Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 6783
Eingetragen
10.2.2004
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Die Herstellung, Druck und Vertrieb von Kartonagen für Verpackungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elisabeth Model
seit 21.3.2006
Geschäftsführer
Michael Krapp
seit 28.12.2005
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Model-Kramp GmbH

Hanau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

2. Finanz- und Liquiditätslage

Der vereinfachte Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) hat sich von TEUR 1.520 auf TEUR -538 deutlich vermindert.

Im Jahr 2023 stiegen die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Model Holding AG per Saldo um TEUR 100.

Unsere Finanzierung erfolgt ausschließlich über den eigenen operativen Cashflow sowie die Gesellschafterin.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse bewegen sich mit TEUR 28.388 leicht unter dem Vorjahreswert von TEUR 29.132. Damit wurde die im Lagebericht 2022 erwartete Steigerung der Umsatzerlöse von + 5 % nicht erreicht. Personalmangel und die damit verbundenen Lieferterminprobleme waren hierfür verantwortlich. Unverändert machen Faltschachteln nahezu den ausschließlichen Teil der Umsatzerlöse aus, Stanzlinge, Probekarten und Service haben nur geringe Umsatzanteile. Von den umsatzstärksten Absatzregionen haben Frankreich und Polen zugelegt, während Deutschland, Belgien und die Schweiz leicht zurückgegangen sind. Die Integration der Druckvorstufe im Haus führt zu zusätzlichen Umsätzen mit den Neukunden und auch mit den aktuellen Kunden. Dieses Geschäftsfeld wird aktiv ausgebaut.

Das Betriebsergebnis von TEUR -344 hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 827) deutlich vermindert. Gründe hierfür sind zum einen die gestiegenen Abschreibungen auf Sachanlagen durch die Anschaffung einer neuen Druckmaschine und zum anderen deutlich angestiegene Kosten für Zeitarbeiter. Aufgrund von Personalmangel wurden überdurchschnittlich viele Zeitarbeiter beschäftigt. Diese Kosten sind zusätzlich durch die Erhöhung des Mindestlohns weiter angewachsen. Ein Schaden am Dach des Gebäudes hat auch die Reparatur- und Unterhaltskosten steigen lassen.

Die Prognose aus dem Lagebericht 2022, dass der positive Ergebnistrend von 2022 in 2023 so vermutlich nicht fortgeführt werden kann, hat sich damit bewahrheitet. Das Jahr 2023 schloss mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 1.293 (2022: TEUR 31 Jahresüberschuss).

4. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 stand anfangs weiterhin noch unter den Auswirkungen der COVID- Pandemie. Der fortdauernde Ukraine Krieg hat die Erholung der Wirtschaft gebremst. Die Politik konnte die Kosten für die gestiegenen Preise für Energie, Rohstoffe und Nahrungsmittel nicht aus der Welt schaffen, sondern nur umverteilen. Die Geldpolitik war weiterhin restriktiv, um die Inflation zu bremsen. Trotz dieser Widrigkeiten ist es gelungen, die Umsatzerlöse auf hohem Niveau zu halten. Der Betriebsergebnis litt unter den gestiegenen Kosten und verschlechterte sich gegenüber 2022. Um die Ertragssituation zu sichern, wurde das Projekt Push 24 gestartet, um das Betriebsergebnis zu verbessern.

Der weltweite Beauty Care Markt ist laut Jahresbericht L'Oréal nach 6% in 2022 in 2023 erneut um 8% gewachsen. Für 2024 erwartet L'Oréal als Weltmarktführer ein erneutes Wachstum, dies bietet dann wieder neue Chancen für 2024.

III. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerisches Handeln bietet Chancen und auch Risiken. Bei allen Gesellschaften der Model Gruppe werden die Risiken jährlich neu beurteilt und damit verbundene Maßnahmen ergriffen.

Die größten Risiken für die Model Kramp GmbH liegen aktuell - gewichtet nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen - im Nichteinhalten der Liefertermine, in den Auswirkungen und den ökonomischen Folgen des Ukraine-Krieges, in den oligopolistischen Kunden- und Lieferantenstrukturen und im potenziellen Verlust des Knowhows einzelner Mitarbeiter. Daneben sind die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sowie das Recruiting neuer, geeigneter Mitarbeiter zu nennen.

Langfristige Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus der Verbreiterung der Kundenstruktur und in der Erschließung neuer Marktsegmente sowie durch eine stärkere Nutzung von Synergien innerhalb der Model Gruppe.

IV. Prognosebericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der nachfolgende Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 inkludiert bereits die aktuellen Entwicklungen. Neben den hohen Risiken und Unwägbarkeiten aus der Ukraine Krise, Inflation, hohen Energiekosten und veränderter Geldpolitik bestehen dadurch Unsicherheiten über die Entwicklung der Weltkonjunktur.

2. Absatzmärkte

Der Industrieverband Körperpflege-, Wasch- und Reinigungsmittel e.V. (IKW) berichtet, dass der Umsatz in Deutschland mit Kosmetika und Waschmitteln im In- und Ausland um 8,4 % auf 33,4 Mrd. Euro gestiegen ist - erneut ein neuer Rekord. Der Exportumsatz stieg um 8,1 % auf 12,3 Mrd. Euro. Sorgen bereiten den Unternehmen die anhaltend hohen Kosten für Energie und Rohstoffe sowie die Planungsunsicherheit aufgrund der sich zuspitzenden weltpolitischen Lage. Auch der Fachkräftemangel und die wachsende Bürokratie erhöhen den Druck auf die überwiegend mittelständisch geprägte Branche. Der Inlandsumsatz mit Körperpflege- und Kosmetikprodukten stieg um 10,6 % auf 15,8 Mrd. Euro. Den höchsten Zuwachs verzeichneten Deodorants (+21,2 %), gefolgt von dekorativer Kosmetik (+17,7 %). Parfüms folgten mit einer Umsatzsteigerung von 15,0 %. Die Menschen wollen ihre persönliche Ausstrahlung unterstreichen und sich in ihrer Haut wohlfühlen.

Der globale Schönheits- und Körperpflegemarkt wächst laut Euromonitor International in 2023 um 9,5 % auf 570 Mrd. USD. Prestigemarken, Make-up, Parfüm, Haarpflege und Körperpflege konnten wachsen. Treiber war der Preisanstieg, aber auch der Volumenumsatz ist in vielen Märkten gestiegen. Bis 2030 wird ein Anstieg um durchschnittlich 4,5 % erwartet.

3. Ertrags- und Finanzlage

Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht von einer leichten Reduktion der Umsatzerlöse und des Betriebsertrages aus, trotz Reduzierung von Fremdleistungen und Einkaufsoptimierungen. Wir erwarten eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses durch die sinkenden Energiepreise und reduzierten Unterhaltskosten für das Gebäude.

Der Betriebsertrag 2024 sinkt gemäß Forecast aufgrund fehlender Umsatzerlöse. Die weltweite Marktsituation ist hierfür verantwortlich. Für 2025 erwarten wir eine Wiederbelebung und damit verbunden einen moderaten Anstieg der Umsatzerlöse. Kostensenkungsprogramme aus Push 25 werden das Betriebsergebnis deutlich steigern.

4. Investitionen

Für 2024 sind die Anschaffung einer Photovoltaikanlage, Modifikationen der Klebemaschine sowie kleinere Investitionen geplant. Das gesamte geplante Investitionsvolumen für 2024 liegt bei ca. TEUR 900.

V. Zusammenfassung

Das Jahr 2023 war erneut geprägt von nicht planbaren Herausforderungen. Der russische Überfall auf die Ukraine ab 24. Februar 2022 und seine Auswirkungen veränderte nach Corona erneut die globalen Rahmenbedingungen. Die stark steigende Inflation und die geänderte Geldpolitik hatten weitreichende Auswirkungen. Das EBIT sank auf TEUR -344. Die Preissteigerungen bei den Rohstoffen und Energiekosten wurden zur Sicherung von Liquidität und Ergebnis bei den Verkaufspreisen berücksichtigt. Für die Ergebnisreduzierung war fehlende Produktivität aufgrund Personalmangel eine der Hauptursache.

Das Kundenportfolio hat sich im Jahr 2023 weiter positiv entwickelt, da die Model Kramp GmbH im Jahr 2023 über acht Kunden mit einem Umsatz größer EUR 1 Mio. ausweisen kann. Die Kundenbeziehungen sind auf Grund der Lieferterminproblematik kritisch. Auf Grund dieser anhaltenden Unsicherheiten und der hohen Dynamik der Veränderungen sind die ökonomischen Auswirkungen auf die Model Kramp GmbH schwer zu bewerten.

Der Start in 2024 bei der Model Kramp GmbH bestätigte diese Annahmen, seit März 2024 sind aber die Auftragseingänge in der gesamten Kosmetikzulieferindustrie rückläufig und eine Prognose für das Gesamtjahr 2024 gestaltete sich daher schwierig. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Projekte Push 24 und - zukünftig - Push 25 sowie weitere Maßnahmen den Umkehrschwung bringen werden.

 

Hanau, den 9. Dezember 2024

Elisabeth Model

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.040,46 129.134,39
92.040,46 129.134,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.907.601,48 14.436.884,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.209.473,05 8.852.227,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 525.308,20 497.964,24
22.642.382,73 23.787.076,29
22.734.423,19 23.916.210,68
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.758.422,45 2.859.452,49
2. Unfertige Erzeugnisse 1.383.566,94 1.989.101,68
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.396.733,35 2.828.022,59
6.538.722,74 7.676.576,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.987.233,33 4.215.048,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.279,80 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 288.985,31 265.288,03
4.287.498,44 4.480.336,08
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.226.817,72 499.266,21
12.053.038,90 12.656.179,05
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
Sonstiges 12.484,68 12.750,68
12.484,68 12.750,68
34.799.946,77 36.585.140,41

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.300.000,00 1.300.000,00
II. Kapitalrücklage 700.000,00 700.000,00
III. Bilanzgewinn 5.455.714,26 6.748.447,22
7.455.714,26 8.748.447,22
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 627.950,00 741.998,00
627.950,00 741.998,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 798.054,09 1.358.351,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 43.638,71 86.239,73
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 25.796.906,00 25.563.105,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 77.683,71 86.998,53
- aus Steuern: EUR 73.340,55 (Vorjahr: EUR 74.635,55)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.966,29)
26.716.282,51 27.094.695,19
34.799.946,77 36.585.140,41

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.388.461,84 29.131.883,89
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -36.740,22 484.679,02
3. Gesamtleistung 28.351.721,62 29.616.562,91
4. Sonstige betriebliche Erträge 61.124,78 174.720,69
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -9.870.051,61 -10.571.182,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -994.109,42 -1.393.758,33
-10.864.161,03 -11.964.940,64
6. Rohergebnis 17.548.685,37 17.826.342,96
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.667.097,06 -6.705.751,96
b) Soziale Abgaben -1.330.099,85 -1.256.851,26
-7.997.196,91 -7.962.603,22
8. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.830.832,86 -1.488.534,54
-1.830.832,86 -1.488.534,54
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.064.973,00 -7.548.186,56
10. Betriebsergebnis -344.317,40 827.018,64
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -889.279,00 -736.828,00
- davon an Gesellschafter: EUR 888.961,00 (Vorjahr: EUR 736.828,00)
12. Finanzergebnis -889.279,00 -736.828,00
13. Ergebnis nach Steuern -1.233.596,40 90.190,64
14. Sonstige Steuern -59.136,56 -59.136,56
15. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.292.732,96 31.054,08
16. Gewinnvortrag 6.748.447,22 6.717.393,14
17. Bilanzgewinn 5.455.714,26 6.748.447,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Die Model Kramp GmbH hat ihren Sitz in Hanau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hanau (HRB 6783).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze wurden beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

B. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (drei bis fünf Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 - 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 6 - 33 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 - 13 Jahre

Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 250,00, jedoch nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen, wird ein Sammelposten (Abschreibungspool) gebildet, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren aufgelöst wird. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz verwendet. Die übrigen Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Umlaufvermögen

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den letzten Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, berücksichtigt.

Flüssige Mittel und die sonstigen Aktiva sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Das Abzinsungswahlrecht bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird nicht ausgeübt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Im Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von 6.748.447,22 EUR enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Stand 31.12.2023 (Vorjahr) Restlaufzeit < 1 Jahr (Vorjahr) Restlaufzeit > 1 Jahr (Vorjahr) Restlaufzeit > 5 Jahre (Vorjahr)
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 798.054,09 798.054,09 0,00 0,00
(Vj.) (1.358.351,93) (1.358.351,93) 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 43.638,71 43.638,71 0,00 0,00
(Vj.) (86.239,73) (86.239,73) 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 25.796.906,00 25.796.906,00 0,00 0,00
(25.563.105,00) (25.563.105,00) 0,00 0,00
Sonstige Vebindlichkeiten 77.683,71 77.683,71 0,00 0,00
(Vj.) (86.998,53) (86.998,53) 0,00 0,00
Gesamt 26.716.282,51 26.716.282,51 0,00 0,00
(Vj.) (27.094.695,19) (27.094.695,19) 0,00 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen, darin enthalten:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 43.638,71 86.239,73

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (verbundenes Unternehmen), darin enthalten:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.696.906,00 1.563.105,00

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Inland 4.868.887,14 5.624.349,41
EU 21.836.151.35 20.745.643,92
Drittland 2.144.707,19 3.182.879,87
Abzüglich Erlösschmälerungen -461.283,84 -420.989,31
28.388.461,84 29.131.883,89

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.495,18).

D. Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Vertretung

Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres bestellt:

Elisabeth Model, Geschäftsführerin, Triesen/Liechtenstein

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt mit Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Model-Holding AG, Weinfelden/Schweiz, einbezogen. Der Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Lohnempfänger 81
Angestellte 52
Auszubildende 8
141

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.455.714,26 bestehend aus dem Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR -1.292.732,96 und dem Gewinnvortrag i.H.v. EUR 6.748.447,22 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hanau, den 9. Dezember 2024

Elisabeth Model

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Januar 2023 Zugänge Abgänge 31. Dezember 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.042.676,53 0,00 0,00 1.042.676,53
1.042.676,53 0,00 0,00 1.042.676,53
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.104.030,47 0,00 0,00 21.104.030,47
Technische Anlagen und Maschinen 23.251.739,55 420.552,22 0,00 23.672.291,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.817.098,68 228.788,11 60.793,61 2.985.093,18
47.172.868,70 649.340,33 60.793,61 47.761.415,42
48.215.545,23 649.340,33 60.793,61 48.804.091,95
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Januar 2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31. Dezember 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 913.542,14 37.093,93 0,00 950.636,07
913.542,14 37.093,93 0,00 950.636,07
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.667.145,98 529.283,01 0,00 7.196.428,99
Technische Anlagen und Maschinen 14.399.511,99 1.063.306,73 0,00 15.462.818,72
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.319.134,44 201.149,19 60.498,65 2.459.784,98
23.385.792,41 1.793.738,93 60.498,65 25.119.032,69
24.299.334,55 1.830.832,86 60.498,65 26.069.668,76
NETTOBUCHWERTE
31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.040,46 129.134,39
92.040,46 129.134,39
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.907.601,48 14.436.884,49
Technische Anlagen und Maschinen 8.209.473,05 8.852.227,56
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 525.308,20 497.964,24
22.642.382,73 23.787.076,29
22.734.423,19 23.916.210,68

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Model Kramp GmbH, Hanau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Model Kramp GmbH, Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Model Kramp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 9. Dezember 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Obergarz, Wirtschaftsprüfer

Offermann, Wirtschaftsprüferin

Beschluss Ergebnisverwendung vom 11.12.2024:

Der Bilanzgewinn in Höhe von 5.455.714,26 EUR (bestehend aus Gewinnvortrag in Höhe von 6.748.447,22 Euro und Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.292.732,96 Euro) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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