Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Udo Wendl seit 25.9.2003 | Geschäftsführer |
Gerit Wendl seit 25.9.2003 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 76.37% | |
G**** W**** | 23.63% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wendl GmbHMarkkleeberg OT WachauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wendl GmbH, MarkkleebergGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Handel mit Backwaren aller Art sowie der Betrieb von Bistros und Cafés. Der Vertrieb erfolgt in der Hauptsache über 48 Filialen und Wiederverkäufer. 2. Forschung und Entwicklung Ziel unserer Entwicklungstätigkeit sind innovative Produkte in den Produktgruppen Backwaren und Feinbackwaren, insbesondere Snack-Artikel und die Entwicklung veganer Produkte. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Situation auf dem Markt ist weiterhin geprägt durch eine fortschreitende Konzentration der Markteilnehmer. Handwerklich geführten Unternehmen fällt es schwieriger eine Nachfolge zu finden. Aus dieser Situation heraus findet eine Konzentration der Filialisten der Bäckereibetriebe und im LEH statt. Die angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt, die Schwierigkeiten, vorhandenes Personal zu binden und neue qualifizierte Arbeitskräfte zu akquirieren blieben unverändert. Der Konkurrenzkampf der Mitbewerber um qualifizierte Mitarbeiter ist branchenübergreifend im Raum Leipzig sehr groß, deshalb ist es weiterhin unser Ziel, eine für Arbeitnehmer attraktive Arbeitgebermarke zu werden. Im Jahr 2023 wurde die Leiharbeit wiederholt zu einem enormen Kostenfaktor. Aufgrund der großen Fluktuation von eigenen Arbeitskräften und einem höheren Krankenstand ist die Leiharbeit weiterhin ein fester Bestandteil unserer Personalplanung. Die Kosten für Leiharbeit sind gegenüber 2022 gestiegen. Bis September 2024 hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt etwas stabilisiert, so dass die Kosten für Leiharbeit gesenkt werden konnten. Eine Entspannung zeichnet sich aber nicht ab. Die Öffnungszeiten wurden auf Grund der Mitarbeitersituation in einigen Filialen angepasst. Der Aufbau der aktiven Personalpolitik - "Brotagonist 2025" - wird intern aktiv weitergeführt. Der Haustarifvertrag findet weiterhin gute Akzeptanz bei den Mitarbeitern. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir eine Steigerung des Umsatzes verzeichnen. Der Gesamtumsatz stieg im Jahr 2023 um 6,7 % gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr von 20.806 T€ auf 22.199 T€. Im Geschäftsjahr wurden die geplanten Investitionen umgesetzt. In der Produktion wurden im Januar 2023 eine neue Ofenanlage mit Fördersystem und im Februar 2023 eine neue Reinigungsanlage in Betrieb genommen. Im Bau befindet sich eine neue Mehlsiloanlage. Es wurden zwei neue Filialen, an attraktiven Standorten in Leipzig, eröffnet und drei Filialen umgebaut. Insgesamt belaufen sich die Investitionen in der Produktion auf 1.502 T€. Des Weiteren wurden 1.318 T€ in Ladeneinrichtungen investiert und 119 T€ für eine weitere Anlage als Anzahlung geleistet. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Die Umsätze in den Bistros und Cafés konnten im Jahr 2023 wieder gesteigert werden. Der Umsatz stieg in dieser Produktgruppe um 15,8 %, von 3.761 T€ in 2022 auf 4.355 T€ in 2023. Bei den Backwaren und Feinbackwaren stieg der Umsatz um 0,7 %, von 14.282 T€ in 2022 auf 14.378 T€ in 2023. Die Umsätze bei den Backwaren und Feinbackwaren für Lieferkunden konnten um 25,5 % gesteigert werden, von 627 T€ in 2022 auf 789 T€ in 2023. Das Rohergebnis erhöhte sich um 6,0 %. Die Personalkosten sind in 2023 um 588 T€ gestiegen. Die Kosten für Fremdleistungen (Leiharbeit, Zeitarbeit) stiegen um 39,1 % von 1.056 T€ in 2022 auf 1.470 T€ in 2023. Die Preise der Leiharbeitsfirmen sind durch die Erhöhung des Mindestlohns und die allgemeinen Preissteigerungen gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus den erheblichen Preissteigerungen bei den Kosten der Warenabgabe sowie allgemeinen Preisanpassungen in allen Bereichen. Das Geschäftsjahr wurde insgesamt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 85 T€ (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von 62 T€) abgeschlossen. b) Vermögens- und Finanzlage Unsere Vermögens- und Finanzlage ist in 2023 weiterhin solide aufgestellt. Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr auf 1.527 T€. Das Vorratsvermögen hat sich um 12,9 % verringert. Durch die Zugänge im Sachanlagevermögen von 1.790 T€ und Abschreibungen von 853 T€ im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr ist nunmehr ein Anlagevermögen von insgesamt 6.588 T€ neben den Ausleihungen von 480 T€ und sonstigen Finanzanlagen von 52 T€ vorhanden. Demgegenüber stehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 2.174 T€. Die Ausleihungen gegen den Gesellschafter von 407 T€ sind vertraglich vereinbarte Darlehen für den Neubau des Produktionsgebäudes, die bereits seit dem Jahr 2011 zurückgeführt werden. Ein weiteres Darlehen in Höhe von 73 T€ wurde im Geschäftsjahr für ein europäisches nahestehendes Unternehmen gewährt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 49 % (Vorjahr: 50 %). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmensführung diverse Kennzahlen heran. Monatlich erfolgt ein Soll/Ist-Abgleich zwischen Budget und Kostenrechnung. Weiterhin verfügt das Unternehmen über eine monatliche Liquiditätsplanung. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern, die im Rahmen einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung für die einzelnen Teilbereiche analysiert werden. III. Prognosebericht Bis September 2024 konnten wir eine Umsatzsteigerung von 1.178 T€ gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Die Energiekosten haben sich stabilisiert und konnten in 2023 gesenkt werden, diese Tendenz setzt sich auch in 2024 fort. Die Preise sind in einem marktüblichen Maß gestiegen. Durch die erneute Anpassung des Mindestlohnes, erfolgten entsprechende Preiserhöhungen. In den Sonntagsfilialen haben wir einen Preiszuschlag eingeführt, um die Sonntagszuschläge bei den Löhnen zu kompensieren. Wir rechnen bis zum Jahresende mit einer weiteren Umsatzsteigerung und einem positiven Jahresergebnis. Die Gastroumsätze sind gestiegen, hier setzen wir auf ein abwechslungsreiches Angebot und mehr vegane Produkte. Der Backwarenumsatz ist auf gleichbleibendem Niveau. Der Umsatz im KTK-Bereich ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 258 T€ gestiegen. Auf dem Arbeitsmarkt gibt es im Jahr 2024 keine Entspannung. Die Kosten für Leiharbeit sind leicht gesunken, was nur durch angepasste Öffnungszeiten in den Filialen erreicht werden konnte. Die Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden und langfristig zu binden, haben sich auch im Jahr 2024 fortgesetzt. Mit unserem Bildungsprogramm "Ab in die Backstube" stellen wir uns in Schulen und Vereinen vor, um junge Menschen für den Beruf des Bäckers zu begeistern und Nachwuchs zu generieren. Im laufenden Geschäftsjahr wurden in den Filialen Investitionen in drei neue Öfen und Kaffeemaschinen getätigt. Eine neue Filiale in Markranstädt wird zum Jahresende eröffnet. Die Siloanlage wurde weiter gebaut, konnte aber noch nicht fertig gestellt werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Durch Lieferengpässe und hohe Energiekosten bei den Lieferanten sind die Preise in fast allen Rohstoffgruppen Getreide, Saaten, Früchte (verarbeitet, TK), Molkereiprodukte gestiegen. Durch einen Lieferantenwechsel im Frischebereich (Obst und Gemüse) wurden die Kosten um 17 % gesenkt. Ab Oktober 2023, übergreifend in das Jahr 2024 konnte durch neue Kontrakte eine Reduzierung der Preise für Roggen- und Weizenmehl von 25 % erzielt werden, so dass wir bei dieser Produktgruppe eine Preissicherheit bis zum Sommer 2025 erreichen konnten. Die Preise der anderen Produktgruppen unterliegen erheblichen Schwankungen, so dass wir von unseren Lieferanten keine Preisgarantie erhalten können. Eine Entspannung auf dem Rohstoffmarkt zeichnet sich bislang nicht ab. Durch neue Verträge mit unserem Energieversorger werden die Kosten für Strom sinken. Unser Vertrag mit dem Gaslieferanten wird zum Ende des Jahres 2024 auslaufen, Angebote für einen neuen günstigeren Vertrag liegen bereits vor. Für 2024 rechnen wir, auf Grund der weiterhin schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt, wieder mit einer Erhöhung der Kosten für Fremdleistungen. Die Bindung von vorhandenem Personal und Akquise neuer Mitarbeiter bleibt weiter ein Schwerpunktthema. 2. Chancenbericht Unserer Meinung nach haben sich die Verzehrgewohnheiten geändert. Dies spiegelt sich im starken Umsatzwachstum der gesamten Gastrobereiche wider. Auf Grund steigender Löhne und Gehälter sowie der Sozialabgaben werden in 2024 und 2025 Preisanpassungen erfolgen. 3. Gesamtaussage Risiken für die zukünftige Entwicklung sehen wir weiterhin bei den Einkaufspreisen und Lohnkosten. In diesem Bereich gibt es keine signifikante Entspannung. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Die umgesetzten Kostenreduzierungen werden beibehalten und die Preise angepasst. Auf Basis der geplanten Maßnahmen gehen wir weiterhin von positiven Jahresergebnissen aus, der Fortbestand der Gesellschaft ist gesichert. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten gehören insbesondere Wertpapiere, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber dem Gesellschafter. Risiken aus Lieferungen und Leistungen bestehen nicht, da die Gesellschaft fast ausschließlich über Kassen direkt vereinnahmt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bedient. Die Fremdkapitalquote ist leicht gestiegen. Die Kapitalstruktur ist solide. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mit Lieferantenkrediten, über Kreditlinien und aus dem laufenden Cash-Flow. Langfristige Finanzierungen über Kreditinstitute dienen teilweise zur Finanzierung des Anlagevermögens. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken, wobei die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos verfügt die Gesellschaft über einen monatlich fortgeschriebenen Liquiditätsplan. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Wendl GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederungen sind unverändert zum Vorjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bewertet. Die Ausleihungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren mit dem vereinbarten Pensionsalter 67 ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzins bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung zum 31. Dezember 2023 verwendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
*) durchschnittlicher Marktzins der letzten 10 Jahre Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S. d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern, aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Der Betrag der Forderungen und ihre jeweiligen Restlaufzeiten sind aus der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen:
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Darlehensforderungen gegen Gesellschafter. Der Wert der Darlehensforderung beläuft sich auf TEUR 812 (Vorjahr: TEUR 812). Das Darlehen wurde am 3. Mai 2016 ausbezahlt, wird mit 1,5 % verzinst und hat eine Laufzeit von 10 Jahren. Aktive latente Steuern Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 31,93 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren ausschließlich aus Buchwertdifferenzen im Sachanlagevermögen, im Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen, passiven Rechnungsabgrenzungen und bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt entsprechend der Aktivierung latenter Steuern EUR 147.308,13. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Pensionsrückstellungen und Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Pensionsrückstellungen betragen nach Saldierung EUR 408.940,27. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit sind im Personalaufwand ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren gegenüber dem Sieben-Jahres-Durchschnitt beträgt TEUR 26. Dieser Differenzbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Angaben zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten und deren jeweilige Restlaufzeiten sind aus der folgenden Aufstellung zu entnehmen:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 232.016,47 (Vorjahr: EUR 232.016,47). Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Sonstige bedeutsame finanzielle Verpflichtungen
Erläuterung von außergewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen Das Rohergebnis enthält neben bezogenen Leistungen für Fremdpersonal, welche im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.470 (Vorjahr: TEUR 1.056) anfielen, Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 123. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Von den durchschnittlich 405 Beschäftigten waren 144 Vollzeit- und 120 Teilzeitbeschäftigte (ohne geringfügig Beschäftigte). Namen und Bezüge der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Udo Wendl, Bäckermeister, Brandis OT Waldsteinberg, geführt. Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen und auf eine Angabe verzichtet. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/ § 264c Abs. 1 HGB)
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 85.366,05 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Markkleeberg, den 18. November 2024 gez. Udo Wendl Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Wendl GmbH, Markkleeberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wendl GmbH, Markkleeberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wendl GmbH, Markkleeberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, 18. November 2024 Muth
& Reich GmbH
Muth, Wirtschaftsprüfer Reich, Wirtschaftsprüfer |
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