Beteiligungsgesellschaften
aqua signal Aktiengesellschaft
Von-Thünen-Straße 12, 28307 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Glißmann seit 5.3.2010 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
aqua signal AktiengesellschaftBremenKonzernabschluss und Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Konzernlagebericht und Lagebericht 2008Geschäftsentwicklungder aqua signal AG, Bremen1. Wirtschaftliche GrundlagenIn seiner 140-jährigen Geschichte hat sich die aqua signal Aktiengesellschaft von einem Leuchten- und Navigationslaternenhersteller zu einem Systempartner für °Licht an Bord" entwickelt. In all diesen Jahren hat aqua signal bewiesen, dass es sich an die Marktveränderungen in der Welt anpassen kann und neue Herausforderungen zur Stärkung des Unternehmens annimmt. Mit seinem Know-how und seiner Technologie hat aqua signal mit vielen innovativen Produkten und Leistungen Marktstandards gesetzt. Zur Kernkompetenz gehören die Konzeption und Fertigung von Beleuchtungssystemen, die Lichtberechnung, Planung und Auslegung von Systemsteuerungen sowie lichtübergreifende Lösungen für alle maritimen Anwendungen: von der Berufsschifffahrt über Kreuz-, Fähr- und Sportschifffahrt bis hin zu Marineschiffen und Bohrplattformen. Darüber hinaus entwickelt, konstruiert, produziert und vertreibt aqua signal Spezial leuchten und elektronische Erzeugnisse für Extremsituationen zu Land und zu Wasser Das Lieferprogramm umfasst derzeit ca. 17.000 Produkte. Sie finden in folgenden Bereichen, ihren Einsatz: Marktsegmente Berufsschifffahrt - Leuchten und Lichtsysteme aqua signal Produkte finden eine vielfältige Anwendung: von Strahlern, Leuchten für technische Außenbereiche über Spezialanwendungen über und unter Deck bis hin zu exklusiven Leuchten für Wohn- und Innenbereiche. Sie sind gleichermaßen auf Container-, Forschungs- und Kreuzfahrtschiffen, Fähren, Fischereifahrzeugen, Binnenschiffen und Schleppern einsetzbar. Yacht- und Sportbereich - Leuchten und Navigationslaternen aqua signal liefert für Segelschiffe und Yachten aller Größen sämtliche Lichtquellen, von dekorativer Innen- und Außenbeleuchtung bis hin zu technischen Navigationslaternen. Sonderschiffbau, Navy (Marine) Ein Feld extremer Ansprüche stellt der Sonderschiffbau dar. aqua signal liefert weltweit komplette lichttechnische Ausrüstungen sowohl für Forschungsschiffe als auch für Fischerei-, Umwelt- und Küstenschutz-, Seenotrettungs- und Unterwasserfahrzeuge. Off-Shore Besonders hohe Anforderungen an Qualität und Sicherheit in Hinblick auf die Beleuchtung werden bei den auf offener See stationierten Bohrinseln, Wohnmodulen, Hubschrauberlandeplätzen sowie bei den dort eingesetzten Versorgungsschiffen gestellt. Auch hier finden aqua signal Produkte ihren Einsatz. Windenergie Die Befeuerung von Windkraftanlagen hat für die aqua signal AG in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, was zu weiteren Produktentwicklungen für dieses Segment geführt hat. Die LED Technologie hat in diesem Segment Einzug gehalten. Vertrieb Die weltweit operierenden, festangestellten Vertriebsmitarbeiter werden von ca. 50 Auslandsvertretungen unterstützt. Der Exportanteil liegt derzeit bei rund 75 %. Die aqua signal AG liefert zum Teil direkt an die Werften weltweit oder an lokale Installateure/Distributoren. Produktion Die Produktionsanlagen befinden sich in Bremen und Teterow, wo für Produktion und Lagerung eine Fläche von insgesamt 11.100 qm genutzt wird. Das Werk Bremen versteht sich heute hauptsächlich als Know-how-Zentrum für Ingenieurleistungen und Elektronik. In Teterow wurde das Kompetenzzentrum für die Montagetätigkeiten aufgebaut. Der hohe Qualitätsstandard wird durch systematische Kontrollen, die bereits im Vorfeld der Produktion stattfinden, immer wieder überprüft und gesteigert. Alle im täglichen Gebrauch nur möglichen Einflüsse auf das Produkt, wie z. B. Salzwasser, Temperatur, Schock und Vibration, werden in dem mit speziellen Prüfanlagen ausgestatteten Labor simuliert. Ein ebenso hoher Maßstab wird bei den lichttechnischen Messungen angelegt. Das Unternehmen ist zudem nach DIN EN 150 9001:2000 zertifiziert. Gemäß Artikel 10 der EU-Richtlinie 94/9/EG ist die aqua signal Aktiengesellschaft seit dem 13. Dezember 2002 durch die .Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) auch hinsichtlich der beiden Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet des Explosionsschutzes ATEX zertifiziert ("atmosphère explosible"). Umfeld im Geschäftsjahr 2008 Im Berichtsjahr 2008 ergab sich eine leichte Erhöhung der Umsatzerlöse um EUR 0,5 Mio. im Konzern auf EUR 52,3 Mio. nach einem Wachstum über 20 % im Vorjahr. Der wirtschaftliche Schwerpunkt lag auch im Jahre 2008 im kommerziellen Schiffbau mit einem Umsatzvolumen von EUR 36,2 Mio. (Vorjahr EUR 36,7 Mio.). Der Kreuz Schifffahrtsbereich liegt mit EUR 4,6 Mio. Umsatz mit EUR 0,3 Mio, über Jahresniveau. Was den Absatz der aqua signal AG betrifft, konnten die Absatzziele nicht erreicht werden. Der Markt für Freizeitschifffahrt, auf dem wir auch mit der aqua signal Corporation vor treten sind, zeigte im 2. Halbjahr erste Auswirkungen der allgemeinen Wirtschaftskrise und sank auf EUR 6,3 Mio. Umsatz gegenüber EUR 7,4 Mio. im Vorjahr:- EUR 6,3 Mio. trug die aqua signal Corporation mit EUR 3,2 Mio. (USD 4,7 Mio.) bei. 2. ErtragslageDie Ertragslage der aqua signal AG hat sich wie folgt entwickelt: Die sonstigen betrieblichen Erträge der aqua signal AG sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.435 auf TEUR 3.781 gesunken. Ursächlich hierfür sind insbesondere die Verminderung der Erträge aus Weiterberechnungen um EUR 1,7 Mio. auf TEUR 3.601. Die Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) sank gegenüber dem Vorjahr um TEUR 621 auf TEUR 44.299. Der auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinn der Gesellschaft beträgt TEUR 5.281 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 3.169. Das Betriebsergebnis beträgt TEUR 3.222 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 2.083. Dafür maßgeblich entscheidend war bei gleichbleibendem Rohertrag eine Verminderung der betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen. Die Ertragslage des Konzerns hat sich in 2008 wie folgt entwickelt: Die sonstigen betrieblichen Erträge des Konzerns stiegen auf rd. TEUR 747 (Vorjahr: rund TEUR 451). Die Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) ist fast konstant bei TEUR 52.182 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 52.410. Die Materialaufwandsquote zur Betriebsleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) liegt im Konzern bei 48,8 % (Vorjahr: 52,7 %), wobei im Geschäftsjahr 2008 u. a. gesunkene Stahlpreise hierzu beitrugen. Die Personalkosten sind im Konzern um rd. TEUR 700 gestiegen und liegen in 2008 bei EUR 12 Mio. Die Mitarbeiterzahl im Konzern stieg von 309 Mitarbeitern im Vorjahr auf 311 Ende 2008, in der aqua Signal AG sank die Mitarbeiterzahl von 65 auf 58 Mitarbeiter zum Ende des Geschäftsjahres 2008. Die Aufwendungen für Abschreibungen im Konzern sind im Vergleich zum Vorjahr auf Grund der getätigten Investitionen auf TEUR 1.099 gesunken (Vorjahr: TEUR 1.268). Im Marketingbereich sind die Kosten auf TEUR 509 gestiegen (Vorjahr: TEUR 423). Auf Grund gesunkener Umsätze im asiatischen Bereich haben sich die Provisionskosten auf rd. EUR 1,4 Mio. vermindert (Vorjahr: EUR 1,9 Mio.). Eine gestiegene Reisetätigkeit zur Kundenbetreuung und Projektarbeit verursachte Reisekosten in Höhe von TEUR 615 (Vorjahr: TEUR 513). Rechts- und Beratungskosten sind von TEUR 96 auf TEUR 104 gestiegen, Kosten für Fremdreparaturen sind von TEUR 498 auf TEUR 381 gesunken. Kosten für Glamox Managementtätigkeiten liegen etwa konstant bei TEUR 1.367. Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 8,088 gesunken (Vorjahr: TEUR 8.345). Das Finanzergebnis konnte auf Grund eines verminderten Kreditvolumens von TEUR 602 auf TEUR 487 verbessert werden. Das zur Rücklagenbildung bzw. zur Abführung an den Alleinaktionär zur Verfügung stehende Ergebnis des Konzerns liegt bei rund EUR +5,3 Mio. (Vorjahr: EUR +3,2 Mio.). Der Jahresüberschuss beträgt ca. EUR 5,3 Mio. (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.). Auf Grund des am 30. Dezember 2002 im Handelsregister eingetragenen Gewinnabführungsvertrags wird nach evtl. Rücklagenbildung der Restbetrag an den Alleinaktionär GLAMOX LICHT GmbH überwiesen. Die Jahresbilanz schließt mit einem Bilanzgewinn von TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 131) ab. Die wesentlichen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt verändert: Im Konzern ist das Ergebnis vor Zinsen und vor Steuern vom Einkommen und Ertrag gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4.300) um TEUR 1.960 auf TEUR 6.260 angestiegen. Das gebundene Kapital als Saldo der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräte und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist mit TEUR 14.427 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 11.041 deutlich gestiegen. Ursachen sind Steigerungen im Bereich der Forderungen und Vorräte um je EUR 1,3 Mio. und gesunkene Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten. Bei der aqua signal AG hat sich das Ergebnis vor Zinsen von TEUR 3,617 um TEUR 2.026 auf TEUR 5.643 erhöht. Das gebundene Kapital der aqua signal AG ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.581) um TEUR 1.382 auf TEUR 6.963 gestiegen. Wesentlicher Hintergrund sind hier die um TEUR 1.392 auf TEUR 7.635 gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Investitioneninsgesamt sind im Konzern EUR 1,35 Mio. investiert worden, davon in der aqua signal AG rd. EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio., davon EUR 0,7 Mio. in Bremen). Die Investitionen in der aqua signal Teterow GmbH & Co. KG blieben ebenso konstant bei EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.). Weiterhin setzt die aqua signal auf Automation und RationalisIerung im Bereich der Investitionen. 4. Forschung und EntwicklungEntwicklung und Umweltsimulation bei der aqua signal AG beschränken sich nicht mehr nur noch auf den Schiffbau und die im Schiffsbetrieb herrschenden Umwelt bedingungen, sondern auch auf Gefahrfeuer für Windenergieanlagen (on-/off-shore). Zu den hier herrschenden Umweltbedingungen gehören z. B. Salzwasser, Vibration und Schock. Zählt man den Bereich Konstruktion hinzu, so liegt das Engagement bei ca. 4 % vom Umsatz. 5. Finanzlage/KapitalstrukturBei der aqua signal AG führte der gesunkene Finanzbedarf zu einer Verminderung der Bankverbindlichkeiten um TEUR 1.863 auf TEUR 5.505 zum Ende 2008. Die Struktur und Höhe der Bankkredite im Konzern hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten verminderten sich auf TEUR 3.315 (Vorjahr: TEUR 4.851). Die langfristigen Bankverbindlichkeiten verminderten sich auf Grund der planmäßigen Tilgung von TEUR 4.185 auf TEUR 3.975. 6. VermögenslageDie Bilanz der aqua signal AG hat sich in 2008 wie folgt entwickelt: Das Sachanlagevermögen veränderte sich von TEUR 4.412 in 2007 auf TEUR 4.642 in 2008. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 7.246 auf TEUR 7.711 ist sowohl auf den Lieferverkehr zwischen der aqua signal Teterow GmbH & Co. KG und der Gesellschaft sowie auf den auszuschüttenden Gewinn an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 5.281 zurückzuführen. Die Konzernbilanz hat sich in 2008 wie folgt entwickelt: Das Anlagevermögen erhöhte sich durch Investitionen auf TEUR 8.071 (Vorjahr: TEUR 7.823), die Vorräte stiegen auf TEUR 8.283 (Vorjahr: TEUR 7.016), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erreichten TEUR 7.814 (Vorjahr: TEUR 6.564). Die Summe der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstigen Vermögensgegenständen und Flüssigen Mitteln ist mit TEUR 1.978 (Vorjahr: TEUR 4.916) deutlich gesunken. Dies ist stichtagsbedingt auf geringere Flüssige Mittel mit TEUR 551 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 4.061 zurückzuführen. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 26.261 (Vorjahr: TEUR 26.390), das Eigenkapital stieg auf TEUR 8.130 (Vorjahr: TEUR 7.914). Die langfristigen Kredite betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.975 (Vorjahr: TEUR 4.185) und betreffen ausschließlich die aqua signaI AG, Bremen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken von EUR 2,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 1,8 Mio. in 2008. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen schlossen mit EUR 6,1 Mio. in 2008 (Vorjahr: EUR 4,1 Mio.). Die Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten stiegen in Summe auf TEUR 2.768 (Vorjahr: TEUR 2.478). 7. TochtergesellschaftenDie aqua signal Teterow GmbH & Co. KG, mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, beschäftigt Ende 2008 216 Mitarbeiter (Vorjahr: 231 Mitarbeiter) und führt neben sämtlichen Montagetätigkeiten für die aqua signal AG auf Grund der Umstrukturierung auch alle sonstigen Fertigungsarbeiten sowie alle logistischen Aktivitäten durch. Das Jahresergebnis aqua signal Corporation hat sich mit TEUR +8 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR +97 vermindert. 8. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungUnter Beachtung des KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich), welches ein Risikomanagementsystem vorsieht, praktiziert auch aqua Signal Risikovorbeugung. Finanzrisiko/-chance Im Berichtszeitraum zeigte sich eine deutlich zufriedenstellende Liquiditätslage auf Grund der bestehenden Ertragslage. Die Struktur der Fremdfinanzierung sichert langfristig die Mittelherkunft. Beschaffungsmarktrisiko/-chance Die Abhängigkeit gegenüber einzelnen Schwerpunktlieferanten wurde weiter verringert.Eine verstärkte Kooperation mit dem Einkauf des Mutterkonzerns zeigt erste positive Effekte. Weitere Ansatzpunkte sind in Arbeit. Die positive PreIsentwicklung an den Rohstoffmärkten führt zu Einsparungen im Stahl und Kunststoffbereich. Ein Fortdauern dieser Entwicklung ist vorerst nicht einschätzbar. Absatzmarktrisiko/-chance Durch den weiteren Ausbau der Werftkapazitäten in China und Korea wird die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Werften immer weiter eingeschränkt; trotz derzeit noch voller Auftragsbücher in Europa. Das ist für ein deutsches Unternehmen ein erheblicher Standortnachteil. Die aqua signal AG ist in vielen Marktsegmenten (Grube & Ferries, Handelsschifffahrt, Off-Shore, Navy, Sportboote, Windenergie) weltweit vertreten, so dass Einbrüche in anderen Segmenten zum Teil kompensiert werden können. 9. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung hat es nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht gegeben. 10. Zielsetzungen und AusblickGrößter Markt der aqua signal AG ist nach wie vor der europäische Schiffbaumarkt mit über 60 % vom Gesamtumsatz, Asien stagniert nach einen Anstieg im Vorjahr auf gleich hohem Niveau. Die Aussichten für 2009 sind geprägt von der globalen Wirtschaftskrise und wenig euphorisch. Die europäischen Werften müssen sich in den nächsten Jahren weiter im Weltschiffbaumarkt behaupten. Die asiatischen Werften nutzen ihre inzwischen erwachsene marktbeherrschende Stellung aus, um das Preisniveau des Schiffbaumarktes zu beeinflussen. Auf Grund derzeit noch gefüllter Auftragsbücher der Werften in Europa und auch in Asien wird für die Gesellschaft ein leichter Umsatzanstieg erwartet. Im Bereich der Sportschifffahrt rechnen wir nach dem Einbruch im 2. Halbjahr 2008 mit einer Stagnation des Marktes. Die Beschaffungsmarktseite nimmt an Bedeutung zu. Globaler Einkauf, auch in der GLAMOX-Gruppe gebündelt, wird unabdingbar in Zukunft. Insgesamt erwarten wir für 2009 einen niedrigeren Umsatz sowie ein vermindertes Ergebnis (vor Ergebnisabführung) als in 2008. Auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Gesamtsituation ist eine Prognose über das Jahr 2009 hinaus nicht möglich.
Bremen, 13. Februar 2009 Der Vorstand Bericht des AufsichtsratsIn den Sitzungen des Aufsichtsrats und aufgrund schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands haben wir uns über die Geschäftsentwicklung und die Ertragslage bei der Muttergesellschaft und den Beteiligungsfirmen unterrichten lassen. Wichtige Einzelvorgänge und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik sind mit dem Vorstand beraten worden. Die auf Grund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden vom Aufsichtsrat behandelt. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss und der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht für 2008 sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Prüfungsergebnis zu. Wir haben den Jahresabschluss und den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und den Lagebericht selbst geprüft und erheben nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfungen keine Einwendungen. Mit der Billigung durch uns sind der Jahresabschluss und der Konzernabschluss festgestellt. Für die im Geschäftsjahr 2008 geleistete Arbeit sprechen wir dem Vorstand und der Belegschaft besonderen Dank aus.
Bremen, 31.01.2009 Der Aufsichtsrat Jan Berner, Vorsitzender Bilanz zum 31. Dezember 2008aqua signal Aktiengesellschaft, BremenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008aqua signal Aktiengesellschaft, Bremen
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2008Aqua Signal Aktiengesellschaft, BremenAktiva
Konzern-Gewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008aqua signal Aktiengesellschaft, Bremen
Konzernkapitalflussrechnungaqua signal Aktiengesellschaft, Bremen
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel(in TEUR)aqua signal Aktiengesellschaft, Bremen
Konzernanhang und Anhang 2008Der Konzernanhang und der Anhang der aqua signal Aktiengesellschaft, Bremen, sind zusammengefasst, Konsolidierungskreis und KonzernabschlussstichtagIn den Konzernabschluss sind neben der aqua signal Aktiengesellschaft (im Folgenden "asAG") folgende 100 %ige Tochterunternehmen einbezogen worden:
Mit der aqua signal Teterow GmbH & Co. KG besteht seit dem 1. Januar 1992 ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag. Alle einbezogenen Unternehmen bilanzieren auf den 31. Dezember 2008. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und UmrechnungsmethodenDie Abschlüsse wurden einheitlich nach den bei der aqua signal Aktiengesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfolgt auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte bei der aqua signal Aktiengesellschaft mit dem Eigenkapital der Tochterunternehmen. Die dabei zum Zeitpunkt der erstmaligen Kosolidierung in 1989 entstandenen Unterschiedsbeträge wurden mit den Rücklagen verrechnet. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wird in Anlehnung an die AfA-Tabellen der Finanzbehörden festgelegt. Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich linear. Bis zum 31. Dezember 2007 werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2008 wird für bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung des Bestandes der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu durchschnittlichen Einkaufspreisen. Für ungängige Materialien werden in Abhängigkeit der realisierten Umsätze Abwertungssätze ermittelt. Bestände, mit denen seit einem Jahr keine Umsätze realisiert wurden, werden zu 100% abgeschrieben. Beim übrigen Umlaufvermögen wird erkennbaren Risiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; darüber hinaus findet das allgemeine Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Berücksichtigung. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Monatsmittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen am Bilanzstichtag wurden berücksichtigt. Im Rahmen der Konsolidierung erfolgt die Umrechnung der Bilanzwerte mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Mittelkurs am Bilanzstichtag. Die Aufwendungen und Erträge der ausländischen Tochtergesellschaft wurden zum Jahresmittelkurs umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt mit dem historischen Kurs. Die aus der Währungsumrechnung der Liefer- und Leistungsbeziehungen resultierenden Differenzen wurden entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften erfolgswirksam erfasst Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung des Stammkapitals und des Gewinnvortrags der aqua signal Corporation wurden ergebnisneutral in den Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung erfasst. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Anlage- und Umlaufvermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Aktivischer Ausgleichsposten für latente Steuern Die aktiven latenten Steuern im Konzernabschluss betreffen steuerliche Verlustvorträge sowie die Zwischenergebniseliminierung der amerikanischen Tochtergesellschaft. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2008 DEM 7.500.000,00 (EUR 3.834.689,11) und ist eingeteilt in 150.000 Inhaberaktien zu je DM 50,00 (EUR 25,56). 4. GewinnverwendungGemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 13. November 2002 wird der Jahresüberschuss der asAG von EUR 5.281.313,92 an die alleinige Aktionärin GLAMOX LICHT GmbH abgeführt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Gewährleistungen (TEUR 452, Konzern TEUR 637), Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 491, Konzern TEUR 960) und Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 348, Konzern TEUR 371). 6. Verbindlichkeiten Die Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus der folgenden Aufstellung: Gliederung der Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 4.350,0 (i, Vj. TEUR 2.249,7) auf die Alleingesellschafterin. Gliederung der Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 4.350,0 (i, Vj. TEUR 2.249,7) auf die Alleingesellschafterin. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenNicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf TEUR 60 (i. Vj. TEUR 60) bei der aqua signal AG und TEUR 158 (i. Vj, TEUR 178) im Konzern. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse gliedern sich nach geografischen Gebieten wie folgt:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen der asAG sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 160 (i. Vj. TEUR 36), aus Zahlungseingängen auf ausgebuchte Forderungen in Höhe von TEUR 8 (i. Vj. TEUR 19) und aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 5 (i. Vj, TEUR 0) enthalten. Im Konzern enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 221 (i. Vj. TEUR 63) und Erträge aus Zahlungseingängen auf ausgebuchte Forderungen in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 19). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 92 (i. Vj. TEUR 43) bei der asAG und im Konzern in Höhe von TEUR 184 (i. Vj. TEUR 43) periodenfremde Aufwendungen. Sonstige Angaben1. Die Gesamtbezüge für den Aufsichtsrat des Mutterunternehmens belaufen sich für das Geschäftsjahr 2008 bei der AG und im Konzern analog zum Vorjahr auf TEUR 1. 2. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer in der asAG und der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen (ohne den Vorstand bzw. der Geschäftsführung) betrug im Geschäftsjahr:
3. Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes der aqua signal AG, Bremen, entsprechend § 287 HOB ist gesondert aufgestellt. 4. Die GLAMOX LICHT GmbH, Bremen, ist mit 100 % am Grundkapital der aqua signal AG beteiligt. Unser Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Glamox ASA, Oslo/Norwegen, einbezogen. Der vorgenannte Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Organe des MutterunternehmensAufsichtsrat Vorsitzender: Jan Endre Berner, Asgardstrand/Norwegen (ab dem 11. Januar 2007) - Senior Vice President GLAMOX ASA, Oslo/Norwegen - Stellvertretender Vorsitzender: Borge Isaksen, Jessheim/Norwegen - Controller GLAMOX ASA, Oslo/Norwegen - Arbeitnehmervertreter: Walter Ganske, Bremen - Leiter des Einkaufs der aqua Signal Teterow GmbH & Co. KG, Bremen - Vorstand Dipl.-Wirtschafts-Ing. Rolf Wagenfeld, Bremen (alleiniger Vorstand) Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) zum 31, Dezember 2008 der aqua eignet AG, Bremen
Aufstellung des Antellsbesitzesaqua signal Aktiengesellschaft, Bremen
7 BestätigungsvermerkDie aqua signal Aktiengesellschaft, Bremen, hat als Mutterunternehmen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, gemäß § 298 Abs, 3 HGB den Konzernanhang und den Anhang des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens sowie gemäß 315 Abs. 3 HGB den Lagebericht und den Konzernlagebericht zusammenzufassen und den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gemeinsam offen zu legen. Dem Jahresabschluss, über dessen Prüfung wir gesondert berichten, sowie dem Konzernabschluss und dem zusammengefassten Lagebericht haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung der aqua signal Aktiengesellschaft, Bremen, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel-- und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt, Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die WürdIgung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bremen, den 13. Februar 2009 KPMG
Heuemann, Wirtschaftsprüfer Stang, Wirtschaftsprüferin |
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