Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 95390
Eingetragen
14.12.2012
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und AltenpflegebedarfHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
ist die Ein- und Auslizensierung von Patent- , Marken- und Zulassungsrechten und/oder Know How für pharmazeutische Produkte und deren Vertrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Melanie Krause
seit 9.11.2025
Prokura
Geschäftsführer
Peter Dr. Naumann
seit 12.2.2025
Geschäftsführer
Isabelle Rauh
seit 29.10.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nattermann Verwaltungs GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nattermann Verwaltungs GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nattermann Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nattermann Verwaltungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die in der Anlage zum Bestätigungsvermerk genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu den in der Anlage genannten Bestandteilen des Lageberichts ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in der Anlage genannten Bestandteile des Lageberichtes.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 11. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Baur, Wirtschaftsprüfer

Thomas Winderlich, Wirtschaftsprüfer

Anlage zum Bestätigungsvermerk:

Nicht in die inhaltliche Prüfung einbezogene Bestandteile des Lageberichts

Die nachfolgend aufgeführten lageberichtsfremden Angaben, die zu den "Sonstigen Informationen" zählen, haben wir nicht inhaltlich geprüft. Lageberichtsfremde Angaben im Lagebericht sind Angaben, die weder nach §§ 289 bis 289f HGB vorgeschrieben, noch von DRS 20 gefordert sind.

Die im Abschnitt "Ertragslage der Gesellschaft" des Lageberichts enthaltene, kursiv gedruckte und in Klammern eingerückte Formulierung: "In einem insgesamt weiterhin schwierigen Umfeld ist der Umsatz im Berichtsjahr damit weiterhin als positiv zu bewerten.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 240.365,00 240.365,00
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.316.438,90 35.920.629,67
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.383,20 0,00
42.317.822,10 35.920.629,67
42.558.187,10 36.160.994,67

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 240.000,00 240.000,00
265.000,00 265.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 6.720,00 12.000,00
. C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.707,61 44,41
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 477.591,73 1.743.541,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 41.800.167,76 34.140.409,26
42.286.467,10 35.883.994,67
42.558.187,10 36.160.994,67

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 33.636.080,00 34.098.061,00
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -16.862,52 -13.712,05
33.619.217,48 34.084.348,95
3. Erträge aus Beteiligungen 7.200.000,00 0,00
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 980.950,28 56.060,31
8.180.950,28 56.060,31
41.800.167,76 34.140.409,26
5. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -41.800.167,76 -34.140.409,26
6. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeines

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie das Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung angewendet. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going- Concern) aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie davon-Vermerke ebenfalls in diesem Anhang gesondert gemacht worden.

Angaben zur Identifikation

Der Sitz der Nattermann Verwaltungs GmbH ist Frankfurt am Main. Handelsregister ist Buchstabe B des Amtsgerichts Frankfurt am Main und die Nummer der Firma ist 95390.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bilanziert, soweit ihnen nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist, der sich aus einem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ergibt.

Die Forderungen sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Es mussten keine Wertkorrekturen vorgenommen werden.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

Latente Steuern werden aufgrund der steuerlichen Organschaft auf Ebene der Gesellschaft nicht erfasst.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen am Bilanzstichtag wie im Vorjahr folgendes Unternehmen (Angaben nach lokalem Bilanzierungsrecht):

Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis
SIP SCS, Paris, Frankreich 1 24,00 % TEUR 22.003 TEUR 18.708

Der Bilanzansatz für die Anteile an verbundenen Unternehmen ist unverändert zum Vorjahr (TEUR 240). Die kumulierten Abschreibungen betragen EUR 0.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 42.316, Vorjahr TEUR 35.921) resultieren aus Lizenzerlösen (TEUR 8.063, Vorjahr TEUR 10.158) gegenüber der SIP SCS, Paris, Frankreich sowie aus Cash-Pool-Forderungen (TEUR 34.253, Vorjahr TEUR 25.762).

Durch Vertrag war die Gesellschaft seit 4. Februar 2013 an den Cash-Pool der Hoechst GmbH, Frankfurt am Main, angeschlossen. Mit Wirkung vom 14. Januar 2019 ist die Sanofi S.A., Paris, Frankreich europaweite Cash-Pool-Führerin.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

1 Gemäß vorläufigem Abschluss

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Umsatzsteuer-Forderungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter bestanden, wie im Vorjahr, zum Jahresende nicht.

Eigenkapital

Die Anteile am gezeichneten Kapital wurden am 31. Dezember 2023 zu 100% von der A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main, gehalten.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden für Jahresabschlusskosten gebildet (TEUR 7, Vorjahr TEUR 12).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 0) und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschafter

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr TEUR 1.744) resultieren aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.140) resultieren aus der Ergebnisabführung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschafter haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse bestehen, wie im Vorjahr, ausschließlich aus Lizenzerlösen mit der SIP SCS, Paris, Frankreich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 17, Vorjahr TEUR 14) sind im Wesentlichen Aufwendungen für den Jahresabschluss (TEUR 17, Vorjahr TEUR 12).

Durch Gewinnausschüttung der Beteiligungsgesellschaft wurden im Berichtsjahr Erträge aus Beteiligungen gegenüber verbundenen Unternehmen vereinnahmt (TEUR 7.200, Vorjahr TEUR 0).

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages werden an die Muttergesellschaft A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main, TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.410) abgeführt.

Die Zinserträge (TEUR 981, Vorjahr TEUR 56) wurden gegenüber verbundenen Unternehmen erzielt und resultieren aus der Verzinsung der Cash-Pool-Forderung.

Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft fallen bei der Gesellschaft keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an, da das erwirtschaftete und abzuführende Ergebnis von der Organträgerin zu versteuern ist.

Aufgrund dieser Besonderheiten der Organgesellschaft wird zur Vermeidung sonst möglicher Missverständnisse gem. § 265 Abs. 6 HGB darauf verzichtet, in der GuV die Zwischensumme "Ergebnis nach Steuern" auszuweisen.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 keine Mitarbeiter.

Außerbilanzielle Geschäfte liegen nicht vor.

Es bestanden keine Haftungsverhältnisse zum Jahresende.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Jahresende nicht.

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar werden im Konzernabschluss der Sanofi S.A., Paris, Frankreich, veröffentlicht.

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.

Geschäftsführung:

Frau Andrea Lesemann, Dreieich, seit 01.09.2023

Ausgeübte Funktion: kaufmännische Leitung

Herr Marcus Lueger, München, bis 31.08.2023

Ausgeübte Funktion: kaufmännische Leitung

Frau Dr. Theresa von Fugler, Neu-Isenburg

Ausgeübte Funktion: kaufmännische Leitung

Die Geschäftsführerinnen und der Geschäftsführer sind für alle Geschäftsbelange gleichermaßen zuständig.

Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft.

Konzernverhältnisse

Die Nattermann Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, ist ein Tochterunternehmen der A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main, welche wiederum ein Tochterunternehmen der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, ist. Darüber hinaus besteht über die A. Nattermann & Cie. GmbH und deren Muttergesellschaft eine Unternehmensverbindung mit der Sanofi S.A., Paris, Frankreich, in deren Konzernabschluss der Jahresabschluss der Nattermann Verwaltungs GmbH einbezogen wird. Die Sanofi S.A., Paris, Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Offenlegung des Konzernabschlusses der Sanofi S.A. erfolgt im Greffe du Tribunal de Commerce, Paris, Frankreich.

 

Frankfurt am Main, den 11. April 2024

Dr. Theresa von Fugler, Geschäftsführerin

Andrea Lesemann, Geschäftsführerin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die am 7. Dezember 2012 gegründete Nattermann Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main (die Gesellschaft, die Berichtsgesellschaft, NVG), ist als eine hundertprozentige Tochter der A. Nattermann & Cie. GmbH, Frankfurt am Main (Nattermann), ein Unternehmen der Sanofi-Gruppe. Die NVG führt ihr Ergebnis an die Nattermann ab. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und eine ertragsteuerliche Organschaft. Zudem hat die NVG mittels eines vergütungsfreien Lizenzvertrages mit der Nattermann diverse CHC-Produkte ("Consumer Health Care") einlizensiert.

Durch Einlagen der NVG in die Konzerngesellschaft SIP SCS, Paris, Frankreich (SIP SCS), von TEUR 240 ist die NVG an der SIP SCS zu 24,0 % beteiligt.

Die NVG hat im Berichtsjahr als Geschäftsaktivität überwiegend Lizenzerlöse von der SIP SCS erwirtschaftet. Die Erlöse werden aus der Auslizenzierung von CHC-Produkten an die SIP SCS generiert. Die NVG hat einen neuen Lizenzvertrag im Jahr 2017 mit der SIP SCS abgeschlossen, nachdem der ursprüngliche Lizenzvertrag zum 31. Dezember 2016 gekündigt wurde.

Der seit 2017 bestehende Lizenzvertrag hat sich zu unveränderten Konditionen um ein weiteres Jahr verlängert.

Wirtschaftliches Umfeld

Nachdem sich die COVID-19-Pandemie mittlerweile größtenteils aus der Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit verabschiedet und erneut in Kombination mit einer starken Erkältungswelle viele Erkrankungsfälle verursacht hat, aber keine große Verunsicherung mehr hervorruft, sind es andere Themen die Politik und Bevölkerung eher beschäftigen. Der Ukrainekrieg dauert weiter an. Die daraus entstandene Energiekrise wurde zwar in der Akutphase bewältigt, aber die mittel- und langfristigen Herausforderungen sind damit nicht vom Tisch. 1 Während die Industrie von multiplen Krisen - einer schwächelnden Weltwirtschaft, Inflation, Rohstoffpreissprüngen, Lieferengpässen sowie den Auswirkungen des Russland-Ukrainekriegs, der Energiekrise und des Fachkräftemangels - betroffen ist, steigt die Regulierungsdichte in der Branche. Für Unternehmen am Standort Deutschland wird es immer schwieriger, die jährlich wachsende Zahl an Aufgaben und Ausgaben zu refinanzieren. 2 Wenngleich die pharmazeutische Industrie in Deutschland über verschiedene Herstellerabschläge bis zum Jahresende 2023 voraussichtlich fast 9,7 Mrd. EUR zur Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (entspricht einem Anstieg von rund 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) leistete 3 , ist dennoch offensichtlich, dass sich die Ausgaben- und Verteilungsdiskussion im deutschen Gesundheitssystem absehbar weiter zuspitzen wird 4.

1 BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V., Pharmadaten 2023

s1 Laut dem IQVIA Marktbericht verbuchte der Pharma-Gesamtmarkt (Apotheke und Klinik) in im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von 5,7% 5 (Vorjahr: 5,4% 6 ). Die Menge der an Patient*innen abgegebenen Zähleinheiten (Anzahl Kapseln, Hübe, Portionsbeutel, etc.) beläuft sich auf insgesamt rund 100 Mrd. Zähleinheiten im Wert von fast 60 Mrd. EUR 7 S (Vorjahr: ca. 102 Mrd. Zähleinheiten im Wert von rund 56,5 Mrd. EUR 8 ). Die Umsatzentwicklung im Apothekenmarkt im Jahr 2023 resultiert mit einer Zuwachsrate von ca. 1,9% g auf 47,5 Mrd. EUR 9 , dem im Klinikmarkt ein Anstieg von ca. 24% auf 12,3 Mrd. EUR d gegenübersteht.

Um den mittel- und langfristigen Herausforderungen, denen sich die pharmazeutische Industrie gegenübergestellt sieht, adäquat zu begegnen, benötigt sie dringend verlässliche und auskömmliche Rahmenbedingungen sowie ein attraktives Umfeld für Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion. Dafür braucht es eine gut durchdachte, wirksame und langfristige Pharmastrategie, deren Ziel es sein muss, ein anreizorientiertes Umfeld für Forschung, Innovationen und Investitionen sowie auskömmliche Marktbedingungen zu schaffen. 10 Das Bundeskabinett hat infolgedessen am 13. Dezember 2023 sein Strategiepapier zur "Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Pharmabereich in Deutschland" veröffentlicht. 11 Diese Handlungskonzepte beinhalten in acht Kapiteln folgende bedeutende Maßnahmen zur Stärkung und zum Ausbau des Innovations- und Produktionsstandortes Deutschland: 12

1.

Klinische Prüfungen von Humanarzneimitteln vereinfachen und beschleunigen

2.

Zulassungsbehörden stärken, Synergien bei Überwachungsbehörden schaffen

3.

Stärkere Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung vorantreiben

4.

Anreize zur Ansiedlung von Herstellungsstätten in der EU sowie Diversifizierung der Lieferketten

5.

Regulatorische Rahmenbedingungen schaffen, um EU-Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen

6.

Förderung von Innovations- und Forschungsprojekten

7.

GKV-Finanzstabilität (Arzneimittelversorgung)

8.

Ausblick: Weitere Entbürokratisierung, Best-Practice-Dialog

2 BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V., https://www.presseportal.de/pm/21085/5675856
3 BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V., https://www.presseportal.de/pm/21085/5675856
4 BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V., Pharmadaten 2023
5 IQVIA, Marktbericht 2023
6 IQVIA, Marktbericht 2022
7 IQVIA, Marktbericht 2023
8 IQVIA, Marktbericht 2022
9 IQVIA, Marktbericht 2023
10 https://www.bpi.de/pharmaindustrie/standort-deutschland/pharmastrategie
11 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/P/Pharmastrategie/
231213_Kabinett_Strategiepapier.pdf
12 https://www.bpi.de/pharmaindustrie/standort-deutschland/pharmastrategie

Ziel dieser Nationalen Pharmastrategie ist es, dass die Rahmenbedingungen für eine starke, nachhaltige und international wettbewerbsfähige Pharmaindustrie insbesondere in Deutschland und auch in der Europäischen Union (EU) verbessert werden. Die Bundesregierung wird die hier vorgelegte Strategie auch mit den Partnern auf der EU-Ebene aufnehmen und einen Pfad zur Umsetzung konkreter Maßnahmen definieren. Zentraler Standortfaktor für neue Investitionen sind verlässliche Rahmenbedingungen und damit vorhersehbare Marktgegebenheiten. Nur so werden pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen ihre Investitionen in innovative Forschung, Entwicklung und Produktion in Deutschland tätigen. 13

Ertragslage der Gesellschaft

Die Lizenzerlöse, als bedeutsamster finanzieller Indikator, sind an den Umsatz von auslizenzierten Produkten der Konzern-Vertriebsgesellschaften gekoppelt. Die Lizenzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 462 auf TEUR 33.636 reduziert. [In einem insgesamt weiterhin schwierigen Umfeld ist der Umsatz im Berichtsjahr damit weiterhin als positiv zu bewerten.]

Insgesamt hat sich das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung um TEUR 7.660 gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Beteiligungserträge von TEUR 7.200 verbessert. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Gewinnausschüttung der SIP SCS (Vorjahr TEUR 0). Die NVG führt ihren Gewinn im Rahmen des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft ab.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.140). Die Veränderung zum Vorjahr beruht im Wesentlichen auf den geringfügig gesunkenen Lizenzerlösen bei einem Anstieg der Erträge aus Beteiligungen.

Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen, da die Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt hat.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 17 (Vorjahr TEUR 14) und bestanden aus Jahresabschlusskosten.

13 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/P/Pharmastrategie/231213_Kabinett_ Strategiepapier.pdf

Im Geschäftsjahr 2023 entstanden aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Nattermann keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Der Gewinn in Höhe von TEUR 41.800 (Vorjahr TEUR 34.140) wird an die Nattermann abgeführt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.397 auf TEUR 42.558 gestiegen. Das liegt auf der Aktivseite im Wesentlichen an einer höheren Cash-Pool-Forderung (TEUR 34.253, Vorjahr TEUR 25.762) und gegenläufig geringeren Forderungen aus Lizenzerlösen (TEUR 8.063, Vorjahr TEUR 10.158) gegen verbundene Unternehmen.

Die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 6.397 beruht auf der Passivseite im Wesentlichen auf den höheren Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter über TEUR 41.800 aus Ergebnisabführung (Vorjahr TEUR 34.140).

Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 31. Dezember 2023 wie folgt dar:

Kapitalstruktur 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung zum Vorjahr
TEUR in % TEUR in % TEUR in %
Eigenkapital 265 0,62% 265 0,73% 0 0,00%
lang- und mittelfristiges Fremdkapital 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
kurzfristiges Fremdkapital 42.293 99,38% 35.896 99,27% 6.397 17,82%
Bilanzsumme 42.558 100,00% 36.161 100,00% 6.397 17,69%

Finanzlage

Insgesamt stellt sich die Finanz- und Liquiditätslage stabil dar. Das Unternehmen ist in den konzernweiten Cash-Pool eingebunden und finanziert sich ausschließlich hierüber. Es unterliegt dabei den im Konzern festgelegten Strategien. Bedingt durch die Einbindung in den Sanofi Konzern Cash-Pool ist die Finanzlage der NVG durch die bestehenden konzerninternen Finanzierungsbeziehungen und -möglichkeiten geprägt. Die Finanzlage ist daher gesichert und geordnet.

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an der SIP SCS von 24,00 %.

Wechselkurse

Mögliche Wechselkursrisiken aus Fremdwährungsgeschäften werden zentral vom Konzern über die Einbindung in den Cash-Pool des Sanofi Konzern abgesichert. Im Jahr 2023 wurden keine Fremdwährungsgeschäfte durchgeführt.

Personal, Soziales

Die Gesellschaft beschäftigt derzeit keine Mitarbeiter.

Unfallschutz, Umweltschutz

Aufgrund fehlender produzierender Tätigkeiten ist die Gesellschaft derzeit nicht an gesetzliche Verpflichtungen aus Umwelt- und Unfallschutz gebunden.

Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist grundsätzlich in das konzernweite Risikomanagementsystem der Sanofi Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Geschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotenziale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. In enger Abstimmung innerhalb der Gesellschaft und in Abstimmung mit dem Sanofi Management erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikobereiche:

Strategische Risiken

Mittelbares Marktrisiko

Politische/ rechtliche und gesellschaftliche Risiken

Die oben genannten Risikobereiche unterlagen auch im Berichtsjahr stetig einer Überwachung durch die verantwortlichen Organe der Gesellschaft sowie auch durch die Sanofi-Gruppe. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems.

Wechselkursrisiken aus Fremdwährungsgeschäften werden grundsätzlich zentral vom Konzern durch Absicherungen durch die Cash-Pool-Leiterin Sanofi S.A., Paris, Frankreich, entgegengewirkt. Aufgrund ausschließlicher Vorgänge in Euro bestehen in diesem Bereich zurzeit keine Risiken. Zudem sieht die Gesellschaft durch Einbezug in den Cash- Pool keine Liquiditätsrisiken.

Es besteht das Risiko, dass auf Lieferungen nach Russland Sanktionen auf von der Gesellschaft auslizensierte Produkte verhängt werden könnten. Dies würde sich auf die Lizenzerlöse nachteilig auswirken. Der Anteil der Lizenzerlöse aus Russland-Umsätzen beträgt im Jahr 2023 ca. EUR 3,4 Mio.

Vorbehaltlich der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, sowie den vorgenannten Risiken, sieht die Geschäftsführung zurzeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken.

Chancen und Ausblick auf die künftige Entwicklung

Im Berichtsjahr sind konservative Annahmen hinsichtlich einer leicht rückläufigen Umsatz- und Ergebnissituation insbesondere aufgrund des andauernden Russland-Ukraine-Krieges nicht eingetroffen. Während die Lizenzerlöse auf Vorjahresniveau liegen, hat sich die Ergebnissituation aufgrund der Gewinnausschüttung der SIP SCS erheblich verbessert.

Da sich der Lizenzvertrag zu unveränderten Konditionen verlängert hat, plant die Gesellschaft aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Russland-Ukraine-Krise, und der daraus assoziierten Energiekrise, mit einer leicht rückläufigen Umsatz- und Ergebnissituation im Jahr 2024.

Aufgrund der Einbindung in den Sanofi-Konzern ist die Finanzlage der NVG durch die bestehenden konzerninternen Finanzierungsbeziehungen und -möglichkeiten auch weiterhin gesichert und geordnet.

 

Frankfurt am Main, den 11. April 2024

Nattermann Verwaltungs GmbH

Dr. Theresa von Fugler, Geschäftsführerin

Andrea Lesemann, Geschäftsführerin

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