Energiekonzepte Deutschland PV-Montage GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha FöDISch seit 6.1.2026 | Prokura |
Christiane Heinold seit 29.1.2025 | Prokura |
Daniel Greune seit 17.5.2023 | Prokura |
Thomas Jabs seit 11.1.2023 | Geschäftsführer |
Massimo Valsecchi seit 18.11.2022 | Geschäftsführer |
Frank Rudolf Dr. Hubrich seit 22.4.2020 | Prokura |
Frank Enderstein seit 13.9.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TEITA S.R.L. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TAKRAF GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Inhalt A. Überblick über den Geschäftsverlauf A. 1. Beschreibung der Geschäftstätigkeit A. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen A. 3. Gesellschaftsspezifische Rahmenbedingungen B. Darstellung der Lage der Gesellschaft B. 1. Darstellung der Vermögenslage B. 2. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses B. 3. Darstellung der Finanzlage C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres D. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung - Risikomanagement E. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung F. Sonstige Angaben A. Überblick über den GeschäftsverlaufA. 1. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Die TAKRAF GmbH, Leipzig, (im Folgenden kurz "TAKRAF" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Tenova Deutschland Holding GmbH, Essen ("TDH"). Die Anteile an der TDH werden zu 100 % von Tenova S.p.A., Mailand/ Italien, gehalten. TAKRAF ist vollständig in das Berichts-, Planungs- und Risikomanagementsystem der Tenova-Gruppe integriert. Sie stellt auch einen nicht unerheblichen Teil des operativen Geschäfts innerhalb der Tenova-Gruppe dar. Die Geschäftstätigkeit der TAKRAF umfasst die Entwicklung, Planung und Konstruktion sowie die Herstellung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Geräten, Systemen und kompletten Anlagen für den Einsatz in kontinuierlicher Tagebau- und Massengutumschlagstechnik sowie in der Aufbereitungstechnik. Dies umfasst auch die zugehörigen Beratungs-, Koordinierungs-, Vertriebs- und Serviceleistungen einschließlich der Modernisierung und Rekonstruktion für die technologische Kette Gewinnung, Transport, Verkippung bzw. Lagerung und Aufbereitung. Der Vertrieb der Produkte erfolgt weltweit, im Geschäftsjahr mit Schwerpunkten in Chile, Peru, USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Afrika, Australien sowie Indien. Die TAKRAF ist seit vielen Jahren in allen identifizierten Hauptmärkten mit Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen vertreten. Kernkomponenten der Anlagen, zahlreiche Ersatz- und Verschleißteile sowie eigene Produkte, wie Rollenpressen und Brecher, werden in der eigenen Werkstatt in Lauchhammer gefertigt. A. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Trotz eines geringeren Wachstums der globalen Wirtschaftsleistung, die laut Angaben der Weltbank von 3,0 % im Vorjahr auf 2,6 % im Jahr 2023 gesunken ist, sowie einer allgemeinen Abschwächung der Rohstoffpreise erlebte die globale Bergbauindustrie im Jahr 2023 eine Art Wiederaufschwung. Dieser Aufschwung wurde in erster Linie durch die Notwendigkeit zur Nachhaltigkeit und der globalen Erkenntnis angetrieben, dass die Branche nicht nur für die Energiewende von entscheidender Bedeutung ist, sondern auch durch die Tatsache, dass viele Länder ihre Rohstoffversorgung neu ausrichten, um weniger abhängig von instabilen Ländern zu werden. Der Aufschwung der Branche im Geschäftsjahr 2023 wurde von wichtigen makroökonomischen Ereignissen wie der Fortsetzung des Ukrainekrieges und dem jüngsten Konflikt im Nahen Osten überschattet. Das Aufflammen des Konflikts im Nahen Osten fällt auch in eine Zeit, in der die Weltwirtschaft weiterhin mit den anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu kämpfen hat, dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, dem Anstieg der Inflation und der anschließenden drastischen Verschärfung der weltweiten monetären Bedingungen. Die meisten Rohstoffpreise sanken 2023 aufgrund der sinkenden Nachfrage, insbesondere aus China, das etwa die Hälfte aller Rohstoffe weltweit verbraucht. Außerdem haben sich die für Elektrofahrzeuge (EV) benötigten Metalle noch nicht wie erwartet entwickelt. Gold war hingegen die einzige Anomalie und stellte neue Preisrekorde auf. Average annual commodity price comparison
* = % change in price from January to December. Source: World Bank, Reuters, Investing.com. Die Marktkapitalisierung der Top-50-Rangliste der wertvollsten Bergbauunternehmen der Welt erreichte Ende 2023 1,42 Billionen USD, was einem Anstieg von 48,7 Milliarden USD gegenüber dem Vorjahr entspricht. Einige der Entwicklungen und wichtigsten Trends in der Branche sind: Nachhaltige Praktiken: Nachhaltigkeit hat sich als zentrales Thema herauskristallisiert, wobei die Unternehmen zunehmend umweltfreundliche Praktiken anwenden, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend mit einer Verschärfung der gesetzlichen Maßnahmen fortsetzen wird, z. B. in Bezug auf die Bewirtschaftung von Abraumhalden oder Rekultivierungsmaßnahmen. Grüner Stahl: Das Streben der Stahlindustrie nach einer umweltfreundlicheren (weniger kohlenstoffintensiven) Stahlerzeugung hat zu einem Anstieg der Investitionen in Eisenerzlagerstätten mit höherem Eisengehalt geführt, wie z. B. in westafrikanisches Eisenerz. Dieses hochwertigere Eisenerz eignet sich für das DRI-Verfahren (Direct Reduced Iron), das im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren weniger energieintensiv ist. Dieser Trend wird sich nach Einschätzung der Geschäftsführung auf weitere Investitionen in ähnlich hochwertige Lagerstätten wie das Carajas-Gebiet in Brasilien ausweiten. Beziehungen zu den Stakeholdern: Die "Social License to Operate" hat zunehmend an Bedeutung gewonnen, wobei Unternehmen dem Engagement für die Gemeinschaft und Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung Vorrang einräumen, um positive Beziehungen zu allen Interessengruppen zu pflegen. Technologischer Fortschritt: Die Bergbauunternehmen beginnen, sich die digitale Transformation zu eigen zu machen. Fortgeschrittene Analytik und vorausschauende Wartung spielen eine immer größere Rolle bei der Optimierung der Anlagenleistung und der Minimierung von Ausfallzeiten. Widerstandsfähigkeit der Lieferkette: Die Unternehmen diversifizieren ihre Zuliefererbasis und prüfen verschiedene Beschaffungsoptionen, um die Risiken in der Lieferkette zu mindern und die Kontinuität des Betriebs zu gewährleisten. Ressourcen-Nationalismus: Ressourcenreiche Länder beanspruchen eine größere Kontrolle über ihre natürlichen Ressourcen, was zu einer verstärkten behördlichen Kontrolle und Neuverhandlung von Bergbauverträgen führt. Die Bergbauunternehmen müssen mehr in den Dialog mit den Regierungen investieren, um langfristige Partnerschaften zu sichern. Batteriemetalle: Die wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und erneuerbaren Energiespeichern hat zu einem Anstieg der Exploration und Förderung von Batteriemetallen geführt, wenn auch noch nicht zu konkreten Investitionen in neue Minen. Investitionen: Der Investitionstrend in der Branche verbessert sich weiter mit einem geschätzten jährlichen Wachstum (CAGR) je nach Marktsegmentierung von etwa 5-10 % seit 2017. Widerstandsfähigkeit: Trotz der anhaltenden Markt- und Rohstoffvolatilität hat sich die Branche als widerstandsfähig erwiesen. Die Unternehmen setzen weiterhin auf finanzielle Disziplin, betriebliche Effizienz und strategische Investitionen (Green- oder Brownfield), um Unsicherheiten zu bewältigen. Aus Sicht der Geschäftsführung lässt sich sagen, dass die Bergbauindustrie im Jahr 2023 eine Art Wiederaufschwung erlebt hat, der von den Erfordernissen der Nachhaltigkeit, technologischen Innovationen, geopolitischen Komplexitäten und der sich entwickelnden Marktdynamik geprägt war. Mit einem starken Fokus auf Effizienz und Verantwortung hat sich die Branche für ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum in einer sich schnell verändernden globalen Landschaft positioniert. Marktprognose Das Aufflammen des Konflikts im Nahen Osten Ende 2023, die Fortsetzung des Ukraine-Russland-Krieges und andere geopolitische Ereignisse, einschließlich der Wahlen in vielen Ländern in diesem Jahr, erhöhen das globale Risiko und führen zu einer anhaltenden Unsicherheit, die sich negativ auf Investitionen auswirkt. Daher bleibt jede Zukunftsprognose weiterhin durch verschiedene mögliche Ergebnisse getrübt. Nichtsdestotrotz zeigt sich die Weltwirtschaft, wie bereits erwähnt, weiterhin widerstandsfähig, da sich das globale Wirtschaftswachstum laut Prognosen der Weltbank erst 2024 auf 2,4 % verlangsamen und 2025 auf 2,7 % erhöhen wird. Für die Industrie wird erwartet, dass die kurzfristige Situation aufgrund der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, die Investitionsentscheidungen verzögern können (anstatt sie zu stornieren), herausfordernd bleiben wird. Dennoch wird erwartet, dass sich die Rohstoffpreise stabilisieren und diese im Vergleich zu den Rückgängen im Jahr 2023 leicht ansteigen werden. Allerdings wird erwartet, dass die Preise wie im Jahr 2023 eine erhebliche Volatilität mit divergierenden Trends aufweisen werden. Mittel- bis langfristig wird mit einer soliden Verbesserung gerechnet, da die Grundlagen des begrenzten Angebots bei steigender Gesamtnachfrage zu greifen beginnen und langfristige Trends, insbesondere im Zusammenhang mit der Energiewende, in den Vordergrund treten. Es wird davon ausgegangen, dass der exponentiell steigende Verbrauch im Zusammenhang mit der Energiewende die Fähigkeit der Industrie, das Angebot kurzfristig zu erhöhen, übersteigen und dazu führen wird, dass viele Rohstoffe bereits im Jahr 2025 ein Defizit aufweisen werden. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass die Welt bis 2030 weitere 388 neue Minen benötigt, um die internationalen Zusagen zur Einführung von Elektrofahrzeugen zu erfüllen. Die Bemühungen um eine globale Energiewende treiben auch die Entwicklung neuer Technologien voran, die die Nachfrage nach Rohstoffen weiter erhöhen. Ein weiterer klarer Trend, der mittel- bis langfristig Chancen bietet, sind die Initiativen der globalen Regierungen zur Sicherung der Lieferkette und das Streben nach größerer Unabhängigkeit von Ländern wie China. Neue Minen und Verarbeitungsanlagen werden in Amerika, Europa und Afrika geplant und entwickelt. Darüber hinaus bieten Produkt- und insbesondere Service-Center-Verkäufe innerhalb der Wettbewerbslandschaft ein solides Aufwärtspotenzial mit der Möglichkeit, den Marktanteil zusammen mit verbesserten Kunden- und Stakeholder-Beziehungen zu erhöhen. Schließlich bleibt die Schaffung einer sozialen Dynamik in Verbindung mit den ständig steigenden Anforderungen an die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Richtlinien (ESG) die größte Chance und das größte Risiko für Bergbauunternehmen im Jahr 2024, gefolgt von der Geopolitik und der Unsicherheit in den globalen Lieferketten. Alles in allem sind die Aussichten für die Branche trotz der kurzfristigen Volatilität und Schwäche positiv. Das Bergbaugeschäft wird sich in Zukunft darauf konzentrieren, einen hochwertigen Auftragseingang zu sichern und auf den soliden Erfolgen des Jahres 2023 aufzubauen. Das Unternehmen wird sich weiterhin auf die Verbesserung seiner internen und externen Prozesse sowie auf seine Fähigkeit konzentrieren, auf veränderte Bedingungen zu reagieren und entschlossen zu handeln. Im Rahmen dieses Prozesses werden die Stärkung bestehender Kundenbeziehungen und die Entwicklung neuer Beziehungen zu einer Priorität, um die Probleme der Kunden besser zu verstehen. Schließlich wird sich der Bergbaubereich weiterhin verstärkt auf die Entwicklung seiner wasser- und energiesparenden Technologien konzentrieren, um weitere Möglichkeiten in diesen Bereichen zu erschließen, wenn die Welt zu einer grüneren Wirtschaft übergeht. A. 3. Gesellschaftsspezifische Rahmenbedingungen Steuerungssystem Die wichtigsten Kennzahlen des Unternehmens sind der Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Beteiligungsergebnis. Diese Kennzahlen werden für den handelsrechtlichen Jahresabschluss nach HGB und auf Konzernebene nach IFRS ermittelt. Darüber hinaus werden der Rohertrag (Deckungsbeitrag 2) und der Cashflow zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. Cashflow und Rohertrag werden auftragsbezogen berechnet und monatlich für alle Aufträge auf Basis der aktuellen Auftragslage aktualisiert. Die Fortschreibung der Aufträge erfolgt auf der Basis der aktuellen Auftragskalkulation (rollierende Auftragskalkulation). Der Planungshorizont von TAKRAF beträgt drei Jahre. Für diesen Zeitraum werden im letzten Quartal eines jeden Jahres ein Budget für das neue Jahr und eine Zweijahresplanung erstellt. Darüber hinaus wird innerhalb eines Geschäftsjahres eine rollierende Quartalsplanung durchgeführt. Dabei werden die Erkenntnisse und Veränderungen aus den laufenden Plan-/Ist-Analysen und Veränderungen im Umfeld berücksichtigt. Grundlage für diese Aktivitäten ist das aktive Projektcontrolling des Unternehmens für alle laufenden Aufträge. Geschäftsverlauf Der Auftragseingang im Jahr 2023 ist im Vergleich zu 2022 drastisch gestiegen. Im Jahr 2023 erzielte die TAKRAF GmbH einen Gesamtauftragseingang von 339.089 TEUR im Vergleich zu 91.294 TEUR im Jahr 2022. Hauptverantwortlich für den Auftragseingang sind zwei Aufträge, die nach den vorangegangenen schwierigen Jahren einen Wendepunkt darstellen und für die Qualität und die Fähigkeiten des Unternehmens in den Bereichen Technologie und Projektabwicklung sprechen. Im Bereich Aftermarket belief sich der Auftragseingang auf 18.526 TEUR. Der erste Hauptauftrag wurde im April gebucht und betrifft die Planung und Lieferung eines Grubenbrecher- und Fördersystems für die neue Mine Simandou in Guinea für Rio Tinto. Im Laufe des Jahres 2024 werden weitere Nachträge für baubegleitende Dienstleistungen und für Ersatzteile folgen. Der zweite Hauptauftrag kam im vierten Quartal 2023 und betrifft ebenfalls die Planung und Lieferung eines Grubenbrecher- und Fördersystems für die Mine F-Derick der Société Nationale Industrielle et Minière (SNIM) in Mauretanien. Das Auftragsergebnis (HGB) aus diesen Aufträgen wird erst mit Endabrechnung realisiert. Daher hatte der deutlich verbesserte Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr noch keine direkte Ergebnisauswirkung im Jahresabschluss. Das EBITDA (HGB) ohne das Beteiligungsergebnis lag im Geschäftsjahr 2023 bei -9.092 TEUR und damit zwischen dem geplanten Wert von -9.000 TEUR und -11.000 TEUR. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 belief sich auf 472.370 TEUR. Die positiven Marktentwicklungen haben es den Tochtergesellschaften ermöglicht, im Jahr 2023 gute Leistungen zu erbringen und mit der Ausschüttung der Dividenden zum Ergebnis der TAKRAF beizutragen. Dank positiver Vertragsbedingungen bei den wichtigsten Projekten hat sich auch der Cashflow des Unternehmens verbessert, was eine solide Grundlage für die gute Ausführung von Verträgen und die Entwicklung des Unternehmens darstellt. Unternehmensorganisation Der boomende Auftragseingang sorgt für volle Auslastungen im Jahr 2024 sowie in den Folgejahren und erfordert eine erhebliche Anzahl von Neueinstellungen in allen operativen Abteilungen. Gleichzeitig hat die TAKRAF daran gearbeitet, sich auf das kommenden Marktwachstum vorzubereiten, indem das Management Senior Manager in Schlüsselpositionen sowie spezialisierte Mitarbeiter in Stabsfunktionen mit Schwerpunkt auf Abwicklung, Risikomanagement und Compliance, besetzt. Mit dem klaren Ziel, das Unternehmen als vielfältiges, internationales Team für einen internationalen Markt weiterzuentwickeln, ist es dem Unternehmen gelungen, Mitarbeiter verschiedener Nationalitäten und Kulturen anzuwerben und einzustellen, so dass es heute Mitarbeiter mit Pässen aus mehr als zehn Ländern beschäftigt. Die Förderung junger Talente wird in Form von Praktika und Traineeprogrammen umgesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf die Verbesserung der Leistung im Bereich Sicherheit gelegt, die einen Schlüsselaspekt der TAKRAF Geschäftsweise darstellt. Es wurde ein ESG-Projekt ins Leben gerufen, um den Trends auf dem Markt und den europäischen Vorschriften für die Berichterstattung gerecht zu werden. Die TAKRAF hat einen bedeutenden Investitionsplan für sich selbst und ihre Tochtergesellschaften bis zum Jahr 2026 genehmigt, mit dem Ziel, die Digitalisierung der internen Prozesse voranzutreiben und die technischen Software-Anforderungen und ERP (Enterprise Resource Planning) zu aktualisieren und zu standardisieren. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2023 initiierte das Unternehmen ein internes globales F&E-/Innovationsprogramm mit dem Namen "Innovation Challenge", das allen Mitarbeitern in allen globalen Geschäftseinheiten offenstand. In Anbetracht des Engagements und der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens müssen die Ideen/Konzepte der Innovation Challenge mit den folgenden Themen übereinstimmen:
Die Ideen/Konzepte der "Innovation Challenge" müssen für die Teilnehmer eine Herausforderung darstellen, der Umwelt zugutekommen und den Kunden sowie dem Bergbauunternehmen helfen, seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Für das Jahr 2023 wurden elf Finalisten ausgewählt, deren Gewinner im Dezember bekannt gegeben wurde. Der Gewinner schlug eine "TAKRAF Group Service Plattform (TSP)" vor, eine mobile Anwendung/Webplattform, die die Kommunikationslücke zwischen Kunden und Unternehmen schließen soll. TSP soll das Unternehmen in die Lage versetzen, stets mit seinen Kunden verbunden zu sein, unabhängig von deren Anforderungen, und zwar unter Verwendung neuer Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und/oder maschinelles Lernen. Die Kunden können auf einfache Weise technische Informationen über die von ihnen vor Ort installierte Ausrüstung, die Historie der durchgeführten Wartungsarbeiten, die Historie des Ersatzteilbedarfs und die Historie der Besuche vor Ort etc. speichern und/oder abrufen. Nachfolgend ein Update für die einzelnen Bergbaubereiche:
Andere Entwicklungsinitiativen betreffen den 3D-Druck von Brechzähnen sowie das Recycling von Brechersegmenten. B. Darstellung der Lage der GesellschaftB. 1. Darstellung der Vermögenslage Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 52.790 TEUR (Vorjahr: 54.379 TEUR) und verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.589 TEUR aufgrund des Jahresfehlbetrages in Höhe von 1.589 TEUR. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag betrug 21,7 % (Vorjahr 44,1 %) und verringerte sich aufgrund der durch erhaltene Anzahlungen deutlich gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr. Auf der Aktivseite ist dieses insbesondere auf einen Zugang der flüssigen Mittel um 122.262 TEUR zurückzuführen. Gegenläufig wirkte z.B. der Rückgang der Forderungen an verbundene Unternehmen auf den Aktiva um 3.337 TEUR. Auf der Passivseite verminderten sich insbesondere das Eigenkapital aufgrund des im Geschäftsjahr erzielten Fehlbetrages in Höhe von 1.589 TEUR sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 11.009 TEUR aufgrund der Rückführung von Verbindlichkeiten in der Gruppe. Die Erhöhung der Passiva beruhte insbesondere auf den Zugang der erhaltenen Anzahlungen um 136.128 TEUR sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.090 TEUR. B. 2. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Die originäre Betriebsleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und aktivierten Eigenleistungen) beträgt für das Geschäftsjahr 54.673 TEUR. Die darin enthaltenen Umsatzerlöse von 32.884 TEUR wurden wie folgt realisiert:
Die in der originären Betriebsleistung enthaltenen Bestandsveränderungen in Höhe von 21.767 TEUR umfassen zum größten Teil Veränderungen für die Projekte in Guinea (CBG & Simandou) sowie Peru (Antamina). Nach Abzug des Materialaufwandes von der originären Betriebsleistung ergab sich im Geschäftsjahr eine Bruttomarge von 18.783 TEUR (Vorjahr 3.383 TEUR). Das entspricht bezogen auf die originäre Betriebsleistung 34,4 % gegenüber 8,2 % im Vorjahr. Der höhere Bruttogewinn ist darauf zurückzuführen, dass sich der Umsatz zum Vorjahr um 1.826 TEUR erhöht hat, sich die Bestandsveränderung zum Vorjahr um 11.634 TEUR erhöht hat aufgrund der gestiegenen unfertigen Erzeugnisse in Höhe von 21.767 TEUR und der Materialaufwand um 1.919 TEUR gesunken ist. Das EBITDA des Geschäftsjahres ohne das Beteiligungsergebnis beträgt -9.092 TEUR (Vorjahr -16.590 TEUR). Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Erhöhung der Umsatzerlöse um 1.826 TEUR, den Anstieg der Bestandsveränderungen um 11.634 TEUR, der Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge um -5.053 TEUR, der Verringerung des Materialaufwandes um -1.919 TEUR, den Anstieg der Personalkosten um 2.758 TEUR sowie dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 92 TEUR gegenüber dem Vorjahr, zurückzuführen. Der Anstieg der Personalkosten beinhaltet im Wesentlichen Mehraufwand für Gehaltzahlungen, Aufwendungen für Inflationsausgleichszahlungen sowie Rückstellungszuführungen für Abfindungsleistungen. Die Personalaufwandsquote betrug 45,9 % (Vorjahr: 54,2 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 92 TEUR auf 11.678 TEUR erhöht. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen basiert im Wesentlichen auf dem Anstieg des operativen Geschäftes, dem Wegfall der Corona-Maßnahmen für Reiseaktivitäten und der daraus gebuchten Reisekostenaufwendungen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 8.890 TEUR gebucht, eine Verringerung zum Vorjahr um 5.053 TEUR. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Auflösungen von Rückstellung- und Verbindlichkeiten sowie auf einen Rückgang der Versicherungserstattungen zurückzuführen. Die Beteiligungserträge in Höhe von 7.405 TEUR resultieren aus Gewinnausschüttungen der Töchtergesellschaften TAKRAF Canada sowie TAKRAF Indien. Der Jahresfehlbetrag betrug zum 31. Dezember 2023 1.589 TEUR. B. 3. Darstellung der Finanzlage Die Finanzlage wird in folgender Übersicht getrennt nachlaufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit dargestellt und den entsprechenden Vorjahreswerten gegenübergestellt.
Flüssige Mittel zum Ende des Geschäftsjahres bestehen in Höhe von 160.328 TEUR, diese haben sich zum Bilanzstichtag um 122.262 TEUR erhöht. Wesentlich hierfür sind die erhaltenen Anzahlungen eines Großkunden. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2.228 TEUR umfasst die Zinserträge aus Finanzmittelanlagen. Der Vorjahres-Cashflow betrugt 39.309 TEUR und war geprägt durch Kapitalzuführungen der Muttergesellschaft. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -1.690 TEUR beinhaltet übliche Investitionen in das materielle und immaterielle Anlagevermögen von -623 TEUR, die Erhöhung des langfristigen Darlehens an die TAKRAF Australien in Höhe von -1.306 TEUR sowie den Abgang von Sachanlagen in Höhe von 239 TEUR. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat zum Stichtag einen Betrag in Höhe von 121.724 TEUR und hat sich durch die erhaltenen Anzahlungen eines Großkunden gegenüber dem Vorjahr um 119.242 TEUR verbessert. Folgende Eventualverbindlichkeiten der Gesellschaft bestehen zum Bilanzstichtag:
Die TAKRAF GmbH hat sich außerdem gegenüber ihrer Tochtergesellschaft in Australien grundsätzlich bereit erklärt, im Bedarfsfall für deren finanzielle Verpflichtungen von 7.770 TEUR (Vorjahr 7.900 TEUR) einzustehen. C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des GeschäftsjahresDie TAKRAF GmbH hat weitere Nachträge von Rio Tinto für das Simandou-Projekt erhalten. Das Unternehmen hat weiter daran gearbeitet, den Plan für Neueinstellungen abzuschließen, um die gestiegene Arbeitsbelastung zu bewältigen und die Investitionsprojekte in IT-Anwendungen durchzuführen. Das Unternehmen hat einen erfahrenen Fachmann als Leiter des Group Business Risk Management eingestellt. D. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung - RisikomanagementDie TAKRAF GmbH hat ein Risikomanagementsystem eingerichtet; es identifiziert und bewertet die wesentlichen Risiken und Chancen der Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften. Des Weiteren ist sie in das Risikomanagementsystem des Tenova-Konzerns integriert. Das Risikomanagementsystem deckt lückenlos die Geschäftsaktivitäten von der Anbahnung über die Angebotsphase, die Vertragsunterzeichnung bis hin zur Projektdurchführung und -abwicklung ab. Es wird unterstützt durch ein CRM-System mit einer risikoabhängigen Autorisierungshierarchie. Nach der Auftragsvergabe werden während der Ausführungsphase bis zum Abschluss des Projekts regelmäßig monatliche Projektbesprechungen abgehalten. In den Projektbesprechungen werden Risiken, Maßnahmen zur Risikominderung und Chancen sowie mögliche finanzielle Vor- und Nachteile vorgestellt und erörtert, und es werden gegebenenfalls Maßnahmen beschlossen. Weitere wesentliche Risiken für das Geschäft des Unternehmens sind:
E. Darstellung der voraussichtlichen EntwicklungDer Strategieplan TAKRAF300 ist eine Weiterentwicklung der Geschäftsstrategie und wird in seinen verschiedenen Phasen konsequent weiterentwickelt und umgesetzt. TAKRAF konzentriert sich auf ein schrittweises und qualitatives Wachstum des Geschäftes und seiner Rentabilität, mit besonderem Fokus auf Produkte, Aftermarket und Supply Chain, um Risiken zu verringern und eine stabile Grundlast und Cashflow zu gewährleisten, während Projekte und kundenspezifische Anlagen die Hauptsäule des Geschäfts, auch gruppenweit, bleiben werden mit weiterer Stärkung der Ausführungs- und Vertragsmanagementfähigkeiten. Die TAKRAF konzentriert sich auf die direkte Bearbeitung der Märkte in Europa, Zentralasien, dem Mittleren Osten, Nord- und Westafrika, während die übrigen Märkte im Wesentlichen direkt von den Tochtergesellschaften abgedeckt werden, wobei die TAKRAF GmbH weiterhin ihre Rolle als Technologiezentrum für das weltweite Geschäft wahrnimmt. Die Energiewende treibt die Konsolidierung von Bergbauunternehmen voran, wird aber in den nächsten Jahren auch die Realisierung von Investitionen zur Sicherung und Erhöhung der Produktionskapazitäten auslösen, vor allem für Kupfer und Eisenerz, einem Schwerpunkt der Produktpalette und der Vertriebsaktivitäten von TAKRAF sowie für Lithium. TAKRAF verfügt über die richtigen Technologien und die globale geografische Präsenz und Organisation, um diesen Trend als einer der beiden wichtigsten Global Player zu unterstützen. Die TAKRAF prüft sorgfältig den Ausbau und die richtige Strukturierung ihrer Präsenz auf dem australischen Markt, wo bedeutende Investitionen von wichtigen Bergbauunternehmen geplant sind. Der Preis- und Kostendruck hält an, auch wenn die Entwicklungen im Wettbewerbsumfeld Anzeichen für eine Verbesserung des Zahlungs- und Vertragsverhaltens der Kunden zeigen. Maßnahmen zur CO 2 -Reduzierung und die Energiewende haben die Verfügbarkeit von Finanzmitteln für Projekte im Bereich der thermischen Kohle stark eingeschränkt, wenn nicht sogar ganz aufgegeben. In den vergangenen Jahren hat sich TAKRAF aus solchen Projekten außerhalb Indiens zurückgezogen, außer in bestimmten, opportunistisch ausgewählten Fällen. Des Weiteren konzentriert sich TAKRAF auf den Abbau von Eisen-, Kupfer-, Bauxit- und Lithiumerz, die Düngemittelindustrie, die saubere Stahlproduktion sowie den Materialumschlag in der Logistik. Darüber hinaus erwartet die Unternehmensleitung verstärkte Investitionen in Projekte für Abfall- und Abraummaterial. TAKRAF beteiligt sich zunehmend an der direkten Zusammenarbeit mit Minenbetreibern bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungen, die auf der TAKRAF-Trockenstapeltechnologie basieren, einer speziellen Technologie zur Begrenzung der Umweltauswirkungen von Abraummaterial. Detaillierte Analysen der Märkte, Bedarfe und Rohstoffpreise, in denen TAKRAF seine zukünftigen Geschäftsfelder im Rahmen der beschriebenen Neuausrichtung sieht, zeigen derzeit einen verstärkten Wachstumstrend und große Marktpotenziale, an denen das Unternehmen als Keyplayer partizipieren will, wobei sich die Entwicklungsprojekte großer Bergbauunternehmen noch in der Machbarkeits- und Planungsphase befinden und die Auftragsvergabe für Ende 2024 bzw. Anfang 2025 erwartet wird. Basierend auf dieser Einschätzung erwartet die TAKRAF GmbH für das Jahr 2024 einen Auftragseingang von ca. 108.400 TEUR. Nur wenige Großprojekte werden voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen sein, daher liegt die Umsatzerwartung (HGB) bei ca. 93.800 TEUR. Das Unternehmen erwartet ein EBITDA (HGB) in Höhe von -5.800 TEUR und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -6.300 TEUR, beides vor etwaigen Dividendenzahlungen der Tochtergesellschaften. Die Tochtergesellschaften arbeiten mit positiven Ergebnissen, deshalb erwartet die TAKRAF im Jahr 2024 wesentliche Dividendenzahlungen von den Tochtergesellschaften. Die Kapitalzufuhr durch den Gesellschafter im Jahr 2022 hat das Eigenkapital und die Nettofinanzposition wieder ins Gleichgewicht gebracht und der positive Cashflow aus den neuen Aufträgen verschafft der TAKRAF GmbH eine komfortable Position, um ihre normale Geschäftstätigkeit fortzusetzen. Die finanzielle Unterstützung durch den Eigentümer bzw. die Muttergesellschaft ist ebenfalls gewährleistet. F. Sonstige AngabenDie TAKRAF verfügt über ein integriertes Managementsystem; dieses wurde im Geschäftsjahr durch den TÜV Rheinland einem Audit nach den Normen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 unterzogen; es ergaben sich keine Beanstandungen.
Leipzig, den 31. März 2024 Geschäftsführer Thomas Jabs Massimo Valsecchi Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie TAKRAF GmbH, Leipzig, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die somit anzuwendenden Vorschriften des HGB und die ergänzenden Vorschriften des GmbHG wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 beachtet. Die TAKRAF GmbH ist gemäß § 291 Abs. 1 und 2 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit, da sie in den Konzernabschluss der Tenova S.p.A., Mailand/Italien (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen wird. Die Hinterlegung dieses Konzernabschlusses erfolgt unter der Registernummer 04651530968 bei der Camera di Commercio, Mailand. Der (befreiende) Konzernabschluss wird im Unternehmensregister unter der Tenova Deutschland Holding GmbH, Essen, (HRB 19602 im Handelsregister des Amtsgerichtes Essen) veröffentlicht. Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die San Faustin S.A., Luxemburg/Luxemburg. Die Aufstellung des Konzernabschlusses der Tenova S.p.A. erfolgt nach den Vorschriften der IFRS. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede zwischen dem Jahresabschluss der TAKRAF GmbH und dem befreienden Konzernabschluss der Tenova S.p.A. bestehen bei folgenden Posten:
Die auf Ebene der Tenova S.p.A. angewandten Konsolidierungsmethoden unterscheiden sich nicht von den auf Ebene der TAKRAF GmbH anzuwendenden Methoden. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFirmenwert Der im Rahmen einer Verschmelzung zum 1. Juli 2011 entstandene Firmenwert ermittelt sich als Differenzgröße zwischen dem ursprünglichen Beteiligungsansatz der TAKRAF alt bei der ehemaligen Tenova Deutschland GmbH (120.328 TEUR) abzüglich des verbleibenden Nettovermögens nach Aufdeckung der stillen Reserven in anderen Vermögensgegenständen (79.142 TEUR) und abzüglich der latenten Steuern auf die aufgedeckten stillen Reserven in anderen Vermögensgegenständen (18.511 TEUR). Der Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren abgeschrieben, was der regelmäßigen Nutzungsdauer der von der TAKRAF GmbH hergestellten Anlagen und Maschinen entspricht. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer orientiert sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebliche Nutzungsdauer abweicht. Die im Rahmen der Verschmelzung durch die Aufdeckung stiller Reserven entstandenen immateriellen Vermögensgegenstände (Marke, Kundenbeziehungen sowie Patente, technische Datenbanken und Zeichnungen), die ebenfalls als erworben gelten, werden über Nutzungsdauern zwischen 3 bis 21 Jahren abgeschrieben. Nicht projektbezogene Aufwendungen für Entwicklungstätigkeit werden nicht als immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Sie werden als Aufwand erfasst, da ihnen eine eigene Nutzungs- bzw. Verkaufsfähigkeit fehlt. Projektbezogene Entwicklungskosten werden in die Auftragskosten einbezogen, da diese Bestandteile des Auftrages sind. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig ausschließlich linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 EUR werden im Jahr ihrer Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der beizulegende Zeitwert voraussichtlich dauerhaft unter dem Buchwert liegt. Wertaufholungen im Bereich des Anlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für eine in früheren Jahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen. Geleistete Anzahlungen sind netto ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zu ihrem Nennwert bilanziert. Vorräte Die Vorräte umfassen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Leistungen sowie geleistete Anzahlungen und werden offen mit den erhaltenen Anzahlungen verrechnet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert, ggf. niedrigerem Wiederbeschaffungspreis, angesetzt. Letzterer wird anhand von Marktpreisen vergleichbarer Güter ermittelt. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen sind gemäß § 255 Abs. 2 HGB ermittelt und umfassen die direkt zurechenbaren Produktionseinzelkosten (z.B. Material- und Personaleinzelkosten) und anteilig fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die zugerechneten Gemeinkosten sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben sowie zur verlustfreien Bewertung von schwebenden Geschäften werden ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind netto ohne Umsatzsteuer zu ihrem Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden im notwendigen Umfang gebildet. Forderungen, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungstellung oder dem niedrigen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Unverzinsliche oder geringverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu 5,5 % abgezinst. Flüssige Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Bestände in ausländischer Währung werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, in Bewertungseinheiten einbezogen, werden sie zum Sicherungskurs bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Sie sind zu ihrem Nominalwert bewertet. Aktive Latente Steuern Für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und den handelsbilanziellen Wertansätzen werden latente Steuern angesetzt, wobei die aktiven mit den passiven latenten Steuern verrechnet werden. Aktivische Steuerlatenzen sind nur insoweit angesetzt, als die damit verbundenen Steuerminderungen wahrscheinlich eintreten. Das gilt insbesondere für aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte zum Bilanzstichtag mit dem zukünftigen erwartenden Steuersatz von 31 % Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung von Gehältern und Renten ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der sich aufgrund der Änderung des Abzinsungszeitraumes nach § 253 Abs. 6 HGB ergebende Unterschiedsbetrag beträgt 97 TEUR (Vorjahr 421 TEUR). Für die Ermittlung der Versorgungsverpflichtungen sind neben einer unternehmensspezifischen Fluktuationsannahme folgende Annahmen zugrunde gelegt:
* Der von der Deutschen Bundesbank am 2. Januar 2024 bekannt gegebene Zinssatz für zehn Jahre beträgt 1,82%. Der sich aus der Verwendung des prognostizierten Zinssatzes ergebende Unterschiedsbetrag ist unwesentlich. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen für die Pensionen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln 2018. Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden zum einen anhand des in der Vergangenheit entstandenen Gewährleistungsaufwandes, des Gewährleistungszeitraums und des gewährleistungsbehafteten Umsatzes pauschaliert dotiert. Zum anderen werden für bekannte Schäden Einzelgewährleistungsrückstellungen in Höhe der erwarteten Kosten gebildet. Rückstellungen für ausstehende Kosten sind auf Basis der erwarteten noch zu erbringenden Leistungen, bei Sachleistungsverpflichtungen zu den noch anfallenden Auftragskosten, bewertet. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der künftigen Bezügeentwicklung sowie auf Basis der tatsächlichen Restlaufzeiten ermittelt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Altersteilzeitverpflichtungen werden mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Analog werden die Erträge bzw. Aufwendungen aus der Stichtagsbewertung des Deckungsvermögens mit den Zinsaufwendungen aus der Zuführung zur Altersteilzeitrückstellung im Zinsaufwand zusammengefasst. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um Geldmarktfonds, die der Insolvenzsicherung der einzelnen Verpflichtungen dienen. Die kumulierten Anschaffungskosten zum 31. Dezember 2023 betragen 151 TEUR (Vorjahr 252 TEUR). Der Zeitwert zum Bilanzstichtag liegt bei 155 TEUR (Zeitwert des Vorjahres nach Abschreibung 250 TEUR). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Altersteilzeitverpflichtungen liegt zum 31. Dezember 2023 bei 112 TEUR (Vorjahr bei 287 TEUR). Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen basieren auf Betriebsvereinbarungen. Drohverlustrückstellungen werden bei Bedarf gebildet für drohende Verluste aus laufenden Aufträgen/ Projekten. Die Bewertung erfolgt zu Vollkosten. Die Vollkosten umfassen neben den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB auch direkt zurechenbare Sondereinzelkosten des Vertriebs, sonstige direkt zurechenbare Kosten aus Forschung sowie eine angemessene Risikovorsorge. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennwert ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Umsatzerlöse, Erträge und Aufwendungen Die Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Erzeugnisse geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind und der Gefahrenübergang an den Kunden stattgefunden hat. Sie werden ohne Umsatzsteuer, Rabatte und sonstige Preisnachlässe ausgewiesen. Betriebliche Erträge werden mit Zufluss des Nutzens aus der erbrachten Leistung bzw. des erbrachten Geschäfts beim Leistungsempfänger sowie des Übergangs von Chancen und Risiken an diesen ausgewiesen. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen zum Zeitpunkt ihres Anfalls als Aufwand erfasst. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aufgegliedert nach Bereichen verteilen sich auf:
Die Umsatzerlöse des Hauptgeschäftes setzen sich nach Regionen wie folgt zusammen:
Bei den sonstigen Umsätzen handelt es sich mit 1.216 TEUR (Vorjahr 1.033 TEUR) um die an die Tochtergesellschaften weiterberechnete Konzernumlage, mit 178 TEUR (Vorjahr 553 TEUR) Mieten und Pachten, die an Dritte berechnet wurden, sowie Umsätze aus Dienstleistungen von 0 TEUR (Vorjahr 3 TEUR). (2) Sonstige betriebliche Erträge
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung der TAKRAF South East Asia in Höhe von 83 TEUR, Erträge aus Inventurdifferenzen in Höhe von 59 TEUR, Korrekturbeträge für die Sachbezugswerte aus der Gestellung von Firmenfahrzeugen in Höhe von 48 TEUR sowie Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen in Höhe von 36 TEUR. (3) Materialaufwand
(4) Personalaufwand
Die Aufwendungen für die Altersversorgung betreffen im Wesentlichen die Pensionsverpflichtungen. Diese enthalten nicht den Zinsanteil aus der Pensionsrückstellungszuführung in Höhe von 116 TEUR (Vorjahr 283 TEUR). Im Geschäftsjahr erhielt die TAKRAF GmbH von der Agentur für Arbeit insgesamt 178 TEUR (Vorjahr 345 TEUR) Erstattungsleistungen im Rahmen der Durchführung von Kurzarbeit, wovon 0 EUR (im Vorjahr 65 TEUR) auf die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen entfallen. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter, aufgeteilt in Gruppen, betrug:
(5) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Von den Aufwendungen für Beratung, Prüfung und ähnliche Dienstleistungen fielen 1.779 TEUR (Vorjahr 1.991 TEUR) für die Abwicklung von Aufträgen und Projekten an. Von den Aufwendungen für Finanzierung und Zahlungsverkehr resultieren 310 TEUR (Vorjahr 189 TEUR) aus der Abwicklung von Aufträgen und Projekten. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Kommunikation, Büromaterial, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Aufwendungen aus der Abwicklung von Schadensfällen und aus Vertragstrafen. (6) Erträge aus Beteiligungen Von den Erträgen aus Beteiligungen entfallen 5.155 TEUR auf Dividendenausschüttungen von der TAKRAF Canada und 2.250 TEUR auf Dividendenausschüttungen von der TAKRAF Indien Delkor. (7) Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Es handelt sich hierbei wie im Vorjahr um Zinserträge aus einem langfristigen Darlehen an die TAKRAF Australia 1.581 TEUR (Vorjahr 858 TEUR). (8) Zinsergebnis
Von den Zinserträgen betreffen 34 TEUR (Vorjahr 79 TEUR) kurzfristige Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 190 TEUR (Vorjahr 466 TEUR). Die Zinsen aus der Zuführung zu Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen. (9) Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Beteiligung an der TAKRAF South East Asia in Höhe von 1 EUR auf 0 EUR abgeschrieben aufgrund der vollständigen Liquidation. Die Ausleihungen an der TAKRAF Australia wurden im Geschäftsjahr in Höhe von 1.303 TEUR von 26.992 TEUR auf 28.298 TEUR erhöht. Eine erneute Wertberichtigung auf die Ausleihungen gab es im Geschäftsjahr 2023 nicht. (10) Ertragsteuern
Aufwendungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer waren im Geschäftsjahr aufgrund der ermittelten steuerlichen Verluste nicht zu berücksichtigen. Die latenten Steuern sind den folgenden Bilanzposten zuzuordnen:
Angaben zur Bilanz(1) Entwicklung des Anlagevermögens Die Positionen des Anlagevermögens sind in einer gesonderten Übersicht (Anlage 1 zum Anhang), ausgehend von den Anschaffungs- und Herstellungskosten über Zugänge, Umbuchungen, Abgänge und kumulierte Abschreibungen, dargestellt. Die Finanzanlagen betreffen:
Bei den Ausleihungen an verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um ein Darlehen an die TAKRAF Australia. Die TAKRAF South East Asia wurde zum 14.11.2023 liquidiert und die Finanzanlage entsprechend abgeschrieben. (2) Vorräte
(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von einem Jahr. (5) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen zum größten Teil in- und ausländische Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von 615 TEUR (Vorjahr 515 TEUR), Forderungen aus Körperschaftsteuer in Höhe von 474 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), Zinsabgrenzungen aus Festgeldanlagen in Höhe von 596 TEUR (Vorjahr 3 TEUR), Guthaben für Rückdeckungsversicherungen aus Lebensversicherungen in Höhe von 30 TEUR (Vorjahr 31 TEUR), geleistete Vorschüsse in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr 150 TEUR), Umgliederungen debitorischer Kreditoren in Höhe von 182 TEUR (Vorjahr 84 TEUR) sowie Sonstiges in Höhe von 76 TEUR (Vorjahr 250 TEUR). Dass mit der Altersteilzeitrückstellung verrechnete Guthaben aus der Insolvenzversicherung betrug zum Bilanzstichtag 151 TEUR (Vorjahr 250 TEUR). (6) Eigenkapital Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Tenova Deutschland Holding GmbH (TDH). Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt 10.000 TEUR. Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von 42.069 TEUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapital hat sich im GJ 2023 um 1.589 TEUR auf 52.790 TEUR verringert (Vorjahr: 54.379 TEUR) und wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen. (7) Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen basieren auf Zusagen für die betriebliche Altersversorgung, welche sich unterscheiden in Zusagen für Tarifbeschäftigte, für höhere Führungskräfte sowie für Geschäftsführer bzw. Vorstände. Von diesen Personengruppen haben Anspruch auf Altersversorgung diejenigen, die bis zum 30. Juni 1999 ein Anstellungs- bzw. Dienstverhältnis im MAN Konzern, einem früheren Mutterkonzern der TAKRAF GmbH, begründet hatten und zur TAKRAF GmbH wechselten. Aus diesem Grund beruhen die Versorgungszusagen auf Betriebsvereinbarungen des MAN Konzerns. Ausnahmen bestehen teilweise für ausgewählte Führungskräfte und die Geschäftsführung der TAKRAF GmbH. Die betriebliche Altersversorgung beruht ausschließlich auf direkten leistungsorientierten Versorgungszusagen. Die Finanzierung bzw. Besicherung der Verpflichtungen erfolgt zum einen durch Einzahlungen in den Pensionssicherungsverein und zum anderen über Rückdeckungsversicherungen. Im Verlauf des Geschäftsjahres haben sich die Pensionsrückstellungen wie folgt entwickelt:
b) Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen für Gewährleistung bestehen für gesetzliche und vertragliche Garantieverpflichtungen sowie für Kulanzen gegenüber Kunden. Die Rückstellungen für ausstehende Kosten betreffen noch zu erbringende Leistungen für abgerechnete Kundenaufträge. Die Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern bestehen vorrangig für Altersteilzeit, Urlaubsansprüche und Jubiläen sowie Restrukturierungsmaßnahmen. Die übrigen sonstigen Rückstellungen betreffen diverse Einzelrisiken. (8) Verbindlichkeiten a) Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen:
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. b) Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag (Vorjahr):
Die Verpflichtungen aus Steuern betreffen die am Bilanzstichtag noch nicht fälligen Lohnsteuern 313 TEUR (Vorjahr 266 TEUR). Angaben zu Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über derivative Finanzinstrumente ausschließlich in Form üblicher Währungssicherungsgeschäfte. Der auf Basis aktueller Marktdaten ermittelte beizulegende Zeitwert beträgt zum Bilanzstichtag -1.925 TEUR (Vorjahr -71 TEUR). Die derivativen Finanzinstrumente dienen der Einzelabsicherung schwebender Liefer- und Einkaufsgeschäfte und werden mit diesen Grundgeschäften unter Anwendung der Einfrierungsmethode zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Aus der Übereinstimmung der wesentlichen bewertungsrelevanten Parameter ergibt sich eine nahezu vollständige Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen. Die Volumina der durch derivative Finanzinstrumente abgesicherten schwebenden Liefer- und Einkaufsgeschäfte belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 293.313 TCNY, 197.825 TZAR, 167.904 TINR, 35.091 TUSD, 20.292 TAUD und 4.260 TCAD. Ferner sind zum Bilanzstichtag 398 TUSD flüssige Mittel durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. Die Gesellschaft verfügt außerdem noch über sonstige Finanzinstrumente in Form von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie von Verbindlichkeiten. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sämtlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr haben. In Sicherungsbeziehungen einbezogene Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Mietverpflichtungen für Leipzig und Lauchhammer mit folgenden Fälligkeiten:
Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsgarantien Dritter, die die Gesellschaft zur Absicherung eigener Leistungsverpflichtungen bestellt hat. Diese belaufen sich zum Stichtag auf 38.404 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Angaben zu Eventualverbindlichkeiten
Ausgewiesen werden Garantien, die die TAKRAF GmbH für ihre Tochtergesellschaften und andere verbundene Unternehmen gestellt hat. Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsgarantien wurden gegenüber Kunden und Lieferanten gestellt und dienen der Sicherung der Erfüllung sämtlicher vertraglicher Verpflichtungen. Da sie ab Vertragsabschluss mindestens bis zur ordnungsgemäßen Lieferung bzw. Leistung, teilweise bis zum Ablauf der Gewährleistungsfrist, gültig sind, weisen sie im Rahmen der langfristigen Fertigungsaufträge Laufzeiten von drei bis fünf Jahren auf. Von den sonstigen Garantien entfallen 7.770 TEUR (Vorjahr 7.900 TEUR) auf Kreditbesicherungsgarantien damit die Tochtergesellschaften Bürgschaften stellen können und 3 TEUR (Vorjahr 63 TEUR) auf Zahlungsgarantien. Die TAKRAF GmbH hat sich außerdem gegenüber ihrer Tochtergesellschaft in Australien grundsätzlich bereit erklärt, im Bedarfsfall für deren finanzielle Verpflichtungen von 11.349 TEUR (Vorjahr 4.538 TEUR) einzustehen. Angaben zu Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Die Tenova Deutschland Holding GmbH, Duisburg, hält sämtliche Anteile an der TAKRAF GmbH. Die Anteile an der TDH werden zu 100 % von der Tenova S.p.A., Mailand/Italien, gehalten. Beide Gesellschaften sind daher als nahestehende Unternehmen anzusehen. Von der TDH wurden im Geschäftsjahr Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 404 TEUR an die TAKRAF GmbH berechnet. Von der Tenova S.p.A. wurden der TAKRAF GmbH Leistungen in Höhe von 1.256 TEUR in Rechnung gestellt. Davon handelt es sich mit 315 TEUR um die Berechnung von Betreuungs- und Beratungsleistungen sowie von Lizenzentgelten. Zum Bilanzstichtag weist die TAKRAF GmbH gegenüber der Tenova S.p.A. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 300 TEUR aus. Auch im Verhältnis zu anderen Gesellschaften des Tenova Konzerns fielen im Geschäftsjahr Aufwendungen und Erträge an bzw. bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen und Verbindlichkeiten, die überwiegend aus der gemeinsamen Bearbeitung und Abwicklung von Projekten resultieren. Die zugrundeliegenden Vertragsbedingungen entsprechen marktüblichen Konditionen, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart werden. Mit den Geschäftsführern der TAKRAF GmbH bestehen Leistungsbeziehungen ausschließlich im Rahmen ihrer Anstellungsverhältnisse, die zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen sind. Sonstige AngabenDie TAKRAF GmbH ist unter der Nr. HRB 30426 im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Leipzig. Die TAKRAF GmbH befindet sich im Alleineigentum der Tenova Deutschland Holding GmbH, Essen. Gegenstand des Unternehmens umfasst laut Gesellschaftervertrag die Entwicklung, Planung, Konstruktion und Herstellung sowie den Vertrieb und die Ausführung von Maschinen und technischen Anlagen aller Art, insbesondere von Anlagen, Systemen und Geräten der Tagebau-, Massengutumschlag- und Aufbereitungstechnik, sonstiger fördertechnischer Anlagen sowie verwandter Erzeugnisse sowie die dazugehörigen Beratungs-, Koordinierungs- und Serviceleistungen. Der Vertrieb der Produkte erfolgt weltweit, im Geschäftsjahr lagen die Schwerpunkte insbesondere in Chile, Nordafrika sowie in Südost- und Zentralasien. Angabe gem. § 285 Nr. 30a HGB: Die Auswirkungen der Global Minimum Tax Directive der OECD ("Pillar II") auf die TAKRAF Gruppe werden aktuell überprüft. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zum 1. Januar 2024 wurde das Darlehen an die TAKRAF Australia über 43.972 TEUR in eine revolvierende Kreditlinie über maximal 47.000 TEUR bis 2031 umgewandelt. Ende März 2024 waren davon TEUR 43.972 und 2 TAUD in Anspruch genommen. Am 19. Januar 2024 hat die TAKRAF GmbH einen Zahlungseingang von der Firma METSO auf Basis einer Vereinbarung bezüglich dem Projekt LGOK in Höhe von 200 TEUR erhalten. Vergütungen an den Abschlussprüfer Das Honorar des Abschlussprüfers betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen und beträgt für das Geschäftsjahr 85 TEUR (Vorjahr 81 TEUR). Vertretung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Geschäftsführer haben Gesamtvertretungsberechtigung und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 1.480 TEUR. Den früheren Mitgliedern der Geschäftsführung werden keine Bezüge gewährt. Den Geschäftsführern bzw. den früheren Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber aktiven und früheren Mitgliedern der Geschäftsführung betragen zum Bilanzstichtag insgesamt 4.335 TEUR (Vorjahr 4.040 TEUR).
Leipzig, den 31. März 2024 Geschäftsführer Thomas Jabs Massimo Valsecchi Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TAKRAF GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TAKRAF GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAKRAF GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 9. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Herting, Wirtschaftsprüfer ppa. Maik Schure, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 16.05.2024 festgestellt. |
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