Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 87137
Vorher
JS Gruppe GmbH
Eingetragen
6.5.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
die Planung, Gestaltung und Ausarbeitung von Unternehmenspräsentationen und alle hiermit im Zusammenhang stehenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henrik Fjølner
seit 29.3.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
JS World Media A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

JS World Media A/S
Denmark
25.000 €
90.91%
JS World Media A/S
Denmark
2.500 €
9.09%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JS Deutschland GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft erstellt und vertreibt anzeigenfinanzierte interaktive Multimedia-Broschüren auf dem deutschen Markt.

Die JS Deutschland GmbH betreibt neben ihrem Sitz in Hamburg weitere Niederlassungen in Bonn und München sowie eine 100%ige Tochtergesellschaft für den österreichischen Markt. In den Niederlassungen werden neben dem Verkauf von Broschüren innerhalb der jeweiligen Region auch administrative Aufgaben erfüllt.

Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund der sehr breiten Kundenbasis und der generellen Eignung der angebotenen Dienste für nahezu alle wirtschaftlich Tätigen ist die Gesellschaft nicht von der wirtschaftlichen Lage in einzelnen Branchen und Wirtschaftszweigen abhängig.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2020 hat sich durch die Pandemie erheblich verschlechtert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 4,9 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das erste Mal seit der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009 wieder geschrumpft. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP jeweils um 1,5 % und 0,5 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2020 weit unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 2,0 % lag.

b) Geschäftsverlauf

Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse und Veränderung des Bestands unfertiger Leistungen) hat sich von TEUR 13.057 im Vorjahr auf TEUR 13.503 erhöht. Diese zum Vorjahr marginal verbesserte Geschäftsentwicklung deckt sich auch mit dem geringen Zuwachs der durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen von 155 in 2019 auf 160 in 2020.

Die Kosteneffizienz beim Materialeinsatz in Relation zur Betriebsleistung konnte wie auch schon in den Vorjahren weiter verbessert werden. Diese entwickelte sich von 9,1 % im Vorjahr auf 8,3 %.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 % angestiegen. Dies ist insbesondere und im Wesentlichen durch die Zunahme der Anzahl der Angestellten begründet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.201 gestiegen, was hauptsächlich auf den Anstieg bei den Management- und Lizenzgebühren (+ TEUR 1.188) zurückzuführen ist, die auf den Umsatzerlösen gemäß dänischen Rechnungslegungsgrundsätzen basieren.

Das Zinsergebnis von TEUR 5 (Vj. TEUR 10) ergibt sich im Wesentlichen aus Verzugszinsen überfälliger Forderungen.

Nach Steuern verbleibt ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 813 (Vj. Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 328).

Die Vermögens- und Finanzlage wird im Wesentlichen durch den Bestand an liquiden Mitteln von TEUR 3.035 auf der Aktivseite sowie Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen über TEUR 3.016 auf der Passivseite geprägt. Die unfertigen Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.110 auf TEUR 3.341 erhöht. Grund hierfür ist ein erhöhter Auftragseingang gegen Ende des Geschäftsjahres 2020, der erst im Geschäftsjahr 2021 abrechenbar wird.

Durch den diesjährigen Jahresfehlbetrag ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 43. Dieser ist in erster Linie durch den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entstanden.

Ein Risiko für das Fortbestehen der Gesellschaft erwartet die Geschäftsführung deswegen nicht. Die Gesellschaft verfügte am 31. Dezember 2020 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 3.035 sowie Working Capital (Unfertige Leistungen zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände) in Höhe von TEUR 4.926. Diese übersteigen in Summe die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.525. Die unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 3.341 sind im Übrigen durch erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 6.357 überdeckt.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 127 erhöht, was hauptsächlich durch den Anstieg bei den Rückstellungen für Provisionen und Boni um TEUR 166 begründet ist. Die nach der Verrechnung mit den auf der Aktivseite ausgewiesenen unfertigen Leistungen auf der Passivseite ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 970 erhöht.

Die Mitarbeiteranzahl ist im Berichtsjahr mit durchschnittlich 160 (Vj. 155) Angestellten gegenüber dem Vorjahr um 5 Mitarbeiter gestiegen.

c) Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Unternehmens werden finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Das EBIT (Jahresüberschuss bereinigt um Ertragsteuern und Zinsergebnis) hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 328 auf TEUR -817 vermindert. Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) hat sich von TEUR 407 in 2019 auf TEUR -742 in 2020 verringert. Die Umsatzrentabilität (Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss im Verhältnis zu Umsatzerlösen) verschlechterte sich auf -6,6 % im Berichtsjahr und liegt somit unter dem Vorjahreswert von +2,6%.

Risiken-, Chancen- und Prognosebericht

a) Risiken

Fortlaufend beobachtet werden insbesondere alle Risiken in Zusammenhang mit der Wettbewerbs- und Auftragssituation um frühzeitig bei negativen Entwicklungen gegensteuern zu können. Der Abstimmung von Vertriebs- und Produktionsleistung kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Darüber hinaus wird die Bereitschaft der Kunden zu Werbemaßnahmen insbesondere durch die weitere konjunkturelle Entwicklung geprägt sein. Der Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung nimmt somit Einfluss auf die verfügbaren Werbebudgets potentieller Kunden sowie deren Motivation zur Tätigung entsprechender Werbeausgaben.

b) Chancen

Das von der Gesellschaft verfolgte Geschäftskonzept bietet Chancen selbst in vermeintlich schwierigerem wirtschaftlichen Umfeld, da es durch die grundsätzlich fremdfinanzierte Bereitstellung für den Broschürenkunden sowie durch den vergleichsweise geringen Werbeaufwand für den potentiellen Anzeigenkunden eine günstige Möglichkeit der Unternehmens- und Produktpräsentation bietet.

Des Weiteren eröffnet uns die gezielte Weiterentwicklung des Produkts hin zu erweiterten digitalen Nutzungsmöglichkeiten die Chance, auch Unternehmen innovativer Ausrichtung anzusprechen und als Kunden zu gewinnen.

Eine im Geschäftsjahr 2019 entwickelte Software, welche dem Außendienstmitarbeiter die Möglichkeit bietet, seine Termine mit den Kunden via Videostream abzuhalten, konnte bereits während der "Corona-Krise" erfolgreich eingesetzt werden.

c) Prognose

Der Erfolg des laufenden Jahres wird von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung und Stimmung sowie der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland und Österreich geprägt sein. Diese Erwartung wird vor allem durch eine ungebrochen stabile Auftragslage gestützt. Und auch durch den nach wie vor expansiven Kurs im Recruitment geht man im laufenden Geschäftsjahr davon aus, dass die Vertriebs- und Produktionswerte, welche die Betriebsleistung bestimmen, wie schon im Vorjahr weiter steigen werden.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstrukturen und der betrieblichen Prozesse sollten für die kommenden Geschäftsjahre vergleichbare positive Jahresergebnisse wie im Jahr 2019 (2,51 % Rendite aus Jahresüberschuss im Verhältnis zur Betriebsleistung) ermöglichen.

Die sich im Geschäftsjahr 2020 ergebende Überschuldung wird in 2021 wieder rückgängig gemacht werden. Durch weiter steigende Umsätze sowie den Abbau unfertiger Broschüren wird sich ein deutlicher Jahresüberschuss einstellen. Dafür wurde vor allem in der Produktion durch Neueinstellungen das Personal innerhalb der letzten 9 Monate um 100% aufgestockt.

Das Ergebnis der ersten vier Monate dieses Jahres hat die Planzahlen respektive die Zahlen des Vorjahres deutlich übertroffen, so dass trotz der Corona-Krise eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung erwartet wird (EBITDA TEUR 380 Vj. TEUR-71).

Sowohl beim EBIT (Jahresüberschuss bereinigt um Ertragsteuern und Zinsergebnis) als auch beim EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) und bei der Umsatzrentabilität (Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss im Verhältnis zu Umsatzerlösen) werden im Folgejahr wieder positive Werte erwartet.

 

Hamburg, 19. Mai 2021

Die Geschäftsführung

Henrik Fjølner

Marcus Sutor

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.901,16 233.464,21
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 37.500,00
357.401,16 270.964,21
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 3.340.831,20 2.110.257,55
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -3.340.831,20 -2.110.257,55
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 656.901,15 599.162,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 421.466,94 666.366,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 507.009,22 760.741,77
1.585.377,31 2.026.271,10
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.034.995,38 1.593.458,73
4.620.372,69 3.619.729,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.133,22 88.419,49
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 43.096,58 0,00
5.088.003,65 3.979.113,53

Passiva

31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.500,00 27.500,00
II. Gewinnvortrag 741.965,63 413.952,76
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -812.562,21 328.012,87
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 43.096,58 0,00
0,00 769.465,63
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 716.134,74 588.929,99
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.015.832,31 2.045.377,23
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 125.359,07 72.519,84
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 684.408,88 7.127,49
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 73.322,88 (Vj. EUR 7.127,49)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 358.141,65 311.567,35
davon aus Steuern EUR 280.048,04 (Vj. EUR 246.954,71)
4.183.741,91 2.436.591,91
D. Rechnungsabgrenzungsposten 188.127,00 184.126,00
5.088.003,65 3.979.113,53

Gewinn- und Verlustrechnung für 2020

2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 12.272.052,40 12.454.211,14
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.230.573,65 603.104,57
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.016.021,09 673.715,72
14.518.647,14 13.731.031,43
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.115.773,13 1.184.930,18
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.121.010,17 7.644.027,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.536.029,39 1.431.650,82
davon für Altersversorgung EUR 83.901,95 (Vj. EUR 80.210,09)
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 75.503,51 79.095,01
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.487.551,65 3.286.903,27
15.335.867,85 13.626.606,95
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 223.427,52
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 223.427,52)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.813,46 15.313,54
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.154,96 5.197,69
4.658,50 233.543,37
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 9.954,98
12. Ergebnis nach Steuern/Jahresfehlbetrag/-überschuss -812.562,21 328.012,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma JS Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB Nr. 87137 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2020 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführungsprämisse aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Sämtliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Zugänge geringwertiger Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 251,00 und EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte werden unter Berücksichtigung der Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt; die Herstellungskosten beinhalten angemessene Teile der Gemein- und Verwaltungskosten. Stornorisiken wurde durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Erhaltene Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen worden.

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwand bzw. Ertrag des Folgejahres darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Zu den Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB verweisen wir auf die beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 147 (Vj. TEUR 233). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 124 (Vj. TEUR 131) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Eigenkapital

Das Eigenkapital konnte den diesjährigen Jahresfehlbetrag um TEUR 43 nicht vollständig decken. Ein Risiko für das Fortbestehen der Gesellschaft erwartet die Geschäftsführung deswegen jedoch nicht. Die Gesellschaft verfügte am 31. Dezember 2020 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 3.035 sowie Working Capital (Unfertige Leistungen zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände) in Höhe von TEUR 4.926. Diese übersteigen in Summe die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.525. Die unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 3.341 sind im Übrigen durch erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 6.357 überdeckt.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
Provisionen und Boni 374.743,23 209.195,43
Ausstehende Urlaubsansprüche 133.806,03 117.535,15
Ausstehende Rechnungen 100.763,48 150.061,41
Prüfungs- und Beratungskosten 30.000,00 14.000,00
Berufsgenossenschaft 25.000,00 24.000,00
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 21.760,00 20.000,00
Prozesskostenrisiko 17.050,00 17.500,00
Archivierung von Geschäftsunterlagen 11.875,00 11.875,00
Künstlersozialkasse 1.137,00 4.763,00
Abfindung 0,00 20.000,00
716.134,74 588.929,99

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten TEUR 0 (Vj. TEUR 7) aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland durch die Planung, Gestaltung und Ausarbeitung von Unternehmenspräsentationen erzielt.

Ertragslage

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr (TEUR +1.201) begründet sich vor allem in den höheren Management- und Lizenzgebühren (TEUR +1.188). Dieser Anstieg hat im Wesentlichen dazu geführt, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 813 (Vj. Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 328) erwirtschaftet hat.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind die Herren:

Henrik Fjølner, Country Manager, Rellingen

Marcus Sutor, Country Manager, Darmstadt

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Im Hinblick auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von den Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt TEUR 1.933 und stellt sich wie folgt dar:

Innerhalb
1 Jahr
1 bis 5
Jahre
mehr als
5 Jahre
Insgesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verpflichtungen aus
Raummietverträgen 333 1.222 306 1.861
PKW-Leasingverträgen 48 24 0 72
381 1.246 306 1.933

Als Gesellschafter der JS Österreich GmbH & Co. KG, Hamburg, und der JS Österreich Verwaltungs-GmbH, Hamburg, besteht eine Einzahlungsverpflichtung auf das Kommandit- bzw. Stammkapital in Höhe von TEUR 13. Ein Risiko aus einer Inanspruchnahme besteht nicht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2020 beschäftigten Arbeitnehmer:

160 Angestellte, davon 2 Geschäftsführer und 1 Auszubildender (Vj. 155 Angestellte, davon 2 Geschäftsführer und 2 Aushilfen)

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der JS World Media A/S, Aarhus/Dänemark, einbezogen. Die JS World Media A/S, Aarhus/Dänemark, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, welcher in Aarhus, Dänemark, erhältlich ist.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2020 erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen TEUR 25.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Alle Geschäfte mit nahestehenden Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

Nachtragsbericht

Die seit 2020 grassierende Covid-19 Pandemie hat bislang zu keiner wesentlichen finanziellen Auswirkung im laufenden Geschäftsjahr geführt. Vor allem durch entsprechende Maßnahmen im Vertrieb konnten die Umsätze ab der zweiten Jahreshälfte 2020 kontinuierlich gesteigert werden. Eine verlässliche Prognose für den Rest des Jahres, welche eng mit der konjunkturellen Entwicklung verbunden ist, kann hingegen im Moment weiterhin nicht gemacht werden.

Des Weiteren sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 haben.

 

Hamburg, 19. Mai 2021

Die Geschäftsführung

Henrik Fjølner

Marcus Sutor

Entwicklung des Anlagevermögens 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 32.444,10 0,00 585,68 31.858,42
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.001,74 161.940,46 82.587,21 917.354,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 0,00 0,00 37.500,00
907.945,84 161.940,46 83.172,89 986.713,41
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 32.444,10 0,00 585,68 31.858,42
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 604.537,53 75.503,51 82.587,21 597.453,83
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
636.981,63 75.503,51 83.172,89 629.312,25
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.901,16 233.464,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 37.500,00
357.401,16 270.964,21

Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2020

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
% TEUR TEUR
Unmittelbar gehaltene Anteile
JS Österreich GmbH & Co. KG, Hamburg 100 -369 -394
JS Österreich Verwaltungs-GmbH, Hamburg 100 14 0

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die JS Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JS Deutschland GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JS Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen wir Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 31. August 2021

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