Herstellung von Metallkonstruktionen
Nattermann Verwaltungs GmbH
Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Krause seit 9.11.2025 | Prokura |
Heidrun Irschik-Hadjieff seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Peter Dr. Naumann seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Isabelle Rauh seit 29.10.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nattermann Verwaltungs GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nattermann Verwaltungs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nattermann Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nattermann Verwaltungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in der Anlage zum Bestätigungsvermerk genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in der Anlage genannten Bestandteile des Lageberichtes. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 11. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Christian Baur, Wirtschaftsprüfer Thomas Winderlich, Wirtschaftsprüfer Anlage zum Bestätigungsvermerk: Nicht in die inhaltliche Prüfung einbezogene Bestandteile des Lageberichts Die nachfolgend aufgeführten lageberichtsfremden Angaben, die zu den "Sonstigen Informationen" zählen, haben wir nicht inhaltlich geprüft. Lageberichtsfremde Angaben im Lagebericht sind Angaben, die weder nach §§ 289 bis 289f HGB vorgeschrieben, noch von DRS 20 gefordert sind.
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeines Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie das Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung angewendet. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going- Concern) aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie davon-Vermerke ebenfalls in diesem Anhang gesondert gemacht worden. Angaben zur Identifikation Der Sitz der Nattermann Verwaltungs GmbH ist Frankfurt am Main. Handelsregister ist Buchstabe B des Amtsgerichts Frankfurt am Main und die Nummer der Firma ist 95390. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bilanziert, soweit ihnen nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist, der sich aus einem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ergibt. Die Forderungen sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Es mussten keine Wertkorrekturen vorgenommen werden. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Latente Steuern werden aufgrund der steuerlichen Organschaft auf Ebene der Gesellschaft nicht erfasst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen am Bilanzstichtag wie im Vorjahr folgendes Unternehmen (Angaben nach lokalem Bilanzierungsrecht):
Der Bilanzansatz für die Anteile an verbundenen Unternehmen ist unverändert zum Vorjahr (TEUR 240). Die kumulierten Abschreibungen betragen EUR 0. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 42.316, Vorjahr TEUR 35.921) resultieren aus Lizenzerlösen (TEUR 8.063, Vorjahr TEUR 10.158) gegenüber der SIP SCS, Paris, Frankreich sowie aus Cash-Pool-Forderungen (TEUR 34.253, Vorjahr TEUR 25.762). Durch Vertrag war die Gesellschaft seit 4. Februar 2013 an den Cash-Pool der Hoechst GmbH, Frankfurt am Main, angeschlossen. Mit Wirkung vom 14. Januar 2019 ist die Sanofi S.A., Paris, Frankreich europaweite Cash-Pool-Führerin. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Umsatzsteuer-Forderungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestanden, wie im Vorjahr, zum Jahresende nicht. Eigenkapital Die Anteile am gezeichneten Kapital wurden am 31. Dezember 2023 zu 100% von der A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main, gehalten. Rückstellungen Rückstellungen wurden für Jahresabschlusskosten gebildet (TEUR 7, Vorjahr TEUR 12). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 0) und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr TEUR 1.744) resultieren aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.140) resultieren aus der Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschafter haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse bestehen, wie im Vorjahr, ausschließlich aus Lizenzerlösen mit der SIP SCS, Paris, Frankreich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 17, Vorjahr TEUR 14) sind im Wesentlichen Aufwendungen für den Jahresabschluss (TEUR 17, Vorjahr TEUR 12). Durch Gewinnausschüttung der Beteiligungsgesellschaft wurden im Berichtsjahr Erträge aus Beteiligungen gegenüber verbundenen Unternehmen vereinnahmt (TEUR 7.200, Vorjahr TEUR 0). Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages werden an die Muttergesellschaft A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main, TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.410) abgeführt. Die Zinserträge (TEUR 981, Vorjahr TEUR 56) wurden gegenüber verbundenen Unternehmen erzielt und resultieren aus der Verzinsung der Cash-Pool-Forderung. Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft fallen bei der Gesellschaft keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an, da das erwirtschaftete und abzuführende Ergebnis von der Organträgerin zu versteuern ist. Aufgrund dieser Besonderheiten der Organgesellschaft wird zur Vermeidung sonst möglicher Missverständnisse gem. § 265 Abs. 6 HGB darauf verzichtet, in der GuV die Zwischensumme "Ergebnis nach Steuern" auszuweisen. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 keine Mitarbeiter. Außerbilanzielle Geschäfte liegen nicht vor. Es bestanden keine Haftungsverhältnisse zum Jahresende. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Jahresende nicht. Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar werden im Konzernabschluss der Sanofi S.A., Paris, Frankreich, veröffentlicht. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. Geschäftsführung: Frau Andrea Lesemann, Dreieich, seit 01.09.2023 Ausgeübte Funktion: kaufmännische Leitung Herr Marcus Lueger, München, bis 31.08.2023 Ausgeübte Funktion: kaufmännische Leitung Frau Dr. Theresa von Fugler, Neu-Isenburg Ausgeübte Funktion: kaufmännische Leitung Die Geschäftsführerinnen und der Geschäftsführer sind für alle Geschäftsbelange gleichermaßen zuständig. Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft. Konzernverhältnisse Die Nattermann Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, ist ein Tochterunternehmen der A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main, welche wiederum ein Tochterunternehmen der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, ist. Darüber hinaus besteht über die A. Nattermann & Cie. GmbH und deren Muttergesellschaft eine Unternehmensverbindung mit der Sanofi S.A., Paris, Frankreich, in deren Konzernabschluss der Jahresabschluss der Nattermann Verwaltungs GmbH einbezogen wird. Die Sanofi S.A., Paris, Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Offenlegung des Konzernabschlusses der Sanofi S.A. erfolgt im Greffe du Tribunal de Commerce, Paris, Frankreich.
Frankfurt am Main, den 11. April 2024 Dr. Theresa von Fugler, Geschäftsführerin Andrea Lesemann, Geschäftsführerin Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die am 7. Dezember 2012 gegründete Nattermann Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main (die Gesellschaft, die Berichtsgesellschaft, NVG), ist als eine hundertprozentige Tochter der A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main (Nattermann), ein Unternehmen der Sanofi-Gruppe. Die NVG führt ihr Ergebnis an die Nattermann ab. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und eine ertragsteuerliche Organschaft. Zudem hat die NVG mittels eines vergütungsfreien Lizenzvertrages mit der Nattermann diverse CHC-Produkte ("Consumer Health Care") einlizensiert. Durch Einlagen der NVG in die Konzerngesellschaft SIP SCS, Paris, Frankreich (SIP SCS), von TEUR 240 ist die NVG an der SIP SCS zu 24,0 % beteiligt. Die NVG hat im Berichtsjahr als Geschäftsaktivität überwiegend Lizenzerlöse von der SIP SCS erwirtschaftet. Die Erlöse werden aus der Auslizenzierung von CHC-Produkten an die SIP SCS generiert. Die NVG hat einen neuen Lizenzvertrag im Jahr 2017 mit der SIP SCS abgeschlossen, nachdem der ursprüngliche Lizenzvertrag zum 31. Dezember 2016 gekündigt wurde. Der seit 2017 bestehende Lizenzvertrag hat sich zu unveränderten Konditionen um ein weiteres Jahr verlängert. Wirtschaftliches Umfeld Nachdem sich die COVID-19-Pandemie mittlerweile größtenteils aus der Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit verabschiedet und erneut in Kombination mit einer starken Erkältungswelle viele Erkrankungsfälle verursacht hat, aber keine große Verunsicherung mehr hervorruft, sind es andere Themen die Politik und Bevölkerung eher beschäftigen. Der Ukrainekrieg dauert weiter an. Die daraus entstandene Energiekrise wurde zwar in der Akutphase bewältigt, aber die mittel- und langfristigen Herausforderungen sind damit nicht vom Tisch. 1 Während die Industrie von multiplen Krisen - einer schwächelnden Weltwirtschaft, Inflation, Rohstoffpreissprüngen, Lieferengpässen sowie den Auswirkungen des Russland-Ukrainekriegs, der Energiekrise und des Fachkräftemangels - betroffen ist, steigt die Regulierungsdichte in der Branche. Für Unternehmen am Standort Deutschland wird es immer schwieriger, die jährlich wachsende Zahl an Aufgaben und Ausgaben zu refinanzieren. 2 Wenngleich die pharmazeutische Industrie in Deutschland über verschiedene Herstellerabschläge bis zum Jahresende 2023 voraussichtlich fast 9,7 Mrd. EUR zur Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (entspricht einem Anstieg von rund 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) leistete 3 , ist dennoch offensichtlich, dass sich die Ausgaben- und Verteilungsdiskussion im deutschen Gesundheitssystem absehbar weiter zuspitzen wird 4.
1 BPI Bundesverband der Pharmazeutischen
Industrie e.V., Pharmadaten 2023
s1 Laut dem IQVIA Marktbericht verbuchte der Pharma-Gesamtmarkt (Apotheke und Klinik) in im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von 5,7% 5 (Vorjahr: 5,4% 6 ). Die Menge der an Patient*innen abgegebenen Zähleinheiten (Anzahl Kapseln, Hübe, Portionsbeutel, etc.) beläuft sich auf insgesamt rund 100 Mrd. Zähleinheiten im Wert von fast 60 Mrd. EUR 7 S (Vorjahr: ca. 102 Mrd. Zähleinheiten im Wert von rund 56,5 Mrd. EUR 8 ). Die Umsatzentwicklung im Apothekenmarkt im Jahr 2023 resultiert mit einer Zuwachsrate von ca. 1,9% g auf 47,5 Mrd. EUR 9 , dem im Klinikmarkt ein Anstieg von ca. 24% auf 12,3 Mrd. EUR d gegenübersteht. Um den mittel- und langfristigen Herausforderungen, denen sich die pharmazeutische Industrie gegenübergestellt sieht, adäquat zu begegnen, benötigt sie dringend verlässliche und auskömmliche Rahmenbedingungen sowie ein attraktives Umfeld für Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion. Dafür braucht es eine gut durchdachte, wirksame und langfristige Pharmastrategie, deren Ziel es sein muss, ein anreizorientiertes Umfeld für Forschung, Innovationen und Investitionen sowie auskömmliche Marktbedingungen zu schaffen. 10 Das Bundeskabinett hat infolgedessen am 13. Dezember 2023 sein Strategiepapier zur "Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Pharmabereich in Deutschland" veröffentlicht. 11 Diese Handlungskonzepte beinhalten in acht Kapiteln folgende bedeutende Maßnahmen zur Stärkung und zum Ausbau des Innovations- und Produktionsstandortes Deutschland: 12
2 BPI Bundesverband der Pharmazeutischen
Industrie e.V.,
https://www.presseportal.de/pm/21085/5675856
Ziel dieser Nationalen Pharmastrategie ist es, dass die Rahmenbedingungen für eine starke, nachhaltige und international wettbewerbsfähige Pharmaindustrie insbesondere in Deutschland und auch in der Europäischen Union (EU) verbessert werden. Die Bundesregierung wird die hier vorgelegte Strategie auch mit den Partnern auf der EU-Ebene aufnehmen und einen Pfad zur Umsetzung konkreter Maßnahmen definieren. Zentraler Standortfaktor für neue Investitionen sind verlässliche Rahmenbedingungen und damit vorhersehbare Marktgegebenheiten. Nur so werden pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen ihre Investitionen in innovative Forschung, Entwicklung und Produktion in Deutschland tätigen. 13 Ertragslage der Gesellschaft Die Lizenzerlöse, als bedeutsamster finanzieller Indikator, sind an den Umsatz von auslizenzierten Produkten der Konzern-Vertriebsgesellschaften gekoppelt. Die Lizenzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 462 auf TEUR 33.636 reduziert. [In einem insgesamt weiterhin schwierigen Umfeld ist der Umsatz im Berichtsjahr damit weiterhin als positiv zu bewerten.] Insgesamt hat sich das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung um TEUR 7.660 gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Beteiligungserträge von TEUR 7.200 verbessert. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Gewinnausschüttung der SIP SCS (Vorjahr TEUR 0). Die NVG führt ihren Gewinn im Rahmen des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft ab. Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.140). Die Veränderung zum Vorjahr beruht im Wesentlichen auf den geringfügig gesunkenen Lizenzerlösen bei einem Anstieg der Erträge aus Beteiligungen. Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen, da die Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 17 (Vorjahr TEUR 14) und bestanden aus Jahresabschlusskosten. Im Geschäftsjahr 2023 entstanden aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Nattermann keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Der Gewinn in Höhe von TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.140) wird an die Nattermann abgeführt. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.397 auf TEUR 42.558 gestiegen. Das liegt auf der Aktivseite im Wesentlichen an einer höheren Cash-Pool-Forderung (TEUR 34.253, Vorjahr TEUR 25.762) und gegenläufig geringeren Forderungen aus Lizenzerlösen (TEUR 8.063, Vorjahr TEUR 10.158) gegen verbundene Unternehmen. Die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 6.397 beruht auf der Passivseite im Wesentlichen auf den höheren Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter über TEUR 41.800 aus Ergebnisabführung (Vorjahr TEUR 34.140). Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Finanzlage Insgesamt stellt sich die Finanz- und Liquiditätslage stabil dar. Das Unternehmen ist in den konzernweiten Cash-Pool eingebunden und finanziert sich ausschließlich hierüber. Es unterliegt dabei den im Konzern festgelegten Strategien. Bedingt durch die Einbindung in den Sanofi Konzern Cash-Pool ist die Finanzlage der NVG durch die bestehenden konzerninternen Finanzierungsbeziehungen und -möglichkeiten geprägt. Die Finanzlage ist daher gesichert und geordnet. Beteiligungen Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an der SIP SCS von 24,00 %. Wechselkurse Mögliche Wechselkursrisiken aus Fremdwährungsgeschäften werden zentral vom Konzern über die Einbindung in den Cash-Pool des Sanofi Konzern abgesichert. Im Jahr 2023 wurden keine Fremdwährungsgeschäfte durchgeführt. Personal, Soziales Die Gesellschaft beschäftigt derzeit keine Mitarbeiter. Unfallschutz, Umweltschutz Aufgrund fehlender produzierender Tätigkeiten ist die Gesellschaft derzeit nicht an gesetzliche Verpflichtungen aus Umwelt- und Unfallschutz gebunden. Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist grundsätzlich in das konzernweite Risikomanagementsystem der Sanofi Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Geschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotenziale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. In enger Abstimmung innerhalb der Gesellschaft und in Abstimmung mit dem Sanofi Management erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikobereiche:
Die oben genannten Risikobereiche unterlagen auch im Berichtsjahr stetig einer Überwachung durch die verantwortlichen Organe der Gesellschaft sowie auch durch die Sanofi-Gruppe. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems. Wechselkursrisiken aus Fremdwährungsgeschäften werden grundsätzlich zentral vom Konzern durch Absicherungen durch die Cash-Pool-Leiterin Sanofi S.A., Paris, Frankreich, entgegengewirkt. Aufgrund ausschließlicher Vorgänge in Euro bestehen in diesem Bereich zurzeit keine Risiken. Zudem sieht die Gesellschaft durch Einbezug in den Cash- Pool keine Liquiditätsrisiken. Es besteht das Risiko, dass auf Lieferungen nach Russland Sanktionen auf von der Gesellschaft auslizensierte Produkte verhängt werden könnten. Dies würde sich auf die Lizenzerlöse nachteilig auswirken. Der Anteil der Lizenzerlöse aus Russland-Umsätzen beträgt im Jahr 2023 ca. EUR 3,4 Mio. Vorbehaltlich der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, sowie den vorgenannten Risiken, sieht die Geschäftsführung zurzeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Chancen und Ausblick auf die künftige Entwicklung Im Berichtsjahr sind konservative Annahmen hinsichtlich einer leicht rückläufigen Umsatz- und Ergebnissituation insbesondere aufgrund des andauernden Russland-Ukraine-Krieges nicht eingetroffen. Während die Lizenzerlöse auf Vorjahresniveau liegen, hat sich die Ergebnissituation aufgrund der Gewinnausschüttung der SIP SCS erheblich verbessert. Da sich der Lizenzvertrag zu unveränderten Konditionen verlängert hat, plant die Gesellschaft aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Russland-Ukraine-Krise, und der daraus assoziierten Energiekrise, mit einer leicht rückläufigen Umsatz- und Ergebnissituation im Jahr 2024. Aufgrund der Einbindung in den Sanofi-Konzern ist die Finanzlage der NVG durch die bestehenden konzerninternen Finanzierungsbeziehungen und -möglichkeiten auch weiterhin gesichert und geordnet.
Frankfurt am Main, den 11. April 2024 Nattermann Verwaltungs GmbH Dr. Theresa von Fugler, Geschäftsführerin Andrea Lesemann, Geschäftsführerin |
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