Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 501225
Vorher
AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH
Eingetragen
7.3.2007
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
sind die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Teilen unter Einsatz der Zerspanungstechnik

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Anja Fischer
seit 16.5.2022
Prokura
Klaus Eichler
seit 11.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH
Germany
3.525.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH

Gera

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte   51.008,00 53.826,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 2.224.668,89   933.227,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.359.073,43   1.503.805,00
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 558.083,00   382.154,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 200.905,20   1.383.552,07
    8.342.730,52 4.202.738,96
    8.393.738,52 4.256.564,96
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe 959.121,35   787.016,65
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 145.905,04   198.857,17
3. Fertige Erzeugnisse 473.906,42   417.445,82
    1.578.932,81 1.403.319,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.374.135,37   697.693,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.031.763,67   1.056.297,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 233.274,73   373.717,42
    3.639.173,77 2.127.708,02
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   523,20 873.300,31
    5.218.629,78 4.404.327,97
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   5.770,03 12.177,88
    13.618.138,33 8.673.070,81

Passiva

     
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   3.525.000,00 3.525.000,00
II. Kapitalrücklage   1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag   1.921.193,90 1.405.122,42
IV. Jahresüberschuss   183.369,41 516.071,48
    6.629.563,31 6.446.193,90
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE   841.422,00 371.563,89
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 0,00   90.313,00
2. Sonstige Rückstellungen 319.070,70   392.307,12
    319.070,70 482.620,12
D. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.649.297,43   774.797,95
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 620.496,18   208.536,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 606.501,46   0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 951.787,25   389.358,10
‑ davon aus Steuern: EUR 49.435,99 (i.Vj.: EUR 47.990,08)      
‑ davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.770,49 (i.Vj.: EUR 6.369,51)      
    5.828.082,32 1.372.692,90
    13.618.138,33 8.673.070,81

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014

  2014
EUR
2013
EUR
1. Umsatzerlöse   11.052.069,42 10.910.108,71
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen   3.508,47 ‑117.117,82
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   4.775,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge   205.332,18 183.426,25
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe ‑3.275.712,25   ‑3.142.698,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen ‑1.094.930,70   ‑956.528,09
    ‑4.370.642,95 ‑4.099.226,71
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter ‑2.900.964,12   ‑2.849.380,69
b) Soziale Abgaben ‑567.645,15   ‑541.437,61
    ‑3.468.609,27 ‑3.390.818,30
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   ‑820.323,75 ‑900.245,56
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   ‑2.186.058,81 ‑1.821.056,49
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   31.763,67 29.923,99
‑ davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 31.763,67 (i.Vj: EUR 29.915,22)      
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   ‑144.913,39 ‑13.905,97
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   306.900,57 781.088,10
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   ‑115.509,55 ‑259.224,75
13. Sonstige Steuern   ‑8.021,61 ‑5.791,87
14. Jahresüberschuss   183.369,41 516.071,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH, Gera, zum 31. Dezember 2014 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung geltender Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Teilen für die Automobilindustrie unter Einsatz der Zerspanungstechnik.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Das Stammkapital beträgt 3.525.000 € und wird zum Bilanzstichtag zu 100 % von der SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH (im Folgenden auch "SAMAG" genannt) gehalten.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Für die Gesellschaft gelten gemäß § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Gemäß bzw. analog zu § 265 Abs. 5 und 6 HGB wurden einige Posten der Bilanz und Gewinn‑ und Verlustrechnung zwecks Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses hinzugefügt bzw. an ihren tatsächlichen Inhalt angepasst.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zum Bilanzstichtag mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB bewertet. Die Abschreibungen wurden anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Zugänge zum Anlagevermögen wurden im Wesentlichen zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bilanziert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens im Berichtsjahr wurden zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter/Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 150,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter/Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 € bis 1.000,00 € wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB.

Unfertige und fertige Erzeugnisse/ Leistungen wurden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 S. 2 HGB bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern durch die Fertigung verursacht, berücksichtigt wurden. Allgemeine Verwaltungskosten wurden nicht einbezogen. Das Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurde beachtet.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Sofern notwendig, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Erfassung weiterer Risiken wurden Pauschalwertberichtigungen von ca. 1 % auf den nicht einzelwertberichtigten Bestand der Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen direkt abgesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausgezahlte Beträge bzw. fällige Ausgaben, die gem. § 250 Abs. 1 HGB Aufwand für bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Wahlrecht zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde gemäß der HFA-Stellungnahme 1/1984 des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) gebildet. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt spiegelbildlich zu den vorgenommenen Abschreibungen der begünstigten Vermögensgegenstände entsprechend deren Nutzungsdauer.

Rückstellungen wurden gemäß des § 249 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger sind §§ 253 Abs. 1 S. 1, 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Forderungen in fremder Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 20 T€ (Vj. 6 T€) auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 1.000 T€ (Vj. 1.000 T€) ausgereichte Darlehen sowie in Höhe von 32 T€ (Vj. 55 T€) sonstige Vermögensgegenstände und stellen gleichzeitig Forderungen gegen die Gesellschafterin SAMAG dar.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus überzahlten Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 142 T€ (Vj. 29 T€), Stromsteuererstattungen in Höhe von 52 T€ (Vj. 49 T€) für 2014 sowie einen Investitionszuschuss in Höhe von 25 T€ (Vj. 266 T€). Die Stromsteuererstattungen stellen antizipative Forderungen dar.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften 123 T€ (Vj. 55 T€), Rückstellungen für Personal 90 T€ (Vj. 164 T€), Gewährleistungsrückstellungen 60 T€ (Vj. 44 T€), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 23 T€ (Vj. 105 T€) sowie übrige Rückstellungen 23 T€ (Vj. 24 T€).

Die Gewährleistungsrückstellung enthält pauschale Verpflichtungen in Höhe von 45 T€ (Vj. 44 T€). Die pauschal bewerteten Verpflichtungen werden in Höhe von ca. 0,4 % des Gesamtumsatzes bemessen. Darüber hinaus wurde eine kundenbezogene pauschale Verpflichtung in Höhe von 15 T€ (Vj. 0 T€) eingestellt.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten können dem in der Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe besichert. Es wurden folgende eigene Sicherheiten vereinbart:

- Grundschuld über 2.000 T€ auf das Gewerbeobjekt Hermsdorf 31a in Gera,

- Sicherungsübereignung der mitfinanzierten Maschinen und Anlagen,

- Raumsicherungsvertrag von Vorräten und

- Globalzession der Kundenforderungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 606 T€ (Vj. 0 T€) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin SAMAG in Höhe von 580 T€ (Vj. 0 T€), um sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SAMAG in Höhe von 23 T€ (Vj. 0 T€) und um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Schwestergesellschaft SAMAG Truck Components GmbH in Höhe von 3 T€ (Vj. 0 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeitenbeinhalten in Höhe von 761 T€ (Vj. 208 T€) Mietkaufverbindlichkeiten, deren Besicherung durch Sicherungsübereignung von Maschinen erfolgt ist.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden wie im Vorjahr ausschließlich im Inland realisiert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge mit 205 T€ (Vj. 183 T€) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von 95 T€ (Vj. 44 T€), Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 31 T€ (Vj. 16 T€), Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 17 T€ (Vj. 59 T€) und Erträge aus Versicherungsentschädigungen mit 20 T€ (Vj. 2 T€). In diesem Posten sind in Höhe von 4 T€ (Vj. 15 T€) Erträge enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

Aufgrund eines nicht mehr bzw. nur eingeschränkt nutzbaren Vermögensgegenstandes des Sachanlagevermögens war eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 90 (Vj. T€ 0) vorzunehmen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 2.186 T€ (Vj. 1.821 T€) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reparaturen/Instandhaltung in Höhe von 972 T€ (Vj. 793 T€), Aufwendungen für Zeitarbeiter 251 T€ (Vj. 169 T€) sowie Kosten der Warenabgabe von 146 T€ (Vj. 75 T€). In diesem Posten sind in Höhe von 6 T€ (Vj. 0 T€) Aufwendungen enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet zusammen mit verbundenen Unternehmen gesamtschuldnerisch für an die verbundenen Unternehmen ausgereichte Darlehen in Höhe eines Maximalbetrages von 6,0 Mio. €. Zum 31. Dezember 2014 haftet die Gesellschaft hierbei für Verbindlichkeiten i.H.v. T€ 661. Die Mithaftung erfolgt mittels Raumsicherungsvertrag von Vorräten und Globalzession von Kundenforderungen. Aufgrund des aktuellen Zahlungsverhaltens der verbundenen Unternehmen ist mit einer Inanspruchnahme aus der Mithaftung derzeit nicht zu verrechnen. Diese Sicherheiten dienen auch als Sicherung von weiteren Verbindlichkeiten der Gesellschafterin i.H.v. weiteren 6,0 Mio. €; jedoch im Nachrang zu den hier genannten Bankverbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen liegen wie folgt vor:

  Gesamtbetrag
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
T€
aus Miet- und Leasingverträgen 245 82 163
aus Wartungsverträgen 121 121 0
aus Lieferungs- und Leistungsverträgen 155 155 0
aus Managementvertrag 240 240 0
Summe 761 598 163

Die sonstige finanzielle Verpflichtung aus dem Managementvertrag besteht gegenüber der Gesellschafterin SAMAG.

Darüber hinaus bestanden zum 31. Dezember 2014 Bestellobligos in Höhe von 408 T€, von denen 85 T€ Investitionen zuzuordnen sind.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr 2014 an:

- Herr Roland Emig, Dipl.-Kaufmann, Ravensburg, als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer.

Er ist hauptberuflich als Geschäftsführer bei der SAMAG tätig. Geschäftsführerbezüge wurden im Geschäftsjahr nicht gezahlt.

Personal

Im Berichtsjahr 2014 waren durchschnittlich 110 Arbeitnehmer in der Gesellschaft tätig (Vj. 105). Davon waren 70 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 69) und 40 Angestellte (Vj. 36). Weiterhin waren 5 Auszubildende (Vj. 7) beschäftigt .

Einbeziehung in den Konzernabschluss

Die AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH, Gera, wird in den Konzernabschluss der Thüringer Industriebeteiligungs-GmbH & Co. KG, Erfurt, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Weiterhin wird die Gesellschaft in den freiwillig aufgestellten Teilkonzernabschluss der SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH, Saalfeld, einbezogen.

Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar für das Jahr 2014 beträgt 13,5 T€ und deckt ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen ab.

 

Gera, den 6. März 2015

AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH

Geschäftsführung

Roland Emig

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014

  Anschaffungs‑ und Herstellungskosten
  1. Jan. 2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 295.724,68 37.830,98 0,00 0,00 333.555,66
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 1.095.168,59 122.216,40 1.224.399,50 0,00 2.441.784,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.272.663,58 1.405.439,78 3.263.108,32 1.008.823,78 11.932.387,90
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 768.610,62 296.170,92 5.000,00 1.804,35 1.067.977,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.383.552,07 3.309.860,95 ‑4.492.507,82 0,00 200.905,20
  11.519.994,86 5.133.688,05 0,00 1.010.628,13 15.643.054,78
  11.815.719,54 5.171.519,03 0,00 1.010.628,13 15.976.610,44
  Abschreibungen
  1. Jan. 2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 241.898,68 40.648,98 0,00 282.547,66
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 161.940,70 55.174,90 0,00 217.115,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.768.858,58 599.828,67 795.372,78 6.573.314,47
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 386.456,62 124.671,20 1.233,63 509.894,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  7.317.255,90 779.674,77 796.606,41 7.300.324,26
  7.559.154,58 820.323,75 796.606,41 7.582.871,92
  Buchwerte
  31. Dez. 2014
EUR
31. Dez. 2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 51.008,00 53.826,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.224.668,89 933.227,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.359.073,43 1.503.805,00
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 558.083,00 382.154,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 200.905,20 1.383.552,07
  8.342.730,52 4.202.738,96
  8.393.738,52 4.256.564,96

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2014

    Davon mit einer Restlaufzeit
  Gesamtbetrag 31.12.2014
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.649.297,43 1.112.903,39 2.536.394,04 0,00
(Vorjahr) (774.797,95) (189.753,53) (585.044,42) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 620.496,18 620.496,18 0,00 0,00
(Vorjahr) (208.536,85) (208.536,85) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 606.501,46 606.501,46 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 951.787,25 363.994,93 547.912,14 39.880,18
(Vorjahr) (389.358,10) (243.732,43) (145.625,67) (0,00)
Summe 5.828.082,32 2.703.895,96 3.084.306,18 39.880,18
(Vorjahr) (1.372.692,90) (642.022,81) (730.670,09) (0,00)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Die AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH (im Folgenden "AGA"), ist eine 100 % Beteiligung der SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH, Saalfeld. In der Belieferung von Automobilherstellern und -zulieferern mit in Mittel- und Großserie hergestellten Präzisionsteilen ist AGA erfolgreich tätig. Vom Prototyp über Erstmuster bis in die Serie liefert AGA spanend bearbeitete Präzisionsartikel (Drehen, Fräsen, Räumen) mit teilweise funktionskritischen Merkmalen. Gefertigt wird auf Universalwerk-zeugmaschinen, teilweise auf verketteten Anlagen mit Automatisierung.

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Rahmenbedingungen und Unternehmensentwicklungen

Im Jahr 2014 ist laut BMWi die deutsche Wirtschaft im Durchschnitt relativ kräftig um 1,5 % gewachsen. Nach einer Stagnationsphase im zweiten und dritten Quartal war die Konjunktur wieder moderat aufwärts gerichtet. Die Stimmung in den Unternehmen hellte sich auf. Auftragseingänge, Umsätze und Produktion in der Industrie dürften im Jahresendquartal zugenommen haben. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich weiter positiv. Der Beschäftigungsaufbau setzte sich fort, die Arbeitslosigkeit ging im Trend zurück. Dies sorgte für steigende Einkommen und stützte den privaten Konsum. Damit verlief das Jahr 2014 in Zahlen besser als das Vorjahr. Insbesondere der gesunkene Ölpreis sorgte für eine Stimulation der Binnenkonjunktur. Dennoch waren auch in 2014 weiter die Auswirkungen der Strukturkrise der EU mit unverändert schleppend umgesetzten Reformen sowie internationale Krisen in einzelnen Segmenten der Gesamtwirtschaft zu spüren.

Die Anzahl der arbeitslosen Personen ist auf 2,90 Millionen gesunken (-52.000 Personen beziehungsweise 2 % gegenüber dem Vorjahr). Zusammen mit dem Jahr 2012 hat die Arbeitslosigkeit somit ihren niedrigsten Stand seit dem Jahr 1991 erreicht. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 6,7 %. Arbeitslose profitieren allerdings nur teilweise von dem Beschäftigungsaufbau, da ihre Profile in berufsfachlicher, qualifikatorischer und regionaler Hinsicht oftmals nur unzureichend zur Arbeitskräftenachfrage passen.

Im Jahresdurchschnitt sind die Investitionen im vergangenen Jahr um 3,1 % gewachsen. Allerdings neigten sie - trotz günstiger Fremd- und Innenfinanzierungsmöglichkeiten - in der zweiten Jahreshälfte zur Schwäche. Offensichtlich trugen hierzu Verunsicherungen vor dem Hintergrund geopolitischer Risiken bei wie auch die verhaltene weltwirtschaftliche Entwicklung. Die preisbereinigten Ausrüstungsinvestitionen stiegen um 3,7 % gegenüber dem Vorjahr deutlich an, nachdem sie in den beiden Jahren zuvor rückläufig waren.

Der deutsche Außenhandel gewann im Jahresverlauf trotz eines schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds etwas an Dynamik. Die Exporte legten gegenüber dem Vorjahr real um 3,7 % zu. Die Importe verzeichneten einen etwas geringeren Anstieg (+ 3,3 %). Somit fielen die Impulse vom Außenbeitrag - der Differenz zwischen Exporten und Importen - leicht positiv aus (+ 0,4 Prozentpunkte).

Der Leistungsbilanzüberschuss lag kumuliert über den Zeitraum Januar bis November 2014 bei 190,8 Mrd. € und damit 22,8 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Dies resultierte vor allem aus einem höheren Überschuss im Warenhandel. Dabei spielten insbesondere der niedrige Ölpreis und die Euroabwertung eine wichtige Rolle.

Die AGA liefert fast ausschließlich in den Bereich der Automobilindustrie, daher ist die Entwicklung des Absatzes von Kfz, insbesondere Fahrzeugen von Premiumherstellern, ausschlaggebend für die Chancen und die Entwicklung der Gesellschaft.

Die Automobilindustrie entwickelte sich in 2014 besser als in den Vorjahren. Im Gesamtjahr 2014 lagen die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa mit 12,1 Mio. Einheiten knapp 5 Prozent über dem Vorjahresniveau, nachdem der Markt in den vorangegangenen vier Jahren rückläufig war. Auch in Spanien war gegen Ende des Jahres ein positiver Trend der Neuzulassungen zu verzeichnen. Die beiden großen Märkte China und USA haben im Jahr 2014 allerdings alles dominiert. Gegenüber dem Vorjahr ist der Absatz dort um fast 3 Mio. Neuwagen gestiegen. Allein in China beträgt das Plus gut 2 Mio. Pkw. Für 2015 gehen die Offizellen des VDA davon aus, dass die Wachstumsraten in beiden Regionen in diesem Jahr jeweils etwas niedriger ausfallen werden als 2014. Dennoch: Auch 2015 werden der chinesische und der US-amerikanische Markt weiter zulegen. Für Westeuropa rechnet der VDA lediglich mit einem geringen Plus von 2 Prozent, die Entwicklung in den einzelnen EU-Staaten wird auch 2015 recht unterschiedlich sein.

Das Jahr 2014 war geprägt durch ein unerwartetes Abrufverhalten des Hauptkunden der AGA. Teilweise waren Fertigungsbereiche und Maschinengruppen (Drehen) sehr stark ausgelastet, so dass nur durch die Einführung "Rollierender Schichten" die Nachfrage der Kunden bedient werden konnte. Teilweise gingen Abrufe für Produktgruppen unerwartet deutlich zurück, so dass Leerkosten und Überkapazitäten entstanden. Insgesamt hat diese ungleiche Auslastung zu wesentlichen Produktivitätseinbußen geführt.

AGA hat zur Sicherung der weiteren Entwicklung über das Jahr 2014 hinaus Investitionen in Höhe von 5,2 Mio. € durchgeführt. Erst nach Serienanlauf wird ein relevanter Ergebnisbeitrag dieser Projekte erwartet. Die Neukundengewinnung mit dem Ziel, den prozentualen Anteil des Umsatzes mit dem derzeitigen Hauptkunden zu reduzieren, hat sich als schwieriger erwiesen, als im Rahmen der Planung angenommen. Das Verhalten des Managements der AGA in den Zeiten der Zugehörigkeit zu der ZF Friedrichshafen AG (ZF) hat teilweise Beziehungen zu Altkunden massiv beeinträchtigt, so dass durch die Vertriebsmannschaft erst langsam wieder Vertrauen in eine Zusammenarbeit geschaffen werden muss. Darüber hinaus wurden weitere mögliche Kunden adressiert, um das Portfolio weiter auszuweiten. Erste interessante Aufträge von Neukunden konnten gewonnen werden, weitere Projekte sind in Bearbeitung.

In der Gesamtbetrachtung des Jahres 2014 hat dies zu einem Geschäftsverlauf unter den Erwartungen geführt. Im Vergleich zu 2013 wurde zwar ein um 1,3 % leicht höherer Umsatz - neben Liquidität und den Abrufzahlen der bedeutendste finanzielle Leistungsindikator - erreicht, der Planansatz aber um 4,8 % unterschritten. Die Umsatzrendite - im Verhältnis zum Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - betrug in 2014 2,8 % und ist im Vergleich zu 2013 (7,2 %) deutlich schwächer ausgefallen. Neben den bereits erwähnten Effekten aus der Produktivität wirkten weitere Themen ergebnisbelastend. Diese werden unter dem nachfolgenden Punkt "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" näher dargestellt.

Zur Ergebnisverbesserung wurden verschiedene Maßnahmen, u. a. auch im Bereich der Artikelstruktur vorbereitet und befinden sich in Umsetzung (z.B. Stilllegung und Abbau der erweiterten Deckellinie etc.). Mit dem Hauptkunden wurden mögliche Lösungsansätze besprochen.

Die Produktivitätskennzahl "Gesamtleistung im Verhältnis zu den produktiven Arbeitsstunden" hat sich im Vergleich zum Vorjahr (98 €/h) auf rd. 102 €/h (um 4,1 %) erhöht. Diese Erhöhung korreliert mit der Steigerung der Gesamtleistung zum Vorjahr.

Der Krankenstand - unser wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator - ist trotz weiterer Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen und befindet sich ggü. Plan auf einem zu hohen Niveau. Dies hat zwangsläufig einen negativen Ergebniseffekt - unter anderem durch den Einsatz von Zeitarbeitnehmern - zur Folge. So lagen in 2014 die Kosten für Zeitarbeitnehmer um 120 T€ über Plan.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

    2014 2013 2012 2011
Umsatzerlöse T€ 11.052 10.910 11.275 12.036
Gesamtleistung (GL) T€ 11.061 10.793 11.628 11.938
Materialaufwand T€ 4.371 4.099 4.501 4.541
in % zur GL   39,5 38,0 38,7 38,0

Die Entwicklung der Gesamtleistung entspricht annähernd dem Verlauf der Umsatzentwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine Steigerung der Gesamtleistung um 2,5 % zu verzeichnen. Im Vergleich zur Planung wurde die Gesamtleistung um 566 T€ unterschritten. Der Zielumsatz mit Neukunden bzw. Neuartikeln konnte in 2014 noch nicht erreicht werden, da die Hindernisse aus ZF Zeiten (Investitionsstau) zunächst beseitigt werden mussten. Der in dieser Höhe fehlende Umsatz wurde zu ca. 60 % durch Mehrumsatz im CDC-Bereich kompensiert. Das neue OEM - Projekt trug bereits mit 100 T€ Mehrumsatz ggü. Plan ebenfalls zur Kompensation bei.

Der Materialaufwand ist im Verhältnis zur Gesamtleistung erwartungsgemäß (gem. Plan) zum Vorjahr gestiegen. Dabei bildete die Strompreiserhöhung für 2014 die Hauptkomponente. Darüber hinaus haben sich Versuchsteile und Prototypen für die neuen Projekte im Materialpreis niedergeschlagen. Es handelt sich um ein komplett anderes Teilespektrum, als bisher gefertigt wurde.

Ertragslage

    2014 2013 2012 2011
Umsatzerlöse T€ 11.052 10.910 11.275 12.036
Gesamtleistung inkl. sonstige betr. Erträge T€ 11.266 10.976 11.969 12.049
EBITDA T€ 1.240 1.665 2.191 2.431
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit T€ 307 781 1.056 1.239
Umsatzrendite* % 2,8 7,2 9,4 10,3
Leistungsrendite* % 2,7 7,2 9,1 10,4

* im Verhältnis zum Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit 507 T€ geplant. Beendet wurde das Jahr mit 307 T€ (-200 T€). Vom Verlauf der Gesamtleistung abgesehen wirken folgende wesentliche Sachverhalte negativ auf die Rendite:

- Die Kosten der Instandhaltung waren um 180 T€ höher als geplant. Ursache ist das relativ hohe Durchschnittsalter der Maschinen in Verbindung mit fehlender vorbeugender Instandhaltung bei durchgängigem 3-Schichtbetrieb zu Zeiten des Altgesellschafters. Dieses "Erbe" wird die Firma auch in 2015 noch begleiten.

- Die Unterauslastung und daraus folgenden Leerkosten bei einer Teilefamilie hat zu einer Rückstellungsanpassung i.H.v. 68 T€ geführt. Auf den speziell artikelgebundenen Maschinenpark wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 90 T€ vorgenommen.

- Es wurden mehr Zeitarbeitskräfte benötigt, als geplant. Der höhere Krankenstand und eine Langzeiterkrankungen von durchschnittlich 4 Mitarbeitern löste den Bedarf aus (120 T€ Mehrbelastung).

Kompensiert wurde der negative Renditeverlauf einerseits durch im Vergleich zum Plan niedrigere Materialkosten in Höhe von 271 T€ sowie niedrigere planmäßige Abschreibungen. Der Investitionsverlauf und der damit verbundene Abschreibungsbeginn erfolgte gegenüber der konservativen Planung verzögert. Somit wurde die geplante Abschreibung mit 107 T€ unterschritten (inkl. außerplanmäßige Abschreibung). Ergänzend wirkte der geringere Zinsaufwand im Vergleich zum Plan um 145 T€, da sich die Kreditinanspruchnahme verschoben hat.

Finanz- und Liquiditätslage

2014
T€
2013
T€
Jahresüberschuss 183 516
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 820 900
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -164 52
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -95 -44
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -5 -7
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -1.681 -479
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) 1.594 224
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 653 1.162
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 219 59
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -5.134 -1.465
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -38 -11
+ Einzahlung auf ausgereichte sonstige Darlehen 0 500
- Auszahlungen aus der Ausreichung sonstiger Darlehen 0 -1.000
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.953 -1.917
+ Einzahlung aus Eigenkapitalzuführung 0 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankverbindlichkeiten 3.695 775
- Auszahlungen zur Tilgung von Bankverbindlichkeiten -820 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von sonstigen Darlehen 764 0
- Auszahlungen zur Tilgung von sonstigen Darlehen -210 -59
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.428 716
= Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel -872 -39
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 873 912
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1 873
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
+ Kasse 1 1
+ Bankbestände 0 872
  1 873

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 509 T€ reduziert. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus dem um 333 T€ niedrigeren Jahresüberschuss und der Abnahme der Rückstellungen in Höhe von 164 T€. Die hohe Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich aus der Umstellung des Zahlungszieles durch den Hauptkunden von durchschnittlich 28 Tagen auf 60 Tage Zahlungsziel. Die Zunahme der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Anschaffung von Maschinen durch Eigenfinanzierung (Kauf von 2 gebrauchten Maschinen von SAMAG) und korreliert mit der Umstellung des Zahlungsziels durch den Hauptkunden.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist um 3.036 T€ gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das resultiert aus der Realisierung der umfangreichen Investitionen für den in 2013 akquirierten Großauftrag mit einem OEM.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt im Geschäftsjahr 2014 bei T€ 3.428 (Vj. T€ 716). Dabei handelt es sich um die Fortsetzung der in 2013 begonnenen Finanzierung mittels Bankdarlehen und Mietkaufverträgen der Investitionen für den akquirierten Großauftrag mit einem OEM.

Die AGA war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der AGA beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 13.618 (Vj. T€ 8.673). Die Erhöhung um T€ 4.945 resultiert im Wesentlichen aus dem Zugang durch die projektbezogene Investition im Zusammenhang mit dem neuen Großauftrag mit einem OEM sowie aus dem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der Veränderung des Zahlungszieles durch den Hauptkunden auf 60 Tage.

Die Bilanzstruktur ist homogen.

Kapitalstruktur

  31.12.2014 31.12.2013 Veränderung
  T€ % T€ % T€
Gezeichnetes Kapital 3.525 25,9 3.525 40,6 0
Kapitalrücklage 1.000 7,3 1.000 11,5 0
Gewinnvortrag 1.921 14,1 1.405 16,2 516
Jahresüberschuss 183 1,3 516 5,9 -333
Eigenkapital 6.629 48,6 6.446 74,3 183
Sonderposten für Investitionszuschüsse 841 6,2 371 4,3 470
Summe Sonderposten 841 6,2 371 4,3 470
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.537 18,6 585 6,7 1.952
Sonstige Verbindlichkeiten 588 4,3 146 1,7 442
Langfristiges- und mittelfristiges Fremdkapital 3.125 22,9 731 8,4 2.395
Rückstellungen 319 2,3 482 5,6 -163
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.113 8,2 190 2,2 923
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 620 4,6 209 2,4 411
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 607 4,5 0 0 607
Sonstige Verbindlichkeiten 364 2,7 244 2,8 120
Kurzfristiges Fremdkapital 3.023 22,3 1.125 13,0 1.897
Bilanzsumme 13.618 100,0 8.673 100,0 4.945

Die bilanzielle Eigenkapitalquote der AGA reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 25,7 %. Diese Veränderung ergibt sich aus der sich ab 2013 veränderten Bilanzstruktur - hier hauptsächlich durch die Begleitung der umfangreichen Investitionen durch die Bank mittels Darlehen und somit dem massiven Anstieg des Gesamtkapitals. Sie liegt trotzdem weiterhin auf hohem Niveau.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Fortführung der Finanzierung der Investitionen für den neu akquirierten Großauftrag mit einem OEM.

2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Im Zeitraum zwischen dem 31. Dezember 2014 und der Aufstellung des Jahresabschlusses sind nach Einschätzung der Geschäftsführung keine berichtspflichtigen Ereignisse aufgetreten.

3. Chancen und Risiken

Die allgemeinen unternehmerischen Risiken betreffen auch die AGA. Neben den konjunkturellen und marktausgelösten Risiken sind technologische Risiken, Qualitäts- und Beschaffungsrisiken sowie Liquiditäts-, Währungs- und Zinsrisiken zu nennen. Ergänzend ist auf die im Personalbereich liegenden Risiken sowie Risiken aus Veränderungen der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hinzuweisen. Die Konjunkturrisiken sind in den nicht eindeutig absehbaren Entwicklungen im Rahmen der Euro Krise sowie der Abkühlung des Wirtschaftswachstums in China mit einem eventuellen Einfluss auf die Weltkonjunktur zu suchen. Mit den Entwicklungen in der Ukraine kommen weitere Risiken aus der politischen Entwicklung weltweit hinzu.

Marktrisiken liegen u.a. im stetigen Wettbewerb der Unternehmen und dem dadurch ausgelösten Preisdruck. Die regelmäßigen Forderungen der Kunden der AGA nach "Weitergabe der Produktivitätsgewinne" in Form von Savings, Preisnachlässen und wesentlich längeren Zahlungszielen verursachen negative Einflussfaktoren auf die Entwicklung der AGA.

Diesen Risiken begegnet die AGA mit dem ständigen Streben nach Produktivitätsverbesserungen. Ergänzt wird dies durch die Organisation des Prozesses der kontinuierlichen Verbesserung (KVP), der durch Prozessveränderungen Kostenvorteile bringt. Im Rahmen des KVP ist die Organisation bemüht, in kleinen Schritten weitere Prozessverbesserungen zu erarbeiten.

Ergänzend wird der Maschinenpark schrittweise weiter modernisiert, aktualisiert und - wo technisch sinnvoll - in Automatisierungslösungen investiert, um die Produktivität deutlich zu steigern.

Unabhängig davon ist das Abrufverhalten der Kunden - das wiederum von der Konjunkturentwicklung beeinflusst ist - wesentliches Risiko für AGA. Durch die stetige Beibehaltung und Pflege eines engen Kontaktes zu den Kunden wird die Auswirkung eines Risikoeintritts möglichst reduziert, da mit zeitlichem Vorlauf ggf. Maßnahmen einzuleiten sind. Trotzdem besteht das latente Risiko, dass geplante und ursprünglich avisierte Abrufzahlen nur in geringem Umfang von den Kunden realisiert werden.

Bei AGA ist unverändert als weiteres Risiko die Abhängigkeit von einem Kunden zu nennen, der mehr als 90 % des Umsatzes ausmacht. Eine Veränderung in der Kundenbeziehung und der damit verbundenen Umsätze könnte die Gesellschaft in eine existenzbedrohende Situation bringen. Die Ausweitung der Kundenbasis sowie der Aufbau weiterer Marktsegmente zur prozentualen Reduzierung des Hauptkunden auf einen Anteil von weniger als ca. 1/3 am Umsatz ist Ziel des AGA Managements. Die Vertriebsmaßnahmen in 2014 haben gezeigt, dass durchaus gute Chancen bestehen.

Den Qualitätsrisiken wird durch regelmäßige Auditierung der Prozesse und Produkte sowie integrierte Maßnahmen zur Qualitätssicherung entgegengewirkt. Unter Umständen könnte allerdings, trotz sorgfältigster Prüfungen, ein nicht qualitätsgerechtes Teil mit zunächst nicht sichtbaren Mängeln dennoch zum Kunden und bis in das Endprodukt gelangen. Auch die Neuanläufe bergen im Zusammenwirken einer Vielzahl unterschiedlicher Maschinen, Anlagen und Steuerungskomponenten Risiken des Nichterreichens der Prozessparameter und des Outputs pro Zeiteinheit. Konsequentes Projektmanagement gerade im Serienanlauf sowie nachhaltige Audits sind wesentliche Maßnahmen zur Risikovermeidung bzw. Risikobeherrschung.

Beschaffungsrisiken resultieren aus den Lieferzeiten und der Preisentwicklung der Rohstoffe und Zulieferungen. Durch längerfristige Verträge, auf Nachhaltigkeit angelegte Zusammenarbeit und stetig verbesserte Planung wird an der Risikovermeidung gearbeitet. Ergänzend arbeitet die AGA daran, Alternativlieferanten und Partner zur Absicherung der Lieferfähigkeit zu suchen und aufzubauen. Die Kooperation mit zertifizierten Lieferanten reduziert die Risiken weiter.

Mittels einer rollierenden Liquiditätsplanung auf Tages- bzw. 3 Monatsbasis sowie permanentem Abgleich der Sollzu und -abgänge in der Liquidität, werden mögliche Liquiditätsrisiken permanent überwacht.

Derzeit sind keine rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken im Hinblick auf eine mögliche Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit zu erwarten.

In der Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Personal liegen weitere Risiken. Durch die allgemein positive wirtschaftliche Entwicklung in Verbindung mit der demographischen Entwicklung verringert sich der Pool an möglichen Mitarbeitern. Das zukünftige Wachstum der AGA erhöht den Bedarf neben dem Ersatzbedarf aus Altersgründen zusätzlich. Bisher konnte die AGA jederzeit den Bedarf an qualifiziertem Personal decken, die Rückgänge in den Bewerberzahlen für ausgeschriebene Stellen sind allerdings sichtbar. Durch stärkere Präsenz der Unternehmen der SAMAG Gruppe in der Öffentlichkeit, bundesweite Suche und Verpflichtung von Mitarbeitern sowie Maßnahmen zur internen Personalentwicklung wird dieses Risiko reduziert. Die Einführung des Tariflohnes nach ERA birgt Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Die Geschäftsleitung begegnet diesem Risiko durch einen konstruktiven Diskurs mit den Arbeitnehmervertretern und den Gewerkschaften, um die Entgeltentwicklung an der Produktivitätsentwicklung zu orientieren. Grundsätzlich belasten nicht individualisierte und leistungsunabhängige Tarifsteigerungen die Ertragslage der AGA.

Die erforderlichen Investitionen für das in 2013 akquirierte Großprojekt mit einem OEM wurden durch einen Investitionszuschuss der Thüringer Aufbaubank gefördert. Bei der Beantragung der Förderung im Oktober 2013 war die Kunden-, Auftrags- und Umsatzprognose nach dem damaligen Erkenntnisstand anders gelagert, als in 2014 tatsächlich eingetreten ist. In diesem Zusammenhang besteht das Risiko, dass die AGA geforderte Auflagen hinsichtlich Dauerarbeits- und Ausbildungsplätze bis zum 30. Juni 2015 nicht erfüllen kann. An der zukünftigen Organisations- und Personalstruktur wird derzeit intensiv gearbeitet. Daraus ergibt sich das generelle Risiko, bereits empfangene Investitionszuschüsse an die Thüringer Aufbaubank zurückzahlen zu müssen.

In der fachlich guten Position und in einem historisch gewachsenen Verhältnis zu einem Hauptkunden liegen auch weiterhin Chancen für die AGA. Der Kunde bestätigt die Einschätzung der AGA als A Lieferant, so dass die Zusammenarbeit auf einer konstruktiven Basis weiter ausgebaut werden kann. Durch weitere Intensivierung des Vertriebs können zusätzliche Aufträge aus den Bereichen Fahrwerk, Lenkung und Antriebsstrang, dem Maschinen-, Werkzeug-, und Gerätebau sowie der Medizintechnik gewonnen werden. Die Entwicklung wird unterstützt durch Investitionen in produktivere und flexiblere Maschinen. Weitere Marktchancen ergeben sich durch den in 2013 akquirierten Großauftrag mit einem OEM. Dies wird auch den Bekanntheitsgrad der AGA weiter steigern.

Wesentlichen Chancen der Gesellschaft ergeben sich aus dem gemeinsamen Marktauftritt als SAMAG-Group gegenüber Kunden sowie Lieferanten. Ferner sehen wir uns als flexibler Partner für unsere Kunden. Effizienzgewinne versprechen wir uns aus Prozessoptimierungen.

4. Forschung und Entwicklung

Die AGA hat im Geschäftsjahr keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchgeführt.

5. Prognosebericht

Die konjunkturelle Erholung dürfte sich Angaben des Bundesministeriums der Finanzen zur Folge zu Beginn des Jahres 2015 fortsetzen. Dafür sprechen eine deutliche Verbesserung der ifo Geschäftserwartungen und die optimistischeren Einschätzungen der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragten Finanzmarktanalysten. Zudem hellte sich gemäß der Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) auch die Stimmung der Konsumenten bis zuletzt auf. Aufgrund eines günstigeren Konjunkturbildes erwartet die Bundesregierung in ihrer Jahresprojektion mit 1,5 % einen leicht höheren Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts als noch im Herbst projiziert (+ 1,3 %). Das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr dürfte gemäß dieser Projektion weiterhin von der Inlandsnachfrage getragen werden.

Die Bruttoanlageinvestitionen dürften gemäß der Jahresprojektion der Bundesregierung im Jahr 2015 verhalten zunehmen (preisbereinigt + 2,1 %), da trotz guter Finanzierungsbedingungen die Unsicherheiten aufgrund der geopolitischen Krisen weiter bestehen bleiben.

Aufgrund der weiter vorhandenen geopolitischen Risiken und des wenig dynamischen Wachstums der Weltwirtschaft werden sich die preisbereinigten Exporte in diesem Jahr voraussichtlich mit etwa der gleichen Rate wie im Jahr 2014 moderat erhöhen (+ 3,6 %). Dabei sind leicht positive Impulse von der Erholung im Euroraum zu erwarten. Auch die Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar dürfte die Exporttätigkeit begünstigen.

Nach gegenwärtiger Einschätzung der begonnenen Vertriebsaktivitäten wird die AGA in 2015 ein Umsatzwachstum neben ihrer laufenden Artikelstruktur durch neue Artikel mit Neukunden verzeichnen. Die eher konservativen Planungen gehen für 2015 von einem leichten Rückgang des Ergebnisses gegenüber 2014 aus. Die vorliegende Unternehmensplanung 2015 - 2017 zeigt vor allem ab 2015 ein deutliches Wachstum in Umsatz auf. Grund hierfür sind die zusätzlichen Umsätze aus dem neuen Großauftrag sowie weitere Neukunden, die in 2014 akquiriert wurden, aber die Umsatzwirksamkeit erst ab 2015 eintritt. Entsprechend dem geplanten Umsatzwachstum für 2015 rechnen wir mit einem geringeren Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2015 gegenüber dem Geschäftsjahr 2014.

Die ersten Kennzahlen des Jahres 2015 unterstützen die Erwartungen; das Abrufverhalten der Kunden entwickelt sich entsprechend des Plans.

Die Planung 2015 - 2017 zeigt, dass in den Jahren 2015 und 2016 ein "verhaltenes" Ergebnis erzielt wird und erst ab 2017 der Jahresüberschuss sich ansteigend entwickeln wird. Das liegt daran, dass in 2015 die zwei kundenbezogenen Projekte auch investiv zum Abschluss gebracht werden müssen und bis Anfang 2017 ein großes Projekt mit erheblichen geplanten Investitionsaufwendungen etabliert wird. Diese Vorfinanzierungen werden erst ab 2017 über die Umsatzerlöse dieser Neukunden ergebniswirksam.

Einhergehend mit dem erwarteten leicht positiven Jahresergebnis für 2015 und dem fristenkongruenten Finanzierungsmanagement hat die AGA ausreichend dimensionierte Liquiditätsreserven zum 31. Dezember 2015 und darüber hinaus kalkuliert. Die AGA wird in 2015 auf Grundlage der aktuellen Liquiditätsplanung jederzeit in der Lage sein, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

 

Gera, den 6. März 2015

AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH

Geschäftsführung

Roland Emig

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH, Gera, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, den 6. März 2015

Baker Tilly Roelfs AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mario Hesse, Wirtschaftsprüfer

Stefan Schmidt, Wirtschaftsprüfer

In der Gesellschafterversammlung vom 30. Oktober 2015 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 festgestellt. Wie von der Geschäftsführung vorgeschlagen, wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 183.369,41 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.