Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 610152
Eingetragen
25.1.1983
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenHerstellung von sonstigen Textilwaren a. n. g.
Gegenstand
Die Veredelung, die Be- und Verarbeitung von Textilfasern aller Art. Die Gesellschaft kann auch mit den hierzu erforderlichen Anlagen handeln und auch andere Geschäfte betreiben, die ihr förderlich sind.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Armin Dario Ehrmann
seit 18.1.2021
Geschäftsführer
Robert Ehrmann
seit 5.6.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
180.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walter-Textil GmbH

Leutkirch im Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Walter-Textil GmbH (nachfolgend auch Walter-Textil genannt) ist ein international tätiges Unternehmen und kann dem Textilgewerbe zugeordnet werden.

Der Schwerpunkt der Walter-Textil ist das Schären von synthetischen Endlosfäden (hauptsächlich Polyester, Polyamid und Elasthan) auf Teilkettbäume oder Webkettbäume. Zu den Kunden zählen Wirkereien und Webereien in Europa, die die geschärten Garne in verschiedensten Bereichen einsetzen. Hierzu zählen z.B. die Automobilindustrie, Medizinalbranche, Bauindustrie, Heimtextilien, Bekleidung aller Art und viele weitere.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

2023 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Ursächlich hierfür waren mehrere Faktoren, u.a. hohe Preise für viele Produkte & Dienstleistungen, schlechte Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie eine geringe Nachfrage aus dem In- sowie Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Corona Pandemie setzte sich leider nicht fort.

Aus dem Konjunkturbericht von textil + mode geht hervor, dass die gesamte Textilbranche 2023 mit einem Umsatzplus von 2,7% abschließen konnte. Allerdings musste der Bereich Textil einen Rückgang von 1,9% verkraften, wohingegen der Bekleidungssektor um 10,8% zulegen konnte.

"Betrachtet man die Entwicklung der Teilsegmente, so wird bei Textil deutlich, dass die schwachen Umsatzzahlen des vergangenen Jahres im Wesentlichen auf die technischen Textilien und die Vliesstoffe zurückzuführen sind, die nicht nur zu den größten Teilsegmenten gehören, sondern die in der Vergangenheit auch wesentliche Umsatztreiber bei Textil waren. Die meisten übrigen Teilsegmente konnten bis auf die Webereien, Wirk/Strick und die sonstigen Textilwaren ihren Umsatz steigern."

In der Vergangenheit war der Auslandsumsatz stets sehr bedeutend. Dies war in 2023 weniger der Fall. Die Exportzahlen waren im Bereich Textil sogar rückläufig. Immerhin stiegen die inländischen Absätze um 2,0%.

Die Beschäftigungszahlen sanken im Jahresdurchschnitt um 0,8%, im Bereich Textil sogar um 1,9%. " Die Bruttolohn- und Gehaltssummen steigen hingegen aufgrund von Lohnsteigerungen deutlicher: um +2,0 % bei Textil und um +7,4 % bei Bekleidung. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr +3,7 % mehr Lohn und Gehalt gezahlt."

2.2 Geschäftsverlauf

Umsatz

Im Geschäftsjahr 2023 nahm der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zu. Das Verhältnis von Inlands- zu Auslandsumsätzen blieb mehr oder weniger konstant.

Im Bereich der Kettenverkäufe betrug der Umsatzanstieg 15 %, im Bereich der Schärlohnarbeiten hat sich eine Reduzierung von 9 % gegenüber dem Vorjahr ergeben.

Produktion

Im Rahmen unserer Produktpolitik werden wir auch weiterhin versuchen, neue Bereiche zu akquirieren, damit wir unsere Marktposition auch künftig behaupten und weiter ausbauen können. Die durch die Pandemie angestoßenen Veränderungen am Markt wurden auf- und angenommen, bestehende Partnerschaften wurden weiter intensiviert.

Nach wie vor ist allerdings auch das Risiko durch Insolvenzen von Kunden und Zulieferern aufzuführen.

Unter anderem auch durch unser Qualitätsmanagement (Zertifizierung nach ISO 9001) hatten wir eine Reklamationsquote auf sehr niedrigem Niveau. Mit Hilfe der Umweltmanagementnorm ISO 14001 arbeiten wir täglich daran, unsere Umweltauswirkungen so niedrig wie möglich zu halten.

Die Produktionshallen und das Verwaltungsgebäude sind angemietet.

Beschaffung - Warenbestände

Im überwiegenden Anteil erwerben wir unsere Rohstoffe im Ausland, dort vorwiegend in Asien.

Die Einkäufe der Rohstoffe in fremder Währung sind von untergeordneter Bedeutung, Währungsdifferenzen sind nicht relevant.

Die Einkaufspreise für synthetische Endlosfäden sind 2023 leicht gesunken, hauptsächlich bedingt durch niedrigere Seefrachtraten. Die hohen Lagerbestände, die sich teilweise durch die Angst vor Versorgungsengpässen angehäuft hatten, konnten stark reduziert werden und näherten sich wieder einem normalen Niveau.

Investitionen

In 2023 betrugen die Investitionen einschließlich der geleisteten Anzahlungen in das Anlagevermögen TEUR 501. Die Investitionen betreffen sowohl Ersatz- als auch Erweiterungsinvestitionen in den Bereichen Teilkettbäume als auch Modernisierungen des Produktionsstandortes.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von ca. TEUR 300.

Mitarbeiter

Unsere Beschäftigtenzahl im Geschäftsjahr 2023 betrug im Durchschnitt 91 Personen (Vorjahr: 84 Personen).

Umweltschutz

Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und unserem Umfeld bewusst, daher spielt der Umweltschutz in unserem betrieblichen Alltag eine wichtige Rolle. Unsere Umweltziele haben wir daher als Teil unserer Unternehmenspolitik formuliert.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Als Traditionsunternehmen mit guter Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir als verlässlicher Partner bei unseren Kunden hoch geschätzt.

Die wesentlichen Bilanzkennzahlen stellen sich zum 31. Dezember wie folgt dar:

Angaben
in TEUR
Jahr 2023 Jahr 2022
Gesamtvermögen 8.403 10.144
Eigenkapital 4.739 4.647
Eigenkapital in % v. Gesamtvermögen 56,4 % 45,8%
Anlagevermögen 1.653 1.698
Anlagevermögen in % v. Gesamtvermögen 19,7 % 16,7 %

Das Gesamtvermögen hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 1.741 auf TEUR 8.403 reduziert. Dies lag im Wesentlichen an der Verringerung der Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 1.909, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 195, wobei sich die flüssigen Mittel um TEUR 374 erhöht haben. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich um TEUR 1.715 verringert.

Die Zugänge zum Anlagevermögen wurden nach der linearen Methode abgeschrieben.

Die Liquidität der Gesellschaft war in 2023 stets gesichert. Aufgrund der geordneten Vermögens- und Finanzlage ist das Unternehmen auch künftig in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang zu erfüllen.

Der EBITDA hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 286 auf TEUR 1.356 erhöht. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 593 (Vorjahr TEUR 387).

3. Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit begegnen wir verschiedensten Chancen und Risiken. Das frühzeitige Erkennen sowie der Umgang mit diesen Chancen und Risiken ist Grundlage des unternehmerischen Handelns und aller geschäftlichen Entscheidungsprozesse.

Die in den letzten Jahren geschaffene Basis einer soliden Produkt- und Geschäftsentwicklung eröffnet weiteres Wachstumspotential im In- und Ausland.

Unsere Geschäftspolitik ist auf nachhaltiges Wirtschaften und auf die weitere Erhöhung unserer Eigenkapitalausstattung ausgerichtet.

Risiken aus Währungsgeschäften bestehen nicht. Forderungen werden kontinuierlich überwacht. Ausfall- und Preisrisiken werden laufend vom Management beobachtet und bewertet.

Der Versicherungsumfang der durch Sachversicherungen abgedeckten Risiken wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst und erweitert. Um die Betriebssicherheit zu erhöhen, ist in 2024 bzw. 2025 die Installation einer Brandmeldeanlage geplant.

Für unsere Lieferanten und Kunden möchten wir ein verlässlicher Partner sein. Um diesen Anspruch zu unterstützen, verwendet das Unternehmen ein Managementsystem in Übereinstimmung mit dem Standard ISO 9001 und 14001. Außerdem erfassen wir unsere Energieverbräuche und arbeiten daran diese kontinuierlich zu reduzieren.

Hinsichtlich der Absatzrisiken ist die Bedeutung von wichtigen Hauptkunden zu nennen, wobei die Gesellschaft auch eine Vielzahl kleinerer Kunden beliefert. Hier ist zu erwähnen, dass der Kundenstamm im Vergleich zum Vorjahr erweitert werden konnte.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die wirtschaftliche Lage wesentlich negativ beeinflussen können, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

4. Prognosebericht

Für 2024 erwarten wir einen Mengenrückgang im Vergleich zu 2023. In 2023 zeichnete sich bereits ab der zweiten Jahreshälfte ein Rückgang beim Auftragseingang ab, der aber durch den Auftragsbestand komplett ausgeglichen werden konnte. Das erste Halbjahr 2024 war von Zurückhaltung der Kunden geprägt, hervorzuheben sind die Bereiche Bekleidung und Automotive. Kurzfristige Bestellungen gepaart mit steigenden Rohstoffpreisen, größtenteils bedingt durch steigende Seefrachtraten, machen es sowohl unseren Kunden als auch uns selbst schwer, entsprechend zu Planen. Die Rohwarenversorgung insgesamt ist als gesichert anzusehen, allerdings steigen die Lieferzeiten aus Asien. Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir keine großen Änderungen der Gesamtsituation. Wichtiger denn je wird die Optimierung der Prozesse um weiter steigende Kosten in praktisch allen Bereichen ausgleichen zu können.

Den Bedarf an Personal und anderen Ressourcen prüfen wir laufend um kurzfristig Anpassungen vornehmen zu können.

In den Quartalen I-II/2024 war die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr negativ. Für Gesamt 2024 wird deshalb mit einer Reduzierung der Umsatzerlöse gerechnet.

Aufgrund der Umsatzreduzierung und einer sich weiter verschlechternden Kostenstruktur, u.a. im Bereich Energie, Löhne und Gehälter, gehen wir von einem größeren Rückgang des EBITDA und Jahresüberschusses aus.

 

Leutkirch im Allgäu, den 30.07.2024

Armin Ehrmann, Geschäftsführer

Robert Ehrmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.652.817,45 1.697.755,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 105.940,02 88.841,04
II. Sachanlagen 1.546.877,43 1.608.914,61
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.155,51 2.310,51
2. technische Anlagen und Maschinen 1.325.114,81 1.336.548,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.607,11 225.027,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 45.028,06
B. Umlaufvermögen 6.746.859,95 8.445.794,94
I. Vorräte 4.968.966,26 6.844.663,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 768.839,03 966.164,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.009.054,66 634.967,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.891,30
Summe Aktiva 8.402.568,70 10.143.550,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.739.421,36 4.646.724,52
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Gewinnrücklagen 4.586.033,80 4.493.336,96
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 558.176,23 472.932,42
C. Verbindlichkeiten 3.104.971,11 5.023.893,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.500,00 16.500,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.011,02 6.470,46
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.092.460,09 5.000.923,19
Summe Passiva 8.402.568,70 10.143.550,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.235.214,31 6.285.659,81
2. Personalaufwand 3.716.102,82 3.221.531,41
a) Löhne und Gehälter 3.128.305,11 2.739.779,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 587.797,71 481.751,59
davon für Altersversorgung 16.078,66 -6.936,00
3. Abschreibungen 545.588,61 528.260,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 545.588,61 528.260,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.151.483,21 1.984.599,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.429,51 830,06
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.084,77 2.546,97
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 215.671,23 152.753,18
8. Ergebnis nach Steuern 605.713,18 396.798,39
9. sonstige Steuern 13.016,34 10.087,04
10. Jahresüberschuss 592.696,84 386.711,35
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 592.696,84 386.711,35
a) in andere Gewinnrücklagen 592.696,84 386.711,35
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang zum 31.12.2023

Walter-Textil GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Walter-Textil GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Leutkirch im Allgäu
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 610152

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Netto-Einkaufspreisen unter Beachtung des handelsrechtlichen Niederstwertprinzips bewertet. Für Ersatzteile und Verpackungsmaterial ist ein Festwert gebildet. Der Festwert für Ersatzteile ist letztmals zum 31.12.2021 aufgenommen worden, der Festwert für Verpackungsmaterial ist zum 31.12.2022 neu aufgenommen worden.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Kosten. Das handelsrechtliche Niederstwertprinzip wird beachtet. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Von den sonstigen Vermögensgegenständen entstanden rechtlich keine nach dem Bilanzstichtag.

Das Eigenkapital ist grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und lautet auf DM.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern zum Bilanzstichtag die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zu höheren Tageswert angesetzt. Von den Verbindlichkeiten entstanden rechtlich keine nach dem Bilanzstichtag.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Sobald der Kurs am Bilanzstichtag darunter liegt, ist dieser für die Fremdwährungsforderungen anzusetzen; liegt er höher, ist er für die Fremdwährungsverbindlichkeit anzusetzen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sowie die Entwicklung der einzelnen Posten ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.968,47 71.060,00 17.722,29 287.306,18
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 233.968,47 71.060,00 17.722,29 287.306,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.533,71 32.533,71
2. technische Anlagen und Maschinen 7.422.537,96 359.886,00 237.265,73 37.571,29 7.582.729,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 864.116,86 69.725,55 48.773,09 7.456,77 892.526,09
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 45.028,06 -45.028,06 0,00
Summe Sachanlagen 8.364.216,59 429.611,55 286.038,82 0,00 8.507.789,32
Summe Anlagevermögen 8.598.185,06 500.671,55 303.761,11 0,00 8.795.095,50
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 145.127,43 53.957,00 17.718,27 181.366,16 105.940,02 88.841,04
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 145.127,43 53.957,00 17.718,27 181.366,16 105.940,02 88.841,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.223,20 1.155,00 31.378,20 1.155,51 2.310,51
2. technische Anlagen und Maschinen 6.085.989,13 408.890,29 237.264,71 6.257.614,71 1.325.114,81 1.336.548,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 639.089,65 81.586,32 48.756,99 671.918,98 220.607,11 225.027,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 45.028,06
Summe Sachanlagen 6.755.301,98 491.631,61 286.021,70 6.960.911,89 1.546.877,43 1.608.914,61
Summe Anlagevermögen 6.900.429,41 545.588,61 303.739,97 7.142.278,05 1.652.817,45 1.697.755,65

Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubsansprüche von Mitarbeitern, Garantieverpflichtungen und Tantieme-Rückstellungen.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 35.638,00 Euro (Vorjahr: 24.707,66 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0 Euro (Vorjahr: 0 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 157.588,73 Euro.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 5,5 5,5 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 2.748,1 2.748,1 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 7,0 7,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 344,3 244,4 99,9 0,0
Summe 3.105,0 3.005,1 99,9 0,0
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 16,5 16,5 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 4.463,5 4.463,5 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 6,5 6,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 537,5 374,4 163,1 0,0
Summe 5.024,0 4.860,9 163,1 0,0

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 214.350 Euro p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

• aus Mietverträgen: 180.000 Euro p.a.

• aus Leasingverträgen: 34.350 Euro p.a. - durchschnittliche Laufzeit 1,1 Jahre.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 84,25
Angestellte 6,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 90,75
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 71,25
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 19,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Robert Ehrmann ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Geschäftsführer: Armin Ehrmann ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Den Geschäftsführern ist jeweils Einzelvertretungsbefugnis erteilt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen wird Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wurde unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 592.696,84 Euro.

In die Rücklagen werden 592.696,84 Euro eingestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Leutkrich, den 25. Juni 2024

gez. Robert Ehrman

gez. Armin Ehrmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Walter-Textil GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Walter-Textil GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walter-Textil GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ehingen, 27.09.2024

Stumpp & Bohn
Unternehmensberatung und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Gerhard Stumpp, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.