braun-steine GmbH
Hauptstraße 7, 73340 Amstetten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Braun-Schwegler seit 1.2.2018 | Prokura |
Felix Braun seit 1.2.2018 | Geschäftsführer |
Wilfried Braun seit 17.6.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
SF-Kooperation GmbH Beton-KonzepteAufgelöst | 5.66% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
braun-steine GmbHAmstettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die braun-steine GmbH hat ihren Sitz in Amstetten und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter HRB 729388 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB wurde bei der Aufstellung des Jahresabschlusses Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit den Wertansätzen in der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Ferner gelten folgende Bewertungsgrundsätze: Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen über einen Zeitraum von 3 bis 15 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung erfolgte pro rata temporis ab dem Monat, in dem der Vermögensgegenstand betriebsbereit war. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, ermittelt zu Durchschnittswerten, oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag. Die Herstellungskosten umfassen die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kosten. Für das Lagerrisiko und andere wertmindernde Umstände wurden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf den Bestand von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht einzelwertberichtigt wurden, abgesetzt. Liquide Mittel Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung wurden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Hierin sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 419 (Vorjahr: TEUR 497) entalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 1.665 (Vorjahr: TEUR 2.237) und Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 2.768 (Vorjahr: TEUR 3.291), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 1.181 (Vorjahr: TEUR 1.679). Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.174 (Vorjahr: TEUR 3.710). Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 36. Zur Absicherung sämtlicher Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen folgende Sicherheiten:
D. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Leasing- bzw. Mietverträgen betragen TEUR 314. Der innerhalb eines Jahres fällige Betrag beläuft sich auf TEUR 174. Beteiligungen Die Gesellschaft ist zu 51 % an der Aicheler & Braun Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Betonwerk, Tübingen, beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 6.261. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 1.042. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch folgende Personen wahrgenommen:
Mitarbeiterzahlen Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 91 Arbeitnehmer, davon 39 gewerbliche und 47 kaufmännische Arbeitnehmer, sowie 5 Auszubildende und duale Studenten beschäftigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Amstetten, 15.05.2024 braun-steine GmbH gez. Felix Braun, Geschäftsführer gez. Wilfried Braun, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die braun-steine GmbH mit Sitz in Amstetten, produziert und vertreibt ein breites Produktportfolio an hochwertigen Betonwaren für den Garten- und Landschaftsbau sowie für den Städte- und Objektbau. braun-steine steht für Innovation in Design und Funktionalität von Betonsteinen und Betonfertigteilen, die ihre Anwendung in der kommunalen Freiraumplanung, in der Straßengestaltung sowie in der Gestaltung von Gartenanlagen finden. Mit differenzierten und durchdachten Produkten bietet braun-steine Landschaftsarchitekten, Städteplanern, Straßenbauingenieuren sowie Garten- und Landschaftsbauunternehmen technische und gestalterische Lösungen. Hierbei liegt der Fokus auf Qualität und Innovation. Damit gehört braun-steine zu den führenden Produktgestaltern in seiner Branche. Zu den Hauptkunden zählt der Baustofffachhandel, zu weiteren Zielgruppen der Marktbearbeitung zählen Architektur- und Ingenieurbüros wie auch die öffentlichen Bauverwaltungen, die verarbeitenden Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus sowie Bauunternehmen, die durch eigene Fachberater betreut werden. Die braun-steine GmbH ist mit 51 % am Unternehmen Aicheler & Braun Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Betonwerk, Tübingen, beteiligt. Die Produktion erfolgt an den Standorten in Amstetten und Tübingen-Hirschau. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Krisen, Kriege, Konsumflaute: Die deutsche Wirtschaftsleistung hat im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Die Inflation war in 2023 nach wie vor auf hohem Niveau, ist jedoch im Jahresverlauf deutlich zurückgegangen. Während sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt hat, blieb die Erholung beim privaten Konsum aufgrund einer hohen Sparneigung der privaten Haushalte aus und lag preisbereinigt rund 1 % unter dem Vorjahr. Die staatlichen Konsumausgaben lagen preisbereinigt sogar rund 2 % unter dem Vorjahr. Im Bauhauptgewerbe lag der Umsatz im Jahr 2023 preisbereinigt rund 5 % unter dem Vorjahresumsatz. Der Wohnungsbau war in 2023 von einer enormen Nachfrageschwäche geprägt, was zu einem Umsatzrückgang von preisbereinigt 11,9 % führte. Dies ist zurückzuführen auf das anhaltend hohe Zinsniveau für Immobilienkredite sowie auf das nach wie vor hohe Preisniveau für Bauleistungen und für die Lebenshaltung. Im Wirtschaftsbau ging der Umsatz dagegen nur leicht um rund 1,3 % und im öffentlichen Bau um rund 1,0 % zurück. Aus der vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) veröffentlichten Jahresstatistik geht hervor, dass der Branchenumsatz in 2023 um nominal 3,0 % gestiegen ist. Preisbereinigt ist hier jedoch auch von einem Rückgang auszugehen. 2. Geschäftsverlauf Nach einigen Jahren mit enormen Wachstumsraten, u.a. bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Krise, durch welche der Fokus auf den Garten mehr denn je in den Mittelpunkt gerückt ist, dämpfen nun die schwierigen Rahmenbedingungen die dynamische Entwicklung in der Baubranche. Auch unser Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um rund 3 % zurückgegangen, das für 2023 geplante Umsatzziel haben wir jedoch erreicht. Unser starkes Produktprofil für den Garten- und Landschaftsbau, der zunehmend überregionale Bekanntheitsgrad von braun-steine sowie neue, innovative Produkte haben den Rückgang im Auftragseingang und Umsatz etwas abgefedert. Im Übrigen verweisen wir auf die Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 3. Lage des Unternehmens Ertragslage Bedingt durch das anhaltend hohe Zinsniveau für Immobilienkredite sowie das nach wie vor hohe Preisniveau für Bauleistungen und Lebenshaltung sind unsere Umsatzerlöse um 2,9 % zurückgegangen. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sind zum Vorjahr stabil geblieben. Die Materialaufwandsquote liegt mit 56,7 % nahezu auf dem Vorjahresniveau. In 2023 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 91 Mitarbeiter (Vj. 92) davon durchschnittlich 5 (Vj. 5) Auszubildende und duale Studenten. Die Personalaufwandsquote lag bei 18,5 % (Vj. 18,4 %). Durch Investitionen in neue Produktionsanlagen erhöhten sich die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um 5,4 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen um 6,0 % auf TEUR 5.432 zurück. Der Rückgang resultiert insbesondere aus rückläufigen Energiepreisen sowie aus geringeren Ausgangsfrachten aufgrund des Umsatzrückgangs. Unsere Energiekosten konnten im Jahr 2023 durch den Einsatz von eigenem PV-Strom teilweise abgefedert werden. Das Mitte 2023 stattgefundene Rezertifizierungs-Audit nach DIN EN 50001 testiert uns einen verantwortungsvollen Umgang mit Energieverbräuchen sowie Investitionen in energieeffizientere Gebäude, Geräte und Anlagen. Im Geschäftsjahr 2023 erzielten wir ein Betriebsergebnis i.H.v. TEUR 1.817 (Vj. TEUR 1.521). Unter Hinzurechnung des Finanzergebnisses i.H.v. TEUR 42 (Vj. TEUR 42) und nach Abzug der Ertragsteuern i.H.v. TEUR 504 (Vj. TEUR 408) ergibt sich ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 1.355 (Vj. TEUR 1.155). Finanzlage Im Jahr 2023 erzielten wir einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR 1.524 (Vj. TEUR 1.425). Die Zunahme resultiert insbesondere aus dem höheren Jahresüberschuss. Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden in Höhe von TEUR 908 (Vj. TEUR 1.541) getätigt. Es handelt sich im Wesentlichen um neue Produktionsanlagen sowie einen Hallenneubau. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 536 auf TEUR 3.174 zurückgegangen. Die Tilgung unserer Darlehen erfolgte gemäß Tilgungsplan. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte und der Investitionen ist durch vorhandene Liquidität und ausreichende Kreditlinien jederzeit sichergestellt. Die Gesellschaft hat eine stabile Finanzlage und Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Vermögenslage Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 14.327 nahezu auf Vorjahresniveau. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital aufgrund des positiven Jahresergebnisses um TEUR 1.124 erhöht. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 536 zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen um TEUR 334 zurück. Dementsprechend erhöht sich die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 von 53,0 % auf 61,0 %. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung ist die laufende Überwachung der Rohergebnisrentabilität sowie des operativen Cashflows von zentraler Bedeutung. Die Rohergebnisrentabilität beträgt zum 31.12.2023 13,5 % (Vj. 11,6 %), der operative Cashflow beträgt TEUR 1.524 (Vj. TEUR 1.425). III. Risiko- und Chancenbericht 1. Absatzmarktrisiken und -chancen Die Rahmenbedingungen in der Baubranche sind nach wie vor schwierig. Der Bedarf an Investitionen in Wohnungen und Infrastruktur ist zwar weiterhin hoch, die deutlich gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Wohnungsbau jedoch stark ab. Dies kann sich letztendlich auch auf den Absatz von braun-steine negativ auswirken, wenn Baumaßnahmen aufgrund zu hoher Baupreissteigerungen und Finanzierungskosten verschoben werden müssen. Eine gute Produkt- und intelligente Vertriebspolitik sehen wir als Chance, Marktanteile zu gewinnen. Die notwendige Erweiterung von Zusatz- und Ergänzungsprodukten in das vorhandene Sortiment verstärken zusätzlich die Handelsschiene bei einigen Kernsortimenten. Die Absatzmarktrisiken werden laufend beobachtet und analysiert. Dadurch können wir bei Absatzeinbrüchen frühzeitig innerbetriebliche Anpassungsmaßnahmen ergreifen. 2. Beschaffungsmarktrisiken und -chancen Die weitere Entwicklung im Nahost Konflikt kann weitreichende Folgen für die deutsche Wirtschaft haben. Eskaliert der Konflikt, könnten Lieferketten - die infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine teils gerade neu aufgebaut wurden - gefährdet sein und Energiepreise wieder deutlich steigen. Bei den Rohstoffen Sand, Kies und Splitt können Abbaugenehmigungsschwierigkeiten zu einer Rohstoffknappheit führen. Dies kann die Preise erheblich steigern. Diese beiden Aspekte können sich negativ auf unsere Ertragslage auswirken, da die starke Wettbewerbssituation in der Betonwarenbranche auf dem Absatzmarkt nur begrenzte Preisanpassungen zulässt. Dem Energiepreisrisiko wirken wir teilweise über werkseigene Photovoltaikanlagen entgegen. Außerdem testiert uns das Mitte 2023 stattgefundene Rezertifizierungs-Audit nach DIN EN 50001 einen verantwortungsvollen Umgang mit Energieverbräuchen sowie Investitionen in energieeffizientere Gebäude, Geräte und Anlagen. 3. Unternehmensstrategische Chancen und Risiken Die Unternehmensrisiken sind u. a. durch eine kontinuierliche Qualitätspolitik, eine kontinuierliche Erweiterung der Vertriebsgebiete sowie durch laufende Produktinnovationen und konsequente Sortimentspflege erheblich reduziert. Unsere Unternehmensmarke sowie viele starke Produktmarken und deren Bekanntheit werden sowohl durch Marketing- und Vertriebsaktivitäten bei Objektausschreibungen als auch auf dem privaten Markt für Haus und Garten zunehmend zu einer positiven, unterstützenden Unternehmensentwicklung beitragen. Spezielle Risiken für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind nicht zu erkennen. 4. Sonstige Chancen und Risiken Debitorenrisiken sind über Warenkreditversicherungen und Abrechnungen über starke Handelsverbände gut unter Kontrolle, so dass evtl. Zahlungsausfälle begrenzt bleiben. Der Finanzstatus wird laufend überwacht und den bestehenden Kreditlinien gegenübergestellt. Dadurch wird das Liquiditätsrisiko minimiert. Um erfolgreich zu sein, ist braun-steine auf qualifiziertes Personal angewiesen. Ein Fachkräftemangel und eine mögliche Fluktuation von Know-how-Trägern stellen aus diesem Grund ein Risiko für die Unternehmensgruppe dar. Hier wirken wir mit verschiedenen personalpolitischen Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterbindung sowie der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften entgegen. Weitere Unternehmensrisiken wurden in einem umfassenden Versicherungsmanagement abgesichert. IV. Prognosebericht Gemäß Angaben des ifo-Instituts sind die Weichen im Prognosezeitraum grundsätzlich auf Erholung gestellt: Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit November, somit dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Unter Berücksichtigung aller Faktoren rechnet das ifo-Institut für das Jahr 2024 mit einem moderaten Anstieg des BIP von rund 0,2 %. Das hohe Niveau der Baupreise in Kombination mit hohen Finanzierungskonditionen haben das Bauhauptgewerbe stark ausgebremst und zu einem weiteren Umsatzrückgang von rund 5 % geführt. Für 2024 erwartet der Hauptverband der deutschen Bauindustrie einen weiteren Rückgang des Umsatzes von rund 3,5 % (preisbereinigt). Für den Wohnungsbau wird dabei ein überdurchschnittlicher Umsatzrückgang von rund 12 % erwartet. Unser Umsatz ist im ersten Quartal 2024 um rund 11 % gegenüber dem ersten Quartal 2023 zurückgegangen. Da das erste Quartal aufgrund von Witterungseinflüssen immer Schwankungen unterliegt, sehen wir darin noch kein Signal für ein erhöhtes Absatzrisiko. Aktuell rechnen wir mit einem etwas schwächeren Umsatzniveau als 2023 und mit der großen Herausforderung, die Rohergebnisrentabilität zu halten. Als familiengeführtes Unternehmen hat die langfristige Absicherung des Unternehmens oberste Priorität. Eine stabile Ertragslage und gute Eigenkapitalausstattung sind neben einer nachhaltigen Unternehmensführung für den langfristigen Erfolg des Unternehmens unerlässlich. Nachhaltigkeit bedeutet für uns ein ganzheitliches System aus wirtschaftlichem Erfolg, ökologischer Verantwortung und sozialem Engagement. Das langfristig angestrebte organische Wachstum der braun-steine Gruppe soll durch laufende Weiterentwicklungen unseres Produktprogramms, auch über schwierige Wachstumsschwellen hinaus, fortgesetzt werden. Sowohl die Investitionen im kommunalen Sektor wie auch das weiterhin zunehmende Interesse am Garten und der professionellen Gartengestaltung ermöglichen es uns als bekannte Unternehmensmarke im Planungsbereich wie auch bei den hochwertigen Gartenanlagen, den Marktanteil weiter auszubauen. Durch konsequente Erweiterungen unserer Produktveredelungen sowie durch Optimierungen von Arbeitsprozessen und eine kontinuierliche Steigerung der Produktivität soll auch die Ertragslage nachhaltig auf gutem Niveau gehalten werden.
Amstetten, 15.05.2024 braun-steine GmbH gez. Felix Braun, Geschäftsführer gez. Wilfried Braun, Geschäftsführer Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterung nach § 327 HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die braun-steine GmbH, Amstetten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der braun-steine GmbH, Amstetten, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der braun-steine GmbH, Amstetten, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und Lagebericht der braun-steine GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr, wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 11.05.2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 15.05.2024 MENOLD
BEZLER GmbH
gez. Haug, Wirtschaftsprüfer gez. Bacher, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 10.06.2024 festgestellt. |
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