BORCO INTERNATIONAL GMBH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
1 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Lobuschkellerei GmbHAufgelöst | 100.00% |
MERCURIUS DRINKS COMPANY GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STOCK SPIRITS GmbH & Co. KG (vormals: BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG)HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die BORCO-MARKEN-IMPORT GmbH & Co. KG, (vormals: BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG), Hamburg, ist im Handelsregister A des Amtsgerichts Hamburg unter der Registernummer HRA 71467 eingetragen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden alle Gesellschaftsanteile von der Sunray Investment Deutschland GmbH, Hamburg, erworben, einem Unternehmen, welches zur CVC Capital Partners Private Equity Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg gehört. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht. Im Zuge der Anteilsübernahme erfolgte eine Umfirmierung in BORCO-MARKEN-IMPORT GmbH & Co. KG. Von der BORCO-MARKEN-IMPORT GmbH & Co. KG (vormals: BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG) sind die Vorschriften für große Gesellschaften zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände betragen in der Regel 5 Jahre und liegen für Sachanlagen zwischen 2 und 13 Jahren. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis € 800,-- werden als geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird unterstellt, dass die zuerst angeschafften Produkte zuerst verbraucht werden (FIFO). Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Für nicht gängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei (nach den Verhältnissen am Absatzmarkt) bewertet. Fremdkapitalzinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird unterstellt, dass die zuerst angeschafften Produkte zuerst verbraucht werden (FIFO § 284 II Nr. 3 HGB). Ist der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger, erfolgt aufgrund des strengen Niederstwertprinzips eine Abschreibung auf diesen Wert. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts werden der Beschaffungs- und Absatzmarkt sowie Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und einer verminderten Verwertbarkeit in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich angemessener Einzelabwertungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 1 % aktivisch abgesetzt. Bei der Errechnung werden einzelabgewertete sowie durch Warenkreditversicherung gedeckte Forderungen nicht erfasst. Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsen-Stichtagskurs bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte, zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Credit Method bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln RT 2018 G) und eine branchenübliche Fluktuation zugrunde. Darüber hinaus werden ein Zinssatz von 1,82 % p.a. und ein Rententrend von 3 % p.a. zugrunde gelegt. Von der Berücksichtigung der zukünftigen Entgeltentwicklung der Versorgungsanwärter wurde abgesehen, da die Versorgungsanwartschaften nicht von den Arbeitsentgelten abhängig sind. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend wird mit zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Posten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Das gilt auch für Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr, für die abweichend von den dargestellten Bewertungsmethoden das Anschaffungskosten-, Imparitäts- und das Realisationsprinzip keine Anwendung findet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Der Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage 1 beigefügt. Eine Aufstellung der Beteiligungen an anderen Unternehmen ist dem Anhang als Anlage 2 beigefügt. Von der Anwendung der Ausnahmeregelung gem. § 286 Abs. 3 Nr. 1 sowie Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde mit der Rückstellung für Pensionen verrechnet. Die Vermögensgegenstände haben Anschaffungskosten in Höhe von T€ 954 und einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 1.072. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts wurden die Aktivwert-Bestätigungen der Rückdeckungsversicherer zugrunde gelegt. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 1.156. Pensionsaufwendungen in Höhe von T€ 85 wurden mit Zinserträgen in Höhe von T€ 2 (i.V. T€ 2) verrechnet. Die Pensionsrückstellungen betreffen mit T€ 173 Zusagen für frühere Geschäftsführer. Diese Verpflichtungen sind in der Bilanz vollständig mit Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresrückvergütungen (T€ 4.398) und Personalrückstellungen (T€ 1.926), u.a. für Boni, Prämien und Abfindungen, sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit T€ 30 (i.V. T€ 42) auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel: Verbindlichkeitenspiegel BORCO Hamburg 31.12.2023
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 18.857 (Vorjahr: T€ 21.188) enthalten. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 626.479,94 € (Vorjahr: 492.725,77 €). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres teilen sich wie folgt auf:
Verteilung des Umsatzes auf das Sortiment:
Innerhalb der Umsatzerlöse wurden Aufwendungen für Verbrauchsteuern (Branntwein-, Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuern) in Höhe von T€ 80.873 (Vorjahr: T€ 92.372) verrechnet. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung bei den Sachanlagen und bei den Finanzanlagen vorgenommen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie Buchgewinnen aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens sowie Weiterbelastungen für Vorjahre in Höhe von T€ 1.458 (i.V. T€ 1.397) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 105 (i.V. T€ 1) aus Nachzahlungen für Vorjahre sowie Buchverlusten aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens enthalten. Für das externe interimistische Integrationsmanagement nach Übernahme der Geschäftsanteile durch die CVC Capital Partners Private Equity Gesellschaft entstanden im Geschäftsjahr einmalige außerordentliche Kosten in Höhe von 1,2 Mio. €, die als Beratungsaufwand in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 664 (i.V. T€ 199) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 320 (i.V. T€ 1.022) enthalten. 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat mit zwei Factoring-Unternehmen Factoringverträge abgeschlossen. Die Verträge wurden mit dem Ziel abgeschlossen, die Liquidität zu verbessern. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile, die sich für die Gesellschaft daraus ergeben. Zum 31. Dezember betrug die Minderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hieraus 14.375 T€ (i.V. 13.868 T€; bei 18.486 T€ (i.V. 21.890 T€) verkauften Forderungen). Risiken bestehen in den variablen Zinsen und Gebühren. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 149,25 (i.V. 133,5). Hiervon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 25,5 (i.V. 27), auf Angestellte 106 (i.V. 89,5) und auf leitende Mitarbeiter 17,75 (i.V. 17). Persönlich haftende Gesellschafterin ist die BORCO Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg und einem gezeichneten Kapital von 60.050,00 €. Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft wird durch die Komplementärin, vertreten durch ihre Geschäftsführer, ausgeübt. Im Geschäftsjahr sind bzw. waren Geschäftsführer:
Als weiteres Organ der Gesellschaft wurde zum 1. April 2019 ein Beirat gegründet, dessen Aufgabe die Beratung und Kontrolle der Geschäftsführung ist. Im Zuge der Veräußerung der Unternehmensanteile (siehe unter 1.) wurde der Beirat mit Wirkung zum 6. September 2023 aufgelöst. Dem Beirat gehörten im Geschäftsjahr 2023 bis zur Auflösung die folgenden Personen an:
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr den Mitgliedern des Beirats gewährten Gesamtbezüge betragen T€ 133 (i.V. T€ 209). Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 163 (i.V. T€ 49) und betrifft das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von € 2.377.935,84 wurde gemäß den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages den Verlustsonderkonten der Gesellschafterin zugeschrieben. Durch die Anteilsübernahme wird die Gesellschaft sowohl in den Konzernabschluss der Sunray Holdings S.à r.l., Luxemburg, welche den Konzernabschluss für den größten Teil der zur Gruppe gehörenden Konzernunternehmen aufstellt, als auch in den Konzernabschluss der Sunray Investments Luxembourg S.a r.L., mit Sitz in Luxemburg, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Teil der Gruppe aufstellt, mit einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im Handelsregister von Luxemburg für beide Gesellschaften offengelegt. 6. Nachtragsbericht Im Januar des Geschäftsjahres 2024 wurde die bisherige Firma BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG in einem ersten Schritt in BORCO-MARKEN-IMPORT GmbH & Co. KG geändert. In einem zweiten Schritt ist die Umfirmierung in STOCK Spirits Deutschland GmbH & Co. KG geplant. Das bisher dem Kalenderjahr entsprechende Geschäftsjahr wurde auf den Zeitraum Oktober bis September geändert, sodass sich für 2024 ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 30. September 2024 ergibt.
Hamburg, den 27. Februar 2024 BORCO Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH gez. Nicolas Rampf ANLAGESPIEGEL 2023
Anteilsbesitz der Gesellschaft
*) es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der Muttergesellschaft
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Geschäftsgrundlagen Die BORCO-Unternehmensgruppe ist ein internationaler Hersteller und Vermarkter von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken. Das Sortiment setzt sich aus eigenen Marken, wie zum Beispiel SIERRA Tequila, FINSBURY Gin, CANARIO Cachaça, HELBING Kümmel und OLD PASCAS Rum, sowie aus Distributionsmarken, wie zum Beispiel Mey Yeni Raki, DISARONNO Liqueur, CHARTREUSE Liqueur, STROH Rum, DELAFORCE Portwein und vielen anderen, zusammen. Der Vertrieb erfolgt national im Lebensmitteleinzelhandel, dem Fachhandel und der Gastronomie und international durch ortsansässige Distributionspartner. In Österreich besteht eine Vertriebskooperation mit der Firma KATTUS Vertriebs GmbH, Wien. Seit dem 6. September 2023 ist BORCO Teil der Stock Spirits Group (SSG), einem führenden Spirituosenunternehmen in Europa. Das Portfolio der Stock Spirits Group umfasst mehr als 70 Marken und ist in über 50 Ländern weltweit erhältlich. Zu den wichtigsten Marken zählen u.a. Stock 84 Brandy, Zoladkowa Vodka, Clan Campbell Scotch Whisky und Amundsen Vodka. Die Stock Spirits Group ist in Polen, Tschechien, Slowakei, Italien, Deutschland, Kroatien, Bosnien und Herzegowina tätig und verfügt über fünf Produktionsstätten. Sie ist Teil von CVC Capital Partners mit Sitz in Luxemburg. Die Gesellschaft zählt zu den zehn größten Private Equity Finanzunternehmen weltweit. II. Geschäftsverlauf 1. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Das Jahr 2023 war wirtschaftlich stark geprägt durch die Folgewirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten bei nachlassenden Energielieferungen erforderten ein schnelles Handeln der Bundesregierung. Zunächst befürchtete Engpässe in der Energieversorgung konnten durch alternative Bezugswege zwar vermieden werden, führten jedoch zu steigenden Energiepreisen. Die damit verbundenen Kosten- und Preissteigerungen schwächten den Konsum deutlich ab. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 mit 5,9% nur leicht unter dem Vorjahresniveau von 6,9%. Als Maßnahmen zur Abschwächung der Inflation wurden beispielsweise Konjunkturprogramme der Bundesregierung in Form der Energiepreisbremse umgesetzt. Ebenfalls wesentlich wirkten sich die Leitzinserhöhungen der europäischen Zentralbank (EZB) auf die Zinsentwicklung aus. Anhaltende geopolitische Spannungen und Krisen führten zu weiteren dämpfenden Effekten des privaten Konsums. So hat der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 zwar nominal (nicht preisbereinigt) +5,9% mehr Umsatz gegenüber Vorjahr erzielt, jedoch real (preisbereinigt) -3,9% weniger Umsatz als in 2022 erwirtschaftet. Ursache hierfür sind die stark gestiegenen Nahrungsmittelpreise mit durchschnittlich +12,4% in 2023 zum Vorjahr. Damit liegt der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel auf dem niedrigsten Niveau der vergangenen Jahre. 2. Geschäftsverlauf Die durch den Ukraine Krieg ausgelösten stark gestiegenen Beschaffungspreise u.a. für Rohstoffe und Materialien machten direkt zu Beginn des Jahres 2023 die Durchführung von Verkaufspreiserhöhungen über nahezu das gesamte Portfolio in Inland und Ausland notwendig. Die damit verbundenen Erhöhungen in den Konsumentenpreisen vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung schlugen sich besonders in der Absatzentwicklung nieder. Der Absatz entwickelte sich in 2023 mit -13,6% rückläufig zum Vorjahr. Im Umsatz ist ein Rückgang von -6,3% vs. Vorjahr zu verzeichnen. Nachdem mit FINSBURY Blood Orange bereits in 2022 ein Neuprodukt erfolgreich auf den Markt gebracht wurde, folgte mit der Einführung von SIERRA Tropical Chilli im März 2023 eine weitere Produktinnovation, die den Markttrend von Spirituosen mit niedrigem Alkoholgehalt aufgreift. Die Stärkung der eigenen Marken stand somit auch in 2023 im Fokus. Der seit Jahren weltweit anhaltende positive Trend in der Tequila Kategorie führte durch die damit verbundene steigende Nachfrage zu einer abnehmenden Verfügbarkeit, der in Mexico produzierten Mengen. Währungskurseffekte zwischen dem mexikanischen Peso und dem US Dollar führten zusätzlich zu einer Verteuerung in den Bezugspreisen für Tequila und belasten das Geschäftsjahresergebnis. Die bereits im Jahr 2021 gestartete Transformation fand ihren Abschluss am 6. September 2023 mit dem erfolgreichen Verkauf des Unternehmens an die Stock Spirits Group. Für BORCO endete damit eine seit 1948 bestehende Tradition als Familienunternehmen. Mit der Integration in die Stock Spirits Group eröffnen sich für BORCO neue Möglichkeiten und Chancen auch in Zukunft im Verbund mit der Gruppe u.a. durch zusätzliche Investitionen und Markeneinführungen zuwachsen. Ab dem Zeitpunkt der Übernahme lag ein besonderer Schwerpunkt im weiteren Jahresverlauf auf der Umsetzung der Unternehmensintegration, sowie Ausarbeitung und Umsetzung von Wertschöpfungsinitiativen für 2024 und Folgejahre. Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2023 im Umsatz folgendes Bild:
Die Umsatzanteile von Inland und Export veränderten sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich. Der Inlandsanteil erhöhte sich leicht von 67% im Vorjahr auf 68% in 2023. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt bei -2,4 Mio. €. Das bilanzielle Eigenkapital verringert sich von 15,2 Mio. € im Vorjahr auf 12,9 Mio. €. Die Eigenkapitalquote verringerte sich um -4,0% von 19,7% im Vorjahr auf 15,7% im Geschäftsjahr 2023. Die Eigenmittelquote (unter Einbezug der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie des Intercompany-Darlehens) stieg von 30,7% im Vorjahr auf 53,4% in 2023. Bereits in 2022 wurde der Einmaleffekt aus der Bereinigung des ROUST-Geschäftes in Höhe von -7,0 Mio. € als Position Abschreibung auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens vollständig berücksichtigt. Damit wurden im Vorjahr alle zu dem Zeitpunkt noch bestehenden Bestände, Forderungen und Verbindlichkeiten vollständig bewertet und bilanziell bereinigt. Im Zuge der Integration in die Stock Spirits Group wurden sämtliche Bankenlinien durch die Gruppe in Form eines tilgungsfreien Darlehens in Höhe von 22,5 Mio. € mit einer langfristigen Laufzeit bis 2031 ausgeglichen. Bilanziell ist das Darlehen als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Auf der Aktivseite zeigt sich die Verbesserung in der Unternehmensfinanzierung auch in dem Anstieg der flüssigen Mittel von +14,1 Mio. € zum Bilanzstichtag 31.12.2023. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um -4,0 Mio. € auf 10,8 Mio. € gesunken. Dies liegt insbesondere an einer Reduktion des Einkaufsvolumens, aufgrund von geringeren Absätzen gegenüber dem Vorjahr bei ausreichenden Vorräten. Diese zeigen sich mit 37,6 Mio. € nahezu unverändert zum Vorjahr. Die im Geschäftsjahr rückläufige Absatzentwicklung führt auch zu einer Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um -6,9 Mio. €. Insbesondere im Exportbereich war das letzte Quartal des Vorjahres geprägt von Nachlieferungen, die auf eine mangelnde Warenverfügbarkeit von Tequila in den Vormonaten aufgrund der weltweit angespannten Supply Chain Situation in 2022 zurückzuführen war. Die Forderungen sind weitestgehend durch Warenkreditversicherungen versichert. Das Delkredere liegt seit Jahren unverändert unterhalb von 0,01 %. Die Gesellschaft ist nach den Vorgaben des IFS (International Food Standard) zertifiziert. Sämtliche Verkaufsverpackungen sind entsprechend den Vorschriften der Verpackungsverordnung in einem dualen System lizenziert. Die ordnungsgemäße Entrichtung der Lizenzentgelte wird für jedes Geschäftsjahr im Rahmen einer Sonderprüfung durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer überprüft und attestiert. Die wesentlichen Erfolgsziffern der BORCO-MARKEN-IMPORT stellen sich wie folgt dar:
Das insgesamt wirtschaftlich herausfordernde Jahr 2023 spiegelt sich auch in den operativen Kennzahlen des Unternehmens wider. Das Rohertragsergebnis liegt mit 46,8 Mio. € um -2,7 Mio. € unter dem Vorjahr von 49,5 Mio. €. Dies entspricht einem prozentualen Rückgang von -5,5% und ist deutlich geringer ausgefallen als der Absatzrückgang von -13,6%, sowie der Umsatzrückgang von -6,3 %. Die zu Beginn des Jahres 2023 umfangreich umgesetzten Verkaufspreiserhöhungen zeigen sich in der Steigerung der Rohertragsmarge von 35,6% im Vorjahr auf 36,0% in 2023. Die Materialquote (Materialaufwand zu Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) ist um 2 % gesunken. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um -1,2 Mio. € ist vor allem auf die gesunkenen Weiterbelastungen von Marketingkosten zurückzuführen. Der Personalaufwand lag mit 12,8 Mio. € um +2,1 Mio. € über dem Vorjahr von 10,7 Mio. €. Haupttreiber hierfür ist der gestiegene Personalbedarf. Die Mitarbeiterzahl stieg im Jahresdurchschnitt von 134 im Vorjahr auf 149 in 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um +0,9 Mio. € auf insgesamt 34,1 Mio. €. Die Stärkung der eigenen Marken und die Umsetzung von Produktinnovationen wie SIERRA Tropical Chilli und FINSBURY Blood Orange standen auch 2023 im Fokus. Hierzu wurden insbesondere die Werbekosten für Marketing im Inlands- und Exportbereich um +1,6 Mio. € zum Vorjahr erhöht. Dagegen reduzierten sich die Währungskursverluste im Vergleich zum Vorjahr um -1,4 Mio. €. Zudem beinhaltet die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen einen einmaligen Sondereffekt in Höhe von 1,2 Mio. € für den Einsatz eines Interimsmanagements durch das Beratungsunternehmen AlixPartners, sowie deren Beratungsaufwand im Zuge der Integration in die Stock Spirits Group. Bereinigt um diesen Einmaleffekt ergibt sich ein noch positives EBIT von 0,3 Mio. € und ein bereinigtes Jahresergebnis von -1,1 Mio. €. Gestiegene Zinsen führten zu einer Erhöhung der Finanzierungskosten um 0,7 Mio. €. Die ursprüngliche Planung für 2023 ging von einem positiven Ergebnis bei leicht sinkenden Umsätzen aus und wurde damit verfehlt. Der durch das rückläufige Konsumentenverhalten geprägte Umsatzrückgang fiel insbesondere aufgrund der beschriebenen allgemeinen wirtschaftlichen Situation deutlich stärker aus als erwartet. Negativ wirkten sich zudem die ungeplanten einmaligen Aufwendungen im Zuge der Integration in die Stock Spirits Group aus. III. Gesamtaussage Trotz der gesamtwirtschaftlich herausfordernden vergangenen Jahre ist der Fortbestand des Unternehmens ungefährdet. Die vom Unternehmen vertriebenen Produkte erfreuen sich im In- und Ausland einer hohen Nachfrage. Das Portfolio erstreckt sich über viele beliebte Spirituosenkategorien und wird kontinuierlich über den Lebensmitteleinzelhandel, Fachhandel und Gastronomie vertrieben. Die Gesellschaft ist als Teil der Stock Spirits Group ausreichend finanziert und jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. IV. Chancen und Risiken Die vergangenen Jahre waren durch Corona und dem Ukraine Krieg gleich von zwei großen Krisen geprägt. Es ist aus heutiger Sicht kaum vorhersehbar, ob und in welchem Umfang weitere weltweite Konflikte und aktuelle Spannungen wie zwischen Israel/Gaza oder Taiwan/ China Auswirkungen auf Handel und Wirtschaft haben werden. Unternehmen müssen sich generell darauf einstellen, in Krisenzeiten flexibel reagieren zu können. BORCO hat seinen Transformationskurs trotz der Herausforderungen der vergangenen Jahre erfolgreich umgesetzt und ist nicht zuletzt durch die neue Einbindung in die Stock Spirits Group deutlich besser aufgestellt. Dies spiegelt sich u.a. in der gesteigerten Ertragskraft pro Flasche und einer verbesserten Finanzierung des Unternehmens wieder. Chancen ergeben sich bei einer Wiederbelebung des Konsums. Für 2024 blicken Unternehmen und private Haushalte It. Analysen von ifo Geschäftsklima und GfK-Konsumklima etwas optimistischer in die Zukunft. Zuletzt rückläufige Inflationserwartungen bei steigenden Realeinkommen lassen auf eine leichte Erholung des Konsumverhaltens in Einzelhandel und Gastronomie schließen. Weitere positive Auswirkungen auf Konsum und Nachfrage könnten sich durch fallende Zinsen ergeben. Vieles deutet darauf hin, dass die starken Leitzinserhöhungen in 2023 als Gegensteuerungselement zur Inflation ihr Rekordniveau erreicht haben. Es ist mit Absenkungen im Jahresverlauf 2024 zu rechnen. Dennoch bestehen weiterhin Risiken z.B. hinsichtlich Rohstoffpreisentwicklungen durch die angespannte geopolitische Lage und der vorherrschenden weltwirtschaftlichen Schwächephase. Zusätzliche Wachstumschancen bestehen in der Erweiterung des aktuellen Portfolios durch Einführung von Stock Spirits Group Marken in den deutschen Markt. Die Planung für 2024 sieht zunächst die Einführung der Vodka Marken Zoladkowa Deluxe und Amundsen, sowie mit Clan Campbell die Einführung eines Scotch Whisky vor. Zudem sieht die aktuelle Planung deutliche Marketinginvestitionen in die Eigenmarken SIERRA Tequila und FINSBURY Gin vor. Die weiterhin zunehmende Konzentration im deutschen und internationalen Lebensmitteleinzelhandel, sowie im Wettbewerb erhöhen die Abhängigkeiten und führen somit zu weiteren ernstzunehmenden Geschäftsrisiken. Diese Entwicklung ist bereits seit vielen Jahren zu beobachten und gilt branchenübergreifend. BORCO überwacht diese langjährigen Entwicklungen sehr genau und reduziert das Risiko bestmöglich durch eine den Marktverhältnissen abgestimmte Markt- und Preispositionierung der Produkte. Zusätzlich ergeben sich gute Möglichkeiten durch das breite BORCO Produktportfolio, welches fast sämtliche Spirituosenkategorien in unterschiedlichen Preissegmenten umfasst, auf Veränderungen des Marktes breit und schnell zu reagieren. Cyber Security gehört ebenfalls zu einem Risikobereich, welcher sämtliche Teilnehmer am Markt betrifft. Die fortschreitende Digitalisierung in fast allen Bereichen der Wirtschaft macht eine Absicherung gegen digitale Angriffe und die Umsetzung von Datenschutzverordnung zwingend erforderlich. BORCO erfüllt diese Anforderungen, führt jährliche Cyber Security Checks durch und schult das Personal regelmäßig im sensiblen Umgang mit Daten. Weitere Risiken bestehen durch Wechselkursentwicklungen im Import von Whiskey (Nordamerika), Tequila und Rum (Mittelamerika) und Cachaça (Südamerika) im USD, sowie im britischen Pfund für Importe von Scotch Whisky und Gin (Schottland, England). Für das Geschäftsjahr 2024 wurden jeweils 100% des geplanten Devisenbedarfs an USD und GBP kursgesichert, um dieses Risiko entsprechend zu minimieren. Ein in vielen Bereichen der Wirtschaft deutlich zunehmendes Risiko herrscht im allgemeinen Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Die Rekrutierung von neuem Personal wird zunehmend anspruchsvoller, da in vielen Bereichen bereits ein Mangel an qualifizierten und gut ausgebildeten Fachkräften herrscht. Risiken bestehen insbesondere darin, Positionen nach Personalabwanderung oder bei Schaffung von neuen Arbeitsplätzen zeitnah zu besetzen. Zudem kann der hohe Wettbewerb am Arbeitsmarkt bei der Suche nach Personal weiterhin zu einer Steigerung der Rekrutierungskosten führen. BORCO wirkt diesen Veränderungen u.a. durch ein in 2023 eingeführtes Mitarbeiter Benefit Programm, einer angepassten Personalplanung, sowie einer umfassenderen Nutzung von Rekrutierungsmöglichkeiten entgegen. V. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung Trotz der aktuell weltweit schwachen wirtschaftlichen Lage und den Krisen dieser Zeit blicken wir insgesamt optimistisch in die Zukunft. Durch die Integration von BORCO in die Stock Spirits Group ist das Unternehmen insgesamt deutlich gestärkt. Im Verbund der Gruppe ergeben sich in vielen Bereichen Synergieeffekte durch z.B. Bündelung von Einkauf oder Produktion. Zudem wird weiterhin ein großer Fokus auf die Umsetzung von Wertschöpfungsinitiativen zur kontinuierlichen Steigerung der Ertragskraft gesetzt. Darüber hinaus eröffnen sich durch ein erweitertes Portfolio neue Wachstumschancen. Die Planung für 2024 und Folgejahre sieht erhebliche Investitionssteigerungen insbesondere für Marketingmaßnahmen vor. Für 2024 streben wir ein moderates bis deutliches Umsatzwachstum an und planen mit einem leicht positiven Ergebnis. Die Integration von BORCO in die Stock Spirits Group wird in 2024 weiter voranschreiten. Bereits im März 2024 wird BORCO unter dem neuen Namen STOCK SPIRITS GmbH & Co. KG firmieren. Aufgrund der Angleichung auf das mit September endende abweichende Geschäftsjahr der Stock Spirits Group, folgt im Jahr 2024 für BORCO ein verkürztes Geschäftsjahr von Januar bis September.
Hamburg, den 27. Februar 2024 BORCO-MARKEN-IMPORT
GmbH & Co. KG, Hamburg
gez. Nicolas Rampf BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BORCO-MARKEN-IMPORT GmbH & Co. KG (vormals: BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG), Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BORCO-MARKEN-IMPORT GmbH & Co. KG (vormals: BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG), Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BORCO-MARKEN-IMPORT GmbH & Co. KG (vormals: BORCO-MARKEN- IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. Februar 2024 MÖHRLE
HAPP LUTHER GmbH
Wegner, Wirtschaftsprüferin Kulwatz, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlussesder BORCO-MAROEN-IMPORT GmbH & Co. KG(vormals BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG), HamburgDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 14. März 2024 festgestellt. |
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