Brose Trust AGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 4992
Eingetragen
30.1.2004
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Abgabe von persönlichen Empfehlungen gegenüber Kunden oder ihren Vertretern, die sich auf Finanzinstrumente im Sinne von § 1 Absatz 11 des Kreditwesengesetzes beziehen und sich auf die persönlichen Umstände der Kunden stützen (Anlageberatung). Die Gesellschaft betreibt keinen Eigenhandel. Sie ist nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Böttger
seit 30.1.2004
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brose Trust AG

Bamberg

JAHRESABSCHLUSS UND LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2008
MIT BESTÄTIGUNGSVERMERK

Lagebericht zum 31. Dezember 2008

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2008 hat sich die Weltwirtschaft signifikant abgekühlt und ist in vielen Volkswirtschaften in eine Rezession geglitten. Die Finanzkrise hat sich damit zu einer Weltwirtschaftkrise ausgeweitet.

Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistungen/Vermögensverwaltung litten unter dem durch Kursverluste verursachten sinkenden Verwaltungsvolumen. Hinzu kamen Abflüsse aus risikoreicheren Anlagen zugunsten von Festgeldern oder Geldmarktprodukten, die insgesamt niedrigere Margen abwerfen. Die Brose Trust AG konnte sich gut behaupten und mit Provisionserträgen von 1.553 TEUR annähernd das Vorjahresergebnis (1.627 TEUR) wieder erreichen.

Belastend hat sich die Anlage der freien Liquidität in einem gemischten Sondervermögen ausgewirkt, dessen Anteilswert im Jahresverlauf um 8,7% gesunken ist, weshalb eine Wertberichtigung von 60 TEUR vorzunehmen war.

Die Mitarbeiterzahl ist im Geschäftsjahr von 4 auf 7 gestiegen, weshalb ein Anstieg der Personalkosten einschließlich Personalnebenkosten von 159 TEUR zu verbuchen war.

Das Ergebnis sank im Geschäftsjahr 2008 im Wesentlichen infolge der oben beschriebenen Effekte um 498 TEUR von 674 TEUR auf 176 TEUR.

Ausblick

Die Wirtschaftskrise hat sich 2009 verschärft und aller Voraussicht nach wird es nicht vor 2010 zu einer Erholung kommen. Die Auswirkungen für die Kapitalmärkte sind indes ungewiss und lassen sich kaum prognostizieren.

Die Brose Trust AG hat in den ersten Monaten des Jahres 2009 jeweils positive Ergebnisse ausgewiesen und wir erwarten auch für das Gesamtjahr ein positives Ergebnis etwa auf dem Niveau des Jahres 2008.

Unter der Voraussetzung, dass wir an den Aktienmärkten die Tiefstpunkte in diesem Jahr hinter uns gelassen haben und die Kurse für Aktien sich auf dem augenblicklichen Niveau behaupten, oder sich noch etwas verbessern können, sollten die Erlöse in 2010 leicht gesteigert werden können.

Die Kosten des Unternehmens sollten in diesem komplizierten Umfeld eher vermindert werden, zumindest ist im Unternehmen strenge Kostendisziplin erforderlich, um die Ergebnissituation zu stabilisieren oder gar zu verbessern.

 

Bamberg, den 31. Juli 2009

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2008 (Vorjahrzum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez. 2008 31. Dez. 2007
EURO EURO
1. Barreserve
Kassenbestand 1.713,38 2.621,09
2. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 57.736,89 880.957,15
3. Forderungen an Kunden 119.070.62 146.843,47
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 748.397,20 300.039,80
5. Sachanlagen 78.533,00 50.336,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 185.855,27 13.765,77
7. Rechnungsabgrenzungsposten 25.954,82 16.390,89
1.217.261,18 1.410.954,17

PASSIVSEITE

31. Dez. 2008 31. Dez. 2007
EURO EURO
l. Sonstige Verbindlichkeiten 99.287,28 144.344,95
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 153.543,00
b) Andere Rückstellungen 11.950,00 111.555,00
11.950,00 265.098,00
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklagen 10.000,00 10.000,00
c) Bilanzgewinn 996.023,90 891.511,22
1.106.023,90 1.001.511,22
1.217.261,18 1.410.954,17

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2008 (Vorjahr zum Vergleich)

2008 2007
EURO EURO
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 11.696,75 13.647,36
2. Zinsaufwendungen (33,21) (820,34)
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 3.280,40 0,00
b) Beteiligungen 0,00 60.000,00
4. Provisionserträge 1.553.296,73 1.626.520,48
5. Provisionsaufwendungen (456.806,89) (416.521,81)
6. Sonstige betriebliche Erträge 35.882,35 18.611,48
7. Erträge auf der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 70,33
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter (559.757,36) (422.468,96)
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (76.058,67) (53.891,79)
- davon für Altersversorgung EURO 17.002,85 (im Vorjahr: EURO 16.710,82)
b) andere Verwaltungsaufwendungen (246.639,87) (139.061,46)
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen (15.294,22) (10.298,90)
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen (13.213,05) (1.442,97)
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft (60.042,94) 0,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 176.310,02 674.343,42
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (69.338,91) (237.267,18)
14. Sonstige Steuern (2.458,43) (943,56)
15. Jahresüberschuss 104.512,68 436.132,68
16. Gewinnvortrag 891.511,22 455.378,54
17. Bilanzgewinn 996.023,90 891.511,22

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2008 (§ 284 ff. HGB i.V.m. § 160 ff. AktG)

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes erstellt worden.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 2 der RechKredV (Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute).

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 2 RechKredV).

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses.

1. Barreserve

Die Barreserve ist mit dem Nennwert ausgewiesen.

2. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Die Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet.

3. Sachanlagen

Das Anlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, einschließlich Nebenkosten, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände im steuerlich zulässigen Rahmen bemessen.

Es kommt die lineare und die degressive Abschreibungsmethode zum Ansatz.

Die Zugänge von beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EURO 150,00 werden ab dem 1. Januar 2008 sofort abgeschrieben. Für ab dem 1. Januar 2008 zugegegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EURO 150,00 bis EURO 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit 20 % linear abgeschrieben wird.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzung und Bildung der transitorischen Posten erfolgt in handelsrechtlich zulässigem Umfang.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen sind in ihrer Höhe so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Es handelt sich bei den ausgewiesenen Wertpapieren um Investmentfondsanteile. Die Wertpapiere sind börsenfähig und börsennotiert (§ 35 Abs. 1 Nr. 1 RechKredV).

Die sonstigen Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet. Wertberichtigungen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von EURO 60.042,94 vorzunehmen.

2. Anlagevermögen

Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DFR7FIT VOM 1 JANUAR BIS 31 DF7FM RFR 7008

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2008 Zugänge Abgänge Stand am 31. Dez. 2008
EURO EURO EURO EURO
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.888,52 43.491,22 0,00 123.379,74
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.034,48 0,00 0,00 6.034,48
85.923,00 43.491,22 0,00 129.414,22
Wertberichtigung
Stand am 1. Jan. 2008 Zuführung Auflösung Stand am 31. Dez. 2008
EURO EURO EURO EURO
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.552,52 15.294,22 0,00 44.846,74
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.034,48 0,00 0,00 6.034,48
35.587,00 15.294,22 0,00 50.881,22
Restbuchwert
Stand am 31. Dez. 2008 Stand am 31. Dez. 2007
EURO EURO
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.533,00 50.336,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
78.533,00 50.336,00

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aufgliederung und Fristigkeit stellen sich folgendermaßen dar:

31. Dez. 2008 31. Dez. 2007
EURO EURO
Forderungen an Kunden 119.070,62 146.843,47
- Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 185.855,27 13.765,77
- Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Einzelnen:

31. Dez. 2008 31. Dez. 2007
EURO EURO
Kfz-Steuer 1.246,95 511,38
Nutzungsgebühren 23.771,36 15.555,92
Übrige 936,51 323,59
25.954,82 16.390,89

5. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EURO 100.000,00 und ist eingeteilt in 100.000 Stückaktien im Nennbetrag von je EURO 1,00. Das Kapital ist voll eingezahlt. Sämtliche ausgegebenen Aktien sind Stammaktien und lauten auf den Namen.

6. Gewinnrücklage

Hier wird die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG in Höhe von EURO 10.000,00 ausgewiesen. Es haben sich keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben.

7. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

31. Dez. 2008 31. Dez. 2007
EURO EURO
Stand am 1. Januar 891.511,22 455.378,54
Jahresüberschuss 104.512,68 436.132,68
Stand am 31. Dezember 996.023,90 891.511,22

8. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31. Dez. 2008 31. Dez. 2007
EURO EURO
Tantiemen 0,00 73.750,00
Ausstehende Rechnungen 0,00 31.005,00
Abschluss- und Prüfungskosten 8.250,00 5.800,00
Berufsgenossenschaft 3.700,00 1.000,00
11.950,00 111.555,00

9. Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben EURO 99.287,28 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten beinhalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

10. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

31. Dez. 2008 31. Dez. 2007
T-EURO T-EURO
Miet- und Leasingverpflichtungen 206.103,10 90.214,77
- davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 103.116,55 38.762,57
- davon mit Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 102.986,55 51.452,20

Weitere im Anhang oder unter der Bilanz zu vermerkende Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Provisionserträge

Die Provisionserträge resultieren ausschließlich aus der Anlageberatung gegenüber einer österreichischen Kapitalanlagegesellschaft sowie den Gesellschaftern der Brose-Unternehmensgruppe.

Die geographische Gliederung stellt sich wie folgt dar:

2008 2007
EURO EURO
Inland 80.000,32 1.042.514,89
Ausland 1.473.296,41 441.700,55
1.553.296,73 1.484.215,44

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Vorstand und Aufsichtsrat

Der Vorstand setzt sich zum 31. Dezember 2008 wie folgt zusammen:

Herr Oliver Böttger

Die Gesamtvergütung des Vorstands besteht aus fixen und variablen Bestandteilen. Der variable Bestandteil ist von der Ertragsentwicklung des Unternehmens abhängig.

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Dem Aufsichtsrat gehörten zum 31. Dezember 2008 folgende Personen an:

Herr Michael Stoschek, Unternehmer (Vorsitzender)

Frau Gabriele Volkmann, Unternehmerin

Herr Dr. Wolf-Dieter Kirchner, Notar

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr 2008 keine Vergütung.

Vorschüsse, Kredite, Bürgschaften oder Gewährleistungen wurden Organmitgliedern nicht gewährt.

2. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Michael Stoschek, hält 100% der Aktien.

3. Arbeitnehmerzahlen

Im Berichtsjahr 2008 waren im Durchschnitt 6 Arbeitnehmer beschäftigt.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EURO 996.023,90 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bamberg, den 31. Juli 2009

Oliver Böttger

Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Brose Trust AG, Bamberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Unternehmens. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung, eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Brose Trust AG, Bamberg. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Bamberg, den 31. Juli 2009

AWT
Audit Wirtschafts - Treuhand ag
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Huber, Wirtschaftsprüfer

Hahn, Wirtschaftsprüfer

Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2008

Die Hauptversammlung vom 30. November 2009 hat beschlossen, dass der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2008 in Höhe von EURO 104.512,68 auf neue Rechnung vorgetragen wird.

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