Thinking Networks GMI GmbHLiquidiert

Markt 45, 52062 Aachen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 967
Eingetragen
28.12.1972
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsaufträgen aus dem Gebiet der Mathematik und Informatik sowie die Übernahme ähnlicher Aufträge, die Abhaltung von Fachtagungen, Seminaren und Schulungen auf dem Gebiet der Mathematik, insbesondere des Operations Research sowie mathematischer Methoden der Betriebsund Volkswirtschaft, der Datenverarbeitung und Informatik. Die Entwicklung und der Vertrieb von Software. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Dr. Faisst
seit 26.7.2005
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thinking Networks GMI GmbH

Aachen

JAHRESABSCHLUSS zum 31. Dezember 2008

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2008

THINKING NETWORKS GMI GMBH AACHEN

AKTIVA

  Anhang 2008
EUR
2007
EUR
ANLAGEVERMÖGEN (7)    
Immaterielle Vermögensgegenstände (1)    
EDV-Software   10.922,31 21.100,73
Sachanlagen (2)    
Betriebs- und Geschäftsausstattung   104.498,95 116.545,51
    115.421,26 137.646,24
UMLAUFVERMÖGEN      
Vorräte (3)    
Unfertige Leistungen   21.316,43 0,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4)    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   467.842,89 345.738,06
Forderungen gegen verbundene Unternehmen (8) 3.118.937,43 2.996.822,33
Sonstige Vermögensgegenstände (9) 477.458,08 504.533,21
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 414.518,76 (Vorjahr: EUR 436.209,82)      
    4.085.554,83 3.847.093,60
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   860.892,17 1.117.157,32
    4.946.447,00 4.964.260,92
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   32.918,39 9.378,53
    5.094.786,65 5.111.275,69

PASSIVA

     
  Anhang 2008
EUR
2007
EUR
EIGENKAPITAL      
Gezeichnetes Kapital   511.291,88 511.291,88
Bilanzgewinn (10) 4.256.797,62 4.256.797,62
    4.768.089,50 4.768.089,50
ROCKSTELLUNGEN      
Sonstige Rückstellungen (5, 12) 105.379,55 168.544,38
VERBINDLICHKEITEN (6)    
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   60.960,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 60.960,00 (Vorjahr: EUR 0,00)      
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   39.897,72 27.168,78
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 39.897,72 (Vorjahr: EUR 27.168,78)      
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (11) 82.161,20 102.300,08
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 82.161,20 (Vorjahr: EUR 102.300,08)      
Sonstige Verbindlichkeiten   38.298,68 34.120,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 38.298,68 (Vorjahr: EUR 34.120,5)      
- davon aus Steuern: EUR 27.166,23 (Vorjahr: EUR 25.368,50)    
    221.317,60 163.589,81
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   0,00 11.052,00
    5.094.786,65 5.111.275,69

ANHANG

FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008

THINKING NETWORKS GMI GMBH, AACHEN

I. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Thinking Networks GMI GmbH, Aachen, ist zum Bilanzstichtag eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Auf die Aufstellung eines Lageberichts wird gemäß § 264 Abs. 1 HGB verzichtet.

Die dem Jahresabschluss 2008 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewendet.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB).

(1) Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (längstens über 5 Jahre) planmäßig abgeschrieben.

(2) Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

(3) Die unfertigen Leistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten (Stundenverrechnungssätzen) bewertet.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

(5) Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften mit dem Betrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

(6) Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

II. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(7) Auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens im Anlagespiegel wird unter Bezug auf § 274a Nr. 1 HGB verzichtet.

(8) Die in den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Forderungen gegenüber dem Gesellschafter, der Thinking Networks AG, betragen EUR 3.118.937,43 nach Verrechnung mit entsprechenden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 87.914,75.

(9) Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Körperschaftsteuererstattungsansprüche gem. § 37 Abs. 5 S. 1 KStG.

(10) Überleitung des Bilanzgewinns:

  2008
EUR
2007
EUR
Bilanzgewinn zu Beginn des Geschäftsjahres 4.256.797,62 4.256.797,62
Jahresüberschuss 0,00 0,00
Bilanzgewinn zum Ende des Geschäftsjahres 4.256.797,62 4.256.797,62

(11) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der TN CuRA GmbH in Höhe von EUR 82.161,50 nach Verrechnung mit entsprechenden Forderungen in Höhe von EUR 8.307,99.

(12) Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsansprüche sowie Provisionen.

III. SONSTIGE ANGABEN

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Herr Andreas Burwick, Bankkaufmann, Eupen, Belgien

Herr Heinrich Robertz, Dipl. Mathematiker, Aachen

Herr Dr. Jürgen Faisst, Diplom-Kaufmann, Hilden

Herr Andreas Burwick ist einzelvertretungsberechtigt. Herr Heinrich Robertz und Herr Dr. Jürgen Faisst vertreten die Gesellschaft zusammen mit einem Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen.

2. Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag ein 100%iges Tochterunternehmen der Thinking Networks AG, Aachen. Die Thinking Networks AG ist nicht zur Aufstellung von Konzernabschlüssen verpflichtet.

IV. ERGEBNISABFÜHRUNGSVERTRAG

Die Gesellschaft hat sich mit Ergebnisabführungsvertrag vom 20. November 2001 verpflichtet, ab dem am 31. Dezember 2001 ablaufenden Geschäftsjahr ihren ganzen nach den maßgeblichen handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn an die Muttergesellschaft, die Thinking Networks AG, abzuführen. Die Thinking Networks AG hat sich im Gegenzug verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Jahresfehlbetrag der Gesellschaften auszugleichen. Dieser Vertrag war erstmals für das Wirtschaftsjahr 2001 anzuwenden und konnte frühestens am 19. November 2006 gekündigt werden. Sofern keine Kündigung erfolgt, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

V. VORSCHLAG DER GESCHÄFTSFÜHRUNG ÜBER DIE VERWENDUNG DES ERGEBNISSES

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.256.797,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Aachen, den 6. März 2009

Andreas Burwick, Geschäftsführer

Dr. Jürgen Faisst, Geschäftsführer

Heinrich Robertz, Geschäftsführer

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