Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 47312
Vorher
A-TECH Media GmbH
Eingetragen
10.1.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Der Handel mit und der Vertrieb und der Service von Kommunikations-, Informations-, Elektro-, Breitband-, Meldeund Signalanlagentechnik sowie alle vorkommenden Montage-, Installations, Service- und Reparaturarbeiten mit entsprechenden Anmelde- und Abnahmeprozeduren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicole Robeck
seit 14.1.2026
Prokura
Manolo Rogowski
seit 11.5.2022
Prokura
Jürgen Schroeder
seit 29.7.2013
Geschäftsführer
Klaus Sommer
seit 10.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

70.00% identifiziert30.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
70.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
30.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Klaus Sommer
Kaarst
17.500 €
70.00%
Zülow AG
Germany
7.500 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SIT GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

SIT GmbH Vertrieb und Service von Telekommunikationstechnik, Friedrichstr. 103, 40217 Düsseldorf

Inhaltsverzeichnis

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft erbringt seit 2005 Dienstleistungen in den Bereichen Datentechnik, Elektrotechnik, Audio-Videotechnik, Konferenz- und Kommunikationstechnik, Sicherheitstechnik und technischer Gebäudeservice. Die einzelnen Fachbereiche bestehen aus jeweils selbständig arbeitenden Gruppen, die sich je nach Aufgabenstellung auch untereinander verbinden und vernetzen, um dem Kunden individuelle Komplettlösungen anzubieten, Dabei umfassen die Dienstleistungen der Gesellschaft die Planung, die Lieferung und Logistik, die Installation sowie den Service und die Betreuung bei allen Projekten.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der SIT GmbH liegt dabei auf Montage - und Installationsarbeiten im Bereich von Kommunikations-, Informations- Elektro-, Breitband-, Melde- und Signalanlagentechnik sowie auf dem Service im Zusammenhang mit dieser Technik, einschließlich der Abwicklung der entsprechenden Anmelde- und Abmeldeprozeduren für den Netzbetreiber Vodafone.

Die SIT GmbH ist nach DIN EN ISO 9001 und 27001 zertifiziert.

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumlichkeiten auf der Friedrichstrasse in Düsseldorf. Die gemieteten Räumlichkeiten bestehen aus modernen Büro- und Geschäftsräumen.

Die SIT GmbH verfügt über eine große Erfahrung in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen des Network Engineering, Field Service sowie First-, Second- und Third-Level-Support. Als Partner von Netzbetreibern liegt der Kernbereich des Leistungsprofils in der Einrichtung von Kommunikationsanschlüssen sowie die Vor-Ort-Entstörung von Leitungswegen und Endgeräten im Telekommunikations- und IT-Bereich.

Die Strategie der SIT GmbH bezieht sich auf:

- Ausbau der Marktanteile

- separierte Geschäftsbereiche für die Endkunden / Einzelkunden sowie Großkunden

- leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter

Die Trennung der Geschäftsbereiche Endkunden / Einzelkunden von Großkunden ermöglicht der SIT GmbH ein besseres Controlling des Supports. Durch diese Maßnahme wird eine ausfallsichere Struktur geschaffen, welches es ermöglicht mit einer schnellstmöglichen Reaktionszeit sowohl für die Endkunden / Einzelkunden wie auch für die Großkunden zu agieren.

Die Geschäftsbereiche werden durch zwei Teams betreut. Die Team-Mitarbeiter sind unter anderem inhouse über Remote, Telefon, Mail oder Chat vom First- bis Third-Level-Support zur Bearbeitung von Tickets für Anfragen, Aufträge, Neu-Installationen und Störungen tätig und arbeiten mit den Partnern der SIT GmbH zusammen. Des Weiteren sind die Team-Mitarbeiter direkt im Field-Service zur Umsetzung vor Ort im Einsatz.

Im Berichtsjahr wurden die Aktivitäten im Bereich der cloudbasierten Dienste verstärkt.

Um die Konkurrenzfähigkeit der Leistungen der Gesellschaft zu sichern, bietet die Gesellschaft, gemeinsam mit ihren Partnern, einen Support für diese Dienste an.

Im Einzelnen sind hier Provisionierung und Roll-Out von cloudbasierten Telekommunikationsanlagen, Kundensupport bei Ersteinrichtung und 1st - 3rd Level Support anzuführen.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die Telekommunikationsbranche hat im vergangenen Jahr bedeutende Veränderungen und Entwicklungen durchlaufen, die sowohl durch die gesamtwirtschaftliche Lage als auch durch technologische Fortschritte und veränderte Verbrauchergewohnheiten beeinflusst wurden. Im Folgenden wird ein Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen Trends und ihre Auswirkungen auf die Telekommunikationsbranche gegeben.

Das Jahr war geprägt von einer sich erholenden globalen Wirtschaft nach den pandemiebedingten Rückschlägen der Vorjahre. Trotz der wirtschaftlichen Erholung standen viele Länder weiterhin vor Herausforderungen wie Lieferkettenstörungen, steigenden Rohstoffpreisen und Inflation. Diese Faktoren hatten auch Auswirkungen auf die Telekommunikationsbranche:

1. Inflation und Rohstoffpreise: Die steigenden Preise für Rohstoffe, insbesondere für Halbleiter, führten zu erhöhten Produktionskosten für Telekommunikationsgeräte und Infrastrukturkomponenten.

2. Lieferkettenprobleme: Verzögerungen und Engpässe in den globalen Lieferketten beeinträchtigten die Verfügbarkeit von Geräten und die Einführung neuer Technologien.

Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten waren daher einerseits bestimmt von der Notwendigkeit des Ausbaus digitaler Infrastrukturen, u.a. auch wegen der Corona-Pandemie, andererseits aber auch durch den russischen Angriffskriegs, der Immobilienkrise und damit verbunden der Rückgang der Bauwirtschaft.

Die Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung unterliegt unterschiedlichen Faktoren. Eine Fortdauer der Immobilienkrise, die hohen Energiepreise, ein Anstieg des Ölpreises und eine Verschlechterung an den Finanzmärkten gelten weiterhin als große Unsicherheit und birgt auch für Deutschland die größten Gefahren.

Entwicklung der Branche

Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete die Telekommunikationsbranche signifikante Wachstumsimpulse durch mehrere zentrale Trends:

1. 5G-Ausbau: Der Rollout von 5G-Netzen wurde weiter vorangetrieben, mit erheblichen Investitionen in die Infrastruktur. Dies trug zu einer Verbesserung der Netzqualität und höheren Datenübertragungsraten bei.

2. Home-Office und Remote-Arbeit: Die anhaltende Bedeutung von Home-Office-Lösungen und Remote-Arbeit erhöhte die Nachfrage nach zuverlässigen Breitbandverbindungen und mobilen Datendiensten.

3. Digitalisierung: Die fortschreitende Digitalisierung in verschiedenen Sektoren, einschließlich Gesundheitswesen, Bildung und Handel, schuf zusätzliche Nachfrage nach fortschrittlichen Telekommunikationslösungen und -diensten.

4. Konsolidierung: Es kam zu einer Reihe von Fusionen und Übernahmen innerhalb der Branche, um Marktanteile zu sichern und Synergien zu nutzen.

Die finanzielle Performance der Telekommunikationsunternehmen zeigte im letzten Jahr insgesamt positive Tendenzen:

1. Umsatzwachstum: Viele Unternehmen berichteten von einem Anstieg der Umsätze, getrieben durch die steigende Nachfrage nach Datendiensten und der Einführung neuer Technologien.

2. Investitionen: Es gab einen deutlichen Anstieg der Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur, insbesondere im Zusammenhang mit dem 5G-Ausbau.

3. Gewinnmargen: Trotz steigender Kosten aufgrund von Inflation und Lieferkettenproblemen konnten viele Unternehmen ihre Gewinnmargen durch Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen stabil halten.

Ausblick

Die Telekommunikationsbranche steht vor einem vielversprechenden Jahr, in dem die fortschreitende 5G-Implementierung und die steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen weitere Wachstumschancen bieten. Dennoch bleiben Herausforderungen wie die Bewältigung von Lieferkettenstörungen und die Anpassung an regulatorische Änderungen bestehen. Langfristig dürfte die Branche von der zunehmenden Vernetzung und der Digitalisierung profitieren.

Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr gekennzeichnet durch einen Umsatzrückgang von € 15.110.759,87 auf € 13.782.913,18. Der Jahresüberschuss hingegen reduzierte sich nur geringfügig von € 383.590,96 auf € 366.861,96.

Der Umsatzrückgang ist zurückzuführen auf die geringere Auftragsvergabe des Großkunden.

Damit konnte die positive Entwicklung der Gesellschaft in den letzten Jahren im Geschäftsjahr 2023 wegen der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und Wettbewerbssituation in der Branche einerseits und der Entwicklung des Großkunden andererseits nicht erfolgreich fortgesetzt werden.

Dennoch verlief das Geschäftsjahr, insbesondere auch wegen der stabilen Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr, zufriedenstellend.

Das Geschäftsjahr 2023 verlief für die Gesellschaft somit zufriedenstellend. Daher kann die Geschäftsentwicklung der SIT GmbH insgesamt als gut bezeichnet werden.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der SIT GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt stabil gezeigt.

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 13.782,913,18 EUR. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von 15.110.759,87 EUR ausgewiesen. Das entspricht einer Minderungsrate von 8,79 %.

Die Umsatzentwicklung ist insgesamt noch zufriedenstellend.

Die Entwicklung der Absatzmengen war durch ein geringeres Auftragsvolumen durch den Großkunden gekennzeichnet.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten im Berichtszeitraum um 1,69% auf € 6.808.544,40 gesunken. Dieser nur unwesentliche Rückgang der Personalkosten ist durch Gehaltserhöhung und Sonderzahlungen begründet.

Mit 113 Mitarbeitern per 31.12.2023 waren in unserem Unternehmen 18,7 % weniger Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt.

Durchschnittlich waren im Berichtszeitraum 122 Mitarbeiter beschäftiget. Die Leistung pro Beschäftigtem erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 108.710,50 EUR um rd. 3,9 % auf 112.974,69 EUR.

Die Entwicklung der Beschaffungsmarktpreise im Bereich Dienstleistung, Personal und Soziales war durch einen erheblichen Anstieg gekennzeichnet.

Gegenüber dem Vorjahr sank das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um € 32.848,09 auf € 532.621,03

Die Abschreibungen sind mit T€ 71,8 leicht gestiegen (Vorjahr T€ 63,9)

Die bezogenen Leistungen betragen im Berichtsjahr T€ 4.464 und somit, bezogen auf die Gesamtleistung 32,4 %. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 1.007 und somit 7,3 % der Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen, überwiegend im Bereich der Fremdarbeiten und der Fremdleistungen, um insgesamt T€ 316 verringert.

2. Finanzlage

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum 206.770,27 EUR (Vorjahr: 152.019,05 EUR).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 19.950,79 (Vorjahr: -112.195,55 EUR).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut.

Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter positiv entwickelt.

Die Gesellschaft rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von SIT GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 2.638,5 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (2.782,9 TEUR) um 5,2 % verringert.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 4,7 %.

Das Sachanlagevermögen verringert sich um 64,3 TEUR.

Das Umlaufvermögen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verringert sich um 295 TEUR.

Die flüssigen Mittel umfassen 42,3 % und sind im Vergleich zum Vorjahr auf € 1.117,3 TEUR.

Die Liquiditätslage des Unternehmens war daher im gesamten Berichtsjahr gesichert.

Der Umsatzrückgang hat auch die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 240,30 TEUR auf 1.097,9 TEUR zur Folge.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 366,8 TEUR auf 1.698,1 TEUR.

Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 64,4 %.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr (572,5 TEUR) auf € 273,0 TEUR gesunken. Im Wesentlichen betrifft das den Bereich Rückstellung für Steuern und Personalkosten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 693 TEUR auf 463,7 TEUR gesunken.

Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 9,5 % auf 203,7 TEUR. Im Wesentlichen ergibt sich der Gesamtwert aus Lohn-, Kirchen- und Umsatzsteuer.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

Kennzahlen zur Vermögenslage

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Bilanzsumme 2.638,5 2.782,9
- Eigenkapital 1.698,1 1.331,2
- Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 1.117,3 890,9
Nettoverschuldung - 176,9 560,7

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2024 ein gegenüber dem Vorjahr rückläufiges Ergebnis. Dies liegt einerseits darin begründet, dass einerseits eine Sättigung am Markt erreichet ist und andererseits derzeit kein großer Veränderungswille des Netzbetreibers für den wir tätig sind erkennbar ist. Es fehlt aber auch eine marktgetriebene Entwicklung, die durch investitionsfreundliche, gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen abgesichert ist. Dies wirkt sich auch auf unsere Geschäftslage aus.

Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir daher einen Umsatzrückgang mit unserem Großkunden von rd.

28 % mit unserem Großkunden gegenüber dem Vorjahr.

Die Umsatzentwicklung der ersten sechs Monaten des Jahres 2024 verlief bereits rückläufig.

Dennoch rechnen wir durch die Übernahme von Sonderprojekten mit einer ausgelasteten Beschäftigung in den nächsten Monaten, da die bisher angefallenen Überstunden wegfallen und dadurch zur Normalbeschäftigung zurückgekehrt werden kann.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage spiegelt einerseits das Wachstum und andererseits die Stabilität der Gesellschaft wieder. So verfügt die Gesellschaft über eine gleichbleibend gute Liquidität, eine gleichbleibende Vermögensstruktur und keine notwendigerweise hohen Investitionen. Insbesondere verfügt die Gesellschaft über eigens ausgebildetes Fachpersonal.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Aus heutiger Sicht erscheint die Prognose eines Wachstums des Informations- und Telekommunikationsmarktes realistisch. Dennoch rechnen wir mit einer rückläufigen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft, da der Netzbetreiber für den wir tätig sind, derzeit zurückhaltend in der Projektvergabe ist. Entsprechende Gegenmaßnahmen wurden von unser Seite bereits eingeleitet

Mit Datum vom 1. Dezember 2021 trat das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz in Kraft. Das Ziel der Bundesregierung ist der Ausbau eines schnellen und flächendeckenden Gigabitnetzes

Am 4. Mai 2022 hat das Bundeskabinett mit der Telekommunikationsmindestversorgungsverordnung (TKMV) die Basisversorgung zur Absicherung der digitalen Teilhabe konkretisiert und damit das individuelle Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten ausgestaltet.

Durch diese Gesetzgebung wird deutlich, dass ein großer Bedarf besteht. Der Staat fordert und fördert einen schnellen Ausbau. Hierin liegt das entsprechende Potential des Wachstums für den Informations- und Telekommunikationsmarkt.

Die Gesellschaft sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt. Eine Sicherung der Geschäftsfelder erreichen wir derzeit durch Gespräche mit unserem Großkunden über die Verlängerung der Wertschöpfungskette durch Übernahme weiterer Tätigkeiten. Dem stetig zunehmenden Wettbewerb auf dem Markt der Informations- und Telekommunikation schenkt die SIT GmbH hohe Aufmerksamkeit, um durch planmäßiges Handeln diesem Wettbewerb gerecht zu werden. Das Ziel der Gesellschaft ist für die nächsten Jahre ein organisches Wachstum verbunden mit der Übernahme neuer Geschäftsfelder.

Obwohl sich die Gesellschaft stetig weiter entwickelt hat, rechnet die SIT GmbH aufgrund der derzeitigen konjunkturellen Lage nicht mit einem Umsatzzuwachs. Dies ist auch dem langsam fortschreitenden Ausbau der techn. Infrastruktur geschuldet.

Unter Berücksichtigung der vorgenannten Aspekte, der aktuellen Auftragslage und unter Beachtung des Vorsichtsprinzips planen wir in den kommenden 2 Jahre mit einem Gesamtumsatz von € 12.000.000 bei einem Ergebnis von € 290.000.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Auch das Jahr 2024 wird in jeder Hinsicht wieder ein Jahr mit großen Herausforderungen. Die sich noch immer bemerkbar machenden Auswirkungen der Pandemie, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie die damit verbundenen gestiegenen Energiekosten, die Immobilien- und Baukrise, die Inflationsängste und der fehlende Veränderungswille der Kunden, da dieser immer Investitionen verbunden ist, werden zu einem reduzierten Ergebnis führen.

Risikobericht

Risiken können infolge der Abhängigkeit von einem Großkunden und den damit verbundenen Vertragsverlängerungen bestehen.

Die für die SIT GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Die SIT GmbH fakturiert grundsätzlich in Euro. Es besteht daher für die Gesellschaft derzeit kein erhöhtes Risiko aus Währungsschwankungen.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die SIT GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung und einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise zu sehen, von dem auch der Großkunde der Gesellschaft betroffen ist. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Personalrisiken

Die SIT GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Durch den derzeit noch andauernden Arbeitnehmermarkt, ist dieses Personal nicht ständig verfügbar. Dieser Umstand führt dazu, dass in diesem Bereich ungelernte Arbeitnehmer eingestellt werden und betriebsintern ausgebildet werden müssen.

Vor allem in den Bereichen Network Engineering und Field Service besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal. Dieser Umstand erfordert unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Aus- und Weiterbildung für bestehende Mitarbeiter. Hierdurch wird die fachliche Kompetenz des Personals gesichert.

Chancenbericht

Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, können aber auch eine Chance für das Unternehmen sein. So bietet sich durch die Großkundenabhängigkeit, die auch umgekehrt wirkt, die Chance, dass bei steigender Auftragslage die SIT GmbH davon profitiert, da es nur wenige spezialisierte Mitbewerber gibt.

Deutschland ist auf dem Weg zur digitalen Transformation und benötigt dringend Gigabitnetze. Diese Entwicklung gelingt nur mit den regionalen Netzbetreibern als Treiber des Glasfaserausbaus. Nach Meinung von Experten gelingt ein BIP-Zuwachs von 0,6 - 1,2 Mrd. € bei Steigerung der Glasfaserpenetration um einen Prozentpunkt. Durch die Zusammenarbeit mit einem Netzbetreiber profitiert die SIT GmbH von diesem "digitalen Wandel"

Als weitere Chance für die zukünftige Entwicklung sehen wir die umsatz- und rentabilitätsverbessernde Ergänzung der eigenen Kernaktivität durch cloudbasierte Telefonie und somit die Verlängerung der Wertschöpfungskette für das Unternehmen. Auch sehen wir eine weitere Chance im Bereich telekommunikationsnaher Dienstleistungen. Hier sind wir bereits mit potenziellen Auftraggebern im Gespräch

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Grundsätzlich sieht sich die Gesellschaft gut gerüstet, aufgrund der bestehenden Auftrags- und Vermögenslage und des stetig wachsenden Informations- und Telekommunikationsmarktes.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist auch in den kommenden Geschäftsjahren grundsätzlich mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft zu rechnen.

 

Düsseldorf, den 17. Juli 2024

gez. Klaus Sommer, Geschäftsführer

gez. Jürgen Schroeder, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 123.526,00 199.148,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.785,00 29.164,00
II. Sachanlagen 105.741,00 169.984,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.741,00 169.984,00
B. Umlaufvermögen 2.467.922,88 2.525.145,47
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.350.658,46 1.634.242,11
1. Forderungen gegen Gesellschafter 133.280,21 154.450,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 133.280,21 154.450,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.217.378,25 1.479.791,65
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.117.264,42 890.903,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.099,40 58.575,89
Summe Aktiva 2.638.548,28 2.782.869,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.698.121,23 1.331.259,27
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.306.259,27 922.668,31
III. Jahresüberschuss 366.861,96 383.590,96
B. Rückstellungen 273.004,29 572.520,06
C. Verbindlichkeiten 667.422,76 879.090,03
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 667.422,76 879.090,03
Summe Passiva 2.638.548,28 2.782.869,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.586.152,46 10.070.522,89
2. Personalaufwand 6.808.544,40 6.925.697,60
a) Löhne und Gehälter 5.733.383,48 5.816.007,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.075.160,92 1.109.690,37
davon für Altersversorgung 29.659,55 17.777,75
3. Abschreibungen 71.796,60 63.970,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 71.796,60 63.970,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.169.705,14 2.504.763,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.829,91 1.510,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.109,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 165.759,07 181.878,16
8. Ergebnis nach Steuern 375.177,16 392.613,86
9. sonstige Steuern 8.315,20 9.022,90
10. Jahresüberschuss 366.861,96 383.590,96

Anhang zum 31. Dezember 2023

der SIT GmbH Vertrieb und Service von Telekommunikationstechnik, Friedrichstr. 103 40217 Düsseldorf

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Betrag
in EUR
2023 2022
Bilanzsumme 2.638.548,28 2.782.869,36
Umsatzerlöse 13.782.913,18 15.110.759,87
Anzahl der Arbeitnehmer 122 139

Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff HGB aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SIT GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Düsseldorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Düsseldorf
Register-Nr.: 47312

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nur nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmten mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn Sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 250,00 EUR und bis zu 800,00 EUR werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auslösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022
EUR
Stand zum 31.12.2023
EUR
Anderung ggü. d. Vorjahr
in TEUR
Sonstige Rückstellungen
Urlaubsrückstellung 227.457,15 140.095,94 87,36
Rückstellung für Personalkosten 132.364,91 71.230,35 61,13
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 16.978,00 16.978,00 0,00
Sonstige Rückstellungen 0,00 6.950,00 -6,95
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 40.000,00 37.750,00 2,25
Rückstellungen gesamt 416.800,06 273.004,29 143,80

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 463.687,64 463.687,64 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 203.735,12 203.735,12 0,00
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 692.973,80 692.973,80 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 186.116,23 186.116,23 0,00

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 375.663,81 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen die monatlich kündbare Miete der Büroräume, die Kfz-Leasingverträge und jährlich kündbare Dienstleistungsverträge.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 9
Angestellte 109
leitende Angestellte 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 122
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 120
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an:

Jürgen Schroeder ausgeübter Beruf: Telekommunikationstechniker
Klaus Sommer ausgeübter Beruf: Telekommunikationstechniker

Bezüglich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 154.450,46
Rückzahlungen im Berichtsjahr 26.000,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 4.829,75
= neuer Kreditbestand 133.280,21

Es handelt sich um ein Kontokorrent-Darlehen, dessen Obergrenze auf 200.000,00 EUR festgelegt wurde.

Der jeweilige Schuldsaldo wird mit einem Zinssatz verzinst, der 1 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank liegt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Düsseldorf, den 17.07.2024

gez. Klaus Sommer, Geschäftsführer

gez. Jürgen Schroeder, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

SIT GmbH Vertrieb und Service von Telekommunikationstechnik, Düsseldorf

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.527,11 0,00 0,00 85.527,11
85.527,11 0,00 0,00 85.527,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 85.527,11 0,00 0,00 85.527,11
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.163,16 9.654,60 48.623,93 280.193,83
Summe Sachanlagen 319.163,16 9.654,60 48.623,93 280.193,83
Summe Anlagevermögen 404.690,27 9.654,60 48.623,93 365.720,94
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.363,11 11.379,00 0,00 67.742,11 17.785,00
56.363,11 11.379,00 0,00 67.742,11 17.785,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 56.363,11 11.379,00 0,00 67.742,11 17.785,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 149.179,16 60.417,60 35.143,93 174.452,83 105.741,00
Summe Sachanlagen 149.179,16 60.417,60 35.143,93 174.452,83 105.741,00
Summe Anlagevermögen 205.542,27 71.796,60 35.143,93 242.194,94 123.526,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die SIT GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SIT GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIT GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 17. Juli 2024

RevisionConsult GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Katja Schenk, Wirtschaftsprüferin

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