mozaiq operations GmbHLiquidiert

Sonnenstraße 23, 80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 242004
Eingetragen
24.3.2015
Branche
Bauträger für WohngebäudeErbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Entwicklung, Unterhaltung und Betrieb einer gemeinsamen und offenen Internetplattform für die Bereitstellung von Software und Dienstleistungen durch verschiedene Hersteller von Produkten oder Systemen bzw. Dienstleister im Hinblick auf Produkte oder Systeme, welche den/die Sektor(en) Eigenheime und Wohngebäude betreffen, sowie Festlegung der Anforderungen für ein "offenes" Gateway, das von verschiedenen Herstellern/Dienstleistern genutzt werden kann und in Eigenheimen und/oder Wohngebäuden installiert wird.

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Beimdick
seit 20.3.2019
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung
38.64%
38.64%
Cisco Systems International B.V.NLD
22.73%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
38.64%
Busch-Jaeger Elektro GmbH
Germany
38.64%

Konzern- und Jahresabschlüsse

mozaiq operations GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 14.534,48 20.348,00
I. Sachanlagen 14.534,48 20.348,00
B. Umlaufvermögen 2.514.843,33 3.119.565,18
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 139.043,79 79.592,43
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.375.799,54 3.039.972,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.325,00 68.282,29
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.327.265,80 7.892.488,60
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.860.968,61 11.100.684,07

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 44.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 10.435.000,00 6.435.000,00
III. Verlustvortrag 14.357.488,60 10.310.882,75
IV. Jahresfehlbetrag 5.448.777,20 4.046.605,85
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 9.327.265,80 7.892.488,60
B. Rückstellungen 488.413,08 450.739,55
C. Verbindlichkeiten 11.372.555,53 10.649.944,52
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 164.027,61 164.565,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 11.208.527,92 10.485.378,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.860.968,61 11.100.684,07

Anhang



Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften gem. § 267 HGB für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft befindet sich seit dem 28.02.2019 in Liquidation.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, erfolgen einige Davon-Vermerke im Anhang.

Der Beschluss der Gesellschafterversammlung zur Liquidation der Gesellschaft erfolgte am 27.02.2019. Gemäß Beschlussfassung wird die Gesellschaft mit Wirkung zum Ablauf des 27.02.2019 aufgelöst.

Von dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (GoingConcern Prinzip) des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB kann daher nicht mehr ausgegangen werden. Der Jahresabschluss wurde entsprechend unter der Annahme der Liquidation der Gesellschaft aufgestellt. Die Liquidation hat am 28.02.2019 begonnen.

Mit Beschluss vom 26.02.2020 hat die Gesellschaftsversammlung beim Registergericht München beantragt, dass das durch die Liquidation geänderte Wirtschaftsjahr, wieder zum satzungsgemäßen Wirtschaftsjahr zurückkehrt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: mozaiq operations GmbH i. L.

Firmensitz laut Registergericht: München

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: München

Register-Nr.: HRB 242004

Geschäftsanschrift:  Sonnenstraße 23
 80331 München 

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wurde, abweichend zum Vorjahr, nicht mehr von der Prämisse der Unternehmensfortführung ausgegangen. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die folgenden wesentlichen Veränderungen ergeben:

Unter der Berücksichtigung der Einstellung des Geschäftsbetriebes der Gesellschaften bilden die Zerschlagungswerte die Grundlage der Bewertung. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilden weiterhin die Obergrenze der Bewertung (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB).

Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden einerseits aufgrund ihrer zum Erstellungszeitpunkt bereits erfolgten Veräußerung sowie andererseits aufgrund einer vorsichtigen Schätzung mit ihren Veräußerungserlösen angesetzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. direkt als Aufwand erfasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtungen angesetzt.

Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten nur abgegrenzte Aufwendungen bis zur angenommenen Einstellung des Geschäftsbetriebes per 27.02.2019.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen  beinhalten die für das Jahr 2018 zu zahlenden Mitarbeiter-Boni sowie Abfindungszahlungen an Mitarbeiter gemäß Abwicklungsvereinbarungen. Ebenso sind neben den kalkulierten Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2018, bereits die geschätzten Kosten für den Jahresabschluss des Rumpfwirtschaftsjahres zum 27.02.2019 Bestandteile der sonstigen Rückstellungen.  

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten auch alle noch im Rahmen der Liquidation zukünftig anfallenden Kosten auf der Basis einer vorsichtigen Schätzung. Dazu gehören unter anderem noch anfallende Miet- und Leasingkosten sowie Kosten für die Abwicklung langfristiger Verträge.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). 

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in € umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Die größten Auswirkungen aufgrund der Abkehr vom Going Concern-Prinzip ergeben sich im Bereich des Anlagevermögens und im Bereich der Rückstellungen. Unter der Annahme des Going Concern-Prinzips wären außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 18 unterblieben und die sonstigen Rückstellungen wären um T€ 180 geringer ausgefallen. Bei der Veränderung des Bilanzansatzes der sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Detail um Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 30 und Rückstellungen für die Abwicklung langfristiger Verträge und ähnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 150. 

Angaben zum nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2018 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von € 9.327.265,80 aus. Der Liquidator ist der Auffassung, dass die Gesellschaft nicht im Sinne des § 19 InsO überschuldet ist, da die von den Gesellschaftern als Darlehensgeber abgegebenen Rangrücktrittserklärungen i. S. d. § 39 Abs. 2 InsO in Höhe von € 11.208.527,92, den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag abdecken.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Abkehr der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die mit Rangrücktritt versehenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern können im Rahmen der Abwicklung nicht aus den vorhandenen liquiden Mitteln zurückgeführt werden. Die Gesellschaft befindet sich seit dem 28. Februar 2019 in der Liquidationsphase. Ferner wurde ein Liquiditätsplan für die bis zur Beendigung der Liquidation anfallenden Kosten aufgestellt, der eine Deckungslücke aufzeigt und die Gesellschaft damit zur geordneten Liquidation auf Kostenübernahmen der Gesellschafter angewiesen ist, die von den Gesellschaftern zugesagt wurden. Ferner geht der Liquidator davon aus, dass die passivierten Gesellschafterdarlehen im Zuge der Beendigung der Liquidation der Gesellschaft zu keinem steuerlichen Ertrag führen und daher das restliche Vermögen unter Berücksichtigung der Kostenübernahmen ausreichend ist, um die Unternehmenstätigkeit geordnet zu liquidieren. Sofern entgegen dieser Einschätzung eine Steuerlast entsteht oder weitere außerplanmäßige Kosten entstehen, ist die Gesellschaft zur geordneten Abwicklung auf weitere Liquiditätsmaßnahmen der Gesellschafter angewiesen. Die Durchführung einer geordneten Liquidation setzt daher voraus, dass keine Insolvenzantragspflicht eintritt.

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Angaben zu Restlaufzeitvermerken und der Sicherungsrechte

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 164.027,61 € (Vorjahr: 164.565,77 €).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 11.208.527,92 (Vorjahr: € 10.485.378,75).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 6.435.000,00 (Vorjahr: € 6.435.000,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € o,oo (Vorjahr: € o,oo).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 11.208.527,92 (Vorjahr: € 10.485.378,75). Wir verweisen auf unsere Angaben zum nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 21.

Geschäftsfüher/Liquidatoren:

Bernd Beimdick, München
Axel Godoy, München (bis 31.03.2020)

Unterschrift des Liquidators

 
  

München, 26.06.2020
 
 
Herr Bernd Beimdick 

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2018 - 31.12.2018

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 11.208.527,92 EUR.

1.1.2017 - 31.12.2017

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 10.485.378,75 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2020 festgestellt.

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