009
T€
Löhne/Gehälter 1.491 1.250
Soziale Abgaben 218 197
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 11 10
1.720 1.457
Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt 2010
Anzahl
2009
Anzahl
Geschäftsführung 1 1
Kaufmännische Mitarbeiter 12 13
Gewerbliche Mitarbeiter 25 22
Auszubildende 0 2
38 38

Sonstige Angaben

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB:

Zwischen der Stabau GmbH und der Stabau Immobilien GmbH, Schwelur, besteht ein bis zum 31.12.2016 befristeter Miet- und Pachtvertrag. Der jährliche Pachtzins beträgt ab 2010 T€ 566.

Als nicht aus der Bilanz ersichtliches Haftungsverhältnis ist eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von € 1.000.000,00 zu Gunsten der STABAU Immobilien GmbH, Röderland, zu nennen. Der Gesellschaftszweck der STABAU Immobilien GmbH ist die Vermietung der Betriebsgebäude an die STABAU GmbH. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der STABAU Immobilien GmbH ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG bestehen gegenüber Gesellschaftern Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 725,68 sowie Verbindlichkeiten in Höhe von € 228,58.

Die STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL wird im Konzernabschluss der Heuvelman International B. V., Veenendaal (Niederlande) erfasst.

Geschäftsführerin waren in 2010 Frau Marita Wies, Kauffrau, Ennepetal (bis 19.06.2010), sowie Herr Matthias Müller, Kaufmann, Bad Liebenwerda, und Herr Jens Rehhahn, Kaufmann, Leipzig.

 

Röderland, den 18.02.2011

gez. Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2010

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)
Anschaffungskosten
01.01.2010
Zugänge
Abgänge
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.726,15 1.767,00 0,00 3.493,15
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 350.913,42 23.980,38 505,76 374.388,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 100.000,00 0,00 100.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 337.762,30 200.000,00 109.226,45 428.535,85
337.762,30 300.000,00 109.226,45 528.535,85
Summe Anlagevermögen 690.401,87 325.747,38 109.732,21 906.417,04
Abschreibungen
01.01.2010
Zugänge
Abgänge
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.055,15 1.066,00 0,00 2.121,15
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.542,42 35.201,54 505,76 197.238,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 163.597,57 36.267,54 505,76 199.359,35
Restbuchwerte
31.12.2010
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.372,00 671,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.149,84 188.371,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 100.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 428.535,85 337.762,30
528.535,85 337.762,30
Summe Anlagevermögen 707.057,69 526.804,30

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL, Röderland

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL (STABAU) ist von der niederländischen Heuvelman-Gruppe und einem Schwelmer Kaufmann (Anteil jeweils 50 %) gegründet worden. Der Beginn der Geschäftstätigkeit der Stabau erfolgte im Jahr 1995. Zu diesem Zeitpunkt wurde bei Dresden der Streckenhandel mit Stahl begonnen. Bereits 1997 wurde angesichts einer Strategieänderung im Vertrieb eine großräumige Lagerfläche in Süd-Brandenburg mit 30.000 qm angemietet. Damals konzentrierte man sich schon auf spezielle, vor allem im Tiefbau eingesetzte Produkte wie Spundwände, Stahlträger und Stahlrohre. Die expansive Entwicklung erforderte es, zum Jahreswechsel 2001/2002 erneut in neue Räumlichkeiten bzw. Lagerflächen zu investieren. Am heutigen Sitz in Haida verfügt man nach einer weiteren Investition in 2009 über mittlerweile mehr als 100.000 qm Lagerfläche, die mit drei Kranbahnen bestückt ist. Die dortige Lagerkapazität ist hierdurch auf ca. 40.000 Tonnen - je nach Produktart - aufgestockt und bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Erweiterung des Sortiments.

Inzwischen haben die beiden für die Entwicklung der STABAU verantwortlichen Mitarbeiter 20 % der Anteile von der zwischenzeitlich sämtliche Anteile haltenden Heuvelman-Gruppe übernommen. Auch wenn die deutliche Mehrheit der Anteile am Unternehmen noch in niederländischer Hand liegt, wird die Stabau autark von diesen beiden geführt und weiterentwickelt. Heuvelman, ebenfalls ein mittelständisches Unternehmen der Stahlbranche, steht mit seinem Führungspersonal und vor allem dem Inhaber als erfahrenen Partner bei Bedarf zur Seite.

In Haida werden heute 38 motivierte Mitarbeiter beschäftigt, wovon 25 im Lager für die Abwicklung von Aufträgen und vor allem die Aufbereitung aus der Vermietung retournierter Stahlprodukte zuständig sind.

Die in 2006 gegründete STABAU Immobilien GmbH hat mit Wirkung zum 01.01.2007 den Grundbesitz sowie die technischen Anlagen und Maschinen (u. a. die Krananlagen) von der STABAU erworben. Die STABAU Immobilien GmbH verpachtet den Grundbesitz sowie die technischen Anlagen und Maschinen an die STABAU. Die in 2009 erworbenen zusätzlichen Lagerkapazitäten werden voraussichtlich noch in 2011 zur optimierten logistischen Nutzung mit einer Kranbahn bebaut.

2. Ertragslage/Finanz- und Vermögenslage

STABAU hat in 2010 erfolgreich gearbeitet. Dank der konjunkturellen Erholung hat sich die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen spürbar verbessert. Auftragseingang und Umsatz zeigten wieder eine klare Aufwärtstendenz. Die im Zuge der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise frühzeitig eingeleiteten strukturellen Maßnahmen haben gegriffen. Damit gelang es, ein wieder verbessertes positives Ergebnis zu erzielen. Der Jahresüberschuss vor Ertragsteuern betrug TEUR 2.440.

Der Umsatz erhöhte sich sowohl im Lager- und Streckengeschäft wie auch im Vermietungsgeschäft. Der Gesamtumsatz stieg um € 2,2 Mio auf € 23,7 Mio.

Die STABAU hat im Geschäftsjahr 2010 T€ 24 in neue Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens investiert.

Mit notariellem Vertrag vom 02.12.2012 wurde die STABAU Tiefbauservice GmbH, Gröditz, mit einem Stammkapital von T€ 100 gegründet, an der die STABAU sämtliche Anteile hält. Im Rumpfgeschäftsjahr 02.12. - 31.12.2010 hat die STABAU Tiefbauservice GmbH einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 20 erwirtschaftet. Sie soll unsere Dienstleistungspalette im Bereich der Bearbeitung von Stahlprodukten erweitern.

Der Wert unseres Warenlagers (einschließlich geleisteter Anzahlungen) ist - auch aufgrund von Abwertungen zum Jahresende - im Vergleich zum Vorjahr nur um T€ 445 auf zum 31.12.2010 € 14,85 Mio gestiegen. Dies entspricht 81,3% unserer Bilanzsumme. Unsere Liquiditätssituation hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert; die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um € 2,91 Mio auf € 4,22 Mio, die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen T€ 195 (Vorjahr: T€ 31).

Zum Jahresende waren im Vergleich zum Vorjahr im gewerblichen Bereich drei neue Mitarbeiter tätig. Zwei Auszubildende konnten übernommen werden.

3. Nachtrags-, Chancen- und Prognosebericht

Nach dem Abschlussstichtag lagen keine berichtspflichtigen Ereignisse vor. Konjunkturausblick

Der konjunkturelle Aufschwung der Weltwirtschaft wird sich auch 2011 fortsetzen. Durch den Wegfall zahlreicher Konjunkturprogramme und den Zwang zur Konsolidierung öffentlicher Haushalte wird sich das Wachstumstempo im Euroraum insgesamt kaum verändern. Allerdings wird der Aufschwung der deutschen Wirtschaft an Elan verlieren. Das ist insbesondere auf die nachlassende Exportdynamik und ebenfalls auf die Konsolidierungsanstrengungen der öffentlichen Haushalte zurückzuführen. Einen wieder größeren Wachstumsbeitrag wird angesichts der positiven Arbeitsmarktentwicklung der private Verbrauch beisteuern.

Weiterhin vergleichsweise günstig bleiben die gesamtwirtschaftlichen Aussichten der großen Schwellenländer. Hohe Unsicherheiten gehen von der weiteren Entwicklung auf den Rohstoffmärkten aus. Seitdem es den drei großen Eisenerzproduzenten in der ersten Jahreshälfte 2010 gelungen ist, die Verträge mit den Stahlherstellern von Jahres- auf Quartalskontrakte umzustellen, wird der Preis für Erze in jedem Quartal am volatilen Spotmarkt ausgerichtet. Dies kann zu erheblichen, von der allgemeinen Konjunktur- und Branchenentwicklung abgekoppelten Preisausschlägen, bis hin zu den Endprodukten, führen.

Die für die STABAU wichtige Baukonjunktur bleibt auch 2011 regional gespalten. Deutschland sowie die meisten westeuropäischen Länder werden über eine Stagnation kaum hinauskommen; lediglich in Mittel- und Osteuropa ist mit einem moderaten Wachstum der Bauproduktion zu rechnen.

Chancenbericht

Hohe Produkt- und Dienstleistungsqualität, ständig verbesserte, auf unsere Kundenbedürfnisse abgestimmte Prozesse eröffnen uns auch im laufenden Geschäftsjahr hohe Chancen, die gesetzten Ziele zu erreichen. Unsere Produkte und Dienstleistungen erfüllen hohe Leistungsstandards, mit denen wir uns von unseren Wettbewerbern absetzen können. Trotz der erwarteten Stagnation der deutschen Bauwirtschaft sehen wir unsere Prognosen als gut erreichbar an.

Erwartete Ertragslage

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2011 bleiben wir hinsichtlich der Entwicklung in unseren Kernmärkten und Hauptabsatzbranchen weiter vorsichtig optimistisch. Unsere Konzentration gilt unverändert der Besetzung weiterer Felder der für unsere Produkte und Dienstleistungen nahestehenden Wertschöpfungskette.

Für die STABAU erwarten wir im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von TEUR 24.000 bei einem Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von TEUR 2.408.2012 rechnen wir mit einem Umsatz und Jahresüberschuss auf gleichhohem Niveau.

4. Risikobericht

Die Risikopolitik der STABAU basiert auf ihrer Unternehmensstrategie. Sie ist darauf ausgerichtet den Bestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Unternehmerischer Erfolg setzt voraus, dass Chancen erkannt und damit verbundene Risiken identifiziert und bewertet werden. Die Chancen sollen optimal genutzt und die unternehmerischen Risiken bewusst und eigenverantwortlich getragen sowie aktiv gesteuert werden, sofern damit eine angemessene Wertsteigerung erzielt werden kann.

Risiken, die außerhalb unserer Kernprozesse und Kompetenzen liegen, verlagern wir bei Bedarf auf andere Risikoträger oder reduzieren sie durch angemessene Risikosteuerungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden Risiken möglichst vermieden. Insgesamt kann STABAU die eingegangenen Risiken abdecken.

Jeder Mitarbeiter ist zu einem bewussten und selbstverantwortlichen Umgang mit Risiken und Chancen im Rahmen seiner Kompetenzen aufgefordert. Die Verantwortung, Risiken entlang der Wertschöpfungskette zu erfassen und zu steuern, liegt bei den Geschäftsführern der STABAU.

Zentrale Risikofelder Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den zentralen Aufgaben der Geschäftsführung zählt es, den Finanzbedarf der STABAU zu koordinieren und die finanzielle Unabhängigkeit sicherzustellen. Dazu optimieren wir die Unternehmensfinanzierung und begrenzen finanzwirtschaftliche Risiken. Fortlaufende Überprüfungen minimieren die Risiken auf den einzelnen finanzwirtschaftlichen Feldern.

Kreditrisiko (Ausfallrisiko): Im Liefer- und Leistungsgeschäft werden Außenstände und Ausfallrisiken von uns fortlaufend überwacht; sie sind zusätzlich über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Besonders intensiv überwachen wir die Bonität von Großkunden.

Liquiditätsrisiko: Um jederzeit Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität sicher zu stellen, halten wir auf Basis unserer Finanzplanungsüberlegungen umfangreiche kurzfristige Kreditlinien vor. Ein Sockelbetrag des Finanzbedarfes ist langfristig durchfinanziert.

Marktrisiko: Warenpreis- bzw. Marktpreisrisiken begegnen wir durch eine ausgewählte und den aktuellen Marktentwicklungen angepasste Einkaufspolitik. Darüber hinaus steuern wir unsere Warenpreisrisiken durch eine ausgewählte und intensive Vorsorgepolitik.

Währungsrisiko: Grundsätzlich tätigen wir Liefer-, Leistungs- sowie Einkaufsgeschäfte in Euro. Für den Fall eines solchen Vorgangs in Währung sichern wir uns durch Devisentermingeschäfte grundsätzlich ab.

Zinsrisiko: Angesichts unseres überschaubaren Fremdkapitalbedarfes orientieren wir unsere Zinspolitik an den aktuellen Marktpreisen.

Auftrags-/Absatzrisiken

Die Abwicklung von Aufträgen ist risikobehaftet. Zur Begrenzung dieser Risiken setzen wir erfahrene Mitarbeiter ein bzw. greifen auf erprobte Dienstleister bzw. Auftragnehmer zurück. Das Risiko von Zahlungsausfällen minimieren wir durch sorgfältige Auswahl der Kunden, einen ständigen Kontakt und zeitnahe Beobachtung aller Schuldner.

Die nationale Konjunkturentwicklung sowie die angrenzender Länder ist für STABAU wesentlicher Einflussfaktor auf die Chancen- und Risikoposition. Unsere differenzierte und breit aufgestellte Produktstruktur macht uns teilweise unabhängig von Wettbewerbseinflüssen. Unsere hohe und permanente Lieferfähigkeit steigert unsere Absatzchancen zu auskömmlichen Preisen.

Beschaffungsrisiken

Im Berichtsjahr waren unsere Aktivitäten mit steigenden Beschaffungspreisen für unsere Produkte konfrontiert. Diesen Herausforderungen begegnen wir zeitnah durch Intensivierung unserer Kundengespräche, um die höheren Kosten in den Produktpreisen auch weiter geben zu können.

Unsere Einkaufsaktivitäten konzentrieren sich darüber hinaus ständig auf kostengünstige, preisqualitative Alternativen. Dabei nutzen wir auch die Einkaufskontakte unseres Mehrheitsgesellschafters nach Asien.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken können sich aus Klagen ergeben. Entsprechende Verfahren werden durch erfahrene externe Anwälte begleitet.

Umweltschutzrisiken

Aus unseren Prozessen heraus ergeben sich aus unserer Sicht keine die Umwelt belastenden Risiken.

Risiken der künftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland, Europa wie der gesamten Welt wird sich zwar auch 2011 fortsetzen. Durch den Wegfall zahlreicher Konjunkturprogramme und den Zwang zur Konsolidierung öffentlicher Haushalte könnte sich das Wirtschaftswachstum aber teilweise stärker abschwächen. Dieses könnte auch die Branchen treffen, in denen wir hauptsächlich als Lieferant und Dienstleister tätig sind.

Risiken des Geschäftsbetriebes/Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Die wesentlichen Prozesse werden regelmäßig durch die Geschäftsführer überprüft. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Die vorhandenen Eigenmittel und Kreditlinien sind ausreichend, um die angestrebten Erlösvolumina zu erzielen.

Über die dargestellten Ausführungen hinaus bestehen derzeit keine Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die künftige Entwicklung haben könnten.

 

Röderland/Haida, 17.03.2011

Matthias Müller, Geschäftsführer

Jens Rehhahn, Geschäftsführer

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL, Röderland.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL, Röderland, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der STABAU GMBH FOUNDED ON STEEL, Röderland. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 4. April 2011

Dr. Stallmeyer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Müller, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 02. Mai 2011 festgestellt. Es wurde beschlossen den Gewinn wie folgt zu verwenden: Vom Jahresüberschuss (Euro 1.778.454,15) und dem Gewinnvortrag (Euro 5.977.463,71) werden Euro 1.470.000,00 in die Gewinnrücklage eingestellt und Euro 6.285.917,86 auf neue Rechnung vorgetragen.

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