NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH

Rodenbacher Chaussee 1, 63457 Hanau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 2328
Vorher
Netzsch Condux Mahltechnik GmbH
Eingetragen
27.6.1995
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Herstellung, der Vertriel sowie der Handel von bzw. mit Maschinen und Anlagen zur Vermahlung, insbesondere Trockenvermahlung unter Verwendung der Warenzeichen " Netzsch " und " Condux "

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Kissner
seit 22.10.2025
Prokura
Bastian Wächter
seit 12.3.2025
Prokura
Valeska Melde
seit 9.9.2024
Prokura
Klaus Ingo Rädisch
seit 2.12.2022
Geschäftsführer
Christoph Rügert
seit 2.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Netzsch - Feinmahltechnik GmbH
Germany
2.300.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH

Selb

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/18

NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH, Selb

Grundlagen des Unternehmens

Die NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH, Selb, eingetragen beim Amtsgericht Hof unter HRB 2328, war zum 30. Juni 2018 mit einem Stammkapital von TEUR 2.300 ausgestattet. Die NETZSCH Feinmahltechnik GmbH, Selb, ist alleinige Gesellschafterin der NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH. Beide Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG, Selb, einbezogen. Die Tätigkeit der Gesellschaft besteht in der Herstellung, dem Vertrieb sowie dem Handel von bzw. mit Maschinen und Anlagen für die Zerkleinerungstechnik, insbesondere Trockenvermahlung und Sichtung von Feststoffen. Abnehmer sind im Wesentlichen die chemische Industrie und die Lebensmittel-Industrie.

Vertrieb, Konstruktion, Technikum, Endmontage und Verwaltung befinden sich auf eigenem Grundbesitz in Hanau. Am Standort Stockach befindet sich eine weitere Produktionsstätte des Unternehmens.

Der Vertrieb und Service vor Ort wird neben den eigenen Mitarbeitern in Hanau vor allem durch verbundene Unternehmen der NETZSCH Gruppe weltweit gewährleistet.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Lage der Weltwirtschaft hat sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen politischer Unsicherheiten leicht eingetrübt. Das Wachstum in für die Weltkonjunktur wichtigen Ländern wie dem vom Brexit verunsicherten Großbritannien, Japan und auch einigen Mitgliedern der Eurozone hat sich verlangsamt. Auch in den USA wird langfristig eine geringere Steigerung erwartet, wenn die stimulierenden Steuereffekte der US-Regierung nachlassen. Kurzfristiger sieht der IWF die Gefahr, dass die Handelsstreitigkeiten vor allem zwischen den beiden größten Volkswirtschaften USA und China das Marktvertrauen schwächen und zu einem Rückgang der Investitionen führen. Dennoch rechnet der IWF weiter mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,9 % für das laufende und für das nächste Kalenderjahr.

Für Deutschland prognostiziert die Bundesbank, dass die Hochkonjunktur weiter anhält und erwartet im laufenden Jahr einen Anstieg des realen, kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,0 %. Im kommenden Jahr sollen es 1,9 % sein. Im Vergleich zu ihrer Einschätzung im vorangegangenen Dezember korrigierte die Bundesbank für das Kalenderjahr 2018 ihre Prognose um 0,5%-Punkte nach unten, da die Unsicherheiten aus der Außenwirtschaft höher einzustufen sind als zuvor.

Auch die Eurozone muss sich nach Einschätzung des IWF darauf einstellen, dass sich das Wirtschaftswachstum etwas abkühlt und rechnet mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung von 2,2 % für 2018, 1,9 % für 2019 und 1,5 % für 2020. Der IWF bescheinigt der Eurozone auch einen bedeutsamen Fortschritt in der Bankenunion. Allerdings lag laut Mitteilung des europäischen Statistikamtes EUROSTAT die jährliche Inflationsrate im Juni 2018 bei 2,0 % gegenüber 1,3 % im Vorjahr.

Gemäß VDMA hat der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland im Mai 2018 eine kleine Verschnaufpause eingelegt. So lag laut VDMA der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau im Mai um 1 % unter Vorjahresniveau. Zwar legte das Inlandsgeschäft um 1 % zu, jedoch reduzierten sich die Auslandsbestellungen um 2 % gegenüber Vorjahr. Dennoch fällt die aussagekräftigere Entwicklung in den ersten 5 Monaten des Jahres 2018 mit plus 6 % gegenüber Vorjahr positiv aus. Weiterhin begrüßen die deutschen Maschinenbauer die jüngste Ratifizierung des bilateralen Freihandelsabkommens der Europäischen Union mit Japan.

Geschäftsverlauf

In dem weiterhin überwiegend von Optimismus geprägten Marktumfeld entwickelte sich der Auftragseingang der NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH, Selb, positiv und lag 10 % über dem bereits sehr guten Vorjahr. Zwar lag der Umsatz um 8 % unter Vorjahr, weil die Fakturierung eines großen Projektes aufgrund des mit dem Kunden vereinbarten Fertigstellungstermins erst nach dem Bilanzstichtag erfolgen wird, jedoch erhöhte sich gleichzeitig der Auftragsbestand zum 30. Juni 2018 um 70 %.

Eine Betrachtung der regionalen Märkte lässt erkennen, dass die Auftragseingänge im Inland gegenüber dem etwas schwächeren Vorjahr um 45 % gestiegen sind. Aber auch die Auftragseingänge im Ausland haben gegenüber dem starken Vorjahr nochmals um 5 % zugelegt, wobei sich hier ein differenziertes Bild ergibt. Hervorzuheben ist die Verdoppelung der Auftragseingänge in der EU (ohne Deutschland). Allerdings wird diese starke Zunahme von wenigen Einzelaufträgen getragen. Trotz starker Auftragseingänge in China war in Asien insgesamt gegenüber dem starken Vorjahr ein leichter Rückgang zu verzeichnen (-9 %). Und auch die Auftragseingänge aus den europäischen Nicht-EU-Ländern inklusive Russland (-62 %) und aus den USA (-43 %) waren rückläufig.

Eine Analyse der Branchen zeigt, dass die Maschinen und Anlagen der NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH vor allem in den Applikationen Batterien, Mineralien/Mineralische Reaktionsprodukte, Chemikalien, Technische Keramik, Zellulose und Lebensmittel zum Einsatz kamen.

Ertragslage

Trotz des Umsatzrückgangs um 8 % im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich das Betriebsergebnis mit TEUR 1.657 (i. Vj. TEUR 1.653) minimal. Insofern konnte zwar die getroffene Prognose des Vorjahres, basierend auf einem leichten Umsatzwachstum, nicht erreicht werden. Allerdings ist das Betriebsergebnis wie im Vorjahr prognostiziert erneut deutlich positiv. Das Verhältnis von Rohergebnis zur Betriebsleistung hat sich insbesondere aufgrund des Produktmix um 1%-Punkte verbessert.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Verhältnis zur Betriebsleistung insbesondere aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr um 3 % niedrigeren Betriebsleistung um 1%-Punkt, sind aber absolut gegenüber Vorjahr trotz der Entgelterhöhungen zum 01.04.2018 um 4,3 % nur leicht verringert. Und auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Verhältnis zur Betriebsleistung insbesondere aufgrund der im Vergleich zu Vorjahr um 3 % niedrigeren Betriebsleistung um 2%-Punkte an. Der Jahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2017/18 TEUR 1.107 (i. Vj. TEUR 1.084).

Vermögenslage

Das Anlagevermögen reduzierte sich nach moderater Investitionstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber Vorjahr um 5 %. Dagegen erhöhte sich das Umlaufvermögen insbesondere aufgrund der gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Cash-Pooling um 13 %.

Finanzlage und Liquidität

Das Eigenkapital zum 30. Juni 2018 betrug TEUR 7.587 (i. Vj. TEUR 6.481). Da sich zudem auch die Bilanzsumme reduzierte, erhöhte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von 38 % auf 43 %. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Forderungen und Verbindlichkeiten im Liefer- und Leistungsbereich werden aktiv gemanagt, um die Liquidität der Gesellschaft zu sichern. Dazu gehört insbesondere die Festlegung, Steuerung und Überwachung der mit den Kunden und Lieferanten vereinbarten Zahlungsziele. Aufgrund der langfristig abgesicherten Konzernfinanzierung und der Cash-Pool-Vereinbarung mit der Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG, Selb, ist die Liquidität des Unternehmens auch zukünftig jederzeit gesichert.

Investitionen

Am Standort Hanau wurden im Geschäftsjahr 2017/18 weitere Investitionen in das Technikum getätigt. So wurden mehrere Technikumsanlagen auf den neusten Stand der Technik gebracht, um diese den Kunden präsentieren zu können.

In den technischen Abteilungen wurde in Hard- und Software investiert.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Beschäftigten reduzierte sich zum 30. Juni 2018 gegenüber Vorjahr um 1 % auf 94 Mitarbeiter.

Forschung und Entwicklung

Die F&E Tätigkeiten beliefen sich zum einen auf die Sicherstellung und Weiterentwicklung unseres Know-how und zum anderen auf die Entwicklung neuer Technologien. Der expandierende Batteriemarkt verlangt ebenfalls neue Lösungen die im Rahmen von Entwicklungsprojekten erarbeitet werden.

Bei den Weiterentwicklungen wurde ein Schwerpunkt auf neuere Maschinen-Technologien und Verfahren wie die Strahlmahltechnik gerichtet. Aber auch bei Standardmühlen, die schon lange zum Produktprogramm der NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH gehören, wurden wichtige technische Verbesserungen entwickelt und umgesetzt.

Die Entwicklungsprojekte bringen der NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH Wettbewerbsvorteile, da sie teilweise Alleinstellungsmerkmale beinhalten.

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017/18 eingetreten oder bekannt geworden, die die finanziellen Verhältnisse am Abschlussstichtag oder für die Zukunft in besonderer Weise beeinflussen.

Chancen und Risikobericht

Betrachtet man die NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH als Unternehmen in ihrem Marktumfeld so zeichnen sich verschiedene Chancen und Risiken ab.

Markt und Branche

Auf der einen Seite bestehen verschiedene allgemeine Marktrisiken. Die konjunkturellen Risiken und die damit einhergehende Unsicherheit der Investoren sind im Markt unverändert spürbar. Besonders hervorzuheben sind hier insbesondere die Spannungen im Handel nach der Einführung von US-Sonderzöllen auf Stahl und Aluminium. Zudem mahnen die jüngsten politischen Entwicklungen in der Türkei weiterhin zur Vorsicht. Und auch der mangelnde Fortschritt bei den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien kann zu einem harten Brexit mit ungewissen Auswirkungen führen. Folglich kann der Bestelleingang dadurch negativ beeinflusst werden. Davon bleibt auch die NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH nicht unberührt. Die bestehende allgemeine Verunsicherung kann zum Aufschieben von Investitionsentscheidungen der Kunden führen.

Weiterhin kann das Ergebnis von einigen wenigen Aufträgen stark beeinflusst werden. Das Projektgeschäft mit den darin enthaltenen Anlagenbaurisiken birgt auch die Gefahr eines nicht ausreichenden Deckungsbeitrages in der Abwicklung. Um dem entgegenzuwirken werden Projekte dieser Größe schon während der Planungs- und Umsetzungsphase genau verfolgt, um gegebenenfalls rechtzeitig gegenzusteuern.

Produktion und Technologie

Hier besteht das Risiko insbesondere darin, dass neue Wettbewerber den Markt betreten oder neue Systeme bestehende Techniken ablösen könnten. Es ist vor allem der wachsende Wettbewerb aus Asien, insbesondere in China und Japan zu erwähnen. Speziell in China besteht die Gefahr, dass unsere Anlagen, ohne dass man sich hinreichend davor schützen kann, nachgebaut und diese dann weltweit zu weit günstigeren Preisen exportiert werden.

Beschaffungsrisiko

Hier bestehen, wie für alle Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus Abhängigkeiten von Rohstoffpreisen, wie z. B. Preise für Edelstahl oder Normalstahl. So sind neben der gestiegenen Weltnachfrage die Stahlpreise insbesondere aufgrund der von der US-Regierung verhängten Strafzölle auf die Einfuhr von Stahlprodukten wieder deutlich angestiegen, auf Rohstoffpreisanstiege hat das Unternehmen jedoch kaum Einfluss und kann diese nicht immer vollständig an den Kunden weitergeben. Gleiches gilt für die Entwicklung der Öl-/Gas- und Strompreise. Weiterhin stellt die Bindung an Lieferanten bei bestimmten Schlüsselkomponenten ebenfalls ein nicht unbedeutendes Beschaffungsrisiko dar.

Währungsrisiko

Sowohl auf der Beschaffungsseite als auch auf der Absatzseite ist das Währungsrisiko zu erwähnen. Dieses ist als Folge der Schuldenkrise in Europa immer noch als sehr hoch einzustufen. Geschäfte, die in einer Fremdwährung abgeschlossen werden, unterliegen den Schwankungen des entsprechenden Wechselkurses, was dazu führen kann, dass entsprechende Kursverluste entstehen. Zur Absicherung von Transaktionsrisiken kann die NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH jedoch Fremdwährungen zu festgelegten Wechselkursen mit der Obergesellschaft, der Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG, Selb, handeln.

Personalrisiken

Sollte die Nachfrage über einen längeren Zeitraum stark ansteigen, besteht die Gefahr, dass kurzfristig offene Stellen nicht zeitnah mit qualifizierten Fachkräften besetzt werden können. Umgekehrt besteht aufgrund der Volatilität unseres Geschäftes das Risiko, Personalkapazitäten in guten Konjunkturphasen aufzubauen, jedoch bei eventueller Eintrübung der Konjunktur und daraus resultierender Unterauslastung nicht zeitnah anpassen zu können. Um dieses Risiko zu verringern, besteht ein Arbeitszeitmodell, das eine Flexibilisierung der Arbeitszeit zum Inhalt hat.

Außer den genannten Risiken sind im Augenblick keine weiteren wesentlichen Risiken bekannt. Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht.

Daneben besteht aber auch eine Reihe von Chancen.

Steigende Energiepreise sind für die NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH auch eine Chance. Durch die ständige Neuentwicklung von effizienteren Maschinen und Anlagen und deren Optimierung für verschiedene Applikationen, besteht die Möglichkeit, den Kunden neue, wirtschaftlichere Verfahren zu unterbreiten. Besonderes Augenmerk wird hier auf die Steigerung des energetischen Wirkungsgrades einer Mahlanlage und somit auf die Verringerung der notwendigen Energie zur Zerkleinerung von Produkten gelegt.

Neben diesen technologischen Weiterentwicklungen besteht die Chance in regionalen Märkten, in denen der Geschäftsbereich heute nicht adäquat präsent ist, Marktanteile zu gewinnen. Dies wird dadurch betrieben, dass das Netz an Vertretungen weiter ausgebaut wird und die Mitarbeiter intensiv geschult werden. Darüber hinaus besteht das Potential in Branchen und neuen Anwendungen weiteren Boden zu gewinnen. Hier können die Bereiche Lebensmittel und der Batteriesektor und die damit verbundenen Technologien genannt werden.

Prognosebericht

Die NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH startet mit einem deutlich höheren Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr. Weiterhin sind verschiedene Projekte in einer konkreten Vergabephase, so dass damit gerechnet werden kann, dass diese im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 zu Bestellungen führen, wenn sich die Stimmung in der Weltwirtschaft nicht überraschend eintrübt und dadurch das vom IWF aktuell prognostizierte Wachstum in Höhe von 3,9 % in diesem und kommenden Jahr deutlich verlangsamt.

Unter diesen Vorzeichen und unter Berücksichtigung des aktuellen Auftragsbestands erwarten wir im GJ 2018/19 ein leichtes Umsatzwachstum und ein erneut verbessertes deutlich positives Betriebsergebnis.

 

Selb, den 14. September 2018

Gerhard Kolb

Günter Niedenthal

Hermann Sickel

Bilanz

Aktiva

30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Anlagevermögen 7.507.334,00 7.938.895,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.747,00 24.065,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.747,00 24.065,00
II. Sachanlagen 7.487.587,00 7.914.830,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.642.041,00 5.558.513,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.261.375,00 1.380.334,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481.143,00 644.707,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 103.028,00 331.276,00
B. Umlaufvermögen 10.097.180,55 8.930.811,02
I. Vorräte 3.039.878,37 2.427.946,98
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.444.019,39 1.219.775,77
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.628.604,43 1.339.008,91
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 454.783,80 529.374,30
4. geleistete Anzahlungen 0,00 42.000,00
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 1.487.529,25 702.212,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.053.171,26 6.500.454,11
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.109.845,77 5.249.089,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.530.996,81 966.659,38
3. sonstige Vermögensgegenstände 412.328,68 284.705,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.130,92 2.409,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.907,65 181.557,73
Summe Aktiva 17.722.422,20 17.051.263,75

Passiva

   
  30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Eigenkapital 7.587.146,29 6.480.556,97
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 2.300.000,00 2.300.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 4.649,00 4.649,00
III. Gewinnvortrag 4.175.907,97 3.091.884,69
IV. Jahresüberschuss 1.106.589,32 1.084.023,28
B. Rückstellungen 2.301.351,00 2.077.229,00
1. Steuerrückstellungen 681.071,00 357.935,00
2. sonstige Rückstellungen 1.620.280,00 1.719.294,00
C. Verbindlichkeiten 7.833.924,91 8.490.977,78
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.679.121,36 1.277.951,94
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 754.457,30 1.444.039,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.107.531,06 5.404.900,08
4. sonstige Verbindlichkeiten 292.815,19 364.086,62
davon aus Steuern 139.143,86 130.324,58
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.266,70 3.384,60
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.500,00
Summe Passiva 17.722.422,20 17.051.263,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2017 - 30.6.2018
EUR
1.7.2016 - 30.6.2017
EUR
1. Betriebsergebnis 1.657.283,80 1.653.142,96
a) Rohergebnis 14.003.096,26 14.116.938,70
Gesamtleistung 23.614.080,98 24.423.412,33
Umsatzerlöse 22.273.707,96 24.232.010,74
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.215.005,02 72.301,59
andere aktivierte Eigenleistungen 125.368,00 119.100,00
sonstige betriebliche Erträge 949.099,93 364.855,15
Materialaufwand 10.560.084,65 10.671.328,78
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.303.198,13 9.873.684,92
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.256.886,52 797.643,86
b) Personalaufwand 6.855.827,87 6.894.152,33
Löhne und Gehälter 5.874.797,13 5.853.613,75
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 981.030,74 1.040.538,58
c) Abschreibungen 638.676,74 792.695,12
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 638.676,74 792.695,12
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 4.851.307,85 4.776.948,29
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -37.940,31 -60.492,57
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.457,21 10.781,97
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.397,52 71.274,54
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 495.056,91 493.521,56
4. Ergebnis nach Steuern 1.124.286,58 1.099.128,83
5. sonstige Steuern 17.697,26 15.105,55
Jahresüberschuss 1.106.589,32 1.084.023,28

Anhang für das Geschäftsjahr 2017/18

NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH, Selb

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für die Netzsch Trockenmahltechnik GmbH, mit Sitz in Selb und Geschäftsanschrift Rodenbacher Chaussee 1, 63457 Hanau, eingetragen beim Registergericht Hof unter Nr. HRB 2328, wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuches erstellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei bis fünf Jahre.

Sachanlagen werden bei Zugang mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten erfasst und dann planmäßig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Immobilien werden linear abgeschrieben. Mobilien mit Anschaffungswert über EUR 1.000,00 (Anschaffungsdatum bis 30. Juni 2010), über EUR 410,00 (Anschaffungsdatum vom 1. Juli 2010 bis 31. Dezember 2017) und EUR 800,00 (Anschaffungsdatum ab dem 1. Januar 2018) werden seit dem 1. Juli 2009 linear abgeschrieben (vom 1. Januar bis 30. Juni 2009 degressiv). Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt jeweils, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt.

Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 410,00 (bis zum 31. Dezember 2017) werden voll im Zugangsjahr abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Seit dem 1. Januar hat sich diese Grenze auf den Wert von EUR 800,00 erhöht.

Der Berechnung der Abschreibungen bei den einzelnen Sachanlagegruppen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Jahre
Bauten 10 bis 22
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 10

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für die Berücksichtigung der Gängigkeit bei der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und von Vorratsteilen wurden je nach Zugangsjahr Wertabschläge vorgenommen. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Anteilige Verwaltungskosten bleiben dabei außer Ansatz. Bei eingeschränkter Verwertbarkeit oder unzureichenden Verkaufspreisen sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt. Kleinteile mit einem Gesamtwert von nachrangiger Bedeutung sind mit einem Festwert bilanziert.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Vom Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Kurs zum Zeitpunkt ihrer Entstehung oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Aktivisch abgegrenzt werden erfolgte Auszahlungen, die erst im folgenden Geschäftsjahr aufwandswirksam werden.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Aufwendungen für die Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag für das Geschäftsjahr 2016/17 und 2017/18.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags.

Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläen erfolgt nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit Methode) auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die am 20. Juli 2018 neu veröffentlichten Tafeln werden erst für den Jahresabschluss zum 30. Juni 2019 verwendet. Die Rückstellung für Jubiläen wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Bewertung zum 30. Juni 2018 erfolgte mit einem Rechnungszinsfuß von 2,56 % p. a.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung und einer Laufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen und einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind zu den Umrechnungskursen zum Zeitpunkt der Entstehung bzw. zum höheren Stichtagskurs bewertet.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Steuersatzes von aktuell 30,60 %. Zum 30. Juni 2018 bestehen nach Saldierung mit passiven latenten Steuern aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 110, die gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HBG nicht aktiviert wurden.

Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 3.002 (i. Vj. TEUR 0) den sonstigen Vermögensgegenständen, in Höhe von TEUR 915 (i. Vj. TEUR 1.003) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Diese werden saldiert mit aufrechenbaren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 387 (i. Vj. TEUR 36).

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben ebenso wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen mit TEUR 98 vor dem Bilanzstichtag ausgezahlte Urlaubsgelder.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Gewährleistungsrisiken (TEUR 607), ausstehende Urlaubstage (TEUR 229), Tantiemen (TEUR 300), Weihnachtsgratifikationen (TEUR 73), Gleitzeitguthaben (TEUR 163) und Rückstellungen für ausstehenden Inbetriebnahmen (TEUR 122).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Davon mit einer Restlaufzeit

30.6.2018 von bis zu einem Jahr
TEUR
von einem bis zu fünf Jahren
TEUR
von über fünf Jahren
TEUR
Gesamt
TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.679     2.679
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Lieferungen 754     754
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 608 3.500   4.108
Sonstige Verbindlichkeiten 291   2 293
davon aus Steuern 139     139
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit     2 2
  4.332 3.500 2 7.834

Davon mit einer Restlaufzeit

30.6.2017 von bis zu einem Jahr
TEUR
von einem bis zu fünf Jahren
TEUR
von über fünf Jahren
TEUR
Gesamt
TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.278 0 0 1.278
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Lieferungen 1.444 0 0 1.444
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.905 3.500 0 5.405
Sonstige Verbindlichkeiten 361 0 3 364
davon aus Steuern 130 0 0 130
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 3 3
  4.988 3.500 3 8.491

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 608 (i. Vj. TEUR 1.952) mit zugehörig zu den Lieferungen und Leistungen. Darin enthalten sind saldierte Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 321). Zusätzlich werden sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.500 (i. Vj. TEUR 3.774) ausgewiesen. Diese werden saldiert mit sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 3.002. Darin ist ein grundsätzlich endfällig zum 30. Juni 2020 rückzahlbares Darlehen der Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG, Selb, in Höhe von TEUR 3.500 (i. Vj. TEUR 3.500) enthalten, welches auch vorzeitig getilgt werden kann. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 3.500 (i. Vj. TEUR 525) auf den Gesellschafter.

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt.

TEUR
Deutschland 4.103
Europa und Afrika 5.615
Südamerika 201
Nordamerika 649
Asien und Ozeanien 11.706
Nettoerlöse 22.274

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 662 enthalten. Davon betreffen TEUR 414 die Auflösung von Rückstellungen, TEUR 72 die Auflösung von Wertberichtigungen, TEUR 44 Schadenserstattungen sowie TEUR 132 sonstige periodenfremde Erträge. Aus der Fremdwährungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 132 (i. Vj. TEUR 52).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 241 enthalten. Diese betreffen in voller Höhe Zuführung zu Wertberichtigungen. Aus der Fremdwährungsumrechnung entstanden sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 170).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 16 (i. Vj. TEUR 6) von verbundenen Unternehmen enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 53 (i. Vj. TEUR 68) an verbundene Unternehmen sowie TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteuern in Höhe von TEUR 495 (i. Vj. TEUR 494) beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 0).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt
TEUR
Davon fällig innerhalb eines Jahres
TEUR
Leasingverträge Pkw 151 56
Bürogeräte 6 2
Mietverträge 75 75
Gesamt 232 133

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017/18 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG enthalten.

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017/18 eingetreten oder bekannt geworden, die die finanziellen Verhältnisse am Abschlussstichtag oder für die Zukunft in besonderer Weise beeinflussen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der Mitarbeiter getrennt nach Gruppen betrug im Jahresdurchschnitt:

2017/18 2016/17
Angestellte (inkl. Gewerbliche) 93 94
Auszubildende 2 2

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

- Herr Gerhard Kolb, Geschäftsführer

- Herr Günter Niedenthal, Geschäftsführer

- Herr Hermann Sickel, Geschäftsführer

Ein Geschäftsführer wird als Organ der Gesellschaft nicht direkt durch die Gesellschaft bezahlt. Die Angabe der Gesamtbezüge der verbleibenden zwei Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9a wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernabschluss

Die Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG, Selb, stellt als oberste Konzernmuttergesellschaft einen Konzernabschluss auf, der für die unmittelbare Muttergesellschaft Netzsch-Feinmahltechnik GmbH, Selb, eine befreiende Wirkung hat. Der Konzernabschluss, in den die Netzsch Trockenmahltechnik GmbH, Selb, einbezogen wird, ist prüfungspflichtig und beim elektronischen Bundesanzeiger offenlegungspflichtig.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer der NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH schlagen vor, den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.175.907,97 und den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.106.589,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Selb, den 14. September 2018

Die Geschäftsführer

Gerhard Kolb

Günter Niedenthal

Hermann Sickel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017/18

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.7.2017
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Rechte und Werte 711.747,73 25.557,34 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 235.138,35 0,00 0,00
  946.886,08 25.557,34 0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 6.522.819,98 4.294,00 212.176,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.046.482,52 57.713,00 95.932,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.170.120,87 39.691,40 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 331.276,00 79.860,00 -308.108,00
  13.070.699,37 181.558,40 0,00
  14.017.585,45 207.115,74 0,00
Abgänge
EUR
30.6.2018
EUR
Abschreibungen 1.7.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Rechte und Werte 0,00 737.305,07 687.682,73
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 235.138,35 235.138,35
  0,00 972.443,42 922.821,08
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 0,00 6.739.289,98 964.306,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.200.127,52 666.148,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.209.812,27 3.525.413,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 103.028,00 0,00
  0,00 13.252.257,77 5.155.869,37
  0,00 14.224.701,19 6.078.690,45
Zugänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Rechte und Werte 29.875,34 0,00 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00 0,00
  29.875,34 0,00 0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 132.942,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 272.604,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.255,40 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  608.801,40 0,00 0,00
  638.676,74 0,00 0,00
Buchwert
30.6.2018
EUR
30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Rechte und Werte 717.558,07 19.747,00 24.065,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 235.138,35 0,00 0,00
  952.696,42 19.747,00 24.065,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 1.097.248,98 5.642.041,00 5.558.513,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 938.752,52 1.261.375,00 1.380.334,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.728.669,27 481.143,00 644.707,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 103.028,00 331.276,00
  5.764.670,77 7.487.587,00 7.914.830,00
  6.717.367,19 7.507.334,00 7.938.895,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH, Selb, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 24. September 2018

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Kelle, Wirtschaftsprüfer

Schwarzhuber, Wirtschaftsprüfer

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